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DE155709C - - Google Patents

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Publication number
DE155709C
DE155709C DENDAT155709D DE155709DA DE155709C DE 155709 C DE155709 C DE 155709C DE NDAT155709 D DENDAT155709 D DE NDAT155709D DE 155709D A DE155709D A DE 155709DA DE 155709 C DE155709 C DE 155709C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
peeling
fruit
grains
humps
cells
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT155709D
Other languages
English (en)
Publication of DE155709C publication Critical patent/DE155709C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
    • B02B3/04Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of rollers

Landscapes

  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

©icpnfcti-m öes faezdcfyevi ofatc4 1ί'α-mIs,
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Verbesserung an den zum Schälen von Reis und anderen Körnerfrüchten bestimmten Maschinen. Die neue Einrichtung besteht darin, daß die eine Schälfläche, die zu einem nach unten kegelförmig erweiterten drehbaren Schälkörper gehört, aus einem vollen Blech mit eingedrückten, nach außen gerichteten Zellen oder Buckeln besteht, welcher Schälkörper im Innern eines steileren, kegelförmigen Schälkörpers sich dreht, der eine Metalloberfläche besitzt, welche aus Drähten von viereckigem Querschnitt gebildet ist, die wie die Fäden eines Gewebes mit länglichen Maschen sich kreuzen, so daß die Fruchtkörner, die zwischen den kleinen Grundflächen der Schälkörper eintreten, zwischen den beiden Schälflächen so weit heruntergleiten, bis sie, durch die äußere, aus Metallgewebe bestehende Fläche festgehalten, der Einwirkung der Buckel des inneren Schälkörpers unterworfen werden, wodurch das Zerplatzen der äußeren Hülse, unter Freigabe des Kernes, verursacht wird.
Auf der Zeichnung zeigt
Fig. ι eine Schälmaschine für Reis oder dergl., welche mit den Schälflächen gemäß vorliegender Erfindung ausgerüstet ist.
Fig. 2 veranschaulicht einen Teil der Schälflächen, zwischen welchen die Reiskörner oder dergl. gleiten, um von ihrer Schale befreit zu werden.
Die Fig. 3 und 4 sind schematische Darstellungen, welche die Wirkung, die die zwei einander gegenüberliegenden Schälflächen auf die dazwischen gleitenden Reiskörner oder dergl. ausüben, leichter verständlich machen.
Da die Erfindung sich nicht auf die zum Antriebe der Schälmaschinen dienende Vorrichtung bezieht, genügt es, darauf hinzuweisen, daß die von ihrer äußeren Hülse zu befreienden Reiskörner zwischen den beiden kegelförmigen Schälkörpern, die eine gemeinsame Achse besitzen, hindurchgleiten, wobei der äußere Kegelstutzen B feststeht, der innere Kegelstutzen C dagegen beweglich angeordnet ist.
Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, ist die Neigung der beiden Kegelstutzen B und C nicht dieselbe, so daß am oberen Teil derselben ein ziemlich großer Zwischenraum zwischen den Schälflächen vorhanden ist, während unten die beiden Flächen in sehr geringer Entfernung voneinander sich befinden.
Die äußere Fläche des beweglichen Schälkörpers C ist aus Stahlblech mit eingedrückten Zellen oder Buckeln gebildet, wie dies aus Fig. 2 deutlich hervorgeht, und zwar sind auf dem Kegelstutzen C die erwähnten eingedrückten Zellen oder Buckel nach außen gerichtet. Die äußere kegelförmige Schälfläche B dagegen besteht aus einem Metallgewebe (Fig. 2), welches durch rechtwinkliges
Verflechten von kleinen Stahlstangen bezw. -drahten viereckigen Querschnittes gebildet wird, wobei durch die vorspringenden Teile der Drähte im Vereine mit den nach außen gerichteten Zellen bezw. Buckeln des Schälkörpers C den Reiskörnern oder dergl. Hindernisse in den Weg gelegt werden, wodurch die Geschwindigkeit ihres Heruntergleitens verringert wird. . Gleichzeitig wird die äußere
ίο Schale oder Hülse der Fruchtkörner durch die scharfen, vorspringenden Kanten des Metallgewebes B von dem Kern abgetrennt.
Wie ersichtlich, erfolgt der Eintritt der Reiskörner oder dergl. oben an der kleineren Grundfläche der Kegelstutzen, während der Austritt derselben unten an der größeren Grundfläche stattfindet. Auf Grund der Anordnung dieser zwei Kegelstutzen, welche an ihrem oberen Teile einen genügenden Zwischenraum aufweisen, damit die Reiskörner oder dergl. mit Leichtigkeit zwischen den Flächen eintreten können, wird eine sehr regelmäßige Verteilung der Körner gesichert. Ferner, je mehr die Körner heruntergleiten, desto größer wird der zwischen denselben vorhandene Zwischenraum, wodurch also die Körner stets weniger gegeneinander gedrückt werden.
Ein anderer Vorteil, welcher auf Grund dieser Anordnung von nicht parallelen Kegelstutzen entsteht, besteht darin, daß alle Reiskörner oder dergl. in der Schälmaschine gleichmäßig behandelt werden. Die stärkeren Körner werden oben von ihrer Hülse befreit, während die kleineren Körner am unteren Teil der Vorrichtung ihre Schale verlieren. Es ist aber keineswegs nötig, die zu behandelnden Körner im voraus zu sortieren oder kalibrieren.
Im nachfolgenden wird die Beschaffenheit und Anordnung der zusammen arbeitenden Schälflächen näher beschrieben, da, wie bereits erwähnt, vorliegende Erfindung auf dieselben gerichtet ist.
Es handelt sich darum, zu entschälen, d. h. längliche oder kreisrunde Fruchtkörner, deren Hülse mit dem Kern nicht zusammengewachsen ist, zu zerspalten bezw. die äußere Schale oder Hülse zu entfernen, um den inneren, länglichen oder runden Kern freizugeben , ohne denselben zu beschädigen. Um dieses Resultat zu erzielen, darf man die Schale weder abschälen noch abraspeln, sondern man muß dieselbe zum Zerplatzen
55. bringen, ohne den Kern zu zerstören, und ist es ferner erforderlich, die betreffende Schale oder Hülse von dem Kern abzusondern. Dieses Resultat wird nun gemäß vorliegender Erfindung dadurch erreicht, daß die Fläche des inneren Schälkörpers bezw. Kegelstutzens durch ein mit Zellen oder Buckeln versehenes Blech gebildet ist, welches nicht durchbrochen, sondern voll ist, d. h. keine Durchlochungen besitzt. Dabei sind die eingedrückten Zellen oder Buckel nach dem äußeren Teil des Kegels hin gerichtet (Fig. 3). Dieses Zellenblech dient nun den Reiskörnern oder dergl. zur Führung und schont gleichzeitig dieselben. Die Führung der Fruchtkörner erfolgt, sobald sie in die Maschine eintreten. Sie haben nämlich unter dem Einflüsse der Schwerkraft die natürliche Neigung, an der Fläche des inneren Kegels C entlangzugleiten und sich in einer größeren Entfernung voneinander zu lagern, je mehr sie sich dem unteren Teil der Vorrichtung nähern, wo der Durchmesser der größte ist.
Auf Grund der Drehbewegung der Vorrichtung sowie aus verschiedenen, von der Gestalt der Körner, ihrem Gewichte sowie den Erhabenheiten, die diese etwa besitzen können, abhängigen Gründen schlagen diese Körner an der Schälfläche entlang mehr oder weniger zickzackförmige Wege ein. Wären die Körner frei, so würden sie sich auf Grund der Drehbewegung des inneren Kegelstutzens sehr bald von demselben entfernen; der äußere Kegelstutzen B jedoch hält dieselben fest und bringt dieselben stets wieder in Berührung mit dem Kegelstutzen, der aus dem Zellenblech gebildet ist, bis dieselben nach genügender Abwärtsbewegung an eine Stelle gelangen, an welcher ihre Breite mit dem Abstand übereinstimmt, der erforderlich ist, um eine Bearbeitung der Fruchtkörner zwischen den beiden Schälflächen B und C zu ermöglichen.
In diesem Augenblicke können zwei verschiedene Fälle eintreten:
Erstens kann das Fruchtkorn bezw. die Hülsenfrucht g auf einem Vorsprung des Zellenbleches angebracht werden und wird daher unmittelbar zwischen diesem Blech und der äußeren, aus Metallgewebe bestehenden Schälfläche B festgeklemmt (Fig. 4). Da nun der innere Kegelstutzen sich dreht, so hält die äußere, aus Metallgewebe bestehende Schälfläche, die Vorsprünge aufweist, welche auf Grund des Verflechtens der viereckigen Drähte entstehen, das Fruchtkorn bezw. die Hülsenfrucht g fest, so daß dieselbe bei g1 in die Rinne hineinfällt, die in unmittelbarer Nähe des Vorsprunges liegt, auf welchem sich das Korn eben befand. Je nach der Größe des Fruchtkornes wird nunmehr die äußere Schale oder Hülse von den Schälflächen in Angriff genommen oder nicht. Erfolgt dies, so hat die Vorrichtung ihre Schuldigkeit getan. Ist es aber nicht der Fall, so fährt das Fruchtkorn fort, abwärts

Claims (1)

  1. zu gleiten, bis es an einer tieferen Stelle erfaßt und stets unter denselben Bedingungen in Angriff genommen wird. Es ist leicht ersichtlich, daß während des Abwärtsgleitens des Fruchtkornes zwischen den Buckeln oder Vorsprüngen des Zellenbleches C der Kern geschont bleibt. Ist die äußere Schale oder Hülse einmal zerspalten, so fährt das Fruchtkorn fort, zwischen den Buckeln bezw. Zellen
    ίο abwärts zu gleiten, bis es den unteren Teil der Vorrichtung erreicht. An dieser Stelle tritt das Fruchtkorn bezw. die Hülsenfrucht heraus, ohne daß der Kern von der Vorrichtung in Angriff genommen worden ist.
    Wenn das Fruchtkorn sich nicht, wie oben beschrieben, auf einem Buckel bezw. Vorsprung der Schälfläche C festlegt, sondern, ohne in Angriff genommen zu sein, zwischen zwei Zellen zu liegen kommt, so fährt das Korn fort, sich abwärts zu bewegen, bis es zu einem genügend engen Durchgang gelangt, damit es von dem Metallgewebe des äußeren Kegelstutzens festgehalten wird, während der innere Kegelstutzen das betreffende Fruchtkorn mitnimmt. Auch in diesem Falle erfolgt, wie bereits oben angegeben, ein Zer-' platzen der äußeren Schale oder Hülse des Fruchtkornes.
    Ρλτεντ-Anspruch :
    Eine Schälmaschine zum Schälen von Reis und anderen Körnerfrüchten, gekennzeichnet durch die Anordnung eines nach unten kegelförmig erweiterten, drehbaren Schälkörpers, der aus einem vollen Blech mit eingedrückten, nach außen gerichteten Zellen oder Buckeln besteht und im Innern eines steileren, kegelförmigen Schälkörpers sich dreht, der eine Metalloberfläche besitzt, welche aus Drähten von viereckigem Querschnitt gebildet ist, die wie die Fäden eines Gewebes mit länglichen Maschen sich kreuzen, so daß die Fruchtkörner, die zwischen den kleinen Grundflächen der Schälkörper eintreten, zwischen den beiden Schälflächen so weit heruntergleiten, bis sie, durch die äußere, aus Metallgewebe bestehende Fläche festgehalten, der Einwirkung der Buckel des inneren Schälkörpers unterworfen werden, wodurch das Zerplatzen der äußeren Hülse, unter Freigabe des Kernes, verursacht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT155709D Active DE155709C (de)

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