DE1655968A1 - Gefederter Fahrzeugsitz - Google Patents
Gefederter FahrzeugsitzInfo
- Publication number
- DE1655968A1 DE1655968A1 DE19681655968 DE1655968A DE1655968A1 DE 1655968 A1 DE1655968 A1 DE 1655968A1 DE 19681655968 DE19681655968 DE 19681655968 DE 1655968 A DE1655968 A DE 1655968A DE 1655968 A1 DE1655968 A1 DE 1655968A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rod
- seat
- torsion bar
- guide
- vehicle seat
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60N—SEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60N2/00—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
- B60N2/50—Seat suspension devices
- B60N2/502—Seat suspension devices attached to the base of the seat
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60N—SEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60N2/00—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
- B60N2/50—Seat suspension devices
- B60N2/505—Adjustable suspension including height adjustment
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60N—SEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60N2/00—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
- B60N2/50—Seat suspension devices
- B60N2/506—Seat guided by rods
- B60N2/508—Scissors-like structure
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60N—SEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60N2/00—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
- B60N2/50—Seat suspension devices
- B60N2/54—Seat suspension devices using mechanical springs
- B60N2/548—Torsion springs, e.g. torsion helicoidal springs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Seats For Vehicles (AREA)
Description
Gefederter Fahrzeugsitz
Die Erfindung betrifft einen gefederten Fahrzeugsitz
und insbesondere eine Torsionsstabeinheit, welche die Federung des Sitzes gewährleisten soll.
Es i^t bekannt, den gefederten Sitz eines Fahrzeuges,
insbesondere den eines Motorfahrzeuges, derart vorzusehen, daß ein zur Auflage eines Sitzkissens dienendes Sitzteil
relativ zu einem an dem Fahrzeug befestigten Unterteil des Sitzes gehalten wird, und zwar mittels nach Art von
Scheren drehbar aneinander angelenkten Hebeln, deren eines Ende jeweils am Sitz- bzw. Unterteil angelenkt ist, während
die anderen Enden verschiebbar in im Unter- bzw. Sitateil
0098Ί7/109!
angeordneten Führungen sitzen und ein Federungselement
vorgesehen ist, welches zwischen einem der nebel und einem Teil (d.h. dem Unterteil, dem oitzteil bzw. einem anderen
Hebel) wirksam ist, das bzw. der relativ zu dem genarrten Hebel beweglich ist, wobei das Federungselement.nach Art
einer Torsions>_tabeinhei"U aufgebaut ist, deren Arbeitsenden
jeweils an dem genannten Hebel und dem relativ beweglichen Teil angeschlossen sind und axe Einheit über einen unrunden
Torsionsstab verfügt, welcher an einem Arbeitsende eier
Einheit befestigt ist, und ferner über eine manuell zu beaienende
Vorrichtung, welche an dem anderer. Arbeitsende vorgesehen
ist, um aen in dem Stab auftretender Lra pro
Längeneinheit verändern zu können.
Die manuell bedienbare Vorrichtung eines derartiger irahrzeugsitzes
verfügte über eine Schraube, vvelcne auf einem schwenkbaren Arm einwirkte, der radial am anderen Arbeitsende
des Torsionsstabsystems angeordnet i^t, um auf den
Torsionsstab Drall auszuüben. Diese Schraube nahm also
die Belastung des Torsionsstabes auf und unterlag demgemäß
erheblicher Abnutzung.
Dieser Heckteil wird erfindungsgemäß dadurch beseitigt,
daß anstelle der manuell bedienbaren Vorrichtung ein
Gleitorgan vorgesehen ist, welches den Stab umschließt und auf ihm verschiebbar ist, olme daß er sich, relativ zum
0 0 98 177iQä1 ■ _ .- SAD ORKHNAL
otab verareht, welcher in einer Führung am anderen. Arbeitsende
des Systems befestigt ist, so daß der pro Längeneinheit aet; L-tabes zwischen aem Gleitorgan und dem befestigten inde
.:es .Jt'-.bes auftretende Dra^..., also das in-dem ctab" auftretende
Drehmoment, ^ emails aer längs aes Jt^b'es vorgenommenen
.•ewe^;ur:._ ueo JLeitorgans verändert wird-.
Der fSri'inaungrgeaar.ne iä^t sie verschiedenster Aucfunrun^air.ötl
ic::.:6-;itei- zu, eine G!tvon v.ird in aen :"olgend-er: Zeichnungen
irir^erteLIt, und zwar neigt:
Fig. 1 eine Seitenar.oiciit eines F'ihr?eug-.-itzes mit
einer Icrsion.-, tabeinhei t, welche αer nach
unten, α.η. relativ zu einem Unterteil ^erich-
ciridj diizteiis enti-e^enAir^en
Fig. 2 eine Ancient "einer Aufnängung L-em.,.: Fi^. 1,
wobei viie obere Hälfte der Figur einen Längsschnitt
aarstellt, während die untere Hälfte der Figur als Draufsicht gedacht ist,
Fig. 5 einen Querschnitt durch die Torsionsstabeinheit,
Fig* 4 ein Ende der T-orsionsstabeiniieit gemäß Fig. 3
voxx der Seite gesehen,
Fig. 5 eine perspektivische l'arstelIun-g eines turchsiehtbildes
eines aus mehrerei: Hatten'bestehenden'""
009817/1091
Torsionsstabes mit einem darauf entlang bewegbaren Gleitorgan, welche zusammengesetzt die Torsionsstabeinheit ergeben.
■ Der Sitz besteht aus einem über ein Hebelsystem 12 auf einem Unterteil 11 angelenktes Sitzteil 10, wobei das
Hebelsystem 12 dafür sorgt, daß sich das Sitzteil lotrecht α zu dem Unterteil auf- und abbewegt. Das Sitzteil der Aus-
[ führungsmöglieiikeit hat die Form einer Sitzplatte, welche
geeignet ist, ein Sitz- und ein Rückenkissen aufzunehmen, aber z,B. auch aus einem Polstersitz mit Rückenteil bestehen
könnte. Das Unterteil 11 hat die Form einer Bodenplatte
und kann auf dem Fahrzeugboden befestigt werden.
'■ Das Hebelsystem setzt sich aus zwei drehbar über Kreuz aneinander angelenkten Hebelpaaren 13, 13' bzw. 14-, 14' zusammen,
welche scherenartig an gegenüberliegenden Seiten des ^ Sitzes angeordnet sind, so daß sie sich in vertikalen
Ebenen parallel zu der nach vorn bzw. nach hinten gerichteten
Bewegung des Sitzes bewegen. Die außen sitzenden Hebel 13, 14- der beiden Hebelpaare sind gegenüberliegend
an das rückwärtige Ende der Bodenplatte 11 angelenkt, während
sie "Vorderenden def Hebel mittels einer Welle 15 aneinander
angelenkt sind, auf deren Außenenden Laufrollen 16 sitzen, welche in Führungen 17 laufen, aie in den Seitenteilen der
009817/1091
BAD-ORiGiNAL
Sitzplatte vorgesehen sind. Die innen sitzenden Hebel 13',
141 4er beiden Hebelpaare werden durch; die gegenüber liegenden nach oben gebogenen Seitenränder einer Blechplatte 20
gebildet und sind fest miteinander verbunden, um sich zusammen
zu bewegen. Die innenliegenden Hebel weisen am vorderen, d.h. unteren Ende, eine querverlaufende Welle 21 auf,
an deren Außenenden Laufrollen 22 sitzen, welche in auf dem Unterteil vorgesehenen Führungen 23 laufen. Die *k
Laufrollen und die innenliegenden Arme sind zueinander hin
eingesetzt, damit sie die Auf- und Abbewegung der außenliegenden
Arme nicht stören. Die innenliegenden Arme fluchten nach oben, d.h„ nach hinten in Richtung des rückwärtigen
Sitzteils, wo sie an einer Torsionsstabeinheit 25
befestigt sind, welche querliegend angeordnet und am rückwärtigen Ende der Sitzplatte anmontiert ist. :
Die Platte 20 weist eine zentral angeordnete Öffnung 26 ;
auf, durch die ein Schwingungsdämpfer 27 von einem an der
Sitzplatte angeordneten Zapfenlager 30 zu einem auf der Bodenplatte vorgesehenen Zapfenlager 31 geführt wird.
Die Platte 20, deren Seitenränjler die innenliegenden
des Hebelsystems bilden, und qtie, Laufrollen 16, welche
auf der Platte gelagert sind, liegen sämtlich innerhalb der Bewegungsebenen der äußeren Arme und demgemäß kann die
Sitzplatte in Richtung des Unterteils soweit herunterge-
Q0S817/1091
drückt werden, bis der Winkel zwischen den Armen bis auf
im wesentlichen Null vermindert ist.
Die Torsionsstabeinheit 25 setzt sich aus zwei co-axial
ineinanderfassenden Rohrstlicken 32, 33 zusammen, deren
Enden derart aufeinander ausgerichtet sind, daß das eine ein Lager bilden auf dem das andere zu rotieren
vermag, wobei das hintere Rohrstück 32 fest an einer
Seite der Sitzplatte befestigt ist, während das längere Rohrstück 33 von dem kürzeren Rohrstück ausgehend am hinteren
Ende des Sitzes entlang angeordnet ist, und zwar in einer Halterung 34» welche, an der gegenüberliegenden Seite der
Sitzplatte angebracht ist.
Ein ülorsionsstab 35 mit rechtwinkligem Querschnitt ist
im Außenende des kurzen Rohrstücks mittels Quetschung des Rohres befestigt und verläuft über im wesentlichen die
Gesamtlänge der beiden Rohre. Ein festes zylindrisches Gleitorgan 36, welches so ausgebildet und dimensioniert
ist, daß es in das längere Rohrstück hineinpaßt, weist
eine zentral angeordnete Längsoffnung 36a mit rechtwinkligem Querschnitt auf, um den 'rorsionssxab aufzunehmen, pas
Gleitorgan wird auf den Stab gesetzt, um eine Gleitbewegung
längs des Rohres ausführen zu können, ......
Als Führung für das Gleitorgan dienen zwei Pührungsstangen
37f welche auf der Innenwand des längeren RohrStücks 33
009817/1091
angeordnet und fest daran befestigt sind, und entsprechend
im Gieitorgan ausgebildete Aussparungen, inwelehe die
Führungsstangen"hineinpassen. Me Rohrstücke32 und 33 bilden
die Arbeitsenden der Torsionsstabeinheit,
Zusätzlich zu der zentral gelegenen Öffnung mit rechtwinkligem
Querschnitt, welche zur Aufnahme des lorsionsstabes dient, weist das Gleitorgan zwei zylindrische Längsoffnungen
36b, 36c auf, die auf gegenüberliegenden Seiten der rechtwinkligen öffnung angeordnet sind. Eine der zylindrischen
Öffnungen ist innen mit einem Gewindegang versehen, um eine
Führungsschraube 40 aufzunehmen, Avelohe in unmittelbarer
liähe der Innenwand des längeren RohrstüofcE 33 angeordnet
ist und in einem -riglHßer eines Verschluiastückes 41 des
längeren Rohres sitzt. Die Für.rungξ schraube endet auiierhslt
des Verschlußstücks in einem rekrü.imten Handgriff 42. Me
andere zylindrische Öffnung weist ebenfalls einen Gewindegang auf, wobei der Gewindegang eine sehr geringe Höhe aufweist
und eine Schraube 43 mit geringer Höhe aufnimmt, welche
ebenfalls in dem VersehluSstück des Rohres 33 gelagert ist
und an seinem auöerliegenden Ende ein Anzeigegerät 44 trägt,
welches die Stellung des Gleitorgans innerhalb des Rohres anzeigt. .
J>as Eohr 33 oer iorsionsstabeinheit ist zwischen der
Halterung der Sitisplatte und der zwischen dem längeren und
009817/1091
dem kürzeren Rohr vorgesehenen Halterung fest an der Platte angeschweißt, deren Seitenränder die innenliegenden
Arme 13', 14* des Über-Kreuz-Hebelsystems bilden. Infolgedessen kommt es bei einer Bewegung der Sitzplatte in Richtung
Bodenplatte zu einer Schwenkbewegung der Arme 13', 14r
und dadurch zu einer Drehung des Rohres 33 gegenüber dem
Rohr 32, und zwar entgegen der Torsionskraft des Torsionsstabes,
Bei dem Zusammenbau und bei Betrieb des Sitzes ist der Torsionsstab 35, welcher in unbelastetem Zustand vornehmlich
keinen I rail aufweist, innerhalb des kurzen Rohres 32 der Einheit befestigt und so angeordnet, daß er sich durch
das längere Rohr 33 unc durch das darin befindliche Gleitorgan
erstreckt. Das Rohrstück 32 wird dann soweit gedreht, bis der l'orsions^tab den als Vorspannung erwünschten Drall
erreicht hat, d.h., bis der Sitz in seiner oberen Stellung
angeschlagen ist. Das Rohr 32 wird darauf an die Sitzplatte angeschweißt. Während dieser Tätigkeit wird das Gleitorgan
gegen das außensitzende Ende aes längeren .Rohres 33 anliegend
oehalten, so aaß der Torsionsstab über eine maximal
nutzbare länge verfügt.
!alls nun eine Person auf einem auf der Sitzplatte angebrachten
Sitzkissen sitzt, wird die Sitzplatte in eine Stellung
heruntergedrückt, welche zwischen der normalen Tahrstellung
und άατ unteren Anschlagsteilung des Sitz&s gedacht werdeii
009817/1091
muß, wodurch, der Drall des !Torsionsstäbea noch weiter
verstärkt wird. Durch Drehung des gekrümmten Handgriffs der
Torsionsstabeinheit wird dahingehend auf das Gleitorgan eingewirkt,
daß es sich, auf dem Tersionsstab entlangbewegt und
dadurch, dessen nutzbare Länge verkürzt, was dazu führt,
daß der Kreisdrall des Torsionsstabes auf eine kürzere
Strecke begrenzt wird* Folglich, kommt es zu einer Erhöhung
des Drehmomentes innerhalb des Stabes und, sofern die auf
den Sitz ausgeübte Belastung konstant bleibt, erfolgt eine Drehung des längeren Rohres 33 bezüglich des kürzeren
Rohres 32, welches fest an der Sitzplatte befestigt ist,
was zu einer Anhebung der Sitzplatte führt. Durch 'ständige
Drehung des Handgriffs kann, die Sitzplatte soweit angehoben werden, bis die gewünschte Fahrstellung erreicht ist.
Falls anschließend eine Person mit anderem Gewicht den Sitz belastet, nimmt die Sitzplatte entweder eine Stellung
unter oder über der Fahrstellung ein, was davon abhängt, ob die neue Person schwerer oder leichter als die vorige
ist. Dadurch, daß das GKLeitorgan nach innen bzw, nach außen
geschraubt wird, kann die Sitzplatte in Fahrstellung zurückbewegt
werden. ·
Mittels Verminderung bzw» Erhöhung der nutzbaren lange des
Torsionsstabes erfolgt also eine Veränderung des Federungsgrades des Torsionsstabes, wobei je nach Verkürzung bzw.
Verlängerung der nutzbaren Stablänge jeweils eine Erhöhung
009817/1091
BAD Ori!®NAL
bzw. Verminderung der gegebenen Schwingungsfrequenz
erzielt wird. Das stellt ein sehr erwünschtes Charakteristikum
dar, da der aus einer Abnahme des Fahrergewichts resultierende Verminderung der Schwingungsfrequenz des belasteten
Stabes dadurch entgegengewirkt wird, daß eine Erhöhung der gegebenen Frequenz vorgenommen wird, was in der Weise erfolgt,
daß die nutzbare Länge des Stabes soweit reduziert wird,
bis die ursprüngliche Fahrstellung wieder hergestellt ist. Folglich macht es die Erfindung möglich, einen Fahrzeugsitz
zu konstruieren, dessen Schwingungsfrequenz von vorn herein so gewählt ist, daß sie iiirwesentlichen unabhängig vom
Fahrergewicht ist.
Um wieder auf die Konstruktion der Torsionsstabeinheit zurückzukommen,
falls die Führungsstäbe 37 parallel zur Achse , des Rohres 33 angeordnet sind, ist aer G-rad der I/reiimomenterhöhung
beim Verschieben des Grleitorgans in Richtung des
festliegenden Endes des Torsionsstabes relativ gering, . Der Grad der Erhöhung kann jedoch dadurch "beschleunigt werden,
daß die Führungsstangen schräg zur Rohrachse des Rohres"33
angeordnet wird, so daß beim Verschieben des Gleitorgans in
Richtung des festen Torsionsstabendes, d.h. iem in dem---Rohr
32 befestigten Ende, eine Drehung des Gleitorgans um
die Rohrachse 33 erfolgt, so daß der Drall in dem Stab
erhöht und außerdem dieser Drall auf eine sich vermindernde
Länge des Stabes beschränkt wird.
009817/1091
" - BAD
Ί655968
Palls der l'orsionsstab sich aus Stahlplatt en zusammensetzt,
welche bezüglich ihrer Länge konstante Maße aufweisen, ist die Erhöhung des Drehmomentes pro Heduktionöeinheit der
Hutzlänge, d.h. der Länge zwischen dem öleitorgan und
dem festliegende*. Ende des Stabes, über einen £ eil der Länge
annähernd linear, ni2.mt jedoch steil zw, sobalä sich
das Gleitorgan dem festliegenden Stabende nähert.
Daraus läßt sich folgern, daß das Grleitofgan nur über
einen Bereich des Stabes wirksam werden kann,,welcher in
einem wesentlichen Abstand von dem festliegenden Ende entfernt liegt. Um die Länge des verbleibenden unwirksamen
Endstücks des Jtabes zu reduzieren,, kann der Stab dahingehend
abgeändert werden, Fig. 5, daß wenigstens einige Platten
45 im Bereich des festliegenden Endstückes des
Stabes spitz zulaufende Enden 45a aufweisen bzw. eines
oder mehrere so ausgebildet sind, daß sie kurz vor dem Stabende an der Stelle 45b enden* Um. den Stab an diesem
Ende dahingehend zusammenzubauen, daß er in seiner gesamten Länge denselben querschnitt beibehält, werden ein oder
mehrere Einsätze 46 aus Nylon bzw. einem anderen geeigneten Material mit geringem Pederungsgraä zwischen
die Blätter eingesetzt bzw. gegossen, um die durch die
Verjüngung bzw. Verkürzung der Blätter entstehenden Hohlräume auszufüllen.
009817/1OiI
Obwohl der Torsion^stab in unbelastetem Zustand zweckmäßigerweise
geradlinig ausgerichtet ist, kann der Stab spiralenförmig ausgebildet sein, so daß er bereits in unbelastetem
Zustand einen Initialdrall aufweist, wobei die Drallrichtung dieselbe ist wie die, in der der weitere
Drall bei Belastung erfolgt. Aufgrund dieser Ausführungsmöglichkeit
-kommt es bei der Verschiebung des G-leitorgans längs des Stabes pro Längeneinheit zu einer progressiveren
Drallveränderung als im entsprechenden Fall, bei einem Stab, bei dem der Drall in unbelastetem Zustand gleich Null ist.
.uas Pederungscharakteristikuin der veränderten Ausführungsmö'glichkeit
wird nicht so beschaffen sein, daß bei einer schweren Belastung dieselbe eigenständige Schwingungsfrequenz
vorhanden ist wie bei einer leichten Belastung.
Obwohl die Torsionsstabeinheit des oben beschriebenen Sitzes
hinter dem Sitzteil angeordnet ist, könnte ihre Anordnung
auch vor dem Sitzteil vorgenommen werden bzw. vor oder
hinter dem Unterteil, was weniger zweckmäßiger wäre. Sie könnte auch im Schnittpunkt der sich kreuzenden Hebelarme
angeordnet v/erden, so daß ctie Torsionsstabeinheit zwischen
den .beiden Hebelpaaren wirksam würde.
Θ09817/1091
falls bei einer anderen Ausführungsmöglichkeit des oben
beschriebenen Sitzes der Torsionsstab in unbelastetem Zustand
einen Drall aufweist, der gleich Null ist, kommt es bei einer Bewegung des Gleitorgans längs des Stabes
in unbelastetem Zustand zu einer Veränderung der Torsionsrate
des Stabes, wobei die Drailveränderung pro Längeneinheit
erst dann spürbar wird, wenn der Sitz von einer Person
belastet wird.
009817/1091
Claims (5)
1. Gefederter Fahrzeugsitz, insbesondere für ein Motorfahrzeug, dessen zur Auflage eines Sitzkissens dienendes
"Sitzteil-"relativ"-zu einem an dem Fahrzeug befestigten
unterteil -gehalten wird., und zwar mittels scherenartig
drehbar aneinander angelenkten Hebeln, deren eines Ende jeweils am Sitz- bzw. Unterteil angelenkt ist, .
während die anderen Enden verschiebbar in im Unter- bzw. Sitzteil angeordneten Führungen sitzen und. ein Federelement
vorgesehen ist, welches zwischen einem der Hebel
und einem Teil (d.h. dem Unterteil, dem Sitzteil bzw.
einem anderen Hebel) wirksam ist, das bzw. der relativ
zu dem genannten Hebel beweglich ist, und das Federungselement nach Art einer Torsionsstabeinheit aufgebaut
ist, deren Arbeitsenden jeweils an dem genannten Hebel und dem relativ beweglichen Teil angeschlossen sind und
die Einheit über einen unrunden Torsionsstab verfügt, welcher' an einem Arbeitsende der Einheit befestigt ist,
und 'ferner über eine manuell bedienbare Vorrichtung, welche an· dem anderen Arbeitsende sitzt, um den in d/em
Stab vorhandenen Drall pro Längeneinheit verändern zu
können, gekönnzeichn&t dadurch, daß die manuell bedienbare
Vorrichtung ein Gleitorgan (36) ist, welches den Stab (35) umschließt und drauf entlang ohne Drehung zum
Stab in einer Führung (37) verschiebbar am anderen
Ö09817/1091
Arbeitsende (33) der Einheit befestigt ist, so daß
der zwischen dem Gleitorgan und dem festliegenden
Stabende pro Längeneinheit des Stabes vorhandene Drall und somit das in dem Stab auftretende drehmoment
bzw. die Höhe des Stabdralls je naöh Bewegung
des Grleitorgans längs des Stabes verändert "wird.
2. Fahrzeugsitz nach Anspruch T, dadurch gäc ennzeiohnet,
daß die Führung (37). fest mit der Innenwandung eines
Rohres (33) verbunden ist, in dem der Sta*b sitzt,
und daß eine Führungsschraube (40), die zwecks Drehung·
mittels eines Handgriffes (42) an einem Ende des Rohres in einem Block gelagert ist^ in eine im G-leitorgan
vorgesehene &ewindebohrung hineiüfaßt.
3. Fahrzeugsitz nach Anspruch 2, dadurch gekeuizelchnet, ;
daß die Führung (37) aus Führungsstangen besteht,.welche
Böhrägli^gend in dem Bohr (53) angeordnet sind.
4* Fahrzeugsitz nach Ansprueh 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,;
- daß der Torsionsstab aus mehreren Stabplatten (45) beeteht,
von denen einige am festliegenden Ende des Stabes
sich verjüngen, um die Feäerungshöhe des Stabes progressiv in Sichtung aes festliegenden Stabendes zu reduzieren.
ÖÖ9817/TO01
1655^68
5. Fahrzeugsitz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß Qie Breite eier Platten im Bereich der verjüngten
Enden wieder mittels ein oder mehrerer Plastikeinsätze
(46) auf volle Jtabbreite gebracht wird.
OC 98-1-7f 109 t
BAD
Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
GB430567A GB1175291A (en) | 1967-01-28 | 1967-01-28 | Improvements in Vehicle Seats. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1655968A1 true DE1655968A1 (de) | 1970-04-23 |
Family
ID=9774660
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19681655968 Pending DE1655968A1 (de) | 1967-01-28 | 1968-01-25 | Gefederter Fahrzeugsitz |
Country Status (4)
Country | Link |
---|---|
BE (1) | BE709973A (de) |
DE (1) | DE1655968A1 (de) |
FR (1) | FR1552490A (de) |
GB (1) | GB1175291A (de) |
-
1967
- 1967-01-28 GB GB430567A patent/GB1175291A/en not_active Expired
-
1968
- 1968-01-25 FR FR1552490D patent/FR1552490A/fr not_active Expired
- 1968-01-25 DE DE19681655968 patent/DE1655968A1/de active Pending
- 1968-01-26 BE BE709973D patent/BE709973A/xx unknown
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
BE709973A (de) | 1968-07-26 |
FR1552490A (de) | 1969-01-03 |
GB1175291A (en) | 1969-12-23 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE102008034807B3 (de) | Lenksäule für ein Kraftfahrzeug | |
EP2337704B1 (de) | Untergestell eines kraftfahrzeugsitzes mit zwei schienenpaaren, schwingen und einem sitzträger | |
EP0670123A1 (de) | Höhenverstellbarer Arbeitstisch | |
DE102012019574A1 (de) | Fahrzeugsitz | |
DE2107477B2 (de) | Markisenkasten fuer eine gelenkarmmarkise | |
DE102009040200A1 (de) | Transportvorrichtung für ein längliches Objekt | |
DE2821707A1 (de) | Zusammenschiebbare steuersaeule | |
DE202009012068U1 (de) | Transportvorrichtung für ein längliches Objekt | |
DE102013110448B4 (de) | Fahrzeugsitz und Nutzkraftfahrzeug mit einem Fahrzeugsitz | |
EP2172134B1 (de) | Armlehne | |
DE9305261U1 (de) | Schiebeflügelbeschlag mit unrundem Führungszapfen | |
DE29920146U1 (de) | Lager | |
DE1285701B (de) | ||
EP2614028A2 (de) | Vorrichtung zur aufnahme eines gabelträgerprofils | |
DE1655968A1 (de) | Gefederter Fahrzeugsitz | |
EP0536547B1 (de) | Wagenheber | |
DE3020173C2 (de) | ||
EP3507178B1 (de) | Rutsch-auto | |
DE2647725A1 (de) | Kopfstuetze fuer fahrzeuge | |
DE2710965C3 (de) | Prellbock zum zeitweiligen Absperren von Durchgangsgleisen | |
DE701339C (de) | Einstellvorrichtung fuer zwei sich kreuzende Gestellteile eines verstellbaren Sitzliegemoebels | |
EP2313289B1 (de) | Sitz, insbesondere flugzeugsitz | |
DE2810632B2 (de) | Trimmgerät | |
EP3061335B1 (de) | Energiespeicheranordnung für eine ausbringschareinheit | |
DE3322587C1 (de) | Längenverstellbare Beinstütze für einen Behinderten-Rollstuhl |