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DE1611019C - Vorrichtung zum Bereitstellen von kammartigen, mit den Zähnen in sich zusammengerollten Bindeelementen - Google Patents

Vorrichtung zum Bereitstellen von kammartigen, mit den Zähnen in sich zusammengerollten Bindeelementen

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Publication number
DE1611019C
DE1611019C DE19681611019 DE1611019A DE1611019C DE 1611019 C DE1611019 C DE 1611019C DE 19681611019 DE19681611019 DE 19681611019 DE 1611019 A DE1611019 A DE 1611019A DE 1611019 C DE1611019 C DE 1611019C
Authority
DE
Germany
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binding
elements
holder
teeth
binding elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681611019
Other languages
English (en)
Other versions
DE1611019A1 (de
Inventor
Henry N. Deerfield 111. Staats (V.StA.)
Original Assignee
General Binding Corp., Northbrook, 111. (V.StA.)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Binding Corp., Northbrook, 111. (V.StA.) filed Critical General Binding Corp., Northbrook, 111. (V.StA.)
Publication of DE1611019A1 publication Critical patent/DE1611019A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1611019C publication Critical patent/DE1611019C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Stellungen befinden, in der die Zähne 17 α des Bindeelementes zur Aufnahme des Blattstapels 20 auseinandergespreizt sind. Eine Betätigung eines Fuß- oder eines Hahdschalters 22 setzt den reversiblen Motor 14 im Uhrzeigersinn iii Drehung. Hierdurch erfolgt eine Schwenkung eines Hebels 14 α im Uhrzeigersinn, wodurch eine angelenkte Stange 14 b urid der Bügel 15 nach rechts gezogen werden. Die Bewegung des Bügels 15 führt,auch die Entrbllfihger 13 in die in Fig. i und 2 a in .ausgezogenen Linien gezeigte rechte Stellung, wodurch die Zähne 17 α des Bindeelementes 17 sich wieder zusammenrollen können. Unmittelbar vor der Betätigung des Schalters war der zu bindende Blattstapel mit seiher Perforation über die Zähne 17 ä geschoben worden: Der gebundene Blattstapel 20 wird dann von" der Birideyorrichruug durch eine senkrecht nach oben gerichtete Bewegung parallel zii dem Halte:
12 abgestreift. Ilh Hinblick auf die oben beschriebene Kuryenwirkung wird die Bewegung der HakenaH-schnittel3d an der Spitze der Entrdllfinger 13 nach rechts gleichzeitig am Ende ihrer Bewegung durch eine Querbewegung der Häkenäbschhitte 13 α relativ zu dem Halter.12 begleitet; so daß in der zdm Entfernen des gebundenen Blattstapels 20 bestimmten Stellung die Hakenabschnitte 13 ä unmittelbar gegenüber dem Halter 12 angeordnet sind urid somit die Entrollringer 13 kein Hindernis für das senkrecht nach oben erfolgende. Entfernen des Blattstapels aus der Bindevorrichtung bilden: Nach dem Entfernen des gebundenen Blattstapels ,aus der Vorrichtung wird durch einen Schalter 21 ein in einer Richtung laufender Antriebsmotor 24 eingeschaltet, so daß er sich für feine volle.Umdrehung drehen kann. Dadurch wird durch einen Hebel 25 eine einstellbare Kurbel 26 im Uhrzeigersinn nach unten gezogen; um die beiden, die Bindeelemente tragenden Transportbänder 27 in Richtung des Pfeiles 28 um einen vorbestimmten Betrag zu bewegen, nämlich um den Mitteriabständ zwischen zwei benachbarten Birideelementen 17.. Durch diese Bewegung der Transportbänder 27 wird das ah den Halter 12 angrenzende nächste 3indeelemeht von den Transportbändern durch scharfkantige Biegungen der Transportbänder 27 Bei 27 α und durch im Abstand angeordnete Leitflächen 63 α zur Abwärtsbewegung in den Halter 12 abgezogen, Um durch die Ehtrollfinger
13 geöffnet zu werden. Die zeitliche Abstimmung des Systems., ist derart, daß die Bewegung des Antriebsmotörs24 bei. Betätigung des Handschalters 21 eingeleitet , und der. Stromkreis des Antriebsmotors 24 durch die Beendigung einer Umdrehung des Motors unterbrochen wird: Ein Steuernockeii 29 betätigt einen Schalter 30 am Ende der einen Umdrehung, wenn das nächste Bindeelement 17 sich in dem Halter 12 befindet, um den Motor auszuschalten, damit die Entrollfinger 13 sich in die oben beschriebene, in strichpunktierten Linien dargestellte Lage bewegen: Somit besteht der Bindevorgang ausgehend von einer Anfahgsstellung; in der ein Bindeeleriierit zur Aufnahme eines Blattstapels offen ist; nacheinander aus folgenden Verfahrensschritten:
a) dem eigentlichen Bindevorgang,
b) dem Entfernen des gebundenen Blattstapels,
c) dem Anordnen eines neuen Bindeelementes urid
d) dem öffnen und Strecken der zusammengerollten Zähne des Bindeelementes in die Ausgangsstellung zum Aufnehmen des nächsten Blattstapels.
Versuche haben ergeben, daß die optimale Zeitabstimmung so" ist, daß sogar geübte Bedienungspersonen etwas langsamer arbeiten als die Antriebe 24 und 14. Somit ist während des Betriebes ständig ein Bindeelement zuhi Aufnehmen eines zu bindenden Blattstäpels bereit, bevor die Bedienungsperson die Arbeit des Aufstapeins des vorher gebundenen Blattstapels, des Aüftauchens öder des anderweitigen Ausrichtens der Blätter für den nächsten zu Bindefaden Stapel
ίο und des Ariordnens der Blätter des nächsten zu bindenden Stapels unmittelbar an der Stelle der Entfollfinger beendet Hat. Die Bewegung des Bihdeelementes in die Stellung auf dem Halter 12 mit der nachfolgenden Betätigung von Hand hat sich mehr als zweimal so schnell erwiesen als. irgendein bisher bekannter; halbautomatischer .Bindevorgang. Es sei Bemerkt, daß gemäß der Erfindung und durch die Folge der Verfahrensstufen die Bedienungsperson in keinem Fall das Bindeelement selBst anfassen muß: Wenn der Bindeelemeritvörrat in die Vorrichtung eingesetzt worden ist; wie dies weiter unten.ausführlich beschrieben ist, kann die Vorrichtung fortlaufend betätigt.werden, ohne auf irgendeine Weise die einzelnen Bindeelemente zu berühren. Außerdem wurde festgestellt; daß eiü ungeübter durchschnittlicher Arbeiter die Vorrichtung mit viel weniger Eäridwerklichern Geschick und geistiger Beteiligung Bedienen kann; als es bei den früheren Systemen der Fall war; in denen das Bindeelement von Hand eingesetzt werden müßte und in denen die Bedienungsperson zuerst das Bindeelemerit öffnen; den Blattstapel einsetzen urid dann das Bindeelement schließen niußte, wobei diese Reihenfolge wenigstens einen weiteren Verfahrensvorgang und wenigsteriS einige zusätzliche Handhabungen der Bihdeelemente erforderte.
Die Besondere Bezieh'urig zwischen den elektrisches und den mechanischen Teilen kann leicht auf verschiedene Weise erzielt werden, Beispielsweise, durch die Verwendung. vbri Zeitverzögerungsschältern
u. dgl: Eine Ausführungsförm ist schemäiisch in F i g. 8 dargestellt: Eine Stromquelle 40 speist die AntrieBsmotdre 14 und 24. Ein zentrales Steüerelerherit
31 ist mit einem Beweglichen Zentralkontakt 32 ausgerüstet, der an eine Hauptleitung 33 angeschlossen ist. Der Kontakt 32 ist ari einer Stelle 34 angelenkt und durch eine Feder in Beide Schwenkrichtungen Belastet. Er ist durch den Druckknopfschalter 22 od. dgl. nach oBeh BetätigBär, um einen Kontakt 35 zu Berühren. Wahlweise kann auch eirie ABwärtsBewegung des Kontaktes 32 durch eine Erregung eines Magneten 37 eine Berührung zwischen dem Kontakt
32 und einem Gegenkdntakt 36 hervorrufen. Auf dem Kontakt 32 ist ein Zusatzkontakt 38 isoliert angeordnet. Wenn der kontakt 32 mit dein Kontakt 35 in Berührung steht; verBindet der Zusätzkontakt 38 weitere Kontakte 41 ά und 41 b. Hältemagnete 42 und 43 sind vorgesehen, um den Kontakt 32 in seiner ausgewählten Stellung während der Bewegung des Motors 14 üBer seinen gewünschten BewegungsaBlauf festzu'hälten. Der BewegungsaBlauf wird durch einen Steuernocken 44 auf eirier KurvenscheiBe 45, die üBer eine VerBindung 46 von dem Motor 14 angetrieBen wird, üBer einen zugeordneten Begrenzungsschalter 47 Begrenzt. Wenn somit der Druckknopf 22 von Hand Betätigt wird, wird der Kontakt 32 nach ohen bewegt, um einen Stromfluß durch die Hauptleitung 33 von der Stromquelle 40 über den Kontakt 35, den Motor 24, über Kontakte 39 α, 39 6 und den Zusatzkontakt 38
durch den Haltemagneten 42 und über den Begrenzungsschalter 47, der bei 48 an Erde angeschlossen ist, zu bewirken. Wenn sich der Motor 14 dreht, dreht sich gemäß F i g. 8 die Kurvenscheibe 45 im Uhrzeigersinn, bis der Steuernocken 44 einen Schalter 49 öffnet. Zu diesem Zeitpunkt wird der Motor 14 abgeschaltet und der Magnet 42 entregt, wodurch eine Rückkehr des Kontaktes 32 in die Neutralstellung erfolgt. An dieser Stelle sind die Entrollfinger 13 aus der in strichpunktierten Linien gezeigten Stellung in die in F i g. 1 und 2 a in vollen Linien gezeigte äußerste rechte Lage zurückgekehrt. In dieser Stellung ist der Blattstapel 20 durch das Bindeelement 17 sicher gebunden. Nach dem Binden des Blattstapels 20 verursacht eine Aufwärtsbewegung des gebundenen Blattstapels eine kurzzeitige Betätigung des Schalters 21. Dadurch wird der Kreis von der Stromquelle 40 über Kontakte 50 und 51 zu dem Antriebsmotor 24 geschlossen, wodurch eine Drehung des Motors um eine Umdrehung erfolgt. Eine Steuerung zum Abschalten der Stromzufuhr nach einer Umdrehung wird durch einen Magneten 52 erzielt, der den Schalter 21 in dem geschlossenen Zustand hält, bis eine von dem Antriebsmotor 24 angetriebene Steuerscheibe 53 den Haltekreis durch eine Betätigung eines Schalters 54 öffnet. Unmittelbar nach der Beendigung des Arbeitstaktes schließt eine auf ähnliche Weise von dem Motor 24 getriebene Steuerscheibe 55 kurzzeitig einen Schalter 30 mittels eines Steuernockens 29, um den Magneten 37 zu erregen, was wiederum eine Drehung des Motors 14 im Uhrzeigersinn veranlaßt, so daß unmittelbar nach dem Zuführen der Birideelemente 17 zu dem Halter 12 durch den Motor 24 der Halter in seine äußerste linke Stellung geschwenkt wird, wie dies in den F i g. 1 und 2 a dargestellt ist. Diese Stellung ist die Anfangsstellung, und wenn der Motor 14 den Steuernocken 44 in seine Endstellung bewegt hat, ist der Schalter 49 offen, und die Motore werden beide gestoppt, bis die Bedienungsperson den Schalter 22 betätigt, um einen weiteren Blattstapel zu binden.
Die Bindeelemente selbst sind gemäß F i g. 1 als Vorrat in der Form einer Spule 60 angeordnet. Die Spule 60 ist drehbar auf einer Ladehülse 61 angeordnet, die wiederum von einer auf dem Rahmen der Vorrichtung 10 starr angebrachten Verlängerung 62 getragen wird. Die Bindeelemente 17 sind auf zwei in Achsrichtung der Bindeelemente 17 im Abstand befindlichen Transportbändern 27 durch einen Kontaktkleber angebracht. Die Transportbänder 27 kufen über eine Tragplatte 63, an deren Ende sie über eine richtungsändernde Leitfläche 63 α nach unten und zu einer Transportrolle 64 zurückgeleitet werden, von wo die Transportbänder 27 über Leerlaufscheiben 65 zu einer abnehmbaren Sammelspule 66 geführt werden. Bedingt durch die Verwendung von zwei Transportbändern sind die Transportrollen 64 über Einwegkupplungen 68 getrennt auf einer Antriebswelle 67 angeordnet. Für eine unabhängige Verstellung jeder der beiden Transportbänder 27 sind die Transportrollen 64 über Einwegkupplungen 68 unabhängig auf der Antriebswelle 67 angebracht. Die Antriebswelle 67 wird von dem Antriebsmotor 24 über die Kurbel 26 angetrieben, wobei der Antrieb auf die Nabe 69 der Einwegkupplung 68 wirkt. Der Schwingantrieb durch die Kurbel 26 erzeugt eine Schwingbewegung der Nabe 69, die über die Einwegkupplung 68 eine absatzweise Bewegung der Transportrolle 64 in eine Richtung, und zwar in F i g. 1 im Uhrzeigersinn, bewirkt. Gleichzeitig kann die Transportrolle 64 jederzeit im Uhrzeigersinn gegenüber der Welle 67 mittels eines Handrades 70 bewegt werden, das durch einen Schlitz 71
ίο in der Tragplatte 63 hindurchragt. Hierdurch können beide Transportbänder 27 einzeln wahlweise vorwärts bewegt werden, um auch geringe Ausrichtfehler auszugleichen, die gelegentlich zwischen den beiden Transportbändern 27 entstehen können. Hierdurch kann die Bedienungskraft jederzeit die Bindeelemente 17 parallel zum dem Halter 12 ausrichten. Die Bewegung eines Bindeelementes 17 bei einer Schwenkbewegung der Kurbel 26 wird durch den Abstand bestimmt, um den ein Gelenk 25 α des Hebels 25 von der Mitte
ao der Antriebswelle 67 entfernt ist. Dieser Abstand ist mittels eines Schlitzes 26 α durch eine übliche Einstellung veränderbar. Die Transportbänder 27 werden auf die Sammelspulen 66 aufgewickelt, wobei sie durch einen Antriebsriemen 66 α unter Spannung gehalten werden, der von einer von dem Antriebsmotor 24 getriebenen Reibscheibe 66 b angetrieben wird. Eine Handeinstellung desselben ist jederzeit durch einen auf der Reibscheibe 66 b vorgesehenen Rändelknopf möglich. Es sei bemerkt, daß die Zahl der Sammelspulen 66 der Zahl der Transportbänder 27 entspricht.
Die Bindeelemente können gemäß F i g. 4 auch in
doppelten Schichten angeordnet sein, wobei das die Bindeelemente haltende Transportband oder die Transportbänder um sich selbst zurückgefaltet ist bzw. sind, um eine derartige Doppelschichtpackung zu bilden. Wahlweise können die auf den Transportbändern 27 angeordneten Bindeelemente 17 gemäß F i g. 6 aufgerollt sein. Dabei kann der Bindeelementenvorrat entweder flach, wie in F i g. 4 oder 5 gezeigt ist, oder gemäß F i g. 6 aufgewickelt sein, und er kann in einem Behälter 80 aufbewahrt werden, der gemäß F i g. 7 an einer Bindevorrichtung 81 angebracht ist. Die Transportbänder 27 werden dann um eine handbetätigte Aufwickelspule 82 gewickelt, die leicht durch einen gerändelten oder anderweitig gestalteten Knopf 83 betätigt werden kann. Bei dieser Anordnung kann der Knopf 83 im Uhrzeigersinn bewegt werden, wodurch ein Bindeelement 17 auf dem Halter 12 angeordnet und von dem Transportband 27 abgestreift wird. Eine Bewegung der Zähne des Bindeelementes durch herkömmliche, handbetätigte oder kraftbetätigte Mittel bewirkt das Binden eines Blattstapels in bekannter Weise, und nach einer Abnahme des gebundenen Stapels wiederholt sich der Vorgang nach einer weiteren Bewegung der Aufwickelspule 82, damit ein neues Bindeelement 17 auf dem Halter 12 angeordnet wird.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, 100 Bindeelemente als Vorrat auf Transportbändern aus Vinylchlorid oder Polyvinylchlorid anzuordnen, wobei das Material der Transportbänder und des Kontaktklebers sich gegenüber dem Material des Bindeelementes neutral verhalten soll.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

1 2 PatentansDrüche· gäbe darin, daß die Büideelemente dem Halter als " ' . eine in paralleler Stellung "auf ein Transportband
1. Vorrichtung zum Bereitstellen von kamm- rechtwinklig zur Förderrichtung aufgeklebte Reihe artigen, mit den Zähnen in sich zusammengeroll- schrittweise zuführbar sind und daß zum aufeinanderten Bindeelementen zum Binden entlang eines 5 folgenden Lösen eines jeden Bindeelements von dem Randes gelochter Blattstapel, wobei die Binde- Transportband an der Anlegestelle des Bindeelements elemente mit dem Kammrücken an einem fest- am Halter eine richtungsändernde Leitfläche für das stehenden Halter ausgerichtet anlegbar sind, da- Band vorgesehen ist. . - ' , durch gekennzeichnet, daß die Binde- Durch die Erfindung ist in vorteilhafter Weise'ein elemente (17) dem Halter (12) als eine in par-, io, halbautomatisches Binden von gelochten Blattstapeln alleler Stellung auf ein Transportband (27) recht- mit den bekannten kammartigen Bindeelementen mit winklig zur Förderrichtung aufgeklebte Reihe zusammengerollten Zähnen möglich. Mit der erfinschrittweise zuführbar sind und daß zum aufein- dungsgemäßen Vorrichtung kann eine erheblich anderfolgenden Lösen eines jeden Bindeelementes größere Zahl von Blattstapeln in der Zeiteinheit ge- · (17) von dem Transportband (27) an der Anlege- 15 bunden werden, wobei in vorteilhafter Weise keine stelle des Bindeelementes (17) am Halter (12) eine besondere Geschicklichkeit mehr erforderlich ist, so richtungsändernde Leitfläche (63 a) für das Band daß das Binden auch von ungeschickten Kräften aus-(27) vorgesehen ist ■ geführt werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele der Erkennzeichnet, daß bei der Verwendung mehrerer ao findung, und zwar ist
Bänder (27) als Transportband (27) für jedes Band F i g. 1 eine Seitenansicht einer von einem Elektro-(27) eine einstellbare Transportrolle (64) hinter motor getriebenen Bindevorrichtung, der Lösestelle des Bindeelementes (17) angeordnet F i g. 2 a eine vergrößerte Teilansicht der Entrollist, finger und des Bindeelementes während des Bindevor-
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- as ganges,
kennzeichnet, daß die Transportrollen (64) auf F i g. 2 b eine vergrößerte Draufsicht auf den Bandeiner gemeinsamen Antriebswelle (67) angeordnet aufnahmemechanismus,
sind und der Antrieb jeder Transportrolle (64) F i g. 3 eine Seitenansicht eines Bindeelementes,
über eine Einwegkupplung (68) erfolgt F i g. "4 eine Seitenansicht eines Bindeelementenvor-
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge- 30 rates, der aus einem umgefalteten Transportband bekennzeichnet, daß beim Abnehmen eines fertig steht, das lösbar an ihm befestigte Bindeelemente gebundenen Blattstapels (20) ein Schalter (21) zum trägt, .
Einschalten des Antriebs (24) der Transportrollen F i g. 5 eine Draufsicht auf eine Vielzahl von an
(64) betätigbar ist zwei Transportbändern befestigten Bindeelementen,
35 F i g. 6 eine Seitenansicht eines zusammengerollten
· ' Bindeelementenvorrates der F i g. 5,
Fig.7 eine teilweise geschnittene Seitenansicht,
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bereit- die eine weitere Ausführungsform der in F i g. 1 gestellen von kammartigen, mit den Zähnen in sich zu- zeigten Bindevorrichtung darstellt, und sammengerpllten Bindeelementen zum Binden entlang 40 Fig. 8 ein schematisches elektrisches Schaltbild eines Randes gelochter Blattstapel, wobei die Binder eines Steuerkreises für die in Fig. 1 gezeigte Bindeelemente mit dem Kammrücken an einem feststehen- vorrichtung.
den Halter ausgerichtet anlegbar sind. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
Eine Vorrichtung der genannten Art ist aus der Erfindung kann ein aufgewickelter Vorrat von Binde-USA.-Patentschrift 3 060 780 bekannt. Bei dieser Vor- 45 elementen halbautomatisch so abgegeben werden, wie richtung müssen die Bindeelemente einzeln vor jedem dies in den Fig. 1, 2a und 2b dargestellt ist. In Bindevorgang von Hand eingelegt werden. Dabei wer- F i g. 1 ist eine Bindevorrichtung 10 mit einer Arden die einzulegenden Bindeelemente mehr oder we- beitsfläche 11, einem Halter 12 und Entrollfingern 13 niger geordnet als Einzelteile lose in einem Behälter .dargestellt. Durch einen reversiblen Motor 14 kann aufbewahrt, aus dem sie dann von Hand herausge- 50 ein die Entrollfinger 13 tragender Bügel 15 vorwärts nommen werden müssen. Hierbei besteht die Gefahr, . und rückwärts bewegt werden. Ein von einer Welle 16 daß sich einzelne Bindeelemente miteinander verha- des Bügels 15 getragenes Kurvenelement bewegt •ken, wodurch der Arbeitsfluß zusätzlich gehemmt gleichzeitig den Halter 12 hin und her, wobei der wird. . . .' . Halter 12 zuerst geringfügig in seiner Längsrichtung
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 233 825 ist eine 55 und entlang der Achse von Bindeelementen 17 ver-Buchbindemaschine bekannt, bei der vorgebogene schoben. wird, um auf diese Weise die Hakenab-Drahtstücke auf Tragstäben aufgeklemmt sind und als schnitte 13 α der Entrollfinger 13 mit den Zähnen 17 a Vorrat der'Reihe nach der. Buchbindemaschine züge- .der Bindeelemente 17 in Eingriff zu bringen, so daß führt werden. Die bei der eingangs genannten Vor- bei einer fortgesetzten Schwenkung des Bügels 15 die richtung verwendeten kammartigen Bindeelemente mit 6» Entrollfinger 13 die Zähne 17 a aufrollen und dadurch zusammengerollten Zähnen können jedoch auf der- das Bindeelement 17 in die im linken Teil der F i g. 2 a artigen Tragstäben nicht aufgeklemmt werden. gezeigte Lage zum leichten Einsetzen der offenen
Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung Zähne 17 α in Perforationen öffnen, die sich in dem • der oben beschriebenen Art zu schaffen, bei der im Rand eines zu bindenden Blattstapels 20 befinden. Gegensatz zu der bekannten das Bereitstellen der Bin- 65 In F i g. 1 und 2 a ist eine Anfangsstellung der Bindeelemente für den Bindevorgang am "Halter auto- devorrichtung in dem normalen halbautomatischen matisch vorgenommen wird. . Bindevorgang in strichpunktierten Linien gezeigt, in
Erfiindungsgemäß besteht die Lösung dieser Auf- der die Entrollfinger 13 sich in ihren äußersten linken
DE19681611019 1967-03-20 1968-01-23 Vorrichtung zum Bereitstellen von kammartigen, mit den Zähnen in sich zusammengerollten Bindeelementen Expired DE1611019C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US62431767A 1967-03-20 1967-03-20
US62431767 1967-03-20
DEG0052211 1968-01-23

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1611019A1 DE1611019A1 (de) 1972-02-03
DE1611019C true DE1611019C (de) 1973-03-15

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