DE1778337B1 - Endloser foerderer zur verwendung bei einer automatischen lackieranlage fuer plattenfoermige werkstuecke - Google Patents
Endloser foerderer zur verwendung bei einer automatischen lackieranlage fuer plattenfoermige werkstueckeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen endlosen Förderer zur Verwendung bei einer automatischen Lackieranlage
für plattenförmige Werkstücke, mit einer Anzahl von sich senkrecht zur Bewegungsrichtung erstreckenden,
unter sich parallelen, muldenartig geformten Tragleisten, auf denen die Werkstücke nur mit ihren
parallel zur Bewegungsrichtung liegenden Seitenkanten aufliegen.
Derartige endlose Förderer sind bekannt.
Aufgabe der Erfindung ist es, diesen bekannten Förderer so auszubilden, daß plattenförmige Werkstücke
unterschiedlicher Breite, die demgemäß auch eine unterschiedliche Höhenlage in den muldenartig
geformten Tragleisten einnehmen, immer im gleichen vorgegebenen Abstand an der Lackieranlage — beispielsweise
an Spritzpistolen — vorbeigeführt werden, ohne daß die Werkstücke gekippt, geneigt oder in
anderer Weise unzulässig verschoben werden. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
daß der Förderer zur Anpassung der Höhenlage seiner Förderebene an die Abmessungen der Werkstücke auf
einem durch mehrere hydraulisch oder pneumatisch betätigte Druckstangen von Hebevorrichtungen heb-
und senkbaren Tragrahmen angebracht ist und daß Verbindung mit symmetrisch auf den Förderer aufgebrachten
Flattemverkstücken von zwei verschiedenen Breiten, in der Bewegungsrichtung der Werkstücke
gesehen.
F i g. 4 dasselbe in Verbindung mit einem unsymmetrisch aufgebrachten, verhältnismäßig schmalen,
plattenförmigen Werkstück, dessen eine Seitenkante in einem festgelegten Abstand von der einen Seitenkante
der Förderbahn geführt gehalten wird.
F i g. 5 ein schematiches Bild des Trocknungsförderers in Verbindung mit einer automatischen
Lackieranlage, die dem Trocknungsförderer behandelte,
plattenförmige Werkstücke zuführt. Ansicht von
der Seite und quer auf die Bewegungsrichtung des plattenförmigen Werkstückes.
F i g. 6 schematisch die Variation in der Überlappung von zwei aufeinanderfolgenden Lackierschlägen
bei einem ebenen und einem krummen plattenförmigen Werkstück.
F i g. 7 ein Hebeorgan in dem Trocknungsförderer gemäß der Erfindung und
F i g. 8 eine Ausführungsform eines Tragglieds vor dem Trocknungsförderer.
F i a. 1 und 2 zeigen einen Trocknunssförderer zur
mindestens die Druckstange einer der Hebevorrich- 25 Verwendung in Verbindung mit einer automatischen
tungen mit einer Zahnstange verbunden ist. in die ein Lackieranlage für plattenförmige Werkstücke 1 und
gestellfest gelagertes Zahnrad eingreift, welches mit
dem Abgriffarm eines elektrischen ersten Potentiometers gekuppelt ist. das über diesen somit durch seine
dem Abgriffarm eines elektrischen ersten Potentiometers gekuppelt ist. das über diesen somit durch seine
mit einer endlosen Förderbahn 2, die mit einer Anzahl parallelen, senkrecht zur Bewegungsrichtung der
Bahn, die durch einen Pfeil 3 angegeben ist. liegenden
Winkelstellung die Tragrahmenhöhenlage wieder- 30 Traggliedern 4 für die plattenförmigen Werkstücke 1
gebenden Abgriffarm elektrisch mit einem zweiten Potentiometer verbunden ist, dessen auf einen Höhenlagensollwert
einstellbarer Abgriffarm in Verbindung mit einer elektrischen Brückenschaltung und einem
versehen ist. denen mindestens auf ihrer den Traggliedern 4 zugewandten Seite in der schematisch in
F i g. 5 gezeigten Lackieranlage 5 eine Decklage von Farbmaterial aufgetragen ist. Die Tragglieder 4 sind
an Steuerglieder der Hebevorrichtungen angeschlosse- 35 in einem hauptsächlich waagerecht liegenden Tragi
So
nen Nullanzeiger steht.
Man erkennt, daß durch die erfindungsgemäße Ausbildung sich der Förderer entweder von Hand oder
automatisch an die Breite der Werkstücke und die damit sich ändernde Höhenlage bezüglich der Lackiereinrichtung
anpassen läßt. Es sei darauf hingewiesen, daß einzelne Merkmale der erfindungsgemäßen Kombination
an sich bekannt sind.
So zeigt die österreichische Patentschrift 252 807 ein Förderband, das auf beweglichen Stützen ruht,
welche Verstelleinrichtungen aufweisen, mit denen unter anderem die Höhenlage des Förderbandes je
nach den verschiedenen Größen des zu fördernden Stückgutes eingestellt wird.
Die USA.-Patentschrift 3170 564 zeigt und beschreibt
eine »automatisch« arbeitende Verstelleinrichtung für die gegenseitige Lage zweier Förderbänder,
durch die das eine Förderband in seiner Höhenlage in Abhängigkeit von der Dicke der zu
fördernden Werkstücke verstellt wird.
Eine Versteilfolgesteuerung ähnlich der erfindungsgemäßen
Ausbildung ist beschrieben in der Zeitschrift »Maschinenbautechnik«. 1960. Heft 9. S. 465 bis 477;
in der Abbildung 1 a. a. O. ist auch ein zwischen beiden Potentiometern liegendes Nullanzeige-Fernrelais
F erkennbar.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 ein perspektivisches Bild eines Trocknungsförderers gemäß der Erfindung.
F i g. 2 ein Schnittbild desselben senkrecht Förderrichtung des Förderers,
F i g. 3 ein Tragglied zum Trocknungsförderer rahmen 8 gelagert und liegen bei der Förderung der
Werkstücke 1 stellenweise auf den in der Bewegungsrichtung der Bahn liegenden Seitenrandteilen 6 und 7
der Werkstücke auf. Die Tragglieder 4 bestehen aus senkrecht zur Förderbahn 2 hervorstehenden, hochkantgestellten
und auf Rollen 9 montierten Platten, deren Tragkante 10 symmetrisch um die senkrechte
Mittelebene der Förderbahn ausgebildet, krumm oder derart schrägliegend im Verhältnis zur Ebene der
Förderbahn ist. daß die Tragkante 10 an den Seitenkanten der Förderbahn am weitesten von der genannten
Ebene und im mittleren Teil der Förderbahn am niedrigsten ist. wodurch verhindert wird, daß die noch
nicht erstarrte Decklage des plattenförmigen Werkstückes 1 bei dem Vorschub der Werkstücke durch
den Trockrungsfcrderer beschädigt wird. Die Form der Tragkante 10. die in F i g. 3 gezeigt ist, bewirkt,
daß der Abstand der Werkstücke 1 von der Förderbahn teilweise von der Breitenabmessiing der Werkstücke
quer zur Förderbahn abhängen wird, wie in F i g. 3 dargestellt, wo ein symmetrisch in der Förderbahn
angebrachtes breites Werkstück 12 in einem größeren Abstand von der Förderbahn liegt, d. h. in
einer höheren waagerechten Ebene, als ein schmales,
oder 60 plattenförmiges Werkstück 13. was gewisse Nachteile in Form von Streifenbildungen in der von der Lackieranlage
aufgetragenen Decklage quer zur Vorschubrichtung des Werkstückes hat. In besonderen Fällen
ist es notwendig, daß ein verhältnismäßig schmales Werkstück 13 unsymmetrisch im Verhältnis zur Mittelebene
11 angebracht wird, wie in F i g. 4 dargestellt, wo die eine Seitenkante 6 des plattenförmigen Werkstückes
14 in einem festgelegten Abstand von der
6g
zur
in
einen Seitenkante der Förderbahn 2 geführt gehalten
wird; dann nimmt aber das Werkstück 14, wie in der Figur gezeigt, eine schräge Lage ein, so daß die andere
Seitenkante 7 des Werkstückes wesentlich niedriger als die erste Seitenkante 6 liegt, was ebenfalls zu
Streifenbildungen quer zur Vorschubrichtung des Werkstückes Anlaß gibt.
In F i g. 5 ist schematisch eine Lackieranlage gezeigt, in welcher ein plattenförmiges Werkstück 1 in der
Pfeilrichtimg 3 über Tragrollen 15 an Spritzdüsen 16 und 17 vorbei verschoben wird, von denen die
erstere über und die letztere unter dem Werkstück 1 angebracht ist, zum Auftrag von Farbmaterial auf
die Oberseite bzw. die Unterseite des Werkstückes 1. Die Düsen 16 und 17 erzeugen fächerförmige Strahlenbündel
18 bzw. 19, deren Ebenen parallel zur Bewegungsrichtung der Bahn liegen, und führen hin-
und hergehende Lackierschläge senkrecht zur Bewegungsbahn aus, wje in F i g. 3 und 6 durch Pfeile 20
angedeutet. Beim Übergang von der Lackieranlage zum Trockenförderer, der in F i g. 5 durch die Tragglieder
8 und die Rollen 9 angedeutet ist, wird ein Kippen des Werkstückes 1 entstehen, wenn die Anlagepunkte
der Tragglieder gegen das Werkstück 1 nicht in derselben Ebene wie die liegt, die von den Tragrollen
15 der Lackieranlage bestimmt ist. Dieses Kippen wird Streifenbildungen an den Oberflächen
des Werkstückes verursachen, weil die obere Oberfläche näher an die obere Spritzdüse 16 gelangt und
die untere Oberfläche weiter von der Spritzdüse 17 entfernt wird, wie in F i g. 5 in stark übertriebener
Größe angedeutet.
Der richtige Abstand von den Düsen 16, 17 zu der Oberfläche des Werkstückes ist sehr wesentlich,
wie in F i g. 6 gezeigt, da die Ränder des von den fächerförmigen Strahlen 18, 18' bzw. 19, 19', aufgetragenen
Materials von zwei aufeinanderfolgenden Lackierschlägen 21 und 22 der Düse 16 sich in einer
Zone 23 überlappen sollen, wie in F i g. 6 gezeigt, wenn ein ebenes Werkstück 24 in dem genau festgelegten
Abstand von den beiden Düsen 16 und 17 liegt. Die Überlappung ist notwendig, weil die fächerförmigen
Strahlen 18 und 19 eine kleinere Deckung an den Rändern der Strahlen als in deren mittlerem
Teil geben, und dieser Unterschied dadurch ausgeglichen wird, daß die Zone 23 Material von beiden
Lackierschlägen 21 und 22 bekommt. Eine entsprechende Überlappung entsteht an der Unterseite
des ebenen Werkstückes 24 von der Düse 17 bzw. 17', die sich hin und her in der Richtung 21' und 22' bewegt,
und ihre fächerförmigen Strahlen 19 bzw. 19' erzeugen eine Zone entsprechend der Zone 23. Wenn
dagegen das Werkstück beim Übergang von den Rollen 15 der Lackieranlage zu den Traggliedern 8
in dem Trockenförderer einer Krümmung ausgesetzt wird, z. B. wie in F i g. 6 an einem krummen Werkstück
25 dargestellt, wird das Strahlenbündel 18 sich bis zu einem Punkt/? ausbreiten, und entsprechend
wird sich das Strahlenbündel 18 bis zu einem Punkt q ausbreiten, so daß die Überlappung an der Zone 23
bedeutend größer wird, und zwar von dem Punkt/? zu dem Punkt q, was einen Streifen geben wird, der
mit wesentlich dickerem Farbmaterial belegt ist als der normale in der Zone 23, und ein solcher Streifen
mit dickerer Materialschicht wird bei jedem Lackierschlag entstehen, wenn der Abstand von der Düse 16
zum Werkstück größer als normal ist. Gleichzeitig werden Strahlenbündel 19 und 19' in der Breite beschränkt,
und die Überlappung zwischen den Lackierschlägen 21' und 22' wird kleiner als normal sein, z. B.
wird, wie in F i g. 6 gezeigt, in einem Punkt r an der Unterseite des Werkstückes 25 keine wesentliche
Überlappung vorkommen, und hier wird deshalb ein Streifen mit einer nichtzufriedenstellend geringen Dicke
der Farbschicht entstehen.
Wenn die Düsen z. B. in 30 cm Abstand von der Oberfläche des Werkstückes 1 angebracht sind, und
ίο eine Decklagendicke von 30μ angestrebt wird, von
denen 15μ aufgetragen werden, nur um die Oberflächenrauhigkeit des Werkstückes zu decken, so zeigt
eine einfache geometrische Betrachtung die folgende Variation in der Schichtdicke bei Variation in dem
Abstand χ von den Düsen 16 und 17 zu der Oberfläche des Werkstückes.
bcnicntoicKe an ebener, glatter Ohprff äfhp |
Schichtdicke an | Abweichung in | |
20 λ; cm | ebener, rauher (gesandeter) |
Schichtdicke an gesandeter |
|
Oberfläche | Oberfläche | ||
45,0 | y bis 15 μ | ||
20 | 36,0 | 30,0 | 200,0 |
25 25 | 30,0 | 21,0 | 140,0 |
30 | 25,7 | 15,0 | 100,0 |
35 | 22,5 | 10,7 | 71,4 |
40 | 7,5 | 50,0 | |
Es ergibt sich aus der obigen Tabelle, daß eine Änderung der Lage des ebenen Werkstückes von 5 cm
im Verhältnis zu dem normalen Abstand χ = 30 cm bewirkt, daß die Dicke der Farbschicht von +40 bis
—30% variiert, was nicht ganz zufriedenstellend sein wird. Hinzu kommt die in Verbindung mit F i g. 6
erklärte [ Streifenbildung, die an Dicke von 0μ im
Punkt r in F i g. 6 bis auf das Zweifache des Normalen variieren kann, d. h. 30 μ bei einer Variation des Ab-Standes
χ von ± 10 cm.
Es versteht sich aus dem Vorstehenden, daß, um eine spezifizierte gleichmäßige Dicke der Decklage zu
erreichen, jedes Kippen des plattenförmigen Werkstückes beim Übergang von der Lackieranlage zum
Trocknungsförderer verhindert werden muß. Dies wird in einem Trocknungsförderer im wesentlichen
dadurch erreicht, daß der Tragrahmen 8 mit Hebeorganen 26 versehen ist, die in senkrechter Richtung
im Verhältnis zur Unterlage des Tragrahmens und in Abhängigkeit der Breite der plattenförmigen Werkstücke
und der Lage von deren Anlagepunkte gegen die Tragkanten 10 der Tragglieder 4 verschiebbar und
einstellbar sind. Die Hebeorgane 26 bestehen aus je einem mechanischen, hydraulischen oder pneumatischen,
mit einer verschiebbaren Druckstange 27 versehenen Hubzylinder 26, wie in F i g. 2 und 7 dargestellt.
In einem Ausführungsbeispiel des Trocknungsförderers ist mindestens ein Satz Hebeorgane
an jedem der Seitenträger Sa und Sb des Tragrahmens, wie in F i g. 2 gezeigt, und symmetrisch im Verhältnis
zur längsgehenden Mittelebene der Förderbahn angebracht, wodurch erreicht wird, daß der Tragrahmen
8 als Gesamtheit in eine solche Höhe gehoben werden kann, daß die Anlagepunkte 6, 7 des Werk-Stückes
in die von den Rollen 15 der Lackieranlage festgelegte Ebene zu liegen kommen, so daß jedes
Kippen des Werkstückes beim Übergang von der Lackieranlage zum Trockenförderer verhindert ist.
Wenn das breite, symmetrisch in der Förderbahn liegende Werkstück 12, das in F i g. 3 gezeigt ist. die
maximale Breite der Werkstücke angibt, soll somit der Tragrahmen mit Hilfe der Hubzylinder 26 gehoben
werden, bis die Seitenkanten 6, 7 des Werkstückes in der Ebene der Rollen 15 liegen. Wenn dagegen ein
schmales Werkstück 13 transportiert werden soll, muß der Tragrahmen 8 weiter um ein Maß α gehoben
werden, wie in F i g. 3 gezeigt, wodurch die Enden A und B der Tragglieder 10 beide um ein Maß α gehoben
werden, so daß die Seitenkanten 6, 7 des Werkstückes in einer Flucht mit der Rolle 15 zu liegen kommen.
Wenn ein verhältnismäßig schmales Werkstück 14 mit seiner einen Seitenkante in demselben Anlagepunkt
links in F i g. 3 gelegen, wie das dort gezeigte breite 1^
Werkstück 12, transportiert werden soll, muß das eine Ende B des Traggliedes um ein Maß b verschoben
werden, wie in F i g. 4 gezeigt, und dem Tragglied 10 somit eine Winkeldrehung um sein anderes Ende A
erteilt werden. In einem Ausführungsbeispiel des Trocknungsförderers sind die Hebeorgane an dem
einen der Bewegungsrichtung der Förderbahn parallelen Seitenträger 8ß angebracht, und der andere
Seitenträger Sb ist, wie in F i g. 2 gezeigt, in mindestens einem auf der Unterlage befestigten Pfosten 28
drehbar gelagert.
Eine Ausführungsform des Hubzylinders 26, die in F i g. 7 gezeigt ist, ist mit einer parallel der Verschiebuiigsrichtung
der Druckstange 27 angebrachten Zahnstange 29 versehen, deren einer Endteil 30 an der
verschiebbaren Druckstange 27 festgemacht ist. und ein in die Zahnstange eingreifendes Zahnrad 31 ist in
dem festen Teil des Hubzylinders drehbar gelagert und ist mechanisch an ein elektrisches Potentiometer 32
angekuppelt, welches einen von dem Zahnrad drehbaren Abgriffarm 33 hat. dessen Lage ein Maß für die
Höheneinstellung des Hubzylinders ist, und welches mit seinen Anschlußklemmen 34 und 35 sowie mit dem
Abgriffarm 33 an ein zweites Potentiometer 36 angeschlossen
ist, welches in einer elektrischen Brückenschaltung mit einer Stromquelle 37 und einem NuIlanzeiger
38 liegt, und die Einstellung des drehbaren Abgriffarmes 39 dieses zweiten Potentiometers legt
auf an sich bekannte Weise die Höhenverstellung des Hubzylinders 26 fest, indem der Nullanzeiger 38 in
der Brückenschaltung an Steuerglieder 40 für den Hubzylinder 26 angeschlossen ist. Der Hubzylinder 26
ist mit Hilfe von Lagern 41 und 42 mit dem Tragrahmen und der Unterlage verbunden zum Ausgleich
der Winkeldrehving des Tragiuhmens 8 bei der einseitigen
Hubbewegung.
In einem in F i g. 8 gezeigten Ausführungsbeispiel der Anlage des Trocknungsförderers besteht mindestens
eins der Tragglieder des dem Förderer 2 zuliefeniden,
vorgeschalteten Förderers der Lackieranlage 5, und zwar das dem Förderer 2 in der Bewegungsrichtung
des Plattenwerkstückes zunächst liegende, aus mindestens einer getriebenen oder frei
laufenden, zylindrischen Walze 43 und -14. deren Achse 45 bzw. 46 in einer senkrechten Ebene rechtwinklig
zur Förderbahn 2 einstellbar und so geneigt ist, daß die oberste Manteliinie der Walze 47 bzw. 48
mindestens angenähert in der gleichen Ebene liegt wie eine der Tangenten an der Tragkante 10 des nächstfolgenden
der übrigen Tragglieder, wodurch ein gleichmäßiger Übergang für die Plattenwerkstücke
von der Lackieranlage zinn Trockenförderer erreicht
wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:Endloser Förderer zur Verwendung bei einer automatischen Lackieranlage für plattenförmige Werkstücke, mit einer Anzahl von sich senkrecht zur Bewegungsrichtung erstreckenden, unter sich parallelen muldenartig geformten Tragleisten, auf denen die Werkstücke nur mit ihren parallel zur Bewegungsrichtung liegende:] Seitenkanten aufliegen, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (2) zur Anpassung der Höhenlage seiner Förderebene an die Abmessungen der Werkstücke auf einem durch mehrere hydraulisch oder pneumatisch betätigte Druckstangen (27) von Hebevorrichtungen heb- und senkbaren Tragrahmen (8) angebracht ist, und daß mindestens die Druckstange einer der Hebevorrichtungen mit einer Zahnstange (29) verbunden ist. in die ein gestellfest gelagertes Zahnrad (31) eingreift, welches mit dem Abgriffarm (33) eines elektrischen ersten Potentiometers (32) gekuppelt ist. das über diesen somit durch seine Winkelstellung die Tragrahmenhöhenlage wiedergebenden Abgriffarm elektrisch mit einem zweiten Potentiometer (36) verbunden ist, dessen auf einen Höhenlagensolhvert einstellbarer Abgriffarm (39) in Verbindung mit einer elektrischen Brückenschaltiing und einem an Steuerglieder (40) der Hebevorrichtungen angeschlossen Niillanzeiaer (38) steht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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