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DE1808582A1 - Haengematte - Google Patents

Haengematte

Info

Publication number
DE1808582A1
DE1808582A1 DE19681808582 DE1808582A DE1808582A1 DE 1808582 A1 DE1808582 A1 DE 1808582A1 DE 19681808582 DE19681808582 DE 19681808582 DE 1808582 A DE1808582 A DE 1808582A DE 1808582 A1 DE1808582 A1 DE 1808582A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hammock
attached
bar
run
belts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681808582
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Ado Brandt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19681808582 priority Critical patent/DE1808582A1/de
Publication of DE1808582A1 publication Critical patent/DE1808582A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45FTRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
    • A45F3/00Travelling or camp articles; Sacks or packs carried on the body
    • A45F3/22Hammocks; Hammock spreaders

Landscapes

  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

  • ~~ m a t t e Eine durch einen Menschen belastete Hängematte bildet in etwa eine Kettenlinie, wobei der in ihr ruhende Körper eine solche Lage einnehmen will, daß sein Schwerpunkt S (Fig.1) möglichst tief.liegt. Es ist dabei unerheblich, ob die Matte aus einem an den Rändern durch Seile oOderglO verstärkten Netz oder, wie im Schaubild Fig.l, aus einer Stoffbahn mit Querleisten A,B an Kopf- und Fußende besteht.
  • Eine solche Lage ist sehr unbequem, und zwar nicht nur deshalb, weil die Beine etwas unnatitrlich nach oben gericitet sind. Weit unangenehmer ist, daß die Beine nur an den Fersen und in der Beckengegend unterstützt werden, wärend die Kniee hohl liegen, was bei längerem Verweilen sehr ermüdend, mitunter sogar schmerzhaft wird.
  • Ganz unmöglich ist es, etwa mit angezogenen Knieen eine bequeme Sitz-Stellung einzunehmen, selbst wenn man nach Fig.2 das Iiopfende A der Matte wesentlich höher aufhängt als das Fußende B. Denn in dieser Haltung will der Oberkörper des Liegenden so lange nach unten rutschen, bis sein Schwerpunkt Sl möglichst tief liegt. Um dies zu verhindern, müssen die Füße gegen B gestemmt und von den Beinmuskeln entsprechende Gegenkräfte gegen die Schwerkraftkomponente P aufgebracht werden, was wiederum unbequem und ermüdend ist.
  • Weil man also in herkömmlichen Hängematten weder bequem liegen qoch sitzen kann, sind sie wenig beliebt, ungeachtet der vielgeschätzten Annehmlichkeit, in ihnen schaukeln zu können und ungeachtet des großen Vorteiles, daß sie sich sehr klein zusammenrollen lassen und dann - z.3 im Kofferraum eines Kraftwagens - sehr wenig Platz brauchen.
  • Unter Wahrung dieser Vorteile will die erfindung die geschilderten Nachteile vermeiden und mit einfachen Mitteln die Bequemlichkeit der Hängematte verbessern und ihre Verwendbarkeit erweitern. Das weisen der erfindung wird nachstehend an Schaubildern von Ausführungsbeispielen bes cilrieben. ,, Die Zeichnungen stellen, sämtlich schaubildhaft vereinfacht, dar: Fig.3 Seitenansicht eines Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäßen Hängematte Fig.4 Grundriß zu Fig.3 Fig.5 Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels, Liege-Stellung Fig.6 Desgl., Sitz-Stellung Fig.7 Seitenansicht eines Ausft'jhrungsbeispiels, steile Sitzstellung, mit weiteren, verbessernden Zusätzen Fig.6 Grundriß einer aus Luftkissen gebildeten Bahn Fig.9 Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels mit einer Bahn nach Fig. 8 Fig.lO Sinzelhei-t betr. den Zuschnitt von Stoffbahnen fiir die Ausfiihrungsbeispiele nach Fig.3...7 In Fig.3 und 4 sind an der Stoff- (oder Netz-) Bahn 1 die Leisten 2,3,4 erfindungsgemäß so angebracht, daß das Bahnstück 2...3 etwa der Länge Oberschenkel+Körper+Kopf entspricht; die Leiste 3 liegt also ungefähr in der Kniegegend. die Enden einer weiteren Leiste 5 sind erfindungsgemäß mit den Enden der Leisten 3 und 2 durch je ein Band (oder Seil o.dergl.) 6 derart verbunden, daß die ßandstrecke 2...3 beliebig verändert werden kann.
  • Im Ausführungsbeispiel ist das sehr einfach dadurch bewerkstelligt, daß die Bänder 6 mit den nden der Leisten 2 und 5 fest, mit den inden der Leiste 3 jedoch mittels auf den Bändern 6 verschiebbarer, selbsthemmender (oder auf andere Weise feststellbarer) Läufer verbunden sind. Dabei ist es vorteilhaft, daß eine Änderung des Abstandes 2...3 keine Längenänderung von 2...5 bewirkt, und somit die Aufhängung an den Bäumen nicht geändert zu werden braucht.
  • Von den Enden der Leiste 4 zu den Enden der Leiste 5 gehen die Bänder 7, wobei erfindungsgemäß der Abstand 4...5 ebenfalls veränderbar ist; im Beispiel dadurch, daß die Bänder 7 von 4 über die Enden der Leiste 5 herum (oezw. durch dort angebrachte Ösen) zu den Läufern 8 führen, welche auf den Strecken 3...5 der Bänder 6 beliebig und z.B. selbsthemmend verstellbar sind.
  • An den weiteren Bä ndern 9,10 sind bei 11,12 in üblicher Weise die Seile befestigt, mit denen die Hängematte an zwei (nicht gezeichneten) Bäumen o.dergl. angebunden wird.
  • Die Hängematte nach der Erfindung ist gemäß den Wünaschen des Benutzers weitgehend verstellbar. In Fig.5 ist sie eingerichtet zum Liegen, wobei die Läufer an den Enden der Knie-Leiste 3 so gestellt werden, daß die Bandstrecken 2...3 fast der Länge des Bahnstückes 2...3 gleich sind.
  • Sinngemäß werden die Strecken 4...5 der Bänder 7 durch Verschieben der Läufer 8 so eingestellt, daß die Unterschenkel des Benutzers annähernd horizontal liegen.
  • Das Stück 2...3 der Bahn 1 bildet eine Art Kettenlinie, wobei der Schwerpunkt S2 von Oberschenkel+Körper+Eopf die tiefste Lage einnimmt. Die Unterschenkel liegen ungezwungen auf dem Stück 3...4 der Bahn 1, die Kniee sind bei 3 unterstützt, die tage ist bequem.
  • Will man in der Hängematte sitzen, dann wird nch Fig.6 zweckmäßig der Aufhängepunkt des Kopfendes etwas höher gewählt als der des Fußendes, und die Spannung der Bänder 6 wird so eingericntet, daß sie bei 3 einen kleineren Winkel tilden als in Bild 5. Sodann wird die Strecke 2..,3 der Bänder 6 durch Verstellen der Läufer an den Laden der Leiste 3 verkürzt und die Strecke 4...5 der Bänder 7 durch Verstellen der Läufer @ verlängert.
  • Die am Schwerpunkt S3 von @berkörper+Kopf wirkende Scnwerkraftkomponente P wird, wie beim Sitzen auf einem Stuhl, mühelos von den ( berschenkeln aufgenommen. Dank der gaten Ünterstützung von Hörper, Cberechenkel uni Unterschenkel ist das Sitzen in der erfindungsgemäßen Hängemotte sehr bequem.
  • ei einstellung zu sehr steilem Sitzen muß (Fig.7) das Seil 14 im allgemeinen ziemlich hoch an dem betr. Baum befestigt werden. Dem kann, wein gewünscht, durch die gestrichelt gezeichneten, in ihrer Länge veränderbaren, zwischen den Enden der Leisten 2 und 5 einhängbaren Bänder 15 abgeholfen werden. Die Bänder 9 und das Seil 14 kommen dann in die gestrichelt gezeichneten Lagen 9a und l a.
  • Für steile Sitz-Stellung kann nach Fig.7 die Bequemlichkeit durch ein nahe der meiste 3 auf die Bahn 1 gelegtes Kissen noch gesteigert werden, was ganz angenehm ist, wenn man etwa eine Schreibmaschine, ein Schachbrett oder einen Zeichenblock auf die Oberschenkel legen will. Besonders vorteilhaft ist ein mit der Stoffbahn 1 verbundenes Luftkissen 13, das in nicht aufgeblasenem Zustand mit der B£m 1 zusammen eingerollt werden kann. Ein solches Buftkissen ist stets zur Hand und kann, schwächer aufgeblasen, auch in den 3tellungen nach Fig.5 und 6 u.U. angenehm sein.
  • Sinngemäß kann in der Kopf-Gegend ein weiteres Luftkissen angeordnet, schließlich kann nach Fig.8 und 9 die ganze Bahn 1 aiis einer reihe miteinander verbundener oder auf einer Stoffbahn angebrachter Luftkissen gebildet werden.
  • Für eine Stoffbahn nach den Fig. 3 bis 7 ist der Zuschnitt entspr. Fig.10 zweckmäßig so zu gestalten, daß die Länge in der Mittellinie C-D etwas größer ist als die Länge der Kanten la, die Matte hängt dann zwischen den Leisten 2 nd 3 leicht muldenförmig durch. In Fig.lO sind die Schläuche 16,17,18 Zum binschieben der Leisten 2,3,4 angedeutet.
  • Wenn es weniger auf Bequemlichkeit und vorwiegend auf kleinstes Gewicht und kleinsten Verpackungsraum ankommt, ann auf die Leisten 2,3,4,5 oder auf einige von ihnen verzichtet werden, ohne daß das Wesen der Erfindung dadurch berührt wird. Die sonst an den Enden der Leiste 3 angebrachten Läufer, Schnallen o.dergl. können dann an passender Stelle der Bannkanten befestigt werden.

Claims (6)

p a t e n t a n s p r ü c h e
1. Hängematte, dadurch gekennzeichnet, daß die Hängemattenbahn (1) in der Knie-Gegend (3) unterteilt ist in ein Bahnstück (2...3) für Körper und Oberschenkel und ein Bahnstück (3..04) für die Unterschenkel.
2. Hängematte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Eckpunkte (2) der Hängemattenbahn bezw. die Enden einer dort angebrachten Leiste mit den Randpunkten (3) in Knie-Gegend der Hängemattenbahn bezw. mit den Enden einer dort angebrachten Leiste durch in der Länge veränderbare Bänder, Seile oOdergl. (6) verbunden sind, welche, gegfls. unter Einschaltung einer Spreizleiste (5) zu den Aufhängepunkten (11,12) führen.
3. Hängematte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Veränderbarkeit der Strecken 2.. .3 der Bänder (6) bewirkt wird durch Verstellen von auf den Bändern (6) verschiebbarenläufern, welche mit den Randpunkten (3) in Knie-Gegend der Hängemattenbahn oder mit den Enden einer dort angebrachten Leiste verbunden sind.
4. Hängematte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zecken (4) des für die Unterschenkel bestimmten Bahnstückes (3.. .4) oder die Enden einer dort angebrachten Leiste mit dem unteren Aufhängepunkt (12) bezwO mit den Enden einer zwischengeschalteten Spreizleiste durch in der Länge veränderbare Bänder o.dergl. (7) verbunden sind.
5. Hängematte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Veränderbarkeit der Strecken 4...5 dadurch bewirkt wirkt, daß die Bänder (7) um die Enden der Spreizleiste (5) oder durch dort angebrachte Ösen geführt und an Läufern (8) befestigt sind, welche auf den Bändern (6) verstellt werden können.
6. Hängematte nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Hängemattenbahn t) Luftkissen angebracht sind.
L e e r s e i t e
DE19681808582 1968-11-13 1968-11-13 Haengematte Pending DE1808582A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681808582 DE1808582A1 (de) 1968-11-13 1968-11-13 Haengematte

Applications Claiming Priority (1)

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DE19681808582 DE1808582A1 (de) 1968-11-13 1968-11-13 Haengematte

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1808582A1 true DE1808582A1 (de) 1970-06-11

Family

ID=5713173

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681808582 Pending DE1808582A1 (de) 1968-11-13 1968-11-13 Haengematte

Country Status (1)

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DE (1) DE1808582A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2019162580A1 (fr) * 2018-02-26 2019-08-29 Le Comptoir De L'outdoor Hamac et abri ameliores
WO2024216313A1 (de) * 2023-04-15 2024-10-24 Gregory Gottlieb ASYMMETRISCHE HÄNGEMATTE MIT FUßMULDE

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2019162580A1 (fr) * 2018-02-26 2019-08-29 Le Comptoir De L'outdoor Hamac et abri ameliores
FR3078238A1 (fr) * 2018-02-26 2019-08-30 Le Comptoir De L'outdoor Hamac et abri ameliores
WO2024216313A1 (de) * 2023-04-15 2024-10-24 Gregory Gottlieb ASYMMETRISCHE HÄNGEMATTE MIT FUßMULDE

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