DE166205C - - Google Patents
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
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- C04B35/01—Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics
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- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
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- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
h\aeiv\k\-w\\, bet
iseviic(jim c?a t'c-iι Ι'α vn Ib.
Wiaeructi
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- Λ£ 166205 KLASSE 71 c.
(V. St. A.).
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf diejenige Art von Nagelmaschinen, bei welchen
die Nägel lose in einen Nagelbehälter gebracht werden und aus diesem mittels eines
Gleitweges der Treiberführung zugeführt und vom Treiber aus der Führung heraus in das
Werkstück hineingeschlagen werden. Es ist bei Maschinen dieser Art bekannt, die Nagelführung
gegenüber der Treiberführung, welche
ίο den Nagel beim Eintreiben hält, relativ beweglich
zu machen, um die Verbindung zwischen der Nagelführung und der Treiberführung herstellen und unterbrechen zu
können. Dies findet besonders bei solchen Maschinen Anwendung, bei denen die Nagelführung
mehrere Gleitwege besitzt, in denen Nägel verschiedener Größe oder Art sich befinden.
Man kann dann durch diese relative Verstellung die Art der von der Maschine
ao einzutreibenden Nägel wechseln, jedoch kann eine solche Einrichtung auch bei Maschinen
mit nur einem Nagelgleitweg Bedeutung haben, beispielsweise wenn es sich darum
handelt, das Eintreiben der Nägel zeitweise zu unterbrechen und doch den Vorschub des
Werkstückes nicht aufhören zu lassen, damit die Nägel . in bestimmten größeren Entfernungen
voneinander eingetrieben werden. Bei den früheren Maschinen dieser Art erfolgte nun die relative Verstellung zwischen
Nagelführung und Treiberführung mit der Hand, war also bei dem schnellen Gange
solcher Maschinen nicht möglich, Gemäß der vorliegenden Erfindung dagegen erfolgt diese
Verstellung selbsttätig, und' zwar durch die Bewegung des Maschinenkopfes, der bei
solchen Maschinen zum Zweck des Werkstückvorschubes hin und her schwingt. Der Arbeiter hat nur nötig, eine Stellvorrichtung
umzustellen, und der Wechsel der Einstellung der Nagelführung erfolgt dann selbsttätig,
und zwar im richtigen Moment gegenüber den übrigen Bewegungen der. Maschine. Auf
diese Weise hat der Arbeiter es in der Hand, die Verstellung der Maschine in der gewünschten
Richtung zu jeder Zeit zu erreichen. Besondere Sperrvorrichtungen und Hemmvorrichtungen zur Verhütung von Störungen
sind noch zweckmäßig, welche aus der nachfolgenden Beschreibung ersichtlich sind. ■
Die beiliegende Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
Fig. ι ist eine Vorderansicht einer Ausführungsform
einer Nagelmaschine, die gemaß der Erfindung ausgeführt ist, jedoch
ohne Nagelbehälter.
Fig. 2 zeigt den Leitrinnenverschluß in Seitenansicht, von rechts gesehen.
Fig. 3 zeigt die Daumenscheibe, durch welche der Treiber gehoben und der Leitrinnenverschluß
in Tätigkeit gesetzt wird.
Fig. 4 zeigt einen Teil der Vorrichtung, durch welche der Gleitweg verschoben wird,
im Grundriß.
Fig. 5 ist eine Ansicht der linken Seite der Maschine mit dem in Fig. ι fehlenden
Nagelbehälter.
Fig. 6 ist eine Ansicht der rechten Seite der in Fig. ι veranschaulichten Maschine.
Fig. 7 und 8 sind Einzelheiten,
ίο Fig. 9 ist eine Seitenansicht (in vergrößertem Maßstabe) des Gleitweges, des Mundstückes, der Ahlenstange und 'Ahle, der Treiberstange und des Treibers, der Hemmvorrichtung sowie eines Teiles des Nagelbehälters und dessen Trägers.
ίο Fig. 9 ist eine Seitenansicht (in vergrößertem Maßstabe) des Gleitweges, des Mundstückes, der Ahlenstange und 'Ahle, der Treiberstange und des Treibers, der Hemmvorrichtung sowie eines Teiles des Nagelbehälters und dessen Trägers.
Fig. 10 ist eine Draufsicht dieser Teile mit Ausnahme der Ahlenstange, der Treiberstange
und des Mundstückes.
Fig. 11 zeigt die Vorrichtung·, durch welche
der Gleitweg verschoben wird, in vergrößertem Maßstabe und von der rechten
Seite der Linie 11-11 (Fig. 14), also von vorn
gesehen.
Fig. 12 ist eine Einzeldarstellung dieser Vorrichtung von der rechten Seite der Fig. 11
gesehen.
Fig. 13 ist eine Einzeldarstellung gewisser Teile dieser Vorrichtung sowie der Sperrvorrichtung
für den Gleitweg.
Fig. 14 ist eine Einzeldarstellung gewisser Teile in vergrößertem Maßstabe, von links gegen Fig. 1 gesehen, wobei der Nagelbehälter und der Gleitweg fortgenommen gedacht sind.
Fig. 14 ist eine Einzeldarstellung gewisser Teile in vergrößertem Maßstabe, von links gegen Fig. 1 gesehen, wobei der Nagelbehälter und der Gleitweg fortgenommen gedacht sind.
Fig. 15 ist eine Darstellung von Einzelheiten des Gleitwegantriebes, von hinten gesehen,
wobei die Darstellung derart gedreht ist, daß das obere Ende in dieser Figur links
liegt.
Fig. 16 und 17 zeigen verschiedene Stellungen
des Gleitweges zum Mundstück im Grundriß.
Fig. 18 ist eine Draufsicht des Gleitweges.
Fig. 19 ist ein Längsschnitt desselben von vorn gegen die Schnittlinie 19-19 (Fig. 18)
gesehen.
Fig. 20 ist eine schaubildliche Ansicht der Verbindung zwischen dem unteren und dem
oberen Teil des Gleitweges.
Fig. 21 ist eine Einzeldarstellung des Trägers für den Nagelbehälter.
Auf der Vorderseite des auf dem Ständer A1 ruhenden Gestelles A ist der übliche
seitlich schwingende Kopf B, in welchem die Ahlenstange /8 und die Treiberstange α angeordnet
sind, aufgehängt. Durch diesen schwingenden Kopf wird der Vorschub des
Werkstückes in der üblichen Weise mittels der Ahle t bewirkt. Die Schwingung des
Kopfes B geschieht um die Hauptwelle c2 als Drehachse von einer auf der Hauptwelle c2
festsitzenden Kurvenscheibe D aus durch eine Kurvennut, in welche eine auf einem Hebel
D1 (Fig. 6) angeordnete Reibrolle eingreift. Der Hebel Dl ist auf einer im Maschinengestell
A gelagerten, schwingenden Welle Z)2 befestigt, auf deren Vorderende ein
zweiter Hebel Z)4 (Fig. 1 und 7) angeordnet ist. In eine Nut 40* dieses Hebels Z)4 greift
der Kopf eines hohlen Stiftes Z)5 (Fig. 8), dessen anderes Ende zwischen zwei Gleitstücken
D7 festgeklemmt ist, die in einer Nut Z)8 in dem um Welle c1 schwingenden
Kopf B verschiebbar sind. Durch Anziehen der Schraube Z)6, welche sich in den Stift Z)5
schraubt und deren Spitze gegen die Hinterwand der Nut 40* des Hebels Z)4 drückt,
kann der Stift D5 in jeder beliebigen Stellung in der Nut 40* eingestellt werden. Hierdurch
kann die Schwingung des Kopfes B um Welle c2 und. somit die Größe des Vorschubs
geregelt werden. Die Auf- und Abwärtsbewegung der Ahlenstange /8 nebst Ahle geschieht
von der Kurvenscheibe D aus mittels eines Armes/2, Welle/4 (Fig. 1 und 6) und
Zahnbogen /6. Die Aufwärtsbewegung" der
Treiberstange α mit dem Treiber a5 wird
durch eine Hubnase el auf der Vorderseite der auf der Hauptwelle c2 festsitzenden
Kurvenscheibe e bewirkt (Fig. 1 und 3), während die Abwärtsbewegung der Treiberstange a
durch eine Feder e4, Hebel e3 und Lenker e°
bewirkt wird (Fig. 1 und 5). Der Lenker eß
stellt sich beim Zurückschwingen des Kopfes B entsprechend schief zum Hebel e3 und zur
Treiberstange a.
Auf der Hauptwelle c2 ist die übliche Bremsscheibe C°, auf welche eine Bremse B1
wirkt, so\vie eine feste und eine lose Riemenscheibe B10 angeordnet. Die Kupplung der
losen mit der festen Scheibe geschieht mittels eines Keiles C3, der auf einer von einem
Trethebel aus bewegten Stange C4 gesenkt bezw. gehoben wird. Das Horn £4, der
Randführer ds und die Fußplatte b° sind von
bekannter Bauart und Wirkung (Fig. 5).
In der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung besteht nun der Nagelbehälter aus
zwei Teilen oder Trommeln G4 Gix, welche
an entgegengesetzten Enden einer in dem unbeweglichen Teil G12 des Behälters gelagerten
Welle G3 festsitzen (Fig. 1). Die beiden Trommeln, welche je verschiedenartige
Nägel enthalten, werden von der Hauptwelle c2 der Maschine aus in Drehung
versetzt, und zwar mittels des auf der Hauptwelle festsitzenden . Zahnrades h , das
mit einem Zahnrad G10 in Eingriff steht (Fig. 6), auf dessen Seite eine Riemenscheibe
G9 festsitzt, die mittels des Treibriemens G8 mit der auf der Welle G3 fest-
sitzenden Riemenscheibe G7 verbunden ist. Die Innenwände der Trommeln sind mit
Brettchen versehen, welche bei der Drehung der Trommeln die Nägel mit empornehmen
und auf Bretter Ge bringen, von welchen sie in die Leitrinnen des Gleitweges gelangen.
Gemäß vorliegender Erfindung ist der Gleitweg (Fig. 18, 19 und 20) quer in zwei
Teile J J1 geteilt. Teil J (Fig. 20) ist mit
einem halbkreisförmigen Teil J10 versehen, welcher in eine entsprechend geformte Nut J14
im Teil J1 eingreift, während Teil J1 mit einem Zapfen J10 versehen ist, der in ein
Loch J12 im Teil J eingreift. Die eine Hälfte d1 der Endfläche des Teiles J"1 ist
gegen die andere Hälfte derselben Endfläche ein wenig geneigt, damit sich Teil J1 des
Gleitweges um Zapfen J16 mit Bezug auf
Teil / drehen kann. Das Oberende des Teiles J ist gabelförmig ausgebildet und umfaßt
den mittleren, unbeweglichen Teil G12 des Nagelbehälters, welcher auf dem Teil G
des Maschinengestelles befestigt ist (Fig. 9, IO und 21). Teil J ist mit zwei Leitrinnen
d'2 da für die'Nägel versehen, von welchen
die eine die Nägel von der einen Trommel und die andere die Nägel von der anderen
Trommel erhält. Diese beiden Leitrinnen stehen mit den beiden Leitrinnen d bezw. dl
des unteren Teiles J1 des Gleitweges in Verbindung. Ein Träger F4= ist mittels eines
Zapfens F1 am schwingenden Kopf B angelenkt und ist mit zwei Armen 12, 13 versehen,
von welchen ersterer den Teil J und letzterer den Teil J1 des Gleitweges trägt
(Fig. 9 und 10). Der Arm 12 ist mittels Schrauben J6 an dem Teil J des Gleitweges
festgeschraubt. Eine Schraube J'2 geht durch den Arm 12 (Fig. 9 und 18), schraubt sich
in den Zapfen J10 ein und verhütet so, daß letzterer aus dem Loch J12 des Teiles J herausschlüpft.
Am Unterende des Teiles J1 des Gleitweges befinden sich Zungen m n>, welche
in Nuten in der Platte 41 eingreifen, die einen Teil des schwingenden Kopfes B bildet,
an dessen unterem Ende das Mundstück E der Treiberführung angeordnet ist. Der untere
Teil J1 des Gleitweges wird auf diese Weise gestützt, ohne daß dadurch seine seitliche
Verschiebung verhindert wird. Der gabelförmige Oberteil J des Gleitweges ist natürlich
in dem Maschinengestell, in der üblichen Weise längsweise verschiebbar, um die seitliche
Schwingung des Kopfes B, der der Gleitweg folgen muß, zu gestatten.
Die seitliche Verschiebung des Unterteiles J1
des Gleitweges, um die eine oder die andere der Leitrinnen mit der Treiberführung in
dem Mundstück E in Verbindung zu bringen und somit das Einschlagen der einen oder
der anderen Sorte von.Nägeln nach Belieben zu gestatten, geschieht folgendermaßen. In
dem am schwingenden Kopf B festgeschraubten Träger Bx (Fig. 10, 11, 12, 13, 14
und 15) ist ein sogenannter Gleitwegantrieb M angeordnet, bestehend aus einer senkrechten
Welle 31, auf deren Oberende ein Kopfstück 30 und auf deren Unterende ein wagerechter
Arm 32 angeordnet sind. Das freie, Ende des Armes 32 ist mittels eines Lenkers 33
mit einem auf der inneren Seite des Gleitwegteiles J1 (Fig. 10) befestigten Block 34
gelenkig verbunden.
In dem Maschinengestell A ist nun eine wagerechte Welle H (Fig. 11) gelagert, auf
deren einem Ende ein mit verstellbaren Schrauben 28, 29 (Fig. 11 und 12) versehenes
Kopfstück H1 und an deren anderem Ende
ein Zahnbogen Hz angeordnet sind. Der
Zahnbogen Z/2 steht mit einem auf dem
Oberende einer senkrechten Welle H1 angeordneten
Zahnbogen in Eingriff. Auf ihrem Unterende trägt die Welle HA eine
Gabel 23 (Fig. 4), in welche das kugelförmige Ende 24 eines in 27 am Ständer .A1 drehbar
angeordneten Hebels 26 eingreift, welchen der Arbeiter mit seinem Knie bewegt. Schwingt der Arbeiter den Hebel 26 nach
der einen Richtung, so wird das Kopfstück H1 so gedreht, daß die Schraube 29
gesenkt und die Schraube 28 gehoben wird, während, wenn er den Hebel 26 nach der
anderen Richtung schwingt, das Umgekehrte stattfindet. Wenn nun die Schraube 29 gesenkt
ist und der schwingende Kopf B rückwärts schwingt, nachdem er den Vorschub
des Werkstückes bewirkt hat, so schlägt das eine Ende des Kopfstückes 30 gegen diese
Schraube, wodurch die Welle 31 gedreht und Teil J1 des Gleitweges mittels des Armes 32
und des Lenkers 33 derart verschoben wird, daß die eine der beiden Leitrinnen d dl mit
der Treiberführung im Mundstück E in Verbindung gebracht wird, während, wenn
die Schraube 28 gesenkt ist, das andere Ende des Kopfstückes 30 gegen diese Schraube
schlägt, so daß die Welle 31 in der entgegengesetzten
Richtung gedreht und die andere Leitrinne mit der Treiberführung im Mundstück E in Berührung gebracht wird.
Um die Nägel zu wechseln, genügt es daher, den Hebel 26 nach der einen oder der anderen Richtung zu schwingen, je nachdem
man die eine oder die andere Nagelart einschlagen will, und zwar kann dieses Wechseln
der Nägel zu jeder Zeit während des regelmäßigen Maschinenganges geschehen. Die Größe der Verschiebung des Gleitweges kann
durch Verstellung der Schrauben 28 bezw. 29 geregelt werden.
Der Leitrinnenverschluß hat im großen und ganzen die schon bekannte Wirkungsweise
und Einrichtung. Er besteht aus einer gabelförmigen Schneide g3x, die am Unterende
eines an dem schwingenden Kopf B drehbaren Hebels gs angeordnet ist (Fig. ι und 2).
Durch den auf das Oberende dieses Hebels wirkenden Daumen g·5 (Fig. 1 und 3) wird
die Schneide g3x zurückgezogen, sobald der
Treiber gehoben wird, damit der unterste Nagel in der Leitrinne in die Treiberführung
übergehen kann, worauf sie durch die Feder g''' vorgeschoben wird, so daß deren beide Zinken
oberhalb bezw. unterhalb der Zunge w vorgehen und den Rest der Nägel in der Leitrinne
zurückhalten.
Sollte die Schneide gSx bei ihrem Vorgang,
wenn die Rinne dl mit der Treiberführung in Verbindung steht, gegen einen Nagel
schlagen, anstatt zwischen zwei derselben zu fahren, so würde das Unterende J1 des Gleitweges
hierdurch nicht verschoben werden, da die diesen Schlag aufnehmenden Endflächen der Teile J J1 miteinander in Berührung
stehen. Eine durch die Schraube 39 gegen die Stange 33 gedrückte Schraubenfeder (Fig. 10) verhindert außerdem jede zu freie
Verschiebung der Stange in der entgegengesetzten Richtung. Stände dagegen die Leitrinne
d mit der Treiberführung in Verbindung, so würde durch einen solchen Stoß der
Schneide g3x gegen einen Nagel der Unterteil
J1 verschoben werden. Um eine solche Verschiebung, sowie jede unwillkürliche Betätigung
des GleitwegantriebesM zu verhindern, ist in dem Kopfstück 30 dieser Vorrichtung
ein Einschnitt vorgesehen, in welchen das Ende einer Sperrvorrichtung 36 (Fig. 10, 11, 13
und 15), bestehend aus einem um Zapfen 37 am Träger Bx drehbaren Hebel, eingreift.
Durch eine Feder 40 wird die in dem freien Ende dieses Hebels befindliche Anschlagschraube
38 gegen das Maschinengestell ge-, zogen. Durch diesen Sperrhebel 36 wird
diejenige Stellung des Gleitweges gesichert, in welcher die Rinne d mit der Treiberführung
in Verbindung steht. Wenn, nun der schwingende Kopf B zurückschwingt, nachdem er
den Werkstückvorschub bewirkt hat, so schlägt dieser Anschlag 38 gegen das Maschinengestell
A (Fig. 10), und zwar etwas früher, als der Kopf 30 gegen die Schraube 28
des Kopfes H1 schlägt. Hierdurch wird der Hebel 36 entgegen der Spannung der Feder 40
gedreht, so daß dessen Ende von dem Ein-, schnitt in dem Kopfstück 30 entfernt wird,
worauf dieses nun betätigt werden kann, um die Leitrinne dl des Gleitweges mit der Treiberführung
in Verbindung zu bringen.
Auf der Platte 41 (Fig. 1, 9 und 14), die
einen Teil des Unterendes E des schwingenden Kopfes B bildet, ist eine Hemmvorrichtung
angeordnet, bestehend aus einem um Zapfen 42 drehbaren Hebel 44. Durch eine Feder 45
wird das abgeschrägte Ende 46 (Fig. 17) dieses Hebels gegen den Gleitweg gedrückt,
so daß, wenn der Gleitweg sich in der Stellung befindet, in welcher die Leitrinne d1 mit
der Treiberführung in Verbindung steht (Fig. 17), das Ende 46 des Hebels in eine
Öffnung in der Außenseite des Gleitweges eingreift und gegen die Seite des untersten
Nagels in der Leitrinne d drückt, so daß dieser Nagel und alle anderen, oberhalb desselben
in der Leitrinne d befindlichen zurückgehalten werden, während der Leitrinnenverschluß
g3x die Nägel einen nach dem anderen aus der Leitrinne d1 in die Treiberführung
befördert. Wenn dagegen der Gleitweg sich in der Stellung befindet (Fig. 16),
in welcher die Leitrinne d mit der Treiberführung in Berührung steht, so ist der Abstand
des Gleitweges von dem Ende 46 des Hebels 44 so groß, daß dieses Ende nicht bis in die Leitrinne hineinragt. Hierbei befördert
der Leitrinnenverschluß g3x die Nägel
einen nach dem anderen aus der Leitrinne d in die Treiberführung und hält gleichzeitig
die Nägel in der Leitrinne d1 zurück.
Die Leitrinnen d d1 sind mit den üblichen
Deckeln N versehen. Letztere sind an einem Block N2 mittels je einer Schraube .ZV1 befestigt,
wobei der Block .ZV2 mittels Schrauben. 50 auf der Oberfläche des Teiles J1 festgeschraubt
ist (Fig. 9 und 10).
Claims (6)
1. Eine Nagelmaschine mit einem beweglichen Kopf und mit zum Nagelgleitweg
relativ beweglicher Vorrichtung zum Halten des Nagels beim Eintreiben, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung
des Gleitweges (J1J und der den Nagel
haltenden Vorrichtung (E) relativ gegeneinander durch die Bewegung des Kopfes
(B) hervorgebracht wird.
2. Eine Nagelmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
diese Relativbewegung mittels einer vom Arbeiter gesteuerten (26, 23, H^, H3, H2)
Vorrichtung (H1J bewirkt wird, um die Verstellung zu jeder Zeit und in der gewünschten
Richtung zu erreichen.
3. Eine Nagelmaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß
durch eine Riegelvorrichtung (36), die selbsttätig außer Tätigkeit gesetzt wird,
wenn der Gleitweg (J1J verschoben werden
soll, ein unwillkürliches Verschieben des Gleitweges verhütet wird.
4. Eine Nagelmaschine nach Anspruch ι, bei welcher der Gleitweg mit
mehreren Leitrinnen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß mit einer der Leit-
rinnen (d) eine bewegliche Hemmvorrichtung (44) zusammenwirkt, welche durch
die Verschiebung des Gleitweges (J1) in bezw. außer Tätigkeit gesetzt wird.
5. Eine Nagelvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
durch, die Verschiebung des Gleitweges (J1J in der einen Richtung die Hemmvorrichtung
(44) in die Leitrinne (d) hineingedrückt wird und die Nägel darin zurückhält, während durch die Verschiebung
des Gleitweges in der anderen Richtung die Hemmvorrichtung aus der Leitrinne herausgezogen wird.
6. Eine Nagelmaschine nach Anspruch ι, sofern der Gleitweg mit meh
reren Leitrinnen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitweg mit einem
Arm (32) einer Welle (31) gelenkig verbunden ist, die in dem schwingenden
Kopf (B) gelagert und mit einem Kopfstück (30) versehen ist, derart, daß, wenn
der Kopf (B) in der einen Richtung schwingt, das Kopfstück (30) mit einer
in dem unbeweglichen Maschinengestell angeordneten Reguliervorrichtung (H1, H,
H'2, Hs, H^, 26) zusammenwirkt und den
Gleitweg verschiebt, um die eine oder die andere Leitrinne (d bezw. d1), je nach
der Stellung der Reguliervorrichtung, mit der Treiberführung (E) in Verbindung zu
bringen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE166205C true DE166205C (de) |
Family
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Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE166205C (de) |
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0
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