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DE1781086C - Selbsttragende Laufschiene für Hängebahnen - Google Patents

Selbsttragende Laufschiene für Hängebahnen

Info

Publication number
DE1781086C
DE1781086C DE19681781086 DE1781086A DE1781086C DE 1781086 C DE1781086 C DE 1781086C DE 19681781086 DE19681781086 DE 19681781086 DE 1781086 A DE1781086 A DE 1781086A DE 1781086 C DE1781086 C DE 1781086C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reinforcement
running rail
reinforcement beams
beams
clamps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681781086
Other languages
English (en)
Other versions
DE1781086A1 (de
Inventor
Klaus Dipl.-Ing. 5803 Volmarstein; Kleine Wolfgang 5820 Gevelsberg Becker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
Priority to DE19681781086 priority Critical patent/DE1781086C/de
Priority to FR1598585D priority patent/FR1598585A/fr
Priority to GB465569A priority patent/GB1255252A/en
Publication of DE1781086A1 publication Critical patent/DE1781086A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1781086C publication Critical patent/DE1781086C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine selbsttragende Laufschiene für Hängebahnen, die mit einem oder mehreren Verstärkungsträgern versehen ist und mittels Aufhängeteilen an Tragkonstruktionen hängt.
Das Widerstandsmoment der selbsttragenden Laufschiene für Hängebahnen ist üblicherweise so gewählt, daß es für die meisten Stützweiten und die zu erwartende Belastung ausreichend ist. Wenn die maximal zulässige Stützweite oder die zulässige Belastung jedoch überschritten werden muß, wird ein Verstärkungsträger an einer Tragkonstruktion befestigt. Die Laufschiene wird dann in zulässigen Stützweiten an diesem Verstärkungsträger aufgehängt. Die Tragkonstruktion für den Verstärkungsträger muß höher als die anderen Tragkonstruktionen sein, damit die Aufhängeteile für die Laufschiene, die deren Beweglichkeit in gewissem Maße zulassen, ausreichend lang sein können.
Diese Anordnung der Verstärkungsträger setzt jedoch voraus, daß deren Notwendigkeit schon beim Planen einer Hängebahnanlage erkannt wird. Es ergibt sich aber oft im Laufe des Betriebes, daß die Belastung für eine Hängebahn nachträglich erhöht werden muß. Das nachträgliche Anbringen von Verstärkungsträgern ist dann sehr zeitraubend und teuer; außerdem setzt es voraus, daß die Hängebahnanlage vorübergehend außer Betrieb gesetzt wird. Gerade das letztere ist meistens von besonderem Nachteil.
Nach der Aufgabe der Erfindung soll eine selbsttragende Laufschiene für Hängebahnen der genannten Gattung derart gestaltet werden, daß Verstärkungsträger nachträglich ohne Außerbetriebsetzung der Hängebahn angebracht werden können. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der oder die Verstärkungsträger in Längsrichtung der Laufschiene jeweils zwischen den Aufhängeteilen angeordnet und über mindestens drei Klemmen mit der laufschiene verbunden ist bzw. sind. Diese Verstärkungsträger können nicht nur bei einer neuen Hängebahn, sondern auch bei einer bereits vorhandenen nachträglich eingebaut werden. Die Verstärkungsträger können daher entweder während einer Ruheschicht, z. B. in einer Nacht oder wenn es der Betrieb erfordert und die Monteure vorsichtig sind, sogar während der Betriebszeit der Hängebahnanlage montiert werden.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind bei zwei parallel zueinander und mit Abstand voneinander verlaufenden Verstärkungsträgern die Klemmen zwischen den beiden Verstärkungsträgern an geordnet und befestigt. Sie sind vorzugsweise bei zwei im Querschnitt U-förmigen, mit ihren Flanschen nach außen weisenden Verstärkungsträgern an den Stegen der Verstärkungsträger angeschweißt. Entsprechend der zu erwartenden Durchbiegung der Laufschiene und der Verstärkungsträger sind die Klemmen, in Längsrichtung der Verstärkungsträger gesehen, in dem Mittelbereich der Verstärkungsträger höher an den Stegen angeschweißt als in den beiden Endbereichen der Verstärkungsträger. Durch diese Überprüfung wird erreicht, daß die Laufschiene im belasteten Zustand einen nahezu waagerechten Verlauf hat. Die Klemmen werden vorteilhaft schon in der Werkstatt an die Verstärkungsträger geschweißt, so daß diese bei der Montage nur noch durch Schrauben in Nähe der Klemmen miteinander verbunden zu werden brauchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt einer mit einem Verstärkungsträger versehenen Laufschiene,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Laufschiene nach F i g. 1 und
Fi g. 3 ein Teilstück einer mit Verstärkungsträgern versehenen Laufschiene im kleineren Maßstab.
Die Laufschiene 1 weist oben senkrechte Stege 1 a mit nach außen weisenden Flanschen 1 b. Diese ragen in Ausnehmungen 4 α der an die Verstärkungsträger 2 geschweißten Klemmen 4. Durch die Verstärkungsträger 2 führen im Bereich der Klemmen 4 je zwei Schrauben 5, die die beiden Verstärkungsträger 2 miteinander verbinden. Die Klemmen 4 sind oberhalb der Ausnehmung 4 α breiter als unterhalb derselben, damit sie die Dicke der Stege 1 α ausgleichen und im zusammengeschraubten Zustand der Verstärkungsträger aneinanderfügen.
Aus der F i g. 3 ist ersichtlich, daß die Verstätkungsträger2 nur zwischen den Aufhängestangen 3 für die Laufschiene 1 angeordnet sind. Aus dem Abstand der Aufhängestangen 3 ergibt sich nach der gewünschten Verminderung der Durchbiegung der Laufschiene 1 der Abstand und die Anzahl der Klemmen 4.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Selbsttragende Laufschiene für Hängebahnen, die mit einem oder mehreren Verstärkungsträgern versehen ist und mittels Aufhängeteilen an Tragkonstruktionen hängt, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Verstärkungsträger (2) in Längsrichtung der Laufschiene (1) jeweils zwischen den Aufhängeteilen (3) angeordnet und über mindestens drei Klemmen (4) mit der Laufschiene (1) verbunden ist bzw. sind.
2. Laufschiene nach Anspruch 1 mit zwei parallel zueinander und mit Abstand voneinander verlaufenden Verstärkungsträgern, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmen (4) zwischen den beiden Verstärkungsträgern (2) angeordnet und befestigt sind.
3. Laufschiene nach Anspruch 2 mit zwei im Querschnitt U-förmigen, mit ihren Flanschen nach ao außen weisenden Verstärkungsträgern, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmen (4) an den Stegen der Verstärkungsträger (2) angeschweißt sind.
4. Laufschiene nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmen (4), in Längsrich- »5 tung der Verstärkungsträger (2) gesehen, in dem Mittelbereich der Verstärkungsträger (2) höher an den Stegen angeschweißt sind als in den beiden Endbereichen der Verstärkungsträger.
30
DE19681781086 1968-08-21 1968-08-21 Selbsttragende Laufschiene für Hängebahnen Expired DE1781086C (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681781086 DE1781086C (de) 1968-08-21 Selbsttragende Laufschiene für Hängebahnen
FR1598585D FR1598585A (de) 1968-08-21 1968-12-20
GB465569A GB1255252A (en) 1968-08-21 1969-01-28 A supporting rail for an overhead trolley, overhead crane or the like

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681781086 DE1781086C (de) 1968-08-21 Selbsttragende Laufschiene für Hängebahnen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1781086A1 DE1781086A1 (de) 1971-07-15
DE1781086C true DE1781086C (de) 1973-04-19

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