Die Erfindung betrifft eine Werkzeugkalibrierung 30 Während bisher die Kalibrierung des Außenfür
Kaltpilgerwalzwerke, bei welcher der Kurvenver- Werkzeuges an die Kalibrierung des Walzdornes,
lauf der Abwicklung des Kalibergrundes des Außen- d. h. des Innenwerkzeuges, dadurch angepaßt wurde,
Werkzeuges über die gesamte Arbeitslänge eine Para- daß dem festliegenden Verlauf der Kalibriebel
ist und das Innenwerkzeug mindestens teilweise rung des Innenwerkzeuges der Wandreduktionsver-Parabelform
aufweist. 35 lauf zugeschlagen wurde, wodurch sich für gleicheThe invention relates to a tool calibration 30
Cold pilger mills, in which the curve tool is used to calibrate the rolling mandrel,
the course of the settlement of the caliber base of the outer d. H. of the inner tool, thereby adapted,
Tool over the entire working length a para- that the fixed course of the calibration
and the inner tool is at least partially tion of the inner tool of the Wandreduktionsver parabolic shape
having. 35 barrel was slammed, making up for equal
Die Erfindung geht dabei davon aus, daß es be- Fertigrohraußendurchmesser verschiedene Kalibriekannt
ist, in Kaltpilgerwalzwerken, bei denen der rangen für das Außenwerkzeug ergaben, ermöglicht
Kurvenverlauf der Abwicklung des Kalibergrandes es die Erfindung, einer bestimmten Kalibrierung des
des Außenwerkzeuges über die gesamte Arbeitslänge Außenwerkzeuges eine Vielzahl dieser angepaßter
eine Parabel ist, Innenwerkzeuge einzusetzen, bei de- ♦<>
Innenwerkzeuge vorzusehen. Bisher mußte, da dem nen die Arbeitslänge aus einem parabolischen Teil Einsatz unterschiedlicher Kaliberwalzen aus Wirt-
und einem linear konischen Teil zusammengesetzt schaftlichkeitsgründen Grenzen gesetzt sind, ein
ist. Derartige Innenwerkzeuge erfordern eine sorg- Kompromiß dahingehend geschlossen werden, daß
fältige Abstimmung, insbesondere des linear koni- die Wanddicken der Fertigrohre nur in geringen
sehen Teiles nicht nur auf den Kurvenverlauf des 45 Grenzen var'ieit werden konnten. Dieses geringe Va-Außenwerkzeuges,
sondern auch auf die Wanddicke riieren erft.n'rrte aber schon einen relativ großen
des herzustellenden Fertigrohres. Trotzdem lassen Seitenfre's-... iif %im die durch die bekannte Kalibriesich
für den linear konischen Arbeitsbereich des In- rang sich '.·: . ;inde Breitung aufnehmen zu können,
nenwerkzeuges die Nachteile eines auf der gesamten Durch «Ji. :··' liungsgemäße Kalibrierung kann die
Arbeitslänge einfach konischen Innenwerkzeuges 50 Größe des iritcnfreischliffes und damit die Breitung
nicht ausschließen, die darin bestehen, daß verfah- des Rohres am Ende der Arbeitslänge des Außenkarenstechnisch
eine schwerwiegende walztechnische übers so klein gehalten werden, daß die Gefahr von
Leistungsbegrenzung gegeben ist, weil die vom Mate- Längsrissen im Fertigrohr, die bei einem einfachen
rial her höchst zulässige Verformung nur im Bereich konischen Walzdorn gegeben ist, ausgeschaltet wird,
der größten Verformung des linear konischen Teiles 55 Der einfache konische Walzdorn ist hier insofern erauftreten
darf, in den übrigen Teilen also darunter wähnenswert, als er in der österreichischen Patentliegt,
und daß das Innenwerkzeug durch die über die schrift 152 766 in Verbindung mit einem Außen-Arbeitslänge
unterschiedliche Belastung einem übci werkzeug genannt ist, dessen Kalibrierung abseine
Arbeitslänge nicht gleichmäßigen Verschleiß schnittsweise der gleichen mathematischen Funktion
ausgesetzt ist. Weiterhin ist zu beachten, daß bezug- 60 folgt wie die Kalibrierung des Innenwerkzeuges,
Hch des Zusammenwirkens des parabolischen Teiles wenngleich diese Abhängigkeit in dieser Form dort
des Innen Werkzeuges mit dem Außenwerkzeug eine nicht offenbart ist. Durch die Einteilung der Außen-Veränderung
der walztechnischen Bedingungen ein- werkzeuge in Bereiche mit unterschiedlichem linetritt,
wenn bei gleichbleibendem Kaliber des Außen- arem Anstieg ihrer Abwicklung wird vielmehr kundgewerkzeuges
stur Herstellung dickwandiger Rohre ein 65 tan, daß es auf eine Abstimmung des Kurvenverlauanderer
Dorn einzusetzen ist. Diese Einflüsse wirken fes über den gesamten Arbeitsbereich zwischen Insich
erheblich beim Verwalzen von Kohlenstoff-Qua- nenwerkzeug und Außenwerkzeug offensichtlich nicht
litätsrohren auf Kaltpilgerwalzwerken mit der be- ankommt. Die vorliegende Erfindung widerleet dies.The invention assumes that there are different calibrated finished pipe outer diameters, in cold pilger mills in which the rangen resulted for the outer tool, the curve of the development of the caliber margin enables the invention to provide a specific calibration of the outer tool over the entire working length of the outer tool A large number of these adapted a parabola is to use internal tools in which ♦ <> internal tools are to be provided. So far, since the working length from a parabolic part use of different caliber rollers composed of economic and a linear conical part had to be limited economically. Such inner tools require care- compromise to the effect concluded that fältige vote, in particular were linear, the wall thicknesses of the finished conical tubes only in small part to see not only the curve of the 45 boundaries va r 'ieit. This small external tool, but also riieren on the wall thickness, erft.n'rte already a relatively large size of the finished pipe to be produced. In spite of this, side frees -... iif% im allow the well-known calibration for the linear, conical working area of the inrang '. ·:. ; inde to be able to take up the disadvantages of one on the whole through «Ji. According to the calibration, the working length of the simple conical inner tool 50 size of the iritcn-free grinding and thus the width cannot be excluded, which consist in the fact that the pipe at the end of the working length of the outer carcass is technically a serious rolling technique that is kept so small that the danger is given by the power limitation, because the longitudinal cracks in the finished pipe of the material, which is only given in the area of the conical rolling mandrel with a simple rial deformation, the largest deformation of the linear conical part 55 The simple conical rolling mandrel occurs here in this respect May, in the remaining parts so worth mentioning, as it is in the Austrian patent, and that the inner tool is called a üci tool due to the different load over the writing 152 766 in connection with an outer working length, the calibration of which does not wear evenly apart from its working length s is subjected to the same mathematical function in section. Furthermore, it is noted that 60 bezug- follows as the calibration of the internal tool, Hch the interaction of the parabolic portion although this dependence in this form there of the inner tool with the outer tool a is not disclosed. By dividing the external change in the rolling conditions of a tool into areas with different linear treads, if with the same caliber of the external arem increase in their development, customer tools stubborn production of thick-walled tubes will rather be a 6 5 tan, that it is based on a coordination of the curve-deviating mandrel is to be used. These influences have a significant effect over the entire working area between oneself when rolling carbon quane tools and outer tools, obviously not quality tubes on cold pilger mills with which. The present invention contradicts this.
Die Abbildung erläutert die Erfindung an Hand eines Beispieles. In dieser bedeutet:The figure explains the invention using an example. In this means:
DL = größter lichter Durchmesser des Walzenkalibers, DL = largest clear diameter of the roller caliber,
DF = kleinster lichter Durchmesser des Waizenkalibers, DF = smallest clear diameter of the Waizenkaliber,
dh = größter Dorndurchmesser, dF = kleinster Dorndurchmesser,
X — Abwicklung des Arbeitskalibers, Y = Kurve des Walzenkalibers,
Z = Kurye des Doms. dh = largest mandrel diameter, dF = smallest mandrel diameter, X - development of the working caliber, Y = curve of the roller caliber, Z = Kurye of the dome.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen1 sheet of drawings