DE156605C - - Google Patents
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- DE156605C DE156605C DENDAT156605D DE156605DA DE156605C DE 156605 C DE156605 C DE 156605C DE NDAT156605 D DENDAT156605 D DE NDAT156605D DE 156605D A DE156605D A DE 156605DA DE 156605 C DE156605 C DE 156605C
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- Water Supply & Treatment (AREA)
- Investigation Of Foundation Soil And Reinforcement Of Foundation Soil By Compacting Or Drainage (AREA)
Description
c ^
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der gebräuchlichen Anordnung in Brunnen, Schächten u. dgl., bei der das
Saugerohr nur so tief in die zu hebende Flüssigkeit eintaucht, als es die voraussichtliehe
Senkung des Wasserspiegels erfordert, kann es eintreten, daß die verschiedenen Teile
des Brunnens, besonders wenn der Zustrom nicht nur an einer. Stelle und nicht überall
gleichmäßig erfolgt, verschieden von der
ίο Saugwirkung beansprucht werden. So können
z. B. in Bohrlöchern mit Zuflüssen in verschiedenen Tiefen oder in Rohrbrunnen mit
langen oder mehreren übereinander liegenden Filtern die oberen Teile wegen der größeren
Entfernung der letzteren von der Saugestelle mehr beansprucht werden als die unteren.
Wenn nun auch diese Verschiedenheit meistens nicht ins Gewicht fällt, indem gewöhnlich
schon die Widerstände in den die Flüssigkeit tragenden Bodenschichten ungleich erheblicher sind als die durch die Entfernung
von der Saugestelle bedingten, so sind doch Fälle nicht ausgeschlossen, in denen es von
Wichtigkeit ist, ein Mittel an der Hand zu haben, die Saugewirkung entweder auf einen
bestimmten Punkt zu richten oder auf verschiedene Punkte zu verteilen.
Die Vorteile einer solchen Anordnung sind verschiedener Art. Das eine Mal kann es
sich darum. handeln, das an der Sohle des Brunnens befindliche Filterrohr stets rein von
Sand und Schlamm zu erhalten, das andere Mal, die Saugewirkung auf verschiedene,
einem entsprechend langen. Brunnenfilter anliegende Schichten oder bei einfachen, mit
Filtern nicht versehenen Schachtbrunnen auf einzelne darin mündende Wasseradern in geeigneter
Weise zu verteilen.
Solche Brunnen tragen gewöhnlich ein Filter aus Metallgaze, dessen Maschenweite
der Korngröße des umgebenden Sandes entsprechend bemessen ist, um den Zutritt des
Sandes ins Innere des Brunnens zu verhindern. Es kann aber dieses Filter durch längeren
Gebrauch "schadhaft werden, ohne darum ganz unbrauchbar zu sein; auch findet sich
der Sand selten gleichmäßig in derselben Korngröße, vielmehr der Regel nach feiner
Sand mit grobem vermischt. Wollte man die Filterporen so eng wählen, daß nichts vom feinen Sand hindurchgeht, so würde
die Durchlaßfähigkeit sich sehr vermindern. · Auch sind es meist Schlamm und Glimmerschüppchen,
die kein Filter zurückhalten kann, welche mit der Zeit im Brunnen einen Bodenabsatz bilden. Endlich wird es in gewissen
Bodenarten geradezu zur Notwendigkeit, diese von weither im Erdreich nachschlämmenden
Schlickteilchen beständig auszusaugen, um stets offene Wasserkanäle zu erhalten. Dieser Zweck wird nun dadurch
erreicht, daß man das Saugerohrende solchen Stellen möglichst nahe bringt. Da das Saugerohr
immer enger als das Brunnenrohr ist, so ist die Geschwindigkeit in ihm größer als
im Brunnenrohr und damit die Bedingung gegeben, um Sand und andere bewegliche Teile um so leichter zu fördern, je näher das
Saugerohrende ihnen kommt.
Es wird durch diese Tiefersenkung des Saugerohrendes also jede Sandablagerung im
Brunnen von vornherein verhütet und damit der doppelte Zweck erreicht, die Zuflüsse am
Filter stets wirksam zu erhalten, ein Zusetzen vom Innern des Brunnens her durch das
eigene angehäufte Material zu verhüten und
den etwa unvermeidlichen Sand allmählich und unbemerkt nach oben zu bringen, wo er
für Pumpe, Rohre und Sammelbehälter kaum irgend fühlbar wird.
Das Verhüten von Ablagerungen am Brunnengrund hat aber eine weitere Folge.
So hoch eine solche Ablagerung reicht, so weit setzt sie im allgemeinen den dort befindlichen
Teil des Filters außer Tätigkeit. Wird
ίο nun die gleiche Wassermenge wie zuvor entnommen,
so muß notwendig der über der Ablagerung stehende Teil des Filters um so mehr angestrengt und somit schneller abgenutzt
werden, sei es, daß er sich rascher von außen zusetzt, zuwächst, mit Eisenoxyden
verkittet oder durch das durchströmende Wasser chemisch verändert, brüchig und endlich
durchlöchert wird. Das Reinhalten eines Brunnens von Sand erleichtert die gleichmäßige
Beanspruchung seines Filters und erhöht somit seine Lebensdauer.
Welchen Nachteil, ja welche Gefahr es aber bedeutet, einzelne Filter- oder Zuflußteile
ganz außer Gebrauch zu lassen und andere im verstärkten Maße dazu heranzuziehen,
bedarf keines besonderen Hinweises. Nicht nur daß der Kapitalaufwand für den unbenutzten Teil brach liegt, der überanstrengte
wird auch eher versagen, vielleicht einbrechen, und damit führt die Geldaufwendung
für das Ganze frühzeitig zu einem empfindlichen Verlust.
Bisher war nur von einer Verlängerung des Saugerohres die Rede. Eine solche würde
ja wohl dem dargestellten Bedürfnis entsprechen. Einfacher und in jeder Weise praktischer wird aber derselbe Zweck durch
die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Anordnung erreicht. Diese
besteht darin, daß die oben erwähnte Verlängerung des Saugerohres durch ein von dem eigentlichen Saugerohr getrenntes Stück
gebildet wird, das an einer tieferen Stelle der Brunnenwand, meist jedoch über dem
Filter befestigt ist und von da als sekundäres Saugerohr entsprechend tief weiter hinabreicht.
Eine solche Anordnung ist in den Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung in senkrechten
Schnitten dargestellt.
In Fig. ι ist α das eigentliche Brunnenrohr,
b das Sauge- oder Zubringerohr der Flüssigkeitshebevorrichtung (Pumpe, Ejektor,
Druckluftheber ο. dgl.), c das Filterrohr und d das von dem Rohr b getrennt eingebaute
Hilfssaugerohr, welches je nach Erfordern mehr oder weniger tief in das Filterrohr hineinragt
und an seinem oberen Ende gegen die innere Wandfläche des Brunnenrohres a
j abgedichtet ist. Bei der Anordnung Fig. 2 erstreckt sich das sekundäre Saugerohr d von
einem über den Zuflüssen der Bohrlochwandung a1 gelegenen Punkt bis unterhalb des untersten
Zuflusses c1 nahe am Boden. Im ersteren Falle wird der mittlere Teil des Filters mehr
beansprucht werden als der übrige, im zweiten der Boden zunächst reingehalten und gleichzeitig
von den Zuflüssen der untere besonders ausgenutzt.
Durch diese Trennung des Saugerohres wird einmal an Rohrlänge gespart, was bei tiefen
Brunnen sehr wesentlich ins Gewicht fällt. Es wird aber auch außerdem die Beweglichkeit
des eigentlichen Saugerohres erleichtert, das bei Ausbesserungen von Pumpe oder Zylinder
ausgehoben werden muß. Es ist ferner leicht, die Stellung des Hilfssaugerohres je
nach dem wechselnden Bedürfnis zu verändern, ja, falls erwünscht, dessen unteres
Ende zu verengen oder zu schließen und in Höhe der verschiedenen wasserzuführenden
Schichten seitliche öffnungen mit Klappen u. dgl. anzuordnen, um den Saugeangriff
genau nach Maß zu verteilen. Beispielsweise kann auch das untere Ende des Hilfssaugerohres
ein Fußventil tragen und so das Ansaugen der Pumpe erleichtern, während das eigentliche Saugerohr ein Pegelrohr aufnehmen
kann, das die Spiegelabsenkung zu beobachten erlaubt.
Nur in dem einen Falle, daß die Förderung von Festkörpern den eigentlichen Zweck der
Pumpe bildet, wäre ein geschlossenes Saugerohr überlegen, insofern darin eine größere
Geschwindigkeit herrscht. Aber nicht nur ist der Unterschied der Durchmesser von
Sauge- und Brunnenrohr in tiefen Brunnen überhaupt gering, es hindert auch nichts,
das Hilfssaugerohr nach oben dem eigentlichen Saugerohr so weit entgegenzuführen,
als es der betreffende Zweck eben verlangt. In den meisten Fällen ist der Ausfall zwischen
beiden ein besonderer Vorteil, weil er den Wasserstrom verlangsamt und damit die
Reibung an den Wandungen vermindert.
Claims (1)
- Patent-An spruch:Saugerohranordnung bei Tiefbrunnen, Bohrlöchern, Schächten u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß getrennt von dem mit der Flüssigkeitshebevorrichtung verbundenen Sauge- oder Zubringerohr (b), das nur dem niedrigsten Wasserstande des Brunnens entsprechend tief eintaucht, ein gegen die Brunnenwandung abgedichtetes, verstellbares Hilfssaugerohr (d) angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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ID=422956
Family Applications (1)
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