DE1629603B2 - Strangpresse zum Herstellen von Hohlsträngen aus thermoplatischem Material - Google Patents
Strangpresse zum Herstellen von Hohlsträngen aus thermoplatischem MaterialInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Strangpresse zum Herstellen vor. Hohlsträngen aus thermoplastischer;·; Material
nach dem Oberbegriff des Patentanspruches.
Eine solche Strangpresse ist in der GB-PS 548 741 vorbeschrieben. In der Strangpreßmatrize dieser bekannten
Strangpresse konvergieren die Wandungen von Mantel und Dorn in Alispreßrichtung nur über
eine relativ kleine Strecke der Strangpreßmatrize und verlaufen dann im Abgabeendteil parallel.
In der GB-PS 520 560 wird eine Strangpreßmatrize beschrieben, deren Ringraum sich ebenfalls
nur über eine relativ kurze Strecke der Matrize verjünijt,
wobei der Dorn über seine Gesamte Länsie zylindrisch ist.
Nach einem in der GB-PS 685 043 beschriebenen Verfahren werden Rohre oder Schläuche aus thermoplastischem
Material dadurch hergestellt, dnß dieses Material durch eine Düse mit einem Abgabeendteil
extrudiert wird, wobei beim Festlegen des endgültigen Querschnitts des Rohres oder Schlauches eine Kraft
gegen die äußere Oberfläche des Materials während des Gleitens durch die Strangpreßmatrize aufrechterhalten
wird. Dieser bekannte Strangpreßkopf zum Extrudieren von Kunststoffmaterial enthält einen gekühlten
Dorn, der von einer temperaturgeregelten Buchse umgeben ist, die mit dem Dorn einen ringförmigen
Durchgang für das Kunststoffmaterial bildet, wobei sich Dorn und Buchse konisch zum Auslaßende
verjüngen. Auch hier ist jedoch ein relativ großer Teil der Länge des ringförmigen Durchgangs
zylindrisch. Die während des Kühlens vor der Verfestigung auftretende Schrumpfung des Materials
kann zu einer unerwünschten, rauhen Oberfläche mit Runzeln, Riefen oder anderen Fehlern auf dem
Hohlstrang führen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Strangpresse zu entwickeln, deren Matrize während des Abkiihlens
und Schrumpfens mit dem Kunststoff in Kontakt bleibt und dadurch bei einer erheblich größeren
Extrusionsgeschwindigkeit Hohlstränge mit glatten Außen- und Innenflächen liefert. Erfindungsgemäß
wird diese Aufgabe durch eine Ausbildung der Strangpreßmatrize nach den Merkmalen des kennzeichnenden
Teiles des Patentanspruchs gelöst.
Mit einer derart ausgebildeten Strangpreßmatrize kann die Extrusionsgeschwindigkeit erheblich gesteigert
werden. Beispiele für die Steigerung der Extru- C5 sionsgeschwindigkeit sind in der Tabelle 1 angeführt.
Da der Kontakt während der gesamten Verfestigung des Extrudates aufrechterhalten wird, weisen die ge
bildeten Hohlstränge eine glatte Innen- und Außenfläche
auf.
Die Strangpreßgeschwindigkeit eines Gegenstandes aus Kunststoff ist durch die Geschwindigkeit begrenzt,
mit der die Wärme von dem Gegenstand abgeführt werden kann, während er sich durch die Strangpreßmatrize
bewegt. Wenn ein Hohlstrang sich selbst tragen soll, wenn er aus der Strangpreßmatrize austritt,
muß der Kunststoff unter seine Verfestigungstemperatur gekühlt werden. Dies kann auf bekannte
Art, z. B. mittels eines Kreislaufs einer Kühlflüssigkeit durch den Mantelteil der Strangpreßmatrize, erreicht
werden. Da die Kühlung und damit die Verfestigung des Kunststoffmaterials in der Strangpreßmatrize
bewirkt, daß der Kunststoff schrumpft, bleibt bei bekannten Strangpreßmatrizen die äußere Fläche
des Kohlstrangs nicht im Kontakt mit der in nc-ro α
Fläche des .Mantels, was zur Folge hat, daß zwischen
dem teilweise verfestigten Kunststoff und eier inneren Fläche des Mantels ein Spalt entsteht. Dieser Spalt
wirkt als Isolation zwischen dem ManteHei! der Strangpreßmatrize und dem Kunststoff, wodurch das
Abführen der Wärme von dem Kunststoff erschwert ist.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen, nämlich
sowohl den Dorn als auch die Innenfläche des Mantels der Strangpreßmatrize über die ganze Länge
konisch auszubilden, wird das Schrumpfen des Kunststoffmaterials bei seiner Verfestigung ausgeglichen.
Der konische Dorn kann dabei eine geringere Konizität aufweisen als die Innenfläche des Mantels. Der
Holilstrang bleibt in erster Linie deshalb glatt und
frei von Falten, weil er während seiner gesamten Verweilzeit in eier Strangpreßmatrize in Berührung
mit der Innenfläche des Mantels bleibt. Dabei wird kontinuierlich eine Kraft gegen die gesamte äußere
Fläche des Hohlstrangs während seines Weges durch den Durchgang der Strangpreßmatrize aufrechterhalten.
Beim durch Kolbenstrangpressen bewirkten dynamischen Strangpressen von Materialien mit h oh era
Molekulargewicht, z. B. von Äthylen-Polymeren, die einen hohen Druck-Schmelzindex von der Größenordnung
] oder weniger haben, ist es erforderlich, daß sich die Strangpreßmatrize, ausgenommen die
beheizte Plastifizierungskammer, kontinuierlich vom Einsatz bis zum Abgabeendteil verjüngt. Anderenfalls
verursacht die Schrumpfung durch die Kühlung beim Durchgang durch die Strangpreßmatrize eine unerwünschte,
rauhe Oberfläche.
Eine beispielsweise Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Strangpreßanlage,
die in Verbindung mit der Strangpreßmatrize verwendet werden kann,
F i g. 2 einen Längsschnitt einer Strangpreßmatrize.
Ein langgestreckter Hohlstrang von vorbestimmter Querschnittsgestaltung aus einem thermoplastischen
Material wird erhalten durch Zuführen des thermoplastischen Materials zu einer Strangpreßmatrize,
welche, die Querschnittsgestaltung bestimmt, das Aufbringen einer Kraft auf dieses thermoplastische
Material, um seine Bewegung durch die Strangpreßmatrize zu bewirken, und die Aufrechterhaltimg einer
Kraft gegen die äußere Oberfläche des Hohlstranges während seines Weges durch die Strangpreßmatrize.
Die Kraft auf die Außenfläche des Hohlstranses wird
durch die konisch zulaufende Innenfläche des Mantels und die konische Außenfläche des Dorns der
Strangpreßmatrize erzeugt, während er sich durch die Strangpreßmatrize bewegt. Der entstehende Rückdruck
im Hohlstrang führt zu einer besseren Piastifizierung
des thermoplastischen Materials. Ein anderer Vorteil besteht darin, daß das thermoplastische
Material während seiner Verfestigung kompakt bleibt, wodurch die Möglichkeit der Lunker- oder
Riefenbildung verringert wird.
Die Strangpreßmatrize 1 ist in Verbindung mit einer dynamischen Strangpreßanlage dargestellt, die einen
Rahmen 2 umfaßt, der einen Kolben 3 trägt, der mit einem Schwungrad 4 durch eine Kurbelstange 6 und
einen Kreuzkopf 7 verbunden ist. Ein Motor 8 und ein Riemen 9 bewegen den Kolben 3 über den Kurbeltrieb
4, 6, 7 hin und her.
Ein Granulat eines thermoplastischen Materials
kann in einem Vorratstrichter 11 durch eine her-1
kömmliche Fördereinrichtung 12 zugeführt
iais > verläiise
Ein Rohr 13 kann zur Weiterleitung des Ma':
vom Vorratstrichter 11 zu einem Fülltrichter 14
wendet werden, der das Material direkt dem G
des Kolbens 3 zuführt. Dieser preß't es in die Strangpreßmatrize 1. Der Hohlstrang 16 kann durch ein Auflager 17 gestützt werden, nachdem er aus der Strangpreßmatrize ί austritt. Das Auflager 17 kann zur weiteren Reduzierung der Temperatur des Kohlstranges 16 mit Kühleinrichtungen versehen sein.
vom Vorratstrichter 11 zu einem Fülltrichter 14
wendet werden, der das Material direkt dem G
des Kolbens 3 zuführt. Dieser preß't es in die Strangpreßmatrize 1. Der Hohlstrang 16 kann durch ein Auflager 17 gestützt werden, nachdem er aus der Strangpreßmatrize ί austritt. Das Auflager 17 kann zur weiteren Reduzierung der Temperatur des Kohlstranges 16 mit Kühleinrichtungen versehen sein.
Die neuartige Strangpreßmatrize 1 umfaßt einen Dorn 18 und einen diesen konzentrisch umgebenden
Mantel 19. der in einem Abstand von diesem angeordnet
ist, um einen Ringrauni 21. zu bilden. Um den
Mantel 19 und in einem Abstand von diesem ist ein Kühlmantel 22 angeordnet, um eine Ringkanimer 23
zu bilden, durch welche eine Kühlflüssigkeit, wie z. B. Wasser od. dgl, durch die Einlaßleitung 24 und die
Auslaßleitung 26 umlaufen kann.
Das Innere der Strangpreßmatrize 1 kann durch eine andere Kühleinrichtung gekühlt werden, die eine
Einlaßleitung 27 umfaßt, die mit den Durchgängen 28 verbunden ist, die im Inneren des Domes 18 zur Verteilung
einer Kühlflüssigkeit durch alle Bereiche des Dorns angeordnet sind. Die Durchgänge 28 für die
Kühlflüssigkeit münden in einen Kühlflüssigkeitsausgang 29 aus, der zur Ableitung der Kühlflüssigkeit
aus dem Inneren des Dorns, wie durch die Pfeile gezeigt, dient.
Die Strangpreßmatrize 1 kann durch geeignete Einrichtungen der Plastifizierungskammer der dynamischen
Strangpreßanlage angebracht werden. Ein elektrischer Bandheizer 31, der um die Strangpreßvorrichtung
vor dem Eintrittsende der Strangpreßmatrize angeordnet ist, sichert, daß das Kunststoffmaterial
geschmolzen ist, während es in die Strangpreßmatrize eintritt. Ein Wärniedamm 32 in der
Form einer um den Umfang herumlaufenden Nut zwischen der Plastifizierung und der Strangpreßmatrize
isoliert die Plastifizierungskammer von der Strangpreßmatrize und verhindert den Wärmeübergang
zwischen diesen beiden Teilen. Wenn gewünscht, kann eine Isolierungspackung aus einem warmhärtbaren
Harz od. dgl. in den Wärmedamm 32 eingesetzt werden. Die relativen Lagen des elektrischen
Bandheizers 31, des Wärmedamms 32 und der Ringkammer 23 ergeben eine scharfe Erstarrungslinie
zwischen dem schmelzflüssigen und dem festen Zustand des zu formenden Kunststoffmaterials.
Die relative Größe und Form des Dorns 18 und des Mantels 19, die den Ringraum 21 in der Strangpreßmatrize
bilden, können über weite Grenzen variieren. Wichtig ist, daß der Ringraum 21 in Rich-S
tung des Weges des Hohlstranges ausreichend konvergiert, um zu sichern, daß der Hohlst rang in Berührung
mit der Innenfläche des Mantels 19 bleibt, während er durch die Strangpreßmatrize gleitet.
Obwohl die relative Konizität des Dorns 18 und
Obwohl die relative Konizität des Dorns 18 und
ίο des Mantels 19 innerhalb weiter Grenzen in Abhängigkeit
zum Teil von dem Schrumpfungsfaktor des zu pressenden Materials variieren kann, soll der Ringraum
im allgemeinen zwischen dem Dorn und dem Mantel in Richtung des Weges des Hohlstranges um
wenigstens etwa 1 mm'm über die Länge der Strangpreßmatrize
konvergieren. Die bevorzugte Konvergenz beträgt etwa 3 mm/m.
im allgemeinen kann der Dorn innerhalb des Bereichs
bis 15 mm/m konisch zulaufen und der Mantel innerhalb des Bereichs von 1 bis 25 mm m konisch
verlaufen, wobei die Differenz in der Konizität des Dorns und derjenigen der Buchse wenigstens 1 mm/m
beträgt.
Mit der erfindungsgemäßen Strangpresse können
thermoplastische Materialien, z. B. Natur- oder Kunstharze, beispielsweise Polyolefine. Polyamide,
Polyester, Fiuorkohlenstoif poly mere, Acetylharzc, Polycarbonate, Vinylpolymere, Acrylpolymere, Polystyrole
und ähnliche Materialien stranggpreßt werden.
Polyolefine, wie z. B. Polyäthylen und Äthylen-Buten-Mischpolymerisate
mit einem Molekulargewicht größer als iOOOOO, sind besonders zum Strangpressen
mit der erfindunssaemäßen Strangpresse 2eei'.':net.
Ein Äthylen-Buten-Mischpolvmcrisat mit einem
Hochlastschmelzindex von 1.4(ASTM D 1238-62 T, Bedingung F) mit einer Dichte von 0,956 (ASTM
D 1505 T), das etwa 1 Gewichtsprozent Glycerin und etwa 2,5 Gewichtsprozent Ruß enthält, wurde zu
einem Rohr mit 2.54 cm Durchmesser stranggepreßt, um die vergrößerte Strangpreßgeschwindigkeit darzustellen,
die mit einem konvergierenden Ringraum zwischen dem Dorn und dem Mantel der Strangpreßmatrize
erreicht wird. Die folgenden Daten von den verschiedenen neu ausgeführten Versuchen sind in
Tabelle I aufgeführt.
Tabelle Ϊ
Konus | mm m | Grad der | Strangpreß | |
Konver | geschwindig | |||
Versuch | genz des | keit | ||
Dorn | Buchse | Ring | ||
0 | 0 | raums | (cm/min) | |
Nr. | 4 | 4 | (mm/m) | 2,5 bis 5 |
Kontrolle A | 6 | 6 | 0 | 10 bis 13 |
Kontrolle B | 6 | 7 | 0 | 13 |
Kontrolle C | Si | S) | 0 | 32 *) |
1 | 4 | 6 | 1 | etwa 2,5 |
Kontrolle D | 6 | 6 | 0 | etwa 5 |
Kontrolle E | 0 | 10 | ||
2 | 2 | |||
*) Die durch diesen Versuch hergestellte Röhre zeigte eine
äußerst autc Oberfläche, frei von Falten und unebenen Stellen.
Die Kontrollen A, B und C in der vorstehenden Tabelle dienen als eine Grundlage für den Versuch
Nr. 1. Die Kontrollen D und E bilden eine Grundlage für Versuch Nr. 2. Die Unterschiede in den Kontrollversuchen,
z. B. Kontrolle C und Kontrolle E, können der Tatsache zugeschrieben werden, daß das
Strangpressen unter leicht unterschiedlichen Bedingungen durchgeführt worden war.
Die angegebene Strangpreßgeschv/indigkeit ist die annähernde Maximalgeschwindigkeit, bei welcher die
Rohre in ihrer verfestigten Form stranggepreßt werden konnten, wobei sie sich selbst trugen und dabei
frei von Falten beim Austritt aus der Strangpreßmatrize waren. Es ist offensichtlich, daß die Strangpreßgeschwindigkeit,
vergleicht man Versuch Nr. 1 mit den Kontrollen A, B und C, im wesentlichen mit
einer Ringraumkonvergenz von 1 mm/m angewachsen war. Ähnlich ist die Strangpreßgeschwindigkeit
beim Versuch Nr. 2 wenigstens doppelt so groß, verglichen mit der Strangpreßgeschwindigkeit für d'ie
Kontrollversuche D und E.
Aus einem Mischpolymerisat, ähnlich Beispiel 1, wurde eine Mischung mit 10 Gewichtsprozent Ruß,
0,5 Gewichtsprozent Glycerin und 0,5 Gewichtsprozent Isopropylalkohol (Verdünnungsmittel für Glycerin)
gebildet. Diese Mischung wurde zu einer etwa 6,3-cm-Röhre stranggepreßt, um weiter die vergrößerte
Strangpreßgeschwindigkeit darzustellen, die mit einem konvergierenden Ringraum zwischen dem
Dorn und dem Mantel der Form erhalten wird. Die Daten aus diesen Versuchen sind in Tabelle II zusammengestellt.
IO | Versuch | Konus, | mm/m | Grad der Konver genz des 1? Inn |
Strang- preß- geschwin- |
Kmg- raums |
digkeit | ||||
15 Nr. | Dorn | Buchse | (mm/m) | (cm/min) | |
Kontrolle F | 6 | 6 | 0 | 17 | |
-ι j |
3 | 6 | 3 | 31 | |
Aus den obigen Daten ist ersichtlich, daß die Geschwindigkeit im Versuch Nr. 3 nahezu doppelt so
groß ist wie jene für den Kontrollversuch F. Der Grund, warum die Strangpreßgeschwindigkeit für den
Kontrollversuch F von den Strangpreßgeschwindigkeiten für die Kontrollversuche in Tabelle I differiert,
sind die verschiedenen Strangpreßbedingungen und die unterschiedliche Form.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Strangpresse zum Herstellen von Hohlsträngen aus thermoplastischem Material mit einem hin- und hergehenden Preßstempel und einer Strangpreßmatrize mit einem zwischen einem Dorn und einem diesen konzentrisch umgebenden Mantel gebildeten Ringraum, wobei in Richtung des Materialaustritts Mantel und Dorn konisch verjüngt sind und der Ringraum stetig verengt ist. dadurch gekennzeichnet, daß sich die Verengung des Ringraumes (21) über die gesamte Länge von Mantel (19) und Dorn (18) erstreckt und Mantel und Dorn über ihre gesamte Lange kühlbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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US516316A US3393427A (en) | 1965-12-27 | 1965-12-27 | Extrusion die |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8235 | Patent refused |