DE1566447C - Krankenbett - Google Patents
KrankenbettInfo
- Publication number
- DE1566447C DE1566447C DE19671566447 DE1566447A DE1566447C DE 1566447 C DE1566447 C DE 1566447C DE 19671566447 DE19671566447 DE 19671566447 DE 1566447 A DE1566447 A DE 1566447A DE 1566447 C DE1566447 C DE 1566447C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- stretcher
- patient
- bed
- bed according
- supports
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000036633 rest Effects 0.000 claims description 9
- 210000003128 Head Anatomy 0.000 claims description 8
- 210000003127 Knee Anatomy 0.000 claims description 8
- 210000002414 Leg Anatomy 0.000 claims description 8
- 210000001061 Forehead Anatomy 0.000 claims description 3
- 239000006260 foam Substances 0.000 claims description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 2
- 230000001105 regulatory Effects 0.000 claims 1
- 210000000689 upper leg Anatomy 0.000 claims 1
- 210000002832 Shoulder Anatomy 0.000 description 7
- 210000003414 Extremities Anatomy 0.000 description 3
- 206010022114 Injury Diseases 0.000 description 2
- 208000007536 Thrombosis Diseases 0.000 description 2
- 201000010099 disease Diseases 0.000 description 2
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 2
- 230000000474 nursing Effects 0.000 description 2
- 238000011084 recovery Methods 0.000 description 2
- 210000001015 Abdomen Anatomy 0.000 description 1
- 206010033892 Paraplegia Diseases 0.000 description 1
- 208000004210 Pressure Ulcer Diseases 0.000 description 1
- 210000003625 Skull Anatomy 0.000 description 1
- 230000037237 body shape Effects 0.000 description 1
- 230000000875 corresponding Effects 0.000 description 1
- 230000001627 detrimental Effects 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 1
- 239000000789 fastener Substances 0.000 description 1
- 230000004301 light adaptation Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000037361 pathway Effects 0.000 description 1
- 239000011120 plywood Substances 0.000 description 1
- 239000003247 radioactive fallout Substances 0.000 description 1
- 230000029058 respiratory gaseous exchange Effects 0.000 description 1
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 1
Description
Stand der Technik
Es ist bereits eine Krankentrage bekannt (deutsche Auslegeschrift 1 088 189), welche eine Stützvorrichtung
zur seitlichen Lagerung von Patienten aufweist.
Dabei ist an jedem der beiden Längsholme der Krankentrage ein Stützarm schwenkbar befestigt, der an
seinem freien Ende einen Stützhalter trägt.
Wenn nun ein Patient auf der bekannten Krankentrage in einer seitlichen Stellung festgelegt werden
soll, so werden die beiden Stützhalter an den Rumpf des Patienten herangeschwenkt, wobei der eine Halter
an dem Rücken und der andere Halter an dem Bauch des Patienten zur Anlage kommt. Die Stützhalter werden
in dieser Stellung dann fixiert.
Die Stützhalter dieser Krankentrage haben eine relativ kleine Berührungsfläche mit dem Körper des Patienten,
so daß sie schon bei geringer Schwenkung der Liegebahre um ihre Längsachse den Patienten nicht
mehr festzulegen vermögen. Dabei treten an den Berührungsstellen zwischen dem Körper des Patienten
und den Stützhaltern erhebliche Druckkräfte auf, die dem Patienten möglicherweise nicht zuträglich sind
und auf die Dauer zu Thrombosen und anderen Durchblutungsstörungen führen können.
Diese Stützvorrichtung einer Krankentrage ist also in Übereinstimmung mit ihrer Zweckbestimmung so
ausgebildet, daß sie nur kurzzeitig während des Transports eines Patienten benutzt werden, nicht aber über
Tage und Wochen zur Festlegung eines Patienten in einer gewünschten Lage dienen kann.
Es ist ferner bereits ein Krankenbett bekannt (französische Patentschrift 1 399 191), das eine Liegebahre
aufweist, die an einem Bettrahmen um eine zentrale Längsachse schwenkbar ist. An der Unterseite des
Bettrahmens sind kreisbogenförmige Stützen angeordnet, auf denen sich das Bett in der gewünschten
Längsneigung abstützt. Am Bettrahmen sind ferner Halterungen für Schwenkstützen vorgesehen, die an
ihren Enden mit Laufrädern versehen sind und in einer senkrechten Längsebene des Bettes einen Winkel
einschließen. Durch eine geeignete Seilführung kann der Winkel zwischen den Stützen und damit die
Höhe des Bettes verändert werden, wodurch das Bett auch fahrbereit gemacht werden kann. An der Kopfseite
des Krankenbettes ist ein Getriebe vorgesehen, dessen Abtriebszahnrad mit einem Steg der Kopfwand
der Liegebahre drehfest verbindbar ist, so daß. bei Einschalten der das Getriebe antreibenden Motoren
die Liegebahren um eine Längsachse gedreht werden kann.
Die Liegebahre ist kastenförmig aufgebaut, wobei die beiden Stirnseiten Aufnahmen für zwei Drehzapfen
aufweisen. Sowohl die Seitenwände als auch die Unter- und Deckelwand können für sich abgenommen
werden, so daß der auf der Liegebahre befindliche Patient in jeder beliebigen Schwenkstellung von dem
Arzt oder dem Pflegepersonal behandelt werden kann.
Gemäß dieser Patentschrift soll der Patient innerhalb der Liegebahre durch Matratzen oder Polster
festgelegt werden. " ν
Bei diesem bekannten Krankenbett steht zu befürchten, daß beim Verschwenken ein Schwerkranker
nicht, wie gewünscht, seine Lage exakt beibehält, son-, dem sich innerhalb der Liegebahre verlagert, da Matratzen
und Polster grundsätzlich keinen festen Halt geben und je nach Art der Belastung mehr oder weniger
zusammengedrückt werden, wobei sich der Rumpf, der Kopf und die Gliedmaßen des Patienten
mehr oder weniger stark auch in Bezug zueinander verlagern, was bei Schwerverletzten unbedingt verhindert
werden muß.
Aufgabe
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Krankenbett mit einem Bettuntergestell, einem Bettrahmen
und einer von diesem getragenen Liegebahre, die sowohl um eine zentrale Längsachse als auch
um eine quer dazu verlaufende Achse in einem beschränkten Winkelbereich schwenkbar ist, so auszubilden,
daß der in diesem Bett liegende Patient bei Verschwenken der Liegebahre, z. B. zur Vermeidung
des Wundliegens, entsprechend den Erfordernissen der ärztlichen Behandlung so auf der Bahre festgelegt
werden kann, daß sich dabei keine unerwünschten Verlagerungen der Gliedmaßen oder eventueller
Bruchstellen ergeben können. Dabei soll der Patient
möglichst weitgehend geschont werden und nur ein
geringer Aufwand an Pflegepersonal erforderlich sein. Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene
Erfindung gelöst.
Vorteile
Das heue Krankenbett kann in einem weiten Winkelbereich verschwenkt werden, ohne daß eine unerwünschte
Verlagerung des Patienten erfolgt. Die Abstützung des Patienten erfolgt in jeder Schwenkstellung
über relativ große Stützflächen, so daß an keiner Stelle ein überhöhter Stützdruck auftritt, der zu
Thrombosen oder anderen Durchblutungsstörungen führen könnte. Damit erfüllt das Krankenbett eine wesentliche
Voraussetzung dafür, daß ein Patient über längere Zeit in dtesem Bett behandelt werden kann.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben. Bei Ausgestaltung
der Vorrichtung nach Anspruch 3 wird durch Festlegen
der Knie des Patienten die Wirkung der übrigen Gliedstützen noch weiter erhöht. Insbesondere wenn
eine exakte Festlegung der Beine des Patienten erforderlich ist, empfiehlt es sich, gemäß Anspruch 4 einstellbare
Trennstützen vorzusehen.
In vielen Fällen ist es vorteilhaft, das Krankenbett gemäß Anspruch 8 mit Deckabschnitten zu versehen,
so daß sich der Patient in einem mehr oder weniger geschlossenen gepolsterten Raum befindet. Dadurch
wird es möglich, die Bahre um 360° um ihre Längsachse zu verschwenken. Der gepolsterte Raum kann
gemäß Anspruch 9 in gewünschter Weise gekühlt oder erwärmt werden. ■' ,. ; .S-'-'',
Erläuterung der Erfindung
Ein Äusführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der F i g. 1 bis 4 erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische, in ParaHelprojektion dargestellte Ansicht eines Krankenbettes nach der Erfindung,
'..Ii
Fig.2 eine ähnliche, Ansicht des Krankenbettes
wie in Fi g. 1, in der zur Verbesserung der Übersichtlichkeit Einzelheiten weggelassen sind,
Fig.3 einen Grundriß der Liegebahre des Krankenbettes
mit einem daraufliegenden Patienten und
. F i g. 4 eine vergrößerte perspektivische Teilansicht zu F ig. 3. ·
. F i g. 4 eine vergrößerte perspektivische Teilansicht zu F ig. 3. ·
Das neue Krankenbett besitzt, wie aus den Zeichnungen ersichtlich ist, eine Liegebahre 11, die auf
Längs- und Querholmen 16,17 eines U-förmigen Tragrahmens
12 aufliegt, welcher innerhalb eines im wesentlichen U-förmigen Bettrahmens 18 auf Schwenkzapfen
19 und 20 drehbar ist.
Der Bettrahmen 18 sitzt schwenkbar auf einer Schwenkwelle 21, die durch den Bettrahmen 18 reicht
und in Lagernuten von Stützen 22 und 23 eines fahrbaren Untergestells 24 eingelegt ist.
Schwenkbewegungen der Liegebahre 11 um die durch die Schwenkzapfen 19 und 20 bestimmte Bettlängsachse werden mittels eines umschaltbaren, langsam laufenden Elektromotors 41 bewirkt, der über ein Untersetzungsgetriebe mit einem nicht dargestellten
Schwenkbewegungen der Liegebahre 11 um die durch die Schwenkzapfen 19 und 20 bestimmte Bettlängsachse werden mittels eines umschaltbaren, langsam laufenden Elektromotors 41 bewirkt, der über ein Untersetzungsgetriebe mit einem nicht dargestellten
ίο Antriebsstirnrad zusammenwirkt. Die Frequenz der
Schwenkbewegung liegt vorzugsweise in der Größe von einem Schwenkvorgang pro 5 Minuten.
Im Hinblick darauf, daß eine nachteilige Bewegung • eines nach der Darstellung der F i g. 3 auf der Liegebahre
11 liegenden Patienten 55, der während der gesamten Behandlungsperiode ruhig liegenbleiben soll,
verhindert werden muß, und zur seitlichen Abstützung sowie zum Schutz des Patienten besitzt das dargestellte
Krankenbett Befestigungselemente für zwei
ao nachgiebige, aufrecht stehende Seitenstützen 61 an jeder
Seite der Liegebahre 11. Die Seitenstützen 61 sind jeweils vorzugsweise etwa 25 cm hoch und reichen
vom Fußende des Bettes bis unter die Achselhöhlen des Patienten. Infolge ihrer Nachgiebigkeit lassen sich
as die Seitenstützen 61 den Körperumrissen des Patienten
anpassen. Sie sind in dieser angepaßten Stellung lösbar an der Liegebahre 11 festgehalten. Die Innenflächen
der Seitenstützen 61 sind mit einem Kunst-. stoffschaum oder einem ähnlichen Werkstoff bezogen.
Jede Seitenstütze 61 besteht aus zwei oder mehreren gesonderten Längenabschnitten,. die ununterbrochen
aneinandergesetzt werden und" deren Bedeutung weiter unten erläutert wird. '
Die beiden nachgiebigen, nach oben stehenden Seitenstützen 61 der Liegebahre 11 können aus nachgiebigem,
auf Sperrholzlatten aufgezogenem Metall mit zahlreichen, in Abstand voneinander angeordneten,
aufrecht stehenden Rohrabschnitten bestehen, die jeweils an ihren Außenseiten sitzen und auf Rohrhalter
60 aufgesteckt werden können. Beim Gebrauch wird dann jede dieser biegsamen Seitenstützen 61 von
Hand entsprechend der Körperform des Patienten eingestellt und danach festgelegt. '■
Die Seitenstützen 61 besitzen nach unten vprste-
hende Stifte 62, die in rohrartige Halter 60 (Fig.2),
die auf der Liegebahre 11 angeordnet sind, fest eingesetzt werden können. Die Seitensiützen 61 werden in
der gewünschten Formgebung zusätzlich durch Einle- ; gen ihrer Enden in nach oben ragende Einlegestege 64
einer einstellbaren Fußstützbank 65 gehalten. Damit Längsbewegungen des Patienten ausgeschaltet,sind,
besitzt die Fußstützbank 65 z^ei gepolsterte Fußstützen 66. Da der Patient auf der Liegebahre 11 init gespreizten Beinen liegen soll, besitzt die Liegebahre 11
aufrechte Trennstützen 67, die keilartig zwischen die
Beine des Patienten eingelegt werden können; Die Trennstützen 67 sind einstellbar und werden zwischen.
verstellbaren Haitewinkeln 63, die in nach oben ragenden Muffen 75 der Liegebahre 11 Aufnahme fin-
den, lösbar festgehalten sowie zusätzlich durch aufrecht stehende, U-förmige Haltebügel 68 der Fußstützbank
65 gesichert.
Die Haltewinkel 63 (F i g. 4) halten außerdem lösbare Knieschalen 71. Dieselben sind gebogen und gepolstert
und sitzen an Muffen 72 in Querrichtung verschiebbar auf den Haltewinkeln 63, an denen sie
durch Klemmelemente 73 in einer gewünschten Stellung festgelegt werden können. Die Haltewinkel 63
und damit die Knieschalen 71 sind in vertikaler Richtung durch Sperrbolzen 74 einstellbar, die in die Muffen
75 sowie in jeweils eine der Einstellöffnungen 76 der Haltewinkel 63 eingreifen. !: : ,. .·- :
Mit den Muffen 75 ist eine in Querrichtung der Liegebahre 11 verstellbare Platte 7? verschraubt, welche
Stifte 78 aufweist, die jeweils durch einen Haltewinkel 79 der Trennstützen 67 gehen, damit die Stellung derselben
zusätzlich festgelegt wird. Die Muffen 75 sitzen auf einer Tragplatte 80, die in Längsrichtung der Liegebahre
11 auf Schienen 81 verschiebbar und in einer gewünschten Stellung durch eine Schraube 82 festklemmbar
ist, die durch die Tragplatte 80 ragt. Λ
Am Kopfende der Liegebahre.il sind zwei gebo-. gene L-förmige Schulterstützen 83 einstellbar befestigt,
die die Schultern des Patienten abstützen sollen. Jede Schulterstütze 83 sitzt an einem Schaft 84, der in einer
Muffe. 85 längsverschiebbar ist. Die Muffen 85 sind dabei mit je einer Hülse 86 verbunden, die auf einem
in Querrichtung angeordneten Schaft 87 verschiebbar ist. Der Schaft 87 ist fest mit einem Kopfsteg 27 des
Tragrahmens 12 verbunden. Die Hülse 86 ist gegenüber dem Schaft 87 schwenkbar, so daß die Schulterstützen
83 um 180° weggeschwenkt werden können.
Die Abdeckung des Patienten kann mittels einer nicht dargestellten Bettdecke erfolgen, die an Armstützen 91 (F i g. 3) festgeklemmt oder in anderer
Weise befestigt werden kann. Die Armstützen 91 sind lösbar an den Längsseiten der Liegebahre 11 gehalten.
Andererseits ist eine Abdeckung aus mehreren Deckabschnitten 92 mit jeweils winkelförmigem Querschnitt
vorgesehen, von denen jeweils ein Schenkel an der Längsseite der Liegebahre 11 festgehalten wird,
während der andere Schenkel über den Körper des Patienten reicht. Die Innenfläche der Deckabschnitte
92 sind mit einem Kuriststoffschaum oder einem ähnlichen,
weichen, hitzebeständigen Stoff bekleidet. Durch eine derartige Abdeckung wird vermieden, daß
das Bett immer wieder neu bezogen werden muß und die Bettwäsche in herkömmlicher Weise beschmutzt
wird. Da die Deckabschnitte 92 an den Längsseiten der Liegebahre 11 einstellbar gehalten werden, kann
die Höhe eines jeden Deckabschnittes 92 gegenüber der Oberfläche der Liegebahre 11 in Anpassung an
verschiedene Patienten eingestellt werden. Die Kanten der verschiedenen Deckabschnitte 92 stoßen aneinander
oder überlappen einander, jeweils ganz nach Wunsch.Die Deckabschnitte 92 berühren den Patienten
normalerweise nicht und drücken denselben auch nicht nach unten, solange nicht die Deckabschnitte 92
zum Schutz und zur Stütze des Patienten bei Verschwenkungen
der Liegebahre 11 mit Winkelauslenkungen dienen, bei denen sonst der Patient aus dem
Bett herausfallen würde. Ebenso dienen diese Deckabschnitte 92 zuin Schutz des Patienten bei einer Drehung
der Liegebahre um 180°, Wodurch das Gesicht des Patienten nach unten ausgerichtet wird, oder bei
einer Drehung der Liegebahre 11 um 360°.
Wenn übliche Bettdecken oder andere Bezüge an Stelle der Deckabschnitte 92 zur" Abdeckung des Patienten
benutzt werden, schalten die Schulterstützen .83 und die einstellbaren Kniesphalen 71 eine nach
oben gerichtete Bewegung des Patienten aus, die für ■ die Verletzungen desselben schädlich wäre. Ferner
wird durch diese die Möglichkeit des Herausfallens des Patienten aus dem Bett bei einer Schwing- oder
Schwenkbewegung über einen bestimmten Grenzwert hinaus vermieden. Die Schulterstützen 83 und die einstellbarenKnieschalen
71 begrenzen auch sonstige
ίο ungewollte oder absichtliche Bewegungen, die für die
Genesung des Patienten unerwünscht sind. Die ab- ;
nehmbaren Seitenleisten 91, die ari den Längsseiten
der Liegebahre 11 befestigt sind, nehmen das Gewicht der Arme des Patienten auf. : . 1 . · ^V ■■;' >
.Während der Verschwenkung der LiegebahVe. 11::...
um ihre Längsachse und insbesondere bei zunehmendem Schwenkwinkel wird das Gewicht des Patienten ;
und der auf den Körper des Patienten ausgeübte Druck jeweils wechselweise von der Liegefläche der
ao Liegebahre auf die nachgiebigen Seitenstützen 61 übertragen. Wenn die Schwingungsauslenkung auf
einen Betrag zwischen 180 und 360° vergrößert wird, wodurch die Vorderseite des Patienten nach unten
kommt, wird das Gewicht auf die Deckabschnitte 92
as oder, bei Benutzung herkömmlicher Bettdecken, auf
nicht dargestellte Querriemen übertragen.; , ■.'.
Bei einem Patienten mit einem Wirbelsäulenbruch oder einer ähnlich schweren Verletzung muß während
, der Behandlung jede seitliche Bewegung des Schädels
und Halses gegenüber dem Rumpf· ausgeschaltet werden, wenn die Liegebahre 11 geschwenkt wird. Hierzu
dienen ein einstellbarer Stirnhalter 95 und zwei seitliche Kopfhalter 96 und 97. Der Stirnhalter 95 und die
Kopfhalter 96 und 97 sind jeweils auf Muffen yerschiebbar und in Querrichtung und Längsrichtung
einstellbar, wie dies bereits für die Schulterstützen 83 beschrieben worden ist. Außerdem ist die Liegebahre'
11 normalerweise für eine Schädelzugbehandlung eingerichtet, die bei Schwerverletzten erforderlich ist. :
Es ist darauf hingewiesen, daß mit dem Bett auch eine künstliche Beatmung des Patienten schnell und
wirkungsvoll bei einem plötzlichen Ausfall der Atemtätigkeit desselben druchgeführt werden kann, was
beispielsweise in einem Paraplegiezustand der. Fall sein kann, indem man lediglich die Liegebahre 11, auf
welcher der Patient unbeweglich liegt, in Längsrich- ;
rung in Schwenkbewegungen versetzt, d. h. in Schwin- |
gungen um eine Querachse, und zwar mit einer : Schwihgungsfrequenz von etwa 18 Schwingungen pro
Minute. Diese Schwingungserregung kann von Hand oder durch ein entsprechendes Antriebselement erfolge11· . ' . : · ' '"Γ. ■'"- .'■" . . ν ■■'"■;;:·■■
Zur Verbesserung der Bequemlichkeit des Patienten und zur Beschleunigung der Gesundung dient die
Zufuhr von Warm- oder Kaltluft innerhalb der Liegebahre 11 mittels eines nicht dargestellten Warm- und
'Kaltluftgebläses, das Luft am Fußende der Liegebahre 11 ansaugt. Eine unbehinderte Luftströmung
über alle Körperteile des Patienten ist auch bei der
Drehbewegung sichergestellt. :
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Krankenbett mit einem Bettuntergestell, einem Bettrahmen und einer von diesem getragenen
Liegebahre, die sowohl um eine zentrale Längsachse als auch um eine quer dazu verlaufende
Achse in einem beschränkten Winkelbereich schwenkbar ist, gekennzeichnet durch auf der Liegebahre (11) der Kontur eines
Patienten angepaßte, lösbare Seitenstützen (61), die von den Achselhöhlen des Patienten bis zum
Fußende der Liegebahre reichen, ferner durch am Fußende der Liegebahre (11) lösbar einsetzbare
Fußstützen (66) und durch am Kopfende der Liegebahre lösbare Schulterstützen (83), _ die in
Längsrichtung sowie in Querrichtung der Liegebahre einstellbar sind.
2. Bett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aufrecht stehenden Seitenstützen (61)
seitlich einstellbar sind.
3. Bett nach einem der vorhergehenden An- so sprüche, gekennzeichnet durch an der Liegebahre
(11) lösbar gehaltene Knieschalen (71), welche die Knie eines Patienten nach unten festhalten.
4. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Liegebahre
(11) einstellbare Trennstützen (67) aufweist, die lösbar zwischen die Schenkel eines Patienten
einsetzbar sind und zusammen mit den Seitenstützen (61) Einlegerinnen für die Beine eines
Patienten bilden.
5. Bett nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennstützen (67) jeweils unterhalb
von Winkelhaltern (63) für die Knieschalen (71) und unterhalb von Haltebügeln (68) eingelegt
sind.
6. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zwei Armstützen
(91) für die Arme des Patienten, die jeweils lösbar an einer Längsseite der Liegebahre (11) ansetzbar
sind.
7. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mehrere Deckabschnitte
(92) mit winkelförmigem Querschnitt, die jeweils mit einem Schenkel lösbar und einstellbar
an einer Seitenkante der Liegebahre (11) befestigt sind, während der jeweils andere Schenkel zur Abdeckung
des Patienten dient.
8. Bett nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Gliedstützen (61, 66, 67,
71, 83, 91) und die Deckabschnitte (92) mit einem Schaumstoff oder einem ähnlichen Stoff gepolstert
oder bezogen sind.
9. Bett nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch eine Warm- und/oder Kaltluftzufuhr
unterhalb der Deckabschnitte (92) zum Zwecke der Regelung der Innentemperatur des Krankenbettes.
10. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es einen
einstellbaren Stirnhalter (95) und zwei Kopfseitenhalter (96) aufweist.
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK0061774 | 1967-03-20 | ||
DEK0061774 | 1967-03-20 |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1566447A1 DE1566447A1 (de) | 1970-01-08 |
DE1566447C true DE1566447C (de) | 1973-03-29 |
Family
ID=
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE69627196T2 (de) | Therapeutische vorrichtung | |
DE2715739C3 (de) | Patientenstuhl | |
DE69801232T2 (de) | Vorrichtung zum erlangen des körperlichen gleichgewichts | |
EP2136760B1 (de) | Unterlage zum lagern eines patienten | |
DE69021380T2 (de) | Streckvorrichtung. | |
DE3390389T1 (de) | Vorrichtung zum Stützen des Beckens eines liegenden Patienten | |
DE3201021C2 (de) | Patientenliege | |
WO2001017476A1 (de) | Krankenbett | |
DE3834723A1 (de) | Bewegungssystem fuer liege-, sitz- und stehmoebel | |
DE1566447C (de) | Krankenbett | |
DE102011116524A1 (de) | Vorrichtung zur Lagerung eines Patienten | |
DE102017219101B4 (de) | Einrichtung zur Therapie und Diagnostik im Retroperitoneum, im Lumbal und im unteren Lungen- und/oder Pleurabereich eines Patienten | |
DE69936791T2 (de) | Unterstützungseinrichtung für einen sitzenden patienten | |
DE2630439C3 (de) | Auflagetisch zum Massieren einer liegenden Person | |
DE69818824T2 (de) | Ruheliegesystem | |
DE1566447B (de) | Krankenbett | |
DE1816926A1 (de) | Transport- und Behandlungsliege | |
DE764071C (de) | Lagerungs- und Behandlungsgeraet fuer Knochenbrueche und sonstige Verwundungen oder Erkrankungen der unteren Gliedmassen und der Beckenpartien | |
DE1238617B (de) | Vorrichtung zum Erleichtern oder Ermoeglichen des Sitzens fuer spastisch gelaehmte Kinder | |
DE19508886C2 (de) | Therapiebank | |
DE1766196C3 (de) | Vorrichtung zum Ermöglichen oder Er leichtern des Sitzens fur körperlich oder geistig behinderte Personen | |
DE102013017119A1 (de) | Massagevorrichtung für medizinische Unterlagen | |
DE813750C (de) | Geraet zur ersten Versorgung von Bruechen | |
DE99798C (de) | ||
DE8212639U1 (de) | Vorrichtung zur Behandlung von Rücken-Neuralgien durch Streckung der Wirbelsäule des menschlichen Körpers |