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DE1554341A1 - Kantenschutz,insbesondere fuer Moebel - Google Patents

Kantenschutz,insbesondere fuer Moebel

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DE1554341A1
DE1554341A1 DE19651554341 DE1554341A DE1554341A1 DE 1554341 A1 DE1554341 A1 DE 1554341A1 DE 19651554341 DE19651554341 DE 19651554341 DE 1554341 A DE1554341 A DE 1554341A DE 1554341 A1 DE1554341 A1 DE 1554341A1
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DE
Germany
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strip
edge
cover strip
guide
furniture
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Pending
Application number
DE19651554341
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English (en)
Inventor
Karl Markon
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Original Assignee
Individual
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B95/00Fittings for furniture
    • A47B95/04Keyplates; Ornaments or the like
    • A47B95/043Protecting rims, buffers or the like
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B95/00Fittings for furniture
    • A47B95/04Keyplates; Ornaments or the like

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  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

  • Kantenschutz, insbesondere für Möbel Die Erfindung bezieht sich auf einen Kantenschutz, insbesondere für Möbel, bestehend aus einer Deckleiste, die auf eine längs der zu schützenden Kante an der Unterlage befestigte profilierte Führungsleiste aufbringbar ist und im Winkel zu einander stehende Schenkel aufweist, Zur Dekoration und zum Schutz von Flächen und Kanten werden vor allem von Möbelherstellern Falz- und Umleimer# profilleisten in mannigfacher, auf die harmonische Gliederung von Flächen und deren gefälligen Abschluß ausgerichteter Form verwendet. Solche Leisten sind meist aus elastischem Material hergestellt und besitzen häufig besondere Halteelemente, mitdenen sie an den zu ihrer Aufnahme bestimmten Flächen befestigt werden. Die Halterung kann auch aus metallischen Halteklammern bestehen, die mit gezackten Fortsätzen in die Unterlage eingeschlagen werden. Zum leichteren Aufbringen und insbesondere zur gleichmäßigen Anordnung der in Abständen voneinander liegenden Klammern sind diese auf einem bandförmigen Streifen aufgesteckt, der nach dem Einschlagen der Klammern der Einfachheit halber zwar an Ort und Stelle verbleiben kann, selbst jedoch zum Festhalten der über die Klammern gedrückten Deckleiste nichts beiträgt. Die in diesem Fall wegen der Klammern verhältnismäßig hohen Deckleisten hintergreifen mit ihneren Rippen widerhakenförmige Ansätze an den Klammern, sobald die Deckleiste über die Klammern gestülpt und auf diese fest aufgedrückt wird. Um diese aufwendige Art der Leistenbefestigung, bei der ein Abheben der Deckleiste zwischen den Klammern immer möglich ist, zu verbessern, hat es sich bei Deckleisten durchgesetzt, sie an ihrer Hinterseite mit über die Länge der Leiste durchlaufenden Rippen zu versehen, die in Nuten des Möbelstückes eingeführt werden und an ihren Flankenflächen Rillen aufweisen, mit welchen sich die Rippen in den Nuten verhaken sollen. Die Anbringung der Nuten ist eine verhältnismäßig heikle Werkstättenarbeit von deren genauer Durchführung, die die Verwendung von besonderen Werkzeugen erfordert, die Sicherheit des Sitzes der Deckleiste abhängt. Überdies ist es im allgemeinen notwendig, selbst die mit solchen Befestigungsrippen versehenen Deckleisten zusätzlich zu verleimen. Allen beschriebenen Deckleisten ist gemeinsam, daß sie an fertigen Möbeln nicht oder nur sehr schwer angebracht werden können und daß sie im wesentlichen aus einem flachen allenfalls leicht gewölbten Profilband bestehen, das auf einer einzigen Fläche aufliegt.
  • Für die lösbare Befestigung von metallischen Zierleisten für Umrahmungen von Fenstern und Türen wurde vorgeschlagen, solche Zierleisten auf eine Tragleiste aus plastischem Werkstoff aufzubringen, wobei die gegen das Innere des Zier-r leistenquerschnitts vorspringenden Rippen oder Wülste in seitliche Vertiefungen der Tragleisten eingreifen. Das Schwergewicht der bei dieser Leistenausbildung angestrebten Wirkung liegt jedoch nicht im Schutz einer Kante sondern auf der Erzielung ornamentaler Wirkung, wobei die Besonderheit dieses Vorschlags in der Verwendung einer nichtmetallischen Tragleiste gesehen wurde. .
  • Im Gegensatz _iezu ist für die Anbringung einer aus flexiblem Material bestehenden Zierleiste an Möbelstücken die Verwendung einer Tragschiene vorgeschlagen worden, auf die die Schutzleiste unter Ausnutzung ihrer gummielastischen Eigenschaften gestülpt wird. Die praktische Erfahrung hat gezeigt, daß mit Leisten aus derart nachgiebigem Material eine befriedigende Schutzwirkung nicht erreichbar ist und diese Art der Befestigung vor allem im Bereich von Möbelkanten versagte Ziel der Erfindung ist deshalb die Schaffung eines Kantenschutzes der eingangs beschriebenen Art, dessen An#-bringung einfach, ohne Anwendung besonderer Werkzeuge und ohne besondere handwerkliche Fertigkeit auch nachträglich an bereits in Gebrauch befindlichen Möbelstücken u.dgl. möglich ist, wobei die Deckleiste insbesondere dem Schutz und der Verkleidung von, Möbelkanten dienen kann. Nach dem Grundgedanken der Erfindung liegt jeder Schenkel der Deckleiste auf einer anderen von der zu achützehden Kante aus" gehenden Fläche auf und ist die Deckleiste durch nur an einem ihrer Schenkel angeordnete Längsstege auf die Führungsleiste aufschiebbar. Durch die Deckleiste wird in diesem Fall die Kante umgriffen und eingehüllte wobei der Kantenbereicht durch die Leistenschenkel gegen außen abgeschlossen ist.
  • Für die Aufbringung der Führungsleiste auf dem Möbelstück bedarf es nur geringer Sorgfalt, weil wegen der leicht zu erreichenden Elastizität der Schenkel der Deckleiste gegeneinander für den Abstand der Führungsleiste von der zu schützenden Kante keine engen Toleranzen einzuhalten sind. Die Schenkel der Deckleiste lassen dadurch auch Abweichungen zwischen den Richtungen der Führungsleiste und der Möbelkante ausgleichen.
  • Der Erfindungsgegenstand gestattet es, nahezu jede geradlinige Randkante an Möbelstücken und anderen Einrichtungsgegenständen, an Mauerwerk, Türen und Treppenstufen und an vielen anderen Objekten gegen Abschlagen, Absplittern und sonstige mechanische Beschädigungen in einfacher Weise dauerhaft zu schützen. Es ist hiebei von wesentlichem Vorteil, daß zur Montage des Kantenschutzes keinerlei Veränderungen oder Vorbereitungen, wie das Einziehen von Befedigungenutsn od.dgl. an dem betreffenden Gegenstand vorgenommen werden müssen, sondern lediglich die Führungsleiste durch Kleben, Nageln, Schrauben oder irgendeine andere Befestigungsart mit dem Gegenstand.verbunden wird. Da die nach außen sichtbare Deck-.leiste ,di_g_ Führungsleiste völlständig, überdeckt, ergibt sich für jede Befestigungsart des Kantenschutzes ein gefälliges und-.gediegenes Aussehen. Der Kantenschutz kann ohne jede Schwierigkeit .auch nachträglich an Möbelstückenod.dgl. argebracht.werden, selbst wenn deren Kanten bereits stark abgenutzt sind, wie dies u.a. bei Schreibtischkanten vielfach der Fall ist, die durch häufiges Anstoßen mit den Sesseln immer wieder an den gleichen Stellen beschädigt werden. Abstehende Splitter an der Kante bilden dann eine ständige Gefahr für kleinere Verletzungen sowie Beschädigungen der Kleidung, insbesondere der Strümpfe. Der Kantenschutz nach der Erfindung verbessert auch das Aussehen solcher bereits beschädigter Möbelstücke weitgehend. Durch die durchlaufende Führungsleiste besitzt die Deckleiste einen besonders wirksamen, gleichmäßigen und dauerhaften Halt. Da die Führungsleiste ähnlich einer Armierung der Deckleiste wirkt, kann die letztere besonders dünnwandig ausgebildet sein..
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die freien Ränder der mit zwei Schenkeln ausgebildeten Deckleiste zu den Wandflächen hin abgebogen sein, die an die der Führungsleiste benachbarte Möbelkante anschließen. Im Gegensatz zu den bei bekannten Deckleisten fachen Querschnitts bereits im Winkel gegen die Oberfläche des Möbelstückes auslaufenden Rändern dieser Leisten besitzt die Deckleiste nach-der Erfindung hakenförmiges Profil, durch das Möbelkanten dicht umschlossen werden können. Unebenheiten der Auflageflächen und kleine Ungenauigkeiten bei der Montage der Führungsleisten können hier durch die unter Spannung an den Wandflächen anliegenden Ränder der Deckleisten ausgeglichen werden. Die Vermeidung von Ritzen zwischen der Deckleiste und den Wandflächen trägt nicht nur zur Verbesserung des Aussehens sondern auch zur Schonung der mit den Deckleisten in Berührung kommenden Bekleidungsstücke bei. In besonders großem Ausmaß werden diese vorteilhaften Wirkungen erreicht, wenn die Deckleiste aus Kunststoff hergestellt ist. Zur Erleichterung der Anbringung der Deckleiste kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung außer der Deckleiste auch die Führungsleiste aus elastischem Material, vorzugsweise aus Kunststoffbestehen.
  • Erfindungsgemäß können weiters die Führungsleiste und/ oder die Deckleiste mit Aussparungen, Nuten oi dgl. zur Aufnahme vorspringender Teile der Befestigungselemente der Führungsleiste, z.B. Schrauben- oder Nagelköpfe, versehen sein. Diese Ausführung ermöglicht es, den Kantenschutz auch an solchen Gegenständen anzubringen, deren Oberflächen- bzw. Materialbeschaffenheit eine Befestigung der Führungsleisten durch bloßes Ankleben nicht zuläßt. bzw. nicht ratsam erscheinen läßt. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn der Kantenschutz an Metallgegenständen angebracht werden soll. Die Montage der Führungeleiste erfolgt dann in einfacher Weise, z.B. mittels Benkkopfschrauben, Nieten od.dgl., wobei die-Deckleiste die Köpfe dieser Befestigungselemente nach außen abdeckt, In ähnlicher Weise kann eine mit Nuten versehene Führungsleiste auch mittels U-förmiger Stahlklammern an Gegenständen aus Holz oder aus Materialien ähnlicher Beschaffenheit rasch und mühelos montiert werden, Schließlich hat es sich als vorteilhaft erwiesen, gemäß einem weiteren Erfindungsvorschlag die Führungsleiste aus einem weicheren Werkstoff als die Deckleiste auszuführen. Die Führungsleiste soi# dann infolge ihrer größeren Flexibilität für den Ausgleich etwa vorhandener Unebenheiten der Unterlage, während die starrere Deckleiste keine oder nur geringfügige Verformungen erfährt. Dadurch erhalten auch Gegenstände mit stark abgenutzten Kanten wieder ein gefälliges Äußeres.
  • Die Erfindung ",;rd nachfolgende an mehreren Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung näher erläutert. Die Fig. 1 bis 4 zeigen je eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kantenschutzes in montiertem Zustand im Schnitt. Die Fig. 5 und 6 zeigen je ein weiteres AusführungsbAispiel des Kantenschutzes nach der Erfindung für zweiparallel verlaufende Kanten, gleichfalls in Schnittdarstellung. In der Zeichnung sind gleichartige Teile mit denselben Bezugszeichen versehen.
  • Mit 1 ist der.Gegenstand, z.B. ein Möbelstück, bezeichnet, der mit dem Kantenschutz versehen werden soll. Die vordere Wandfläche 2 und die darauf senkrecht stehende Seitenvrandfläche 3 des Gegenstandes 1 bilden die zu schützende Kante 4. Der Kantenschutz besteht bei sämtlichen Ausführungebe.epielen aus einer bzw. zwei Führungsleisten 5 und einer auf diese aufschiebbaren Deckleiste 11. Die Führungsleiste 5 ist-Jeweils im Abstand neben der zu#schützenden Kante an der Außenfläche des Gegenstandes 1 befestigt. Die Führungsleiste 5 in Fig. 1 besitzt einen zum Gegenstand 1 hin sich verjüngenden Schwalbenschwanzquersehnitt und ist an der vorderen Wandfläche 2 des Gegenstandes 1 mit Nägeln 7 befestigt. Die Führungsleiste 5 weist zu diesem Zweck an ihrer Vorderseite zwei parallele Längsnuten 6 zur versenkten Anordnung der Nagelköpfe auf. Die auf die Führungsleiste 5 aufschiebbare Deckleiste 11 weist einen im wesentlichen L--förmigen Querschnitt auf. An der Rückseite ihres längeren Schenkels 12 sind zwei parallele Längsstege 16 vorgesehen, welche die Schmalkanten der Führungsleiste 5 hintergreifen und solcherart eine Nut zum Aufschieben der Deckleiste 11 auf die Führungsleiste 5 bilden. Die Ränder 14 bzw. 15 am Ende des vorderen 'Schenkels 12 bzw..des seitlichen Schenkels 13 der Deckleiste 11 sind zu der vorderen Wandfläche 2 bzw, zur Seitenwandfläche 3 hin abgebogen. Sowohl die Deckleiste 11 als auch die Führungsleiste 5 bestehen aus elastischem Material. Im demontierten Zustand der Deckleiste 11 springt der zurückgebogene Rand 14 des Schenkels 12 über die von den Längsstegen 16 und der Führungsleiste 5 begrenzten Innenflächen vor, sodaß der zurückgebogene Rand 14 im montierten Zustand der Deckleiste 11 federnd an der vorderen Wandfläche 2 anliegt. Zu dem gleichen Zweck ist die seitliche Versetzung der Führungsleiste 5 gegenüber der zu schützenden Kante 4 derart gewählt, daß auch der zurückgebogene Rand 15 des seitlichen Schenkels 13 der Deckleiste 11 im montierten Zustand unter Spannung an der Seitenwandfläche 3 des Gegenstandes. 1- anliegt. Zur Vermeidung scharfer Außenkanten ist der äußere Umriß der Deckleiste 11 an den entsprechenden Stellen abgerundet'.
  • Die Ausführungsform gemäß Fig. 2 weicht insoferne von der Ausbildung nach Fig. 1 ab, als hier die Führungsleiste 5 halbkreisförmig abgerundete Seitenkanten und die Längsstege 16 der Deckleiste 11 ein entsprechendes Gegenprofil aufweisen. Die Führungsleiste 5 ist durch eine Leimschichte 8 mit der vorderen Wandfläche 2 des Gegenstandes 1 verbunden.
  • Soll-sich der Kantenschutz auch über einen größeren Bereich der Seitenwandfläche 3 erstrecken, so wird gemäß Fig. 3 sowohl an der vorderen Wandfläche 2 als auch an der Seitenwandfläche 3 je eine Führungsleiste 5 im Abstand von der Kante 4 befestigt. In diesem Fall,eind an beiden Schenkeln 12, 13 der Deckleiste 11 je zwei Längsstege 16 zur Aufnahme der beiden Führungsleisten 5 vorgesehen.
  • Fig. 4 zeigt die Anordnung des Kantenschutzes an der Ecke eines Metallgegenstandes 1'. Die hiefür verwendete Führungsleiste 5 besitzt eine Reihe durchgehender Bohrungen mit äußerer Aneenkung, die über die. Länge der Führungsleiste 5 jeweils zueinander versetzt angeordnet sind. Der Gegenstand-1' weist mit den Bohrungen fluchtende Bohrringen auf, durch die in die Führungsleiste 5 eingesetzte Senkkopfschrauben hindurchgeführt- sindp welche an der Rückseite des Gegenstandes .1' mittels Muttern 10 befestigt sind. Für besondere Ansprüche können auch die Bohrungen des metallischen Gegenstandes 1' selbst mit einem Innengewinde zum Einschrauben der Schrauben 9 versehen sein. Die Befestigung des Kantenschutzes an einem von zwei parallelen Seitenwandflächen 3,3' begrenzten vorspringenden Bauteil mit zwei parallelen Kanten 4,4' zeigen die Fig. 5 und 6. Bei der Ausführung nach Fig. 5 ist nur eine einzige Führungsleiste 5 an der vorderen Wandfläche 2 des Gegenstandes 1 befestigt. Die Deckleiste 12, die in allen wesentlichen Details mit der Ausführung nach Fig. 1 übereinstimmt, besitzt U-förmigen Querschnitt mit beidseits symmetrisch angeordneten seitlichen Schenkeln 13. Auch bei der Ausführung nach Fig. 6 wird eine Deckleiste 11 von im wesentlichen U-förmigem Querschnitt verwendet, welche auf symmetrisch an beiden Seitenwandflächen 3 und 3' des Gegenstandes 1 angeordnete Führungsleisten 5 aufgeschoben ist. Der Mittelteil 12 der Deckleiste 11 liegt in diesem fall unmittelbar an der vorderen Wandfläche 2 an. Gegebenenfalls kann der Mittelteil 12 aber auch im Abstand vor der vorderen Wandfläche 2 liegen. Die Montage des Kantenschutzes ist überaus einfach und kann daher von ungeschulten Kräften vorgenommen werden. Hiezu erfolgt zunächst die Befestigung der Führungsleiste, allenfalls unter Zuhilfenahme einer Schablone, die den richtigen Abstand der Führungsleiste von der zu schützenden Kante einzuhalten gestattet. Die Befestigung der Zührungeleiste kann durch Nageln, Schrauben, Nieten, Kleben oder verschweißen erfolgen. Vielfach kann es sich als zweckmäßig erweisen, die Führungsleiste nicht durchlaufend über die gesamte Kantenlänge auszubilden sondern mehrere Abschnitte der Führungsleiste im Abstand voneinander anzuordnen. Die Montage der Deckleiste erfolgt durch Aufschieben auf die Führungsleiste bzw. -leisten parallel zu der zu schützenden Kante. Durch die Elastizität des Werkstoffes ist zwar ein guter Halt der Deck. leiste gegen Verschieben in Kantenrichtung gewährleistet, doch können die Führungsleiste und die Deckleiste z.Bo nur an einem Ende miteinander, -z .B. durch Kleben, verbunden werden. Über die beschriebenen Ausführungsbiespiele hinaus sind noch weitere Ausführungsformen des Kantenschutzes im Rahmen der Erfindung möglich. Insbesondere können auch die Kanten stumpf- bzw. spitzwinkelig zusammenlaufender Wandflächen, für rein dekorative Zwecke aber auch abgerundete Kanten, mit dem erfindungsgemäßen Kantenschutz versehen werden.

Claims (5)

  1. P a t'e n t a n e p r ü c h e : ##antenschutz, insbesondere für Möbel, bestehend aus einer Deckleiste, die auf eine längs .der zu schützenden Kante an der Unterlage befestigte profilierte Führungsleiste sufbringbar ist und im Winkel zueinander stehende Schenkel auf-weist, d a d u roh g -e k e n n z e i c h n e t ! daß jeder Schenkel der Deckleiste (11) auf einer anderen_von der zu schützenden Kante (4) ausgehenden Fläche aufliegt und die Deckleiste durch nur an einem ihrer Schenkel (12,13) angeordnete Längsstege (16) auf die Führungsleiste (5) auf-schiebbar ist.
  2. 2. Kantenschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB die freien Ränder (14,15) der mit zwei Schenkeln (12,'t3) ausgebildeten Deckleiste (11) zu den Wandflächen (2,3) hin abgebogen sind, die an die der Führungeleiste.(5.). benachbarte Möbelkante (4) anschließen (Fig. 1,2,4).
  3. 3. Kantenschutz-*nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, -daBsowohl 'die Deckleiste (11) als auch die-Pührungsleiste.(5) aus elastischem Material, vorzugsweise Kunststoff, bestehen.
  4. 4. Kantenschutz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsleiste (5)-und/oder die Deckleiste (11) mit Aussparungen, Nuten (6) od:dgl. zur ,Aufnahme vorspringender Teile der Befestigungselemente (?) der Führungsleiste, z.B. Schrauben- oder Nagelköpfe,- versehen ist.
  5. 5. Kantenschutz nach Anspruch'3 oder 4,_ dadurch gekennzeichnet, däB die Führungsleiste-'(5) aus-einembiegsameren Werkstoff , als die Deckleiste (11) besteht.
DE19651554341 1965-03-12 1965-04-22 Kantenschutz,insbesondere fuer Moebel Pending DE1554341A1 (de)

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