DE1563047C - Burstenhalteranordnung für elek tnsche Maschinen - Google Patents
Burstenhalteranordnung für elek tnsche MaschinenInfo
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Description
50
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bürstenhalteranordnung
für elektrische Maschinen, insbesondere für Kommutatormaschinen in kleiner Bauweise,
mit einem Bürstenhalterring, auf welchem um Winkelgrade gegeneinander versetzt, radial auf
den Kommutator gerichtete, kastenförmige Bürstenkäfige mit darin mittels Federn vorgespannten Kohlebürsten
vorgesehen sind.
Bei den bekannten Bürstenhalteranordnungen bereitet das Auswechseln der Bürsten oft erhebliche
Schwierigkeiten. Besonders bei kleinen Einbaumotoren sind die über den Umfang verteilt angeordneten
Bürstenhalter nur sehr schwer zugänglich. Bei Kommutatormaschinen kommt dabei erschwerend dazu,
daß die Bürsten einander gegenüberstehen und so nur in entgegengesetzter Richtung herausgenommen
werden können. Dies bedingt, daß die Bürstenhalteranordnung von mindestens zwei Seiten zugänglich
sein muß. Bei Einbaumaschinen bringt dies jedoch gewisse Einbaubeschränkungen mit sich.
So ist es bei großen elektrischen Maschinen, wie umlaufenden elektrischen Generatoren, bekannt
(französische Patentschrift 1417 475 und 1437 678),
die Bürstenhalter derart zu gestalten, daß einer von ihnen ohne Betriebsunterbrechung von dem Kommutator
abgehoben und die Bürste oder der in Mehrfachanordnung vorhandene Bürstenblock ausgewechselt
werden kann. Dabei erfolgt die Bewegung der Bürsten in Bürstenlängsrichtung.
Da bei derartigen Großanlagen ausreichend Raum vorhanden ist, tritt bei den bekannten Einrichtungen
die mit der Erfindung zu lösende Aufgabe nicht auf.
Es ist auch schon ein auswechselbarer, mit Bürstenhaltern versehener Bürstenhalterring bekannt
(deutsche Patentschrift 833 219), der etwa die Gestalt eines C aufweist, welcher nach dem Zusammenbau
der Maschine nachträglich mittels einer Schraube auf den Lagerbügel der Maschine aufgesetzt
werden kann. Die Kohlebürsten sind in den an den seitlichen Fortsätzen der Bürstenbrücke angeordneten
Bürstenkäfigen angeordnet
Es ist nicht ersichtlich, daß diese bekannte Bürstenbrücke geeignet ist, die Bürsten zusammen mit
der Bürstenbrücke beim Bürstenwechsel aus der Maschine entfernen zu können. Dies ist vermutlich auch
nicht möglich, weil die Gefahr außerordentlich groß ist, daß die Bürsten beim Herausziehen der Bürstenbrücke
von den Federn durch die Bürstenkäfige hindurchgedrückt, an dem Lagerbügel hängenbleiben,
abbrechen und in den Motor fallen. Außerdem sind die Zuleitungen zu den Bürsten an Schrauben befestigt,
so daß das Entfernen der Bürstenbrücke weiter erschwert und das durch Abfallen von losen Teilen
entstehende Risiko weiter erhöht wird.
Es ist daher Aufgabe der Anmeldung, eine Bürstenhalteranordnung für kleine Kommutatormaschinen
anzugeben, welche in andere Geräte derart raumsparend eingebaut sind, daß sie ohne Ausbau
nur von einer Seite zugänglich sind.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß auf dem an der Maschine fest angeordneten,
mit Gleitstücken versehenen Bürstenhalterring parallel zueinander, nach der gleichen Seite im rechten
Winkel zu den Bürsten einzeln zusammen mit der Bürste auswechselbare Bürstenhalter angeordnet
sind.
Wie in der Beschreibung nachstehend weiter verdeutlicht,
wird durch die erfindungsgemäße Lösung nicht nur ein gedrängter Aufbau der gesamten Bürstenanordnung
erreicht, sondern die Kohlebürsten lassen sich auch einzeln von einer Motorseite her
ohne Schwierigkeiten auswechseln.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus den Ansprüchen 2 bis 6 und den ein Ausführungsbeispiel
darstellenden F i g. 1 bis 3 ersichtlich. Es zeigt
F i g. 1 die Vorderansicht einer Bürstenhalteranordnung mit zwei Bürstenhaltern nach der Erfindung,
Fig.2 die Seitenansicht dieser Bürstenhalteranordnung
und
Fig.3 einen Schnitt durch diese Bürstenhalteranordnung, der durch die Bürstenkäfige dieser Kommutatormaschine
verläuft.
Die in Fig. 1 dargestellte Bürstenhalteranordnung besteht aus dem Bürstenhalterring 1 aus Isolier-
stoff, der zwei auswechselbare Bürstenhalter 2 aufnimmt.
Wie insbesondere aus den Fig.2 und 3 zu entnehmen ist, trägt der Bürstenhalterring 1 Führungsbleche 3, die neben dem Führungsteil 15 des Bür-
stenkäfigs 17 Führungsschienen 4 aufnehmen. Diese Führungsschienen 4 sind auf die Führungsbleche 3
aufgenietet und an einem Ende abgewinkelt. Der abgewinkelte Teil ist mit einer Anschlußschraube 5 für
den elektrischen Anschluß des Bürstenkäfigs 17 versehen.
Der Bürstenhalter 2, der aus dem Bürstenkäfig 17, dem Druckfinger 13 und der Spiralfeder 14 besteht,
bildet zusammen mit der Bürste 7 eine getrennte Baueinheit. Auf der Rückseite des Bürstenkäfigs
17 ist der Führungsteil 15 angebracht, der in die Steckaufnahme aus Führungsblech 3 und Führungsschiene
4 eingeführt wird. Die elektrische Verbindung über die Steckverbindung zwischen dem
Führungsblech 3 und dem Bürstenkäfig 17 wird dadurch sichergestellt, daß die Enden 9 des Führungsbleches 3 eingerollt sind und sich federnd gegen den
eingeführten Führungsteil 15 des Bürstenkäfigs 17 legen. Der Grad der Einrollung ist maßgebend für den
Kontaktdruck zwischen den beiden Teilen und damit für den Übergangswiderstand.
Beim Einführen des Bürstenhalters 2 gleitet die Bürste7 an dem Gleitstücke des Bürstenhalterringes
1 entlang und wird somit entgegen der Wirkung der Feder 14 im Bürstenkäfig 17 gehalten. Wie insbesondere
aus F i g. 1 zu erkennen, können die beiden Bürstenhalter der Kommutatormaschine von
oben eingesteckt werden. Dies wird durch entsprechende Befestigung der Führungsbleche 3 auf dem
Bürstenhalterring 1 erreicht. Es genügt daher, wenn beim Einbau der Maschine so viel Raum gelassen
wird, daß die auf dem Bürstenhalterring 1 aufgesteckten Bürstenhalter 2 von oben her zugänglich
sind. Die Steckrichtung der Bürstenhalter 2 ist vorzugsweise quer zu den in den Bürstenkäfigen 17 eingesetzten
Bürsten gewählt.
Die Bürste 7 ist in den Bürstenkäfig 17 eingesteckt und wird über einen Druckfinger 13, der durch
eine Spiralfeder 14 gespannt wird, gegen den Kommutator gedrückt. Der Druckfinger 13 und die Spiralfeder
14 sind mit dem Bürstenkäfig 17 zu einer Baueinheit zusammengefaßt.
Der elektrische Anschluß der Bü/ste7 am Bürstenkäfig
17 erfolgt über eine Litze 11, die fest mit der Bürste 7 verbunden ist. Am freien Ende der Litze
11 ist eine Flachsteckhülse 12 angebracht, die in das ausgeklinkte Flachteil 10 eingesteckt werden kann.
Diese Steckverbindung zwischen der Bürste 7 und dem Bürstenkäfig 17 erleichtert das Auswechseln der
Bürste 7.
Das Oberteil des Bürstenkäfigs 17 ist auf der Seite, nach der der Bürstenhalter 2 vom Bürstenhalterring
1 abgezogen wird, als Griffstück 16 ausgebildet. Über das Griffstück 16 kann der Bürstenhalter
gefaßt und die Steckverbindung leichter gelöst werden, was besonders bei großem Kontaktdruck zwischen
dem Führungsblech 3 und dem Führungsteil 15 des Bürstenkäfigs 17 von Vorteil ist.
Zur Fixierung des Bürstenhalters in der Arbeitsstellung ist vorgesehen, daß die Steckverbindung eine
Raststellung erhält. Dabei wirken die Rastkerbe 6 an der Führungsschiene 4 und die federnde Lasche an
dem Führungsteil 15 des Bürstenkäfigs 17 derart zusammen, daß der eingesteckte Bürstenhalter die Bürste
7 in der richtigen Stellung zum Kommutator fixiert.
In Fortsetzung des Erfindungsgedankens wäre auch eine Lösung denkbar, bei der zwei oder mehrere
Bürsenhalter über ein Isolierstück fest verbunden sind und zusammen ausgewechselt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Bürstenhalteranordnung für elektrische Maschinen, insbesondere für Kommutatormaschinen
in kleiner Bauweise, mit einem Bürstenhalterring, auf welchem um 180 Winkelgrade gegeneinander
versetzt, radial auf den Kommutator gerichtete, kastenförmige Bürstenkäfige mit darin mittels Federn
vorgespannten Kohlebürsten vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem an der Maschine fest angeordneten, mit
Gleitstücken (8) versehenen Bürstenhalterring (1) parallel zueinander, nach der gleichen Seite im
rechten Winkel zu den Bürsten (7) einzeln zusammen mit der Bürste (7) auswechselbare Bürstenhalter
(2) angeordnet sind.
2. Bürstenhalteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Bürstenhalter
(2) mittels eines Führungsbleches (3) und eines ao Führungsteils (15) gleitbar auf dem Bürstenhalterring
(1) angeordnet ist.
3. Bürstenhalteranordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zwischen dem
Führungsblech (3) und dem Führungsteil (15) as angeordnete Führungsschiene (4) an ihrem unteren
Ende abgewinkelt und mit einer Anschlußschraube (5) sowie an ihrem oberen Ende mit
einer Rastkerbe (6) versehen ist.
4. Bürstenhalteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das obere Ende des Bürstenhalters (2) als Griffstück (16) ausgebildet und mit einem ausgeklinkten
Flachteil (10) versehen ist.
5. Bürstenhalteranordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Enden (9) des Führungsbleches (3), die Kanten des Führungsteils (15) federnd führend, eingerollt
sind.
6. Bürstenhalteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Bürstenhalterring (1) zur Einstellung der Bürsten in die magnetisch neutrale Zone mit sich
in Umfangsrichtung erstreckenden, versenkten Langlöchern versehen ist. .
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEST025401 | 1966-05-17 | ||
DEST025401 | 1966-05-17 |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1563047A1 DE1563047A1 (de) | 1970-02-19 |
DE1563047B2 DE1563047B2 (de) | 1973-01-18 |
DE1563047C true DE1563047C (de) | 1973-08-02 |
Family
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