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DE167674C - - Google Patents

Info

Publication number
DE167674C
DE167674C DENDAT167674D DE167674DA DE167674C DE 167674 C DE167674 C DE 167674C DE NDAT167674 D DENDAT167674 D DE NDAT167674D DE 167674D A DE167674D A DE 167674DA DE 167674 C DE167674 C DE 167674C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston rod
car body
track
box
car
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT167674D
Other languages
English (en)
Publication of DE167674C publication Critical patent/DE167674C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons
    • B61D9/02Tipping wagons characterised by operating means for tipping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Eisenbahnkippwagen, deren Kippbewegung unter Vermittlung eines aus der Luftbremsleitung des Zuges oder durch irgend eine andere geeignete Kraftquelle gespeisten Preßzylinders ausgeführt wird.
Durch die Kolbenbewegung der auf beiden Seiten des Wagens in schräger Lage angeordneten Preßzylinder wird in bekannter
ίο Weise dem Kasten eine seitliche und kippende Bewegung nach rechts und links erteilt. Die Erfindung besteht darin, daß der auf wagerechter und beiderseits abfallender Laufbahn geführte Wagenkasten an einer unter ihm angeordneten Drehachse einen ausschwingbaren Doppelhebel trägt, dessen einer oder anderer Arm in die Bahn des Kolbenstangenkopfes eines Preßzylinders gebracht werden kann, so daß durch den Angriff des letzteren zuerst eine Seitwärtsbewegung des Wagenkastens erfolgt, bis bei Eingriff eines am Wagenkasten sitzenden Hakens in einen am Wagengestell befestigten Anschlag die Kippbewegung des Wagenkastens eingeleitet wird.
Bei Kolbenrückgang gelangt der Kasten durch Anlage des Kolbenstangenkopfes an einen Anschlag seiner Führung wieder in die Ruhestellung.
In der Zeichnung zeigen Fig. 1 und 2 Querschnitte durch einen Wagenkasten mit Untergestell in Ruhestellung und in Kippstellung des Kastens. Fig. 2 a ist eine Einzelheit der Angriffsteile der Kolbenstange eines Druckzylinders. Fig. 3 zeigt einen teilweisen Grundriß des Kastens und Fig. 4 einen Teil der Endansicht, während Fig. 5 bis 7 Einzelheiten zeigen.
Der aus Stahlblech hergestellte Boden 16 des Kippkastens ist auf einen aus Längsbalken 15 und Querbalken 14 bestehenden Rahmen genietet. Die Stirnwände 17 des Kastens sind ebenfalls aus Stahlblech hergestellt, haben obere Verstärkungsflansche 18 und senkrechte Pfosten 19 (Fig. 1) und sind fest mit dem Rahmen verbunden, während die durch Winkel 38, 39 und 40 (Fig. 2) verstärkten Stahlblechwände 37 der Längsseiten des Kastens beweglich an Flügelplatten 43 (Fig· 2 links) befestigt sind, welche außerhalb der Stirnwände 17 angeordnet sind und sich um Drehzapfen 44 (Fig. 2) in auf der Mitte der Stirnwände befestigten Lagern drehen. Zum besseren Anschluß der unteren Kanten der Längswände an den Boden dienen Zapfen 41 (Fig. 4 und 2), die in Büchsen 42 eingreifen, welche an den Längsbalken 15 des Bodenrahmens befestigt sind.
Unter zwei Querbalken 14 des Kastenrahmens sind Flanschenrollen 12 (Fig. 1 und 3) gelagert, und zwar zweckmäßig je drei Rollen rechts und lins von der Längsachse des Kastens; die zum Tragen dieser Rollen dienenden Schienen sind auf Gußträgern 8 befestigt, welche oberhalb des Radgestelles des Wagens angeordnet sind. Diese Schienen haben eine mittlere wagerechte Laufbahn 9 (Fig. 2) und ferner nach beiden Seiten abfallende Laufbahnen 10, die an Widerlagern 11, durch welche die Rollen angehalten werden, endigen, während Anschläge 11 a
(Fig. 2 links), die an den Querbalken 14 des Rahmens angebracht sind, auf den geneigten Oberkanten der Widerlager aufliegen können. Unter dem Boden des Kastens ist eine im Querschnitt zweckmäßig quadratische Stange 20 (Fig. 2 und 3) in Querbalken des Bodenrahmens befestigt. Auf diese Stange sind rechts und links von der Längsmitte des Kastens Hebel 21 (Fig. 2 und 5) aufgekeilt, die sich, nach abwärts geneigt, in einem stumpfen Winkel gegenüberstehen und mit hakenförmigen Enden zwecks Eingriffs eines Bolzens 24 (Fig. 2) versehen sind, der an dem Ouerhaupt 23 (Fig. 2 a) der Kolbenstange 22 eines Druckzylinders 26 angebracht ist.
Die Böden 28 und der Zylinder 26 sitzen auf Drehzapfen 29, die in zwischen Trägern 6 und 7 befestigten Gußstücken gelagert sind.
Diese Träger sind mit den Seitenschwellen 3 und den Mittelschwellen 1 des Wagengestells oder mit Verlängerungen 2 der letzteren in geeigneter Weise vernietet. Die Kolbenstangen 22 der Zylinder umgibt über dem Kolben im Zylinderkopf eine Hülse und eine Pufferfeder 27, welche dazu dient, die Kippbewegung des Kastens zu bremsen, sobald der Kasten durch den Druck des Kolbens so weit übergekippt ist, daß er anfängt, sich
vermöge des Übergewichts seiner Ladung zu senken.
Die öffnungen 30 und 31 (Fig. 2) im Boden und Kopf des Zylinders dienen als Einlaß und Auslaß der aus Druckröhren zugeführten Preßluft.
Der Bolzen 24 des Kolbenstangenkopfes 23 läuft in Führungen 25 (Fig. 2 und 2 a), die auf beiden Seiten der Hebel 21 am Rahmen des Kastenbodens befestigt sind. Um den Haken eines Hebels 21 in Eingriff mit dem Bolzen 24 zu bringen und den anderen Hebel 21 aus der Bahn seines Bolzens zu entfernen, drückt man den Handhebel 32 (Fig. ι und 4), der an einem über die Stirnwand des Kastens hervorragenden Ende der Stange 20 befestigt ist, nach rechts oder links, je nachdem der Kasten nach links oder rechts gekippt werden soll (Fig. 5 bis 7), bis die Federfalle 33 dieses Hebels in den seitlichen Zahnausschnitt eines an der Stirnwand befestigten Segments 34 einfällt. Im Eingriff mit dem mittleren Zahnausschnitt des Segments hält die Falle den Kasten in der Ruhelage fest.
Wird nun der Kolben des im Eingriff stehenden Kopfes 23 vorwärts getrieben, so bewegt sich der Kasten zunächst seitlich, bis ein an dem Bodenrahmen angebrachter Haken 35 (Fig. 1 und 4) an einem der seit-Hch an den Trägern 8 befestigten Anschlagbolzen 36 angreift, worauf beim weiteren Hub des Kolbens ein Kippen des Kastens um diesen Bolzen eingeleitet wird.
Das Übergewicht des Kastens bewirkt sodann die Vollendung der Kippbewegung. Nach Entleerung wird der Kasten bei dem Rückgang des Kolbens dadurch, daß der Bolzen 24 auf die Führung 25 drückt, in Ruhestellung zurückgebracht und in dieser durch Zurückschwingen des Handhebels 32 in der Mittelstellung festgestellt.
Die Seitenplatten 43 der Längswände sind unten mit Rollen 45 (Fig. 1) versehen, die auf Schienen 46 laufen, welche eine mittlere horizontale und seitlich zwei wenig geneigte Laufflächen aufweisen und die Längswand auf der Kippseite horizontal halten, sobald sich der Kasten senkt. Der Neigungswinkel der seitlichen Schienenlaufflächen kann so gewählt werden, daß sich die Längswände heben, ehe die Kippbewegung des Kastens vollendet ist, so daß sich ein Teil des Inhalts früher entleert und dadurch der Anprall des Kastens auf die Widerlager 11 abgeschwächt wird.

Claims (3)

Pate nt-An Sprüche:
1. Eisenbahnentladekippwagen mit Preßzylinderantrieb, gekennzeichnet durch einen an einer Drehachse (20) des Wagenkastens angeordneten ausschwingbaren Doppelhebel (21), dessen einer oder anderer Arm durch Ausschwingungen nach der der Kippseite entgegengesetzten Seite in die Bahn des Kolbenstangenkopfes (23) eines der beiderseits schräg zur Wagenlängsachse angeordneten Preßzylinder gebracht werden kann, so daß durch den Angriff eines Kolbenstangenkopfes an dem einen Hebelarm der auf einer in der Mitte wagerechten, an den Seiten nach außen abfallenden Laufbahn verschiebbare Wagenkasten zunächst auf der mittleren Laufbahn seitwärts bewegt und alsdann nach Eingriff eines am Wagenkasten sitzenden Hakens (35) in einen am Wagengestell befestigten Anschlag (36) gekippt wird, während der Wagenkasten beim Rückgang des Preßzylinderkolbens infolge Anlage des Kolbenstangenkopfes an einen Anschlag seiner Führung (25) wieder in Ruhestellung gelangt.
2. Eisenbahnentladekippwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Arme des Doppelhebels (21) derartig gegeneinander geneigt auf der Drehachse angeordnet sind, daß sie in der Mittellage beide gleich weit von den Kolbenstangenköpfen der Preßzylinder entfernt sind, während bei Drehung des Doppelhebels der eine Arm unmittelbar in die
Bahn eines der beiden Kolbenstangenköpfe, der andere zugleich aus der Bahn des anderen Kolbenstangenkopfes gebracht wird.
3. Eisenbahnentladekippwagen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung einer von der Laufbahn des Kastens unabhängigen Führungsbahn (46), welche in der Weise gekrümmt ist, daß die an den Längswänden (37) des Wagenkastens um Bolzen der festen Stirnwände schwingenden Flügelplatten (43) während der Kippbewegung des Kastens zwecks dessen Entladung in wagerechter oder nahezu wagerechter Stellung gehalten werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT167674D Active DE167674C (de)

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DE (1) DE167674C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023450B (de) * 1952-04-29 1958-01-30 Koppers Gmbh Heinrich Koksloeschwagen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1023450B (de) * 1952-04-29 1958-01-30 Koppers Gmbh Heinrich Koksloeschwagen

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