DE1638550A1 - Zuendeinrichtung fuer Thyristoren - Google Patents
Zuendeinrichtung fuer ThyristorenInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
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- H02M1/08—Circuits specially adapted for the generation of control voltages for semiconductor devices incorporated in static converters
-
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Description
SIEMENS AETIENGESELISCHAPT
Werner-von-Siemens-Str. 50
%7/ 1 O S c
Zündeinrichtung für Thyristoren
Bei der Ansteuerung von auf induktive Last arbeitenden Thyristoren
bereitet das sichere Zünden der Thyristoren Schwierigkeiten. Die Zündimpulse müssen nämlich eine solche Länge haben, daß trotz der
durch die induktive Last verursachten Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom eine Zündung des Thyristors möglich ist. Sollen
Thyristoren au8 Steuerschaltungen mit niedriger Leistung angesteuert
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werden, so ist eine Verstärkung der von der Steuerschaltung abgegebenen Leistung notwendig. Sit beiden oben angeführten Probleme
treten besonders bei Schweißtaktern auf, da diese immer auf eine induktive Last von oftmals wechselnder Größe arbeiten und aus einer
Logikschaltung mit niedriger Leistung angesteuert werden, die
darüber wacht, daß Steuerimpulse nur abgegeben werden, wenn sämtliche beim Schweißbetrieb notwendigen Bedingungen erfüllt sind.
In Figur 1 ist eine solche bekannte Steueranordnung für einen Thyristor als Blockschaltbild gezeigt. Sind am Eingang des Gatters
61 sämtliche Informationen vorhanden, d. h., sämtliche für einen
Schweißvorgang notwendigen Bedingungen erfüllt, dann gibt das Gatter an seinem Ausgang ein Signal ab, welches im Verstärker
p1 verstärkt und dem Transformator T1 zugeführt wird. Auf der
Sekundärseite des Transformators liegt dann die Steuerstrecke des zu steuernden Thyristors p2 unter Zwischenschaltung eines Gleichrichters. Bei dieser Schaltungsanordnung muß der Transformator
für eine Leistung auegelegt sein, die der Zündleistung des Thyristors p2 entspricht. Außerdem muß der Transformator in der
Lage sein, Signale solcher Länge zu übertragen, daß eine sichere Zündung des Thyristors auch bei großer Phasenverschiebung gewährleistet ist. Wegen der relativ hohen zu übertragenden Leistung
und der erforderlichen großen aufzunehmenden Spannungs-Zeitflilche
wird der Transformator recht aufwendig. Außerdem ist der Wirkungsgrad einer solchen Anordnung dann schlecht, wenn man beim Zurückmagnet isieren des Transformators zur Vermeidung von fehlerhaften
Zündungen Widerstandskombinationen vorsehen muß, die hohe Verluste mit sich bringen.*
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8A ORIGINAL
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Die vorliegende Anmeldung betrifft eine Zündeinrichtung für einen von einer Steuerschaltung mit niedriger Leistung über einen
Verstärker und einen Transformator angesteuerten, auf induktive
Last arbeitenden Thyristor. Zweck der Erfindung ist, den Aufwand der gesamten Schaltung, insbesondere für den 3teueraoertraßer,
zu verringern und die Funktioneeicnerheit derselben zu erhöhen.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Transformator
ein KurzimpuleUbertrager ist, daß mit der Sekundärwicklung des
Transformators der Setseingang einer bistabilen Kippstufe verbunden ist und daß der dent Setzeingang zugeordnete Ausgang der
bistabilen Kippstufe mit dem Steuereingang des Thyristors verbunden
ist. .
Ein Ausführungsbeiepiel der Erfindung wird anhand der Beschreibung
in Verbindung mit Figur 2 erläutert.
t
mator T2 und einer auf Thyristorpoential liegenden bistabilen
Kippstufe K, deren einer Ausgang unter Zwischenschaltung eines Verstärkers p3 mit dem zu, steuernden Thyristor p4 verbunden irt.
Der andere Eingang der Kippstufe ist mit einem netzsynchronisierten Impulsgeber I verbunden. Die am Ausgang des Gatters G2 anstehenden
Signale werden am Mffereoeierglied C differenziert und gelangen
über den Transformator T2 an den Eingang a der Kippstufe K. Die Kippstufe K wird durch das Steuersignal in die andere Lage gekippt, so daß am Ausgang dieser Kippstufe ein Dauersignal auftritt,
welches mit Hilfe des Verstärkers p3 verstärkt, auf den Steuer-
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eingang des Thyristors p4 gelangt. Ob dieser Thyristor zündet,
hängt davon ab, ob aufgrund der durch die Eigenschaften der induktiven Last bestimmten Phasenverschiebung ein Stromeinsatz
möglich ist. Ist der Phasenwinkel zwischen der Netzspannung und dem Stromeinsatz größer als der Phasenwinkel zwischen dem NuIldurchgang
der Netsspannung und der positiven Flanke des aus der Kippstufe K stammenden Steuerimpulees, so kann der Thyristor p4
noch nicht zünden. Der Steuerimpuls steht aber am Eingang des Thyristors p4 lange genug an, da die Kippstufe weiterhin in dieser
Lage liegen bleibt. Wird der Stromfluß durch den Thyristor p4
möglich, so zündet dieser und zieht solange Strom, bis der btrom
zu Null wird.
Bei Schweißtaktern schaltet der Thyristor meist nicht den Schweißstrora
direkt, sondern liegt Über einen Zweiweggleichrichter in Reihe mit den Zündstrecken von zwei antiparallelgeschalteten
Ignitrons, deren Anoden-Kathoden-Strecken mit dem Schweißtransformator
in Hfeihe liegen. Dann führt jeweils eines der beiden
Ignitrons während einer Halbwelle Strom, d. h., daß der Thyristor bei jeder Netzspannungshalbwelle gezündet werden muß. Damit der
Th.ri-stor bei der nächsten Halbwelle der Netzspannung wiederum gezündet werden kann, wird die Kippstufe K in der Nähe des Nulldurchgangs
der Spannung zurückgesetzt. Dies geschieht 'mit dem netzsvnchronisierten Impulsgeber I, der jeweils in der Nähe des
Nulldurchganges der Wechselspannung einen Rücksetzimpuls an den Eingang b der Kippstufe abgibt. Das Rücksetzen der Kippstufe kann
dabei vor oder nach dem Nulldurchgang der Netzspannung erfolgen,
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spätestens jedoch vor dem Nulldurchgang des Schweißstromes. Meist
1st eine Spannungsüberwachung einfacher als eine Stromüberwachung, so daß- man in der Regel die Netzspannung als Kriterium vorziehen
wird.
Der besondere Vorteil dieser Schaltungsanordnung besteht darin,
daß ein Zündtransformator verwendet werden kann, der nur für kleine Leistung ausgelegt zu aein braucht und lediglich Signale mit kleiner Spannungs-Zeitflache übertragen muß. Demgegenüber fällt der gegenüber der bereits vorgeschlagenen Schaltung anfallende Mehraufwand von einer bistabilen Kippstufe und einem netzsynchronisierten Impulsgeber nicht ins Gewicht. Selbstverständlich ist die Anwendung der Erfindung nicht auf Schweißtakter beschränkt* Sie ist überall dort anwendbar, wo lange Steuerimpulse erzeugt werden müssen.
daß ein Zündtransformator verwendet werden kann, der nur für kleine Leistung ausgelegt zu aein braucht und lediglich Signale mit kleiner Spannungs-Zeitflache übertragen muß. Demgegenüber fällt der gegenüber der bereits vorgeschlagenen Schaltung anfallende Mehraufwand von einer bistabilen Kippstufe und einem netzsynchronisierten Impulsgeber nicht ins Gewicht. Selbstverständlich ist die Anwendung der Erfindung nicht auf Schweißtakter beschränkt* Sie ist überall dort anwendbar, wo lange Steuerimpulse erzeugt werden müssen.
3 Patentansprüche
2 Figuren
2 Figuren
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Claims (3)
- fi 7 / ι Ο '-· ■♦Patentansprücheί 1 J Zündeinrichtung für einen von einer Steuerschaltung mit niedriger Leistung über einen Verstärker und einen Traneformator angesteuerten, auf induktive Last ar-beitenden Thyristor, dadurch gekennzeichnet, daß der Transformator im wesentlichen ein Kurzimpulsübertrager ist, daß Bit der Sekundärwicklung de? Transformators der Setzeingang einer bistabilen Kippstufe verbunden ist und daß der dem Setzeingang zugeordnete Ausgang mit dem Steuereingang des Thyristors verbunden ict.
- 2. Zündeinrichtung nach Anspr*efe 1f dadurch gekennzeichnet, dai ein netzsynchronisierter Impuisgeber vorgesehen ist, der die bistabile Kippstufe nahe dem Nulidarchgang der zu schaltenden Wechselspannung in die Ausgangslage zurückkippt,
- 3. Zündeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ausgang der bistabilen Kippstufe und de:a Steuereingang des Thyristors ein Verstärker liegt.- 6 - Hab/Hai009835/0567»AD ORIGINAL
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES0108278 | 1967-02-11 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1638550A1 true DE1638550A1 (de) | 1970-08-27 |
Family
ID=7528679
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19671638550 Pending DE1638550A1 (de) | 1967-02-11 | 1967-02-11 | Zuendeinrichtung fuer Thyristoren |
Country Status (4)
Country | Link |
---|---|
BE (1) | BE710487A (de) |
DE (1) | DE1638550A1 (de) |
FR (1) | FR1554297A (de) |
NL (1) | NL6801868A (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2624963A1 (de) * | 1976-06-03 | 1977-12-15 | Licentia Gmbh | Anordnung zur erzeugung von steuerstroemen fuer steuerbare halbleitergleichrichter |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
GB2062372B (en) * | 1979-10-20 | 1984-05-10 | Plessey Co Ltd | Thyristor control circuits |
-
1967
- 1967-02-11 DE DE19671638550 patent/DE1638550A1/de active Pending
-
1968
- 1968-02-07 BE BE710487D patent/BE710487A/xx unknown
- 1968-02-09 FR FR1554297D patent/FR1554297A/fr not_active Expired
- 1968-02-09 NL NL6801868A patent/NL6801868A/xx unknown
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2624963A1 (de) * | 1976-06-03 | 1977-12-15 | Licentia Gmbh | Anordnung zur erzeugung von steuerstroemen fuer steuerbare halbleitergleichrichter |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
NL6801868A (de) | 1968-08-12 |
FR1554297A (de) | 1969-01-17 |
BE710487A (de) | 1968-06-17 |
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