DE1645591A1 - Verfahren zur Herstellung von modifizierten Polyolefinen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von modifizierten PolyolefinenInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
dr. W. Schalk · dipl.-ing. P. Wirth · dipl.-ing. G. Dannenberg
DR. V. SCHMIED-iCOWARZIK · DR. P. WE I N HOLD
6 FRANKFURT AM MAIN
1645591 CaseP-6110-C
UNION CARBIDE COßPQBATION
270 Park Avenue
New York, N.Y. 10017/USA
New York, N.Y. 10017/USA
Verfahren zur Herstellung von modifizierten
Polyolefinen
Die vorliegende Erfindung betrifft Polyolefinwach.se, die zu
beständigen Emulsionen kleiner Teilchengröße emulgierbar sind.
Insbesondere betrifft die Erfindung modifizierte Polyolei'inwachse,
die in wässriger Lösung leicht zu beständigen Emulsionen kleiner Teilchengröße emulgierbar sind, und ein Verfahren
zur Herstellung dieser modifizierten Polyölefinwachse
und der daraus hergestellten Emulsionen.
Bisher wurden emulgierbare Polyolsfin.^achse durch Oxydation
oder durch Adduktion von Polyolefanwachsen mit polaren Verbindungen,
wie Maleinsäureanhydrid, hergestellt. Eine solche Oxydation ist jedoch eine zufällig verlaufende Eeaktion, bei
der verschiedene Produkte erhalten werden, die normalerweise unerwünschte Verfärbungen aufweisen und einen unangenehmen Geruch
besitzen. Außerdem ist die Adduktion (Umsetzung) mit Maleinsäureanhydrid eine bei sehr hohen Temperaturen durchgeführte
Eeaktion, die lange Erhitzungszeiten erfordert, die zu einer gewiesen Zersetzung des Maleinsäureanhydrids führen.
Y/ährend der Eeaktion werden außerdem einige Moleküle durch
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Mischpolymerisation und oxydatives Vernetzen verlängert. Nach
dem Emulgieren besteht die Gefahr einer Unbest; ndigkeit und
eines Zerfalls der Emulsion oder eines sog. "Verkremens". Obwohl
viele der bei Maleinsäureanhydrid auftretenden Schwierigkeiten durch die "Verwendung von Thioglykolsäure verhindert
werden können, sind jedoch die Addukte hiervon mit Polyolefinwachsen
aufgrund des hohen Preises und des unangenehmen Geruchs dieser Säure für die handelsüblichen Verwendungszwecke ungeeignet.
Es wurde außerdem vorgeschlagen, ein emuigierbareο Polyäthylen-
;< achs herzustellen, indem m-.,.n ein lineares Polyäthylen mit hohem
Molekulargewicht bei einer Temperatur von 150 bis 400° C
in Anwesenheit eines organischen Phosphites thermisch abbaut, um so ein Additionsprodukt mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht
von 200 bis 4000 herzustellen. Bei diesem Verfahren und den hiernach hergestellt Produkten treten jedoch
mehrere Schwierigkeiten auf. Der thermische Abbau von linearem
Polyäthylen mit hohem Molekulargewicht in Anwesenheit eines
organischen Phosphites erfordert zu lange Reaktionszeiten und
verursacht so ein Zersetzen des organischen Phosphites, das bei den Temperaturen zum thermischen Abbau von Polyäthylen sehr
unbeständig ist, in Phosphin und verwandte Nebenprodukte, aie
übelriechend uni giftig sind (Kosola^off, Orgeno^hosphoru/j
Compounds, John Wiley & Sons, Inc., üJew York (19?O), Seite 1f;2]l
Außerdem besitzt das so hergestellte Produkt eine unerwünschte
Färbung und ergibt beim Emulgieren eine reicht verfärbte 3mulsion.
Gesamtziel der Erfindung ist die Herstellung von ei/.ulgierten
modifizierten Pol.yolefinwachsen. Bin Ziel der Erfindung ist
ein neues Verfahren zur Herstellung eines verbesserten Ai ,uktionsproduktes
aus einem Polyolefimvachs uni einem Alkylphosphit.
Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, diese modifizierten
Polyolefin'· achse emuigierbar zu machen. Ziel der Erfindung
ist weiterhin die Herstellung von beständigen Emulsionen mit
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BAD
kleiner Teilchengröße aus den genannten modifizierten PoIyolefinwachsen.
Allgemein betrifft die Erfindung unter anderem die Herstellung von modifizierten Polyolefin-achsen, indem man ein Polyolefin-.vachs
ir:it durchschnittlich wenigstens etwa einer halben olefinischen
Do^pelbin dung je Polymer is at molekül und einem Molekulargewicht
von etva 1000 bis etv;a 5000 mit einem Alkylphosphit
umsetzt, um ein Aadukt hiervon herzustellen, das Kohlenstoff-Phosphor-Bindungen enthält.
Der hier verwendete Ausdruck "Polyolefin" umfaßt normalerweise
festeHomoi olvineriüate von00 -monoolefinisch ungesättigten
Kohlenwasserstoffen sowie die normalerv;eise festen Mischp0lyr.eri.5ate
hiervon. Gea_.:;nete Polyolefine sind unter mderem
Polyäthylen, Polypropylen un-i Mischpolymerisate au3 Polyäthylen
und Polypropylen. Für diese 'Erfindung geeignete Polyolefinwachse
besitzen durchschnittlich -venigstens eine halbe, vorzujsv.eise
eine olefinische Doppelbindung je Polym-jrisatmolekdl
una ein Molekulargewicht von 1000 bis 5000. Vorzugsweise
werden kristalline Polyolefin.vach.se verwendet. Poly~lefin-',vichs-J
enthalten normal erv.'ei se wenigstens eine Art von olefini^cher
Do^yelbin iung und manchmal eine Komoinaticn aus zv,rei
oder drei verschiedenen Arten von Doppelbindungen. Ein PoIyolefinwachsmolekül,
das eine olefinische Doppelbindung enthält,
kann durch die Formel
EB1C = CHB2
dargejte_lt v.-erden, in der H f^r eine Alkylgruppe steht und
B1 uni B ie ein Wassers tofLatoiu oier eine Alkjlgruppe darstellen.
Vi'enn scvohl B1 als juch B2 Vi'asaerstoff ibt, so wird
die Bindung al.; endständige Vin/l-Doppelbindun^ bezeichnet. Ist
B0 Wasserstoff und B1 eine Alkylgrujpe, so -.vird die Bindung
al- Vin/liden-Do. pelbindung 'bezeichnet, ist jedoch E1 "Wasserstoff
um B-, eine Alk/!gruppe, so nennt man die Bindung eine
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innere Doppelbindung. Alle diese olefinischen Doppelbindungen eignen sich zu einer AIditionsreaktion mit einem nachstehend
noch näher beschriebenen Alkyl^hosphit.
Polyolefin«·aehre können durch die Pyrolyse oder den thermischen
Abbau von Polyolefin^ ol./merisa-ten mit hohem Molekulargewicht
oder durch die direkte Polymerisation eines Olefinmonomeren
oder mehreren Monomeren zu einem Wachs mit dem gewünschten Molekulargewicht verarbeitet «:erdeii. Die'"Pyrolyse kann beispielsweise
in Einern ernifczten Pyrolysegefiiß bei einer Temperatur
von 450 bis 60O0C durch ;ef.;hrt -"erden. Lineare PoIyäthyIemv
ach^e hoher Dichte, die wenigstens 0,94 beträgt, ergeben,
wenn sie erfirrJungogeii.äß modifiziert und dann emulgiert
werden, harte, hoch polier Dare Wachse und v/erden somit bevorzugt.
Polyüth.ylemaciise n.it einer ai ear leeren Dichte sowie
andere Pol;..· olef in.»achse können ebenfalls erfindungsgemäß modifiziert
und -.ins chi ie id end zu bestundigen Emulsionen kleiner Teilchengröße
verarbeitet v/erden.
G-Ägnete Alkylphosphite, die mit Polyolefineachsen zur Herstellung
eines Aiduktes hiervon umgesetzt /.-erden kennen, besitzen
venigstenj ein Wa ;ojrstoffatom, das eine Additionsreaktion
als freies Radikal mit einer olefinischen Doppelbindung eingehen kann; diese Aikylihosphite kennen durch die Formel
dargestellt werden
H-P-OE,
ι ■>
ι ■>
in der X ein Sauerstoff oder ein Sch/efelatom, B, eine Alkylgruppe
mit 1 bis 16 Kohlenstoffatomen und A ein Wasserstoffatom oder die Gruppe -OB. ist, in der E für eine Alky!gruppe
mit 1 bis 16 Kohlenstoffatomen steht. Djr hierin ver.vendete
Ausdruck "Phosphit" bezieht sich sowohl auf Phosphite als auch
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auf Th.iophosph.ite. Wenn A für die Gruppe -OB. steht, so können
die Beste B, und B. die gleiche oder verschiedene Alkylgruppen
darstellen. Geeignete Alkylph.osph.ite sind unter anderem
Methyldih.ydrogenphosph.it, Athyldih.ydrogenph.osph.it,
n-Butyldihydrogenphosphit, n-Heptyldihydr ogenphosph.it, n-Hexadecyldihydrogenphosph.it,
Dimethylhydrogenphosph.it, DiathylhydrogenjJiosph.it,
Dipropylh.ydrogenph.osph.it", Di-n-butylhydrogenphosphit,
Di-n-octylhydrogenph.osph.it, Di-n-pentadecylhydr0g3nph.0sph.it,
Methylathylh.ydrogenph.osph.it, Äthyldecylhydrogenphosj.hit,
Meth.yldihydrogenth.ioph.osjjh.it, Äthyldihydrogenthiophosph.it,
n-undecyldihydrogenth.iophosph.it, Dimethylhydrogenthiophosphit,
Diäthylhydrogenthiophosphit, Di-nbutylhydrogenth.ioph.osph.it,
Di-n-heptylh;, drogenthiophosph.it
und Di-n-hexadecy lhydrogenthiophosph.it. Da die Alkylthiophosphite
ein modifiziertes Polyolefinwachs mit einem typischen M er cap tang er uoh ergeben und die Alkylhydrogenph.osph.ite unter
■bestimmten Bedingungen vernetzen kennen, werden für die Zwecke
vorliegender Erfindung vorzugsweise Dialkylhydrogenphosph.ite
verwendet. Diese vorzugsweise verwerteten Phosphite besitzen folgende Formel
Il
H-P-OBx
t ->
t ->
in der B, und B. die oben angegebene Bedeutung besitzen.
Es sollte darauf hingewiesen werden, dak Trialkylphosphite für
die vorliegende Erfindung nicht geeignet sind, da hierbei kein Wasserstoffatom zur Verfugung steht, das eine Additionsreaktion
lurch freie Radikale mit der olefinischen Doppelbindung, die in den JVolyclefinwachsen vorhanden ist, eingehen kann. Zur
näheren ISrläuterung des Vorganges der Additionsreaktion eines
freien Radikals zwischen AIk1/lphosphifcen, wie sie hier "be-Hchriebun
nind, und -jer olefinischen Doppelbindung wird auf
ιiy Veröffentlichung von Stacey et al., Organic Reactions, 13,
909848/1111
Seite 216 - ^25, John Wiley ind Sons, Inc., iMew York (1%5)
verwiesen.
Das Addukt eines hierin beöohriebdhen Poly olefinwach.se j und
eines Alkylphosphites «ira vorzugsweise hergestellt, indem
man das Ροΐ,/olefinwachs und das Alkyl^nos^hit in der flüssigen
Phase, z.B. in geschmolzenem Zustand oder in Lösung vermischt,
und die beiden Produkte in Anwesenheit eines Initiators für die Additionsreaktion durch freie Eadikale unter
Eühren bei einer Temperatur zwischen 130 und 2000C, vorzugsweise
zwischen 150 und 1900C, miteinander umsetzt. Daa Vermischen
und Eühren kann auf jede beliebige Weise, die ein inniges Vermischen der Beaktionsteilnehmer und einen guten
Wärmedurchgang durch die Beaktionsmaose während der Eaaktionsdauer
sicherstellt, durchgeführt werden.
Wenn die Aüditionsreaktion in Lösung xurchgefr-hrt wird, eollte
das Beaktionsmedium ein flüssiges organisches Lösungsmittel
sein, das im Hinblick auf die Beaktionsteilnehmer unter den gegebenen Beaktionsbedingunjen inert ist und als Lösungsmittel
für das Polyolefin.vacha und das Alk7lph0sph.it dient. Geeignete
Lösungsmittel dieser Art sind unter anderem Benzol, Cyclohexan und halogejiisrte Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel,
wie Chlorbenzol, ortho-Dichlorbenzol, 1 ,1 ,2-Trichloräthari,
Brombenzol und 06 -Chlornaphthalin. Das Lösungsmittel wird vorzugsweise nur in der Menge verwendet, die zum vollständigen
Auflösen des Polyolefimvac'ases uni des Alkylphos^hites erforderlich
ist.
Die Addxtionsreaktion wird vorzugsweise in der Schmelze durchgeführt,
indem man das Polyolefin.vachs auf seinen Schmelzpunkt
und darüber erhitzt und das Alkylphoophit beimischt.
Allgemein sollte ein Überschuß der Menge an Alk/lphosphit
verwendet werden, die theoretisch erforderlich ist, um mit den in den Polyolefinwachsrnolekülen vorhandenen olefinischen
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Doppelbindungen eine Reaktion einzugehen, um gute Reaktionsgeschwindigkeiten
und eine vollständige Reaktion sicherzustellen. Eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit muß nicht unbe-
:ingt der einzige Faktor zur Bestimmung der Höchstmenge des zu verwendenden Alkylphosphites sein. So ist es beispielsweise
nur erforderlich, daß 25 f°, vorzugsweise 50 $>, oder
mehr der olefinischen Doppelbindungen eine Addition eingehen,
um ein äußerst eiuulgiarbarea Produkt herzustellen. Demzufolge
ist die Verwendung von uoerschUssigem Alkylphosph.it nicht
erforderlich, wenn man nicht die zur Durchführung der Adaitionsreaktion
erforderliche Zeit herabsetzen will.
Die Additionsreaktion des freien Radikals zwischen dem PoIyolefinwacho
und dem Alk.ylphosphit kann durch org -nische Peroxyde,
org^niöche Azoverbindungen, TIV-Strahlen und X-Strahlen
eingeleitet werden. Siehe St.ce/ et al, I.e., Seite 219. Zu
den hierfür geeigneten organischen Peroxyd-Initiatoren oaer
-Katalysatoren gehören Di-t-butylperoxyd, 2 ,5-Di-meth,/l-2 ,>di(t-buty
l|.eroxyd)-hexin-5 , DicUL.ylperox./d, Benzoylperoxyd
und Lanroylieroxyd; geei ,Mete organische Azo-Verbindungen
sind u.a. Azonitrile, wie Azobisbutironitril. Bei der Verwendung von 1JV-S tr·^ hl en als Initiator sollte ein Mittel zur Erhöhung
der Lichtempfindlichkeit, wie BeEophenon anwesend
sein. Bei ein^r Ausf'ihrur, ;3fcrm der Erfindung v/erden das Al-Kylphosuhit
im.: der Initiator vorzugsweise vor der Zugabe zu ieir. Polyolefin. aeh:~ r.iteinmder vermischt.
Die Aviditionare-iKt' on zwischen einer clef inischen Doppelbindung
und einem Aikylj.liospait und das so hergestellte Addukt
können wie folgt iarge^teilt werden:
X t t it
-C=C- + H-P-OR,
A H
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wobei A, E^ und X die oben bereits angegebene Bedeutung besitzen,
"Wie ebenfalls oben bereits erwähnt, kann die reaktionsfähige olefinische Doppelbindung in dem Pol/olefinwachsmolekül
eine endatändige, eine Vinyliden- oder eine innere Doppelbindung sein. Das Ad,-itionsprodukt wird als Phosphonatester
eines Polyolefiir.vachses bezeichnet, das, wie bereits
oben erwähnt, Thiophosphonatester mit einschließt.
Es wird bemerkt, dai; das Verfahren zur Herstellung dieser
Porvolefinwachs-Phosphitaddukte gegenüber den bisher bekannten
Verfahren mehrere Vorteile bietet. Da z.B. die Additionsreai;tion
mit einem Pol.y olef inv.achs durchgeführt und nicht das
Polyäthylen mit hohem Molekulargewicht in der Beaktionsmasse
thermisch abgebaut wird, werden die Eeaktionszeiten wesentlich verringert und ein Zersetzen des Alkylphosphits
wird vermieden. Gan:.-: unerwartet wurde festgestellt, daß es
durch Anwendung des erfindun^s^emäßen Verfahrens möglich ist,
ein Polyolefinv/achs-Phosphit-Adaukt zu erhalten, das sich in
seinor Art von den nach den früheren Verfahren gewonnenen Produkten
dadurch unterscheidet, dali praktisch alle in dem PoIyolefinwachs
vorhandenen olefinischen Doij.elbindungen mit dem
Alkylphosphit umgesetzt werden, während bei den bisherigen Verfahren ein -esentlich geringerer Prozentsatz an Doppelbindungen
umgesetzt wird, worauf der gro^e Unterschied zwischen den Produkten zurückzuführen ist.
Die Polyolefinwacns-Phosphit-Addukte oder Phosphonatester,
die schver emulgierbyr sind, kennen überraschenderweise leicht
emulgierbar gemacht werden, indem man -enigstens 25 i° und
vorzugsweise 50 $ der an die Phosphoratome in dem Polyolefin-
»vachs-Phosphit-Addukt angegliederten Oxyalkylgru^pen in
Hydroxylgruppen umwandelt. Diese Umwandlung kann wie folgt dargestellt .v er den:
X X
I f ti ν · I "
-C-C-P-OE, ^- -C-C-P-OH
t I I J
III
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wobei A, R, und X die oben bereits angegebene Bedeutung besitzen.
Das umgewandelte Produkt kann als modifiziertes PoIyolefinwachs-Phosphit-Addukt
bezeichnet werden, und die Umwandlung kann durch Säurehydrolyse, Basenhydrolyse oder
Pyrolyse erfolgen.
Die Hydrolyse kann in einem Lösungsmittel für das Polyolefinwaehs-Alkylphosphit-Addukt
oder in dem erhitzten laehsaddukt selbst durchgeführt werden. Die Säurehydrolyse kann durch
Verwendung einwertiger Säuren, wie Salzsäure, Chloressigsäure
und dergl. durchgeführt werden. Mehrwertige Sauren, wie Schwefelsäure und Phosphorsäure, können ebenfalls zum
Hydrolysieren .verwendet werden, hierbei müssen jedoch die als Nebenprodukte erhaltenen Salze vor dem Emulgieren ausgewaschen
werden. Die basische Hydrolyse kann unter Verwendung von Basen wie Alkalimetall!]., droxyden, z.B. Kaliumhydroxyd,
Batriumhydroxyd und wässrigem Ammoniak, durchgeführt werden.
Ss -..ird darauf hingewiesen, aa& basische Hydrolasen ein Salz
ergeben, das selbst leicht emulgierbar ist. Somit umfaßt der
hierin verwendete Ausdruck "Hydroxylgruppen" auch die Salze hiervon.
Rin vorzugsweise angewendetes Verfahren zur Umwandlung der
Oxyali.ylgrUj.pen zu Hydroxygruppen ist die Pyrolyse. Die Pyrolyse
wird entweder ans at zweite oder kontinuicjrlich in einer
geeigneten Vorrichtung bei einer Temperatur von 280 bis 475
durch-jef hrt, und zwar eo lange, bis der oben genannte Grad
der Um ■ <ndlung erreicht ist. Es wurde festgestellt, d ß ein mit Methylphosph.it modifiziertes Polyolefinwachs keine Pyrolyse
eingeht, und dieses Wachsaddukt muß somit hydrolysiert
wurden, um .ixe Oxymekthylgruppen in Hydroxylgruppen umzuwandeln.
Die Pyrolyse wird für die Umwandlung vorzugsweise verwendet,
da hierbei eine hohe Umw-ndlungsgeschwindigkeit erreicht
worden kann, die Kosten der AnI-ige gering sind und da
bei uinar Pyrolyse weder ein Katalysator noch ein zusätzliches
Reaktionsmittel erforderlich ist, wie dies bei der Hydrolyse
der lall iat, wodurch Schwierigkeiten beim Vermischen ausge-
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schaltet ",erden. Das Hebenprodukt der Pyrolysereaktion ist das
Alken, das der B,- oder B.-Alkylgruppe entspricht.
Die Polyolefin.vachs-Phosphitaddukte oder die Phosphonatestergruppen"
enthaltenden Polyolefinwach.se gemäß vorliegender Erfindung können ebenfalls leicht -ämulgierbar gemacht v/erden,
inaem man die Phosphonatestergruppen des Adduktes mit einem
Amin umsetzt. Geeignete Amine besitzen wenigstens ein reaktionsfähiges Aminov/asserstoffatom und können durch die Formel
E1-NHBg dargestellt werden, in der Rj- ein einwertiger organisch«·
Best mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, Bg ein Wasserstoffatom
oder ein einwertiger organischer Rest mit 1-12 Kohlenstoffatomen ist und die Beste Bf- und Bg, wenn sie miteinander verbunden
sind, einen heterocyclischen Eing darstellen.
Der Ausdruck "einwertiger organischer Rest" bezieht sich sowohl
auf nicht substituierte als auch auf substituierte Beste. Solche Beste sind beispielsweise Alk.ylreste wie Methyl, Äthyl,
n-Propyl, η-Butyl, n-Hexyl, 2-Äth/l-n-hexyl, n-Octyl. und n-Dodecyl;
Cycloalkylreste wie Cyclohexyl; ungesättigte aliphatische und cycloaliphatische Beste wie Allyl und Cyclop eritenyl;
halogenierte Alkyl- und Cycloalkylreste wie Chlortthyl, Bromäthyl,
FIuoräthyI, 2-Chlor-n-propyl, 2-Brom-n-pro_pyl, 2-Chlorn-butyl,
3-Chlor-n-amyl, 3-Brom-n-amyl, 2-Chlor-n-hexyl und
2-ChI or cyclohexyl; alkoxy- und arylox./substituierte Alkyl- und
Cycloalkylreste wie Methoxymethyl, Äthoxyäthyl, 3-Äthoxy-npropyl,
4-Äthoxy-n-butyl, 3-A'thoxy-2-äthyl-n-hexyl, 2-Methoxycyclohexyl,
Phenoxymethyl, 2-Phenoxyath>lt 3-Phenoxy-n-propyl
und 2-Phenoxycyclohexyl; hydroxysubstituierte Alkyl- und Cycloalkylreste;
tertiäre aminosubstituierte Alkyl- und Cycloalkylreste, Aralkylreste wie Benzyl, 2-Phön/läthyl, 3-Phenyl-n-propyl, 1-Phenyl-n-butyl und 1-Phenyl-n-dodecyl; Arylreste wie
Phenyl und Haphthyl, halogenierte Arylreste wie p-Chlorphenyl,
p-Bromphenyl, p-lluorphenyl, ρ-Jodophenyl, 2-Chlornaphthyl und
2-Bromnaphthyl; alkoxy- und aryloxysubstituierte Arylreste wie
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p-Methoxyphenyl, p-Äthoxyphenyl und ρ-η-Prορoxyphenyl;
hydroxysubstituierte Arylreste; tertiäre aminosubstituierte
Arylreste; Alkarylreste wie o-Methylphenyl, p-Äthylphenyl,
p-n-Propylphenyl, o-n-Propylphenyl, o-n-Butylphenyl, p-n-Dodecylphenyl
und p-(2-äthyl-n-hexyl)phen./l; und nitrosubstituierte
Arylreste wie p-Witrophenyl und 2-.Ritronaph.thyl.
Beispiele geeigneter Amine, bei denen R^ ein einwertiger Best
und Er ein Wasserstoffatom oder ein einwertiger Rest ist, sind
b
Methylamin, Äthylamin, n-Butylair.in, n-Octylamin, Dimethylamin,
Diäthylamin, Äthyl-n-propylamin, Di-n-butylamin, Allylan:in,
Cyclohexylamin, CycloptfentylaHin, Äftoxyäthylamin, 2-Brom-npropylamin,
^-Äthoxv^-äthyl-n-hexylamin, 2-Hydroxyäthylairiin,
2-Hyiroxypropylamin, 2-Amino-1-butanol, 3-(N,N~Di-n-butylamin)
propylamin, 2-Phenylüthylamin, 1-Phenyl-n-butylainin, Anilin,
m-Toluidin, 2,?-Xylidin, Me::idin, 1-Naphth,lamin, N-Methylanilin,
4-(N,N-diäth/lamino)-anilin, 4-Chloranilin, 2-Chlor-1-naphthylair.in,
4-Methoxyanilin, 4-Äthoxyanilin, 4-Hydroxyanilin,
4-Nitroanilin, N-Propylallylai:in, N-Phenvlbenzylamin,
N-Cyclohexylhepty laciin, 3-(Ai:iinomethyl)p., ridin, 1 -Naphthalininethylair:in
und ^-PyrönaL-in. Geeignete Amine, bei denen Br und
Rr zuda:;.i;ien einen heterocj clischen Ring bilden, sind beispielsweise
Pyrrol, 2-Methjlpyrrol und 3-Äthylpyrrol.
Polyolef inwachs-Phosphit-Ai. lukte können mit einem Amin entweder
in Lösung oder in der Schmelze bei Temperaturen von 150 bis
?00° umgesetzt ,verden, und zwar so lange, daß wenigstens 25 $,
vorsugisweioe 50 "ί, der Phosphonatestergruppen mit dem Amin eine
Reaktion eingehen. Allgemein wird etwa eine stöchiometrische
Menge Ar.in verwendet, leicht emulgierbare Produkte Können jedoch auch hergestellt werden, wenn weniger als die stöchiometrische
Menge verwendet wiri. Der Berechnung der stöchiometrisohen
Menge wird die Reaktion einer Phosphonatestergruppe mit einem Amino.vaös ;rstoffatom zugrunde gelegt. Die Reaktion
wird vorzugsweise in Abwesenheit von Sauerstoff durchgeführt,
um die Herstellung eines weißen Produktes sicherzustellen.
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Die modifizierten Polyolefinwachsaddukte, in denen wenigstens
25 io der Oxyalkylgruppen in Hydroxylgruppen umgewandelt worden
sind, oder bei denen die Phosphonatestergruppen mit einem
Amin umgesetzt wurden, sind unter Anwendung der üblichen
Emulgierverfahr'en leicht zu beständigen Emulsionen kleiner Teilchengröße emulgierbar.
Normalerweise werden die Emulsionen hergestellt, indem man das
modifizierte Polyolefinwachs-Phosphit-Addukt und eine Fettsäure zum Schmelzen bringt; hierfür geeignete Fettsäure zum
Schmelzen bringt; hierfür geeignete Fettsäuren sind beispielsweise Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Buttersäure,
Valeriansäure, Capronsäure, Önanthsäure, Caprylsäure, Pelargonsäure,
Caprinsäure, Undecylsäure, Laurinsäure, Tridecansäure, Myristinsäure, Pentadecansäure, Palmitinsäure, Megarsäure,
Stearinsäure, Nondecylsäure, Trachinsäure, Behensäure^
Carnaubasäure, Hyensäure, Carborcersäure, Cerotinsäure, Laccraisäure,
Melissinsäure, Montansäure, Psyllinsäure, Acrylsäure,
Crotonsäure, Isocj4rotonsi;ure, Vinylessigsäure, Methylacrylsäure,
Tigilinsüure, Angelikasäure, Senecinsäure, Hexensäure,
Teracrylsäure, Hypogänsäure, Oleinsäure, Elaidinsäure, Erucasäure,
Braasidinsäure, Propiol.säure, Tetrolsäure, 2-Butinsure,
Pent ins:: ure, 2-PentinsUure, Amy !propiolsäure, Palmitoinsäure,
Stearolinsbure, Behenolinsäure, Sorbinsäure, Linolsäure und Linolinsäure. Diese Säuren besitzen die allgemeine Formel
'-o
GnH(2n+X) C00H
in der η für eine ganze Zähl von 0 bis 32 und χ für eine ungerade
Zahl von -5 bis +1 steht, mit dem Vorbehalt, daß χ « 1 ist, wenn η für 0 steht. Ein Aa.in, wie Mono- und Triäthanolamin,
Monoisopropanolamin, Diisopropanolamin, Triisopropanolamin,
Morpholin, Ν,ΐί-Diinethyläthanolaiiiin und N,N-Diäthyläthanolan.in
wird hierauf zugegeben. Die Mischung wird gerührt, bis sie gründlich vermischt oder klar wird. Wasser, das fast bis
zum Siedepunkt erhitzt wurde, wird unter weiterem Buhren zu-
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gegeben. Hierauf wird die Mischung in einer geeigneten Vorrichtung,
z.B. einem Blatt- oder Plugelmiseher, einer Kolloidmühle
oder einer anderen Schervorrichtung, zur Herstellung der Emulsion kräftig gerührt. Auf diese Weise werden "beständige
Emulsionen erhalten, die im allgemeinen in ihrem Feststoffgehalt um weniger als 1 fo abweichen, wenn sie eine
Woche lang in einem Scheidetrichter stehengelassen werden.
Bei diesen Emulsionen beträgt der Eeststoffgehalt des lachsadduktes
vorzugsweise 5 bis 50 $.
Die Emulsionen können außerdem unter Verwendung äthoxylierter
Fettsäureamine und Essigsäure und mit Natriumalkylsulfaten
(Tergitole) und ähnlichen nicht ionischen Emulgatoren hergestellt werden.
Im Eahmen vorliegender Erfindung können mehrere Modifikationen
vorgenommen werden. So können beispielsweise modifizierte Addukte aus' Polymerisaten mit hohem Molekulargewicht (deren
Molekulargewicht mehr als etwa 5000 beträgt), die äthylenisch ungesättigten Bindungen enthalten, .wie z.B. Mischpolymerisate
aus Äthylen und Butadien, wie hierin beschrieben, hergestellt und emulgiert werden. Es ist auch möglich, andere Phosphite
wie die hierin beschriebenen zu verwenden, so z.B. Polyalkylenoxydphosphite.
Die erfindungsgemäßen modifizierten Polyolefinwachs-Phosphit-Addukte
eignen sich zur Herstellung von Wachsemulsionen, die
als Dekorations- und Schutzüberzüge für die verschiedensten
Oberflächen, von FuBbodenbelägen und Wandverkleidungen bis
zu Schuhleder und Autopolituren, geeignet sind. Die"erfindungsgemäßen
modifizierten Addukte eignen sich außerdem zur Verbesserung der Adhäsion zwischen verschiedenen Substraten und
insbesondere für inerte polymere Oberflächen, wie Polyäthylen. Sie eignen sich außerdem als Zusatz zu den üblichen Zusammensetzungen
für Drucktinten, um die Haftfähigkeit der Drucktinte auf verschiedenen Oberflächen, insbesondere polymeren
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Oberflächen, zu verbessern. Außerdem sind die modifizierten Addukte als Appreturmittel für Fasern und Textilien geeignet,
Den erfindungsgemäß hergestellten Emulsionen können andere
Bestandteile zugegeben werden. So 'können beispielsweise Schleifmittel, wie Bentonit und Tripelerde, Siliconöle wie
Methylsilicon, Lackbenzin, Ton und andere Füllstoffe sowie
Farbstoffe, Streckmittel und Modifizierungsmittel zugefügt werden.
Die Erfindung wird durch die nachfolgenden Beispiele näher erläutert. Alle Teil- und Prozentwerte beziehen sich - wenn
nicht anders angegeben - auf das Gewicht.
Beispiele 1-21
In ein 500 ccm-Kolben, der mit einer Bohrvorrichtung, einem
Thermometer, einer Kühlvorrichtung und einem Tropftrichter ausgestattet
war, wurden 200 g Polyäthylenwachs gegeben, das durch Pyrolyse von Polyäthylen mit einer Dichte von 0,96 und
einem Schmelzindex von 5 (ASTM D-1238-57T) bei 4800C hergestellt
worden war. Das Wachs besaß ein durchschnittliches Molekulargewicht von 2000 und enthielt im Durchschnitt eine
olefinische Doppelbindung je Polymerisatmolekül, von denen 90 fo endständige Vinylgruppen waren. Dem in dem Kolben befindlichen
Wachs wurde Chlorbenzol und Diäthylhydrogenphosphit zugegeben und die Eeaktionsmasse bei 169°C zum Eückfluß erhitzt.
Hierauf wurde innerhalb von etwa drei Minuten eine Lösung eines Peroxydinitiators zugegeben und die Eeaktionsmasse
für die Dauer der Beaktion rückfließend erhitzt. Anschließend
wurde das Chlorbenzol und überschüssiges Diäthylhydrogenphosphit durch Vakuumdestillation entfernt. Das Polyäthylenwachs-Phosphit-Addukt
wurde abgekühlt. Der Umsetzungsgrad wurde
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durch Messen der Veränderung in der VinjrldOjjperbindungsabsorption
bei 11,02 im Infrarotspektrum bestimmt. Das so erhaltene
Produkt war ein hartes, weißes Wachs mit Absorptionen in dem Infrarotspektrum bei 8p00 /U, 8,59 Mt 9,44 M und 9,67 Mt
die charakteristisch für einen Alkylphosphonatester sind.
Die Ergebnisse werden in der nachfolgenden Tabelle zusammengefaßt:
Beispiel
Hr.
Hr.
Diäthylhydrogen
Phosph.it
g
Phosph.it
g
Peroxyd- Chlor-Initiator, benzolg ecm
Eeaktions- Prozentuale zeit Umsetzung
10
11
12
13
H
15
16
17
18
11
12
13
H
15
16
17
18
20
40
40
40
40
25
25
25
18
16
20
40
25
25
25
25
20
18
16
16
18
40
40
40
40
25
25
25
18
16
20
40
25
25
25
25
20
18
16
16
18
1.0"
1.08
1.06
1.08
O.58
0.5ε
1.08
1.0ε
1.0ε
1.0ε
1.0*
1.01
1.0*
1.0*
1.0c
0.5C
0.5<
0.5C
0.5(
0.5
0.5(
c,d
200 | 4 | Std. | 50 |
200 | 4 | Std. | 100 |
200 | 1, | 5 Std. | 83 |
50 | 30 | Min. | 100 |
50 | 20 | Min. | 90 |
40 | 20 | Min. | 68 |
40 | 10 | Min. | 86 |
40 | 5 | Min. | 86 |
40 | 20 | Min. | 75 |
40 | 20 | Min. | 65 |
200 | 2 | Std. | 45 |
200 | 2 | Std. | 67 |
40 | 1 | Std. | 58 |
80 | 30 | Min. | 62 |
40 | 55 | Min. | 100 |
40 | 20 | Min. | 100 |
40 | 20 | Min. | 100 |
40 | 20 | Min. | 94 |
40 | 20 | Min. | 85 |
40 | 20 | Min. | 85 |
40 | 5 | Min. | 50 |
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a 2,5 Dimethyl-2,5-di-(t-butoxy)-hexyn-3
Dicumylperoxyd
c Di-t-butylperoxyd
Peroxyd wurde während 10 Minuten zugegeben.
c Di-t-butylperoxyd
Peroxyd wurde während 10 Minuten zugegeben.
Beispiele 22-24
Allgemeines Verfahren - In der Schmelze
In einen mit einer Eührvorrichtung und einem Thermometer ausgestatteten
500 ccm-Kolben wurden 200 g des in den Beispielen 1-21 beschriebenen Polyäthylenv/achses, Diäthylhydrogenphosphit
und ein Peroxydinitiator gegeben. Die Beaktionsmasse wurde auf die Beaktionstemperatur erhitzt und unter Eühren
für die Dauer der Eeaktion auf dieser Temperatur gehalten. Überschüssiges Diäth/lhydrogenphosphit wurde durch Vakuumdestillation
entfernt. Das erhaltene Produkt war ein hartes weißes Vi'achs. Die prozentuale Umsetzung wurde wie in den Beispielen
1-21 angegeben bestimmt. Die hierbei erzielten Ergebnisse werden in der nachfolgenden Tabelle zusammengefaßt:
Bei- Diäthyl- Peroxyd- Beaktions- Eeaktions- Prozen-
spiel hydrogen- Initiator temperatur zeit tuale
Nr. phosi-hit g Umsetaaig
22 40
23 40
24 40
2,5 Dirnethyl-2,5-di-(t-butoxy)-hexyn-3
Di-t-butylperoxyd
0. | 1a | 130-13 5"0C | 2 | 5 | Std. | 50 |
0. | 5a | 130-14O0C | 1, | Std. | 55 | |
0. | 5b | 17O-175°C | 30 | Min. | 75 | |
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Beispiele 25-30
Allgemeines Verfahren - In der Schmelze
Ein mit einem Thermometer, einem Tropftrichter, einer Kühlvorrichtung
und einem Eührer ausgestatteter 2000 ecm Kolben wurde mit 1000 g des in den Beispielen 1-21 beschriebenen
Polyäthylenwachses beschickt. Das Wachs wurde erhitzt und eine Lösung von Di-t-butylperoxyd in Diathylhydrogenphosph.it
zugegeben. Die Beaktionsmasse wurde für die Dauer der Beaktion unter Beibehaltung der Eeaktionstemperatur gerührt und
überschüssiges Phosphit durch Vakuumdestillation entfernt. Als Produkt wurde ein hartes, weißes Wachs "erhalten. Die
prozentuale Umsetzung wurde wie in den Beispielen 1-21 angegeben bestimmt. Die hierbei erzielten Ergebnisse werden
in der nachfolgenden Tabelle zusammengefaßt:
Bei spiel Nr. |
Diäthyl- hydrogen- phosphit, g |
Di-t- Butyl- Peroxyd, g |
Beaktions- t emp er atur |
Eeaktions- Prozentuale zeit Umsetzung |
Min. + | 100 |
25 | 90 | 2,5 | 1700C | 45 | Min. + | + 92 |
26 | 60 | 2,5 | 1800C | 15 | Min. + | + 90 |
27 | ■ 60 | 2,5 | 1900C | 10 | Min. + | + 79 |
28. | 60 | 2,5 | 2000C | 10 | Min. + | + 100 |
29 | 84 | 2,5 | 16O0C | 15 | Min. + | + 100 |
30 | 90 | 2,5 | 1800C | 15 |
+ Peroxydzugabe während 30 Minuten ++ Peroxydzugabe während 5 Minuten
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18 T645591
Beispiel 31
In einen mit einer Bührvorrichtung, einem Kühler, einem Thermometer
und einem Tropftrichter ausgestatteten 5000 ecm Kolben
wurden 2000 g eines direkt polymerisieren Polyäthylens niedriger Dichte, die 0,88 betrug, gegeben. Dieses Polyäthylen
besaß ein Molekulargewicht von r>*s 2500 und einen Durchschnitt
von etwa einer halben Doppelbindung je Polymerisatmolekül. Der größte Teil der Doppelbindungen waren Vinyliden-Doppelbindungen,
es waren jedoch auch einige innere und endständige Doppelbindungen vorhanden. Eine Mischung aus 350 ecm Chlorbenzol
und 180 g Diäthylhydrogenphosphit wurde zugegeben und die Mischung zum Rückfluß erhitzt. Eine IiÖsung aus 5 g Di-tbutylperoxyd
in 50 ecm Chlorbenzol wurde rasch zugegeben und die Mischung eine Stunde zum Rückfluß erhitzt. Nach Entfernung
des Chlorbenzols und des überschüssigen Phosphits unter Vakuum wurde das Produkt gekühlt. Sein Infrarotspektrum zeigte keine
Absorption der Doppelbindung mehr, besaß jedoch charakteristische Alkylphosphonatabsorption.
Beispiel 31 wurde wiederholt, wobei jedoch nur 275 ecm Chlorbenzol
und 90 g Diäthylhydrogenphosphit mit 20 Minuten Eeaktionsdauer verwendet wurden. Es erfolgte wiederum eine vollständige
Reaktion.
Beispiel 18 wurde wiederholt, wobei jedoch ein Polyäthylenwachs mit einer Dichte von 0,93 verwendet wurde, das durch
Pyrolyse eines Polyäthylenharzes mit hohem Molekulargewicht und einer Dichte von 0,92 hergestellt worden war. Das Wachs
besaß einen Durchschnitt von 1,0 Doppelbindungen pro Molekül und ein durchschnittliches Molekulargewicht von 2000. Der
größte Teil der Doppelbindungen waren Vinyl-Doppelbindungen.
Das Produkt wurde vollständig umgesetzt, wie durch sein Infra-
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rotspektrum festgestellt werden konnte, das keine restlichen
Absorptionen von Doppelbindungen zeigte.
In einen mit einer Bohrvorrichtung, einem Kühler, einem Tropftrichter
und einem Thermometer ausgestatteten 2000 ccm-Kolben wurden 600 g eines Mischpolymerisates aus Äthylen und Propylen
mit niedrigem Molekulargewicht gegeben, das durch die Pyrolyse eines Mischpolymerisates mit hohem Molekulargewicht hergestellt
worden war. Das Mischpolymerisat enthielt im Durchschnitt eine Doppelbindung pro Molekül, wobei der größte Teil Vinyliden-Doppelbindungen
darstellte. Dem Polymerisat wurden 105 ecm Chlorbenzol und 54 g Diäthylhydrogenphosphit zugegeben und die
Mischung zum Rückfluß erhitzt. Sine Lösung aus 1,5 g Di-t-.butylperoxyd
in 15 ecm Chlorbenzol wurde hierauf zugegeben und die Reaktionsmischung 20 Minuten zum Rückfluß erhitzt, worauf das
Lösungsmittel und überschüssiges Phosphit unter Vakuum entfernt v.'urden. Das Infrarotspektrum des rückständigen klebrigen
Sirups zeigte eine beachtliche VerniinderungC>95 i°) in den Aboorptionen
der Doppelbindung.
In einen mit einer Rührvorrichtung, einem Thermometer, einem
Kühler und einem Tropftrichter ausgestatteten 500 ecm Kolben wurden 100 g eines Polyäthvlens mit niedrigem Molekulargewicht
und einer Dichte von 0,96 gegeben, das durch direkte Polymerisation
von Polyäthylen unter Verwendung einee Silylchromat-Kat-ilysators,
wie er in der belgischen Patentschrift 637 740
beschrieben ist, hergestellt worden war, 17 ecm Chlorbenzol und 9 g Diathylhydrogenphosph.it gegeben. Die Mischung wurde zum
Rückfluß erhitzt, und 0,25 g Di-t-butylperoxyd in 3 ecm Chlorbenzol
zugegeben. Die Mischung wurde 20 Minuten zum Rückfluß erhitzt und hierauf in eine große Menge Aceton gegossen. Das
ausgefüllte Wachs wurde abgefiltert, mit Aceton gewaschen und
getrocknet. Sein InfrarotSpektrum zeigte keine der ursprüng-
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lichen Vinylabsorptionen bei 11,02 Axf was eine vollständige
Umsetzung anzeigt.
Beispiel 36
Unter Verwendung der in Beispiel 18 beschriebenen Vorrichtung und des entsprechenden Verfahrens wurden 200 g des in
den Beispielen 1-21 beschriebenen Wachses mit 15g Dimethylhydrogenphosphit
umgesetzt. Das Infrarotspektrum des Produktes besaß praktisch keine Vinylabsorption, wodurch eine im
wesentlichen vollständige Umsetzung angezeigt wird.
Beispiel 36 wurde wiederholt, wobei jedoch 33 g Di-n-butylhydrogenphosphit
anstelle des Dimethylhydrogenphosphites verwendet wurden. Das Infrarotspektrum des Produktes zeigte
eine mehr als 90 folge Umsetzung an.
Ein 250 ecm Kolben wurde mit 40 g des in den Beispielen 1 beschriebenen
Wachses, 10,4 g Dilaurylhydrogenphosph.it und 7 ecm Chlorbenzol beschickt. Die Mischung wurde zum Rückfluß
erhitzt und 0,1 g Di-t-butylperoxyd in 5 ecm Chlorbenzol zugegeben.
Die Mischung wurde 20 Minuten zum Euckfluß erhitzt und dann in eine groie Menge Aceton gegossen. Nach dem Filtrieren
und Waschen mit zusätzlichem Aceton wurde das Produkt getrocknet. Sein Infrarotspektrum zeigte eine 84 $ige Umsetzung
an.
Eine Mischung aus 200 g des in den Beispielen 1 - 21 beschriebenen
Polyäth./lenwachses, 100 ecm Chlorbenzol und 75 g Di-(polyalkylenoxyd)-hydrogenphosphit
von Methoxypolyäthylenglykol mit einem Molekulargewicht von 350 wurde in einem 1000 ccm-Kolben
zum Euckfluß erhitzt und eine Lösung von 0,5 ~ Di-t-
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butylperoxyd in. 5 ecm Chlorbenzol zugegeben. Nach. 1 ,5 Stunden
Erhitzen zum Bückfluß wurde die Mischung in eine große Menge Aceton gegossen. Das Infrarotspektrum des Produktes zeigte
eine 42 ■'folge Umsetzung an.
Beispiel 25 wurde wiederholt, wobei jedoch n-Hexadecyldihydrogenphosphit
anstelle von Diathylhydrogenphosph.it verwendet wurde. Das so erhaltene Produkt war ein hartes, weißes Wachs und
das Infrarotspektrum zeigte eine praktisch vollständige Reaktion.
Beispiel 4 wurde wiederholt, wobei jedoch n-Butyldihydrogenphosphit
anstelle von Diathylhydrogenphosph.it verwendet wurde. Das Produkt war ein hartes, weißes Wachs und das Infrarotspektrum
zeigte eine praktisch vollständige Reaktion.
Beispiel 2 wurde wiederholt, wobei jedoch Äthyldihydrogenthiophosphit
anstelle von Diäthylhydrogenphosphit verwendet wurde. Das Produkt war ein hartes Wachs und das Infrarot spektrum zeigte
eine praktisch vollständige Reaktion.
Beispiel 29 wurde wiederholt, wobei jedoch Di-n-heptylhydrogenthiophosph.it
anstelle von Diäthylhydrogenphosphit verwendet wurde. Das Produkt war ein hartes Wachs und das Infrarotspektrum
zeigte eine praktisch vollständige Umsetzung.
Dieser Versuch wurde in einem 5 cm-Pyrolyse-Extruder durchgeführt.
Die Verweilzeiten in dem Extruder betrugen etwa 10 Minuten. Das Produkt wurde beim Verlassen des Extruders gekühlt,
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indem man es in kaltes Wasser leitete. Der Extruder wurde mit einer Mischung eines Polyäthylenharzes einer Dichte von 0,96
und einem Schmelzindex von 5 und 6 $ Diäthylhydrogenphosphit beschickt. Die Pyrolysierzonen des .Extruders lagen bei 390 ,
während die übrigen-Bereiche bei 300° lagen. Das Pyrolyseprodukt war ein braunes, übel riechendes Wachs, Sein Infrarotspektrum
zeigte keine Absorption, die auf Phosphonatestergruppen hinweisen. Das Produkt besaß eine betonte Vinylabsorption.
Wenn das Harz unter den oben angegebenen Bedingungen in Abwesenheit von Phosphit pyrolysiert wurde, so wurde ein weißes
Extrusionsprodukt erhalten.
Der unter I. beschriebene Kontrollversuch wurde bei 375°G wiederholt,
wobei jedoch in der Beschickungsmischung 0,2 </o Di-tbutylperoxyd
verwendet wurden. Das Produkt besaß schwache Infrarot-Absorptionen bei 8,5 /U, 9»00 Ai und bei 10,00 Ai. Eine
Vinylabsorption war nicht vorhanden. Das Produkt war nicht emulgierbar und wurde in seinem Molekulargewicht nicht besonders
heruntergesetzt. Außerdem war es verfärbt und übelriechend,
Hydrolyse
Beispiel 44
In einem Erlenmeyer-Kolben wurden 110g des in Beispiel 2 beschriebenen
Phosphitadduktes in 250 ecm rückfließend erhitztem Chlorbenzol gelöst und eine Lösung von 7 g KOH in Methanol zugegeben.
Die Mischung wurde 10 Minuten zum Sieden erhitzt und dann in eine große Menge kaltes Methanol gegossen. Das Infrarotapektrum
des ausgefällten Produktes zeigte, daß sich das 8,00 Ai-Band nach 9,35 /U und die Dublette bei 9,44 ax und
9,67 M nach 9,30 Ai und 9,39 M verschoben hatte, was die
erfolgte Hydrolyse zeigt. Das Produkt emulgierte leicht nach
dem in dem nachstehenden Beispiel 52 beschriebenen Verfahren.
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Beispiel 45
Zu 40 g Phosphitaddukt gemäß Beispiel 6 wurde gerührt und auf
150C erhitzt und innerhalb von 35 Minuten 5 ecm konzentrierte
HGl zugegeben. Das Produkt wurde dann in Wasser gegossen und
filtriert. Sein Infrarotspektrum zeigte, daß das 8,00 yu-Band nach 8,35 A* verschoben worden war, was auf eine erfolgte
Hydrolyse hinveiet.
Zu 800 g Phosphitaddukt, das nach dem Verfahren gemäß Beispiel
31 hergestellt und auf 1500C erhitzt worden war, wurde innerhalb
von 50 Minuten eine Lösung aus 20 ecm konzentrierter HCl in 30 ecm Wasser zugegeben. Das Wasser und die Salzsäure konnten
während der Zugabe abdestillieren. Das Infrarotspektrum des Produktes zeigte durch die Verschiebung der 8,00 /U-Absorption
nach 6,35 /U, daß eine vollständige Umsetzung stattgefunden
hatte.
Beist-iel 47
40 g des Produktes gemäß Beispiel 5 wurden 30 Minuten mit einer
Lösung aus 3 g KOH in 3 com H2O auf 150 - 1600C erhitzt. Das
Infrarotspektrur. des Produktes glich dem von Beispiel 44-*
Pyrolyse
Beispiel 46
100 g des Phosjhitad'.uktes gemäß Beispiel 18 wurden unter einem
Stick stoffstrom auf 3400C erhitzt. Die Gasentwicklung setzte
bei 2£00C ein und wurde uit zunehmender Temperatur heftiger.
Dat·· Wachs . urde rasch abgekehlt. Sein Infrarotspektrum zeigte,
iai? üich das ursprüngliche 8,00 yu-Phosphorylabsorptionsband
nach r,ö /u verschoben hatte. Das Produkt emulgierte unter Anwendung
ies in Beispiel 52 beschriebenen Verfahrens gut.
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Beispiel 49
Eine Probe des Phosphitadduktes, das nach dem in Beispiel 18 beschriebenen Verfahren hergestellt worden war, wurde durch
ein Pyrolyserohr mit einem Durchmesser von 30 cm mittels eines NEM-Extruders mit einem Durchmesser von 2,5 cm geschickt.
Die Verweilzeit in dem Pyrolyserohr betrug etwa 2 Minuten bei 35O0C. Das Produkt glich dem Produkt gemäß Beispiel 48.
Beispiel 49 wurde wiederholt, wobei das gemäß Beispiel 32 hergestellte
Wachs-Phosphit-Addukt verwendet wurde. Die gleichen Spektralveränderun^en wurden beobachtet und das Produkt emulgierte
unter Anwendung des in Beispiel 52 beschriebenen Verfahrens
.
Beispiel 49 wurde mit einer höheren Durchführungsgeschwindigkeit wiederholt, so daiS nur eine etwa 40 $ige Umu/andlung stattfand.
Das Produkt war leicht emulgierbar.
Eine Mischung aus 150 g des Phosphonatesterwachses gemäß Beispiel
17 und 30 ecm N,ii-Di-n-butyl-1 ,3-propandiamin wurde unter
Eühren eine Stunde lang unter Stickstoff in einem 500 ccm-Kolben
erhitzt, der ir.it einer Rührvorrichtung, einem Thermometer,
einem Kühler und einem Gacseinlaßrohr versehen war. Das
geschmolzene Wachs wurde dann in eine groile Menge Aceton gegossen
und das ausgefällte Produkt filtriert, mit Aceton gewaschen und getrocknet. Das Infrarotspektrum des Produktes ergab,
daß alle ursprünglichen Phosphonatesterbänder verschoben worden v.aren. Die Phosphorylabsorption bei 6,00 λχ wurde beispielsweise
nach c,4p /U verschoben. Die chemische Analyse er-
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gab, daß zwei Mol Amin umgesetzt worden waren.
Analyse für C1 „H,.,^N.PO:
Berechnet #: 0:81,45, H:13,98, H:2,48, P:1,37
Gefunden fc. 0:81,15, H:H,02, N:2,67, P:1 ,25
Beispiel 52 wurde wiederholt, wobei jedoch 34 g N,N-Di*äth.ylp-phenylendiamin
verwendet wurden. Wiederum zeigte das Infrarotspektrum des Produktes eine vollständige Umsetzung.
Beispiel 52 wurde wiederholt, wobei jedoch 29 g 3-(Aminomethyl)-pyridin
verwendet wurden. Das Infrarotspektrum des Produktes zeigte eine fast vollständige Umsetzung.
Beispiel 52 wurde wiederholt, wobei jedoch 15g Monoäthanolamin
bei 160 - 1700G verwendet wurden. Das Infrarotspektrum
des Produktes zeigte eine vollständige Umsetzung.
Beispiel 52 wurde wiederholt, wobei jedoch 20 g Anilin verwendet wurden. Das Infrarotspektrum des Produktes zeigte eine vollständige
Umsetzung an.
Beispiel 52 wurde wiederholt, wobei jedoch 28 g n-Octylamin
verwendet wurden. Das Infrarotspektrum des Produktes zeigte
eine sehr hohe Umsetzung.
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Beispiel 58
Beispiel 52 wurde wiederholt, wobei jedoch. 22 g N-Methylanilin
verwendet wurden. Das Infrarotspektrum des Produktes zeigte an,
daß eine vollständige Reaktion stattgefunden hatte.
Beispiel 52 wurde wiederholt, wobei jedoch 28 g Di-n-butylaniin
mit einer Beaktionszeit von 6 Stunden bei 200 - 2150C verwendet
wurden. Das Infrarotspektrum ergab eine nahezu vollständige Umsetzung.
Beispiel 52 wurde wiederholt, wobei jedoch 15g 1—Amino—2—propanol
bei 185 - 1900G mit einer Beaktionszeit von 1 1/2 Stunden
verwendet wurden. Das Infrarotspektrum zeigte eine fast vollständige Umsetzung.
Beispiel 52 wurde wiederholt, wobei jedoch 18 g 2-Amino-1-butanol
verwendet wurden. Das Infrarotspektrum zeigte eine vollständige Umsetzung.
Beispiel 52 wurde wiederholt, wobei jedoch nur 20 ecm N,N-Di-nbutyl-1
,3-propandiamin ver/.endet wurden. Das Infrarotspektrum
zeigte eine vollständige Umsetzung.
Beispiel 52 v/urde wiederholt, wobei jedoch 20 g Ν,Ν-Dimeth/laminoäthanol
während einer ^Reaktionszeit von 2 Stunden bei 1600C
verwendet wurden. Das Infrarotspektrum zeigte eine geringe Umsetzung.
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In einem 500 ecm fasaenden Gefäß aus rostfreiem Stahl, das mit
einer Rührvorrichtung, einem Thermometer und einer Einlaßöffnung versehen war und das zum Erhitzen mit Druckdampf und zum
Kühlen mit heißen oder kaltem Wassergeeignet ist, wurden Emulsionen
hergestellt. Eine ".. ischung aus 100 g Wachs. gemäß Beispiel
49, 20 g Ölsäure. ?0 g Mor^holin und 40 g destilliertem
Wasser wurde in das Gefäß gegeben, das anschließend verschlossen wurde. Die Mischung wurde unter Hühren 30 Minuten erhitzt,
260 ecm destilliertes Wasser mit einer Temperatur von etwa 1400C in das Gefäß ge. umpt und die Mischung dann bei 1400C
etwa 20 Minuten gerührt und hierauf abgekühlt. Auf diese Weise wurde eine beständige Emulsion mit kleiner Teilchengröße erhalten.
Die Teilchengröße lag zwischen 250 - 300 S. Nach einer Ruhezeit von einer V/ο ehe variierte der Feststoff gehalt
der Emulsion um weniger als 1 #.
Beispiel 64 wurie wiederholt, wobei jedoch das Wachs gemäß
Beispiel 50 mit ähnlichen Ergebnissen verwendet wurde. Nach einer Ruhezeit von einer Woche variierte der Feststoffgehalt
der Emulsion um weniger als 1 $.
Beispiel '66
Unter Anwendung der in Beispiel 64 beschriebenen Vorrichtung wurde eine Mischung aus 100 g des Wachses gemäß Beispiel 49,
35 g "Ethomeen T-15"(Armour Chemical Co.), 3,5 g Essigsäure
und 36 g destilliertem Wasser 30 Minuten bei 1500C erhitzt,
worauf 35- g Wasser eingepumpt wurden. Die Temperatur wurde
auf HO0C gehalten. Nach 20 Min. Rühren bei 1400C wurde die
Emulsion abgekühlt. Auf diese Weise wurde eine beständige Emulsion
mit iileiner Teilchengröße erhalten. Nach einer Ruhezeit
von einer Woche variierte der Feststoffgehalt der Emulsion um weniger als 1 <-.
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In eine Vorrichtung gemäß Beispiel 64 wurden 80 g des gemäß
Beispiel 49 hergestellten Produktes, 18,4 g "Tergitol KP-H (Union Carbide Chemicals Division), 3,2 g "Tergitol NP-27",
8 g Morpholin und 42 ecm destilliertes Wasser gegeben. Die
Mischung wurde 30 Min. auf 14O0C erhitzt und hierauf 308 g
Wasser eingepumpt, wobei die Temperatur auf 1400C gehalten
wurde. Die Mischung wurde hierauf sofort gekühlt. Es wurde eine beständige, weiße Emulsion mit kleiner Teilchengröße
erhalten. Nach einer Euhezeit von einer Woche variierte der Feststoffgehalt der Emulsion um weniger als 1 %.
Beispiel 68-78
In einem 500 ecm fassenden Gefäß aus rostfreiem Stahl, das mit
einer Rührvorrichtung, einem Thermometer und einer Einlaßöffnung versehen und zum Erhitzen mit Druckdampf und zum Kühlen
mit heißem oder kaltem Wasser geeignet ist, wurden Emulsionen hergestellt. Eine Mischung aus je 100 g eines der aminmodifizierten
Wachsaddukte gemäß Beispiel 52, 54 - 61 und 63, 20 g
ölsäure, 20 g Morpholin und 40 g destilliertem Wasser wurde in das Gefäß gegeben, das hierauf geschlossen wurde. Die Mischung
wurde unter Rühren 40 Minuten erhitzt, worauf 260 ecm destilliertes
Wasser eingepumpt wurden, während die Temperatur auf 1400C gehalten wurde. Die Mischung wurde nach Zugabe des gesamten
Wassers etv.-a 20 Kin. bei 140° geröhrt und hierauf abgekühlt.
Bei jedem der Versuche wurde eine beständige Emulsion mit kleiner Teilchengröße erhalten, deren Feststoffgehalt nach
einer Ruhezeit von einer Woche um weniger als 1 $ variiert.
Beispiel 79 - £1
Das Verfahren gemäß Beispiel 6fc - 7E v.urde angewendet, um Emulsionen
aus den aminmodifizierten Wachsaödukten gemäß Beispiel
52, 46 und 54 herzustellen, wobei Essigsäure und ein kat:?.onische3,
909848/.1111 «, oHGWM.
oberflächenaktives Mittel (Ethomeen), das durch Umsetzung
eines aliphatischen Amins und A'thylenoxyd hergestellt worden war, anstelle von Ölsäure und Morpholin verwendet wurden.
Bei jedem der Versuche wurde eine beständige Emulsion mit kleiner Teilchengröße erhalten, deren Peststoffgehalt um
weniger als 1 $ variierte, nachdem sie eine loche stehengelassen worden war.
Beispiel 82-87
Das Verfahren gemäß Beispiel .68 - 78 wurde angewendet, um Emulsionen aus den aminmodifizierten Wachsaddukten gemäß Beispiel
53 und 56 bis 60 herzustellen, wobei ein Matriumalkylsulfat
(Tergitol) als nicht ionisches oberflächenaktives Mittel anstelle von Ölsäure und Morpholin verwendet wurde.
Bei jedem der Versuche wurde eine beständige Emulsion mit kleiner Teilchengröße erhalten, die in ihrem Peststoffgehalt
um weniger als 1 $ variierte, nachdem sie eine Woche stehengelassen
worden war.
Das gemäß Beispiel 2 hergestellte, nicht modifizierte Addukt wurde dem Emulgierverfahren gemäß Beispiel 44 - 78 unterzogen.
Dieses Addukt emulgierte jedoch nicht, sondern bildete eine feine Dispersion, die nach dem Stehenlassen verkremte.
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Claims (1)
- - 50 -P&.t ent an s priiche1, VöriaJiren sur Herstellung einss Addukte» aus eineii I'olw&chs und einen Alkylphospliit, dadurch ^kennzeichnest, daß ein. Polyolcfinwachs Kit einea Holekul&rgewieht von 1 000 bis 5 und v/onigstens einer halben oieiinischsn ivoppslbiniiun^ pro i'Iolokül mit einem Alkylphosphit ait weni^otons eines■:-A'-ftso«rstoifutoin, das eine Additionsrealction caittels einoi3 !'rcien ßadikals Kit einer olefinischen 2)oppelbinduns eingehen kia wird.2· Vürrahrer. nach Anspruch 1, dadurch g«kennacichn.tit, dr.ii einder iolg^ndon ^orsöl verwendet wirdH-P-OiUin dor X Sauerstoff oder ÖchwöXel, S^ eine Alkylsrappo nit Ma 16 ?:ohlenatoffa.tonen und A ein Wassörstoi'/atoii oder t die Gruppe -OH. ist, in dor ΗΛ XtIr eine Ailcylgruppe rät 1 bi3steht·BAD909841/11113. Vori'tihren n&ch Anspruch 1 und 2, dadurch ßefcurirxKui als Alkvlphosphit 'aimoth^lhyarorjenphoapit, ])iii*h;/lhy.iro&cnphosphit, Dilfiurylhyäroiionphosphit, n-iiexadöcylaihydro&enphoopiiit» n-Butyldihydro£enphoBphit, odor Di-n-hoptylhydro^en thiophosphlt verwendet wird.4· Verfahren mioh Anspruch 1«-dadurch gekennaoichnex, daß als Alkyiphoaphit ein üi~(polyölk^leao>:yd)-hydrOi.:;cnphoaphit eines Methoxypropylenslykola verwende ν wird. ,5. Verfahren Ziiich Anspruch. 1 bis 4» daüurch üekonnü%-ichnetr daßals Polyoleiinwiicho ein i-olyiithylenwwcha, ein J-Oly oder oin Wachs aus einen Äthylen-J?rop;rlen-MiQchpolyn<>rii;itt verwendet wird,6. Verfahren nach Anspruch 1 "bis 5» dcdurch gekennsoiclmet, daß «lie Reaktion unter solchen Be-dingungen durch^s-'Uiirt wira, da3 wenigstens 25 'At vorziieswviise weniestöna 50 ,·'·, anr ol^xiniachon Doppelbinaung ur.gesötat werden·7. Verffihrcn n.-iCh Anspruch 1 bis 6, dadurch ßcl;cnnaeichnett daß üie lieiuctionotenparutup 150 bi.o 2000C betr!i£t.8. Verfahren zuri JJnulgierbai-Er.cIicn aer PiAddukte, hergestellt £ür:;Lß /jnapruch 1 bis 7» d;.uurch gtiK.er.nzeichnet, df.£ wsnigsiens 25 Ά der ιλ\ Phosporatoae gebundenen :>lk;'lgruppen in Ilydroxyl^ruppen rniQ^wandelt Werden.90 98 48/11119. Vorxiihron n:-.ch Anspruch 8, dcuurch &ekcnrizeicnjiott -if Ji v/oni/jstcns 50 '·'· der an Phospliojvruone gebundenen Oxy/ilJc^l^ruppon. in Hydroxylgruppen UEißcwmiuolt werden.10. Verfahren nnch Anspruch 8 und 91 dadurch tfaknnnseichnet, daßSäure- oder die Ußwcinalung durch eine Hydrolyset inabeeondcpe/D. sunhydrol^ ηe odor Pyrolyse erfolgt.11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch geicennzGichnst, daß zur llydrolyaa Chlorv/ascörstoi'f o'.ter Kaliurthyaroxyd verwendet werden.12. Vorinhrcn nach Anspruch 10, dadurch ^okwnnzcichiTft-c, d..ß clls Pyrol,)Oe bei einer 2enperatur vn 280 - 4750C durchgeführt v?ird13. VerxVhron zum Ea\ilgii;rb..tr:a-chen der J.>olyolorinv;.ichß-Al>:;.lphoophit-Äddufcto, hergestellt jei^iiß Ansprach 1 bi3 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Phosphiteater^ruppen nioaca Adduhtos nit einem Anin, das wenigstens ein ^jsinowassdrotojfx'i.ttoiri besitzt, unbesetzt werden.14. Verfahren n.-.ch ymspruch 13, dadurch ßßkennzcichnrit, üü3 ein A d«r folgenden Pornel verv;endet wirdin der &~ ein or^niachor Rßot ait 1-12 Ki und Kg ein V-aosarotofiatorn odor ein einwertiger liest nit 1-12 KohienßtoJLxfitosen ist.BAD 9 0 9848/111115* Yörf&fcraxa nach A3ie:-?ruoh 14» dadurch j5e2ttnii;zoiohn$t, da3inf. 37»:?-Dittthyl· », ?-:or*ofithenol-Etiisßol odar Anil13 - ,daß dia Esaktio» l»el einer ?oayeyixtur uaö iar f;l/.e JÜelt wird, di« ausreicht» ma T/ecigatcns 23 5?,1?· ¥orf»Jiren ssoh Λγ±3$?ηΰ& 13 — 16» dadurchdaß .die KößJiüioa tsoi eiaer Seapertttur von 150 bia 3000C18· Stabile ^suldlon aus i'&ssar» 23iail^atoren und S ^- 50Ö - 17m .' ■909848/1111"119. Aiain-nodifIzierfces I'oiyolcfinvach3-AlI:ylphoapfrit-Aduuk», • das au stabilen I'culaionon mit feiner Tcilchcmjrüße oinul- £iert werden kann, bestehend aus dcia Addukt eines iolyolofinvachaos, das in durchschnitt» v/oni£Steni-> etwa eine halbe olefinische Doppelbindung pro PolyacriLat^olc-kUl und ein ilolokulargov/icht von ctv/a 1C00 *aio et\;a 5000 Lccitat, und eincö Alkylphosphito, <.iaa wonigstcna ein '.i-oaer otoffatoa enthält, welches ciit einor olofiniüchon Γορροΐ-bin&ung' eine Prcie-Hcdikcvl-Adaition eii;cöhön l;ann, und in den wenigstens ctua 25 -p der oleiinicchen I'Dppolbindunsen ait .dels Allcylphoophit unter Bildung einca Aaila:-ctcat welches Phosphonatestergruppen enthält, un^eectst airid, und isrenigatens etv/a 25 :A dieoor Phosiohonatestorcrupi.cn nit einen Anin um^esötst sind, dao v/eni^Dtene ein roaktiona-Aiainowasserstoffatos enthält»20t Anin-isodifisieies Polyolefinwachc-Alkylphospliit-Addulit, dao au stabilen x&uleionen einer ioinen ieüafceijsröße eniul^iert verdea kann, bestehend aus den Addultt eines Polyolfifinvachses, das im Durchschnitt v/enicotona ein© olefinische Doppelbindung pro iolynerisatnolekUl und ©in Kolekular^owicht von etv?a 1000 bis etwa 5000 beaitstf und cinaa · Alkylphosphita der JTolsendon PormelK-P-OR,
ι >in der Z für Sauerstoff oder Schwefel, R» für eine ^I2:yl~ gruppe nit t bia 16 Kohlenstoffatonen und A für v.coser-• stoff oder -OR. steht, wobei R^ eine Alkylgruppo nit 1 bis909848/1111.16 Kohlenstoffatomen ißt, und in dem wenigstens etv/a 50 "j* der olefinischen Doppelbindungen xait dem Alkylrhocphit au οineα Adduktf das Ehoophonateoterfiruppen enthält, um&esotat oind, und vonißstena etwa 50 j£ dor Phosphonatöötor^ruppoa mit einen Atain dor folgenden Foreel trageeotst sindin der Re für einen einwertigen organischen Host und Kg für Wasserstoff oder einen einwertigen organischen Hcet steht und die beiden Reste Re und Bg sueacmen auch einen heterocyclischen Ring bilden können*21.. Kodifiziertes Polyolcsfinwachö-Alkylphosphit-Addulct nach Anspruch 2C^ dadurch gekennzeichnet, daß das i'hosphit die folgende. Formel besitztH-P-OR,
ι >OR4in der R, und R* jeweils für eine Alkyl(;ruppe nit 1 bis 16 Kohlenstoffatomen stehen·22. Ilodifieicrtos rolyolefinv/acha-Alkylphosphit-Addukt nach Anspruch 2Dt dadurch gekennzeichnet, daß das I olyolef inv/achs ein kristallines Polyolefinwachs ist«23. Addukt aus einen iolyoleflmvachs, das im Durchcchnitt wo-eine halbe olefinische Doppelbindung pro 909848/1111satiaolekül und ein iloleiculargcwiciit von etwa 1000 bis ctv/a 5000 bcßitct, und einen Allcylphosphit rsit weni£3teno einen Vasserstoffaton» das nit einer olefinischen doppelbindung eine X?roie-Hadil:al-Additlon eingehen kann» wobei praktisch die gecasitcn olefinicchen Doppelbindungen nit dea Alkylphosphit uagosetst sind«24. Addukt aus einca Polyolcfinv/achSt das in Durehcchnitt veiii£stöno etwa eine halbe olefinische Doppelbindungl'olynerisatnolekül und ein I'olekulargewicht von etwa 1000 bis etwa 5000 tecitat, und einem Alkylphoophit der Porr.olin der X für Sauerstoff oder Cchvrefel, H, für eine Alkyl- ^ruppe nit 1 bis 16 Kohlenot of fat ösen, und A für V.'acaor— otoff oder -OH* steht, vo"boi E^, eir.G Alkyl^ruppe mit 1 bis 16 Kohlenstoff atomen ißtr wobei prakticeh dio iieeantcn olefinischen Soppelbindunsen mit dca AlkylphospLit ua^ßsctct sind«25. AdduKt nach Anspruch 24» dadurch gekennzeichnet» daß das I'olyolefinwachD iia rurchsehnitt venicetcna etv/a eine olefinische Doppelbindung pro Polycericatraolekül aufweist*26. Äüdukt nach Anspruch 24 » dadurch gskennsaichnöt» daß öao Alkylphosphit die folgende Porr.äl besitat909848/1111i '--■- 31 -ο ■ 1S45591in &e;r Β« und, S, ^aurells £ür ©ine Alley !gruppe nit 1 bio ia.stehen·27. t'odifisiertös Polyclcfin^ehs-Al&ylphoaphit^Aäclukt» das au stabilen E&ul&ioäea einsr .reinen ieilchonnröße'q werden fena» bcatehan€ aus einen Polyolefinwacho» das im IJureJäecfariiit wenige%m%s etvia eins fcalbQ olefiniceho ■Doppelbindung pro ^olyncrisatxaölskUl enthält» ein !'.olekalra^owicht vcn etvä 1Ö00 "bis eiva 5000 feesltst tiad in dcsi ve-. nlßütens ts'Svfa 25 S& der olefinischen ü&xij^eibinUttnsen mit oinon Älkylphosphit urs^esstst sind, eas viöaigstons öiaenthält*.welches mit einer olefinischen ©ine Frdi&^tudi&al«»ÄädjLtio2l elii unä In des weai^stona «ßtva 2i> ?* der sit dsa Hi vcrbundenea Öxy&lkyl^xüppea in Eydrox^lgrup^ea"ün^owande sind*28. Ködifisiertos I^lyolefir^aohe-Allcylphoöphit-Adöukt, das eu etaMlea ^ruleioaon einer foinon ScilehsKsrößc eaul^iert u'orden kann» bestehend aus einen l'olyoiefinwache, velc-iice in iurehaohnitt venisGtor.3 et'.;a öins olefinic ehe Xioppc-1-Lindun,^ pro Polyraoricateoleltül cnthült» ein r.clelcularcs·· vieht von etwa 1000 bis ct-^a;.500Q besitst^nd in den \;> jdL'ct«n3 etwa 50 ^ der.-oloiiniöcliert 35opp©ltoinuunsea nlt einen AlUylphosphit der £ol£or.den 2!Or^oI umi;Cii3ct2t sind909848/1111- &I ΔIa tier X Xür Sauerstoff oder εφυοΓοΙ* IU fiUr ei&e Alkyl· S^uppö nit 1 &lö'i6 Sohloßstoffatoäsa und A für v^cocra oder -öHj a«cht» wobei Π* eina Älkylcruppe cit 1 bis 10 KGiilchstöfiätöiic-a Ist, und in des v/oni^stena etva 50 > dor uit des Hiosx)boratoa vcriiü-ndonoa Csyallsrl^ruppon in -I^asind·JlOiliiisisrtsä i::ol|rolc;fiiv.;acli3-Al2;7lphösphit-Anspruch. 2St dadarch gokczmseiolmot;» daß das foi^nda Morsel besitstin der H, und R* Jeweils für eine Al&ylgruppo alt 1 "bio ustofJTatcnen sieäen«Der Pa45tentanwal1(Dr\ yL Schmied-Kowarzilc)909848/1111
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