[go: up one dir, main page]

DE1558859C - Schwingmotor mit vertikal liegender Antriebswelle - Google Patents

Schwingmotor mit vertikal liegender Antriebswelle

Info

Publication number
DE1558859C
DE1558859C DE1558859C DE 1558859 C DE1558859 C DE 1558859C DE 1558859 C DE1558859 C DE 1558859C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive shaft
disk
unbalance
oscillating motor
disks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Philibert, Daniel Rene, Aiguebelle, Savoie (Frankreich)

Links

Description

Die Erfindung betrifft einen Schwingmotor mit vertikal liegender Antriebswelle, auf deren oberem und unterem Ende Unwuchtgewichte zueinander winkelverstellbar angeordnet sind. Derartige, als Elektromotore ausgebildete Schwingmotore werden benutzt, .um einen Support, ein Gestell od. dgl. in Schwingung zu versetzen.
Es sind Schwingmotore bekanntgeworden, auf denen an beiden Enden der Antriebswelle jeweils zwei Unwuchtscheiben zwecks Winkelverstellung zueinander lösbar befestigt sind. Die Winkelverstellung geschieht dabei derart, daß auf beiden Wellenenden eine Verschraubung gelöst wird, die entsprechenden Unwuchtscheiben abgenommen werden und in einer neuen Winkellage in einer durch eine Profilierung der Antriebswelle und der Bohrung der Unwuchtscheiben vorgegebenen Stellung wieder auf der Antriebswelle befestigt werden. Diese Winkelverstellung ist umständlich durchzuführen und hat darüber hinaus den Nachteil, daß, wenn ein. Ende des Schwingmotors auf Grund seiner Anbringung an dem zu erregenden Gegenstand nicht mehr zugänglich ist, an diesem Ende eine Winkelverstellung nicht mehr vorgenommen werden kann.
Es ist ferner bekanntgeworden, zwei Unwuchtscheiben untereinander durch eine einfach zu betätigende Federstiftverriegelung winkelverstellbar zueinander auszubilden.
Ferner ist eine Vorrichtung zur Schwingungserzeugung mittels Unwuchtscheiben bekannt, die von außen über einen Motor angetrieben wird und bei der eine Winkelverstellung der Unwuchtscheiben zueinander von einer Seite der Vorrichtung her erfolgt. Dies geschieht im wesentlichen über einen selbsthemmenden Schneckentrieb. Dies hat den wesentlichen Nachteil, daß sich bei einer Winkelverstellung der beiden Unwuchtscheiben auch deren Abstand verändert und damit eine unerwünschte Änderung der resultierenden Wirkebene erfolgt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schwingmotor der eingangs genannten Art zu schaffen, dessen untere Unwuchtscheiben sowohl untereinander wie auch zu den oberen Unwuchtscheiben unter strikter Beibehaltung des Unwuchtscheibenabstandes und damit der resultierenden Wirkebene auch dann winkelverstellbar sind, wenn das untere Schwingmotorende von außen nicht mehr zugänglich ist. Die erfindungsgemäße Lösung besteht bei einem Schwingmotor der eingangs genannten Art darin, daß die obere der unteren Unwuchtscheiben drehfest mit der Antriebswelle des Motors verbunden ist und auf der unteren, frei drehbar auf der Antriebswelle angeordneten Unwuchtscheibe aufliegt, die mittels einer Halterung gegen eine Axialverschiebung gesichert ist und über einen Bolzen mit einer drehbaren und in Achsrichtung verschieblichen Stelleinrichtung in Verbindung steht, die mit Rasten der Halterung in vorgegebenen Winkelstellungen verriegelbar ist und deren Betätigungsstange durch eine Hohlbohrung der Antriebswelle aus deren oberen Ende hinausgeführt ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Schwingmotor können in einfacher Weise die unteren Unwuchtscheiben sowohl zueinander wie zu den oberen Unwuchtscheiben vom oberen, frei zugänglichen Ende des Schwingmotors in einfacher Weise im Winkel verstellt werden, indem zunächst mittels der aus dem oberen Antriebswellenende hinausgeführten Betätigungsstange die Stelleinrichtung in Achsrichtung so verschoben wird, daß sie außer Eingriff mit der Halterung gelangt und daraufhin eine Drehung der Stelleinrichtung erfolgt, die sich über den Bolzen der entsprechenden Unwuchtscheibe mitteilt. Während des Betriebes des Schwingmotors wird dabei die auf der Antriebswelle frei drehbar angeordnete untere Unwuchtscheibe über die Halterung, die dann mit der Halterung verriegelte Stelleinrichtung und den BoI-zen mitgenommen. Die geschilderte Konstruktion gewährleistet ferner, daß bei einer solchen Winkelverstellung keinerlei Veränderung der Lage der unteren Unwuchtscheiben in Längsrichtung der Achse gesehen erfolgt. Die Wirkebene bleibt, somit strikt erhalten.
Die Unwuchtscheiben am oberen Ende des Schwingmotors sind ebenfalls winkelverstellbar zueinander angeordnet. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung sind die beiden oberen Unwuchtscheiben frei drehbar auf
ao der Antriebswelle angeordnet, sie liegen auf einer fest mit der Antriebswelle verbundenen Scheibe auf und sind untereinander sowie eine von ihnen mit dieser Scheibe in an sich bekannter Weise mittels von Hand zu betätigender Federstifte lösbar verriegelt.
s5 Die Winkelverstellung läßt sich hierbei einfach durchführen, und die Auflage auf der fest mit der Antriebswelle verbundenen Scheibe bewirkt, daß sich bei einer Winkelverstellung die Lage der oberen Unwuchtscheiben in Längsrichtung der Antriebswelle gesehen wiederum nicht verändert.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform besteht die Stelleinrichtung aus einer auf einer Hülse der Halterung frei drehbar und längsverschieblich angeordneten Scheibe, die eine Durchtrittsbohrung für den Bolzen der entsprechenden Unwuchtscheibe aufweist und einen Riegelstift trägt, der in Rastausnehmungen einer auf dem Ende der Antriebswelle befestigten Scheibe der Halterung einsteckbar ist, die zugleich einen Endanschlag für die Scheibe der Stelleinrichtung bildet, die wiederum eine das Wellenende überdeckende Haube trägt, an der . die Betätigungsstange befestigt ist.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird nachstehend unter Bezugnähme auf. die Zeichnung näher beschrieben. Die Zeichnung zeigt einen Schwingmotor gemäß der Erfindung in vereinfachter Teilschnittdarstellung.
Das Motorgehäuse 2 weist einen Befestigungsflansch 3 auf, der vorzugsweise an seinem Umfang gemäß Bezugsziffer 3 α konisch ausgebildet ist, um die Befestigungsschrauben 4 von Scherkräften zu entlasten, die von der durch die Drehung der Antriebswelle 5 des Motors hervorgerufenen Schwingungsbewegung verursacht werden. Selbstverständlich hat das entsprechende Gegenstück 6 des zu erregenden Gegenstandes einen entsprechenden .konischen Teil. Die Antriebswelle 5 ist zunächst in zwei Zylinderrollenlagern 7 gelagert, die die Radialkräfte aufnehmen, und ferner ist zur Aufnahme der Achskräfte infolge des Gewichtes der Antriebswelle 5 und der mit ihr verbundenen Massen ein Kugellager 8 mit besonders tiefen Schultern vorgesehen.
Auf den beiden Enden der Antriebswelle 5 sind zwei Paare von Unwuchtsclieiben 9 und 9 a bzw. 10 und 10 a angeordnet, die die oberen und unteren Unwuchtmassen bilden.
Die beiden oberen Unwuchtscheiben 9 und 9 a sind frei drehbar auf dem entsprechenden Ende der An-
triebswelle 5 angeordnet, und sie ruhen auf einer Scheibe 12, die mittels eines Federkeiles 13 auf der Antriebswelle 5 verkeilt ist. Die obere Unwuchtscheibe 9 ist dabei mit der unteren Unwuchtscheibe 9 α durch einen Riegelstift 14 lösbar verbunden, der in eines von mehreren Löchern 11 in der Unwuchtscheibe 9 α eingreift.
Des weiteren ist die Unwuchtscheibe 9 α ihrerseits mit der Scheibe 12 durch einen zweiten Riegelstift 15 lösbar verriegelt, der jeweils in eine der Ausnehmungen 16 angreift, die am Umfang der Scheibe 12 vorgesehen sind.
Man kann somit in einfacher Weise die Winkellage der Unwuchtscheibe 9 α gegenüber der Scheibe 12 und ebenso die Winkellage der Unwuchtscheibe 9 ge- »5 genüber der Unwuchtscheibe 9 α verändern.
Auf dem unteren Ende der Antriebswelle 5 ist über einen Federkeil 17 eine Unwuchtscheibe 10 befestigt, die auf einer Unwuchtscheibe 10 α aufliegt, die frei drehbar auf dem entsprechenden Wellenende angeordnet ist, die aber durch eine Hülse 18, die am Wellenende festgesetzt ist, an einer Bewegung in Achsrichtung gehindert ist.
Die Unwuchtscheibe 10 α weist einen nach unten vorstehenden Bolzen 19 auf, der in eine Bohrung 20 vorsteht, die sich in einer Scheibe 22 befindet, die ihrerseits frei drehbar um die Hülse 18 angeordnet ist. Dabei ist die Scheibe 22 gegenüber einer Verschiebebewegung in Achsrichtung nach unten durch eine zweite Scheibe 23 gesichert, die vor das untere Kopfende der Antriebswelle 5 geschraubt ist. Die Scheibe 22 weist einen nach unten vorstehenden Riegelstift 24 auf, der jeweils in eine der Ausnehmungen 25 eingreift, die am Umfang der Scheibe 23 vorgesehen sind. An der Scheibe 22 ist ferner eine Haube 26 angeordnet, die das untere Wellenende überdeckt und an der in ihrer Mitte eine Betätigungsstange 27 befestigt ist, die die entsprechend hohlgebphrte Antriebswelle 5 durchtritt und die oben aus der Antriebswelle 5 hervorsteht.
Am oberen Ende der Betätigungsstange 27 befindet sich ein Stellkopf 28, der über einer Skalenscheibe 29 bewegt werden kann, die vor das obere Kopfende der Antriebswelle 5 geschraubt ist.
Zur Winkel Verstellung der Unwuchtscheibe 10 a bezüglich der Unwuchtscheibe 10 genügt es, die Betätigungsstange 27 in Vertikalrichtung hochzuziehen, damit der Riegelstift 24 von der entsprechenden Ausnehmung 25 der Scheibe 23 freikommt, und dann die Betätigungsstange 27 um den gewünschten Winkel zu drehen. Diese Drehbewegung teilt sich der Unwucht scheibe 10 α über die Haube 26, die Scheibe 22 mn den Bolzen 19 mit. Ist die gewünschte Winkelverstei lung erreicht, wird die Betätigungsstange 27 los gelassen, und der Riegelstift 24 dringt wieder in di entsprechende Ausnehmung 25 der Scheibe 23 ein.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schwingmotor mit vertikal liegender Antriebswelle, auf deren oberem und unterem Ende Unwuchtscheiben zueinander winkelverstellba: angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die obere (10) der beiden unteren Unwuchtscheiben (10, 10 α) drehfest mit der Antriebswelle (5) des Motors verbunden ist und auf der unteren, frei drehbar auf der Antriebswelle (5) angeordneten Unwuchtscheibe (10 a) aufliegt, die mittels einer Halterung (18,23) gegen eine Axialverschiebung gesichert ist und über einer. Bolzen (19) mit einer drehbaren, in Achsrichtung verschieblichen Stelleinrichtung (22, 24, 26. 27) in Verbindung steht, die mit Rasten (25) der Halterung (18, 23) in vorgegebenen Winkelstellungen verriegelbar ist und deren Betätigungsstange (27) durch eine Hohlbohrung der Antriebswelle (5) aus deren oberem Ende hinausgeführt ist.
2. Schwingmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden oberen Unwuchtscheiben (9, 9 a) frei drehbar auf der Antriebswelle (5) angeordnet sind, auf einer fest mit der Antriebswelle (5) verbundenen Scheibe (12) aufliegen und untereinander, sowie eine (9 ä) von ihnen mit dieser Scheibe (12), in an sich bekannter Weise winkelverstellbar lösbar verriegelt sind.
3. Schwingmotor nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß die Stelleinrichtung aus einer auf einer Hülse (18) der Halterung (18, 23) frei drehbar und längsverschieblich angeordneten Scheibe (22) besteht, die eine Durchtrittsbohrung
■ - (20) für den Bolzen (19) der entsprechenden Unwuchtscheibe (10 d) aufweist und einen Riegelstift (24) trägt, der in die Rastausnehmungen (25) einer auf dem Ende der Antriebswelle (5) befestigten Scheibe (23) der Halterung einsteckbar ist, die zugleich einen Endanschlag für die Scheibe (22) der Stelleinrichtung bildet, die wiederum eine das Wellenende überdeckende Haube (26) trägt, an der die Betätigungsstange (27) befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen -OPY

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE68918335T2 (de) Antrieb für ein Bohr- und/oder Schlagwerkzeug.
DE1964682B2 (de) Zeichentisch
DE2633578C2 (de) Vibrator mit verstellbarer Schwungmasse
DE2701520A1 (de) Kippbefestigungskopf
DE3634157C2 (de) Rüttelvorrichtung mit zu verändernder Schwingkraft
DE3206591A1 (de) Vibrationsverdichtungswalze
EP3263398B1 (de) Federungsvorrichtung
DE3611512C1 (de) Sitz,insbesondere Fahrzeugsitz
DE102014101245B3 (de) Mit mehrfach freigängiger Verriegelung versehener Tragarm
DE19512906A1 (de) Anordnung im Zusammenhang mit einem Sitz
DE69402318T2 (de) Vorrichtung zur kompensation doppelter schwingungen
DE2046215B2 (de)
DE1558859B1 (de) Schwingmotor mit vertikal liegender Antriebswelle
DE1558859C (de) Schwingmotor mit vertikal liegender Antriebswelle
DE102005052720A1 (de) Tisch für ein Werkzeug
DE19739742C2 (de) Arbeitsgerät mit Massenausgleich am Kurbeltrieb
DE2603233A1 (de) Maschine zum polieren von stangen oder draehten aus metall
DE1169146B (de) Vorrichtung zur Einstellung des Spreizwinkels von Stativbeinen, insbesondere fuer Foto- und Kinostative
DE2948403A1 (de) Vibrator zur verdichtung von erdreich
DE2852520C2 (de) Schwingungsdämpfer für rotierende Bohrrohre an Tiefbohrmaschinen
DE3036986C2 (de)
DE2160815A1 (de) Einrichtung zum bewegen von gegenstaenden
DE1184191B (de) Vibrationssieb mit verstellbarer Amplitude und stufenlos verstellbarer Schwingungszahl
DE2824550A1 (de) Schwingungsvorrichtung
DE3137614C2 (de) Steuereinrichtung für Plattenvibratoren