DE178637C - - Google Patents
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- DE178637C DE178637C DENDAT178637D DE178637DA DE178637C DE 178637 C DE178637 C DE 178637C DE NDAT178637 D DENDAT178637 D DE NDAT178637D DE 178637D A DE178637D A DE 178637DA DE 178637 C DE178637 C DE 178637C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B35/00—Piston pumps specially adapted for elastic fluids and characterised by the driving means to their working members, or by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors, not otherwise provided for
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 27b. GRUPPE
HENRY S0RENSEN
Es ist bekannt, bei Luftpumpen und -kompressoren in den Zylinder Wasser einzuspritzen,
damit die in der Luft enthaltenen Unreinigkeiten — z. B. bei Vorrichtungen, die zum Staubabsaugen
dienen — eingeschlämmt und leichter abgeführt, werden. Auch hat man die Anordnung
getroffen, den Zylinder mit Wasser so weit anzufüllen, daß zwischen der zuströmenden
Luft und dem Kolben ein Flüssigkeitskolben entsteht, welcher verhindert, daß die
Gleitfiächen mit der Luft und den darin enthaltenen Unreinigkeiten unmittelbar in Berührung
gelangt.
Bei derartigen Einrichtungen zeigt sich nach längerem Gebrauche, daß der Staub usw. sich
an den Gleitflächen festsetzt und diese angreift.
Bei vorliegender Erfindung ist dafür Sorge
getragen, daß die Gleitflächen stets blank bleiben.
Zu diesem Zweck wird die eingespritzte Flüssigkeit an einer am Umfang des Zylinders angeordneten
Stelle, eingeführt, so daß sie den Schmutz fortspült.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in verschiedenen Ausführungsformen dargestellt. Es
zeigt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt nach der
Linie A-A der Fig. 2 durch eine Pumpe mit wagerechtem, doppeltwirkendem Zylinder.
Fig. 2 zeigt einen hierzu rechtwinklig gelegten senkrechten Schnitt nach der Linie B-B der
Fig. i, in der vom Pfeil C angegebenen Richtung gesehen; die Ventile e und i sind samt dem
Kolben b herausgenommen gedacht.
Fig. 3 stellt einen senkrechten Schnitt durch eine Pumpe mit Stiefelkolben dar.
Fig. 4 zeigt einen ähnlichen Schnitt durch einen Teil einer etwas abweichenden Ausführungsform
und
Fig. 5 eine schematische Darstellung der Anordnung bei einer Schleuderpumpe.
Von den hier dargestellten Ausführungsformen ist die in Fig. 1 und 2 wiedergegebene
die wichtigste und beste, die in Fig. 3 dargestellte zeigt jedoch den Erfindungsgedanken am
deutlichsten, weshalb sie zuerst beschrieben werden soll.
Der Kolbenzylinder α mit den Stiefelkolben b
ist durch einen Kanal c mit einem Behälter d verbunden, der in entsprechender Menge mit
Flüssigkeit, z. B. Wasser oder öl, gefüllt ist. Vom Behälter i? führen Ventile e zu einem Raum/,
der mit dem Rohr h verbunden ist, das zur Saugvorrichtung führt. Oben ist der Behälter d
mit einem Ventil * versehen, das sich wie das Ventil e aufwärts öffnet. Ein Kanal g verbindet
den Raum zwischen den Ventilen e und i mit dem eigentlichen Hauptteil des Behälters d.
Indem vorläufig davon ausgegangen wird, daß nach Ingangsetzung der Pumpe Flüssigkeit
nicht weiter zugeführt wird, ist zu ersehen, daß bei abwärts geführtem Kolben b die Flüssigkeit
in den Behälter d hinübergedrückt wird, der hierdurch ganz bis an das Ventil i gefüllt wird;
wenn der Kolben hierauf wieder aufwärts geht, wird ein Vakuum über der sinkenden Flüssigkeitsoberfläche
im Behälter d erzeugt und dies
in Verbindung mit dem verringerten Flüssigkeitsdruck auf das Ventil e bewirkt, daß die
Luft vom Raum f durch das genannte Ventil über die Flüssigkeitsoberfläche im Behälter d
hinaufgesogen wird.
Beim darauffolgenden Niedergang des Kolbens wird die Luft über der Flüssigkeitsoberfläche
durch das Ventil i in einen Raum k hinausgedrückt, der mit Staubsammelvorrichtungen
ίο versehen sein kann, und von hier wird die Luft
durch ein Rohr I und einen Filter o. dgl. unmittelbar zur Atmosphäre geleitet.
Gemäß vorliegender Erfindung sind Vorkehrungen getroffen, um zu verhindern, daß der
Schmutz, der nach und nach in größerer Menge in die Flüssigkeit eindringt und durch den
Kanal c in den Pumpenzylinder hineingelangt, sich auf die Gleitflächen des Kolbens oder Zylinders
festsetzt. Zu diesem Zweck ist der Zylinder mit einem ringförmig erweiterten Teil r
versehen, der eine oder mehrere Durchbohrungen m hat, die mit einem Zuleitungsrohr
oder einem Behälter mit reiner Flüssigkeit in Verbindung stehen. Die Erweiterung r ist unmittelbar
unter der Stelle angeordnet, wo sich der Unterteil des Kolbens befindet, wenn er
seine aufwärtsgehende Bewegung gemacht hat, so daß der Kolben nur in der Nähe seiner
obersten Stellung die Zuströmung von reinem Wasser ermöglicht, und während seiner ganzen
übrigen Bewegung verhindert. Indem er die Zuströmung bewirkt, wird infolge des sich im
Kanal g befindenden Vakuums innerhalb der Öffnung m ein Druck von weniger als 1 Atmo-Sphäre
erzeugt, während außerhalb derselben gewöhnlich ein Druck von mehr als 1 Atmosphäre
vorherrscht. Auch während der Abwärtsbewegung des Kolbens tritt dieselbe Wirkung
ein, wobei das Wasser also nur einströmen kann. 'Es erscheint deshalb im allgemeinen
überflüssig, ein Einströmungsventil auf dem Zuleitungsrohr anzuordnen, unter besonderen
Umständen, z. B. wenn die reine Flüssigkeit von einem niedriger liegenden Behälter entnommen
werden soll, ist es ja doch nötig, ein solches vorzusehen, damit die zugeflossene Flüssigkeit
nicht wieder hinausgedrückt wird, wenn der Kolben abwärts geht. Es kann hierbei wie in
Fig. 4 angeordnet sein, wo η ein solches Ventil darstellt. Wird die Erweiterung r weiter unten
in dem Zylinder angebracht, so erweist sich das Ventil η auch als erforderlich. Die zuströmende
Wassermenge kann, wenn nötig, mittels eines Hahnes f geregelt werden. Anstatt einer einfachen
Erweiterung r mit Zuleitung können auch deren mehrere in verschiedener Höhe angeordnet
werden.
Die in der Erweiterung r sich befindende reine Flüssigkeit umgibt dicht den Kolben bei
seiner Abwärtsbewegung und schützt ihn gegen die schmutzgemischte Flüssigkeit; gleichzeitig
reinigt sie die Innenseite des Zylinders sowie die Außenseite des Kolbens von Schmutz u. dgl.,
der sich möglicherweise an demselben festgesetzt hat. Indem auf diese Weise Flüssigkeit an den
Kolben herangeführt ist, muß natürlich ein ebensogroßer Abgang der schmutzgemischten
Flüssigkeit stattfinden, und etwas von derselben wird deshalb mit der Luft zusammen durch das
Ventil i zum Auslaufrohr gepreßt. Es entsteht auf diese Weise eine beständige Strömung durch
die Flüssigkeit vom Pumpenzylinder her.
Die Flüssigkeitsmenge, die erforderlich ist, um Kolben und Zylinder rein zu halten, ist ganz
gering, und die angewendete Flüssigkeit kann leicht ausgeschieden, gereinigt und wieder benutzt
werden.
Bei der in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform liegt die Erweiterung r so, daß der Kolben
an beiden Seiten ganz an derselben vorbeigleiten kann, so daß in beiden Richtungen reines Wasser
vor demselben hergetrieben wird. Natürlich können auch hier mehrere ringförmige Erweiterungen anstatt einer angeordnet werden,
so daß der Hub des Kolbens kürzer gehalten werden kann wie seine Länge. Die Flüssigkeit
steigt und fällt wechselweise in den zwei Behältern^, und hierdurch wird die Luft durch die
Öffnung h in eine Kammer 0 hineingesaugt, welche den Windkessel bildet. Von diesem aus
gelangt sie durch Seitenkanäle, einen Mittelkanal, den Raum/ und die Ventile β zum Behälter d
nieder, den sie wieder durch die Ventile i, den Raum k und die Öffnung I verläßt, wie durch
die Pfeile angedeutet ist. - Auch hier wird natürlieh eine der einströmenden Flüssigkeit entsprechende
Menge schmutzgemischter Flüssigkeit mit der Luft zusammen durch die Ventile i
hinausgepreßt.
In Fig. 5 ist endlich eine Ausführungsform gezeigt, in welcher die eigentliche Pumpe s
eine Schleuderpumpe ist. Das Zuleiten der reinen Flüssigkeit geschieht durch das mit einem Hahn^>
versehene Rohr χ. Die Pumpe steht ferner durch die Rohre 1, 2 und 3 in Verbindung mit dem
Schieberkasten y, in welchem der Schieber ζ gleitet. Der Schieberkasten y ist wieder mittels
der Rohre υ und w mit den Behältern t und u verbunden,
welche Einströmungsventile e, die der durch das Rohr h kommenden staubgemischten
Luft Zutritt gewähren, und ein Ausströmungsventil i besitzen, durch welches die Luft und der
Überschuß der Flüssigkeit zum Rohr 1 ausgestoßen wird. Bei der aus Fig. 5 ersichtlichen
Stellung des Schiebers wird die Flüssigkeit vom Behälter t durch das Rohr υ, den Schieberkasten
y und das Rohr 2 zur Pumpe s, aus welcher sie durch das Rohr 1 zum Schieber y gelangt,
und von hier durch das Rohr w zum Behälter u gesaugt, von welchem die Luft ausgestoßen
wird, während ein Einsaugen von Luft in den Behälter t stattfindet. Wenn der Schie-
Claims (5)
- ber z umgesteuert wird, was entweder selbsttätig durch Steigen und Sinken der Flüssigkeitsoberfläche oder durch besondere Anordnungen bewirkt werden kann, so wird der Strom vom Behälter u durch das Rohr w, den Schieberkasten, das Rohr 2, die Pumpe s, das Rohr 3, den Schieberkasten und das Rohr υ zum Behälter t fließen. Gleichzeitig wird durch das- Röhr χ immer reine Flüssigkeit eingesaugt, die zum Abspülen der Pumpenkammer benutzt wird und dazu beiträgt, staubgemischte Flüssigkeit von dieser fernzuhalten.Pate nt-A ν Sprüche:i. Pumpe zum Befördern staubgemischter Luft unter Anwendung von Flüssigkeit im Zylinder zur Abhaltung des Staubes vom Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit durch ein oder mehrere Rohre einer nötigenfalls erweiterten Stelle am Pumpenzylinder zugeführt wird, die so liegt, daß sie vom Kolben in seinen Totpunktlagen freigegeben wird.
- 2. Ausführungsform der Pumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eingesaugte Flüssigkeit gleichzeitig mit der eingesaugten Luft die Pumpe durch ein gemeinsames Druckventil verläßt, damit ein von der Zylinderfläche ausgehender Strom in der Flüssigkeit entsteht und Schmutz fernhält.
- 3. Ausführungsform der Pumpe nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einer oder mehreren Stellen im Zylinder ringförmige Räume in der inneren Fläche des Zylinders vorgesehen sind, welche von reiner Flüssigkeit durchströmt werden.
- 4. Ausführungsform der Pumpe nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung der reinen Flüssigkeit durch die Saugwirkung der Pumpe selbst geschieht, indem die Flüssigkeit durch ein oder mehrere zur ringförmigen Erweiterung führende Rohre eingesaugt wird, die mit Rückschlagventilen und Hähnen zum Regeln der Flüssigkeitszuführung versehen sein können.
- 5. Luftpumpe, bei der das abwechselnde Steigen und Fallen eines Flüssigkeitsspiegels zum Ansaugen und Verdichten der Luff benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Ersatz der durch Undichtigkeiteno. dgl. entweichenden Flüssigkeit eingeführte Wassermenge dem Pumpengehäuse in der in den Ansprüchen 1 bis 4 gekennzeichneten Weise oder bei Verwendung einer Schleuderpumpe durch eine zentrale Öffnung im Gehäuse zugeleitet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
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Family Applications (1)
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