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DE1782260U - Filtertuch, insbesondere fuer schlauchfilter. - Google Patents

Filtertuch, insbesondere fuer schlauchfilter.

Info

Publication number
DE1782260U
DE1782260U DEB35420U DEB0035420U DE1782260U DE 1782260 U DE1782260 U DE 1782260U DE B35420 U DEB35420 U DE B35420U DE B0035420 U DEB0035420 U DE B0035420U DE 1782260 U DE1782260 U DE 1782260U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter cloth
filter
bag filters
filters
fabric
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB35420U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J H VOM BAUR SOHN
Original Assignee
J H VOM BAUR SOHN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by J H VOM BAUR SOHN filed Critical J H VOM BAUR SOHN
Priority to DEB35420U priority Critical patent/DE1782260U/de
Publication of DE1782260U publication Critical patent/DE1782260U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D11/00Double or multi-ply fabrics not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)
  • Filtering Materials (AREA)

Description

  • Gebrauchsmuster-Anmeldung
    Meine Akte Nr. 2333 Firma J. H. vom B a u r S o h n, Wuppertal-Ronsdorf Filtertuch, insbesondere für Schlauchfilter.
  • Die Neuerung betrifft ein Filtertuch für Gas-und Flüssigkeitsfilter, insbesondere für solche Filteranlagen, in denen Schlauchfilter zur Anwendung gelangen. Der Wirkunggrad derartiger Filteranlagen, der im wesentlichen nach dem Reinheitsgrad und der Menge des gefilterten Mediums in der Zeiteinheit beurteilt wird, hängt maßgeblich von der Beschaffenheit des verwendeten Filtertuches ab. Das Filtertuch soll einerseits für das zu filternde Medium gut durchlässig sein, zum anderen aber die Verunreinigungen des Mediums zurückhalten. Ausserdem muss es sich von den anhaftenden Verunreinigungen leicht befreien lassen. Diese Forderungen werden in befriedigendem Maße von einem Filtertuch aus Wolle erfüllt, das einseitig gerauht ist und eine feine Florschicht trägt.
  • Die aufgerauhte Seite des Tuches wird dem strömenden Medium entgegengerichtet, um die schwebenden Verunreinigungen abzufangen.
  • Die in Entstaubungsanlagen fär Gase gebräuchlichen Schlauchfilter werden üblicherweise von innen beaufschlagt, so dass die'aufgerauhte Seite des Filtertuches die Innenwandung des Schlauches bilden muss. Es ist daher notwendig, den Filterschlauch oder Filtersaek zu. konfektionieren, d. h. aus einseitig gerauhtem Filtertuch (Breit-oder Bandware) zu nähen. Damit sind aber gewisse Nachteile verbunden. Abgesehen davon, dass das Nähen der Schläuche zeitraubend ist, neigen genähte Filterschläuche in besonderem Maße zur Rißbildung und erleichtern die Entstehung von Wirbeln im strömenden Medium. Hierdurch und durch Verfilzung der gerauhten Filterfläche wird die Leistung des Filters beeinträchtigt. Ferner tritt an den Nähten eine stärkere Verschmutzung des Filters auf. Schließlich wird die nutzbare Filterfläche durch aufgenähte Deckstreifen oder Versteifungsbänder gemindert und die Lebensdauer des Filters durch die beim Aufrauhen entstehende Strukturverletzung der Gewebefasern nachteilig beeinflusst.
  • Die aufgezeigten Nachteile können vermieden werden, wenn man ein Filtertuch verwendet, dessen kennzeichnendes Merkmal gemäss der Erfindung darin besteht, dass die Kett-und/oder Schußfäden des Filtergewebes aus in sich elastischem Kräuselgarn, vorzugsweise synthetischem bzw. vollsynthetischem Kräuselgam bestehen. Dabei hat sich eine mehr oder weniger lang flottierende Bindung, z. B. Satin-Bindung, als zweckmässig erwiesen, weil diese den Kräuseleffekt des verweben Garns unter Bildung einer flauschigen Gewebedecke besonders wirksam werden lässt. Da die flauschig Gewebedecke geeignet ist, die Funktion der bei den bekannten Filtertüchern nachträglich erzeugten Florschicht zu übernehmen, erübrigt sich nunmehr das bisher notwendige Aufrauhen des Gewebes mit seinen nachteiligen Folgen. Hieraus ergibt sich ein ganz besonderer Vorteil in Bezug auf schlauchförmige Filter, die nicht mehr genäht zu werden brauchen, sondern in an sich bekannter Weise nahtlos gewebt werden können. Das Gewebe wird also nicht mehr durch Nadelstiche beschädigt und geschwächt, wie auch das Aufnähen von Deckbändern entfällt. Ein Verfilzen der wirksamen Filteroberflache wird ebenfalls vermieden, so dass sich das neuartige Filtertuch besonders in schlauchförmigen Entstaubungsfiltern jederzeit, z. B. durch Schlag oder Stoß, von anhaftendem Staub befreien lässt. Nach alledem zeichnet sich der Gegenstand gemäss der Neuerung gegenüber den bekannten Filtern vor allem durch vereinfachte Herstellung, grössete Leistungsfähigkeit und längere Lebensdauer aus.
  • Die Erfindung wird durch das beiligende Muster veranschaulicht. Das Muster stellt ein Stück nahtloses Schlauchgewebe dar, dessen Kett-und Schußfaden aus vollsynthetischem Kräuselgarn bestehen. Auf der Innenseite des schlagches flottieren die Kettfäden als 5-bindiger, einseitiger Atlas (Satin) und bilden eine flauschige Oberfläche, während durch die einseitige Atlasbindung bedingt die Außenseite des Schlauches eine feste ripsähnliche Oberfläche zeigt.
  • Die Neuerung ist nicht auf eine Ausführung nach dem beigefügten Muster beschränkt. Das neuartige Filtertuch kann jede beliebige Bindung aufweisen und in verschiedenen Breiten und Dichten gewebt werden. Es kann als Breitware, wie als Schlauchgewebe Verwendung finden. Der Begriff Kräuselgarn soll alle marktgängigen Erzeugnisse aus in sich elastischen Faserstoffen umfassen. Schutzansprüche 1. Filtertuch für Gas-und Flüssigkeitsfilter, insbesondere für Schlauchfilter, d a d u r o h g k ennz e ic hn e t, dass die Kett-und/oder Schußfäden des Filtergewebes aus in sich elastischem Kräuselgarn, vorzugsweise aus synthetischem bzw. vollsynthetischem Kräuselgarn bestehen.

Claims (1)

  1. 2. Filtertuch nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -zeichnet, das die Kett-oder Schußfäden des Filtergewebes mehr oder weniger lang flottierend (z. B. in Satin-Bindung) abgebunden sind. 3. Filtertuch nach den Ansprüchen 1 und 2, d a d u r c h g ek e n n z eie h n e t, dass es in an sich bekannter Weise als nahtloser Schlauch gewebt ist.
DEB35420U 1958-11-14 1958-11-14 Filtertuch, insbesondere fuer schlauchfilter. Expired DE1782260U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB35420U DE1782260U (de) 1958-11-14 1958-11-14 Filtertuch, insbesondere fuer schlauchfilter.

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DEB35420U DE1782260U (de) 1958-11-14 1958-11-14 Filtertuch, insbesondere fuer schlauchfilter.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1782260U true DE1782260U (de) 1959-02-05

Family

ID=32857797

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB35420U Expired DE1782260U (de) 1958-11-14 1958-11-14 Filtertuch, insbesondere fuer schlauchfilter.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1782260U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0015406A1 (de) * 1979-02-13 1980-09-17 Passavant-Werke Ag Filtergewebe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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