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DE1563047C - Burstenhalteranordnung für elek tnsche Maschinen - Google Patents

Burstenhalteranordnung für elek tnsche Maschinen

Info

Publication number
DE1563047C
DE1563047C DE19661563047 DE1563047A DE1563047C DE 1563047 C DE1563047 C DE 1563047C DE 19661563047 DE19661563047 DE 19661563047 DE 1563047 A DE1563047 A DE 1563047A DE 1563047 C DE1563047 C DE 1563047C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brush holder
brush
brushes
arrangement according
holder arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19661563047
Other languages
English (en)
Other versions
DE1563047A1 (de
DE1563047B2 (de
Inventor
Walter Glasauer Rudolf 8300 Landshut Knuth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Publication of DE1563047A1 publication Critical patent/DE1563047A1/de
Publication of DE1563047B2 publication Critical patent/DE1563047B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1563047C publication Critical patent/DE1563047C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

50
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bürstenhalteranordnung für elektrische Maschinen, insbesondere für Kommutatormaschinen in kleiner Bauweise, mit einem Bürstenhalterring, auf welchem um Winkelgrade gegeneinander versetzt, radial auf den Kommutator gerichtete, kastenförmige Bürstenkäfige mit darin mittels Federn vorgespannten Kohlebürsten vorgesehen sind.
Bei den bekannten Bürstenhalteranordnungen bereitet das Auswechseln der Bürsten oft erhebliche Schwierigkeiten. Besonders bei kleinen Einbaumotoren sind die über den Umfang verteilt angeordneten Bürstenhalter nur sehr schwer zugänglich. Bei Kommutatormaschinen kommt dabei erschwerend dazu, daß die Bürsten einander gegenüberstehen und so nur in entgegengesetzter Richtung herausgenommen werden können. Dies bedingt, daß die Bürstenhalteranordnung von mindestens zwei Seiten zugänglich sein muß. Bei Einbaumaschinen bringt dies jedoch gewisse Einbaubeschränkungen mit sich.
So ist es bei großen elektrischen Maschinen, wie umlaufenden elektrischen Generatoren, bekannt (französische Patentschrift 1417 475 und 1437 678), die Bürstenhalter derart zu gestalten, daß einer von ihnen ohne Betriebsunterbrechung von dem Kommutator abgehoben und die Bürste oder der in Mehrfachanordnung vorhandene Bürstenblock ausgewechselt werden kann. Dabei erfolgt die Bewegung der Bürsten in Bürstenlängsrichtung.
Da bei derartigen Großanlagen ausreichend Raum vorhanden ist, tritt bei den bekannten Einrichtungen die mit der Erfindung zu lösende Aufgabe nicht auf.
Es ist auch schon ein auswechselbarer, mit Bürstenhaltern versehener Bürstenhalterring bekannt (deutsche Patentschrift 833 219), der etwa die Gestalt eines C aufweist, welcher nach dem Zusammenbau der Maschine nachträglich mittels einer Schraube auf den Lagerbügel der Maschine aufgesetzt werden kann. Die Kohlebürsten sind in den an den seitlichen Fortsätzen der Bürstenbrücke angeordneten Bürstenkäfigen angeordnet
Es ist nicht ersichtlich, daß diese bekannte Bürstenbrücke geeignet ist, die Bürsten zusammen mit der Bürstenbrücke beim Bürstenwechsel aus der Maschine entfernen zu können. Dies ist vermutlich auch nicht möglich, weil die Gefahr außerordentlich groß ist, daß die Bürsten beim Herausziehen der Bürstenbrücke von den Federn durch die Bürstenkäfige hindurchgedrückt, an dem Lagerbügel hängenbleiben, abbrechen und in den Motor fallen. Außerdem sind die Zuleitungen zu den Bürsten an Schrauben befestigt, so daß das Entfernen der Bürstenbrücke weiter erschwert und das durch Abfallen von losen Teilen entstehende Risiko weiter erhöht wird.
Es ist daher Aufgabe der Anmeldung, eine Bürstenhalteranordnung für kleine Kommutatormaschinen anzugeben, welche in andere Geräte derart raumsparend eingebaut sind, daß sie ohne Ausbau nur von einer Seite zugänglich sind.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß auf dem an der Maschine fest angeordneten, mit Gleitstücken versehenen Bürstenhalterring parallel zueinander, nach der gleichen Seite im rechten Winkel zu den Bürsten einzeln zusammen mit der Bürste auswechselbare Bürstenhalter angeordnet sind.
Wie in der Beschreibung nachstehend weiter verdeutlicht, wird durch die erfindungsgemäße Lösung nicht nur ein gedrängter Aufbau der gesamten Bürstenanordnung erreicht, sondern die Kohlebürsten lassen sich auch einzeln von einer Motorseite her ohne Schwierigkeiten auswechseln.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus den Ansprüchen 2 bis 6 und den ein Ausführungsbeispiel darstellenden F i g. 1 bis 3 ersichtlich. Es zeigt
F i g. 1 die Vorderansicht einer Bürstenhalteranordnung mit zwei Bürstenhaltern nach der Erfindung,
Fig.2 die Seitenansicht dieser Bürstenhalteranordnung und
Fig.3 einen Schnitt durch diese Bürstenhalteranordnung, der durch die Bürstenkäfige dieser Kommutatormaschine verläuft.
Die in Fig. 1 dargestellte Bürstenhalteranordnung besteht aus dem Bürstenhalterring 1 aus Isolier-
stoff, der zwei auswechselbare Bürstenhalter 2 aufnimmt.
Wie insbesondere aus den Fig.2 und 3 zu entnehmen ist, trägt der Bürstenhalterring 1 Führungsbleche 3, die neben dem Führungsteil 15 des Bür- stenkäfigs 17 Führungsschienen 4 aufnehmen. Diese Führungsschienen 4 sind auf die Führungsbleche 3 aufgenietet und an einem Ende abgewinkelt. Der abgewinkelte Teil ist mit einer Anschlußschraube 5 für den elektrischen Anschluß des Bürstenkäfigs 17 versehen.
Der Bürstenhalter 2, der aus dem Bürstenkäfig 17, dem Druckfinger 13 und der Spiralfeder 14 besteht, bildet zusammen mit der Bürste 7 eine getrennte Baueinheit. Auf der Rückseite des Bürstenkäfigs 17 ist der Führungsteil 15 angebracht, der in die Steckaufnahme aus Führungsblech 3 und Führungsschiene 4 eingeführt wird. Die elektrische Verbindung über die Steckverbindung zwischen dem Führungsblech 3 und dem Bürstenkäfig 17 wird dadurch sichergestellt, daß die Enden 9 des Führungsbleches 3 eingerollt sind und sich federnd gegen den eingeführten Führungsteil 15 des Bürstenkäfigs 17 legen. Der Grad der Einrollung ist maßgebend für den Kontaktdruck zwischen den beiden Teilen und damit für den Übergangswiderstand.
Beim Einführen des Bürstenhalters 2 gleitet die Bürste7 an dem Gleitstücke des Bürstenhalterringes 1 entlang und wird somit entgegen der Wirkung der Feder 14 im Bürstenkäfig 17 gehalten. Wie insbesondere aus F i g. 1 zu erkennen, können die beiden Bürstenhalter der Kommutatormaschine von oben eingesteckt werden. Dies wird durch entsprechende Befestigung der Führungsbleche 3 auf dem Bürstenhalterring 1 erreicht. Es genügt daher, wenn beim Einbau der Maschine so viel Raum gelassen wird, daß die auf dem Bürstenhalterring 1 aufgesteckten Bürstenhalter 2 von oben her zugänglich sind. Die Steckrichtung der Bürstenhalter 2 ist vorzugsweise quer zu den in den Bürstenkäfigen 17 eingesetzten Bürsten gewählt.
Die Bürste 7 ist in den Bürstenkäfig 17 eingesteckt und wird über einen Druckfinger 13, der durch eine Spiralfeder 14 gespannt wird, gegen den Kommutator gedrückt. Der Druckfinger 13 und die Spiralfeder 14 sind mit dem Bürstenkäfig 17 zu einer Baueinheit zusammengefaßt.
Der elektrische Anschluß der Bü/ste7 am Bürstenkäfig 17 erfolgt über eine Litze 11, die fest mit der Bürste 7 verbunden ist. Am freien Ende der Litze 11 ist eine Flachsteckhülse 12 angebracht, die in das ausgeklinkte Flachteil 10 eingesteckt werden kann. Diese Steckverbindung zwischen der Bürste 7 und dem Bürstenkäfig 17 erleichtert das Auswechseln der Bürste 7.
Das Oberteil des Bürstenkäfigs 17 ist auf der Seite, nach der der Bürstenhalter 2 vom Bürstenhalterring 1 abgezogen wird, als Griffstück 16 ausgebildet. Über das Griffstück 16 kann der Bürstenhalter gefaßt und die Steckverbindung leichter gelöst werden, was besonders bei großem Kontaktdruck zwischen dem Führungsblech 3 und dem Führungsteil 15 des Bürstenkäfigs 17 von Vorteil ist.
Zur Fixierung des Bürstenhalters in der Arbeitsstellung ist vorgesehen, daß die Steckverbindung eine Raststellung erhält. Dabei wirken die Rastkerbe 6 an der Führungsschiene 4 und die federnde Lasche an dem Führungsteil 15 des Bürstenkäfigs 17 derart zusammen, daß der eingesteckte Bürstenhalter die Bürste 7 in der richtigen Stellung zum Kommutator fixiert.
In Fortsetzung des Erfindungsgedankens wäre auch eine Lösung denkbar, bei der zwei oder mehrere Bürsenhalter über ein Isolierstück fest verbunden sind und zusammen ausgewechselt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Bürstenhalteranordnung für elektrische Maschinen, insbesondere für Kommutatormaschinen in kleiner Bauweise, mit einem Bürstenhalterring, auf welchem um 180 Winkelgrade gegeneinander versetzt, radial auf den Kommutator gerichtete, kastenförmige Bürstenkäfige mit darin mittels Federn vorgespannten Kohlebürsten vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem an der Maschine fest angeordneten, mit Gleitstücken (8) versehenen Bürstenhalterring (1) parallel zueinander, nach der gleichen Seite im rechten Winkel zu den Bürsten (7) einzeln zusammen mit der Bürste (7) auswechselbare Bürstenhalter (2) angeordnet sind.
2. Bürstenhalteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Bürstenhalter (2) mittels eines Führungsbleches (3) und eines ao Führungsteils (15) gleitbar auf dem Bürstenhalterring (1) angeordnet ist.
3. Bürstenhalteranordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zwischen dem Führungsblech (3) und dem Führungsteil (15) as angeordnete Führungsschiene (4) an ihrem unteren Ende abgewinkelt und mit einer Anschlußschraube (5) sowie an ihrem oberen Ende mit einer Rastkerbe (6) versehen ist.
4. Bürstenhalteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende des Bürstenhalters (2) als Griffstück (16) ausgebildet und mit einem ausgeklinkten Flachteil (10) versehen ist.
5. Bürstenhalteranordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (9) des Führungsbleches (3), die Kanten des Führungsteils (15) federnd führend, eingerollt sind.
6. Bürstenhalteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bürstenhalterring (1) zur Einstellung der Bürsten in die magnetisch neutrale Zone mit sich in Umfangsrichtung erstreckenden, versenkten Langlöchern versehen ist. .
DE19661563047 1966-05-17 1966-05-17 Burstenhalteranordnung für elek tnsche Maschinen Expired DE1563047C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST025401 1966-05-17
DEST025401 1966-05-17

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1563047A1 DE1563047A1 (de) 1970-02-19
DE1563047B2 DE1563047B2 (de) 1973-01-18
DE1563047C true DE1563047C (de) 1973-08-02

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