DE1565873C - Elektrische Heizeinrichtung - Google Patents
Elektrische HeizeinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Heizeinrichtung unter Verwendung von Heizpatronen, deren
Heizleiter in einer Metallhülse eingebettet und deren Querschnitt im wesentlichen dreieckförmig gestaltet
ist.
Diese Heizeinrichtung wird z.B. zum Beheizen von Behältern, Werkzeugen, Kunststoffbearbeitungsmaschinen verwendet.
Es ist bekannt, zu diesem Zweck sogenannte Heizpatronen
zu verwenden, die, ihrem Querschnitt entsprechend, in zylindrischen Aufnahmebohrungen des
zu beheizenden Gegenstands eingesetzt sind. Wo dies konstruktiv nicht möglich ist, beispielsweise bei der
Beheizung von Behältern oder Rohren, ging man auch schon dazu über, die Heizleiterwendeln in Segmente
aus Keramik einzulegen oder die Heizpatronen in Aluminiumsegmente einzupressen und diese
Segmente dann am Behälter oder Rohr zu befestigen.
Diese Arten der Beheizung weisen gegenüber der sonst üblichen Glimmerbandheizungen eine wesent- ao
lieh höhere Lebensdauer auf und ermöglichen auch höhere Betriebstemperaturen. Als Nachteil ist jedoch
zu werten, daß diese Heizeinrichtungen sehr massereich sind und daher nur mit aufwendigen Steuer-
und Regelvorrichtungen ausreichend genau zu regeln sind. Außerdem ist es erforderlich, die Segmente für
jede Behälter- oder Rohrgröße passend anzufertigen.
Durch die deutschen Patentschriften 667 707, 909 850, 910196 sowie die schweizerische Patentschrift
93 989, USA.-Patentschriften 2 375 058 und 2 866 062 ist es auch bekanntgeworden, die Patronen
mit drei- und mehreckigen Querschnitten zu versehen. Diese Querschnittsformen sollen hier die Herstellung
derartiger Patronen erleichtern oder aber sich einer bestimmten Form der Bohrungen oder
Ausnehmungen anpassen, in die diese Patronen eingelegt werden.
Es ist nun Aufgabe dieser Erfindung, diese Nachteile zu beseitigen und eine Heizeinrichtung zu schaffen,
die nicht nur wenig Masse aufweist und hohe Betriebstemperaturen zuläßt, sondern auch vielseitig
verwendbar und leicht zusammenzubauen ist.
Diese Aufgabe wird gemäß vorliegender Erfindung dadurch gelöst, daß die Heizpatronen mit einer der
Dreieckseiten am Umfang des zu beheizenden Gegenstands anliegen und di& Patronen dabei kettenartig
aneinandergereiht sind.
Bei dieser neuartigen Anordnung wird das Querschnittsdreieck der Patronen zweckmäßigerweise
recht- oder stumpfwinklig gestaltet und die Auflagefläche der Patronen gegenüber diesem rechten
oder stumpfen Winkel gewählt.
Diese neuartige Heizeinrichtung weist verhältnismäßig
wenig Masse auf und läßt sich dementsprechend leicht regulieren, wobei sehr hohe Betriebstemperaturen
bei guter Lebensdauer.erreichbar sind. Des weiteren ist durch Anordnung einer entsprechenden
Zahl von Heizpatronen die Leistungsaufnahme beliebig wählbar. Wird die Schaltung der Heizpatronen
entsprechend ausgelegt, so kann die Leistungsaufnahme auch während des Betriebs beliebig geändert
werden. .
Der Gegenstand der Erfindung ist in mehreren Ausführungsbeispielen in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigt <>5
Fig. 1 eine Heizpatrone im Querschnitt,
Fig. 2 die kettenartige Anordnung der Heizpa- ■
tronen,
F i g. 3 eine weitere kettenartige Anordnung mittels einhängbarer Klammern.
Die in Fig. 1 dargestellte Heizpatrone! besteht aus einem Metallmantel 2, in welchem die Heizleiterwendel
4 eingebettet ist. Als Isoliermaterial 3 kann MgO oder ein ähnlicher hitzebeständiger Isolierstoff
dienen. Die Stromzuführungen 5 und 6 zum Heizleiter sind beide nach einer Seite herausgeführt.
Der Querschnitt dieser Heizpatrone 1 ist im wesentlichen dreieckförmig mit abgerundeten Ecken.
Zweckmäßigerweise wird eine recht- oder stumpfwinklige Dreieckform gewählt, so daß sich eine besonders
breite Seitenfläche F'der Patrone ergibt, mit welcher diese am zu beheizenden Gegenstand G
anliegt.
Diese Ausbildung ergibt einen optimalen Wärmeübergang von der Patrone zum Gegenstand G.
Die Herstellung derartiger Patronen kann beispielsweise so erfolgen, daß die Patronen, wie bisher
üblich, in zylindrischer Form vorgefertigt und dann zu der gewünschten Form mit Dreieckquerschnitt
gepreßt werden.
Wie die Fig. 2 zeigt, werden mehrere solcher Patronen 1 in einer oder auch mehreren Reihen an
der Mantelfläche des Gegenstands G, beispielsweise einem Behälter öder Rohr angeordnet und mittels
eines hitzebeständigen Stahlbandes 7 festgespannt. Das Stahlband 7 weist paarweise angeordnete Klammerzungen
8 auf, welche die Patronen in regelmäßigen Abständen fixieren.
An Stelle des Stahlbandes können, wie die F i g. 3 zeigt, auch Klammern 9 verwendet werden, welche
die Patronen umfassen und gegenseitig kettenartig einzuhängen sind. Die letztgenannte Befestigungsart
läßt sich besonders vielseitig an die Gegebenheiten anpassen.
Die Stromzuführungen 5 und 6 der Heizpatronen 1 können nun beliebig miteinander verbunden werden,
so daß jede gewünschte Leistungsaufnahme einzustel· len ist. Wie schon erwähnt, ist es durch mehrere
Schaltkreise auch in einfacher Weise möglich, die Leistungsaufnahme während des Betriebs veränderbar
einzurichten.
Claims (5)
1. Elektrische Heizeinrichtung unter Verwendung von Heizpatronen, deren Heizleiter in einer
Metallhülse eingebettet und deren Querschnitt im wesentlichen dreieckförmig gestaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizpatronen
(1) mit einer der Dreieckseiten am Umfang des zu beheizenden Gegenstands (G) anliegen
und dabei kettenartig aneinandergereiht sind. ,
2. Heizeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Querschnittsdreieck recht- oder stumpfwinklig ist und die Auflagefläche
(F) der Patrone diesem rechten oder stumpfen Winkel gegenüber liegt.
3. Heizeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Patronen (1) durch lösbare Verbindungselemente (7, 8, 9) untereinander
verbunden sind.
4. Heizeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindungselement ein
mit Halterungen (8) versehenes, um die Patrone (1) und den Gegenstand (G) gelegtes Band (7)
dient.
5. Heizeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente
aus Klammern (9) bestehen, die die Patronen (1) erfassen und gegenseitig ineinander einhängbar
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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