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DE1772349A1 - Verfahren und Einrichtung zum Identifizieren,Zaehlen und Registrieren von Filmen und fotografischen Abzuegen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Identifizieren,Zaehlen und Registrieren von Filmen und fotografischen Abzuegen

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Publication number
DE1772349A1
DE1772349A1 DE19681772349 DE1772349A DE1772349A1 DE 1772349 A1 DE1772349 A1 DE 1772349A1 DE 19681772349 DE19681772349 DE 19681772349 DE 1772349 A DE1772349 A DE 1772349A DE 1772349 A1 DE1772349 A1 DE 1772349A1
Authority
DE
Germany
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information
film
prints
counting
document
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681772349
Other languages
English (en)
Inventor
Praag Hijman Van
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority to BE713613D priority Critical patent/BE713613A/xx
Priority to FR1565031D priority patent/FR1565031A/fr
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING; CALCULATING OR COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K19/00Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings
    • G06K19/04Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings characterised by the shape
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D15/00Printed matter of special format or style not otherwise provided for
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/26Holders for containing light sensitive material and adapted to be inserted within the camera
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material
    • G03D15/001Counting; Classifying; Marking

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

Dipl.-Ing. Dr.-Ing. HEINZ NICKELS PATBHTAIiWAIT
48 BIEIEFEID/WESTI".
Detmolderstr. Il/Br.
26. April I968
iierr iiijnian van Praag, 6i Rue Belliard, Brüssel 4 (Belgien)
"Verfahren und Einrichtung zum Identifizieren, Zählen und ilegistrieren von Filmen und fotografischen Abzügen"
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Identifizieren, Zahlen und Registrieren von Filmen und fotografischen Abzügen, das hauptsächlich in modernen fotografischen ^earbeitlaboratorien angewendet wird, die für hohe Leistung einger-iohtet sind und eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens,
Es kann angenommen werden, daß in einem solohen Laboratorium für eine Person, die mit der eigentlichen Produktion, d.h. rein fotografischen Arbeiten beschäftigt ist, mehrere Personen sich mit verschiedenen Aufgaben beschäftigen, die nichts mit Fotografie zu tun haben und hauptsächlich auf dea Gebiet der Identifizier
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rung der Filme und der Registrierung der fotografischen Abzüge zu tun haben.
Das kommt hauptsächlich von der Tatsaohe, daß die ProduKtionsarbeit dank der Mechanisierung beschleunigt worden ist, während die Nebenarbeiten im wesentlichen noch ■t nach empirischen Verfahren durchgeführt werden, die die Quelle einer zu großen Anzahl menschlicher Fehler sind und das Ausliefern der fertigen Erzeugnisse beträchtlich verlangsamen.
Der Erfinder hat sich zum Ziel gesetzt, diese "achteile auszuschalten und offenbart ein Verfahren und eine Einrichtung, wonach eine Schnelligkeit der Durchführung mit einem Minimum an menschlichem Eingreifen, was sich in einer beträchtlichen Erhöhung der Produktivität ausdrückt und Fehlerquellen ausschaltet, gesichert ist.
Das Verfahren naoh der Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß auf einem, den dem Laboratorium Ubergebenen Film begleitenden Dokument in Umsohlagform Zahlen, die die Hegisternummer des Kunden und die laufende Arbeitsnummer darstellen, im Dezimalsystem angebracht werden, worauf diese Zahlen in ein binäres System umgewandelt und diese angaben auf einem nicht belichteten Teil des
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aus dem Uuschlag entnommenen Filmes in der JJunkelkamnier übertragen werden, sodann in an sieh bekannter Weise der Film entwickelt und die ADzüge hergestellt werden, worauf anschließend das Zählen der Abzüge und die Bestimmung ihres Formates durch eine mechanische od. elektrische Einrichtung vorgenommen wird, welche diese Angaben auf eine Druckmaschine überträgt, um sie auf das Dokument, welches den Film zu Beginn des Arbeitsablaufes begleitet, einzutragen und daß auf fotoelektriscnem V/ege die Angaben auf diesem Dokument einem Locher od. einem elektrischen Speicher, der eine Locakarte locht od. ein Element speichert, das alle diese Registrierungsangaben aufnimmt, zugeleitet werden.
Angaben sind im Dezimalsystem auf dem Dokument angeordnet und werden auf einem nicht belichteten Teil des Filmes in der Dunkelkammer auf fotoelektrischem V/ege wiedergegeben.
.wach dem Verfahren bewirkt ein Impulsgerät das Zählen der Abzüge, indem es einen Impuls für jeden Abzug sendet, denselben registriert, und wobei die Gesamtzahl der Impulse der Druckmaschine zugeleitet werden. Es können auch mehrere solcher Impulsgeräte verwendet werden, wobei die In-
jeden
formatlonen eines/dieser Geräte durch ein Abtastsystem auf ΐ et; ο sum β η werden und zu einem Locher od. einem elektrischen Speicher leiten.
0 7 9 3 BAD ηΒΐΛ
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Angaben für die automatische Verteilung der die fer-
im ßinärschiüssel tigen Abzüge enthaltenden Umschläge werden/verwendet.
Die Einrichtung zur durchführung des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß als Dokument ein Umsohlag, Tüte od.dgl. verwendet wird, auf dem die Registernummer des Kunden, die laufende Arbeitsnummer, Angaben bezüg-r lieh der auszuführenden Arbeit und der Art des zu behandelnden Filmes angebracht werden, wobei diese Angauen im üinärschlUssel mit Hilfe eines auf dem Umschlag vorhandenen Gitters übertragen werden.
Die nachstehende Beschreibung dient zur Erläuterung des Gegenstandes der Erfindung. In der Zeiohnung ist die Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens schemcüsch dargestellt.
Das Dokument I1 das den dem Laboratorium Uuergebenen Film begleitet, kann von verschiedener Art sein und aus einem Blatt Papier, einer Karte, einem Umsohlag od. einer TUte usw. bestehen. Es hat sioh Jedooh gezeigt, daß ein Umschlag od. eine Tüte aus Papier ganz besondere günstig ist und ein Maximum an Vorteilen aufweist. Iu der Tat wird der zu entwickelnde Film dem Laboratorium meistens durch einen Händler od. Wiederverkaufer eingereicht,
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der so mehrere Filme von verschiedenen Kunden bekommen hat. Das Laboratorium druckt von vornherein in den Umschlag 1 mit der Iiegisternumnier 2 des Händler«, eine laufende Arbeitsnummer 3, sowie verschiedenen anderen Angaben ein und diese Umschläge bzw. Tüten 1 werden dem in Betracht kommenden Kaufmann übergeben, der einen Umschlag i je Film benutzt,, den er zur Bearbeitung erhält. Der Umschlag 1 weist aller dem einen Kahm β η auf, der für die binäre Schlüsselzahl reserviert ist, die die oben genannten Mahlen ausdrückt. Dieser Schlüssel besteht aus einem Gritter, das insbesondere in binärem Schlüssel die Registernummer 6 des Wiederverkaufers, die laufende Arbeitsnummer 7, Buchhaltungsangaben und Angaoen bezüglich der Lieferung der fertigen Abzüge an die Wiederverkaufer. geben kann.
Indem jeder Film in einen Umsohlag 1 gesteckt wird, der demgemäß daa begleitende Dokument darstellt, besteht keine Gefahr der Trennung von Film und Dokument 1, die auftreten könnte, wenn das Dokument 1 iediglioh ein gesondertes Blatt od.dgl. ist.
Indem andererseits fUr den binären Sohlüssel ein auf dem Umeohlag 1 vorgedruoktee Critter verwendet wird, wird die neofrnlsohe Widerstandfähigkeit dieses Umsohlagee
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Ια keiner weise beeinträchtigt. Es könnten selbstverständlich für den Dinaren Schlüssel Lochungen verwendet werden, die in den Umsohlag 1 eingestanzt werden, aber so würden die Risiken des Zerreißens des Umschlages 1 erhöht. Es könnte auoh eine Lochkarte benutzt werden, die den Umschlag 1 begleitet, aber dann besteht die Gefahr, daß diese Karten verloren od. verweohselt werden und außerdem sind solche Lochkarten verhältnismäßig teuer. Ans diesem Grunde stellt der Umsohlag od. die Tüte 1 mit binärem Gitter die vorteilhafteste, da sioherste und rentabelste Lösung dar.
Der zu entwickelnde Film, der im Laboratorium mit seinem Begleitdokument ankommt, d.h. mit dem Umschlag od. der !Ute 1, wird von diesem Dokument getrennt, muß aber dann mit Angaben versehen werden, die den Film kennzeichnen und identifizieren und gestatten, Ihn im Laufe der Arbeit in jedem Stadium der Arbeitegänge wiederzulinden.
Es ist bekannt, daß auf dem VlIm ein Etikett aufgebraoht wird, das eine beliebige nummer ohne Irgend eine besondere Bedeutung trägt, wenn es «ion nioht nur um eine einfaohe laufende Nummer handelt. Aber da bei der Verteilung der fertigen Abzüge stete «in Fehler mtiglioh
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ist, muli es möglich sein, den Wiederverkauf er , der die Arbeit eingereicht hat und für den der Film daher bestimmt ist, wiederzufinden, in anderen Worten muß in dem gesamten Bearbeitungsgang der Jf1Hm eine Angabe enthalten, die die Kundenummer und laufende Arbeitsnummer wiedergibt. Zu diesem Zwecke sind menrere Lösungen brauonbar. So kann der Umschlag od. die Tüte 1 der/die den Film enthält, einen abnehmbaren, selbstklebenden od. nioht selbstklebenden Teil aufweisen, der ein Etikett bildet, mit der Registernummer 6 des Wiederverkaufers und der laufenden Aroeitsnumwer 7 wird dieses Etikett auf dem Beginn des Filmes vor der Entwicklung im Laboratorium angeuraoht.
Eine abgewandelte AusfUhrungsform besteht darin, von den im Binärschlüssel auf dem Gitter des Umschlages 1 wiedergegebenen Angaben ausgehend, ein Etikett Herzustellen, das die notwandigen Angaben enthält (Registernummer 6 und iauiende Aroeitsniunmer 7), wobei dieses Etikett auf dem zu entwickelnden Film angebracht wird.
Diese Etikette können jedoch während der verschiedenen üandhabungen des Filmes besohädigt werden. Andererseits gestatten es die Geräte, die einen nach dem anderen aneinander uelestigte Filme behandeln (sogenannte Spleiss-
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Verfahren) nicht, das irgend eine besonders verdickte Stelle auf diesen Filmen ersoheint. Aus diesen Gründen ist es vorteilhaft, einen optischen Weg zu uenutzen, um die notwendigen Angaoen auf dem I1IIm anzuoringen.
Zu diesem Zwecke - und dies stellt ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung dar - werden auf fotoelektrischem Wege die Angaben, die im liinärsohlüssel in dem Gitter des Umschlages 1 enthalten sind, ausgezogen und auf optischem wege in "Klarschriftzahlenw, d.h. im Dezimaisystem, auf dem lieginn od. einem anderen fotografisch nicht ausgenützten Teil des Filmes wiedergegeben.
Die auf dem Umschlag 1 bei i'agesiioht aufgenommenen Angaben werden somit auf einen nioht belichteten Teil des Filmes, der sich in der Dunkelkammer uefindet, Übertragen. Demzufolge ist der Film vollständig in einfacher und sionerer Art und Weise identifiziert, dank der Fernübertragung der Angaben, die sioh auf dem Umschlag 1 befinden und den Film "identifizieren". Im Falle eines itrtums bei der Verteilung besteht die Sloherheit, die Herkunft des Filmes, d.h. den Kunden, der den Film zur Entwicklung eingesandt hat, feststellen zu können. Au ßerdem trägt der Film in Verbindung mit den erlindungs-
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gemäßen Vertahren uereits vor der Entwicklung die Arueitsanweisungen.
nachdem der Film so mit den ihn charakterisierenden Angaoen versenen ist, wird der Film in an sich bekannter Art und Weise entwiokelt und die auf optischem Wege auf dem Filmani'ang angeoraohten Zahlen werden sichtbar. M Danach läult der Film zum Arbeitsgang der Entwicklung der Abzüge. Für diesen Teil des Arbeitsablaufes in der Behandlung von filmen sind maschinen, die einen hohen Ausstoß sicherstellen, bereits bekannt und werden laufend in den ^'ilmuearbeitungslaboratorien verwendet.
Der Arbeitsprozeß geht dann weiter durch Erstellung und Aufnahme der Angaben bezüglich der Berechnung der Arbeit, der Verteilung der Abzüge, der Erstellung von Statistiken usw.. Dank der Verwendung des vorstehend beschriebenen Umschlages 1 mit seinem Informationsgitter in einem Binärschluasel ist es möglich, diese Angaben in besonders schneller Art und Welse zu erstellen und wieder aufzunehmen, wobei vom ^eaiohtspunkt der Genauigkeit jede Garantie, gegeben ist.
Zu diesem Zweoke laufen die Abaüge duroh ein meohani-•ohes od. elektronisches Gerät, daß das Format bestimmt
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und das Zählen bewirkt. Das Gerät sendet für jeden Abzug, den es registriert, einen Impuls. Die Gesamtzahl der Impulse bestimmt die Anbringung Über eine Druckmaschine der gewUnsohten Angaben auf dem Umsohlag, wie etwa Format und Anzahl der Abzüge und sich aus der Arbeit ergebender Preis.
Andererseits übernimmt ein fotoelektrisches System alle Informationen, die von dem Binärgitter dargestellt werden, wobei die Informationen auf einen Looher od. Ordner übertragen werden, der eine Buchungsloohkarte stanzt od. ein Element speichert, welohes diese Angaben darstellt. Im übrigen können gleichzeitig zwei, drei od. vier Abzugszählgeräte Vervendung finden, deren Informationen zu einem Abtastsystem bekannter Art geführt werden, das auch als "Scanner11 (Abtaster/Abgreifer) bezeiohnet wird. Diese Abtastvorrichtung niamt aus allen Zählapparaten in äußerst schneller und praktisoh sofortiger Art die neuen Informationen auf und überträgt sie auf den Looher, einer dementsprechenden Masohine, die auf die Loohkarte einwirkt.
Demzufolge können zu jedem beliebigen Zeltpunkt interessante Angaben niout nur vom Standpunkt dar Buchhaltung erzielt werden. Der Erfinder denkt hier an Beträge der ausgeführten Arbeiten, Anzahl der täglich hergestellten
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Abzüge nach Format derselben, Anzahl der Entwicklungen von Filmen je Tag mit Unterteilung nach Filmmarken, betrag der Tagesproduktion, verschiedene Statistiken uezüglioh der Arten von Filmen, die zur Entwicklung in Empfang genommen wurden, Hentabilität der Verteilungstouren der Abzüge und dgl. mehr.
Der Umschlag 1, der jetzt die hergestellten Abzüge des Filmes erhält, der sich ursprünglich in diesem Umschlag i befand, wird dem Wiederverkaufer zurückgegeben. Diese Verteilung der Umschläge 1 eriordert eine ziemlich mühsame Sortierarbeit, die verhältnismäßig viel Personal eriordert und wiederum Fehlerquellen enthält. Nach der Erfindung und dank dem Gitter, das die Informationen im Binärschlüssel enthält, können die Umschläge 1 auf automatischem Wege sohnell und genau sortiert werden.
Die Einrichtung zur Durchführung des Verfahrene nach der Erfindung wird duroh eine bevorzugte Ausführungsform dargestellt, die keinerlei beschränkenden Charakter hat und nachstehend unter Hinweis auf das beigefügte Schema beschrieben ist, das einen Umsohlag od. «ine Tüte 1 zeigt, wie sie bei des Verfahren verwendet werden.
Der Zyklus der Arbeitegänge beginn demgemäß mit dem Empianfc: inö der Sortierung der Umschläge, die jeder ei-
ηβη zu entwickelnden Film enthalten und von verschiedenen Wiederverkäufern zum Laboratorium geschickt werden.
Diese leeren Umschläge 1 wurden den Wiederverkaufern zunächst wieder übergeben. Der Wiederverkaufer, der somit über eine Serie von Umschlägen 1 verfügt, die verschiedene Angaben tragen, worunter insbesondere die Regietriernummer 6 des Wiederverkäufers und eine laufende Arbeitsnummer 7 ist, benutzt für jeden zu entwickelnden Film, der ihm übergeben wird, einen Umschlag.
Zeichnung zeigt ein AusfUhrungsbeispiel des Umschlages 1. Auf diesen Umsohlag 1 sind die Registernummer 2 des Kunden, die laufende Arbeitsnummer 3 und verschiedene Angaben bezüglich der Art der auszuführenden Arbeit und der Art des Filmes gedruokt, der dem Laboratorium Übergeben wird. Die auszuführenden Arbeiten werden In der mit 4 bezeichneten Rubrik eingetragen. Die Art des Filmes wird bei 5 eingedruckt. Der Umsohlag 1 weist auoh ein Gitter für Angaben in binärem SohlUssel der Registernummer 6, der laufenden Arbeitenummer 7> der Tourmmaer für die Verteilung der fertigen Arbeiten an die Wiederverkäufer und Dlenstangaben 9 auf, insbesondere die mit dem Wiederverkaufer vereinbarte Zahlungeart· Die Mehrzahl dieser Angaben stellen feste Daten dar und werden
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im voraus gleichzeitig mit der Registernummer 2 des Kunden in dem Binärgitter eingedruckt.
Im Laboratorium wird jeder Film aus seinem separaten Umschlag 1 entnommen und danach werden auf dem Film die Angaben angeoracht, die sich auf dem Umschlag 1 befinden, so daß es mö'glioh ist,, zu jedem beliebigen Zeitpunkt die Herkunft des Filmes feststellen zu können. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die Angaben auf optischem Wege auf dem Anfang des Filmes angebracht und erscheinen naoh der Entwioklung. Zu diesem Zweck wird der Film in die Dunkelkammer gebracht, während der Umschlag 1 im Tageslicht verbleibt. Eine fotoelektrische Vorrichtung überträgt die Angaben aus dem Binärgitter des Umschlages 1 auf den Anfang des fotografischen Filmes und der Film wird auf diese Art und Weise in Klarschriftzahlen, d.h. im Dezimalsystem identifiziert.
Danach werden die Füme aneinandergeklebt und gemäß dem UbIlohen Verfahren entwickelt, worauf die Abzüge von den entwickelten Filmen hergestellt werden.
Die fertigen fotografischen Abzüge laufen dann in die Zähleinrichtung, die in Falle der verwendeten Au»fUh-
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rungsform von mechanischer Art ist. Eine solohe Vorrichtung ist bekannt und wird in mehreren Industrien häufig verwendet. Es kann auch eine elektronische Vorrichtung Verwendung finden, wie sie bereits nach dem beglgisohen Patent 696 953 offenbart ist. Die so von der Uuohhaltungsmasohine festgestellte Anzahl von Abzügen wird einer Druckmaschine zugeführt, die auf den Umschlag 1 die Anzahl der Abzüge, nachdem diese in diesen Umschlag 1 zurückgebracht wurden, aufdruckt, und ggf. auoh den Preis der ausgeführten Arbeiten.
Es können gleichzeitig mehrere AbzugsZählgeräte verwendet werden und die Informationen aus diesen Geräten werden durch ein Abtastsystem aufgenommen, das als "Scanner" bezeichnet wird, der die Angaben einem Locher, beispielsweise einem IBM-Locher, zuführt.
Die Umsohläge 1 werden von dem Binärgitter sohnell und genau zu ihrer Verteilung automatisch sortiert·
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Claims (6)

  1. - 15 -
    Fat entansprUche
    l) Verfahren zum Identifizieren, Zählen und Registrieren von Filmen und fotografischen Abzügen, d a d u r ο h gekennzeichnet, daß auf einem den dem Laboratorium Ubergebenen Film begleitenden Dokument in Umsohlagform Zahlen, die die liegisternummer des Kunden und die laufende Arbeitsnummer darstellen, im Dezimalsystem angebracht werden, worauf diese Zahlen in ein binäres System umgewandelt und diese Angaben auf einem nicht belichteten Teil des aus dem Umschlag entnommenen Filmes in der Dunkelkammer übertragen werden, sodann in an sich bekannter Weise der Film entwickelt und die Abzüge hergestellt werden, worauf anschließend das Zählen der Abzüge und die bestimmung ihres Formates durch eine mechanische od. elektrische Einrichtung vorgenommen wird, welche diese Angaben auf eine Druckmaschine Überträgt, um sie auf das Dokument, welches den Film zu Beginn des Arbeiteablaufes oegleitet, einzutragen und daß auf fotoelektrisohem Wege die Aagaben auf diesem Dokument einem Locher od. einem elektrischen Speicher, der eine Lochkarte locht od. ein Element speichert, das alle diese Registrierungsangaben aufnimmt, zugeleitet were en.
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  2. 2) verfanren nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Angaben im Dezimalsystem auf dem Dokument auf einem nicht belichteten Teil des Filmes in der Dunkelkammer auf fotoelektrischem Yfrege wiedergegeben werden.
  3. 3) Verfahren nach Anspruoh 1, dadurch g e kennzeichnet, daß ein Impulsgerät das Zählen der Abzüge bewirkt, indem es einen Impuls für jeden Abzug sendet, denselben registriert und wobei die Gesamtzahl der Impulse der Druckmaschine zugeleitet werden.
  4. k) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Zählgeräte gleichzeitig verwendet werden, wobei die Informationen eines jeden dieser Geräte durch ein Abtastsystem aufgenommen werden und zu einem Locher od. einem elektronischen Speicher leiten.
  5. 5) Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, daduroh gekennzeichnet, daß die Angaben in Binärschlüssel für die automatische Verteilung der die fertigen Abzüge enthaltenden Umsohläge verwendet werden.
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  6. 6) Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspructl 1, dadurch gekennzeichnet, fet aU MlUM^ d^%Ä^N U^ \M ^\ dgl. verwendet wird, auf dem die Uegisternummer (2) des Kunden, die laufende Aroeitsnummer (3), Angaben (4, 5) bezüglich der auszuführenden Aroeit und der Art des zu behandelnden Filmes angebracht werden, wobei diese Angaben (2 ois 5) xm üinärschlüssel mit Hilfe eines auf dem Umschlag (l) vorhandenen Gitters übertragen werden.
    Dr. Heinz Nickels Patentanwalt
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    1 naα ι η /07QQ
    Leerseite
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