DE168879C - - Google Patents
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- Publication number
- DE168879C DE168879C DE1903168879D DE168879DD DE168879C DE 168879 C DE168879 C DE 168879C DE 1903168879 D DE1903168879 D DE 1903168879D DE 168879D D DE168879D D DE 168879DD DE 168879 C DE168879 C DE 168879C
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- DE
- Germany
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- scythe
- lever
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- fruit
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D69/00—Driving mechanisms or parts thereof for harvesters or mowers
- A01D69/007—Driving mechanisms or parts thereof for harvesters or mowers with separate hand drive for cutting tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft die besondere Ausbildung einer Handmähmaschine
für Gras, Getreide und ähnliche Fruchtarten mit hin- und herschwingendem sensenähnlichen Messer.
Das Wesen der Erfindung" besteht darin, daß das Abschneiden der Frucht, wie bei
den Mähmaschinen mit kreisenden oder geradlinig hin- und hergehenden Messern, vermittels
eines Scherenschnittes erfolgt, während die bekannten, mit hin- und herschwingenden
Sensen arbeitenden Maschinen einen Scherenschnitt nicht aufweisen.
Um nun diesen Scherenschnitt zu erzielen, wird die Sense über einen feststehenden, als
Scherenblatt ausgebildeten, in der Höhe verstellbaren Rahmen geführt.
Um nun das von der Sense abgeschnittene und von dieser bis an das Ende des Schnitts
mitgenommene Gut abzulegen, stößt der Sensenarm am Ende seiner Bewegung gegen
einen Hebel, der einen Ablegarm in schwingende Bewegung versetzt, derart, daß die
auf der Sense sich sammelnde Frucht heruntergestreift wird und an der einen Seite sich
eine lange Reihe geschnittener Frucht in gleicher Lage ergibt, welche dann in Garben
gebunden werden kann. Somit unterscheidet sich die Erfindung auch wesentlich von den
bekannten Ablegvorrichtungen, bei denen die Ablegarme fest mit dem Messer verbunden
sind und das Gut an der entsprechenden Stelle abgleiten lassen.
Die Maschine ist aus der Zeichnung im Aufriß (Fig. 1) und Grundriß (Fig. 2) ersichtlich.
Mit α ist der Führungsbogen mit Gestell bezeichnet, an dessen unterem Teile
drei in der Höhe verstellbare oder auswechselbare Führungsstollen b befestigt sind,
welche auf dem Boden aufruhen, in das Getreide und in die Stoppeln eingreifen und so
die gewünschte Schnitthöhe erzielen und ein seitliches Ausweichen des Gestells während
der Schnittperiode verhindern, c ist ein in der Mitte des Gestells gelagertes und zur
Vorwärtsbewegung dienendes Laufrad, und r mit Handgriff q sind mit dem Gestell verbundene
Halterstangen. Bei Verwendung des Apparates faßt nun der Arbeiter mit der linken Hand den Handgriff q und drückt das
obere der Brustwölbung entsprechend ausgebildete Ende der Halterstangen r gegen die
Brust, faßt mit der rechten Hand den Handgriff des Hebels d und führt vermittels der
Zahnsegmente g und f den auf der Achse des letzteren gelagerten Sensenarm ρ mit der
am Ende befindlichen, im Gestänge ausziehbaren und zum Schärfen aufklappbaren Sense e auf dem Führungsbogen α von
rechts nach links herum von der punktiert in die mit vollen Linien gezeichnete Stellung,
wodurch der Schnitt erfolgt. Die während des Arbeitsganges geschnittene Frucht stellt
sich auf die Sense e und lehnt sich gegen die am Sensenarm ρ befestigte Wand h und
wird so mit herumgeführt. Ist nun der Sensenarm ρ in der gezeichneten Endstellung angelangt,
der Schnitt also beendet, so schlägt
die auf demselben befestigte Rolle i an den am Gestell drehbar gelagerten Hebel k an
und bringt diesen zum Ausweichen, wodurch vermittels der Zahnsegmente m, n, der auf
der Achse des letzteren gelagerte und in Höhe verschiebbar und je nach der Fruchthöhe
einstellbare Ablegarm Z nach außen schwingt und dann ein Ablegen der an der Wand h lehnenden und auf der Sense e
ίο stehenden Frucht erfolgt. Wird nun der Handhebel d wieder nach vorwärts gedruckt,
so kommt die Sense wieder in ihre Anfangsstellung zurück, während der Ablegarm /
durch eine auf der Achse des Hebels k angebrachte Feder ο in die Lage /' gelangt und
damit auch der Hebel k seine Anfangsstellung wieder einnimmt. Der Arbeiter drückt nun
auf den Handgriff q, wodurch die Stollen etwas vom Boden gehoben werden und der
ganze Apparat auf dem Laufrad ruht, fährt vor, bis die ungeschnittene Frucht an der
Wölbung des Führungsarmes α anliegt und ein neues Arbeitsspiel beginnen kann.
Claims (2)
1. Handmähmaschine für Gras, Getreide und ähnliche Fruchtarten mit schwingenden
Sensen, gekennzeichnet durch einen als feststehendes Scherenblatt dienenden, in der Höhe verstellbaren Rahmen,
über welchen die Sense hinweggeführt wird.
2. Handmähmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Ablegarm (I),
welcher am Ende des Sensenweges von dieser mittels Anschlages (i) und Hebels (k)
derart geschwungen wird, daß er die im Sensenkorb gesammelten Halme abstreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE168879T | 1903-12-29 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE168879C true DE168879C (de) | 1906-03-26 |
Family
ID=34608495
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1903168879D Expired DE168879C (de) | 1903-12-29 | 1903-12-29 |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE168879C (de) |
-
1903
- 1903-12-29 DE DE1903168879D patent/DE168879C/de not_active Expired
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