DE1591037C - Elektrischer Hochfrequenztransforma tor zur Übertragung eines breiten Frequenz bandes - Google Patents
Elektrischer Hochfrequenztransforma tor zur Übertragung eines breiten Frequenz bandesInfo
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Description
1 2
Die Erfindung geht aus von einem elektrischen Wicklung gewickelt und durch ein oder mehrere
Hochfrequenztransformator zur Übertragung eines Löcher in der Übertragungsleitung rund um die erste
breiten Frequenzbandes, der an eine symmetrische Wicklung hindurchgeführt sind.
Bandleitung angeschlossen ist, die aus einem mittleren Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird im
und wenigstens zwei äußeren Bandleitern besteht, 5 folgenden ein Ausführungsbeispiel an Hand der
wobei jeder der äußeren Bandleiter von dem mittleren Zeichnungen näher beschrieben. Von diesen Zeich-
Bandleiter durch ein Dielektrikum getrennt ist und nungen betreffen
der Transformator einen geschlossenen Kern aus ma- F i g. 1 eine isometrische Ansicht eines Hochfre-
gnetischem Material und mindestens zwei Wicklun- quenzausgangstransformators gemäß der Erfindung,
gen aufweist. . ίο der an eine symmetrische Übertragungsleitung in
In Hochfrequenzgeräten, in denen Ströme eines brei- Plattenform angeschlossen ist, in welcher Figur nur
ten Frequenzbandes zu übertragen sind, z. B. 100 000 die Primärwicklung sowie Teile der Übertragungslei-
bis 30 000 000 Schwingungen in der Sekunde, ist es rung und der Transformator abgeschnitten dargestellt
üblich, Übertragungsleitungen zu benutzen, welche in sind, zwecks größerer Klarheit und leichterer Erläu-
den Schaltungen des Gerätes die Form von leitenden 15 terung, "
Platten aufweisen, wobei der Wellenwiderstand einen F i g. 2 eine isometrische Ansicht der Primärwick-
Wert von nur wenigen Ohm besitzen soll. lung des Transformators gemäß F i g. 1 vor dem Zu-
Bisher bestanden große Schwierigkeiten beim Ent- sammenbau und
wurf von Transformatoren für die Übertragung von F i g. 3 eine isometrische Ansicht des Transforma-
Strömen in oder aus solchen Übertragurigsleitungen ao tors gemäß Fig. 1, wobei sowohl die Primär- als
mit hohem Wirkungsgrad über das ganze Frequenz- auch die Sekundärwicklung dargestellt sind,
band wegen der übermäßigen Streuinduktanz in den Bezugnehmend auf F i g. 1 ist 10 eine symmetrische
Transformatoren und wegen der Gegenwart uner- Übertragungsleitung in Sandwichform mit drei Plat-
wünschter Induktanz in den Zuleitungen zum An- ten 11, 12 und 13 aus hochleitendem Metall, z. B.
Schluß der Transformatoren an die Übertragungslei- as Kupfer. Die Platte 12, welche zwischen den Platten
tungen. Zum Beispiel besitzt eine Zuleitung mit einer 11 und 13 liegt, wird durch zwei metallische Blätter
Induktanz von nur 1 Mikrohenry eine Reaktanz von 12' und 12" von gleicher Flächenform gebildet, wo-
2 Ohm bei 30 000 000 Schwingungen in der Sekunde. bei zwei der Oberflächen miteinander in Berührung
Aufgabe der Erfindung ist daher die Verringerung stehen. Die Blätter sind miteinander vernietet oder
der Streuinduktanz in den Transformatoren und die 30 verschweißt, um eine gute elektrische Verbindung
Schaffung eines verbesserten Transformators zur zwischen ihnen zu erzielen. Die Platte 12 ist aus
Übertragung von Strom in oder aus einer Übertra- einem im weiteren Verlauf der Beschreibung näher
gungsleitung, welche leitende Platten aufweist, die zu erläuterten Grunde so gestaltet,
durch ein Dielektrikum getrennt sind, wobei die Ein Dielektrikum aus isolierendem, verlustarmem Wicklung, welche den Strom in oder aus der Über- 35 Stoff, in der Zeichnung nicht dargestellt, z. B. aus tragungsleitung liefert, derart ausgebildet ist, daß ihre Polytetrafluoroäthylen, ist zwischen die Platten 11 Enden unmittelbar an die Platten der Leitung ange- und 12 sowie zwischen die Platten 12 und 13 einschlossen werden können. gebracht.
durch ein Dielektrikum getrennt sind, wobei die Ein Dielektrikum aus isolierendem, verlustarmem Wicklung, welche den Strom in oder aus der Über- 35 Stoff, in der Zeichnung nicht dargestellt, z. B. aus tragungsleitung liefert, derart ausgebildet ist, daß ihre Polytetrafluoroäthylen, ist zwischen die Platten 11 Enden unmittelbar an die Platten der Leitung ange- und 12 sowie zwischen die Platten 12 und 13 einschlossen werden können. gebracht.
Bei einem elektrischen Hochfrequenztransforma- Zur besseren Klarheit sind die Abstände zwischen
tor zur Übertragung eines breiten Frequenzbandes, der 40 den Platten 11, 13 und der Platte 12 in den Figuren
an eine symmetrische Bandleitung angeschlossen ist, übertrieben groß dargestellt.
die aus einem mittleren und wenigstens zwei äußeren Wie den Fachleuten allgemein bekannt, wird der
Bandleitern besteht, wobei jeder der äußeren Band- Wellenwiderstand einer plattenartigen Übertragungsleiter von dem mittleren Bandleiter durch ein Dielek- leitung durch die Breite der Metallplatten sowie durch
trikum getrennt ist und der Transformator einen ge- 45 die Dicke und Dielektrizitätskonstante des Isolierschlossenen
Kern aus magnetischem Material und stoffes bestimmt.
mindestens zwei Wicklungen aufweist, besitzen erfin- An geeigneter Stelle, nahe einem Ende der Leitung,
dunsgemäß die Bandleiter erste Öffnungen, die so sind in diesem Beispiel Löcher in den Platten 11, 12
bemessen sind, daß sie den magnetischen Kern auf- und 13 mit einem Durchmesser vorgesehen, der einem
nehmen; und der Kern ist innerhalb einer ersten 50 Kern 15 und einer Primärwicklung 16 eines TransWicklung angeordnet, die zwei Hälften besitzt, deren formators angepaßt ist, der als Ganzes das Bezugs-Windungen
gleichmäßig entlang der Länge des Ker- zeichen 14 trägt. Der Kern 15 von Ringform ist teilnes
derart verteilt sind, die Windungen einer Hälfte weise von der Wicklung 16 umschlossen. Letztere
der Wicklung liegen zwischen den Windungen der wird aus dünnem Metall in einer Weise gebildet, die
anderen Hälfte der Wicklung, und ein Ende der 55 im einzelnen später beschrieben wird. Der Kern 15
ersten Wicklungshälfte ist an einen äußeren Band- enthält einen oder mehrere Kreisringe aus magnetileiter
der Übertragungsleitung entlang der die erste schem Material, z. B. aus Mangan-Zink-Ferrit, umÖffnung
bestimmenden Kante des Leiters angeschlos- schlossen von einer dünnen Deckschicht aus Isoliersen,
während ein Ende der zweiten Wicklungshälfte material, ζ. B. Polyamid. Die Abmessung und der
an den anderen äußeren Leiter der Übertragungs- 60 Typ des Kernstoffes werden ausgewählt entsprechend
leitung entlang der die erste Öffnung bestimmenden der vom Transformator zu übertragenden Leistung,
Kante des Leiters angeschlossen ist, und die Verbin- dem Frequenzbereich und der zulässigen höchsten
dung zwischen den beiden Hälften der ersten Wick- Flußdichte, um Verzerrungen der Wellenform zu verlung
an den mittleren Leiter der Übertragungsleitung meiden.
ist entlang der die erste Öffnung bestimmenden Kante 65 Die Wicklung 16 enthält acht Windungen 31 bis
des. mittleren Leiters angeschlossen, und eine Mehr- 38, von denen sieben Windungen 31 bis 37 in der
zahl von vielwindigen Spulen bildet mindestens eine Zeichnung dargestellt sind, während die achte weg-
undere Wicklung, deren Windungen über die erste geschintten ist. Der Durchmesser des Loches in der
3 4
Platte 11 übertrifft den Durchmesser des Loches in Eine weitere rechtwinklige Abbiegung ist in jedem
der Platte 12 um etwa 3 mm, so daß es möglich ist, der Schenkel entlang einer Linie vorgenommen, die
jede der vier Windungen 31 bis 34 mit einem Ende annähernd 7,5 mm vom Ende des Schenkels entfernt
an die Platte 12 anzuschließen und zu diesem Zweck ist in der gleichen Richtung wie die erste Abbiegung,
durch den Spalt zwischen dem Kern 15 und der 5 Die Länge jedes Schenkels zwischen den rechtwink-
' Kante des Loches in der Platte 11 hindurchzuführen ligen Abbiegungen entspricht annähernd der Länge
und in Uhrzeigerrichtung rund um den Umfang des des Umfangs des Kernquerschnittes.
Kernabschnittes zu wickeln und mit dem anderen Acht Sägeeinschnjtte 40 bis 47 sind im Körper 39
Ende, an die Platte 13 nahe der Kante des Loches in in Fluchtlinie mit den Mittellinien der Schenkel 31
der Platte anzuschließen. In ähnlicher Weise über- io bis 38 vorgesehen, so daß der Körper 39 als Polygon
trifft der Durchmesser des Loches in der Platte 13 geformt werden kann, und sie liegen später rund um
den Durchmesser des Loches in der Platte 12 um die Kante des Loches in der Platte 12, in welche der
etwa 3 mm, um zu ermöglichen, daß jede der vier Kern und die Wicklung eingepaßt sind.
weiteren Windungen 35 bis 38 an ein Ende der Acht Löcher 48 bis 55 von elliptischer Form sind
Platte 12 angeschlossen und gegen die Uhrzeigerrich- 15 ferner im Körper 39 vorgesehen. Diese Löcher sind
tung um den Umfang des Kernabschnittes gewickelt so angeordnet, daß ihre großen Achsen auf der
und mit dem anderen Ende an die Platte 11 nahe Mittellinie C-C des Körpers 39 und ihre Mittelpunkte
der Kante des Loches in der Platte angeschlossen auf den Mittellinien der Schenkel 31 bis 38 liegen,
wird. Somit ist die Primärgesamtwicklung 16 des Acht weitere Löcher 56 bis 63 gleicher Form und
Transformators eine in der Mitte angezapfte Wick- so Abmessung wie die Löcher 48 bis 55 sind nahe den
lung, deren jede Hälfte vier parallelgeschaltete Win- Enden der Schenkel vorgesehen. Die Löcher sind so
düngen enthält, die um den Kern gleichmäßig ver- angeordnet, daß ihre großen Achsen auf einer Linie
teilt sind, so daß die Windungen der einen Wick- etwa 40 mm vom Ende jedes Schenkels entfernt und
lungshälfte zwischen den Windungen der anderen ihrer Mittelpunkte auf den Mittellinien der Schenkel
Wicklungshälfte liegen. Die beiden Enden der Ge- 05 liegen.
samtprimärwicklung sind an die Platten 11 und 13 Gemäß F i g. 1 ist, wie früher schon erwähnt, ein
und die mittlere Anzapfung an die Platte 12 ange- Loch mit einem Durchmesser entsprechend dem Kern
schlossen, so daß die Belastung der Leitung symme- 15 und der Windung 16 in der inneren Platte 12 der
trisch und das elektrische Gleichgewicht der Leitung Übertragungsleitung 10 vorgesehen. Damit der entnicht
gestört ist. 30 sprechend geformte Körper 39 der Wicklung 16 an
Gemäß F i g. 2 wird die Primärwicklung des Trans- die innere Platte ohne ungleichmäßigen Zwischen-
formators von einem rechteckigen Kupferblatt mit raum zwischen der Innenplatte 12 und der äußeren
einer Dicke von 0,3 mm gebildet. Das Blatt ist ent- Platte 11 angeschlossen werden kann, wird die Platte
lang einer langen Kante geschlitzt oder genutet, um 12 von zwei Metallblättern 12' und 12" gebildet, die
dadurch eine Konstruktion zu schaffen, die einen 35 miteinander verbunden sind, wobei jedes Blatt die
streifenartigen Körper 39 und acht in gleichen Ab- halbe Dicke derjenigen der Platte 11 oder der Platte
ständen angeordnete Schenkel 31 bis 38 rechtwinklig 13 besitzt. Ein Loch ist in dem Metallblatt 12' vor-
dazu enthält. Die Windungen der Primärwicklung gesehen, das einen Durchmesser besitzt, der etwa
werden durch die acht Schenkel gebildet, demgemäß 13 mm größer ist als derjenige des Loches in dem
sind die Windungen und die Schenkel in der Zeich- 40 Metallblatt 12". Der Körper 39 wird nach seiner
nung Fig. 3 mit den gleichen Bezugszeichen 31 bis Formgebung in die Aussparung eingepaßt, welche ge-
38 wie in F i g. 1 versehen. bildet wird, wenn die Metallblätter miteinander ver-
Abbiegungen sind in den vier Schenkeln 31 bis 34 bunden sind. Der Körper wird an dem Metallblatt
in gleicher Richtung und in den vier weiteren Sehen- 12" angeschweißt, um eine gute elektrische Verbin-
keln 35 bis 38 in der entgegengesetzten Richtung ent: 45 dung zwischen der Platte 12 und der Mittelanzapfung
lang der Verbindung zwischen dem Körper 39 und der Wicklung herzustellen.
den Schenkeln vorgesehen, so daß die Oberfläche des Jeder der Schenkel 31 bis 34 ist rund um den UmKörpers
und die der Schenkel rechtwinklig zueinander fang des Kernquerschnittes herumgelegt, und die
liegen und die Oberfläche der Schenkel in der gleichen Enden der so gebildeten Windungen sind mit Hilfe
Ebene liegen. 5° einer Schweißung nahe der Ecke des Loches in der Der Körper 39 besitzt eine Länge und Breite, wie äußeren Platte 13 verbunden. In ähnlicher Weise ist
sie in der Zeichnung durch die Dimensionslinien 30 der Schenkel 35 bis 38 rund um den Umfang des
und 30' sowie die Bezugsbuchstaben A und B ange- Kernquerschnittes in einer Richtung entgegen dergeben
sind. Die Länge A des Körpers ist annähernd jenigen der Windungen 31 bis 34 herumgelegt, und
gleich dem Umfang der Außenfläche des Kerns 15. 55 die Enden der so gebildeten Windungen sind mit
Bei diesem Beispiel beträgt die Länge A 130 mm und Hilfe einer Schweißung nahe der Kante des. Loches
die BreiteB annähernd78mm. Bei einer einfachen in der äußeren Platte 11 (Fig. 1) miteinander verAusbildung
der Primärwicklung 16 besitzen die bunden. Auf diese Weise bilden die Schenkel 31 bis
Schenkel 31 bis 38 gleichmäßige Breite, und zwar 38 eine in der Mitte angezapfte Wicklung, deren Winetwas
weniger als ein Achtel der Länge des Umfan- 60 düngen eng um den Kern 15 gewickelt sind und sich
ges der inneren Oberfläche des Kernes 15, so daß im wesentlichen entlang der Kantenlänge des Kerns
Spalten zwischen den Windungen verbleiben und ein erstrecken, so daß eine enge magnetische Kopplung
Kurzschluß zwischen benachbarten Windungen ver- zwischen der Wicklung 16 und dem Kern 15 erzielt
mieden ist. Bei diesem Beispiel besitzen die Schenkel wird. Die Zahl der Windungen braucht nicht auf inseine
größere Breite nahe ihren Enden und nahe der 65 gesamt acht Windungen beschränkt zu sein. Jedoch
Verbindung der Schenkel mit dem Körper 39 um eine ist aus später in dieser Beschreibung mitgeteilten Ergrößere
Festigkeit und verstärkte Kopplung zwischen gebnissen zu erkennen, daß acht Windungen als ausden
Windungen und dem Kern zu erzielen. reichend gefunden wurden, um eine angemessene
Claims (12)
- ■ 5 6Kopplung zwischen den Hälften der Wicklung zu er- Das Volumen des Kems und die Anzahl von Win-zielen. . düngen, die notwendig sind, um einen gewünschtenIn F i g. 1" sind acht gleichmäßig in Abständen und Wert der Induktanz zu erhalten, wird bestimmt unterin Fluchtlinie angeordnete Löcher von elliptischer Verwendung bekannter Formeln. Die Induktanz derForm in den Platten 11,12, 13 und im Dielektrikum 5 Primärwicklung wird so ausgewählt, daß sie einenrund um die äußere Kante der Primärwicklung vor- solchen Wert besitzt, daß die Reaktanz der an diegesehen, um Windungen mit isoliertem Kupferdraht Leitung angeschlossenen Wicklung bei der niedrig-zu ermöglichen, welche getrennte Abschnitte einer sten Frequenz einen vernachlässigbaren Nebenschlußüber die Wicklung 16 zu wickelnden Sekundärwick- für die kennzeichnende Impedanz der Übertragungs-lung bilden. In der Zeichnung Fig. 1 sind nur vier io leitung darstellt.Löcher 17, 18, 20, 21 dargestellt. Die acht in gleich- " Ein erfindungsgemäßer als Beispiel hergestelltermäßigen Abständen angebrachten Löcher sind in jede Transformator wirkt als Hochfrequenztransformator,der Platten 11, 12 und 13 und in jede sie trennende der eine günstige Kraftübertragung für eine Über-Isolationsschicht eingestanzt, bevor die Leitung ein- tragungsleitung liefert, die eine Kennimpedanz vongebaut wird. Wie bereits beschrieben, sind Löcher 15 12,5 Ohm besitzt, bei einer äußeren Widerstandsbe-von ähnlicher Größe und Form nahe den Enden der lastung von 50 Ohm.Schenkel 31 bis 38 und entlang der Länge des Kör- Ein Kern von Mangan-Zink-Ferrit wird verwen-pers 39 vorgesehen. Diese Löcher sind in Reihe mit det, der einen Außendurchmesser von annäherndden Löchern in den Platten 11, 12 und 13 und in 38 mm und eine Querschnittsfläche von etwa 40 qmmden sie trennenden Isolationslagen vorgesehen, wenn ao besitzt. Der Transformator ist in eine Plattenüber-der Kern und die Wicklung 16 in die Übertragungs- tragungsleitung mit einer Länge von etwa 240 mmleitung eingebaut sind. Um ein Abschaben der Iso- und einer Breite von annähernd 51 mm eingepaßtlation zu vermeiden, ist jedes Loch noch besonders und in der Lage, Leistungen bis zu annäherndmit Isolationsmaterial in nicht dargestellter Weise 100 Watt einer Belastung von 50 Ohm über einenausgekleidet. a5 Frequenzbereich von 1 500 000 bis 30 000 000 HzGemäß Fig. 3 ist der Transformator 14 mit einer zuzuführen.Sekundärwicklung von acht Abschnitten versehen, die Bei dieser Einrichtung wird eine Primärmduktanzmit den Bezugszeichen 70 bis 77 versehen sind. Jeder von 4,8 Mikrohenry und eine Sekundärinduktanz vonAbschnitt hat fünf Windungen aus emailliertem 29 Mikrohenry erreicht. Wird die ganze Primärwick-Kupferdraht, welche über die Primärwicklung ge- 30 lung kurzgeschlossen, beträgt die Streuinduktanzwickelt und durch einen der acht Schlitze oder Nuten weniger als 0,25 Mikrohenry, und bei halbem primä-hindurchgeführt sind. Die Primärwicklung war vor- rem Kurzschluß ist die Streuinduktanz weniger alsher überzogen mit einer Schutzschicht 78 aus Isolier- 0,5 Mikrohenry.material z. B. Polytetrafluoroäthylen in Blattform. Weitere Wicklungen können vorgesehen sein, um Die Schutzlage besteht aus zwei Teilen, die je die 35 Hochfrequenzpotentiale von geringer Amplitude an Form eines Ringes mit radialen Einschnitten am eine äußere Meßvorrichtung und für ein Rückkoppinneren und äußeren Umfang des Ringes besitzen, lungspotential an Eingangselektroden von Verstärkerum das Material über die Primärwicklung 16 falten einrichtungen zu liefern, die an die Übertragungsleizu können. Nur drei von vier Verbindungen zwischen tung 10 angeschlossen sind.den Enden der Windungen 35 bis 38 und der Scheibe 40 Bei einer weiteren abgewandelten Einrichtung bell sind in der Zeichnung sichtbar und durch die sitzt der Kern rechteckigen Querschnitt von quadra-Bezugszeichen 37,38 und 35 bezeichnet tischer Form und ist nahezu vollständig eingeschlos-Um die Streuinduktanz auf einen Mindestwert zu sen in eine Vielwindungswicklung von entsprechender verringern, sind die Sekundärabschnitte rund um den Gestalt, wobei die Sekundärabschnitte über die mehr-Kern verteilt. Die acht Wicklungen, je mit fünf Win- 45 windige Primärwicklung entlang den geraden Teilen düngen, sind elektrisch parallel geschaltet Zu diesem des Kernes und der Windungen gewickelt sind.
Zweck ist ein Ring 79 aus verzinntem Kupfer vorgesehen, an den der Anfang jeder Wicklung angeschlos- .
sen ist. Patentansprüche:Ein ähnlicher in der Zeichnung nicht dargestellter 50 : ;Ring ist vorgesehen zur entsprechenden Verbindung 1. Elektrischer Hochfrequenztransformator zurder Wicklungsenden. Anschlüsse an äußere Geräte Übertragung eines breiten Frequenzbandes, dersind an geeigneten Stellen auf den beiden Ringen vor- an eine symmetrische Bandleitung angeschlossengesehen. Ein solcher Anschluß ist in der Zeichnung ist, die aus einem mittleren und wenigstens zweidargestellt und mit dem Bezugszeichen 80 versehen. 55 äußeren Bandleitern besteht, wobei jeder derDer Transformator 14 kann entweder benutzt wer- äußeren Bandleiter von dem mittleren Bandleiter den für die Übertragung von Hochfrequenzenergie durch ein Dielektrikum getrennt ist und der Transaus einer äußeren Quelle in die Übertragungsleitung formator einen geschlossenen Kern aus mägneti-10 oder zur Übertragung von Hochfrequenzenergie schem Material und mindestens zwei Wicklun-, aus der Übertragungsleitung zu einer äußeren Be- 60 gen aufweist, dadurch gekennzeichnet, lastung. daß die Bandleiter (11, 12, 13) erste öffnungenDie Wahl eines geeigneten Ferritkernes 15 zur Ver- besitzen, die so bemessen sind, daß sie den magne-wendung bei dem Hochfrequenztransformator 14, der tischen Kern (15) aufnehmen, und daß der Kernin F i g. 1 dargestellt ist, wird auf Grund technischer innerhalb einer ersten Wicklung (16) angeordnetInformationen, die von den Herstellern solche Kerne 65 ist, die zwei Hälften besitzt, deren Windungenzu erhalten sind, getroffen. Diese Information enthält gleichmäßig entlang der Länge des Kernes derartphysikalische Eigenschaften des Kerns, wie z. B. Per- verteilt sind, daß die Windungen (31 bis 34) einermeabilität und Energieverluste. Hälfte der Wicklung zwischen den Windungender anderen Hälfte (35 bis 38) der Wicklung liegen, und daß ein Ende der ersten Wicklimgshälfte an einen äußeren Bandleiter (13) der Übertragungsleitung entlang der die erste. Öffnung bestimmenden Kante des Leiters angeschlossen ist. während ein Ende der zweiten Wicklungshälfte an den anderen äußeren Leiter (11.) der Übertragungsleitung entlang der die erste öffnung bestimmenden Kante des Leiters angeschlossen ist, und daß die Verbindung zwischen den beiden. Hälften der ersten Wicklung an den mittleren Leiter (12) der Übertragungsleitung entlang der die erste Öffnung bestimmenden Kante des mittleren Leiters angeschlossen ist und daß eine Mehrzahl von vielwindigen Spulen miteinander verbunden ist, um mindestens eine weitere Wicklung zu liefern, deren Spulenwindungen (71 bis 79) über die erste Wicklung (16) und durch eine weitere Öffnung der Leiter hindurchgefiihrt sind. - 2. Transformator nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Wicklung (16) aus einem einzelnen rechtwinkligen Metallblatt (39) gebildet ist.
- 3. Transformator nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallblatt (39) geschlitzt bzw. genutet ist um eine Mehrzahl von Schenkeln (31 bis 38) zu schaffen, die an einem Randteil des Metallblattes an einem Ende befestigt sind und an dem anderen Ende frei liegen und daß die Schenkel anfangs in eine Ebene rechtwinklig zu der Ebene des Randteiles und abwechselnde Schenkel (31 bis 34 und 35 bis 38) in entgegengesetzten Richtungen in dieser Ebene sich erstrecken.
- 4. Transformator nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Randteil geschlitzt ist, um das Biegen des erwähnten Teils in eine flache Ringform zu erleichtern.
- 5. Transformator nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Sehenkel (31 bis 38) rechtwinklig zu dem benachbarten Schenkeltcil abgebogen sind.
■ 6. Transformator nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkelenden und der Randteil mit öffnungen (48 bis 55 und 56 bis 63) versehen sind. - .
- 7. Transformator nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (31 bis 38) zwischen dem freien Ende und dem Befestigungsende eine verringerte Breite besitzen.
- 8. Transformator nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Randteil an die Zwischenplatte (12) der Übertragungsleitung und die freien Enden abwechselnder Schenkel an ent-, gegengesetzte äußere Platten (11 und 13) der Übertragungsleitung angeschlossen sind.
- 9. Transformator nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Wicklung eine Mehrzahl von vielwindigen Spulen (70 bis 77) aufweist, die in gleichen Winkclabständen rund um die erste von den Metallblatt geformte Wicklung (16) angeordnet sind.
- 10. Transformator nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die vielwindigen Spulen (70 bis 77), welche die zweite Wicklung bilden, elektrisch miteinander parallel geschaltet sind.
- 11. Transformator nach Anspruch 1 bis 10; dadurch gekennzeichnet, daß außer der zweiten Wicklung (70 bis 77) eine Wicklung vorgesehen ist, welche ein Meßpotential oder ein Rückkopplungspotential liefert.
- 12. Transformator nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern rechteckigen Querschnitt besitzt und im wesentlichen vollständig in einer mehrwindigen Wicklung von entsprechender Form eingeschlossen ist, wobei die vielwindigen Spulen der zweiten Wicklung entlang den geraden Teilen des Kernes und der ihn umschließenden Wicklung liegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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