DE1772349A1 - Verfahren und Einrichtung zum Identifizieren,Zaehlen und Registrieren von Filmen und fotografischen Abzuegen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Identifizieren,Zaehlen und Registrieren von Filmen und fotografischen AbzuegenInfo
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Description
48 BIEIEFEID/WESTI".
Detmolderstr. Il/Br.
26. April I968
iierr iiijnian van Praag, 6i Rue Belliard,
Brüssel 4 (Belgien)
"Verfahren und Einrichtung zum Identifizieren, Zählen
und ilegistrieren von Filmen und fotografischen Abzügen"
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Identifizieren, Zahlen und Registrieren von Filmen und fotografischen
Abzügen, das hauptsächlich in modernen fotografischen ^earbeitlaboratorien angewendet wird,
die für hohe Leistung einger-iohtet sind und eine Einrichtung
zur Durchführung des Verfahrens,
Es kann angenommen werden, daß in einem solohen Laboratorium
für eine Person, die mit der eigentlichen Produktion, d.h. rein fotografischen Arbeiten beschäftigt
ist, mehrere Personen sich mit verschiedenen Aufgaben beschäftigen, die nichts mit Fotografie zu tun
haben und hauptsächlich auf dea Gebiet der Identifizier
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ORIGINAL·
rung der Filme und der Registrierung der fotografischen
Abzüge zu tun haben.
Das kommt hauptsächlich von der Tatsaohe, daß die ProduKtionsarbeit
dank der Mechanisierung beschleunigt worden ist, während die Nebenarbeiten im wesentlichen noch
■t nach empirischen Verfahren durchgeführt werden, die die
Quelle einer zu großen Anzahl menschlicher Fehler sind und das Ausliefern der fertigen Erzeugnisse beträchtlich
verlangsamen.
Der Erfinder hat sich zum Ziel gesetzt, diese "achteile
auszuschalten und offenbart ein Verfahren und eine Einrichtung, wonach eine Schnelligkeit der Durchführung mit
einem Minimum an menschlichem Eingreifen, was sich in
einer beträchtlichen Erhöhung der Produktivität ausdrückt und Fehlerquellen ausschaltet, gesichert ist.
Das Verfahren naoh der Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß auf einem, den dem Laboratorium Ubergebenen
Film begleitenden Dokument in Umsohlagform Zahlen, die
die Hegisternummer des Kunden und die laufende Arbeitsnummer darstellen, im Dezimalsystem angebracht werden,
worauf diese Zahlen in ein binäres System umgewandelt
und diese angaben auf einem nicht belichteten Teil des
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aus dem Uuschlag entnommenen Filmes in der JJunkelkamnier
übertragen werden, sodann in an sieh bekannter Weise
der Film entwickelt und die ADzüge hergestellt werden, worauf anschließend das Zählen der Abzüge und die Bestimmung
ihres Formates durch eine mechanische od. elektrische Einrichtung vorgenommen wird, welche diese Angaben
auf eine Druckmaschine überträgt, um sie auf das Dokument, welches den Film zu Beginn des Arbeitsablaufes
begleitet, einzutragen und daß auf fotoelektriscnem V/ege
die Angaben auf diesem Dokument einem Locher od. einem elektrischen Speicher, der eine Locakarte locht od. ein
Element speichert, das alle diese Registrierungsangaben aufnimmt, zugeleitet werden.
Angaben sind im Dezimalsystem auf dem Dokument angeordnet und werden auf einem nicht belichteten Teil des
Filmes in der Dunkelkammer auf fotoelektrischem V/ege wiedergegeben.
.wach dem Verfahren bewirkt ein Impulsgerät das Zählen der
Abzüge, indem es einen Impuls für jeden Abzug sendet, denselben registriert, und wobei die Gesamtzahl der Impulse
der Druckmaschine zugeleitet werden. Es können auch mehrere solcher Impulsgeräte verwendet werden, wobei die In-
jeden
formatlonen eines/dieser Geräte durch ein Abtastsystem auf ΐ et; ο sum β η werden und zu einem Locher od. einem elektrischen Speicher leiten.
formatlonen eines/dieser Geräte durch ein Abtastsystem auf ΐ et; ο sum β η werden und zu einem Locher od. einem elektrischen Speicher leiten.
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im ßinärschiüssel tigen Abzüge enthaltenden Umschläge werden/verwendet.
Die Einrichtung zur durchführung des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß als Dokument ein Umsohlag,
Tüte od.dgl. verwendet wird, auf dem die Registernummer
des Kunden, die laufende Arbeitsnummer, Angaben bezüg-r
lieh der auszuführenden Arbeit und der Art des zu behandelnden Filmes angebracht werden, wobei diese Angauen
im üinärschlUssel mit Hilfe eines auf dem Umschlag vorhandenen Gitters übertragen werden.
Die nachstehende Beschreibung dient zur Erläuterung des
Gegenstandes der Erfindung. In der Zeiohnung ist die Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens schemcüsch
dargestellt.
Das Dokument I1 das den dem Laboratorium Uuergebenen Film
begleitet, kann von verschiedener Art sein und aus einem Blatt Papier, einer Karte, einem Umsohlag od. einer TUte
usw. bestehen. Es hat sioh Jedooh gezeigt, daß ein Umschlag od. eine Tüte aus Papier ganz besondere günstig
ist und ein Maximum an Vorteilen aufweist. Iu der Tat wird der zu entwickelnde Film dem Laboratorium meistens
durch einen Händler od. Wiederverkaufer eingereicht,
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der so mehrere Filme von verschiedenen Kunden bekommen
hat. Das Laboratorium druckt von vornherein in den Umschlag 1 mit der Iiegisternumnier 2 des Händler«, eine
laufende Arbeitsnummer 3, sowie verschiedenen anderen
Angaben ein und diese Umschläge bzw. Tüten 1 werden dem in Betracht kommenden Kaufmann übergeben, der einen
Umschlag i je Film benutzt,, den er zur Bearbeitung erhält. Der Umschlag 1 weist aller dem einen Kahm β η auf, der
für die binäre Schlüsselzahl reserviert ist, die die oben genannten Mahlen ausdrückt. Dieser Schlüssel besteht aus einem Gritter, das insbesondere in binärem
Schlüssel die Registernummer 6 des Wiederverkaufers,
die laufende Arbeitsnummer 7, Buchhaltungsangaben und Angaoen bezüglich der Lieferung der fertigen Abzüge
an die Wiederverkaufer. geben kann.
Indem jeder Film in einen Umsohlag 1 gesteckt wird, der
demgemäß daa begleitende Dokument darstellt, besteht keine Gefahr der Trennung von Film und Dokument 1,
die auftreten könnte, wenn das Dokument 1 iediglioh ein gesondertes Blatt od.dgl. ist.
Indem andererseits fUr den binären Sohlüssel ein auf dem
Umeohlag 1 vorgedruoktee Critter verwendet wird, wird
die neofrnlsohe Widerstandfähigkeit dieses Umsohlagee
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Ια keiner weise beeinträchtigt. Es könnten selbstverständlich für den Dinaren Schlüssel Lochungen verwendet werden, die in den Umsohlag 1 eingestanzt werden, aber so
würden die Risiken des Zerreißens des Umschlages 1 erhöht. Es könnte auoh eine Lochkarte benutzt werden, die
den Umschlag 1 begleitet, aber dann besteht die Gefahr, daß diese Karten verloren od. verweohselt werden und außerdem sind solche Lochkarten verhältnismäßig teuer. Ans
diesem Grunde stellt der Umsohlag od. die Tüte 1 mit binärem Gitter die vorteilhafteste, da sioherste und rentabelste Lösung dar.
Der zu entwickelnde Film, der im Laboratorium mit seinem Begleitdokument ankommt, d.h. mit dem Umschlag od.
der !Ute 1, wird von diesem Dokument getrennt, muß aber dann mit Angaben versehen werden, die den Film kennzeichnen und identifizieren und gestatten, Ihn im Laufe
der Arbeit in jedem Stadium der Arbeitegänge wiederzulinden.
Es ist bekannt, daß auf dem VlIm ein Etikett aufgebraoht wird, das eine beliebige nummer ohne Irgend eine
besondere Bedeutung trägt, wenn es «ion nioht nur um
eine einfaohe laufende Nummer handelt. Aber da bei der Verteilung der fertigen Abzüge stete «in Fehler mtiglioh
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ist, muli es möglich sein, den Wiederverkauf er , der die
Arbeit eingereicht hat und für den der Film daher bestimmt
ist, wiederzufinden, in anderen Worten muß in
dem gesamten Bearbeitungsgang der Jf1Hm eine Angabe enthalten,
die die Kundenummer und laufende Arbeitsnummer wiedergibt. Zu diesem Zwecke sind menrere Lösungen
brauonbar. So kann der Umschlag od. die Tüte 1 der/die den Film enthält, einen abnehmbaren, selbstklebenden
od. nioht selbstklebenden Teil aufweisen, der ein Etikett bildet, mit der Registernummer 6 des Wiederverkaufers
und der laufenden Aroeitsnumwer 7 wird dieses Etikett
auf dem Beginn des Filmes vor der Entwicklung im Laboratorium angeuraoht.
Eine abgewandelte AusfUhrungsform besteht darin, von den
im Binärschlüssel auf dem Gitter des Umschlages 1 wiedergegebenen
Angaben ausgehend, ein Etikett Herzustellen, das die notwandigen Angaben enthält (Registernummer 6
und iauiende Aroeitsniunmer 7), wobei dieses Etikett
auf dem zu entwickelnden Film angebracht wird.
Diese Etikette können jedoch während der verschiedenen üandhabungen des Filmes besohädigt werden. Andererseits
gestatten es die Geräte, die einen nach dem anderen aneinander uelestigte Filme behandeln (sogenannte Spleiss-
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Verfahren) nicht, das irgend eine besonders verdickte
Stelle auf diesen Filmen ersoheint. Aus diesen Gründen
ist es vorteilhaft, einen optischen Weg zu uenutzen,
um die notwendigen Angaoen auf dem I1IIm anzuoringen.
Zu diesem Zwecke - und dies stellt ein weiteres Merkmal
der vorliegenden Erfindung dar - werden auf fotoelektrischem Wege die Angaben, die im liinärsohlüssel in
dem Gitter des Umschlages 1 enthalten sind, ausgezogen und auf optischem wege in "Klarschriftzahlenw, d.h. im
Dezimaisystem, auf dem lieginn od. einem anderen fotografisch
nicht ausgenützten Teil des Filmes wiedergegeben.
Die auf dem Umschlag 1 bei i'agesiioht aufgenommenen Angaben
werden somit auf einen nioht belichteten Teil des Filmes, der sich in der Dunkelkammer uefindet, Übertragen. Demzufolge ist der Film vollständig in einfacher
und sionerer Art und Weise identifiziert, dank der Fernübertragung
der Angaben, die sioh auf dem Umschlag 1 befinden und den Film "identifizieren". Im Falle eines
itrtums bei der Verteilung besteht die Sloherheit, die
Herkunft des Filmes, d.h. den Kunden, der den Film zur
Entwicklung eingesandt hat, feststellen zu können. Au ßerdem trägt der Film in Verbindung mit den erlindungs-
109810/0793"
gemäßen Vertahren uereits vor der Entwicklung die Arueitsanweisungen.
nachdem der Film so mit den ihn charakterisierenden Angaoen versenen ist, wird der Film in an sich bekannter
Art und Weise entwiokelt und die auf optischem Wege auf dem Filmani'ang angeoraohten Zahlen werden sichtbar. M
Danach läult der Film zum Arbeitsgang der Entwicklung
der Abzüge. Für diesen Teil des Arbeitsablaufes in
der Behandlung von filmen sind maschinen, die einen hohen Ausstoß sicherstellen, bereits bekannt und werden laufend in den ^'ilmuearbeitungslaboratorien verwendet.
Der Arbeitsprozeß geht dann weiter durch Erstellung und Aufnahme der Angaben bezüglich der Berechnung der Arbeit, der Verteilung der Abzüge, der Erstellung von
Statistiken usw.. Dank der Verwendung des vorstehend beschriebenen Umschlages 1 mit seinem Informationsgitter in einem Binärschluasel ist es möglich, diese Angaben in besonders schneller Art und Welse zu erstellen und wieder aufzunehmen, wobei vom ^eaiohtspunkt
der Genauigkeit jede Garantie, gegeben ist.
Zu diesem Zweoke laufen die Abaüge duroh ein meohani-•ohes od. elektronisches Gerät, daß das Format bestimmt
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- ίο -
und das Zählen bewirkt. Das Gerät sendet für jeden Abzug, den es registriert, einen Impuls. Die Gesamtzahl
der Impulse bestimmt die Anbringung Über eine Druckmaschine der gewUnsohten Angaben auf dem Umsohlag, wie
etwa Format und Anzahl der Abzüge und sich aus der Arbeit ergebender Preis.
Andererseits übernimmt ein fotoelektrisches System alle
Informationen, die von dem Binärgitter dargestellt werden, wobei die Informationen auf einen Looher od. Ordner übertragen werden, der eine Buchungsloohkarte
stanzt od. ein Element speichert, welohes diese Angaben
darstellt. Im übrigen können gleichzeitig zwei, drei od. vier Abzugszählgeräte Vervendung finden, deren Informationen zu einem Abtastsystem bekannter Art geführt werden, das auch als "Scanner11 (Abtaster/Abgreifer) bezeiohnet wird. Diese Abtastvorrichtung niamt aus allen
Zählapparaten in äußerst schneller und praktisoh sofortiger Art die neuen Informationen auf und überträgt
sie auf den Looher, einer dementsprechenden Masohine,
die auf die Loohkarte einwirkt.
Demzufolge können zu jedem beliebigen Zeltpunkt interessante Angaben niout nur vom Standpunkt dar Buchhaltung
erzielt werden. Der Erfinder denkt hier an Beträge der
ausgeführten Arbeiten, Anzahl der täglich hergestellten
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Abzüge nach Format derselben, Anzahl der Entwicklungen von Filmen je Tag mit Unterteilung nach Filmmarken,
betrag der Tagesproduktion, verschiedene Statistiken uezüglioh der Arten von Filmen, die zur Entwicklung
in Empfang genommen wurden, Hentabilität der Verteilungstouren der Abzüge und dgl. mehr.
Der Umschlag 1, der jetzt die hergestellten Abzüge des Filmes erhält, der sich ursprünglich in diesem Umschlag i
befand, wird dem Wiederverkaufer zurückgegeben. Diese
Verteilung der Umschläge 1 eriordert eine ziemlich mühsame Sortierarbeit, die verhältnismäßig viel Personal
eriordert und wiederum Fehlerquellen enthält. Nach der Erfindung und dank dem Gitter, das die Informationen im
Binärschlüssel enthält, können die Umschläge 1 auf automatischem Wege sohnell und genau sortiert werden.
Die Einrichtung zur Durchführung des Verfahrene nach
der Erfindung wird duroh eine bevorzugte Ausführungsform
dargestellt, die keinerlei beschränkenden Charakter hat und nachstehend unter Hinweis auf das beigefügte Schema
beschrieben ist, das einen Umsohlag od. «ine Tüte 1 zeigt, wie sie bei des Verfahren verwendet werden.
Der Zyklus der Arbeitegänge beginn demgemäß mit dem Empianfc: inö der Sortierung der Umschläge, die jeder ei-
ηβη zu entwickelnden Film enthalten und von verschiedenen
Wiederverkäufern zum Laboratorium geschickt werden.
Diese leeren Umschläge 1 wurden den Wiederverkaufern zunächst wieder übergeben. Der Wiederverkaufer, der somit
über eine Serie von Umschlägen 1 verfügt, die verschiedene Angaben tragen, worunter insbesondere die Regietriernummer 6 des Wiederverkäufers und eine laufende Arbeitsnummer 7 ist, benutzt für jeden zu entwickelnden Film,
der ihm übergeben wird, einen Umschlag.
Zeichnung zeigt ein AusfUhrungsbeispiel des Umschlages 1. Auf diesen Umsohlag 1 sind die Registernummer 2
des Kunden, die laufende Arbeitsnummer 3 und verschiedene Angaben bezüglich der Art der auszuführenden Arbeit und
der Art des Filmes gedruokt, der dem Laboratorium Übergeben wird. Die auszuführenden Arbeiten werden In der
mit 4 bezeichneten Rubrik eingetragen. Die Art des Filmes wird bei 5 eingedruckt. Der Umsohlag 1 weist auoh
ein Gitter für Angaben in binärem SohlUssel der Registernummer 6, der laufenden Arbeitenummer 7>
der Tourmmaer
für die Verteilung der fertigen Arbeiten an die Wiederverkäufer und Dlenstangaben 9 auf, insbesondere die mit
dem Wiederverkaufer vereinbarte Zahlungeart· Die Mehrzahl dieser Angaben stellen feste Daten dar und werden
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im voraus gleichzeitig mit der Registernummer 2 des Kunden in dem Binärgitter eingedruckt.
Im Laboratorium wird jeder Film aus seinem separaten Umschlag
1 entnommen und danach werden auf dem Film die Angaben angeoracht, die sich auf dem Umschlag 1 befinden,
so daß es mö'glioh ist,, zu jedem beliebigen Zeitpunkt die Herkunft des Filmes feststellen zu können.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die Angaben auf optischem Wege auf dem Anfang
des Filmes angebracht und erscheinen naoh der Entwioklung.
Zu diesem Zweck wird der Film in die Dunkelkammer gebracht, während der Umschlag 1 im Tageslicht verbleibt.
Eine fotoelektrische Vorrichtung überträgt die
Angaben aus dem Binärgitter des Umschlages 1 auf den Anfang des fotografischen Filmes und der Film wird
auf diese Art und Weise in Klarschriftzahlen, d.h. im
Dezimalsystem identifiziert.
Danach werden die Füme aneinandergeklebt und gemäß dem
UbIlohen Verfahren entwickelt, worauf die Abzüge von
den entwickelten Filmen hergestellt werden.
Die fertigen fotografischen Abzüge laufen dann in die
Zähleinrichtung, die in Falle der verwendeten Au»fUh-
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rungsform von mechanischer Art ist. Eine solohe Vorrichtung ist bekannt und wird in mehreren Industrien häufig
verwendet. Es kann auch eine elektronische Vorrichtung
Verwendung finden, wie sie bereits nach dem beglgisohen
Patent 696 953 offenbart ist. Die so von der Uuohhaltungsmasohine festgestellte Anzahl von Abzügen wird einer
Druckmaschine zugeführt, die auf den Umschlag 1 die Anzahl der Abzüge, nachdem diese in diesen Umschlag 1 zurückgebracht wurden, aufdruckt, und ggf. auoh den Preis
der ausgeführten Arbeiten.
Es können gleichzeitig mehrere AbzugsZählgeräte verwendet werden und die Informationen aus diesen Geräten
werden durch ein Abtastsystem aufgenommen, das als "Scanner" bezeichnet wird, der die Angaben einem Locher,
beispielsweise einem IBM-Locher, zuführt.
Die Umsohläge 1 werden von dem Binärgitter sohnell und
genau zu ihrer Verteilung automatisch sortiert·
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BAD ORIGINAL 109810/0793
Claims (6)
- - 15 -Fat entansprUchel) Verfahren zum Identifizieren, Zählen und Registrieren von Filmen und fotografischen Abzügen, d a d u r ο h gekennzeichnet, daß auf einem den dem Laboratorium Ubergebenen Film begleitenden Dokument in Umsohlagform Zahlen, die die liegisternummer des Kunden und die laufende Arbeitsnummer darstellen, im Dezimalsystem angebracht werden, worauf diese Zahlen in ein binäres System umgewandelt und diese Angaben auf einem nicht belichteten Teil des aus dem Umschlag entnommenen Filmes in der Dunkelkammer übertragen werden, sodann in an sich bekannter Weise der Film entwickelt und die Abzüge hergestellt werden, worauf anschließend das Zählen der Abzüge und die bestimmung ihres Formates durch eine mechanische od. elektrische Einrichtung vorgenommen wird, welche diese Angaben auf eine Druckmaschine Überträgt, um sie auf das Dokument, welches den Film zu Beginn des Arbeiteablaufes oegleitet, einzutragen und daß auf fotoelektrisohem Wege die Aagaben auf diesem Dokument einem Locher od. einem elektrischen Speicher, der eine Lochkarte locht od. ein Element speichert, das alle diese Registrierungsangaben aufnimmt, zugeleitet were en.BAD ORIGINAL- 16 109810/07934-
- 2) verfanren nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Angaben im Dezimalsystem auf dem Dokument auf einem nicht belichteten Teil des Filmes in der Dunkelkammer auf fotoelektrischem Yfrege wiedergegeben werden.
- 3) Verfahren nach Anspruoh 1, dadurch g e kennzeichnet, daß ein Impulsgerät das Zählen der Abzüge bewirkt, indem es einen Impuls für jeden Abzug sendet, denselben registriert und wobei die Gesamtzahl der Impulse der Druckmaschine zugeleitet werden.
- k) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Zählgeräte gleichzeitig verwendet werden, wobei die Informationen eines jeden dieser Geräte durch ein Abtastsystem aufgenommen werden und zu einem Locher od. einem elektronischen Speicher leiten.
- 5) Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, daduroh gekennzeichnet, daß die Angaben in Binärschlüssel für die automatische Verteilung der die fertigen Abzüge enthaltenden Umsohläge verwendet werden.- 16 -BAD ORIGINAL 109810/0793
- 6) Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspructl 1, dadurch gekennzeichnet, fet aU MlUM^ d^%Ä^N U^ \M ^\ dgl. verwendet wird, auf dem die Uegisternummer (2) des Kunden, die laufende Aroeitsnummer (3), Angaben (4, 5) bezüglich der auszuführenden Aroeit und der Art des zu behandelnden Filmes angebracht werden, wobei diese Angaben (2 ois 5) xm üinärschlüssel mit Hilfe eines auf dem Umschlag (l) vorhandenen Gitters übertragen werden.Dr. Heinz Nickels PatentanwaltBAD ORIGINAL1 naα ι η /07QQLeerseite
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Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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ID=27159272
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0136980B1 (de) * | 1983-10-05 | 1987-09-02 | GRETAG Aktiengesellschaft | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von fotografischen Kopien |
-
1968
- 1968-04-12 BE BE713613D patent/BE713613A/xx unknown
- 1968-04-18 FR FR1565031D patent/FR1565031A/fr not_active Expired
- 1968-05-02 DE DE19681772349 patent/DE1772349A1/de active Pending
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
FR1565031A (de) | 1969-04-25 |
BE713613A (de) | 1968-08-16 |
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