DE1616250C - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Oszillatorschaltung mit einem Transistor in Emitterschaltung, mit einem
schwingfrequenzbestimmenden, aus Induktivität und Kapazität bestehenden und zwischen Kollektor und
Basis angeordneten Parallelschwingkreis und mit einem Kollektorwiderstand.
Die zwischen Kollektor und Basis angeordnete Induktivität wird nach dem Stand der Technik entweder
durch einen Quarz (vgl. »Funkschau«, 1963, Heft 4, Beilage »Funktechnische Arbeitsblätter
OS 83«) oder durch eine Spule realisiert, der ein Widerstand in Serie geschaltet ist (vgl. französische
Patentschrift 1 245 456). Als Induktivität ist im Falle eines Quarzes dann diejenige Induktivität des Ersatz-Schaltbildes
eines Quarzes wirksam, die die Parallelresonanzfrequenz bestimmt, so daß nur eine wechselspannungsmäßige
Verbindung von Basis und Kollektor besteht. „
Der im Falle einer Spule vorgesehene Serienwiderstand verhindert einen gleichstrommäßigen Kurz- so
schluß von Kollektor und Basis über den niederohmigen Gleichstromwiderstand der Spule. Die Erfindung
geht dagegen von der Erkenntnis aus, daß von einer direkten galvanischen Verbindung zwischen Kollektor
und Basis mittels einer Spule keineswegs ein »Kurzschluß« in dem Sinne verursacht wird, daß die
Oszillatorschaltung funktionsunfähig würde. Vielmehr ergibt sich durch diese Maßnahme überraschenderweise
eine ebenfalls betriebsfähige und außerdem eine besonders frequenz- und amplitudenstabile Oszillatorschaltung,
die insbesondere wesentlich frequenzstabiler ist als die üblichen mit Spulen aufgebauten
Oszillatorschaltungen wie etwa die nach der französischen Patentschrift 1245 456. . .
Im Gegensatz zu den bekannten Schaltungen und unter Überwindung des bisher in der Fachwelt bestehenden
Vorurteils, daß die direkte galvanische Verbindung von Basis und Kollektor über eine Spule
wegen des gleichstrommäßigen »Kurzschlusses« nicht zu einer betriebsfähigen Oszillatorschaltung führen
kann, schlägt die Erfindung demgegenüber vor, daß Basis und Kollektor des Transistors mittels der Spule
des Schwingkreises gleichstrommäßig direkt miteinander verbunden sind und daß eine Anzapfung der
Spule über eine für die Schwingfrequenz kleine Impedanz
oder daß in an sich bekannter Weise eine Anzapfung der Kapazität gleichstrommäßig mit Bezugspotential
verbunden ist. .
Diese Oszillatorschaltung kann beispielsweise mit Vorteil angewendet werden, wenn eine Transistorstruktur
mit ihrem zugehörigen Kollektorwiderstand als Teil einer integrierten Schaltung vorliegt. Es sind
dann lediglich zwei zusätzliche Anschlüsse dieser integrierten Schaltung und nur drei äußere Bauelemente
erforderlich, um die Transistorstruktur mit zugehörigem Widerstand zu einer schwingfähigen
Oszillatorschaltung zu ergänzen. -
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der in der Zeichnung dargestellten Figuren
näher beschrieben.
Die F i g. 1 und 2 zeigen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Oszillatorschaltung mit angezapfter
Spule.
F i g. 3 zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Oszillatorschaltung mit angezapfter, d. h.
unterteilter Kapazität.
In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Oszillatorschaltung dargestellt. Der in
Emitterschaltung betriebene Transistor Γ wird über den Kollektorwiderstand R an der Versorgungsspannung
U betrieben. Basis und Kollektor des Transistors T sind mittels der Spule L gleichstrommäßig
direkt miteinander '"verbünden. Der Spule L ist die
,Kapazität G1 parallel geschaltet, so daß Spule und
Käj^It^eihen^aralielresonanzkreis darstellen, der
die Schwingfrequenz der Oszillatorschaltung bestimmt.
Die Spule L besitzt eine Anzapfung, die über die Kapazität C2 mit Bezugspotential verbunden ist.
Die Kapazität C2 stellt für die Schwingfrequenz eine
kleine Impedanz"dar. : '.--■·■
In F i g. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßeh Oszillatorschaltung gezeigt. Die
Spule L verbindet wieder Kollektor und Basis des Transistors T gleichstrommäßig direkt miteinander.
Die Spule L ist wie im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 angezapft, jedoch im Gegensatz hierzu liegt
der frequenzbestimmende Kondensator nicht parallel zur gesamten Spule, sondern nur parallel zu dem zwisehen
Anzapfung und Kollektor liegenden Teil der Spule L. Dieser Kondensator C3 und die Anzapfung
der Spule L sind über den Kondensator C4, der für
die Schwingfrequenz eine kleine Impedanz darstellt, mit Bezugspotential verbunden. Die übrige Schaltung
von Transistor T und Kollektorwiderstand R ist die gleiche wie die in F i g. 1 gezeigte. ·
F i g. 3 zeigt eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Oszillatorschaltung, bei der die Spule L nicht angezapft ist. Der Kondensator C1 nach
Fig. 1, der parallel zur SpuleL liegt, ist in Fig. 3
in die in Serie liegenden Kondensatoren C5 und C0
aufgeteilt. Am Verbindungspunkt der Kondensatoren C- und C6 ist der Emitter des Transistors Γ angeschlossen,
der gleichzeitig an Bezugspotential liegt. Somit ist der Abgriff des die Schwingfrequenz bestimmenden
Kondensators gleichstrommäßig mit Bezugspotential verbunden. Transistor T und Kollektorwiderstand
R sind wie in Fig. 1 und 2 geschaltet.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Oszillatorschaltung
ist darin zu sehen, daß sie aus besonders wenigen Einzelelementen besteht und somit wenig aufwendig
ist. Sie läßt sich auf einfache Weise realisieren und erzeugt eine besonders frequenz- und amplitudenstabile
Schwingung. Die Kollektor-Emitter-Spannung des Transistors Γ ist nämlich bei der erfindungsgemäßen
Oszillatorschaltung immer gleich der aus physikalischen Gründen äußerst stabilen Basis-Emitter-Spannung,
da durch die gleichstrommäßige Verbindung von Basis und Kollektor über die Spule L
Basis und Kollektor dasselbe Gleichpotential führen. Somit wird aber die Amplitude der erzeugten Wechselspannung,
deren Frequenz von der Resonanzfrequenz des Schwingkreises bestimmt ist, auf. einen
Spitzenwert automatisch stabilisiert, der gleich ist der Differenz aus der Basis-Emitter- bzw. Kollektor-Emitter-Spannung
und der Kollektor-Emitter-Sättigungsspannung, die ihrerseits ebenfalls aus physikalisehen
Gründen sehr stabil ist. Daher ist die Amplitude und die Frequenz der erzeugten Oszillatorschwingung
gegen Betriebsspannungsschwankungen äußerst stabil.
Wie Untersuchungen gezeigt haben, können in der erfindungsgemäßen Oszillatorschaltung bereits Transistoren verwendet werden, deren zulässige BasisEmitter-Spannung
nur 3 V beträgt. Es sind also fast alle handelsüblichen Transistortypen einsetzbar. Eine
Überlastung oder Zerstörung des Transistors tritt
nicht auf, wie man zunächst aus der direkten galvanischen Verbindung von Basis und Kollektor mittels
der Spule schließen könnte.
Claims (1)
- Patentanspruch:Oszillatorschaltung mit einem Transistor in. Emitterschaltung, mit einem schwingfrequenzbestimmenden, aus Induktivität und Kapazität bestehenden und zwischen Kollektor und Basis angeordneten Parallelschwingkreis und mit einem Koilektorwiderstand, dadurch gekennzeichnet, daß Basis und Kollektor des Transistors (T) mittels der Spule (L) des Schwingkreises gleichstrommäßig direkt miteinander verbunden sind und daß eine Anzapfung der Spule über eine für die Schwingfrequenz kleine Impedanz (C, oder C4) oder daß in an sich bekannter Weise eine Anzapfung der Kapazität gleichstrommäßig mit Bezugspotential verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED0055290 | 1968-02-09 | ||
DED0055290 | 1968-02-09 |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
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DE1616250C true DE1616250C (de) | 1973-07-12 |
Family
ID=7056406
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19681616250 Granted DE1616250B1 (de) | 1968-02-09 | 1968-02-09 | Oszillatorschaltung mit einem Transistor in Emitterschaltung |
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DE (1) | DE1616250B1 (de) |
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FR (1) | FR2001680A1 (de) |
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---|---|---|---|---|
FR1245456A (fr) * | 1959-01-26 | 1960-11-04 | Thomson Houston Comp Francaise | Perfectionnements aux oscillateurs harmoniques stabilisés |
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1968
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-
1969
- 1969-02-03 CH CH160669A patent/CH498520A/de not_active IP Right Cessation
- 1969-02-05 SE SE01497/69A patent/SE334397B/xx unknown
- 1969-02-07 NL NL6902018A patent/NL6902018A/xx unknown
- 1969-02-07 GB GB1251417D patent/GB1251417A/en not_active Expired
- 1969-02-08 ES ES363456A patent/ES363456A1/es not_active Expired
- 1969-02-10 FR FR6903046A patent/FR2001680A1/fr not_active Withdrawn
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