DE171586C - - Google Patents
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- DE171586C DE171586C DENDAT171586D DE171586DA DE171586C DE 171586 C DE171586 C DE 171586C DE NDAT171586 D DENDAT171586 D DE NDAT171586D DE 171586D A DE171586D A DE 171586DA DE 171586 C DE171586 C DE 171586C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F58/00—Domestic laundry dryers
- D06F58/10—Drying cabinets or drying chambers having heating or ventilating means
- D06F58/12—Drying cabinets or drying chambers having heating or ventilating means having conveying means for moving clothes, e.g. along an endless track
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
171586 KLASSE Sd.
Trockenraum geführt wird.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Trocknen von Wäschestücken
oder anderen Stoffen, bei der das Trockengut mittels einer endlosen Fördervorrichtung
durch den Trockenraum geführt und alsdann mittels Fördertuches o. dgl.
selbsttätig in den Sammelbehälter gebracht wird.
Das Befördern des Trockengutes durch den
ίο Trockenraum erfolgt bei den bereits bekannten
Vorrichtungen derart, daß die Wäschestücke zunächst über Stangen gehängt und mit diesen zusammen auf die Fördervorrichtung
gelegt werden.
Diese Einrichtungen besitzen insofern große Nachteile, als durch die Verwendung von
Stangen, auf die das Trockengut aufgehängt wird, der ganze Arbeitsvorgang nicht unwesentlich
erschwert wird. Die Wäsche ge-
ao langt nach dem Durchgang durch den Trockenraum mit den Stangen zusammen in
den Sammelbehälter und bildet dort einen ungeregelten Haufen, aus dem Wäsche und
Stangen gesondert entfernt und letztere noch durch umständliche mechanische Vorrichtungen
an ihre Entnahmestelle zurückbefördert werden müssen. Die Wäsche wird außerdem bei diesem bekannten Verfahren infolge der
unregelmäßigen Lage und Faltung stets in sehr krausem Zustande aus der Vorrichtung
hervorgehen. Die bekannten Einrichtungen besitzen ferner den großen Nachteil, daß die
trockne Luft das Trockengut nicht wirksam
genug bestreichen kann, weil zwischen den beiden in gleicher Länge von den Stangen
herabhängenden Trockenenden gewissermaßen ein Wrasensack (Fig. 6) entsteht, der die
natürliche Luftbewegung stark vermindert. Alle diese Übelstände werden nach der vorliegenden
Erfindung dadurch beseitigt, daß das Trockengut nicht, wie bisher, erst über Trockenstangen gehängt und alsdann in die
Förderkette gelegt wird, sondern daß die Wäschestücke an ihren Enden an zwei oder
mehreren sich selbsttätig schließenden und nach zurückgelegtem Wege sich wieder öffnenden
Haken aufgehängt werden, wobei die Haken entweder an der Kette selbst oder an den die beiden Förderketten verbindenden
Querstäben beliebigen Profils befestigt sind. Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in
Fig. ι schematisch im Längsschnitt veranschaulicht.
Fig. 2 bis 5 zeigen die Aufhängung des Trockengutes, und die Fig. 6 veranschaulicht
die Aufhängung nach früherer Art.
In dem Trockehraum α sind in bekannter Weise zwei oder mehrere Förderketten b über
einer im unteren Teile der Vorrichtung angeordneten Heizvorrichtung beliebiger Bauart
angeordnet. Die Förderketten sind in bekannter Weise durch eine geeignete Anzahl
von Querstäben c verbunden, an denen zwei, vier oder mehrere eigenartig zusammengesetzte
Haken d verschiebbar befestigt sind. Letztere bestehen aus zwei in einem Gehäuse e dreh-
baren Haltern/ und g, die derart übereinander
liegen, daß, wenn zwischen ihren Enden ein Wäschestück eingehängt wird, der obere
Halter infolge des Gewichtes des Wasche-Stückes durch den unteren Halter an diesen
letzteren fest angedrückt wird. Sobald jedoch das Gehäuse e seine Winkelstellung verändert,
erfolgt eine Drehung der Halter derart, daß ihre beiden Enden lose nebeneinander hängen
ίο und infolgedessen das bislang festgehaltene
Trockengut freigeben (Fig. 4). Wird nun das Wäschestück bei h, das heißt an dem
einen Ende der Trockenvorrichtung an den Haken d angehängt, so bewegt es sich mit
dem Bande bis zum anderen Ende der Vorrichtung , also bis i. Hier wird sich die
Förderkette mit den Stäben und Haken um die Kettenräder drehen und infolgedessen die
Hakenteile in die offene Lage bringen und das Trockengut freigeben. Das Gut fällt in
bekannter Weise auf ein endloses Tuch oder Band und wird durch dieses in den Sammelbehälter
gebracht, in dem es noch durch besondere Vorrichtungen glatt aufeinander gestapelt
werden kann, was bei der Verwendung von Haltestangen ausgeschlossen ist.
Anstatt der beschriebenen Halteklammern können natürlich auch andere, beispielsweise
solche mit Auslösung durch Anschlag oder von Hand, gewählt werden.
Während man also bislang die Wäsche auf Stangen, und zwar so aufhängen mußte, daß
der Schwerpunkt des betreffenden Trockengutes über der Stange lag, und nach zurückgelegtem
Wege die Wäsche von diesen Stangen wieder entfernen mußte, erfolgt hier das Aufhängen einfacher, und zwar so, daß
bei gleicher Länge der Transportkette eine doppelt so große Anzahl Wäschestücke derart
aufgehängt wird, daß die Trockenluft das Trockengut auf beiden Seiten in der ganzen
Länge bestreichen kann, die gebildeten Wrasen also ungehindert abziehen können.
Wie ersichtlich, besitzt die Erfindung gegenüber bekannten Vorrichtungen ähnlicher Bauart
den großen Vorzug einer wesentlich vereinfachten Arbeitsweise und einer wirksameren
Ausnutzung der erzeugten Wärme und des Trockenraumes, woraus sich in doppelter Hinsicht eine Verbilligung des ganzen Verfahrens
ergibt.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Vorrichtung zum Trocknen von Wäschestücken oder anderen Stoffen, bei der das zu trocknende Gut mittels endloser Förderketten oder -Bänder durch den Trockenraum geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Trockengut mittels Halteklammern an seinem Ende aufgehängt und nach dem Durchgang durch den Trockenraum selbsttätig freigegeben wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklammern entweder auf den bekannten, die Förderketten verbindenden Querstäben oder unmittelbar an den Förderketten angebracht sind.
- 3. Selbsttätige Halteklammer nach Anspruch I und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eines auf dem Querstab (c) befestigten oder verschiebbaren Gehäuses (e), in dessen beiden Stirnwänden zwei hakenförmig gebogene Halter ff und g) derart drehbar gelagert sind, daß sie sich nach dem Einhängen des Trockengutes fest aneinander drücken und bei bestimmtem, durch die Förderkette hervorgerufenem Drehungswinkel wieder öffnen und das Trockengut freigeben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE171586C true DE171586C (de) |
Family
ID=436544
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
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Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE171586C (de) |
-
0
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