DE1786189C - Sicherungseinrichtung zum Unterbinden des Verschiebens schrank- oder regalförmiger Behältnisse zur Aufnahme von Registraturen - Google Patents
Sicherungseinrichtung zum Unterbinden des Verschiebens schrank- oder regalförmiger Behältnisse zur Aufnahme von RegistraturenInfo
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Description
Uio Erfindung betrifft eine Sicherungseinrichtung
zum Unterbinden des Verschlebens schrank- oder ' regalförmigor BehUltnisse zur Aufnahme von Registraturen,
welche Behältnisse mit ihren Bedienungsseiten einander zugekehrt, quer und zur Bildung
eines Bedienungsganges zwischen je zwei der Behiiltnisse verschiebbar auf Schienen angeordnet sind.
Einrichtungen der obengenannten Art sind bei Registraturen erforderlich, damit deren zum Bilden
eines Bedienungsganges zwischen zwei einander zugewandten Bedienungsseiten auseinander geschobener
BehUltnisse nicht unbeabsichtigt oder während der Benutzung des Ganges wieder zusammen gefahren
werden können. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn zum Verschieben der Behältnisse ein
motorischer Antrieb vorgesehen ist.
Eine bekannte Sicherungseinrichtung wird beispielsweise von Schaltmatten gebildet, die über ein
Relais im elektrischen Stromkreis des Antriebsmotors für die Behältnisse angeordnet sind. Die Schaltmatten ao
selbst sind aus Sicherheitsgründen in einem besonderen Stromkreis vorgesehen, der von einer elektrischen
Stromquelle mit Niederspannung gespeist wird. Beim Betreten der Schaltmatten wird der Niederspannungsstromkreis
geschlossen und damit über das Relais der elektrische Stromkreis für den Antriebsmotor
unterbrochen, so daß dieser in unbeabsichtigter Weise nicht von einer anderen Bedienungsstelle
eingeschaltet werden kann,
Eine solche Sicherungseinrichtung erfordert jedoch einen Bodenbelag aus Schaltmatten, der sich über die
gesamte, von den schrank- oder regalförmigen Behältnissen befahrbare Fläche erstreckt. Die Schaltmatten
sind zwar wirkungsvoll und zuverlässig, aber in der Herstellung teuer, zumal sie außerdem noch
die Anordnung eines elektrischen Niederspannungsstromkreises mit einer entsprechenden Stromquelle
notwendig machen. Die Kosten für die Herstellung und für den Einbau derartiger schrank- oder regalförmiger
Behältnisse werden dann zu hoch. Demgemäß wird daher auch eine Anlage aus Behältnissen
zur Aufnahme von Registraturen mit einer derartigen Sicherungseinrichtung im Betrieb zu unwirtschaftlich.
Des weiteren sind Sicherheitseinrichtungen für verschiebbare schrank- oder regalförmige Behältnisse
bekanntgeworden, bei denen jedes Behältnis mittels einer Schleifkupplung an ein im Fußboden endlos umlaufendes
und durch einen Elektromotor angetriebenes Seil ankuppelbar ist. Das Ankuppeln erfolgt
außen von der zugänglichen Stirnwand der Behältnisse aus durch einen schwenkbaren Handhebel. Als Sicherheitseinrichtung
ist jede Schleifkupplung einstellbar ausgebildet, und die Einstellung ist so durchgeführt,
daß ein beim Verschieben der Behältnisse auftretender Widerstand die Schleifkupplungen das Seil hindurchrutschen
lassen. Damit kann eine im Bedienungsgang zwischen zwei Behältnissen befindliche
Bedienungsperson nicht ernsthaft gefährdet werden, falls von einer anderen, vom augenblicklichen Bedienungsgang
abliegenden Stelle andere bzw. weitere Behältnisse an das umlaufende Seil angekuppelt
werden.
Die Schleifkupplungen erfordern jedoch nicht nur eine sorgfältige Wartung, sondern verursachen auch
einen hohen Verschleiß des Seiles, so daß Sicherheitseinriclitungen
dieser Art ebenfalls zu unwirtschaftlich sind.
Der Hriiiidung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
baulich einfache Sicherungseinrichtung zu schaffen, die mit geringem Kostenaufwand zu fertigen und
warten sowie Überaus betriebssicher ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß jedes der verschiebbaren Behältnisse mit
dem jeweils benachbarten im Bereich des Bedienungsganges durch einen um die Längsmitte zusammenfaltbaren
Hilfsboden verbunden ist, der mit seinen beiden freien Längsseiten jeweils an einer
der zugeordneten Behältnisse scharnierartig und begrenzt quer verschiebbar angelenkt ist und auf der
Unterseite ausschwenkbare Kontaktstutzen od. dgl. zur Auflage auf den Schienen aufweist.
Derartige Hilfsboden erfordern nicht nur bezüglich ihrer Fertigung, sandern auch Montage zwischen
je zwei einander benachbarten Behältnissen einen verhältnismäßig kleinen Aufwand und unterbinden
jeweils in der Strecklage der zusammenfaltbar Bodenteile, insbesondere bei deren Belastung durch
eine im Bedienungsgang arbeitende Person, daß die Behältnisse beiderseits des Bedienungsganges
zusammengeschoben werden können. Bei Entlastung des Hilfsbodens faltet sich dieser mit dem Zusammenschieben
der Behältnisse dank der scharnierartigen Anlenkung zusammen und unterbindet das
Zusammenschieben nicht mehr.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß jedem Bodenteil des je zwei der
Behältnisse miteinander verbindenden Hilfsbodens an der Bedienungsseite des jeweils benachbarten Behältnisses
eine entsprechend bemessene Ausnehmung zugeordnet ist, derart, daß die beiden Behältnisse
nach dem Zusammenschieben im wesentlichen spielfrei aneinander anil-gen.
Die Erfindung wird im nachfolgenden an Hand der anliegenden Zeichnung näher erläutert, deren
einzige Figur eine schematisch und teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht von zwei benachbarten
Behältnissen einer Registratur zeigt.
Gemäß der Zeichnung sind zwei Behältnisse 1 auf Schienen 2 mit einander zugewandten Bedienungsseiten 3 verfahrbar und im wesentlichen um die
Breite eines Bedienungsganges auseinandergefahren.
Um zu verhindern, daß die einander benachbarten Behältnisse 1 beiderseits des Bedienungsganges während
dessen Benutzung zusammengefahren werden, sind sie durch einen um seine Längsmitte zusammenfaltbaren
bzw. scharnierartig zusammenklappbaren Hilfsboden 4 gelenkig miteinander verbunden. Die
den Hilfsboden 4 bildenden Bodenteile 4 a, 4 a sind jeweils an ihrer freien Längsseite mittels begrenzt
quer verschiebbar gelagerten Zapfen bzw. einer in gleicher Weise gelagerten Achse S an dem zugeordneten
Behältnis 1 in Höhe dessen Bodens la angelenkt. Vorzugsweise ist auf jeder der Achsen 5 mindestens
eine die Bodenteile 4 a, 4 α nach oben drükkende,
bzw. schwenkende Schraubenfeder (nicht eingezeichnet) angeordnet, so daß der Hilfsboden 4
bestrebt ist, die in der Zeichnung dargestellte Stellung einzunehmen.
Zumindest einer der Bodenteile 4 a des Hilfsbodens 4 ist auf der Unterseite mit herausschwenkbaren
Kontaktstutzen 6 oder Federn ausgestattet, die eine solche Länge aufweisen, daß sie bei waagerechter
Lage des Hilfsbodens 4 auf den Schienen 2 aufstehen. Hierbei kann der zwischen den Kontaktstützen
6 und den geerdeten Schienen 2 hergestellte elektrische Kontakt das Inbetriebsetzen eines moto-
rlschen Antriebes (nicht eingezeichnet) unterbinden,
dor zum Verschieben der Behttltnisso 1 vorgesehen
ist.
Damit die Behültnisse 1 trotz des dazwischen
angeordneten Hilfsbodens 4 im wesentlichen spielfrei S
zusammengeschoben werden können, ist jedem der Boden teile 4« an der Bedienungsseite 3 des jeweils
benachbarten Behliltnisscs 1 eine entsprechend bemessene
Ausnehmung 1 b zugeordnet, in die er beim Zusammenschieben der Behaltnisse 1 einschwenkbar
ist.
Claims (1)
- Patentansprüche:I. Sicherungseinrichtung zum Unterbinden des Verschieben schrank- oder regalförmiger Behält- »s nisse zur Aufnahme für Registraturen, -welche Behältnisse mit ihren Bedienungsseiten einander zugekehrt, quer und zur Bildung eines Bedicnungsganges zwischen je zwei der Behältnisse verschiebbar auf Schienen angeordnet sind, da- ao ispiSJg! zur AuIIa8O auf *>n ScHenen (I) auf-Wt'tahetalnrlchtung nach Amp«* I, d.-nisses eine entsprechend bemessene A
mungil b) zugeordnet ist, derart, daß d.e be.den SIt isse nach dem Zusammenschieben .m wesentlichen spielfrei aneinander anliegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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