DE1554505C - Vorrichtung zum losbaren Befestigen flächiger Gegenstande, z B Landkarten, Bildtafeln oder Zeichnungen, an Schultafel n od dgl - Google Patents
Vorrichtung zum losbaren Befestigen flächiger Gegenstande, z B Landkarten, Bildtafeln oder Zeichnungen, an Schultafel n od dglInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum lösbaren Aufhängen flächiger Gegenstände, z. B.
Landkarten, Bildtafeln oder Zeichnungen, an einer im wesentlichen senkrechten Wand, bestehend aus einer
Klemmleiste, die einen nach unten offenen und sich nach oben hin erweiternden Einschiebeschlitz aufweist,
der durch einen hinteren ebenflächigen Klemmschenkel und einen vorderen, an seiner Innenseite
nach vorne ansteigend geneigten Klemmschenkel
gebildet ist, und der einen oder mehrere unverlier- 10 baren Verhältnisse vor.
greifenden langen Schenkel verbunden. Der Klemmschenkel bildet auf diese Weise mit dem langen Schenkel
eine Art U-Schiene mit einem kurzen und einem langen Schenkel. Der lange Schenkel wirkt als Belastungsgewicht
für den oben über den Tisch greifenden kurzen Klemmschenkel. Diese Vorrichtung eignet
sich nicht für eine Anordnung an einer senkrechten Tafel, die u. U. mit ihrer Rückseite unmittelbar an
einer Wand anliegt. Es liegen somit keine vergleich
bare Walzenkörper enthält, wobei der vordere Klemmschenkel an seinem oberen Bereich einen Steg
aufweist, der mit einer Anschlagfläche gegen die Innenseite des hinteren Klemmschenkels anliegt und mit
diesem durch Befestigungsmittel verbunden ist.
Bekannt ist eine Vorrichtung dieser Art, bei welcher der vordere Klemmschenkel und ein ebener hinterer
Klemmschenkel fest miteinander verbunden sind. Hierdurch besteht eine für sich funktionsfähige
Einheit, die an einer senkrechten Wand mittels Schrauben befestigt wird. Wird die Befestigung, was
häufig zweckmäßig ist, oben an der Vorderseite einer Tafel vorgenommen, dann beansprucht diese Vorrichtung
unterhalb der Oberkante der Tafel einen
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 die Vorderansicht einer Schulwandtafel mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie IH-III der Fig. 1,
Fig.·3 in größerem Maßstab einen Schnitt nach
Linielll-IIIderFig. 1.
Die an einer Schulwandtafel T anzubringende Vorrichtung hat eine sich ganz oder teilweise über die
Länge der Tafel erstreckende Klemmleiste, die mit einem Steg 1 an der oberen Stirnfläche der Tafel
durch von Schrauben gebildeten Befestigungsmitteln verhältnismäßig breiten Streifen und nimmt damit viel 25 2 befestigt wird. Von dem Steg geht ein mit ihm
Nutzfläche der Tafel weg. Außerdem ist die Vorder- einstückiger, vor der Vorderseite der Tafel herunterseite
der Tafel durch die Befestigungsschrauben be- greifender vorderer Klemmschenkel 3 aus, der vor
schädigt, wenn die Klemmvorrichtung abgenommen der Vorderseite der Tafel und zusammen mit dieser
wird. einen Einschiebeschlitz 4 für den aufzuhängenden
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der 30 flächigen Gegenstand bildet. Dieser Einschiebeschlitz
eingangs erwähnten Art zu schaffen, die billig her- 4 ist durch einen schrägen Anstieg 5 an der Innenstellbar,
leicht und ohne Beschädigung an einer senk- Seite des vorderen Klemmschenkels nach oben errechten
Tafel anzubringen ist und von dieser einen weitert. In dem Schlitz 4 sind mehrere Walzen 6 einmöglichst
geringen Bereich abdeckt. gesetzt, deren Durchmesser größer als die kleinste Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch 35 Schlitzweite s ist. Die Walzen 6 können also durch
gelöst, daß bei Verwendung einer Schulwandtafel als den Einschiebeschlitz 4 nicht herausfallen. In Achssenkrechte
Wand die Vorderfläche der Tafel als richtung sind die einzelnen Walzen 6 durch nicht darhinterer
Klemmschenkel herangezogen ist, wobei der gestellte Querwände gegen Herausfallen gesichert.
Steg auf der oberen Stirnseite der Tafel aufliegt und Die gewünschte Weite s des Einschiebeschlitzes auf
die Befestigungsmittel mit dieser Stirnseite zusammen- 40 die ganze Länge der Klemmleiste ist durch einen an
wirken, und daß als Anschlagfläche eine Nase auf der der Unterseite des Steges 1 vorgesehenen Anschlag 7
Unterseite des Steges angeordnet ist. in Form einer Nase mit einer Anschlagfläche für die
Die Klemmleiste nach der Erfindung ist ein- Vorderseite der Tafel gewährleistet,
stückig und ohne großen Aufwand herstellbar, und Die Walzen 6 sind innerhalb des Schlitzes 4 frei
stückig und ohne großen Aufwand herstellbar, und Die Walzen 6 sind innerhalb des Schlitzes 4 frei
die Befestigungsmittel für die Klemmleiste sind un- 45 laufende Walzen. Sie liegen in der Ruhelage an der
sichtbar. Außerdem ergibt sich der Vorteil, daß man Vorderseite der Tafel an. Wird der aufzuhängende
mit den von unten her einzuschiebenden Gegenstän- flächige Gegenstand von unten her in den Schlitz 4
den nicht gegen eine aus der Tafelfläche vorstehende eingeführt, so verdrängt er die Walzen 6, die auf der
Leiste stößt, wie das bei den zuerst erwähnten be- Schrägfläche 5 nach oben ausweichen. Dabei bleiben
kannten Vorrichtungen der Fall war. Der von der 5° die Walzen mit der Vorderfläche des Gegenstandes
Aufhängvorrichtüng abgedeckte obere Randstreifen in Berührung. Sobald der Gegenstand sich selbst
der Wandtafel ist so schmal wie überhaupt möglich, überlassen oder leicht nach abwärts gezogen wird,
und nach einem etwaigen Abnehmen der angeschraub- bilden die Walzen in dem keilförmigen Schlitz
ten Klemmleiste bleiben die Schraubenlöcher an der Klemmorgane, die den Gegenstand fest an die
Tafeloberkante unsichtbar. Die wertvolle Schreib- 55 Tafelvorderseite andrücken. Die Vorderfläche der
Oberfläche, die wasserdicht sein muß, wird nicht ver- Schulwandtafel bildet also den ebenen hinteren
letzt. Klemmschenkel. Zum Wegnehmen braucht der Ge-
Es ist zwar eine Vorrichtung an einem waagerecht genstand ruckartig angehoben zu werden, wodurch
oder annähernd waagerecht liegenden Zeichentisch die Klemmwirkung der Walzen kurzzeitig aufgehoben
zum Festklemmen der Kante eines Zeichenbogens 6° und der Gegenstand freigegeben wird,
durch einen im Bereich der Vorderkante des Tisches
von ober her drückenden Klemmschenkel, der an
einer an der vorderen Stirnfläche der Tischplatte
befestigten Winkelleiste um Zapfen schwenkbar gelagert ist, bekannt geworden. Dort greift aber der 65
Klemmschenkel um die Vorderkante der Tischplatte
von unten her herum und ist jenseits der Schwenkachse mit einem unterhalb der Tischplatte zurück-
durch einen im Bereich der Vorderkante des Tisches
von ober her drückenden Klemmschenkel, der an
einer an der vorderen Stirnfläche der Tischplatte
befestigten Winkelleiste um Zapfen schwenkbar gelagert ist, bekannt geworden. Dort greift aber der 65
Klemmschenkel um die Vorderkante der Tischplatte
von unten her herum und ist jenseits der Schwenkachse mit einem unterhalb der Tischplatte zurück-
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum lösbaren Aufhängen flächiger Gegenstände, z. B. Landkarten, Bildtafeln oder Zeichnungen, an einer im wesentlichen senkrechten Wand, bestehend aus einer Klemmleiste, die einen nach unten offenen und sich nach oben hin erweiternden Einschiebeschlitz aufweist, derdurch einen hinteren ebenflächigen Klemmschenkel und einen vorderen, an seiner Innenseite nach vorne ansteigend geneigten Klemmschenkel gebildet ist, und der einen oder mehrere unverlierbare Walzenkörper enthält, wobei der vordere Klemmschenkel an seinem oberen Bereich einen Steg aufweist, der mit einer Anschlagfläche gegen die Innenseite des hinteren Klemmschenkels anliegt und mit diesem durch Befestigungsmittel verbunden ist, dadurchgekennzeichnet,daß bei Verwendung einer Schulwandtafel (Γ) als senkrechte Wand die Vorderfläche der Tafel als hinterer Klemmschenkel herangezogen ist, wobei der Steg (1) auf der oberen Stirnseite der Tafel (T) aufliegt und die Befestigungsmittel (2) mit dieser Stirnseite zusammenwirken, und das als Anschlagfläche eine Nase (7) auf der Unterseite des Steges (1) angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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