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DE1684001C - Vorrichtung zum Einlegen einer Stahl matrize in die Preßform einer Presse zum Herstellen von Platten aus Beton od dgl - Google Patents

Vorrichtung zum Einlegen einer Stahl matrize in die Preßform einer Presse zum Herstellen von Platten aus Beton od dgl

Info

Publication number
DE1684001C
DE1684001C DE1684001C DE 1684001 C DE1684001 C DE 1684001C DE 1684001 C DE1684001 C DE 1684001C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
lever
mold
drive
electromagnet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans 5145 Ratheim Scheufen Peter 5133 Breberen Stump
Original Assignee
Stump, Hans, 5145 Ratheim
Publication date

Links

Description

freiem Ende ein Elektromagnet nngolenkt ist, und daß dor Antrieb des Hebels, dor / setzmaschine und die Steuerung dos I derart aufelnandor abgestimmt sind, ι
Die sTahTmairize kann somit ohne Handarbeit und ueiiau in die Pnsßform gelegt werden, wodurch die produktion der Prosse gesteigert worden kann.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der Vorrichtung nach der Erfindung ist vorgesehen, daß der Hebel nls doppelnrmiper Hebel ausgebildet ist, der oberhalb seines Lagers einen kürzeren Hebelarm aufweist und mit einem von einem Druckmittel bcliitig-
halb von Fahrschienen der Absetzmaschine anzuordnen und, da nur ein relativ kurzer Hub erforderlich ist, eine kompakte Bauweise zu erzielen.
Im vorderen Totpunkt belindet sich Hebel und Arm etwa in gestreckter Stellung im Augenblick, wo sich der Träger auf dem Rückweg zur Presse befindet Der Elektromagnet übernimmt dabei die Stallmatrize vom Träger. Während sich dieser weiter in
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung «um Einlegen einer Stahlmatrlze In die Preßform einer Presse zum Herstellen von Platten aus Ueton od. dgl., bei
der die Stahlmatrize vom Trllgor einer Absetz- „. »- ·■ - ,„ .
maschine ftlr die gepreßten Platten seitlich auf die a magnet die Slahlmatrize wm ^riigor^ «er
Preßform zubewegt wird und magnetisch gehalten maschine greift iiind in die
Durch das deutsche Gebrauchsmuster l<Mi2°3 ist eine Absetzmaschine bekanntgeworden, die einen waagerecht zwischen einer Plattenpresse und einem v> Transportmittel für Platlcnrohllngo verfahrbaren Lastträger besitzt, an dessen unterem Ende ein Träger für die frisch geformten Betonplatten «mgelenkt ist, der in waagerechter Lage unter die aus der Prasse
ausgehobeiie, einen Platlenrohling tragende Stahl- »s ten Antrieb verbunden ist.
matrize bewegbar ist und die Stahlmalrizo sowie den Hierdurch ist es möglich, den nebelantrieb oucr-
Plattenrohling während des Transportes zum Transportmittel hochkant schwenkt und den Plattenrohling auf dem Transportmittel hochkant absetzt.
Durch diese bekannte Absetzmaschine erfolgt das ao 'Entnehmen' und Stapeln der Plattenrohlinge weitgehend mechanisch. Allerdings ist es bisher immer noch nötig gewesen, eine leere Stahlmatrize von Hand in die Presse einzulegen, um diese wieder betriebsbereit zu machen. Das Einlegen der schweren as Richtung der Presse Matrize ist schon an sich eine beschwerliche Arbeit, gleichsinnig ebenfalls zur Presse hin. Gleichzeitig du sie eine gewisse Sorgfalt erfordert, um die Preß- wird der Arm mittels des Kolben-Zylinder-Antriebes form nicht zu beschädigen und weil die Preßform gegenüber dem Hebel verschwenkt, so daß die Stuhlmitunter schlecht zugänglich ist. Bei Verwendung matrize vom Träger freikommt. In der Endstellung liner Absetzmaschine der vorgenannten Art kommt 30 des Hebelausschlages befindet sich der Elektronoch hinzu, daß die Absetzmaschine vor Erreichen magnet mil der Matrize genau oberhalb der Preßform.
Zu diesem Zeitpunkt hat die Presse einen auf einer weiteren Matrize liegenden i'lattenrohling aus der Form in die Bahn des rück kehrenden Trägers gehoben. Sobald der Träger diese Matrize nebst Plattenrohling beim Vorwärtsliub abgenommen hat, wird der Arm der Einlegevorriehtung etwas abgesenkt und der Elektromagnet abgeschaltet. Dei
gesehen ist. Der Rahmen weist hiermit verschweißte 40 Untcrstcmpel der Presse übernimmt dabei die Ma-Dauermagneteii auf, mit denen die beim Absetzvor- trize und ist bereit zum nächsten Preßvorgang.
In der Zeichnung ist ein Ausfuhnmgsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine schematisclie Seitenansicht der Ein-
Stahlmatrizc wieder in die Presse zurückzuführen, 45 iegevorrichtung in Verbindung mit einer Absetz hat sie doch den Nachteil, daß zum Einlegen der maschine kurz, vor der Abnahme der Matri/c vi-n Stahlmatrize in die Presse der Rahmen von Hand seh läggestellt werden muß. Es findet somit lediglich eine physische Arbeitserleichterung statt.
Darüber hinaus ist es auch schwierig, die Matrize sauber in die Presse zurückzuführen. Hierzu ist es
der Presse stillgesetzt werden muß, damit die bei Rückhub auf dem wieder in die Waagerechte geschwenkten Träger liegende Stalilmatrize abgenommen und in die Presse eingelegt werden kann.
Durch das deutsche Gebrauchsmuster I 872 683 ist eine Vorrichtung bekanntgeworden, bei der ein in einem Tragbügel gehaltener schwenkbarer Rahmen zum Absetzen der frisch geformten Platten Vorgang mitgeführte Stahlmatrize nach dem Absetzen der Betonplatte festgehalten wird.
Obwohl es mit dieser Vorrichtung möglich ist, die
Träger,
Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. I im Zeitpunkt der Matrizenübernahme,
Fig. 3 die Vorrichtung nach Fig. 1 bzw. 2 im Augenblick, wo die Absetzmaschine einen Plattenrohling der Presse entnimmt, und
Fig. 4 eine Vorderansicht der Einlesevorrichtung in Richtung des Pfeils A in F i g. 1.
Fig. 1 zeigt in Seitenansicht schematisch den Unterteil einer Presse 1, eine oberhalb der Presse angeordnete Laufschiene S, eine Biegevorrichtung 12 und eine Absetzmaschine 6.
Die Presse 1 besitzt eine Preßform 2, in der ein
nötig, dem Trager eine genügende Hubfreiheit zu geben, damit ein einwandfreies Lösen der Slahlniatrize von den relativ starken Dauermagneten erfolgen kann. SS
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art unter Vermeidung der genannten Mangel so zu verbessern, daß sie in der Lage ist, eine Stahlmatrizc selbsttätig auf einfache und korrekte Weise in die 60 Untersicmpel 3 geführt ist, der zugleich als Träger Presse einzulegen. einer Stahlmatrize 4 dient. Der Oberstempel sowie
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch die Zuführeinrichtung für das Preßgut sind der Übergelöst, daß über der Presse eine Schwinge aus einem mit einem Antrieb versehenen Hebel gelagert ist, dessen unteres Ende in den Bereich oberhalb der 65 Preßform schwingt und mit einem schwenkbar gelagerten, von einem Kolben-Zylinder-Antricb an dem Hebel bewegten Arm versehen ist, an dessen
sichtlichkeit halber fortgelassen, da diese nicht Gegenstand der Erfindung sind.
Die Absetzmaschine 6 besteht aus einem laufkatzenartigen Wagen 7, an dessen unterem Ende eine Gabel 8 angebracht ist, in der ein Träger 9 für frisch geformte Betonplatte!! od. dgl. schwenkbar gelagert
1 f
und liber einen vorzugsweise hydraulisch og Antrieb mit dom Wagen 7 verbunden ist. Der TrIl gcr!) besteht aus parallelen, durch ein Quorhiuipt verbundenen Stuben, von denen die beiden lluMercn an ihrem in Absotzrichtiing vorderen Ende rechtwinklig abgebogen sind.
Der Trllger9 wird wllhreiul seines Rllekhubes in Richtung auf die Presse 1 in wuugerechle Stellimiä bewegt und untergreift die vom Unterstempel 3 der Presse, aus der Preßform 2 tiusgeliobeno Stuhl- to mutrl/c4, auf eier ein Plattcnrohling Il ruht. Sobald der Trilger'J sicli unterhalb der Stiililinalrizc 4 befindet, senkt sicli der Unterstempel 3. Der Triller 9 wird sodann in umgekehrter Richtung bewegt und dabei um etwa 90° verschwenkt. Dabei wird der ie Plattenrohling hochkant gestellt und kann auf einem Transportmittel, λ H. einer Palette, zur weiteren Behandlung abgestellt werden.
Oberhalb der PreUform 2 ist ein als doppelarniiger Hebel ausgebildeter Hebel 13 der Umlegevorrichtung a° 12 oberhalb der Laufschiene 5 gelagert, der seitlich der Laufschiene 5 und der Presse 1 nach unten herabhängt. Der kleinere Hebelarm 14 dieses Hebels 13 ist gelenkig mit der Kolbenstange 15 eines Kolben-Zylinder-Antriebes 16 verbunden, der am Gestell der *5 Laufschiene 5 gelagert ist. Dieser Kolben-Zylinder-Antrieb 16 vermag mit relativ kurzem Hub den Hebel 13 hin- und herzubewegen, wobei dessen freies unteres Ende einen Querbalken 17 trügt, der sich über den Bereich der Preßform 2 erstreckt und bei der Bewegung des Hebels 13 über die Preßform 2 Ins in eine vordere Stellung vor der Presse 1 bewegbar ist.
An dem Querbalken 17 ist ein Arm 18 angelenkt, der am freien Ende einer Kolbenstange 19 eines weiteren von einem Druckmittel betätigten Antriebes 20 angelenkt ist, der seinerseits am Hebel 13 gelenkig angreift. Das freie Ende des Armes-18 trägt einen mit diesem gelenkig verbundenen, elektrisch gesteuerten Magneten 21.
Die Absetzmaschine und die Umlegevorrichtung 12 arbeiten wie folgt:
Während des in F i g. 1 gezeigten Rückhubes des Trägers 9 in Richtung des Pfeils A wird der Hebel 13 in entgegengesetzter Richtung verschwenkt. Zu diesein Zeitpunkt befindet sich in der Presse 1 eine Stahlmatrize 4 sowie ein gerade gepreßter Plattenrohling U.
Auf dem Träger 9 liegt eine weitere Stahlmatrize 4, die als Unterlage eines gerade abgesetzten Plattenrohlings gedient hat und in die Presse zurückgeführt werden soll.
Wie Fig. 2 zeigt, gelangt der Träger 9 beim Rückhub in den Bereich des Elektromagneten 21. Zu diesem Zeitpunkt sind der Hebel 13 und der Arm 18 praktisch in Strecklage, und der Elektromagnet 21 ist erregt.
Infolge seines magnetischen Je des Übernimmt der fllekromngiwl die Ihm von. Trliger« daraeUnene StiiEilmutrUo 4. Wlihrend sich 'der Hebel U g eich, la en U der Absetzmaschine fi nun-in Richtung d Kl bewegt, wird die Kolbenslunge IJ angezogen und vcrwhwenkr dabei den Ann IH gegenüber dem Hebel 13, so daß il.c Slnlilm:itn/c 4 vom Trüger 9 freikommt.
In der in Fig. 3 gezeigten Einstellung des Hebels wird die Slahlmatrize oberhalb der Preßform 2 vom r.leklronuigiieteii 21 gehalten. .
Gleichzeitig unterfahrt der Tniger9 die inzwischen aus der Preßform I ausgehobene, mit einem Plattenrohling U belegte Stahlmairize4 und einnimmt beide beim beginnenden Vorwiirtshub der Presse.
Sobald der Unterstempel 3 frei ist, senkt sich der Elektromagnet 21 ab, wird elektrisch abgeschaltet lind lent die bisher festgehaltene Stahlmatrize -1 auf den Unterstempel J. Dieser wird in die Preßform 2 zuriickbewegt und ninmit die Stahlmatrize 4 nut Die Presse 1 ist bereit zur Aufnahme > on Preßgui, um) der geschilderte Vorgang wiederholt sich. Da die Abstimmung der Steuerelemente zur Betätigung der einzelnen Antriebe im Bereich fachmännischen Könnens liegen, brauchen diese hier nicht näher crläuteii zu werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Einlegen einer Stahlmatrize in die Preßform einer Presse zum Herstellen von Platten aus Beton od. dgl., bei der die Stahlmatrize vom Träger einei Absetzmaschine füi die gepreßten Platten seitlich auf die PreUform zubewegt wird und magnetisch gehalten wird, d a d u r c h g e k e η η ζ e i c h η e t, daß über der Presse (1) eine Schwinge aus einem mit einem Antrieb (15, 16) versehenen Hebel (13) gelagert ist, dessen unteres Finde (17) in den Bereich oberhalb der Preßform (2) schwingt und mit einem schwenkbar gelagerten, von einem Kolben-Zylinder-Antrieb (19, 20) an dem Hebel (13) bewegten Arm (18) versehen ist, an dessen freiem Ende ein Elektromagnet (21) angelenkt ist, und daß der Antrieb (15, 16) des Hebels (13), eier Antrieb der Absetzmaschine (7) und die Steuerung des Elektromagneten (21) derart aufeinander abgestimmt sind, daß der Elektromagnet (21) die Slahlmatrize (4) vom Träger (9) der Absetzmaschine (7) greift und in die Preßform (2) legt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (13) als doppelarmiger Hebel ausgebildet ist, der oberhalb seines Lagers einen kürzeren Hebelarm (14) aufweist und mit einem von einem Druckmittel betätigten Antrieb (15,16) verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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