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DE1796551U - Gabelstapler. - Google Patents

Gabelstapler.

Info

Publication number
DE1796551U
DE1796551U DE1958C0005967 DEC0005967U DE1796551U DE 1796551 U DE1796551 U DE 1796551U DE 1958C0005967 DE1958C0005967 DE 1958C0005967 DE C0005967 U DEC0005967 U DE C0005967U DE 1796551 U DE1796551 U DE 1796551U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
forklift truck
truck according
differential lock
suspension
steering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1958C0005967
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Crede & Co Geb GmbH
Original Assignee
Crede & Co Geb GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Crede & Co Geb GmbH filed Critical Crede & Co Geb GmbH
Priority to DE1958C0005967 priority Critical patent/DE1796551U/de
Publication of DE1796551U publication Critical patent/DE1796551U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/005Suspension locking arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Gabelstapler Die Neuerung betrifft einen Gabelstapler. Geräte dieser Art, die mit Fahrmotor ausgerüstet sind, haben bisher nur Fahrgeschwindigkeiten von höchstens 20 bis ? 0 ka/h. Derartige Gabelstapler mit Eigenantrieb waren bisher mit ungefederter Triebachse und höchstens mit einer einfachen Federung der Lenkachse versehen. Diese Federung war bestimmt durch die Aufgaben, die dem Gerät gestellt waren. Die hohen Aohsbelastungen sowie die starken Unterschiede der Achsbelastungen bei unbelastetem und belastetem Gerät ließen eine wirksame Federung und Dämpfung für größere Fahrgeschwindigkeiten nicht zu, da eine solche Federung die Stabilität des Gerätes beeinträchtigt hätte. Die Neuerung stellt sich die Aufgabe, ein Gerät zu schaffen, das einerseits dieselben Arbeiten leisten kann wie die bisher bekannten Gabelstapler, aber andrerseits eine Fahrgeschwindigkeit von etwa 60 bis 70 km/h gestattet.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Neuerung dadurch gelöst, daß eine für die geforderte Fahrgeschwindigkeit im Straßenbetrieb ausreichende Federung und Dämpfung vorhanden ist, die beim normalen Arbeiten des Gerätes durch eine Sperre teilweise oder ganz ausgeschaltet werden kann. Dadurch erhält das Gerät beim Arbeiten die erforderliche Stabilität.
  • Die vielseitige Verwendbarkeit des Gerätes sowohl zum Fahren auf Straßen mit ausreichender Geschwindigkeit, als auch zum Arbeiten in unwegsamem Gelände, kann gemäß der Neuerung durch einen an sich bekannten Allradantrieb erhöht werden. Dabei kann die Differentialsperre so mit der Lenkung gekuppelt sein, daß bei einem Lenkausschlag die etwa eingeschaltete Differnetialsperre selbsttätig ausgeschaltet wird. Weiterhin ist vorgesehen, diese Kupplung zwischen Differentialsperre und Lenkung für Sonderfälle so auszuführen, daß sie vom Fahrer willkürlich unterbrochen werden kann. Der Fahrer wird durch diese Anordnungen weitgehend entlastet und kann sich in erhöhtem Maße um die eigentliche Arbeit kümmern.
  • Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele der Neuerung.
  • Fig. 1 zeigt eine Radaufhängung, deren an sich bekannte hydraulische Federung und Dämpfung gemäß der Erfindung gesperrt werden kann.
  • Fig. 2 dient dazu, die Wirkung einer An8 ch Fig. 1 zu erklären.
  • Fig. 3 und 4 gehören zusammen und stellen eine Ausführungsform der neuerungsgemäßen Kupplung zwischen Lenkung und hydraulisch betätigter Sperre des Differentials dar.
  • Fig. 5 zeigt im Schnitt ein solches Differential mit hydraulisch betätigter Sperre.
  • Fig. 6 und 7 zeigen eine Torsionsfederung, die gemäß der Neuerung gesperrt werden kann.
  • Nach Fig. 1 sind die Räder 1 an Blattfedern 2 aufgehängt. Die Lenkachsstummel 3 werden durch das angedeutete Gestänge 4 in bekannter Weise um Zapfen geschwenkt, die in den abgefederten Teilen 5 gelagert sind. Diese Zapfen 6 sind mit den Kolbenstangen 7 der hydraulischen Kolben 8 gelenkig verbunden. Die mit Gelenken 9 am Fahrgestell aufgehängten hydraulischen Zylinder 10 stehen durch Leitungen 11 an ihren oberen Enden mit einer an sich bekannten Dämpfervorriohtung 12 in Verbindung und sind an ihren unteren Enden über Leitungen 13 an ein Sperrventil angeschlossen, das seinerseits mit der Dämpfervorrichtt. ng 12 in Verbindung steht. Dieses Sperrventil 14 kann gemäß der Neuerung durch eine nicht gezeichnete mechanische Verbindung vom Fahrer betätigt werden.
  • Die Wirkung einer solchen Vorrichtung kann auch an Hand der Fig.2 erklärt werden, die im Gegensatz zu Pig. 1 an Stelle von nicht angetriebenen Rädern mit Lenkung angetriebene Räder 15 zeigt, die nicht lenkbar, jedoch über eine Welle 16 von einem Differential 17 angetrieben sind. Die Achslager 18 sind mit den Kolbenstangen 7 verbunden. Die Teile 7,8, 9 und 10 entsprechen den mit gleichen Zahlen bezeichneten Teilen der Fig. 1. Mit gestrichelten Linien ist die Stellung der Teile bei oberer Stellung der Kolben 8 angegeben. Während bei der mittelern Stellung der Kolben 8 die Bodenfreiheit 19 vorhanden ist, so daß das Fahrzeug auch auf unebenem Gelände fahren kann, ergibt sich bei oberer Kolbenstellung nur eine Bodenfreiheit 20, bei welcher der Schwerpunkt des Gerätes tief genug liegt, um das Gerät beim Arbeiten stabil zu halten. Durch Sperren des Vebtils 14 gemäß Fig. 1 können die Kolben in jeder Stellung festgehalten werden, indem sowohl der Zufluß als auch der Abfluß von Öl an den Zylindern 10 unterbrochen wird.
  • Fig. 3 und 4 zeigen, wie gemäß der Neuerung die Lenkung mit der Differentialsperre gekuppelt werden kann. In Fig. 3 ist 21 die Lenksäule und 22 der Lenkstook mit dem Lenkstockhebel 23, der in übliche : Weise an der Stoßstange 24 angreift. Der Lenkstookhebel trägt an seinem freien Ende ein Auge 25. Dieses Auge erscheint auch in Fig. 4 mit der Bezugszahl 25* Es hält eine Steuerschraube 26, die mit ihrem Sechskantkopf 27 verstellbar ist und durch Muttern 28,29 in ihrer Einstellung festgehalten wird. Diese Schraube trifft mit dem etwas abgerundeten Ende ihres konischen Teiles 30 auf eine Kurvenfläche 31
    des Ventilkolbens 32, der in dem Ventilgehäuse 33 gegen die Kraft
    einer Tellerfeder 34 verschoben werden kann. Dieser Kolben steuert
    den Drucköldurchlaß 35 und den ölruoklauf ; 6, indem er beide Schließt
    oder freigibt. Bei der Bewegung des Lenkstockhebels 24 (Fig. 3)
    gleitet das. h.'nde 30 der Steuerschraube 2$ über die Kurvenfläohe 31
    des VentilkCJlbcn 32, an beim Ausschia der Lenkung die Differential-
    sperre auf by''au. Iischf We übt.. r dl ;. Durchlässe 35, 36 ausaulösen.
    Die hydraulische Betätigung der Differentialsperre ist in Fig. 5 dar-
    gestellt. 37 ist das Differentialgehäuse mit den beiden Wellen 38, 39.
    Der Trä er 4-0 der Zwischenrädc'r 41 ist in bekannter Weise mit einem
    K'upplunt ; stü k 42 versehpr :, in dessen Zähn. ii Zhne der auf der
    Welle 39 axial v'achj. ebbarun aber ncat drehbarpn. upplunsmuffe
    43 uiyi 40 zu
    43eiTirei/cn. k'ü : i. :' ; eu, Ufrt'U- Preun ües Swicchenradträers 40 zu
    verhindern und das) it das DiffereM-'il xu sperren. In eine Ringnut 44
    der upplunonnfe groift uin Daumen'r'i des Sahulthebele 46 ein, der
    durch eine Rückstellfeder 47 so ehaltru wi d, daß die Kupplung
    42, 43 ausgerückt i1. Das freie Ende des bei 43 gulagerten Hebels 46
    ist an die Kolbenstange oin&H hydraulischen Zylinders 49 angelenkt,
    der bei 50 alit eiiiem Gelenk aip hänet, Der
    Zylinder wiru über eine Druckleitung 51 von dem in Fiß. 4 beschrie-
    benenSteuerventil gßspeiüt nd ist an seinem aftdern Seite mit
    einerSnlüftn 52 veruehea.
    Fig. 6 und 7 i. u dia An !.'n''' ! un ; der nHuerunseaßen Pedersperre
    auf eine Torsionsi'eder. Die Räder 53 sind ihrer Achse 54 in
    üblicher'A'ai c an Hebeln 5 eufehän !. di al. 'elerarm an der
    Torsionafeder 56 angreifen. Dieaü Tosionsfeder trät eine Führungs-
    hülse 5'7, <tie in e A-ugo' des' !.''ührge3tt ; lls . L-hbar ist. Auf der
    PühIungshülse axial versohiebbar aber nicht ßrehbar iat die Schalt-
    muffe 5 aneordne, deren Sahne «'in Zähne 61 des Auges 58 ein-
    greifen können. In die Ringnut 62 der s' ; uffe greift der bei 63 am
    Fahrgeatell gulaerte Schalthebel 64 ein, der über ein Gestänge 65
    vomFahrer betätigt werden kann. e r ; die AupplLn'6u, 61 eingerückt
    ist, sind die Toraionsfedcrn 5C'starr fstei '. ltcH, so daß die Räder
    unefedrt am ynhestell clart erscheinen.
    >- ; er' erza eii

Claims (7)

  1. Sohutzansprüche 1) Gabelstapler, gekennzeichnet durch eine nach Wunsch sperrbar Federung und Dämpfung.
  2. 2) Gabelstapler nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch hydraulische Federung (Fig. 1 und 2) mit Sperrventil (14) (Fig.1).
  3. 3) Gabelstapler nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Torsionsfederung (56) mit Sperrkupplung (60, 61) (Fig. 6 und 7).
  4. 4) Gabelstapler nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch Allradantrieb.
  5. 5) Gabelstapler nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß er in an sich bekannter Weise mit einer Differentialsperre versehen ist und diese Differentialsperre (Fig. 5) durch einen bei Ausschlag der Lenkvorrichtung (Fig.3) aus der Geradeausfahrt betätigten Antrieb (Fig. 4) ausgelöst wird.
  6. 6) Gabelstapler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung der Differentialsperre durch einen vom Lenkstockhebel (23) betätigten Kurventrieb (30, 31) bewirkt wird (Fig. 4).
  7. 7) Gabelstapler nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Kupplung zwischen Lenkung und Differentialsperre nach Wunsch vom Fahrer ausschaltbar ist.
DE1958C0005967 1958-12-09 1958-12-09 Gabelstapler. Expired DE1796551U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1958C0005967 DE1796551U (de) 1958-12-09 1958-12-09 Gabelstapler.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1958C0005967 DE1796551U (de) 1958-12-09 1958-12-09 Gabelstapler.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1796551U true DE1796551U (de) 1959-09-24

Family

ID=32877918

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1958C0005967 Expired DE1796551U (de) 1958-12-09 1958-12-09 Gabelstapler.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1796551U (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1233737B (de) * 1959-12-24 1967-02-02 Andre Alain Ludovic Chaneac Selbsttaetig auf die Fahrzeugbelastung sich einstellende Aufhaengevorrichtung
DE1945935A1 (de) * 1969-09-11 1971-03-18 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Ackerschlepper
DE1952401A1 (de) * 1969-10-17 1971-04-29 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Ackerschlepper
DE4032893A1 (de) * 1990-10-17 1992-04-23 Fendt & Co Xaver Sperrbare achsfederung eines nutzfahrzeuges

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1945935A1 (de) * 1969-09-11 1971-03-18 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Ackerschlepper
DE1952401A1 (de) * 1969-10-17 1971-04-29 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Ackerschlepper
DE4032893A1 (de) * 1990-10-17 1992-04-23 Fendt & Co Xaver Sperrbare achsfederung eines nutzfahrzeuges

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