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DE1764597U - Kopfstueck fuer heftgeraete, nagelapparate u. dgl. - Google Patents

Kopfstueck fuer heftgeraete, nagelapparate u. dgl.

Info

Publication number
DE1764597U
DE1764597U DE1957B0031946 DEB0031946U DE1764597U DE 1764597 U DE1764597 U DE 1764597U DE 1957B0031946 DE1957B0031946 DE 1957B0031946 DE B0031946 U DEB0031946 U DE B0031946U DE 1764597 U DE1764597 U DE 1764597U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
head piece
contact surfaces
workpieces
head
plunger
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1957B0031946
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOH FRIEDRICH FA
Original Assignee
JOH FRIEDRICH FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOH FRIEDRICH FA filed Critical JOH FRIEDRICH FA
Priority to DE1957B0031946 priority Critical patent/DE1764597U/de
Publication of DE1764597U publication Critical patent/DE1764597U/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Firma Joch, Friedrich Behrens, Ahrensburg (Holstein) Kopfstück für Heftgeräte, Nagelapparate und dgl.
    Die Neuerung befaßt sich mit Beftgeräten, Nagelapparaten
    und ähnlichen Werkzeugen, bei denen in einem Kopfstück ein
    Stößel geführt ist, der vorzugsweise unter Preßluftwirkung bei jedem Arbeitshub eine Heftklammer oder einen Nagel in ein oder mehrere Werkstücke eintreibt, wodurch diese schnell und zuverlässig miteinander verbunden werden. Mit der Neuerung soll die handhabung eines solchen Gerätes wesentlich erleichtert werden, und zwar hinsichtlich des Ansetzens seines Kopfstückes an der für das Eintreiben der Klammer vorgesehenen Stelle des oder der Werkstücke. Hierfür wird vorgeschlagen, an dem Kopfstücke einen Taster mit seitlichen Anlageflächen für das eine der beiden miteinander zu verbindenden Werkstücke vorzusehen. Die lichte Weite der beiden einander gegenüberliegenden Anlageflächen des Tasters ist auf das Maß, vorzugsweise die Breite des oberen der beiden Werkstücke unter Berücksichtigung eines möglichst geringen Spieles für
    ein leichtes Aufsetzen und Abheben des Werkzeuges abgestellt.
    Zur Anpassung an Werkstücke verschiedener Abmessungen können an das Kopfstück entsprechend gestaltete Taster wahlweise
    angesetzt werden ; diesem Zwecke dient eine leicht lösbare
    Befestigung. Die zwischen den Anlageflächendes Tasters
    befindliche Öffnung liegt im Bereiche der Autsetzflãehe
    der St8ßelfuhrung, wobei die die Anlageflächen tragenden
    Tasterarme um ein aus der RUhe des oberen Werkstückes sich ergebendes Maß über der Ansetzfläche vorstehen.
  • Der Gegenstand der Neuerung ist im Nachstehenden anhand einiger Ausführungsbeispiele, die auf der Zeichnung veranschaulicht sind, näher erläutert.
  • Das erste Beispiel ist in Abb. 1 in Seitenansicht und in Abb. 2 in Vorderansicht dargestellt ; ihm liegt ein mit Preßluft betriebenes Heftgerät zugrunde, von dem die Zeichnung den unteren Teil des Kopfstückes 1 mit der Führung 2 für den nicht sichtbaren Stößel sowie die Zu-
    führung 3 für die Heftklammern zeigt. Als Beispiel für
    eine mit dem Gerät herzustellende feste Verbindung eines Werkstückes mit einem zweiten ist hier eine Schlaufe 4 aus Kunststoff gewählt, die in größerer Zahl auf einer Holzleiste 5 befestigt werden soll. Auf die Breite der Schlaufe (Abb. 2) ist die Breite der beiden Heftklammern 6, 7 augestellt, mit denen die Schlaufe in ihrer Gestalt (Abb. 1) festgehalten und auf der Holzleiste 5 befestigt wird, Beim
    Einschlagen der Klammern 6, 7 kommt es darauf an, ihnen die
    symmetrische'Mittellage zu der Schlaufe 4 (Abb. 2) zu er-
    teilen. Hierzu dient neuerungsgemäß ein plattenfSrmiger
    Taster ag der an seinem Unterende in zwei Arme 9 mit
    auft, Die Tastplatte 8 liegt
    parallelenTastflächen 10 ausläuft. Die Tastplatte 8 liegt
    auf der Vorderseite der Stoßelfuhrung 2 und umfaßt deren
    Seitenflächen mit ihren rechtwinklig umgebogenen Rändern 11 ;
    ihr formschliissiger Sitz wird dadurch vervollständige daß
    eine kleine Warze 12 auf der StUBelfUhrung 2 (Abb. 1) in.
    eine Vertiefung der Innenfläche der Platte 8 eingreift,
    undin ihrer somit festgelegten Stellung wird sie mittels
    einer am Gerätekopf 1 schwenkbar gelagerten Andrückfeder 15
    gehalten. Die zueinander parallelen Tastflächen 10 haben
    einen Abstand (Abb. 2) der unter Einschluß eines möglichst
    geringen Spielraumes gleich der Breite der Schlaufe 4 ist.
    Die Länge der in der Ebene der Abb. 1 etwas zuruckgebogeaen
    Arme 9 der Tastplatte ist so bemessen, daß das Ende der
    Stößelführung 2 zwischen ihnen hervortritt (Abb. 2) jedoch
    stehen sie über ihm nur etwa so weit heraus wie es der
    Materialstärke der Schlaufe 4 entspricht.
    Bei der Handhabung wird <aa Beftgerät, das auf der
    Zeichnung in einer Stellung oberhalb der Werkstücke 4"5
    gezeigt ist, aus dieser Stellung senkrecht nach unten ge-
    fahrt, bis die Rastarme 9 beiderseits der Schlaufe 4 in seit-
    licher Anlage an ihr liegen und sich die Stirnfläche der
    I
    St9Selfuhrung 2 auf das obere Ende der Schlaufe 4 aufsetzt.
    Damit ist der Kopf 1 des Gerätes in der richtigen Querlage
    zu der Schlaufe 4 (Abb. 2) festgelegt, während das gleiche
    in der Längsrichtung (Abb. 1) durch Anlage der Stoßelfuhrung
    in der Hohlkehle der Schlaufe 4 erfolgt. Nunmehr wird durch
    Auslösen des Schlagmechanismus die Klammer 6 an der vorgeschriebenen Stelle eingetrieben. Danach wird das Gerät in die in gleicher Weise durch die Tastarme 9 seitlich festgelegte zweite Stellung zum Eintreiben der Klammer 7 gebracht, wobei das Ende der Stößelführung 2 an der Kante des oberen Endes der Schlaufe 4 anliegt. Beide Vorgänge und ihre Aufeinanderfolge spielen sich sehr schnell ab, da die Tastplatte ein besonderes "ielen" beim Ansetzen des Gerätes erspeart.
  • Das zweite Ausführungsbeispiel ist in Abb. 3 in Stirnansicht und in Abb. 4 in Seitenansicht dargestellt und veranschaulicht die Ausbildung der Tastplatte für einen Anwendungsfall, bei dem das obere von zwei zu verbindenden Werkstücken wesentlich breiter als die Stößelführung 2 ist. Hierzu sind die beiden Tastarme 15 der Tastplatte 14 spiegelbildlich
    nach außen abgekrpft, so daß ihre Tastflächen 16 in engt-
    sprechend großem Abstande einander gegenüberliegen* Die beiden umgebogenen Ränder 17 können bis an das Unterende der Arme 15 herabreichen.
    Dasin Stirnansicht dargestellte Ausfohrangsbeispiel
    nach Abb. 5 ist für den Anwendungsfall bestimmt, daß ein
    schmales Werkstück 18 mit einer engen Klammer 19 auf einem
    Werkstück 20 befestigt werden soll. Hier ist die Tastplatte 21 nur in ihrem oberen Teile zur Anbringung an dem Kopf-
    stüßke des Geräten mit umgebogenen Rändern 22 versehen,
    während sie sich nach ihrem Unterende hin verjüngt und
    hier in zwei Arme 23 mit einem dem Werkstücke 18 entsprechenden engen Tastflächenabstande ausläuft.
  • Abb. 6 zeigt eine Abwandlung des Beispieles nach Abb. 5 für den Fall, daß auf einem Werkstücke, z. B. dem Brett einer Kiste, ein Runddraht 24 mit engen Klammern 25 befestigt werden soll. Hier haben die Tastarme 26 einen
    demDrahtdurohmesser entsprechenden Abstand, wahrend der
    stößel uzd seine Führumg eitw Ausbiegung 27 habE um den
    ursprünglich geraden Klammerrücken beim Einschlagen der Drahtrundung anzupassen.
  • Sämtliche Tastplatten nach Abb. 1 bis 6 stimmen im
    Abstande ihrer umgebogenaa. Längsränder 11 bzw. 17 bzw. 22
    sowie in der Lage der Vertiefung für die Warze 12 überein, so daß sie wahlweise an demselben Gerätekopfstück angebracht werden können.
  • - Schutzansprüche -

Claims (1)

  1. Sehnt zanapr ! ic. he
    1. Kopfstück für Beftgeräte, Nagelapparate und dgl., in dem ein Stößel zum Eintreiben einer Klammer oder eines sonstigen Befestigungsmittels in ein oder mehrere Werkstücke geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kopfstücke (* !) ein Taster (8,14,21) mit seitlichen Anlagefläehen (t0,' ! 6) für das eine der zu verbindenden Werkstücke versehen ist. 2.Kopfstuck nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Taster in Gestalt einer Platte formschlüssig und vorzugsweiselssbar an dem Kopfstück befestigt ist und zwar insbesondere mittels umgebogener Ränder (11, TT, 22} eines in eine Vertiefung eingreifenden Vorsprungea. (12) und einer Andruckfeder(13). 3. Kopfstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- zeichnet, daß die zwischen den Anlageflächen da. ! aater. befindliche Öffnung im Bereiche der Aufaetzfläehe der Stößel führung liegt, wobei die die Anlageflächen tragenden Taster- arme um ein aus der Höhe des oberen Werkstücken sich erge- bendes Maß über der Allsetztläche vorstehen.
DE1957B0031946 1957-12-28 1957-12-28 Kopfstueck fuer heftgeraete, nagelapparate u. dgl. Expired DE1764597U (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1957B0031946 DE1764597U (de) 1957-12-28 1957-12-28 Kopfstueck fuer heftgeraete, nagelapparate u. dgl.

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DE1957B0031946 DE1764597U (de) 1957-12-28 1957-12-28 Kopfstueck fuer heftgeraete, nagelapparate u. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1764597U true DE1764597U (de) 1958-04-03

Family

ID=32780942

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1957B0031946 Expired DE1764597U (de) 1957-12-28 1957-12-28 Kopfstueck fuer heftgeraete, nagelapparate u. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE1764597U (de)

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