DE1584059A1 - Scharniervorrichtung fuer Klapptueren od.dgl. an Fahrzeugen - Google Patents
Scharniervorrichtung fuer Klapptueren od.dgl. an FahrzeugenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F1/00—Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass
- E05F1/08—Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings
- E05F1/10—Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings for swinging wings, e.g. counterbalance
- E05F1/12—Mechanisms in the shape of hinges or pivots, operated by springs
- E05F1/1292—Mechanisms in the shape of hinges or pivots, operated by springs with a gas spring
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05Y—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
- E05Y2900/00—Application of doors, windows, wings or fittings thereof
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Description
- "Scharniervorrichtung für Klapptüren od. dgl. an Fahrzeugen" Die Erfindung betrifft eine Scharniervorrichtung für Klapptüren od. dgl. an Fahrzeugen, insbesondere Krankenwagen, mit einem mit der Klapptür fest verbundenen, am Fahrzeugoberteil angelenkten Scharnierarm und mit einer zwischen dem Fahrzeugoberteil und dem Scharnierarm zwischengeschalteten Federung, welche auf die geschlossene Klappfür ein Hebelmoment im Schließsinne und auf die geöffnete Klapptür ein Hebelmoment im Öffnungssinne ausübt.
- Bisherige Scharniervorrichtungen verwenden hierzu im allgemeinen Schraubenfedern, welche jedoch den Nachteil haben, daß sie die Klapptür in der einen oder anderen Endlage verhältnismäßig hart anschlagen lassen oder umständliche Gestänge zur Erzielung der gewünschten Kinematik bedingen. Bei Verwendung von Reibungsfedern wird der gesamte Hub der Klapptür erschwert.
- Die Erfindung bezweckt vor allem eine Behebung der Nachteile der bisherigen Anordnungen und besteht im wesentlichen darin, daß die Feder als pneumatische oder hydropneumatische Feder ausgebildet ist. Sie kann hierbei ausschließlich mit einem gasförmigen Druckmittel (in der Regel Luft), gegebenenfalls auch in Kombination mit einem flüssigen. Mittel arbeiten, wobei die Flüssigkeit insbesondere die Aufgabe einer Druckübertragung hat.
- Eine solche pneumatische oder hydropneumatische Feder hat vor allem den Vorteil, daß sie sich in einfacher Weise einstellen läßt, insbesondere mit Dämpfung arbeiten kann, die auf eine gewünschte günstigste Charakteristik einstellbar ist, z.B. derart, daß sie im wesentlichen über den ganzen Hub gering ist und erst im Bereiche der Hubenden mehr oder weniger steil ansteigt, so daß Stöße infolge Anschlagens der Klapptür an den Endanschlägen weich abgefangen werden können. Zugleich erlaubt die pneumatische oder hydropneumatische Feder eine einfache Anordnung, da sie z.B. als sogenanntes Federbein ohne zusätzliche Gestänge und mit geringer räumlicher Ausdehnung zwischen dem Fahrzeugoberbau und der Klapptür angeordnet werden kann. Auch ist der Aufwand für die Montage der Feder sehe gering. Sie kann in urgespanntem Zustande eingebaut werden, und ein Austausch der Feder ist in jeder Werkstatt ohne zusätzliche Spezialwerkzeuge möglich. Des weiteren kann sie mindestens an einem Ende auch seitlich@insbesondere allseitig beweglich, z.B. mittels Kugelgelenkes, gelagert sein, so daß gegebenenfalls sonst auftretende Spannungen ausgeglichen werden können. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung, bei der der Scharnierarm der Klapptür hinter dem relativ feststehenden Türrahmen am Fahrzeugoberteil@angelenkt ist und die Türrahmenkante bei hochgeklappter Tür U-förmig umgeht, ist die Federung vorteilhaft unmittelbar an dem der Anlenkung am Fahrzeug benachbarten Schenkel des U-förmigen Scharnierarmes gelenkig abgestützt.Vorzugsweise ist hierbei die Anordnung derart getroffen, daß bei Bewegung der Klapptür aus der geschlossenen in die geöffnete Lage die Feder eine Totpunktstellung mit Bezug auf eine Gerade durch-läuft, die ihren eigenen Anlenkpunkt am Fahrzeug mit dem Anlenkpunkt des Scharnierarmes am Fahrzeug verbindet, insbesondere derart, daß die Totpunktlage bei geschlossener Tür und z.:B. stark gespannter Feder nur mit verhältnismäßig kleinem Hebelarm, bei geöffneter Tür und z, B, gering gespannter Feder dagegen mit verhältnismäßig großernHebelarm überschritten ist. Eine solche Anordnung ermöglicht eine besonders einfache Bauart mit wenigen Teilen, da bei unmittelbarer Anlenkung der Feder am Fahrzeugoberfeil sowie am Scharnierarm jegliche Zwischenteile wie Hebel od, dgl. vermieden werden. Zugleich kann das Anheben mit relativ geringem Arbeiteaufwand erfolgen, da schon nach kurzem Hub aus der Schließstellung heraus die Feder das Anheben unterstützt bzw, bewirkt.
- Eine räumlich besondere vorteilhafte Anordnung, die praktisch keinen Nutzraum beansprucht" wird ferner erreicht, wenn die Feder in etwa waage- rechter Lage innerhalb eines durch Seitenwinde kastenförmig versteiften Dachteilen angeordnet ist.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, Hierbei zeigen Fig, 1 die erfindungsgemäße Scharniervorrichtung bei voll geöffneter Klapptür und Fig. 2 desgleichen bei geschlossener Klapptür.
- Am Fahrzeugoberbau 10 mit dem rückwärtigen Dachteil 11 ist - von der Außenrückseite des Fahrzeuges gesehen - hinter dem Türrahmen 12 die Klapptür 13 mittels eines U-förmig gebogenen Scharnierarmes 14 in einem Gelenk bzw. Gelenkpaar 15 am Dachteil 11 bzw. am Türrahmen 12 aufgehängi und durch eine pneumatische oder hydropneumatische Feder 16 abgefedert, Die hydropneumatische Feder 16 besteht aus einem Zylinder 17 und einer Kolbenstange 18, die mit einem im Innern des Zylinders 17 gleitenden Kolben verbunden ist, welcher die in einem Zylinderraum eingeschlossene Luft wechselweise komprimiert bzw. sich expandieren läßt oder z. B. -mittels einer Übertragungsflüssigkeit auf eine Luftfeder wirkt, die gegebenenfalls außerhalb des Zylinders, z. B. konzentrisch zu diesem oder in einem. besonderen getrennten Behälter eingeschlossen ist, auf die die Flüssigkeit mittels einer Membrane od. dgl. arbeiten kann.
- Die pneumatische oder hydropneumatische Feder 16 ist mittels des Zylinders 17 in einem Gelenk 19 am Fahrzeugoberbau und mittels der Kolbenstange 18 in einem Gelenk 20 an dem dem Gelenk 15 benachbarten Schenkel 14a'des U-förmigen Scharnierarmes 14 angelenkt. Die Anordnung ist hierbei 'derart getroffen, daß sich die Feder 16 bei geschlossener Klapptür (Fig; 2) ganz oder teilweise in einem Raum unterhalb des Dachteiles 11 befindet, welcher - nach unten geöffnet .. durch seitliche Versteifungswände 21 begrenzt wird und praktisch keinen Nutzraum beansprucht.
- Bei geschlossener Klapptür I1$' (Fig. 2) ist die Feder 16 stark gespannt, wirkt jedoch nur mit verhältnismäßig kleinem Hebelarm h im Schließsinne
der Tür, so daß schon ein geringes Anheben der Tür genügt, um die Tot- 9 punktlage der Feder mit Bezug auf die Verbindungsgerade@zwischen den - Durch entsprechende Einstellung der Dämpfung, z. B. durch Regelung der Drosselwirkung des durch den Kolben verdrängten Mediums, kann erreicht werden, daß sich die Tür nur unter mehr oder weniger starker Bremswirkung ihren Endlagen nähert bzw. in diese einspielt.
Claims (1)
- Ansprüche': 1. Scharniervorrichtung für Klapptüren (od. dgl.) an Fahrzeugen, insbesondere Krankenwagen, mit einem mit der Klapptür fest verbundenen, am Fahrzeugoberteil angelenkten Scharnierarm und mit einer zwischen dem Fahrzeugoberteil und dem Scharnierarm zwischengeschalteten Federung, welche auf die geschlossene Klapptür ein Hebelmoment im Schließsinn und auf die geöffnete Klapptür ein Hebelmoment im Öffnungssinn ausübt, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder -,
oder als pneumatische/hydropneumatische Feder (16) ausgebildet ist. z. B. sener Tür (Fig. 2) unä/atark gespannter Feder (16) nur mit verhältnis- z. B. mäßig kleinem Hebelarm, bei geöffneter Tür (Fig.1) und/gering gespann-
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEB0090208 | 1966-12-08 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE1584059A1 true DE1584059A1 (de) | 1969-04-10 |
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ID=6985168
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DE19661584059 Pending DE1584059A1 (de) | 1966-12-08 | 1966-12-08 | Scharniervorrichtung fuer Klapptueren od.dgl. an Fahrzeugen |
Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE1584059A1 (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2583700A1 (fr) * | 1985-06-25 | 1986-12-26 | Peugeot | Perfectionnements apportes aux volets articules a equilibreurs, de vehicule automobile |
DE3742903A1 (de) * | 1986-12-19 | 1988-06-23 | Avm Inc | Gewichtsausgleichsvorrichtung mit gasfeder und hebelmechanismus |
EP4054894A4 (de) * | 2019-11-04 | 2023-11-22 | Truck Accessories Group, LLC | Lkw-kappe |
-
1966
- 1966-12-08 DE DE19661584059 patent/DE1584059A1/de active Pending
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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FR2583700A1 (fr) * | 1985-06-25 | 1986-12-26 | Peugeot | Perfectionnements apportes aux volets articules a equilibreurs, de vehicule automobile |
EP0209407A1 (de) * | 1985-06-25 | 1987-01-21 | Automobiles Peugeot | Ausgeglichene, scharnierbare Klappe für Fahrzeuge |
DE3742903A1 (de) * | 1986-12-19 | 1988-06-23 | Avm Inc | Gewichtsausgleichsvorrichtung mit gasfeder und hebelmechanismus |
EP4054894A4 (de) * | 2019-11-04 | 2023-11-22 | Truck Accessories Group, LLC | Lkw-kappe |
US11945291B2 (en) | 2019-11-04 | 2024-04-02 | Leer Group | Truck cap |
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