DE1763043C - Polarisierter Synchron-Kleinstmotor - Google Patents
Polarisierter Synchron-KleinstmotorInfo
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- 210000000078 Claw Anatomy 0.000 claims description 19
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- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims 1
Description
Es sei nun der Fall betrachtet, daß zwischen den
Ständerleitblechen S und den klauenpolkränzen 6 keine Scheiben 8 aus unmagnetischem Material eingefügt
sind. Es liegen dann die Klauenpolkränze 6 satt an den Ständerleitblechen 5 an, so daß der Ständerkreis
einen relativ geringen magnetischen Widerstand aufweist
Liegt die Ständerspule 1 nicht an Spannung, so wird der Ringmagnet 10 in bezug auf die Pole 9 eine
solche Stellung einnehmen, daß der magnetische Widerstand des vom Ringmagneten 10 erregten
Kreises ein Minimum wird. Ohne die Scheiben 8 weist der Ständerkreis, der von zwei benachbarten Läuferpolen
S, N über die Luftspalte 12, die zugehörigen Pole 9, die Klauenpolkränze 6, die Ständerleitbleche 5
und'den Kern 4 verläuft, einen wesentlich geringeren
magnetischen Widerstand auf, als der magnetische Kreis, der vom Läuferpol N über den Luftspalt 1"2,
den darüberliegenden Pol 9, den Arbeitsluftspalt 15, den danebcnliegenden weiteren Pol 9, den Luftspalt
12, zum Läuferpol S des Läufermagneten verläuft. Wie sich aus Fig. 1 und 3 ersehen läßt, wird der
magnetische Widerstand des Ständerkreises dann ein Minimum, wenn die magnetischen Achsen der Läuferpole
mit den Schwerpunktachsen der Pole 9 zusammenfallen, das heißt unter jedem Pol 9 ein Läuferpol
N bzw. S zu liegen kommt.
Diese Stellung der Läuferpole S, N zu den Polen 9 hat zur Folge, daß beim Anlegen einer Wechselspannung
an die Ständerspule I kein Drehmoment zwischen Ständer und Läufer erzeugt wird, so daß der
Läufer aus dieser Stellung nicht anzulaufen in der Lage ist. Bei jeder Abweichung aus dieser Lage läuft
jedoch der Motor an. Durch die vom Läufer angetriebene Last und durch Reibungsverhältnisse wird
zwar die Stellung, in der kein Drehmoment ausgeübt wird, selten erreicht, kommt aber gelegentlich
doch immer wieder vor, was nicht nur unerwünscht, sondern auch unter allen Umständen vermieden
werden muß.
Durch die Einlage der Scheiben 8 zwischen den Klauenpolkränzen 6 und den Ständerleiiblechen S
wird künstlich ein Luftspalt in Stärke der Scheibe 8 erzeugt, der den magnetischen Widerstand des Ständerkreises
entsprechend heraufsetzt. Es genügt bereits eine relativ dünne Kunststoffscheibe, um den magnetischen
Widerstand des Ständerkreises so weit /u
ίο erhöhen, daß bei unerregter Ständerspulc 1 der magnetische
Widerstand des sich über die Arbeitsluftspalte 15 schließenden, vom Ringmagneten IO erregten
Kreises kleiner als der magnetische Widerstand des Ständerkreises ist. In diesem Falle nehmen die Läuferpole
N und S die in Fig. 3 gezeichnete Stellung ein. Die einzelnen Pole 9 der Klauenpolkränze 6 hiiden
dann zwischen den Läuferpolen N und .S' eine magnetische Brücke. Der magnetische Widerstand
des über die Arbeitsluftspalt 15 gebildeten niagncti-
ao sehen Kreises könnte zwar auch durch Verkleinerung
der Arbeitsluftspalte 15 ernietlrigt werden, aber dies
hütte den Nachteil, daß durch die damit zwangsweise verbundene Verbreiterung der Pole 9 eine trapezförmige
Flußverteilung längs des Luftspaltes 12 ent-
stehen würde, die infolge ihres Oberwellcngehaltes Drehschwingungen des Permanentmagnetläufers hervorrufen
würde.
Es hat sich gezeigt, daß bereits ein Luftspalt von 0,2 mm mittels der Scheibe 8 ausreichend ist, um
eine eindeutige Anlaufstellung des Motors zu erhalten. Überraschenderweise hat sich hierbei gezeigt, daß
die Einfügung dieses Luftspaltes nur einen kaum merklichen Leistungsabfall zur Folge hat. Die Scheiben
8 können aus jedem beliebigen unmagnetischen
Material gefertigt sein. Vorzugsweise wird man sie aus Kunststoff herstellen.
Selbständiger Schutz für die Merkmale des Anspruchs 2 wird nicht begehrt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Polarisierter Synchron-KIeinstmotor mit derhälften einzufügen und so den magnetischen
einer einen Magnetkern konzentrisch umgeben- 5 Widerstand im Ständerkreis zu erhohen. Auf diese
den Ständerspule, deren beide Stirnseiten durch Weise wird erreicht, daß der Permanentmagnetläufer
mit dem Magnetkern und mit Klauenpolen ma- beim Auslaufen des Motors in einer Stellung stehengnetisch
leitend verbundene, ebene Ständerleit- bleibt, in der jeder Läuferpol von zwei Standerpolen
bleche überdeckt sind, und mit einem von Klauen- etwa gleichmäßig überlappt wird. Aus einer solche;,
polen konzentrisch umgebenen, zwischen den io Stellung kann der Motor wieder anlaufen. Durch Ein
Ebenen der Ständerleitbleche angeordneten Per- fügen von nicht magnetischen Materialstreifen an
manentmagnctläuter, dessen Läuferwelle parallel der Überlappungsstelle der beiden Ständsrhälften
zur Magnetkernachse von Lagern aus magnetisch wird bei dem bekannten Motor der Zusammenbau
nicht leitendem Material getragen ist, wobei an erschwert.
den Ständerleitblechen einstückige Klauenpol- 15 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei
kränze befestigt und durch die Lager zentriert einem Motor der eingangs genannten Art den ma-
gehafien sind, nach Patent I 638 576, dadurch gnetischen Widerstand für den vom Läufer ausgehcn-
gekennzeichnet, daß mindestens zwischen den Fluß im Ständerkreis so anzuordnen, daß bei
einem Klauenpolkranz (6) und einem Ständerleit- einfachem Aufbau des Motors ein sicherer Anlauf
blech (S) eine Scheibe (8) aus unmagnetischem 20 gewährleistet ist.
Material eingefügt ist. Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt nach
2. Synchron-KIeinstmotor nach Anspruch 1, der Erfindung dadurch, daß mindestens zwischen
dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (8) aus einem Klauenpolkranz und einem Ständerleitblech
Kunststoff besteht. eine Scheibe aus unmagnetischem Material einge-
s5 fügt ist.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besteht die Scheibe aus Kunststoff.
An Hand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel eines Motors nach der Erfindung dargestellt
30 ist, wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigt
Das Hauptpatent bezieht sich auf einen polarisier- Fig. I einen Schnitt des Motors nach der Erfin-
ten Synchron-KIeinstmotor mit einer einen Magnet- dung,
kern konzentrisch umgebenden Ständerspule, deren Fig. 2 die beiden stirnseitig angeordneten Klauen-
beide Stirnseiten durch mit dem Magnetkern und mit polkränze mit den unmagnetischen Scheiben und dem
Klauenpolen magnetisch leitend verbundene, ebene 35 Permanentmagnelläufer in auseinandergezogener,
Ständerleitbleche überdeckt sind, und mit einem von perspektivischer Darstellung,
Klauenpolen konzentrisch umgebenen, zwischen den Fig. 3 einen Teil der beiden Klauenpolkränze in
Ebenen der Ständerleitbleche angeordneten Pcrma- abgewickelter Darstellung zusammen mit verschiede-
;u*ntmagnetläufcr, dessen Läuferwelle parallel zur nen Stellungen der Läuferpole.
Magnetkernachse von Lagern aus magnetisch nicht 40 Mit I ist eine Ständerspule bezeichnet, die auf leitendem Material getragen ist, wobei an den Stan- einen Spulenkörper 2 aus Kunststoff gewickelt ist. derleilblechen einstückige Khuienpolkränze befestigt Mit 3 sind Anschlußfahnen bezeichnet. Der Spulcn- und durch die Lager zentriert gehalten sind. körper 2 ist auf einem Kern 4 aus magnetisch leiten-
Magnetkernachse von Lagern aus magnetisch nicht 40 Mit I ist eine Ständerspule bezeichnet, die auf leitendem Material getragen ist, wobei an den Stan- einen Spulenkörper 2 aus Kunststoff gewickelt ist. derleilblechen einstückige Khuienpolkränze befestigt Mit 3 sind Anschlußfahnen bezeichnet. Der Spulcn- und durch die Lager zentriert gehalten sind. körper 2 ist auf einem Kern 4 aus magnetisch leiten-
Um bei solchen Motoren einen günstigen Wir- dem Material aufgeschoben, welcher an den Enden
kungsgrad zu erhalten, wird ein möglichst geringer 45 abgesetzt ist und Ständerleitbleche 5 trägt. An diesen
Luftspalt zwischen Läufer und Ständerpol sowie ein sind Klauenpolkränze 6 durch eingenietete Lager 7
geringer magnetischer Widerstand des Ständerkreises befestigt. Zur Erhöhung des magnetischen Widerangestrebt.
Dies hat zur Folge, daß sich bei unerreg- Standes des Ständerkreises sind zwischen Ständerleitler
Ständerspule der Pcnnanenlmagnctläufer zu den blechen 5 und Klauenpolkränzen 6 Kunststoffschei-Ständerpolen
so einzustellen versucht, daß die Achsen 50 ben 8 eingelegt. Die Pole 9 der Klauenpolkränze 6
tier Läuferpole mit den Schwerpunktachsen der Stan- umgeben konzentrisch den Permanentmagnetläufcr,
tlei pole zusammenfallen, da in diesem Falle der über dessen Ringmagnet 10 auf der Läuferwelle 11 bellen
Luflspalt /wischen Permanentmagnetläufcr und festigt ist. Mit 12 ist der Luftspalt zwischen Ring-Ständerpolen
verlaufende, durch den Permanent- magnet 10 und den Polen 9 bezeichnet. Die Pole 9
magneten des Läufers erregte magnetische Kreis in 55 sind von einem Kunststoffrohr 13 umgeben, welches
dem Stünderkreis einen erheblich geringeren magne- als Distanzstück zwischen den beiden Ständerlcitlischen
Widerstund vorlindet, als über die Ständer- blechen 5 dient.
pole und Aineitsluftspalte. Fallen aber die Achsen Fig. 2 zeigt die auseinandergezogen dargestellten
tier Pole des Permaiientmagnetläufcrs mit den Schwer- Klauenpolkränze 6 mit dem auf der Läuferwclle 11
pimktachsen der Ständerpolc zusammen, so wird bei 60 befestigten Ringmagneten 10 und den Kunststoff Weehselstrnmerregung
kein Drehmoment erzeugt, scheiben 8.
das heißt, der Motor kann nicht anlaufen. Es läßt Wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, sind die in tangen-
sich daher nicht mit Sicherheit sagen, ob der nach tialer Richtung verlaufenden Ai beitsluftspaltc 15 zwi-Abschalten
tier Erregung zur Ruhe gekommene Per- sehen den Polen 9 erheblich breiter als die Luftspalte
manenlniagiietläiiler beim Einschalten der Erregung 65 12 in radialer Richtung zwischen dem Ringmagneten
auch wieder anläuft. 10 und den Polen 9. Der Ringmagnet 10 weist ehen-
Um einen sicheren Anlauf eines polarisierten Syn- so viele Läuferpole /V, S abwechselnder Polarität auf,
chron-Klcinsimntors zu erreichen, ist es aus der wie Pole an den Klauenpolkriinzen vorhnmlpn *m,i
Priority Applications (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19681763043 DE1763043C (de) | 1968-03-27 | Polarisierter Synchron-Kleinstmotor | |
NL6903067A NL6903067A (de) | 1968-03-27 | 1969-02-27 | |
CH320669A CH487529A (de) | 1968-03-27 | 1969-03-03 | Polarisierter Synchron-Kleinstmotor |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19681763043 DE1763043C (de) | 1968-03-27 | Polarisierter Synchron-Kleinstmotor |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1763043A1 DE1763043A1 (de) | 1971-05-19 |
DE1763043B2 DE1763043B2 (de) | 1972-09-21 |
DE1763043C true DE1763043C (de) | 1973-04-12 |
Family
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