DE1690254C - Anschlußstuck fur die Abschirmung von Koaxialkabeln an Erdleiter - Google Patents
Anschlußstuck fur die Abschirmung von Koaxialkabeln an ErdleiterInfo
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Description
Die r-Ii lincliiiijj; betrifft ein Anschlußstüek für die
Abschirmung von Koaxialkabeln an Erdleiter, das aus einer Schutzkappe aus plastischem Material, einer
in der Schutzkappe sitzenden, verformbaren, metallischen äußeren Hülse und einer nicht verformbaren,
metallischen inneren Hülse besteht, die konzentrisch in der äußeren Hülse sitzt.
Aus der USA.-Patenschrift 2^54 420 ist ein Anscnlußstück
für die Abschirmung von Koaxialkabeln an eir.en Erdleiter bekannt, das aus einer Schutzkappe,
einer in ihr sitzenden äußeren Hülse und einer in dieser konzentrisch angeordneten inneren Hülse
besteht. Die Hülsen sifen fest in der Schutzkappe.
Der freie Ringraum zwischen der inneren und der äußeren Hülse ist so ausgelegt, daß von beiden Seiten
in die Schutzkappe ein Erdleiicr eingeführt werden kann.
Das bekannte Anschlußstück hat jedoch den Nachteil, daß durch die starre Anordnung der inneren
und äußeren Hülse das Einschieben des Kabels mit der Abschirmung, die normalerweise aus einem
metallischen Gewebeschlauch besteht, Schwierigkeiten bietet und keine Gewähr dafür gegeben ist,
daß durch das spätere Einschieben des ErdTeiters die Litzen des Gewe: ^Schlauches nicht verschoben werden
ir.id damit die Abschirmung beeinträchtigt wird. Es ist ferner von Nachteil, daß sich nicht feststellen
läßt, ob der Gewebeschlauch vollständig in den freien Ringraum zwischen der inneren und äußeren Hülse
eingeschoben wurde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Anschlußrtück zu finden, das das Einschieben des
Kabels mit den Kabelabschirmung, die in den Rin^-
raum zwischen der inneren und äußeren Hülse geschoben werden muß, erleichtert und Gewähr dafür
bietet, daß der im allgemeinen aus Gewebeschlauchbestehende Kabelschirm vollständig eingeschoben ist
und der Erdleiter bei dem Einsetzen in den freien Ringraum den Gewebeschlauch nicht beschädigt.
Die Lösung der Aufgabe wird in einem Anschluß-Stück gesehen, das aus einer Schutzkappe aus plastischem
Material, einer in der Schutzkappe sitzenden, verformbaren, metallischen äußeren Hülse und einer
nicht verformbaren metallischen inneren Hülse, die konzentrisch in der äußeren Hülse sitzt, besteht und
bei dem die innere Hülse in einem freien Ringraum des Durchgangs der Schutzkappe, der radial durch einen
Ringflansch an dem der Abschirmung des Kabels abgewandten Ende und der Stirnfläche der äußeren
Hülse begrenzt ist, mit ihrem erweiterten Ende axial verschiebbar und beschränkt aus der Achse des
Durchgangs neigbar angeordnet ist.
Durch diese Anordnung wird erreicht, daß der Gewebeschlauch zunächst an einer Seite der inneren
Hülse über diese geschoben wird, nachdem die Hülse so aus der Achse des Durchgangs geneigt wurde, daß
an dieser Seite der Ringraum zwischen innerer und äußerer Hülse möglichst groß ist. Sodann wird die
innere Hülse zur anderen Seite geneigt und auch dort das Ende des Gewebcschlauches aufgeschoben. Ferner
ermöglicht die Anordnung, zum Einführen des Erdleiters in den verbliebenen Zwischenraum zwischen
der äußeren Hülse und der Abschirmung diesen Raum zu erweitern, indem die innere Hülse zur
iwdercn Seite des Ringraumes geneigt wird.
Der innere Rand des Ringflansches der Schutzkappe
ist vorzugsweise bogenförmig ausgezackt und das erweiterte Ende der inneren Hülse an seinem
äußeren Rand mit sich gegenüberliegenden bogenförmigen Ausschnitten versehen, wodurch ermöglicht
wird, zu kontrollieren, ob der Gewebeschlauch der
Abschirmung vollständig in den Ringraum zwischen innerer und äußerer Hülse eingeschoben ist und der
Erdleiter ohne Beschädigung der Abschirmung neben dieser liegt. Abschirmung und Erdleiter sind nach
dem Einschieben dort Achtbar, wo die bogenförmigen Ausschnitte der inneren Hülse und die bogenförmigen
ίο Auszackungen des inneren Randes des Ringflansehes
sich decken.
Das äußere Ende der äußeren Hülse ist vorzugsweise aufgestülpt und sitzt mit seinem erweiterten
Rand in einer Ringkerbe im Durchgang der Schutzkappe. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß
nach der Herstellungsmontage des Anschlußstückes die lose in dem Durchgang sitzende innere Hülse nicht
mehr aus dem Anschlußstück herausfallen kann, da die festsitzende äußere Hülse durch die Beschränkung
so des Ringraumes zwischen dem Ringflansch der Schutzkappe
und dem Querschnitt der äußeren Hülse das erweiterte Ende der inneren Hülse in diesem Ringraum
hält.
Der Durchgang der Schutzkappe ist vorzugsweise
as in dem Bereich außerhalb der in ihm sitzenden äußeren
Hülse konisch erweitert, um ein Einführen des Koaxialkabels und des Kabelmantels zu erleichtern.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht des Anschlußstückes
mit darin sitzendem Koaxialkabel unu einem Erdleiter,
Fig. 2 eine Aufsicht auf da.> der Abschirmung
abgewandte Ende des Anschlußslückes,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch das Anschlußstück,
Fi g. 4 eine Aufsicht auf das andere Ende des Anschlußstückes,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch das Anschlußstück mit einem eingeführten Koax-alkabclende und
einem Erdleiter vor dem Anpressen des Anschlußstückes,
F i g. 6 einen Querschnitt durch das Anschlußstück nach dem Anklemmen des Koaxialkabels.
Das Anschlußstück 10 besteht aus einer Schutzkappe 16, in der eine äußere Hülse 14 und eine innere
Hülse 12 angeordnet sind. Die Schutzkappe ist glockenartig ausgebildet und mit einem Durchgang
24 versehen, dessen Querschnitt an dem oberen Ende der glockenförmigen Schutzkappe durch einen Ringflansch
26 im Querschnitt verkleinert ist. Der Ringflansch 26 ist mit bogenförmigen Auszackungen 28
an seinem inneren Rand versehen, In dem Durchgang 24 verläuft ferner eine Ringkerbe 30, deren Abstand
von dem Ringflansch 26 durch die Länge der äußeren Hülse 14 und die Länge des freien Ringraumes zwischen
der äußeren Hülse und dem Ringflansch bestimmt wird. Von der Ringkerbe 30 bis zum anderen
Ende der Anschlußkappe 16 ist der Durchgang 24 zum offenen Ende 34 in Form eines Konus 32 erweitert.
Die Länge der äußeren Hülse 14 ist geringer als die Länge der inneren Hülse 12. Die äußere Hülse
14 ist nil dem dem offenen Ende 34 der Schutzkappe 16 zugewandten Ende 40 aufgestülpt. Das aufgestülpte
Ende 40 sitzt in der Ringkerbe 30 der Schutzkappe 16.
Die innere Hülse 12 ist ewas langer als die äußere
Hülse 14. Das dem Ringflansch 26 zugewandte Ende
36 der inneren Hülse 12 ist erweitert. Mit dem erweiterten
Ende 36 bzw dem dadurch gebildeten Rand »im die innere Hülse 12 in einem Ringraum, der
einerseits durch die innere Ringfläche des Ringflanfches 26, andererseits durch die Stirnfläche der
jiußercn Hülse 16 bestimmt wird. Die Länge dieses Hingraumes ist so gewählt, daß sich die innere Hülse
|2 axial verschieben läßt und beschränkt aus der Achse des Durchganges neigen läßt. '
Das erweiterte Ende 36 der inneren Hülse 12 ist fnit zwei einander gegenüberliegenden bogenförmigen
Ausschnitten 38 versehen.
Zum Anschluß des Anschlußstückes 10 an ein abgeschirmtes
Koaxialkabel C wird das Kabelende zunächst in die innere Hülse 12 eingeschoben und
gleichzeitig die Abschirmung des Kabels, die aus einem metallischen Gewebeschlauch besteht, vorsichtig
über die innere Hülse geschoben. Dieses Überschieben wird dadurch erleichtert, daß die innere
Hülse 12 aus der Achse des Durchganges 24 der Schutzkappe 16 geneigt werden kann. Sobald das
Kabel C so weit in das Anschlußstück 10 eingeschoben ist, daß der Gewebeschlauch auf das erweiterte
Ende 36 der inneren Hülse aufstößt, was von dem anderen Ende durch die bogenförmigen Auszackungen
28 und die bogenförmigen Ausschnitte 38 gesehen werden kann, wird der Erdleiter 42 in den
verbleibenden Zwischenraum zwischen der äußeren Hülse 14 und der Abschirmung 20 des Kabels C
geschoben. Dabei wird die innere Hülse 12 mit dem Kabel C aus d"r Achse des Durchganges 24 so
geneigt, daß die Abschirmung 20 auf der einen Seite eier Innci.fläche der äußeren Hülse 14 anliegt, wodurch
auf der anderen Seite der freie Raum zwischen der Abschirmung 20 und der Innenfläche der äußeren
Hüise 14 wesentlich erweitert wird. Auf diese Weise laßt sich der Erdleiter 42 ohne eine Berührung des
fiewebeschlauches der Abschirmung 20 so tief einschieben,
daß das Ende ebenfalls auf den Rand des erweiterten Endes 36 der inneren Hülse 12 stößt. Sodann
wird mit einem geeigneten Werkzeug die Schutzkappe 16 die aus plastischem Material besteht, und
die äußere Hülse 14. die aus verformbaren Meial! beispielsweise Kupier, besieht, auf das Koavn,
kabel C uepreßi. das mit seinem Mantel 20 auf λ γ
inneren Hülse 12 sii/t. die aus einem nicht veruim,
baren Metall, beispielsweise Messing, besteht.
Claims (5)
1. Anschlußstück für die Abschirmung \ >:
Koaxialkabeln an Erdleiter, bestehend aus ein.
Schutzkappe ai^ plastischem Material, einer ,:
der Sehnt/kappe Mixenden, verformbaren, metallischen,
äußeren Hülse und einer nicht verforai baren metallischen, inneren Hülse, die konzentrisch
in der äußeren Hülse sitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Hülse (12) ·■
einem freien Ringraum des Durchgangs (24) de Schutzkappe (16)' der radial durch einen Ringflansch
(26) an dem der Abschirmung (20) de-Kabels (C) abgewandten Ende und der Stirnfläche
der äußeren Hülse (14) begrenzt ist, mit ihrem erweiterten Ende (36) axial verschiebbar und beschränkt
aus der Achse des Durchgangs (24: neigbar angeordnet ist.
2. Anschlußstück gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Rand (28) des
Ringfiansches (26) der Schutzkappe (16) bogenförmig ausgezackt ist.
3. Anschlußstück gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erweiterte Ende (36) der
inneren Hülse (12) an seinem äußeren Rand mit sich gegenüberliegenden bogenförmigen Ausschnitten
(38) versehen ist.
4. Anschlußstück gemäß Anspruch 1, dadurch Bekennzeichnet, daß das äußere Ende (40) der
äußeren Hülse (14) aufgestülpt ist und in einer Ringkerbe (30) der Schutzkappe (16) sitzt.
5. Anschlußstück gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchgang (24) der
Schutzkappe (16) in dem Bereich außerhalb der in ihm sitzenden äußeren Hülse (14) konisch erweitert
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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