DE180476C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B11/00—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
- B28B11/08—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for reshaping the surface, e.g. smoothing, roughening, corrugating, making screw-threads
- B28B11/0854—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for reshaping the surface, e.g. smoothing, roughening, corrugating, making screw-threads for making screw-threads or the like in the surface of the shaped article
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
I: | ||
hi bet> se |
||
KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei Isolatoren für elektrische Leitungen liegt eine besondere Schwierigkeit in der Befestigung
der Stützen oder anderer Teile in der Isolationsmasse. Handelt es sich um
Isolatoren aus plastischer Masse, so wurde bisher entweder die Stütze selbst unmittelbar
in die plastische Masse eingepreßt, oder aber es wurde eine fertige Metallgewindemutter,
welche zur Aufnahme der mit entsprechendem
ίο Gewinde versehenen Stütze diente, bei der
Herstellung des Isolators in diesen eingebettet. .
Das Einpressen der Stütze hat den Nachteil, daß der Raumbedarf der mit Stütze versehenen
fertigen Isolatoren außerordentlich groß und bei der Verpackung sehr hinderlich ist. Andererseits sind Metallgewindemuttern
verhältnismäßig kostspielig und zudem für die Holzstützen bei Hochspannungsisolatoren
kaum verwendbar. Ebensowenig kann man das Gewinde dadurch herstellen, daß man die
Isolatormasse unmittelbar auf den Gewindekern aufbringt und letzteren dann herausschraubt,
wie es beim Gießen von Isolatoren bekannt ist, denn bei dem zur Pressung erforderlichen
hohen Drucke wird die Preßmasse so fest an den Gewindekern angedrückt,
daß das Herausschrauben des Kerns aus der bei der Pressung sofort erhärtenden und
nicht schwindenden Masse nur mit großem Kraftaufwande möglich ist, wobei der Isolator
leicht zerbricht.
Diese Übelstände werden bei dem Verfahren nach vorliegender Erfindung vollständig
vermieden. Nach diesem Verfahren wird das Gewinde für die Isolatorstütze oder sonstige in der Isolatormasse zu befestigende
Teile dadurch gebildet, daß bei der Herstellung des Isolators aus der plastischen
Masse in diese eine Metallhülse, vorzugsweise eine Hülse aus ausgeglühtem Messingblech
oder ähnlichem nachgiebigen Metall, eingebracht wird, die über einen mit dem betreffenden
Gewinde versehenen Kernbolzen geschoben ist. Der Kern mit der Hülse wird durch geeignete Vorkehrungen in seiner richtigen
Lage festgehalten und die Masse unter starkem Drucke in die die Hülse umgebende Form eingepreßt. Bei dem hohen zur Anwendung
kommenden Drucke schmiegt sich die Hülse vollkommen dem Gewinde des Kernbolzens an, so daß ein mit dem Isolator
fest verbundenes, durch Metallfutter geschütztes Muttergewinde entsteht, welches
genau dem Gewinde des als Kernform benutzten Bolzens entspricht. Dieser läßt sich
nach beendeter Pressung infolge der elastischen Nachwirkung des Messingbleches leicht
herausschrauben.
Es empfiehlt sich, eine oben geschlossene Hülse zu benutzen, um ein zu tiefes Einschrauben
der Isolatorstütze, wodurch ein Zersprengen des Isolatorkopfes eintreten könnte, zu verhindern und auch um ein
Eintreten der plastischen Masse zwischen den Gewindekern und die Wandungen der Metallhülse
beim Pressen zu vermeiden.
Das Verfahren ist natürlich außer für
Isolatoren auch bei anderen aus plastischen Stoffen herzustellenden Gegenständen anwendbar,
bei denen es sich um eine Befestigung mittels Gewinde handelt. Insbesondere ist es
auch für solche Stoffe von Bedeutung, die wegen ihrer Sprödigkeit für geschnittene oder
gepreßte Gewinde keine große Haltbarkeit besitzen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren zur Herstellung von Gewinde in aus plastischen Massen hergestellten Gegenständen unter Verwendung einer Metallhülse, dadurch gekennzeichnet, daß die in die plastische Masse eingeführte Blechhülse über einen mit entsprechendem Gewinde versehenen Kernbolzen geschoben und durch den auf die Masse ausgeübten Druck um den Kern gepreßt wird, wodurch das Gewinde in die Hülse eingeprägt und diese gleichzeitig mit dem geformten Körper fest verbunden wird.
- 2. Bei dem Verfahren nach Anspruch 1 die Anwendung einer einseitig geschlossenen Metallhülse, deren Boden das Einschrauben des mit Außengewinde versehenen Teils begrenzt und das Eindringen der plastischen Masse zwischen den Gewindekern und die Wandungen der Metallhülse beim Pressen verhindert.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
Country | Link |
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