DE1684001C - Vorrichtung zum Einlegen einer Stahl matrize in die Preßform einer Presse zum Herstellen von Platten aus Beton od dgl - Google Patents
Vorrichtung zum Einlegen einer Stahl matrize in die Preßform einer Presse zum Herstellen von Platten aus Beton od dglInfo
- Publication number
- DE1684001C DE1684001C DE1684001C DE 1684001 C DE1684001 C DE 1684001C DE 1684001 C DE1684001 C DE 1684001C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- press
- lever
- mold
- drive
- electromagnet
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 title claims description 16
- 239000010959 steel Substances 0.000 title claims description 16
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 3
- 239000000969 carrier Substances 0.000 claims description 12
- 238000000151 deposition Methods 0.000 claims description 6
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 2
- 241001489106 Laccaria laccata Species 0.000 description 1
- 210000004072 Lung Anatomy 0.000 description 1
- 101700050013 TRIL Proteins 0.000 description 1
- 241001422033 Thestylus Species 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing Effects 0.000 description 1
- 235000013601 eggs Nutrition 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000004091 panning Methods 0.000 description 1
- 230000036633 rest Effects 0.000 description 1
Description
freiem Ende ein Elektromagnet nngolenkt ist, und
daß dor Antrieb des Hebels, dor /
setzmaschine und die Steuerung dos I
derart aufelnandor abgestimmt sind, ι
Die sTahTmairize kann somit ohne Handarbeit und
ueiiau in die Pnsßform gelegt werden, wodurch die
produktion der Prosse gesteigert worden kann.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der Vorrichtung
nach der Erfindung ist vorgesehen, daß der Hebel
nls doppelnrmiper Hebel ausgebildet ist, der oberhalb
seines Lagers einen kürzeren Hebelarm aufweist und mit einem von einem Druckmittel bcliitig-
halb von Fahrschienen der Absetzmaschine anzuordnen und, da nur ein relativ kurzer Hub erforderlich
ist, eine kompakte Bauweise zu erzielen.
Im vorderen Totpunkt belindet sich Hebel und Arm etwa in gestreckter Stellung im Augenblick, wo
sich der Träger auf dem Rückweg zur Presse befindet Der Elektromagnet übernimmt dabei die Stallmatrize
vom Träger. Während sich dieser weiter in
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung «um Einlegen
einer Stahlmatrlze In die Preßform einer Presse zum Herstellen von Platten aus Ueton od. dgl., bei
der die Stahlmatrize vom Trllgor einer Absetz- „. »- ·■ - ,„ .
maschine ftlr die gepreßten Platten seitlich auf die a magnet die Slahlmatrize wm ^riigor^ «er
Preßform zubewegt wird und magnetisch gehalten maschine greift iiind in die
Durch das deutsche Gebrauchsmuster l<Mi2°3
ist eine Absetzmaschine bekanntgeworden, die einen waagerecht zwischen einer Plattenpresse und einem v>
Transportmittel für Platlcnrohllngo verfahrbaren Lastträger besitzt, an dessen unterem Ende ein Träger
für die frisch geformten Betonplatten «mgelenkt ist, der in waagerechter Lage unter die aus der Prasse
ausgehobeiie, einen Platlenrohling tragende Stahl- »s ten Antrieb verbunden ist.
matrize bewegbar ist und die Stahlmalrizo sowie den Hierdurch ist es möglich, den nebelantrieb oucr-
Plattenrohling während des Transportes zum Transportmittel hochkant schwenkt und den Plattenrohling
auf dem Transportmittel hochkant absetzt.
Durch diese bekannte Absetzmaschine erfolgt das ao 'Entnehmen' und Stapeln der Plattenrohlinge weitgehend
mechanisch. Allerdings ist es bisher immer noch nötig gewesen, eine leere Stahlmatrize von
Hand in die Presse einzulegen, um diese wieder betriebsbereit zu machen. Das Einlegen der schweren as Richtung der Presse
Matrize ist schon an sich eine beschwerliche Arbeit, gleichsinnig ebenfalls zur Presse hin. Gleichzeitig
du sie eine gewisse Sorgfalt erfordert, um die Preß- wird der Arm mittels des Kolben-Zylinder-Antriebes
form nicht zu beschädigen und weil die Preßform gegenüber dem Hebel verschwenkt, so daß die Stuhlmitunter
schlecht zugänglich ist. Bei Verwendung matrize vom Träger freikommt. In der Endstellung
liner Absetzmaschine der vorgenannten Art kommt 30 des Hebelausschlages befindet sich der Elektronoch
hinzu, daß die Absetzmaschine vor Erreichen magnet mil der Matrize genau oberhalb der Preßform.
Zu diesem Zeitpunkt hat die Presse einen auf einer weiteren Matrize liegenden i'lattenrohling aus
der Form in die Bahn des rück kehrenden Trägers gehoben. Sobald der Träger diese Matrize nebst
Plattenrohling beim Vorwärtsliub abgenommen hat, wird der Arm der Einlegevorriehtung etwas abgesenkt
und der Elektromagnet abgeschaltet. Dei
gesehen ist. Der Rahmen weist hiermit verschweißte 40 Untcrstcmpel der Presse übernimmt dabei die Ma-Dauermagneteii
auf, mit denen die beim Absetzvor- trize und ist bereit zum nächsten Preßvorgang.
In der Zeichnung ist ein Ausfuhnmgsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine schematisclie Seitenansicht der Ein-
Stahlmatrizc wieder in die Presse zurückzuführen, 45 iegevorrichtung in Verbindung mit einer Absetz
hat sie doch den Nachteil, daß zum Einlegen der maschine kurz, vor der Abnahme der Matri/c vi-n
Stahlmatrize in die Presse der Rahmen von Hand seh läggestellt werden muß. Es findet somit lediglich
eine physische Arbeitserleichterung statt.
Darüber hinaus ist es auch schwierig, die Matrize sauber in die Presse zurückzuführen. Hierzu ist es
der Presse stillgesetzt werden muß, damit die bei Rückhub auf dem wieder in die Waagerechte geschwenkten
Träger liegende Stalilmatrize abgenommen
und in die Presse eingelegt werden kann.
Durch das deutsche Gebrauchsmuster I 872 683 ist eine Vorrichtung bekanntgeworden, bei der ein
in einem Tragbügel gehaltener schwenkbarer Rahmen zum Absetzen der frisch geformten Platten Vorgang
mitgeführte Stahlmatrize nach dem Absetzen der Betonplatte festgehalten wird.
Obwohl es mit dieser Vorrichtung möglich ist, die
Träger,
Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. I im Zeitpunkt
der Matrizenübernahme,
Fig. 3 die Vorrichtung nach Fig. 1 bzw. 2 im
Augenblick, wo die Absetzmaschine einen Plattenrohling der Presse entnimmt, und
Fig. 4 eine Vorderansicht der Einlesevorrichtung
in Richtung des Pfeils A in F i g. 1.
Fig. 1 zeigt in Seitenansicht schematisch den
Unterteil einer Presse 1, eine oberhalb der Presse angeordnete Laufschiene S, eine Biegevorrichtung
12 und eine Absetzmaschine 6.
Die Presse 1 besitzt eine Preßform 2, in der ein
nötig, dem Trager eine genügende Hubfreiheit zu geben, damit ein einwandfreies Lösen der Slahlniatrize
von den relativ starken Dauermagneten erfolgen kann. SS
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art
unter Vermeidung der genannten Mangel so zu verbessern, daß sie in der Lage ist, eine Stahlmatrizc
selbsttätig auf einfache und korrekte Weise in die 60 Untersicmpel 3 geführt ist, der zugleich als Träger
Presse einzulegen. einer Stahlmatrize 4 dient. Der Oberstempel sowie
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch die Zuführeinrichtung für das Preßgut sind der Übergelöst,
daß über der Presse eine Schwinge aus einem mit einem Antrieb versehenen Hebel gelagert ist,
dessen unteres Ende in den Bereich oberhalb der 65 Preßform schwingt und mit einem schwenkbar gelagerten,
von einem Kolben-Zylinder-Antricb an dem Hebel bewegten Arm versehen ist, an dessen
sichtlichkeit halber fortgelassen, da diese nicht Gegenstand der Erfindung sind.
Die Absetzmaschine 6 besteht aus einem laufkatzenartigen Wagen 7, an dessen unterem Ende eine
Gabel 8 angebracht ist, in der ein Träger 9 für frisch geformte Betonplatte!! od. dgl. schwenkbar gelagert
1 f
und liber einen vorzugsweise hydraulisch og
Antrieb mit dom Wagen 7 verbunden ist. Der TrIl
gcr!) besteht aus parallelen, durch ein Quorhiuipt
verbundenen Stuben, von denen die beiden lluMercn
an ihrem in Absotzrichtiing vorderen Ende rechtwinklig
abgebogen sind.
Der Trllger9 wird wllhreiul seines Rllekhubes in
Richtung auf die Presse 1 in wuugerechle Stellimiä
bewegt und untergreift die vom Unterstempel 3 der Presse, aus der Preßform 2 tiusgeliobeno Stuhl- to
mutrl/c4, auf eier ein Plattcnrohling Il ruht. Sobald
der Trilger'J sicli unterhalb der Stiililinalrizc 4 befindet,
senkt sicli der Unterstempel 3. Der Triller 9 wird sodann in umgekehrter Richtung bewegt und
dabei um etwa 90° verschwenkt. Dabei wird der ie Plattenrohling hochkant gestellt und kann auf einem
Transportmittel, λ H. einer Palette, zur weiteren Behandlung
abgestellt werden.
Oberhalb der PreUform 2 ist ein als doppelarniiger
Hebel ausgebildeter Hebel 13 der Umlegevorrichtung a°
12 oberhalb der Laufschiene 5 gelagert, der seitlich
der Laufschiene 5 und der Presse 1 nach unten herabhängt. Der kleinere Hebelarm 14 dieses Hebels 13
ist gelenkig mit der Kolbenstange 15 eines Kolben-Zylinder-Antriebes
16 verbunden, der am Gestell der *5 Laufschiene 5 gelagert ist. Dieser Kolben-Zylinder-Antrieb
16 vermag mit relativ kurzem Hub den Hebel 13 hin- und herzubewegen, wobei dessen
freies unteres Ende einen Querbalken 17 trügt, der sich über den Bereich der Preßform 2 erstreckt und
bei der Bewegung des Hebels 13 über die Preßform 2 Ins in eine vordere Stellung vor der Presse 1 bewegbar
ist.
An dem Querbalken 17 ist ein Arm 18 angelenkt,
der am freien Ende einer Kolbenstange 19 eines weiteren von einem Druckmittel betätigten Antriebes
20 angelenkt ist, der seinerseits am Hebel 13 gelenkig angreift. Das freie Ende des Armes-18 trägt einen
mit diesem gelenkig verbundenen, elektrisch gesteuerten Magneten 21.
Die Absetzmaschine und die Umlegevorrichtung 12 arbeiten wie folgt:
Während des in F i g. 1 gezeigten Rückhubes des Trägers 9 in Richtung des Pfeils A wird der Hebel 13
in entgegengesetzter Richtung verschwenkt. Zu diesein Zeitpunkt befindet sich in der Presse 1 eine
Stahlmatrize 4 sowie ein gerade gepreßter Plattenrohling U.
Auf dem Träger 9 liegt eine weitere Stahlmatrize 4, die als Unterlage eines gerade abgesetzten Plattenrohlings
gedient hat und in die Presse zurückgeführt werden soll.
Wie Fig. 2 zeigt, gelangt der Träger 9 beim Rückhub
in den Bereich des Elektromagneten 21. Zu diesem Zeitpunkt sind der Hebel 13 und der Arm 18
praktisch in Strecklage, und der Elektromagnet 21 ist erregt.
Infolge seines magnetischen Je des Übernimmt der fllekromngiwl die Ihm von. Trliger« daraeUnene
StiiEilmutrUo 4. Wlihrend sich 'der Hebel U g eich,
la en U der Absetzmaschine fi nun-in Richtung
d Kl bewegt, wird die Kolbenslunge IJ
angezogen und vcrwhwenkr dabei den Ann IH
gegenüber dem Hebel 13, so daß il.c Slnlilm:itn/c 4
vom Trüger 9 freikommt.
In der in Fig. 3 gezeigten Einstellung des Hebels
wird die Slahlmatrize oberhalb der Preßform 2 vom r.leklronuigiieteii 21 gehalten. .
Gleichzeitig unterfahrt der Tniger9 die inzwischen
aus der Preßform I ausgehobene, mit einem Plattenrohling U belegte Stahlmairize4 und einnimmt
beide beim beginnenden Vorwiirtshub der Presse.
Sobald der Unterstempel 3 frei ist, senkt sich der
Elektromagnet 21 ab, wird elektrisch abgeschaltet lind lent die bisher festgehaltene Stahlmatrize -1 auf
den Unterstempel J. Dieser wird in die Preßform 2
zuriickbewegt und ninmit die Stahlmatrize 4 nut Die
Presse 1 ist bereit zur Aufnahme > on Preßgui, um) der geschilderte Vorgang wiederholt sich. Da die
Abstimmung der Steuerelemente zur Betätigung der einzelnen Antriebe im Bereich fachmännischen Könnens
liegen, brauchen diese hier nicht näher crläuteii
zu werden.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Einlegen einer Stahlmatrize in die Preßform einer Presse zum Herstellen
von Platten aus Beton od. dgl., bei der die Stahlmatrize vom Träger einei Absetzmaschine füi
die gepreßten Platten seitlich auf die PreUform zubewegt wird und magnetisch gehalten wird,
d a d u r c h g e k e η η ζ e i c h η e t, daß über der
Presse (1) eine Schwinge aus einem mit einem Antrieb (15, 16) versehenen Hebel (13) gelagert
ist, dessen unteres Finde (17) in den Bereich oberhalb der Preßform (2) schwingt und mit
einem schwenkbar gelagerten, von einem Kolben-Zylinder-Antrieb (19, 20) an dem Hebel (13) bewegten
Arm (18) versehen ist, an dessen freiem Ende ein Elektromagnet (21) angelenkt ist, und
daß der Antrieb (15, 16) des Hebels (13), eier Antrieb der Absetzmaschine (7) und die Steuerung
des Elektromagneten (21) derart aufeinander abgestimmt sind, daß der Elektromagnet (21)
die Slahlmatrize (4) vom Träger (9) der Absetzmaschine (7) greift und in die Preßform (2) legt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (13) als doppelarmiger
Hebel ausgebildet ist, der oberhalb seines Lagers einen kürzeren Hebelarm (14) aufweist
und mit einem von einem Druckmittel betätigten Antrieb (15,16) verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
EP0387535B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Giesserei-Formen | |
WO1993004831A1 (de) | Vertikalpresse und verfahren zu deren betrieb | |
DE6751254U (de) | Spritzgussmaschine | |
DE1684001C (de) | Vorrichtung zum Einlegen einer Stahl matrize in die Preßform einer Presse zum Herstellen von Platten aus Beton od dgl | |
DE1234940B (de) | Pressformmaschine | |
DE2144388B2 (de) | Pressformmaschine | |
DE2119978A1 (de) | Formmaschine | |
DE3235099A1 (de) | Giessapparat zum herstellen von gasgehaerteten sandformen | |
DE2528645C3 (de) | Vorrichtung zur automatischen Herstellung kastenloser Gießformen | |
DE1684001B1 (de) | Vorrichtung zum Einlegen einer Stahlmatrize in die Pressform einer Presse zum Herstellen von Platten aus Beton od. dgl. | |
CH646351A5 (de) | Verfahren zum herstellen einer giessform und formmaschine zur durchfuehrung des verfahrens. | |
DE3246720A1 (de) | Vorrichtung fuer die manipulation von pressgut im zuge der herstellung und/oder verguetung von spanplatten, faserplatten u. dgl. | |
DE851661C (de) | Vorrichtung zum Herstellen von Giessformen auf Press- und Ruettelpress-Formmaschinen | |
DE245125C (de) | ||
DE352718C (de) | Presse zur Herstellung von Schwemmsteinen, insbesondere von Hochofenschlacken-Schwemmsteinen | |
DE3319303A1 (de) | Kernformvorrichtung | |
DE1759153A1 (de) | Vorrichtung zum Herstellen von Hohlblocksteinen | |
DE407694C (de) | Pressformmaschine | |
DE3527594A1 (de) | Presse, insbesondere fuer die herstellung von keramikfliesen | |
DE2402787A1 (de) | Vorrichtung zum formen von hohlkammern aufweisenden formsteinen | |
DE2534706C3 (de) | Vorrichtung für Drehtischpressen zum Abheben von Steindeckplatten | |
DE6610213U (de) | Form zur herstellung von baukoerpern, insbesondere platten aus beton oder aehnlichem material. | |
DE1781243B2 (de) | Vorrichtung zum abheben einer auf einer giesstrecke angefoerderten, einen rohling enthaltenden, mehrteiligen giessform fuer ein klosettbecken | |
DE657035C (de) | Verfahren zum Herstellen von Profilstuecken aus Furnieren mittels einer Presse | |
DE1508750C (de) | Pressluftbetriebene Formmaschine für Gießereizwecke |