DE181900C - - Google Patents
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- DE181900C DE181900C DENDAT181900D DE181900DA DE181900C DE 181900 C DE181900 C DE 181900C DE NDAT181900 D DENDAT181900 D DE NDAT181900D DE 181900D A DE181900D A DE 181900DA DE 181900 C DE181900 C DE 181900C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23N—REGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
- F23N3/00—Regulating air supply or draught
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanically-Actuated Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVI 181900-KLASSE 24/. GRUPPE
Zusatz zum Patente 180453 vom 6. Juni 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. März 1906 ab.
Längste Dauer: 5. Juni 1920.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach
Patent 180453, welche sich von der dort dargestellten Ausführungsform dadurch unterscheidet,
daß der Antrieb für die Teile, welche den Dampf- bezw. Gas- und Luftzutritt zur Einrichtung bewirken, vereinfacht
worden ist. Es ist dieses dadurch ermöglicht, daß in bekannter Weise der Bremszylinder
selbst in die Feuertür eingebaut worden ist, so daß das Steuerglied nunmehr dadurch bewegt
werden kann, daß man beim öffnen der Feuertür einen Hebel durch Auftreffen
auf einen festen Teil der Einrichtung zum Ausschlag bringt.
Die Zeichnung stellt als Ausführungsform die Vorrichtung dar, wie sie an einem Lokomotivkessel
zur Verwendung kommt, und zwar ist Fig. 1 ein Querschnitt, Fig. 2 eine
ao Vorderansicht und Fig. 3 eine Aufsicht. Fig. 4 zeigt den Hahn auf dem Scharnier der Feuertür
in größerem Maßstabe. . .
Die Feuertür 1 ist kastenförmig ausgebildet und trägt auf ihrer Oberseite Ansätze 2
(Fig· 2)i auf welchen der Zylinder 3 aufruht,
der in das Innere der Feuertür hineinragt. An dem Bodendeckel der Feuertür ist ein zweiter
als Bremszylinder ausgebildeter Zylinder 4 befestigt, der von einem Gehäuse 4a umgeben
wird; beide Zylinder haben einen gemeinsamen Kolben, der in seinem oberen Teil 5
scheibenförmig ausgebildet ist und mit seinem unteren Teil 5a in den Bremszylinder hineinragt,
in dessen Boden Ventile 6 angeordnet sind. Durch ein Umlaufventil 7 kann die
Geschwindigkeit des Kolbenniederganges beliebig geregelt werden. Der Zylinder 3 trägt
auf seiner Vorderseite einen Ventilkasten 8, in dem sich ein Kolbenschieber 10 bewegt.
Der Ringraum zwischen Kolbenschieber und Gehäusewandung trägt zwei Bohrungen, von
denen die eine 9 unter den Kolben 5 führt, während die andere 11 die Verbindung mit
der Oberseite des Kolbens herstellt. Auf der den Mündungen dieser Kanäle entgegengesetzten
Seite geht von der Zylinderwandung ein Kanal 12 aus, welcher zu einer Dampfdüse
13 führt. Auf dem Gelenk 14 der Feuertür ist ein Dreiweghahn 15 angeordnet,
der auf der einen Seite die Zuleitung 16 vom Dampfkessel und auf der Oberseite eine
Leitung 17 trägt, welche zu dem Kanal 39 führt, dessen Mündung 40 unterhalb des Kolbens
5 liegt. Entgegengesetzt zur Leitung 16 ist an den Dreiweghahn eine Rohrleitung 18
angeschlossen, durch welche eine Hilfsdüse 19 mit dem Dampfkessel o. dgl. in Verbindung
gesetzt werden kann. Der Dreiweghahn besitzt eine rechtwinklig umgebogene Bohrung 20, welche von der Dampfzuleitung
Claims (2)
- aufwärts zu dem Kanal 17 führt, während eine zweite um 900 versetzte Bohrung 21 die Leitung 18 nach Drehung des Hahnes um 900 mit dem Dampfkessel verbindet. Das zylinderförmige Gehäuse der Feuertür ist auf der Rückseite durch eine mit Durchtritts-Öffnungen für die Luft versehene Wand 22 abgeschlossen, welche in ihrer Mitte einen Zapfen 23 trägt, auf den eine bewegliche.10 Scheibe 24 und eine feststehende Scheibe 25 angeordnet sind. Die bewegliche Scheibe 24 besitzt lappenartige Ansätze 26, welche durch Schlitze 27 in der Wand 22 hindurchtreten. Diesen Lappen entsprechen in der Außen-wand Öffnungen 28, durch welche die Außenluft in den Zylinder eintritt. Die Scheibe 24 trägt außerdem auf der einen Seite einen Schlitz, in welchen ein Arm 46 eingreift, der mit der verlängerten Kolbenstange 45 verbunden ist und bei der auf- und niedergehenden Bewegung der letzteren der Scheibe eine drehende Bewegung erteilt. Auf den mit einer Bohrung 29 versehenen Zapfen 23 ist ferner eine Düse 30 aufgesetzt, über welche eine kegelförmige Haube 31 gestülpt ist, durch die die Luft angesaugt wird. Die Bohrung 29 steht durch den Kanal 32 mit dem Kanal 12 in Verbindung. Das Gelenk 14 der Feuertür trägt auf seiner Vorderseite eine Nase 33, an welche ein zweiarmiger Hebel 34 stößt, dessen anderer Arm sich gegen die Spindel 35 des Kolbenschiebers 10 legt. An derselben greift ferner noch ein Winkelhebel 36 an, dessen anderes Ende auf der Verbreiterung einer Zugstange 37 ruht, die an dem Steuerhebel 38 der Lokomotive befestigt ist, so daß in bekannter Weise die Bewegung des Absperrventils entgegengesetzt derjenigen des Steuerhebels ist.Die Wirkungsweise der Einrichtung ist nun die folgende:Beim Öffnen der Feuertür stößt der Hebel 34 gegen die Nase 33 und führt dadurch eine Bewegung in der Pfeilrichtung (Fig. 3) aus, so daß der Kolbenschieher 10 in die gezeichnete äußerste linke Stellung, seine Normalstellung, gelangt. Gleichzeitig wird aber durch Drehung des mit der Feuertür verbundenen Dreiweghahnes 15 der Dampf zutritt zur Leitung 17 abgesperrt, dagegen zur Leitung 18 geöffnet, so daß das Hilfsgebläse während des Aufschüttens von Kohlen in bekannter Weise in Tätigkeit tritt und eine starke Rauchentwicklung verhindert. Sobald nun die Tür wieder geschlossen wird, wechselt die Dampfeinströmung durch den sich drehenden Hahn 15, so daß der Dampf durch die Leitung 17, den Kanal 39 und die Mündung 40 unter den Kolben 5 des Zylinders 3 treten kann und durch die Kanäle 9 und 11 auf die Oberseite des Kolbens gelangen könnte. Nun hat sich aber inzwischen beim Schließen der Feuertür auch der Hebel 34 in entgegengesetzter Richtung bewegt und damit den Kolbenschieber 10 zurückgedrückt. Die Oberseite des Kolbens kommt daher nunmehr durch die Bohrung 42 mit der Außenluft in Verbindung, so daß der auf der Unterseite herrschende Überdruck den Kolben hebt und der Dampf jetzt durch die Leitung 12 sowohl zur Düse 13 als auch zur Düse 30 treten kann. Die Luft wird daher jetzt durch das Gebläse angesaugt und in gerader Richtung durch den Feuerraum getrieben, wobei am Ende durch Auftreffen des aus der Düse 13 kommenden Dampfes eine Auf wirbelung herbeigeführt wird. Beim Hinaufgehen des hohlen Kolbens 5 wird durch Anheben der Fußventile die Bremsflüssigkeit aus dem Gehäuse 4a abgesaugt und gleichzeitig werden durch Aufwärtsbewegung der Stange 45 und des damit verbundenen Armes 46 die Ansätze 26 gedreht, wodurch die Lufteintrittsöffnungen freigegeben werden. Sobald nun die Feuertür ganz.geschlossen ist, kehrt auch der Steuerhebel und damit der Kolbenschieber 10 in seine normale Lage zurück, so daß nunmehr der Dampf wieder über den Kolben treten kann und den Kolben wieder abwärts bewegt, wobei die Geschwindigkeit durch Einstellen des Umlaufventils am Bremszylinder geregelt wird.Um nun aber auch zu ermöglichen, daß, wie es beispielsweise bei Lokomotiven bekannt ist, die Einrichtung zum Abstellen des Dampfes zur Maschine die Gebläsevorrichtung selbsttätig in Wirksamkeit setzt, ist an dem Reglerhebel 38 eine Stange 37 angebracht, deren Nase unter den Hebel 36 greift. Beim Umstellen des Reglerhebels 38 wird daher der Hebel 36 mitgenommen, der nun seinerseits das Ventil IO zurückdrückt, so daß der über dem Kolben 5 befindliche Dampf wieder austreten kann und die Bewegung der Vorrichtung dadurch in der vorher geschilderten Weise eingeleitet wird. Die Zahl der Gebläse ist beliebig; es können neben dem Gebläse, welches in der Mitte der Feuertür angebracht ist, noch mehrere andere angeordnet sein.Pate nt-A ν Sprüche:i. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patent 180453, bei welcher das Hemmwerk in die Feuertür eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß der den Dampfzutritt zum Dampfzylinder (3) steuernde Kolben (10) gegen einen Hebel (34) anliegt, welcher bei der Bewe-gung der Feuertür über die an dem Gelenk (14) der Feuertür angebrachte Nase (33) gleitet und durch seinen Ausschlag den Kolbenschieber (10) umsteuert.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen auf dem Gelenk (14) sitzenden, mit der Feuertür verbundenen Hahn (15), welcher in geschlossenem Zustand der letzteren die Verbindung des Dampfkessels mit dem Zylinder (3) und im geöffneten Zustand mit einem Hilfsgebläse (19) herstellt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
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