DE1669916A1 - Verfahren zur Herstellung von elastomeren Formkoerpern auf Grundlage von Organopolysiloxanen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von elastomeren Formkoerpern auf Grundlage von OrganopolysiloxanenInfo
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Description
!_. August 1966
*u\ Pass, Rechtsanwalt ,
in Gen. VoIIm. (HL-Nr. 52/64), Dr.Wa/sch
der Fa. DOW CORNING Corp.! f i669°iiR
Midland/Mich: (USAJ uooiu
DG I269/768
Verfahren zur Herstellung von elastomeren Formkörpern auf
Grundlage von Organopolysiloxanen
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von elastomeren Formkörpern auf Grundlage von
Organopolysiloxanen, gegebenenfalls Füllstoffen und anderen üblichen Zusätzen durch Vernetzung, das dadurch gekennzeichnet
ist, daß als Organopolysiioxane Blockmischpolymerisate verwendet werden, die durch Kondensation eines Gemisches aus
(A) 50 bis 95 Mol# Organopolysiloxanen mit durchschnittlich
10 bis 1000 Si-Atomen je Molekül und durchschnittlich
mindestens 2 Si-gebundenen Hydroxylgruppen je Molekül, die im wesentlichen aus Einheiten dar allgemeinen Formel
ViCW
aufgebaut Bind, worin R einwertige, gegebenenfalls halo
gsniart« Koiilanwaaseratoffraate bedeutet "und α D
von 1,00 bis einaohlieflliah- 2,00
0-09S35-.M792 bad original .CQpY
1669816
(B) 5 bis 50 Mol#, jeweils bezogen auf den Gesaratmolgehalt
von (A) und (B), Organosiliciumverbindungen der allgemeinen Formel
worin R1 einwertige, gegebenenfalls halogenierte Kohlenwasserstoffreste,
R" Wasserstoffatome oder einwertige Alkylreste bedeuten, χ Durchschnittswerte von 0,85 bis
einschließlich 1,3, Σ Durchschnittswerte von 0,15 bis 3
hat und die Summe von χ + y nicht größer" als 4 ist und
(C) mindestens 1 Gbw.# Ammoniak, bezogen auf das Gesamtgewicht
von (A) und (B), in Form einer wäßrigen Ammoniumhydroxydlösung
in Gegenwart eines organischen Lösungsmittels unter kräftiger
Bewegung in einem verschlossenen Behälter und anschließender Entfernung des Lösungsmittels und flüchtiger Nebenprodukte,
hergestellt worden sind.
Die Organopolysiloxane (A) und dia Organosiliciumverbindungen (B)
■ warden mit ainem inerten organischen Lösungsmittel vermischt.
3ln<3 alia Lösungsmittel geeignet 3 in denen sich beide
bei der Heaktionatemperatur lösen. Untsr imv 3c»
009835/1732
1669S16
zeichnung "inert" ist zu verstehen, daff das Lösungsmittel mit
den Reaktionspartnern nicht reagiert. Beispiele für Lösungsmittel sind aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Xylol, Benzol und Toluol,
außerdem aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Petroläther, halogenitrte
Kohlenwasserstoffe, wie Chlorbenzol oder Ester und Tetrahydrofuran.
Das Reaktionsprodukt sollte in dem verwendeten Lösungsmittel ebenfalls löslich sein, damit das Reaktionsgemisch-während der
Umsetzung und Entfernung des Lösungsmittels möglichst homogen ist.
Die für die Umsetzung benötigte Menge an Lösungsmittel muß zur
Lösung der Reaktionsteilnehmer ausreichen und ein Gelieren derselben
verhindern. Vorzugsweise beträgt die Konzentration der Siloxanreaktionsteilnehmer im Lösungsmittel weniger als 60 Gew.^,
sie sollte jedoch aus wirtschaftlichen Gründen nicht unter 10 %
liegen. Am meisten bevorzugt sind Konzentrationen von 15 bis 50
Gew.% Feststoffgehalt.
Beispiele für Kohlenwasserstoffreste R in den Organopolysiloxanen
(A) sind Alkylreste, wie Methyl-, Äthyl-, Butyl-, Isopropyl-, Hexyl- und Octadecylreste; Alkenylreste, wie Vinyl-, Allyl-,
Methallyl-, Hexenyl- und Cyclohexenylreste; Arylreste, wie
Phenyl-, Tolyl-, Xylyl-, Xenyl- und Naphthylreste; Arälkylreste,
wie Benzyl- und ß-Phenyläthylreste; Cycloalkylreste,
wie Cyclopentyl- und Cyclohexylreste. Beispiele für halogen!erte
009885/1792 copy
166S916
Kohlenwasserstoffreste R sind Chlormethyl-, Bromphenyl-, Chlorpropyl-, ^,^.,J-Trifluorpropyl-, Chlorphenyl-, Biehlor-
- phenyl-- und Bromxenylreste, Methyl- und Phenylreste sind
bevorzugt,
Die Organopolysiloxane (A) sind im wesentlichen aus Diorgahosiloxan-Einheiten
aufgebaut; der Index η in der angegebenen Formeleinheit hat daher vorzugsweise Durchschnittswerte von
1,98 bis einschließlich 2,00. Außer den Diorganosiloxaneinhexten
können noch geringe Mengen an Monoorgano*- und Si-Owg-Einheiten
vorhanden sein. Vorzugsweise sind in den Diorganopolysiloxanen (A) mindestens 110 und nicht mehr als 60_0 Si—
Atome je Molekül vorhanden.
Während bei der Organopolysiloxankomponente (A) die Reste R
vorzugsweise Methyl- und Phenylreste sind, wobei die Betonung auf Methylresten liegt, sind die Reste R1 in der Organosiliciumverbindung
(B) vorzugsweise Phenyl- oder andere Arylreste. R" bedeutet vorzugsweise Alkylreste mit 1 bis 5 C-Atomen, wie
Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl- und Amylreste.
Aus den Durchschnittswerten für den Index χ ist ersichtlich,
• daß es sich bei den Komponenten (B) im wesentlichen um Monoorganosiliciumverbindungen
handelt. Vorzugsweise hat χ Werte von 0,95 bis einschließlich 1,05. Die Organösillciumkomponente (B)
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■'■■.. . ■ - 5. -
kann Diorganosiloxaneinheiten (R'gSiO) und SiO2, /2-Einheiten
enthalten. Entscheidend für Komponente (B) ist das Vorhandensein von Hydroxyl- oder Hydröearbonoxygruppenj als"letztere
sind Alkoxygruppen mit 1 bis 5 C-Atomen bevorzugt. Die Anzahl
dieser Reste wird durch den Index y bestimmt, daraus folgt, daß die Organosiliciumverbindungen (B) entweder Silane oder
Siloxane sein können. Vorzugsweise hat y Werte von 1 bis einschließlich 3.
Die Hydrocärbonoxysiloxane (B) können Homo- oder Mischpolymerisate
oder Gemische hiervon sein.
Die Silane (B) können beliebige Hydrocarbonoxysilane oder
Gemische hiervon sein* Beispiele hierfür sind Phenylfcri·*
methoxysilan, Propyjtfcriäthoxysilan, Propyltrimethoxysllan,
Tolyltriamyloxysilan, OhlorphenyltrimefcfeoXysIlan* Gyclo«
hexyltrlbutoxysilan* Afchyltriwefchoxysila» xmd
olätiioxysilan» Γ
(B) vexwendet
u?l© Ä
m - imi' Wkmfltri.
BAO..
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merisat aus Vinylsiloxan und Propylsiloxan und Phenyltriisopropoxysilan,
Außerdem können die' Siloxane (B) auch Si-gebundene Hydroxylgruppen
enthalten. Bei Einsatz von Gemischen aus Siloxanen und Silanen kann beispielsweise nur das Siloxan Hydroxylgruppen
enthalten und das Silan die Hydroearbonöxygruppen.
Bei der Herstellung der erfindungsgemäß verwendbaren Blockmischpolymerisate
entspricht jeweils 1 Mol der Organosiliciumyerbindung
(A) bzw. (B) dem Grammgewicht der angegebenen Formeleinheiten. Vorzugsweise sind von der Organosiliciumverbindung
(B) 15 bis 50 Mol, bezogen auf den Gesamtmolgehalt von (A) und (B), vorhanden, und außerdem soll die Anzahl der
SilQxaneinteiten von (B) je Block vorzugsweise mindestens 3
betragen. .
Die Komponenten (A) und (B) werden mit einem organischen
Lösungsmittel vermischt und dann mit der wäßrigen Ammoniumhydroxydlösung
(C) versetzt. Als wäßrige Amraoniumhydröxydlösungen
sind solche bevorzugt, die 5 bis 40 MoI^ Ammoniak
enthalten·- Zur Bestiranimg der Mehge von (C) ist'ea wrteiX«
© Menge eier @rf©räürll<8hen
.oöer Mol Wi^ te©ssog©n
«Γ von (k) imd' (B
Aus wirtschaftlichen Gründen sollte die zugefügte NE3.-Menge
20 Gew.%, bezogen auf das Gewicht von (A) und (B), nicht
übersteigen. Vorzugsweise enthalten die Lösungen 10 bis 35 Mol# Ammoniak. Ammoniumhydroxyd-Wasser-Lösungen mit weniger
als 5 Mol# Ammoniak reagieren unter Normalbedingungen zu
langsam, und Lösungen mit j55 bis hO Mol$ Ammoniak erfordern
Temperaturen unterhalb von Bäumtemperatur oder erhöhten Druck.
Lösungen mit einem Ammoniak-Gehalt von mehr als 40 MoI^ sind
für die Praxis zu unhandlich. Die Menge der zugefügten NHnQH-Wasserlösung
ist von der Anzahl der Hydrocarbonoxyreste in der Organosiliciumverbindung (B) abhängig; sie muß so bemessen
sein, daß Je Mol Hydrocarbonoxyreste mindestens 0,01
Mol HpO vorhanden ist. Obwohl es keine entscheidende obere
Grenze hierfür gibt,, ist weder hinsichtlich der Reaktionsgeschwindigkeit
noch des Endproduktes ein, Vorteil gegeben, wenn je Mol der Hydrocarbonoxyreste mehr als 2,5 Mol Wasser vorhanden
sind. Vorzugsweise wird so viel von der NHj, OH-Wa ss er lösung zugefügt,"
daß je Mol HydrocarbQnoxygruppe 0,1 bis 2,5 Mol HgO
vorhanden sind.
Die Eigenschaften des Endproduktes sind von der zugegebenen Menge der Ammoniumhydröxyd-Wasser-Lösung abhängig. Das Endprodukt
ist ein fließ- und gießfähiges, bei Raumtemperatur härtendes Material, wenn die zugegebene NHj,OH-WasserlÖsung
so bemessen wird, daß Je Mol der Hydrocarbonoxygruppe
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0,01 bis 0,5 Mol HgO zugegen sind, und wenn der Index y J ist.
Fließfähige, bei Raumtemperatur härtende Produkte können jedoch
auch erhalten werden, wenn größere Mengen als 0*5 Mol EgO je Mol
der Hydrocarbonoxygruppen zugegeben werden durch Herabsetzen
der Zeit der Bewegung von weniger als 24 Stunden oder einem
Tag, Fließfähige Produkte sind dadurch charakterisiert, daß
£ sie im Endprodukt noch einige Hydrocarbonoxyresfee enthalten«
Das Endprodukt ist ein gummiähnliches Material von hoher
Konsistenz, wenn die zugefügte Menge der NHjtOH-HoO-Lösung
0,5 bis 2,5 und mehr Mol HgO je Mol der Hydrocarbonoxygruppen
beträgt. Nach dem Vermischen der OrganopolysllLQxane
(A), der Organosiliciumverbindung (B) und der Ämmoniumhydroxyd-Wasser-Lösung
(C) wird das Reaktionsgemisch in einem verschlossenen Behälter eingebracht und genügend lange für die Herstellung
des Siloxan-Blockmischpolymerisats in Bewegung gehalten, vorzugsweise von 0,025 bis 15 Tagen. Reaktionszeiten im Bereich
™ von 0,025 bis 1 Tag liefern flüssige Produkte, Reaktionszeiten
im Bereich von 1 bis 10 Tagen führen zu Produkten mit hoher Konsistenz. Die Reaktionstemperatur liegt Üblicherweise bei
Raumtemperatur. Aber geringfügig höhere oder niedere Temperaturen können gleichfalls angewendet werden. Temperaturen über
90° C sind jedoch zu vermeiden; Temperaturbereiche von weniger
. als 60° C sind bevorzugt. Die Art der Bewegung spielt keine entscheidende Rolle; diese kann durch Rühren mit einer Rührvorrichtung,
Einbringen des verschlossenen Behälters in ein
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Walzwerk oder eine SchUttelmaschine erfolgen.
Für die Herstellung der erfindungsgemäß verwendbaren Blockmischpolymerisate
sind folgende Kriterien von entscheidender Bedeutung: ein verschlossener Behälter, Bewegung und die Zeit
für die Bewegung. Die erforderliche Zeit hängt in der Hauptsache von den Reaktionsteilnehmern und der zugefügten Menge
der Ammoniumhydroxyd~Wasser-.LÖsung ab. Im allgemeinen sind
kürzere Reaktionszeiten mit niedrigerem Hydrocarbonoxygehalt und mit höherem Mol^-Gehalt an Ammoniak in der. Ammoniumhydroxyd-Wasser-Lösung
zu erreichen. Die besten Ergebnisse für ein bestimmtes
System lassen sich mittels Probeentnahmen in bestimmten Zeiträumen erzielen, bei welchen die Vollständigkeit der Reaktion
überprüft werden kann.
Nach beendeter Umsetzung werden Lösungsmittel und flüchtige
■■■-■. ■ - - : .■-■.'■.■■■
Bestandteile, wie Nebenprodukte, entferntj das kann auf übliche
Weise erfolgen, vorzugsweise diirofe ErMtzaiitmd/pdsr Ilbdestillieren
unter vermindertem Druck oder dureh "Verwalten 'auf ü
Walzen.' ' \ ■
: : : ; Γ ν .-...■ - ■'
Entfernung des Lösungsmittels, erfolgen. Bei diesen benzollöslichen
Harzen handelt es sich um Mischpolymerisate, die Si04/2~ und-'R'n 3Si0Q c-Einheiten enthalten, worin R1" einwertige
Reste bedeutet, wie Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Vinyl-, 3*3>3~Trifluorpropyl- und Phenylreste. Diese löslichen Harze
können Si-gebundene Hydroxylgruppen enthalten. Das Verhältnis von R"',SiOo 5- zu SiO^y2-Einheiten liegt vorzugsweise im
Bereich zwischen 0,4/1 bis einschließlich 1,2/1. Diese benzollöslichen Harze, sind bekannte, handelsübliche Produkte, die
beispielsweise gemäß dem Verfahren der deutschen Patentschrift 912.756 hergestellt werden können. Durch die Zugabe von diesen
benzollöslichen Mischpolymerisaten wird die Einreißfestigkeit und die Dehnung der Blockmischpolymerisate gesteigert, Das ist
besonders für die fließfähigen Blockmischpolymerisate von Bedeutung, die durch Zugabe von 0,01 bis 0,5 Mol HgO je Mol der
η. Hydrooarbonoxygruppen erhalten worden sind.
Die so erhaltenen Blockmischpolymerisate sind besonders nützlich,
da bei ihrer Härtung unter Bildung von festen Elastomeren keine
Füllstoffe oder andere Additive, erford©rlioh sind· Sie geh£rtet©&
Qrgasio&ilöxanblcjckmischpQlymerisate reichen von durehsehelnende^,
bei Einsatz von nieärlgmolekniaresi
Produkten, bei liasats
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Die aus den erfindungsgemäß verwendbaren Bloekmischpolymerisaten
hergestellten Elastomeren haben ein besonders gutes Rückstellvermögen
und eine ausgezeichnete Ermüdungsbeständigkeit,, sowie eine
verbesserte Einreiß- und Abriebfestigkeit. Die erfindungsgemäß
verwendbaren Blockmischpolymerisate, insbesondere die fließfähigen
Flüssigkeiten, können auch zur G-ewebebesehichtung eingesetzt werden.
Die damit beschichteten Gewebe haben ebenfalls eine ausgezeichnete jgj
Abriebfestigkeit und Einreißfestigkeit. Außerdem können die erfindungsgemäß verwendbaren Blockmischpolymerisate auch üblichen
Organopolysiloxanelastomeren zugefügt werden, um deren Einreißfestigkeit zu verbessern.
Die ei'f indungsgemäß verwendbaren Blockmischjjolyinerisate können
auch Füllstoffe enthalten, wie Siliciumdioxydarten, gemäß der
deutschen Patentschrift 956·956- Auch andere Additiva können
zugesetzt werden, wie Mittel zur Verhinderung der bleibenden
Verformung, Hitzestabilisatoren, Oxydationsinhibitoren, Weich- ^
macher, Pigmente und andere üblicherweise für Organopolysiloxanelastomere
verwendbare Zusätze..
Die erfindungsgemäß verwendbaren Blockmischpolymerisate können
in der Hitze unter Mitverwendung üblicher Peroxidkatalysatoren, wie Benzoylperoxid, tert.Butylperbenzoat, Dicumylperoxid, ditert.
Butylperoxid und Bis(2,4-dichlorbenzoyl)peroxid gehärtet werden.
Sie können nach üblichen Verfahren druckgehärtet werden, z.B.
durch 5 bis 15 Minuten langes Erhitzen auf 120° - 200° C und
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24 Stunden langes Nachhärt.en bei 150° - 250° C. Die .erfindungsgemäß
verwendbaren Blockmischpolymerisate sind besonders einheitlich, so daß sie auch durch Silanol-Kondenisationskatalysatoren
und Katalysatoren für die ^ilanol^SilicQn-Al.koxy-Kondensation,
z.B. Aminsalze, wie Tetramethyl^guanidindioctoat
oder carbonsaure Salze, wie Dibutylzinndilaurat gehärtet werden können. Andere wirksame Silanol-Kondensationskatalysatoren sind
beispielsweise in der deutschen Patentschrift ..............».»
(deutsche Patentanmeldung D 47 568 IVc/39 b) beschrieben. Die
gießfähigen Siloxariblockmischpolymerisate können mit besonderem
Vorteil mit Silanol-Kondensationskatalysatoren gehärtet werden.
Ein besonders bevorzugtes Verfahren zur Herstellung der fließfähigen
Organosiloxanblockmischpolymerisate besteht darin, daß aus einem Hydroxylgruppen enthaltenden DiorganopolysiloXan,
einem Hydrocarbonoxysilan und der NH^OH-Lösung eine Lösung in
einem organischen Lösungsmittel hergestellt wird. Von dem
Hydroxylgruppen enthaltenden Diorganopolysiloxan werden hierbei 65 bis 80 MoI^, bezogen auf den Gesamtmolgehalt des DiOrganopolysiloxans
und des Hydrocarbonoxysilans, eingesetzt.j dieses
hat außerdem Je Molekül 200 bis ^50 Si-Atome und ist im übrigen
aus den genannten Einheiten aufgebaut, worin R und η die angegebene
Bedeutung haben, und wobei je' Molekül mindestens 2 Hydroxylgruppen vorhanden sind. Das Hydrocarbonoxysilan entspricht
der Formel R1Si(OR").*,, worin R1 und R" die angegebenen
Bedeutungen haben.
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Zur Herstellung der fließfähigen Blockmischpolymerisate müssen
die Reste R" so gewählt werden, daß in den Blöcken der allgemeinen
Formel
die Werte für y im Bereich von 0,50 bis einschließlich 1,50
liegen; wenn R11 Alkylreste bedeutet, sollte der Index y vorzugsweise
Werte im Bereich von 0,50 bis einschließlich 1,20 haben.
Die erforderliche Silanmenge beträgt 20 bis 55 MoI^,- bezogen
auf den Qesamtmolgehalt von Silan und Diorganopolysiloxan.
Die erforderliche Menge an NHhOH-Wasser-Lösung ist so zu
bemessen, daß je Mol der Hydrocarbonoxyreste 0,25 bis 0,4 Mol
H0O vorhanden sind. Einzelheiten über die fJHhOH-Lösung und
*r
die verwendbaren organischen Lösungsmittel gelten wie bereits ™
beschrieben.
Diese Komponenten werden In einen verschlossenen Behälter gegeben und 11 bis 24 Stunden, vorzugsweise bei Haumtemperatur,
-bewegt, wobei durch die Bewegung ein - kräftiges - "Verftteohen der
Beetandteilp garantiert w@rd@ß s©ll,j STeob Beenden der Bmegung
und Hitza §
der Entf@raung der flicäWlgeis BeefcaadtaiS,© iss SewogKSg gelialten
. Die nach diesem Verfahren erhaltenen Organosiloxanblockmischpolymerisate
sind fließfähige Flüssigkeiten mit Viskositäten von 10.000 bis 100.000 cSt/25° C, die bei Raumtemperatur in
Gegenwart von Silanol-Kondensationskatalysatoren, wie Dibutylzinndilaurat,
zu Elastomeren mit hoher Einreißfestigkeit gehärtet werden können. Hierdurch unterscheiden sie sich wesentlich von
Ä bekannten flüssigen Organopolysiloxanen, die bei Raumtemperatur
zu Elastomeren mit nur geringer Einreißfestigkeit gehärtet werden.
Die erfindungsgemäß verwendbaren Flüssigkeiten härten zu Organopolysiloxanelastomeren
mit Dehnungseigenschaften im Bereich von etwa 150 %, Durch Zugabe von I5 bis 50 Gew.% der oben beschriebenen Benzollöslichen Harze auf jeweils 100 Gewichtsteile des
Siloxanblockmischpolymerisats zusammen mit den Reaktionskomponenten
vor Beginn der Umsetzung können Elastomere hergestellt
werden, deren Dehnungseigenschaften im Bereich von.400 bis 5OO %
™ liegen.
Darüberhinaus bieten die erfindungsgemäß verwendbaren flüssigen
, O^ganopolysilox^nmlschpolymerisate den Vorteil, daß die Gesamt«
! kosten öuroh Zugabe von preiswerten Füllstoffen, wie handeis- I
üblichen Eiseno^yden, reduziert werden können. Bis jsu 35 Gew.%- \
können auf 100 Gew.-Teile Blockmisehpolymerisat au-·"
, ohne daß hierdurch die auegezeichneten Eigen-
umv g^hlrt et en Elastomeren .beeintrKehtigt'
BAD ORiQIMAL
Beispiel 1 .-...."
Folgende Siloxanblookmisciipolymerisate wurden Jeweils.durch
Vermischen der Bestandteile in einer Flasche mit etwa 1/2 Liter Fassungsvermögen, Verschließen der Flasche und zweitägigem
Bewegen des Inhalts, wobei die Flasche auf Walzen bewegt wurde, zubereitet:
(A) 69,8 g Phenyl siloxanpolymerlsat aus CgHESiO-, /g-Einheit en
und mit 21,0 Gew. ^ Methoxyresten,
33*3 g eines Hydroxylgruppen aufweisenden Siinethylpoly-•
siloxans mit durchschnittlich 116 Siliciumatomen je Molekül,
273,0 g gereinigtes Toluol,
17*55 g wäßriges Ammoniumhyduoxyd mit 29,9 MoI^ NH, ,
17*55 g wäßriges Ammoniumhyduoxyd mit 29,9 MoI^ NH, ,
(B) 37*2 g des Methoxygruppen aufweisenden Phenylsiloxans
aus (A),
71*0 g des Hydroxylgruppen aufweisenden Dirnethylpoly-
71*0 g des Hydroxylgruppen aufweisenden Dirnethylpoly-
siloxans aus (A),
306,0 g gereinigtes Toluol,
9*5^ g des Ammoniumhydroxyds aus (A), ,
306,0 g gereinigtes Toluol,
9*5^ g des Ammoniumhydroxyds aus (A), ,
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(C) 18,6 g des Methoxygruppen aufweisenden Phenyl siloxane (A)",
55/5 g eines Hydroxylgruppen aufweisenden Dimethylpoly>-
siloxans mit durchschnittlich 11,25 Slliciuniafconien
Je Molekül und einer Viskosität von HjA cSt/25° C,
155,0 g gereinigtes Toluol,
4-,77 g des Ammoniumhydroxyds aus (A),
4-,77 g des Ammoniumhydroxyds aus (A),
(D) 27,2 g des Methoxygruppen aufweisenden Phenylsiloxans
aus (A),
24,1 g eines Hydroxylgruppen aufweisenden Dimethylpolysiloxans
mit durchschnittlieh J& SiIicimmatomen
je Molekül,
l40,0 g gereinigtes Toluol,
l40,0 g gereinigtes Toluol,
7,0 g des Ammoniurnhydroxyds aus · (A).
Nach 2<-tägiger Reaktion wurden die Proben (A) und (B) durch
Verwalzen auf einem beheizten Zweiwalzenstuhl von flüchtigen
Bestandteilen befreit. Probe (C) wurde bis zur Gewichtskonstanz
in einer offenen Schale in einem Ofen auf 150° C erhitzt. Bei Probe (D) wurden die flüchtigen Bestandteile teilweise durch
Erhitzen auf 150° C in einer offenen Schale in einem Öfen und dann durch Verwalzen auf einem beheizten Zweiwalzenstuhl entfernt.
Die so erhaltenen Blockmischpolymerisate wurden nach Katalysieren
mit Tetramethylguanidindioctoat zu elastomeren Produkten unter
Druck gehärtet.
Q0988S/1792
- 17 -
Eine Flasche mit etwa 1/2 Liter Fassungsvermögen wurde mit
folgenden Substanzen beschickt;
89,5 g eines Hydroxylgruppen aufweisenden Dlmethylpolysiloxans
mit durchschnittlich 535 SiIiciumatomen je Molekül, 10,5 S eines
Methoxygruppen aufweisenden Mischpolymerisates aus 93,95 Mol#
C^H1-SiO-, (.-Einheiten und 6,06 MoI^SH0=CHSiOy ,-^Einheiten, mit
ο 5 1,5 2 ■ " 1*5· ■ . ■-.
22 Gew.% Methoxyresten, 300 g gereinigtem Toluol und 2,88 g des
Ammoniumhydroxyds aus Beispiel 1 (A). Die Flasche wurde verschlossen und der Inhalt vier Tage durch Befestigen auf einer
Drehscheibe in Bewegung gehalten. Die Siloxanblockmischpolymerisatlösung
wurde mit Wasser gewaschen, abfiltriert und durch Ver-'
walzen auf einem beheizten Zweiwalzenstuhl von den flüchtigen Bestandteilen befreit. Das Siloxanblockmisehpolymerisat härtete
zu einem elastomeren Produkt,
Beiaptel 3
Folgende Silpxanblockmisohpolymerisatis wurden jeweils durch
Yermiflohösi dpr Bestandteile in einem Öefäß mit einem
Vermögen von
des verschlossenen Behtlfetr© stuf ©iner Drehscheibe itstoüreitet j
etwa 226,80 g (8 ©unöes)! und dreitägigem Bewegen ;
1669316
(A) 25 g eines Hydroxylgruppen aufweisenden Dimethyl-
polysiloxans mit durchschnittlich 310 Siliciumatomen
je Molekül,
25 g des Phenylsiloxanpolymerisats aus Beispiel 1 (A),
15O g Toluol,
11,25 g des Ammoniumhydroxyds aus Beispiel 1 (A),
11,25 g des Ammoniumhydroxyds aus Beispiel 1 (A),
(B) 25 g des Dimethylpolysiloxans aus (A),
25 g des Phenylsiloxanpolymerisats aus Beispiel 1 (A),
I50 g Toluol,
4,5 g des Ammoniumhydroxyds aus Beispiel 1 (A),
4,5 g des Ammoniumhydroxyds aus Beispiel 1 (A),
(C) 25 g eines Hydroxylgruppen aufweisenden Dimethylpoly-
siloxans mit durchschnittlich 245 Siliciumatomen
je Molekül,
25 g des Phenylsiloxanpolymerisates aus Beispiel 1 (A),
ISO g Toluol,
2*25 g des Ammoniumhydroxyds aus Beispiel 1 (A).
Nach der angegebenen Reaktionszeit wurde jede Lösung mit Wasser
gewaschen und durch Verwalzen auf einem beheizten Zweiwalzen»
stuhl von den flüchtigen Bestandteilen befreit. Die Bloekmisch-
wurden zu durchscheinenden elastomere^ Produkten
· 100 Gew.-Teile des Siloxanblockmischpolymerisates
(B) ssrard©» rait I 0©w.-Tell: tert.ButylperbenzQat
bei 1500O unter Druck gehärtet «nä"das®
150° C und darauf 4 Stunden bei 250° C naehgehärtet. Die Zugfestigkeit
betrug 79j40 kg/cm (1130 psi) und die Dehnung 340 %.
Eine Kanne mit einem Passungsvermögen von etwa 1,90 Liter mit drei Chromnickel-Si eben, die in Streifen geschnilit en waren, wurde
mit folgenden Substanzen beschickt:
100,5 g eines Hydroxylgruppen aufweisenden Dimethylpolysiloxans
mit durchschnittlich 255 SiIlciumatomen Je Molekül, 203,5 g eines
Methoxygruppen aufweisenden Monophenylsiloxanpolymerisäts mit
21,0 Gew.% Methoxygruppen, 1050 g gereinigtem Toluol,, 52,1 g
wäßrigem Ammoniumhydroxyd mit 29,3 Mol % Ammoniak. Das so erhaltene
Gemisch wurde mit Ammoniakgas bei 0° C gut durchgespült.
Die Kanne wurde dann verschlossen und 7 Tage auf Walzen bewegt.
Das erhaltene Siloxanblockmlschpolymerisat wurde auf einem beheizten
Zweiwalzenstuhl von den flüchtigen Bestandteilen befreit. Das Siloxanblockmisehpolymerisat hatte gute Walzeigenschaften.
30 g dieses Blockmischpolymerisates wurden mit 0,30 ml tert»Butylperbenzoat
verwalzt, dann 10 Minuten unter Druck bei I5O0 G gehärtet
und anschließend 1 Stunde bei I500 G und 4 Stunden bei
2500 G in einem Umluftofen naehgehärtet. Das gehärtete Slloxanblockmischpolymerisat
hatte folgende Eigenschaften: Härtemessung: 5(
Dehnung: 36Ο %.
Dehnung: 36Ο %.
Härtemessung: 56, Zugfestigkeit: 70 kg/cm (995 psi),
0098 85/1792
- 20 -.
Ein Siloxanblockmischpolymerisat wurde wie in Beispiel 4
besehrieben zubereitet, das Gemisch wurde jedoch vor dem Verschließen der Kanne nicht mit Ammoniakgas durchgespült.
30 g des so erhaltenen Blockmischpolymerisates wurden mit 0,2 g 2,4-Dichlorbenzoylperoxid verwalzt und dann wie in
Beispiel 4 beschrieben gehärtet. Dsr so erhaltene elastomere
Formkörper hatte folgende Eigenschaften:
2 Härtemessung: 66, Zugfestigkeit: 73,8 kg/cm (1050 psi),
Dehnung: 245 %» ·
Gemäß dem Verfahren aus Beispiel 5 wurde ein Siloxanblockmischpolymerisat
hergestelltj das Gemisch wurde jedoch nur λ
2 statt 7 Tage in Bewegung gehalten. 30 g des so erhaltenen
Siloxanblockmischpolymerisates wurden, wie in Beispiel 4
beschrieben, durch Verwalzen mit 0,9" ml Polykleselsäureäthylester und 0,3 g Dicyandiamid gehärtet. Der so erhaltene
elastomere Formkörper hatte folgende Eigenschaften: Härtemessung: 7:
Dehnung: 200 %.
Dehnung: 200 %.
2 Härtemessung: 72, Zugfestigkeit: 91,7 kg/cm (1305 psi),
0098 85/17 92
Ein Dreihalskolben mit 1 Liter Fassungsvermögen mit einem
Rührwerk wurde mit 50 S eines Hydroxylgruppen aufweisenden
Dimethylpolysiloxans mit durchschnittlich 310 Siliciumatomen'
je Molekül, 367 g Toluol, 64,2 g MonophenyXtrimethoxysilan
und 12,78 g wäßrigem Ammoniumhydroxyd mit 29,3 Mol# Ammoniak ' M
beschickt. Der Kolben wurde verschlossen und das Gemisch wurde einen Tag bei Raumtemperatur gerührt und dann mit 25,56 g
wäßrigem Ammoniumhydroxyd versetzt. Dann wurde das Gemisch erneut zwei Tage gerührt. Das Ammoniak wurde unter vermindertem
Druck entfernt und die restlichen flüchtigen Bestandteile wurden durch Verwalzen auf einem beheizten Zweiwalzenstuhl entfernt.
Das so erhaltene Siloxanblockmischpolymerisat war von höher
Konsistenz mit einer William's Plastizität von 0,105. 15,0 g des Mischpolymerisates, vermischt mit 0,153 g tert.Butylperbenzoat
wurden 10 Minuten unter Druck bei I500 C gehärtet und
anschließend 1 Stunde bei 1.50° C und 4 Stunden bei 2500 C nach·*
gehärtet. Der so erhaltene elastomere Formkörper hatte folgende
ί ■ .
Eigenschaftenί
2 Härtemessung: 40, Zugfestigkeit: 66,8 kg/cm (950 psi), ■
Dehnung: 465 %, Streifen-ElnreiBfestigkeit: 9,9 kg/cm (55 ppi).
' Die erfindungsgemäß erzielte Streifen-Einreißfestigkeit wurde
.( wie folgt bestimmt:
009888/1782
Elastomer-Probestreifen mit den Abmessungen 7*62 χ 1*27 x 0,15 cm
(3n χ 0,50" χ 0,Ο6θ") wurden durch einen 3,06 cm (1,6") langen
Einschnitt entlang der Mittellinie eingekerbt, so daß die beiden
Abreißstreifen 3,06 χ 0,63 x 0,15 cm (1,6" χ 0,25" x 0,060")
groß waren. Die Streifen wurden in eine Vorrichtung eingespannt, die die Streifenenden parallel und waagerecht festhielt; gleichzeitigwurde
ein senkrechter Zug von 50,80 cm (20") /Minute ausgeübt,
wodurch die beiden Streifen getrennt wurden. Die zur
Verlängerung des Einschnitts benötigte Kraft wurde in kg (pounds) gemessen und durch die tatsächliche Dicke am Ende des 3,06 cm
(1,6") langen Einschnitts dividiert, entsprechend einem Maß
für die Einreißfestiglceit in kg/cm (ppi). ·
Eine Kanne mit etwa 1,90 ΙΊ-ter Passungsvermögen wurde mit
folgenden Substanzen beschickt:
178 gT Monophenyltrimethoxysilan, 155*^ g eines Hydroxylgruppen
aufweisenden Dimethylpolysiloxane mit durchschnittlich 258
Siliciumatomen je Molekül, 1000 g getrocknetem, gereinigtem Toluol, 51,8 g Methanol, 20,63 g wäßrigem Ammoniumhydroxyd
mit 30,6 Mol# Ainmoniak. Die Kanne wurde verschlossen und der
Inhalt 24 Stunden auf rotierenden Walzen in Bewegung gehalten.
Das Gemisch wurde dann über handelsübliche Diatomeenerde fil* '
triert und unter Vakuum von den flüchtigen Bestandteilen befreit. Das Siloxanblookmischpolymerisat war eine Flüssigkeit
009885/1792
mit einer Viskosität von 34.000 cSt/25° C lind 1 Umdrehung/Minute,
Das Mischpolymerisat wurde mit 0y04 Gew.-Teilen n-Hexylamin und
0,^6 Gew.-Teilen Dibutylzinndilaurat katalysiert und in einen
Formrahmen gegossen. Nach 11-tägigem Härten bei Raumtemperatur wurde ein elastomerer Formkörper mit folgenden Eigenschaften
erhalten:
Härtemessung: 53, Zugfestigkeit: 50,6 kg/cm (720 psi),
Dehnung: I85 %, Streifen-Einreißfestigkeit? 7,2 kg/cm (40 ppi).
Beispiel 9 ■
Eine Kanne mit etwa 3j8Q Liter Fassungsvermögen wurde mit folgenden
Substanzen beschickt:
446 g eines Hydroxylgruppen aufweisenden pimethylpolysiloxans
mit durchschnittlich 288 SiIiciumatomen je Molekül, 535 g
Monophenyltrimethoxysilan, i860 g gereinigtem Toluol, 62,1 g
wäßrigem Ammoniumhydroxyd mit J5O,4 MoI^ Ammoniak und 155 g
Methanol, gesättigt mit 4O,5 g Ammoniak. Die Kanne wurde
verschlossen und der Inhalt 1 1/2 Stunden auf Walzen bewegt, dann wurden 1QJ33 g des Gemisches entfernt, das restliche
Gemisch wurde erneut 6 Stunden bewegt und dann 1033 g des Gemisches
entfernt. Das restliche Gemisch wurde bis insgesamt 24 Stunden erreicht waren weiter bewegt. Jeder Anteil wurde durch handeis-.übliche
Diatomeenerde filtriert und dann unter Vakuum bis zu
70° C von den flüchtigen Bestandteilen befreit. Jeder Anteil ergab ein flüssiges Siloxanblockmischpolymerisat, das bei
009885/1792
04
Raumtemperatur gehärtet werden konnte. Die Viskositäten bei
25° C und 1 Umdrehung/Minute waren folgende:
Reaktionszeit | Viskosität |
in Stunden | in cSt. |
1,5 | 72.000 |
6 | 52.800 |
24 - | 41.600 |
Jede Probe wurde mit 0,04 Gew.-Teilen n-Hexylamin und 0,36
Gew.-Teilen Dibutylzinndilaurat katalysiert, in einen Pormrahmen gegossen und 11 Tage bei Raumtemperatur stehengelassen.
Die so erhaltenen Elastomeren hatten folgende Eigenschaften:
Reaktionszeit | Härte | Zugfestigkeit | Dehnung | Streifenein |
in Stunden | messung | in kg/cm2 (ρ * s.i.) | in % | reißfestigkeit |
in kg/cm (p.p.i.) | ||||
1,5 | 40 | 51,0 (725) | 245 | 5,6 (32) |
6 | 44 | 53,1 (755) | 300 | 6,3 (35) |
24 | 45 | 51,3 (730) | 245 | 6,1 (34) |
'Beispiel 10 |
Ein Chromnickel-Siebeenthaltendes Gefäß mit etwa 1,90 Liter
Fassungsvermögen wurde mit folgenden Substanzen beschickt:
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178,2 g Monophenyltrimethoxysilan, 155*4· S eines Hydroxylgruppen
aufweisenden Dimethylpolysiloxane mit durchschnittlich 288
Siliciumatomen je Molekül, 1000 g Methylethylketon und 25,9 g
wäßrigem Ammoniumhydroxyd mit 30,1 MoI^ Ammoniak« Das Gefäß
wurde verschlossen und der inhalt 24 Stunden auf rotierenden
Walzen bewegt. Das Gemisch wurde dann nach Filtrieren, unter Erhitzen und Bewegung im Vakuum von den flüchtigen Bestandteilen
befreit. Das Siloxanblockraischpolymerisat war eine Flüssigkeit
mit einer Viskosität von 76.800 eSt/25° G und 1 Umdrehung/Minute.
Das Mischpolymerisat wurde mit 0,04 Gew.-Teilen n-Hexylamin und
0,36 Gew.-Teilen Dibutylzinndilaurat je 100 Gew.-Teile Mischpolymerisat
katalysiert. Das katalysierte Mischpolymerisat wurde in
einen Formrahmen gegossen und 12 Tage bei Raumtemperatur gehärtet.
Der so erhaltene elastomere Formkörper hatte folgende Eigenschaften:
Härtemessung.· 53* Zugfestigkeit: 50,3 kg/cm (715 psi),
Dehnung: 36O %* Streifeneinreißfestigkeit: 5*15 kg/cm (30 ppi).
Ein Gefäß mit etwa 1/2 Liter Fassungsvermögen wurde mit folgenden Substanzen beschickt;
§1,8Lg eines Hydroxylgruppen aufweisenden Dlmefchylpolysiloxans
mit «tiirchschnittilcii 28Ö ailieitunafcomen je Molekül# 59/^ g ;
i^ SOT ß feträtoydrofurm ttßdJ>& g ■ .
wäßrigem Ammoniumhydroxyd mit 30,1 MoI^ Ammoniak. Das Gefäß
wurde verschlossen und der Inhalt 24 Stunden bei Raumtemperatur durch Befestigen auf einer Drehscheibe bewegt. Das so erhaltene
flüssige Silox-anblockmischpolymerisat hatte eine Viskosität von
355.200 cSt/250 C und 1 Umdrehung/Minute» Das Siloxanblockmischpolymerisat
wurde mit 0,04 Gew.-Teilen n-Hexylamin und 0,36
Gew.-Teilen Dibutylzinndilaurat je 100 Gew.-Teile Mischpolymerisat katalysiert, in einen Formrahmen gegossen und anschließend
30 Tage bei Raumtemperatür gehärtet. Der so erhaltene elastomere
Formkörper hatte folgende Eigenschaften: Härtemessung: 57, Zugfestigkeit: 64,0 kg/cm (910 psi),
Dehnung: I60 #, Streifeneinreißfestigkeit: 7,05 kg/cm (4l ppi).
Eine Chromnickel-Drahtsiebe enthaltende Kanne mit etwa 1,90
Liter Fassungsvermögen wurde mit Höhenden. Substanzen beschickt:
155*^ g eines Hydroxylgruppen aufweisenden Dimethy!polysiloxans
mit durchschnittlich 288 Siliciumatomen je Molekül, 178,2 g
MonophenyltrimethylQxysilan, 62,2 g eines benzollöslichen
Mischpolymerisates aus (CHTt)xSiOn- c- und Si0o-Einheiten,
735 6 Toluol, 2fQ,6 g wäßrigem Ammoniumhydroxyd mit 30,6 Mol# ·
Ammoniak und 53 g Methanol, gesättigt mit 13 "6 Ammoniak. Das
Gefäß wurde verschlossen und der Inhalt 24 Stunden bei Raum- * :
temperatur auf rotierenden Waisen bewegt. Das erha-ltene Siloxan-
00^805/1792
, , ■■ . -.27 -
blookmischpolymerisat war eine Flüssigkeit mit einer Viskosität
von-28.800 cSt/250 C und 1 Umdrehung/Minute. Das Mischpolymerisat
wurde mit 0,04 Gew.-Teilen nrHexylamin und 0,26 Gew.-Teilen Dibutyizinndilaurat
auf je 100 Gew.-Teile Mischpolymerisat katalysiert. Das katalysierte Produkt wurde in einen Formrahmen gegossen
und 90 Tage bei Raumtemperatur gehärtet. Der so erhaltene
elastomere Formkörper hatte folgende Eigenschaften: Härtemessung: 57, Zugfestigkeit: 60,1 kg/cm2 (855 psi),
Dehnung: 490 %, Streifen-Einreißfestigkeit: 6,1 kg/cm (34 ppi).
Eine Chromnickel-Drahtsiebstreifen enthaltende Kanne mit etwa
1,9Ö Liter Fassungsvermögen wurde mit folgenden Substanzen beschickt:
62,2 g eines benzollöslichen Mischpolymerisates aus (CH,),SiOo ,--
und SiOg-Einheiten, 155,4 g eines Hydroxylgruppen aufweisenden .
Dimethyipolysiloxans mit durchschnittlich 288 Siliciumatomen je Molekül, 122,5 g Monomethyltrimethoxysilan, 632 g Toluol, 20,6 g
wäßrigem Ammoniumhydroxyd mit 30,6 Mol# Ammoniak und 52 g Methanol.
Die Kanne wurde verschlossen und der Inhalt 24 Stunden bei Raumtemperatur
auf rotierenden Walzen bewegt. Es wurde ein flüssiges
Siloxanblockmischpolymerisat erhalten. 25 g dieses flüssigen Siloxanblockmischpolymerisates wurden mit 0,025 ml n-Hexylamin
und 0,10 ml Dibutylzinndilaurat katalysiert, in einen Formrahmen
009885/1792
. gegossen und 14 Tage bei Raumtemperatur gehärtet. Der so erhaltene
elastomere Formkörper hatte folgende Eigenschaften: Härtemessung: 56, Zugfestigkeit: 66,4 kg/cm (945 psi),
Dehnung: 105 %>
Eine Chromnickel-Drahtsiebstreifen enthaltende Kanne mit etwa
1,90 Liter Passungsvermögen wurde mit folgenden Substanzen beschickt:
155*4 g eines Hydroxylgruppen aufweisenden Dimethylpolysiloxans
mit durchschnittlich 288 Siliciumatomen je Molekül, 2l6g Monophenyltriäthoxysilan,
689 g Toluol, 20,6 g wäßrigem Ammoniumhydroxyd mit 30,6 MoI^ Ammoniak und 74,5 g Äthanol. Das Gefäß
wurde verschlossen und der Inhalt 24 Stunden bei Raumtemperatur
auf Walzen bewegt. Es wurde ein flüssiges Siloxänblockmischpolymerisat
erhalten. 25 g dieses Mischpolymerisates wurden mit
0,025 ml n-Hexylamin und 0,10 ml Dibutylzlnndilaurat katalysiert, in einen Formrahmen gegossen und 21 Tage bei Raumtemperatur
gehärtet. Der so erhaltene elastomere Formkörper hatte
folgende Eigenschaften:
Härtemessung: 7D , Zugfestigkeit: 77,68kg/cm2 (1105 psi),
Dehnung: 125 %.
009885/1792
Eine Chromnickel-Drahtsiebe enthaltende Kanne mit etwa 1,9.0 Liter Fassungsvermögen wurde mit folgenden Substanzen beschickt:
155*4· g eines Hydroxylgruppen aufweisenden Dimethylpolysiloxans
mit durchschnittlich 288 Siliciumatomen je Molekül, 14-7,6 g
Monopropyltrimeiihoxysilan, 80,5 g eines benzollöslichen Mischpolymerisats
aus (CH,),Si On- γ-- und Si0o-Einheiten, 660 g Toluol,
20,5 S wäßrigem Ammoniumhydroxyd mit 50,1 Mo 1# Ammoniak. Die
Kanne wurde verschlossen und der Inhalt 24 Stunden bei Raumtemperatur
auf Walzen bewegt. Das Gemisch wurde unter Bewegung und Erhitzen auf 50° C unter Vakuum von den flüchtigen Bestandteilen
befreit . Das erhaltene flüssige Siloxanblockmischpolymerisat
hatte eine BrookELeld-Viskosität von 3.200 eSt/25° C
und 10 Umdrehungen/Minute. Eine 25 g-Probe des Mischpolymerisats
wurde mit 0,10 ml Dibutylzinndiacetat und 0,025 ml n-Hexylämin
katalysiert, in einen Formrahmen gegossen und 42 Tage bei
Raumtemperatur gehärtet. Der so erhaltene elastomere Formkörper hatte folgende Eigenschaften:
Härtemessung: 41, Zugfestigkeit! 54-,I kg/cm (770 psi),
Dehnung: 200 %,
Da· Siloxanblockmischpolymerisat aus Beispiel 6 wurde mit einer
000085/1792
- 30 -
handelsüblichen, zu Elastomeren härtbaren Diinethylpolysiloxanformmasse,
die Füllstoffe und einen Peroxidkatalysator enthielt, durch Vermählen auf einem unbeheizten Zweiwalzenstuhl vermischt.
Handelsübliche Siloxanblockmisch- Streifen-Einreißfestigkeit
Formmasse in % polymerisat in %' in kg/cm (p.p.i,)
100 | 0 | 11,1 | (62) |
94 | 6 | 12,2 | (68) |
89 | 11 | - 13,5 | (75) |
80 | 20 | 15,6 | (87) |
Ein Gefäß mit etwa 1/2 Liter Fassungsvermögen wurde mit folgenden Substanzen beschickt:
55,8 g eines Methoxygruppen aufweisenden Monophenylsiloxanpolymerisates,
49,2 g eines Hydroxylgruppen aufweisenden Dimethylpplysiloxans
mit durchschnittlich 5JO Siliciumatomen je Molekül,
300,8 g. Toluol, 20 g Acetonitril, 14,2 g wäßrigem Ammoniumhydroxyd
mit 34,8 Mol# Ammoniak. Das Gemisch', ausschließlich des Ammoniumhydroxyds
wurde bei 0° C mit Ammoniak durchgespült. Das Gefäß wurde *
· -■■■■■■■ ■ ■'■ : ; ' -■.'.. ■.. ■ ■;. :. ; : ι
versQhlossen, in;eine Kanne mit etwa 3,80 Liter Fassungsvermögen
eingebracht und auf rotterenden Walzen 24 Stunden bei Raumtempera-.*
tür bewegt* Anschließend wurde, das Gemisch durch Vermählen auf einem
beheizten Zweiwälzenstuhl von den flüchtigen Bestandteilen befreit.f
- 31 -
Das erhaltene Siloxanblockmischpolymerisat wurde mit 1 Gew.-Teil tert.Eutylperbenzoat je 100 Gew.-Teile Mischpolymerisat kataly-
siert, 10 Minuten bei 150° C druckgehärtet und dann 4 Stunden
bei 250° C nachgehärtet. Der so erhaltene elastomere Formkörper
hatte folgende Eigenschaftent
Härtemessung: 39, Zugfestigkeit: 48,2 kg/cm (685 psi),
Dehnung: J500 %, Streifen-Einreißfestigkeit: 5*6 kg/cm (Jl ppi).
Ein Siloxanblockmischpolymerisat wurde, wie oben beschrieben,
zubereitet, es wurden jedoch statt 14,2 g 5*0 g des wäßrigen
Ammoniumhydroxyds verwendet. Das so erhaltene Siloxanblockmischpolymerisat
wurde, wie oben beschrieben, katalysiert und gehärtet.
Der so erhaltene elastomere Formkörper hatte folgende Eigenschaften:
Härtemessung; 43, Zugfestigkeit: 76,98 kg/cm (1095 psi),
Dehnung: 365 %t Streifeneinreißfestigkeit: 5,6 kg/cm (31 ppi).
Jedes der folgenden Produkte wurde durch Vermischen der folgenden Bestandteile in einem Kolben, Verschließen des Kolbens und anschließendes
2-tägiges Schütteln des Inhalts bei Raumtemperatur hergestellt.
009885/1792
- 32 -
1668918
Produkt-A:
50 g eines.Hydroxylgruppen aufweisenden Dimethylpolysiloxans
mit durchschnittlich 245 Siliciumatomen je Molekül,
50 g eines Methoxygruppen aufweisenden Monophenylsiloxan-s
polymerisates, '
g Toluol,
13,5 g wäßriges Ammoniumhydroxyd mit 29,5 Mol#! Ammoniak.
13,5 g wäßriges Ammoniumhydroxyd mit 29,5 Mol#! Ammoniak.
Produkt B;
Zusammensetzung wie A, nur wurden statt 150 g Toluol 300 g
Toluol verwendet.
Produkt C:
£ Zusammensetzung wie A, nur wurden statt I50 g Toluol 567 g Toluol
verwendet, ·
Jedes der SiIoxanblockmischpolymerisate wurde zweimal mit Wasser
gewaschen und dann auf einem beheizten Zweiwalzenstuhl von den flüchtigen Bestandteilen befreit. Das Siloxanblockmischjaolymefi«
sat der Zusammensetzung A war opak und von hoher Konsistenz, während die Produkte B und C durchscheinend und ebenfalls von
hoher Konsistenz waren.
009885/1792
Die Siloxanblockmischpolymerisate· wurden wie folgt katalysiert
und gehärtet:
Produkt A:
15 g Mischpolymerisat, 0,15 g tert.Butylperbenzoat
Produkt B1:
15 g Mischpolymerisat, 0,15 g tert.Butylperbenzoat
und auch Produkt Ba!
15 g Mischpolymerisat, 0,5 rol Monomethyltriacetoxysilan,
6 Tropfen eines Gemisches aus 10 Volumteilen Dibutylzinn
dilaurat und 1 Volumteil n-Hexylamin.
Produkt C: .
IS S Mischpolymerisat, On5 ml Monomethyltriacetoxysilan,
*. 000885/1792 oBiemAtinspected
6 Tropfen eines Gemisches aus 10 Volumteilen Dibutylzinndilaurat
und 1 Volumteil n-Hexylamin.
Jedes katalysierte Siloxanblockmischpolymerisat wurde 10 Minuten bei 150° C unter Druck gehärtet und dann 1 Stunde
bei 150° C und 4 Stunden bei 250° C nachgehärtet. Die gehärteten
Elastomeren hatten folgende Eigenschaften:
Siloxanblockmisch- | Härte | Zugfestigkeit | (p.s.i.) | Dehnung |
polymerisat | messung | kg/cm2 | (1140) | in % |
Produkt A | 50 | 80,1 | (1300) | 225 |
Produkt B1 | 55 | 91,4 | (1165) | 250 |
Produkt Bp | 60 | 91,9 | (1245) | 190 |
Produkt C | 61 | 87,5 | (915 ) | I60 |
Produkt C+ | 58 | 64,3 | 670 |
Gehärtet durch 7-tägiges Stehenlassen bei Raumtemperatur
Durch Einbringen der fjolgendeji Bestandteile in einen geschlossenen
Behälter und 10-tägiges Schütteln bei Raumtemperatur wurde ein ' hochkonsistentes Siloxanblockmischpolymerisat erhalten. Die
flüchtigen Bestandteile wurden durch Vermählen des Gemisches
auf einer erhitzten Walze entfernt.
009885/1792
35 - 1689816
(A) 86,4 g eines OrganosilQxanmischpolymerisates aus
80 Mol# Dimethylsiloxan-, 19 Mol# Phenyl«·
methylsiloxan-<■ und 1 Mol#>
MonQphenyisiioxan-Einheiten
mit durchschnittlich 600 Silic-iumatomen Je Molekül und durchschnittlich 8
Hydroxylrestm je Molekül r
g eines Isapropoxygruppen aufweisenden Monotolylsiloxanpolyrnerisates
mit 30,4 ßew,^ I
gruppen, ■
67,9 g eines wäßrigen Ammoniumhydroxyds mit 35
Ammoniak, .
g gereinigtes Xylol,
(B) 88,1 g eines OrganosiloXanmiSGhpoiymerisates. aus
55 Mol# Dimethylsiloxan-, ^O MoI^ Kfchylmethylsiloxan«,
g MoI^ Mono(tirQmphenyl)siloxan*- und
13 MoI^ Cyclopentylmethylsiloxan-'Einheiten mit
durchschnittlich 1000 Siliciumatomen und 22
.Hydroxylresten jje Molekül,
177*6 g eines Methoxygruppen aufweisenden Organosiloxanmischpolymerisates
aus 95· Moljä? Monobenzylsiloxan-
und 5 MoI^ Hexylhexenylsiloxan-Einheiten mit
8,7 Gew.# Methoxygruppen,
19*9 g eines wäßrigen Ammoniumhydroxyds mit 10 Ammoniak,
g gereinigtes Toluol,
g Chlorbenzol f
00988S/1792
(C) 99*0 g eines Organosiloxanmisehpolymerisates aus
85 MoI^ Dimethylsiloxan-, 10 Mol# Octadecylmethylsiloxan-,
4,5 Mol$ Methylvinylsiloxan-
und 0,5 MoI^ Monoxenylsiloxan-Einheiten mit
durehschnittlich. 35O Siliciumatomen und 5,75
Hydroxylresten je Molekül,
30,2 g eines Amyloxygruppen aufweisenden OrganosiloxanmisGhpolymerisates
aus 95 MoI^ Monophenylsiloxan-
und 5 MoI^ SiOp-Einheiten rait I5 Gew.% Amyloxygruppen
und 1 Gew',$ Hydroxylresten,
26,7 S eines wäßrigen Ammoniumhydroxyds mit 5
Ammoniak,
g Toluol.
009885/1792
Claims (1)
- Pat en t a η s ρ r u c h :Verfahren zur Herstellung von elastomeren Formkörpern auf Grundlage von Organopolysiloxanen, gegebenenfalls Füllstoffen und anderen üblichen Zusätzen durch Vernetzung, dadurch g e Ic e η η ζ ei c h η e t, daß als Organopolysiloxane Blockmischpolymerisate verwendet werden, die durch Kondensation eines Gemisches aus(A) 50 bis 95 MoIJi Organopolysiloxanen mit durchschnittlich 10 bis 1000 Si-Atomen je Molekül und durchschnittlich mindestens 2 Si-gebundenen Hydroxylgruppen je Molekül, die im wesentlichen aus Einheiten der allgemeinen FormelAufgebaut sind« worin H einwertige, gegebenenfalls haäio-genierte Kohlenwasserstoffreste bedeutet und η Durch-- ■schnittswerte von 1,00 bis einschließlich,2,OQ hat.00988S/1792(B) 5 bis 50 Mol#, jeweils bezogen auf den Gesamtmolgehalt von (A) und (B), Organosiliciumverbindungen der allgemeinen FormelR'x(0R»)yS104 ,worin R' einwertige, gegebenenfalls halogenierte Kohlenwasserstoffreste, R" Wasserstoffatome oder einwertige Alkylreste bedeuten, χ Durchschnittswerte von 0,85 bis einschließlich 1,3, jy_ Durchschnittswerte von 0,15 bis 3 hat und die Summe von χ + Z nicht größer als 4 ist und(C) mindestens 1 Gew.% Ammoniak, bezogen auf das Gesamtgewicht von (A) und (B), in Form einer wäßrigen Ammoniumhydroxydlösungin Gegenwart eines organischen Lösungsmittels unter kräftiger Bewegung in einem verschlossenen Behälter und anschließender Entfernung des Lösungsmittels und flüchtiger Nebenprodukte, hergestellt worden sind.009-8 867.17 9-2
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