DE1752502C - Brenner zum autogenen Auftragsschweis sen - Google Patents
Brenner zum autogenen Auftragsschweis senInfo
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Description
»5
Die Erfindung betrifft einen Brenner zum autogenen Auftragsso'vveißen mit einem Griffteil, einem
Pulverzuführungsteil und einem Satz von verschiedene Schweißleistungen aufweisenden Brennereinsätsen,
dessen Griffteil Anschlüsse für zwei Gasleitungen und die Gaszufuhr beherrstnende Ventile hat,
und dessen lösbar mit dem Griffteil und dem Brennereinsatz verbundener Pulverzuführungsteil
einen Pulverbehälter und eine Pulverdosiervorrichtung umfaßt, wobei die Gase und das Pulver in einem
Doppelinjektor gemischt werden. Im Betrieb wird bei diesem bekannten Brenner insbesondere ein sehr feines
Metallpulver beigemischt werden. Das geschmolzene Metallpulver wird auf ein Werkstück aufgetragen,
um eine sehr harte Oberflächenschicht zu bilden oder ein Loch bzw. eine ausgehöhlte Stelle zu füllen.
Bei einem bekannten handelsüblichen Brenner befindet sich der Doppelinjektor im Pulverzuführungsteil
und es sind drei Brennereinsätze von verschiedener Leistung, also verschiedenem Mündungsquerschnitt.,
vorgesehen. Der die drei Leistungsstufen umfassende Bereich ist durch den einen Doppelinjektor
begrenzt, da auch durch weitgehende Steuerung der Gaszufuhr die Menge des Pulver-Brenngasgemisches
nur in relativ engen Grenzen variiert werden kann. Der Leistungsbereich, in dem der bekannte Brenner
benutzt werden kann, ist so klein, daß es keinen Sinn hätte, mehr als drei Brennereinsätze vorzusehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Brenner der eingangs genannten Gattung zu schaffen,
dessen Leistungsbereich merklich vergrößert ist. Zur Lösung dieser Aufgabe wird nach der Erfindung vorgeschlagen,
daß jeder Brennereinsatz an seinem dem Griffteil zugekehrten Ende einen seiner Schweißleistung
angepaßten Doppelinjektor hat, der in eine Ausnehmung des Pulverzuführungsteiles hineinragt,
in die Kanäle für die Zufuhr der beiden Gase und des
Pulvers münden. Vorzugsweise werden mehr uls drei, z. B. acht, verschiedene l.eislungssUifen bzw.
BrennerciiisüUe vorgesehen.
In der Zeiihnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt und nachstehend erläutert. Es zeigt
Fig. I eine Ansicht eines Autogen-Auftrags-
Fig. I eine Ansicht eines Autogen-Auftrags-
schweißbrenners,
Fig. 2 eine Ansicht eines einzelnen Brennereinsatzes
teilweise im Längsschnitt, in vergrößertem Maßstab und
F i g. 3 einen Längsschnitt durch das hintere Ende des Brennereinsatzes und das vordere Ende des Pulverzuführungsteiles
im Maßstab von F i g. 2.
Der Brenner besteht aus einem Griffteil 1, einem Pulverzuführungsteil 2 und einem Satz von z. B. acht
auswechselbaren Brennereinsätzen 3 verschiedener Größe.
Der Griffteil I weist einen Metallkörper 4 auf, der hinten mit einem Anschluß 5 für eine Sauerstoff-Zu
führungsleitung und einem Anschluß 6 für eine Ä7c\
hylen-Zuführungsleitung versehen ist. Auf den Kor
per 4 ist ein Handgriff 7 aufgeschraubt. Am Körper 4 sind ferner zwei Regulierventile 8 und 9 angebracht,
mit denen die Sauerstoff- bzw. Azethylenzufuhr eingestellt
werden kann. Vorne ist am Körper 4 ein Anschluß 10 für den Pulverzuführungsteil 2 angebracht
Der Pulverzuführ-ingsteil 2 weist einen Metallkörper
11 auf, an dem ein aus durchsichtigem Kunststoff bestehender Behälter 12 befestigt ist, der zur Aufnahme
des Pulvers dient, das zum Auftragsschweißen benötigt wird. Es handelt sich dabei - wie bereits eingangs
erwähnt — in der Praxis meistens um ein außerordentlich feines Metallpulver, das zur Bildung
einer vorzugsweise besonders harten Metallschicht auf eine Fläche oder Kante eines neu herzustellenden
oder zu reparierenden Werkstückes bestimmt ist. Am Körper 11 ist ferner ein Hebel 13 angebracht, der zur
Einstellung der Pulverzufuhr dient, sowie ein Anschluß 14 für den Brennereinsatz 3
Der Brenneinsatz 3 weist ein vorne abgewinkeltes Rohr 57 auf, dessen hinteres Ende mit einem
Außengewinde versehen ist, auf das ein äußerer Injektorteil 58 aufgeschraubt ist. Der Injektorteil 58 ist
mit zwei Lappen 33 versehen, die mit einem Überwurfflansch 21 des Anschlusses 14 zusammenwirken.
Am hinteren Ende des Teiles 58 ist ein Innengewinde 59 vorgesehen, an das sich eine axiale konische Bohrung
60 anschließt, die zu einer engen zylindrischen Bohrung 61 führt, auf weiche eine sich leicht erweiternde
konische Bohrung 62 folgt, an die sich die Bohrung 63 des Rohres 57 anschließt. Eine Querbohrung
64, die nach außen mit der Mündung eines vom Pulverbehälter 12 kommenden Kanals 50 (s. F i g. 3)
korrespondiert, mündet innen in die konische Bohrung 60.
In das Gewinde 59 ist ein mittlerer Injektorteil 65 eingeschraubt, dessen hinteres Ende mit einer Dichtung
41 versehen ist. Der Teil 65 weist vorne ein konisches Ende 66 auf, das in die konische Bohrung 60
unter Freilassung eines konischen Ringraumes 67 hineinragt. Der Teil 65 ist hinten mit einem Innengewinde
68 versehen, auf das eine konische Bohrung 69 und eine enge, zylindrische Austrittsbohrung 70 folgen.
In das Gewinde 68 ist ein innerer Injektorteil 71 eingeschraubt, der an seinem hinteren Ende mit einer
Dichtung 37 versehen ist. Der Teil 71 weist vorne ein konisches Ende 72 auf, das in die konische Bohrung
69 hineinragt und unter Freilassung eines konischen Ringraunies 73. Der Teil 71 ist mit einer /enlralen
Bohrung 74 verschen, die sich am vorderen Ende /11
einer kleineren Düsenöffnung 75 verengt, und weist ferner zwei zum Durchtritt des Azethylens dienende
Ausfräsungen 76 (s. Fig. 3) auf. Der Teil 71 ist in
Fig. 3 um 90° gegenüber Fig.2 gedreht gezeichnet,
um diese Ausfräsungen 76 zu zeigen. Das hintere Ende des äußeren Iajektorteiles 58 steckt in der zylindrischen
Bohrung 19 des Körpers II, die über eine konische Bohrung 18 in eine zylindrische Bohrung 17
von kleinerem Durchmesser übergeht, in welcher das hintere Ende des inneren Injektortei'.es 71 steckt In
der Bohrung 17 mündet ein Kanal 39, durch den der Sauerstoff zugeführt wird, und in die Bohrung 19
münden zwei Kanäle 42, durch die das Azethylen zugeführt wird.
Die drei Injektorteile 58, «5 und 71 bilden einen
Doppelinjektor, in dessen konischem Ringraum 73 sich das durch die Ausfräsungen 76 strömende Azethylen
mit dem durch die Düsenoffming 75 stromenden
Sauerstoff mischt. Das brennbare Gasgemisch
tritt dann durch die Austrittsbohrung 70 in den Ringraum
67 ein, in welchem es mit dem durch die Querbohrung 64 zufließenden Metallpulver gemischt wird,
worauf das Gas-Pulver-Gemisch durch die sich erweiternde
Injektorbohrung 62 der Bohrung 63 des Rohres 57 zugeführt wird und aus dessen Spitze 15
austritt Dort verbrennt das Gasgemisch, so daß das Pulver schmilzt und zur Bildung des gewünschten
Metallauftrages dient.
Es sei noch erwähnt, daß beim dargestellten Brenner
die Anschlüsse 14 und 10 gleich sind so daß der Brennereinsatz 3 auch direkt am GriffteilII befestig»
werden kann, wenn eine gewöhnliche Schweißung ohne Materialauftragung oder nur eine Vorwärmung
des Werkstückes durchgeführt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Ratentanspruch:Brenner zum autogenen Auftragsschweißen mit einem Griffteil, einem Pulverzuführungsteil und einem Satz von verschiedene Schweißleistungen aufweisenden Brennereinsätzen, dessen Griffteil Anschlüsse für zwei Gasleitungen und die Gaszufuhr beherrschende Ventile hat, und dessen lösbar mit dem Griffteil und dem Brennereinsatz verbundener Pulverzuführungsteil einen Pulverbehälter und eine Pulverdosiervorrichtung umfaßt, wobei die Gase und das Pulver in einem Doppelinjektor gemischt werden, dadurchgekennze ich η et, daß jeder Brennereinsatz (3) an seinem dem Griffteil (1) zugekehrten Ende einen seiner Schveißleistung angepaßten Doppelinjektor hat, der in eine Ausnehmung (17 bis 19) des Pulverzuführungsteiles (2) hineinragt, in die Kanäle (39, 42, SO) für die Zufuhr der beiden Gase ao und des Pulvers münden.
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