DE1552073B1 - Stanzwerkzeug - Google Patents
StanzwerkzeugInfo
- Publication number
- DE1552073B1 DE1552073B1 DE19661552073 DE1552073A DE1552073B1 DE 1552073 B1 DE1552073 B1 DE 1552073B1 DE 19661552073 DE19661552073 DE 19661552073 DE 1552073 A DE1552073 A DE 1552073A DE 1552073 B1 DE1552073 B1 DE 1552073B1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- web
- punching
- die
- leg
- tool holder
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D28/00—Shaping by press-cutting; Perforating
- B21D28/24—Perforating, i.e. punching holes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Punching Or Piercing (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Stanzwerkzeug zum Stanzpressen, Lochstanzen od. dgl., das einen
liegend einzusetzenden, U-förmigen Halter mit durch einen Steg verbundenen Schenkeln aufweist, die an
ihren Enden die Matrize bzw. den darüber angeordneten, vom Pressenstößel betätigten Stanzstempel
tragen.
Bekannte Werkzeughalter der genannten Art haben den Nachteil, daß Verkantungen zwischen dem Stanzstempel
und der Matrize auftreten können, wenn die den Werkzeughalter tragende Tischplatte Unebenheiten
aufweist und nicht genau rechtwinkelig zum senkrechten Hub des Pressenstößels ausgerichtet ist.
In diesen- Fällen kann eine Verwindung zwischen den beiden Schenkeln des Halters eintreten, wenn der
Pressenstößel niedergeht, und diese Verwindung kann zu einer Beschädigung der .Werkzeuge und
überdies auch zu Ungenauigkeiten der Arbeitsverrichtung an den Werkstücken führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese nachteiligen Folgen einer ungenauen Lagerung des
Werkzeughalters von Stanzwerkzeugen auszuschalten und den Werkzeughalter so auszubilden, daß sich
Ungenauigkeiten seiner Lagerung nicht in einer Beeinträchtigung der richtigen und genauen Zusammenführung
der Werkzeuge auswirken können.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Werkzeughalter S-fÖrmig weitergebildet ist, in-;;
dem er im Bereich der Matrize einen zusätzlichen Steg aufweist, der in einen zusätzlichen unteren Auflageschenkel
übergeht.
Es hat sich ergeben,, daß bei dieser Ausführung
des Werkzeughalters keine Verkantungen und Beschädigungen an den Werkzeugen auftreten, weil die
Verwindung vom zusätzlichen Steg des zusätzlichen unteren Auflageschenkels aufgenommen wird und
sich nicht mehr zwischen den beiden oberen Schenkeln auswirkt, die die Matrize und den Stanzstempel
tragen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es zweckmäßig, daß der die Matrize aufnehmende
Mittelschenkel des Werkzeughalters etwa doppelt so stark bemessen ist wie der Auflageschenkel. Hierdurch
wird die Überleitung von Verwindungskräften aus dem Steg des Auflageschenkels in den Steg der
beiden oberen Schenkel zusätzlich erschwert.
Die Zeichnung zeigt in F i g. 1 und 2 zwei Beispiele
für die erfindungsgemäße Ausführung des Werkzeughalters in Seitenansichten.
' Bei beiden Ausführungsbeispielen ist der Werkzeughalter S-förmig derart ausgebildet, daß er einen unteren Auflageschenkel 2, einen Mittelschenkel 2 a bzw. 2ä und einen oberen,Schenkel 4 bzw. 4' aufweist. Die Schenkel sind durch1 Stege 1, 3 miteinander verbunden. Am Steg 1 zwischen dem Auflageschenkel 2 und dem Mittelschenkel 2 α bzw. 2 ä ist die Stanzmatrize 5 angeordnet. Der obere Schenkel 4 bzw. 4' trägt den verschiebbaren Stanzstempel 6 und eine ihm zugeordnete Rückführfeder 7, die auch den Stanzgrat abstreift. Der Werkzeughalter ist mit seinem unteren Auflageschenkel 2 an der Tischplatte 8 der Stanzpresse mit Schrauben 9 befestigt.
' Bei beiden Ausführungsbeispielen ist der Werkzeughalter S-förmig derart ausgebildet, daß er einen unteren Auflageschenkel 2, einen Mittelschenkel 2 a bzw. 2ä und einen oberen,Schenkel 4 bzw. 4' aufweist. Die Schenkel sind durch1 Stege 1, 3 miteinander verbunden. Am Steg 1 zwischen dem Auflageschenkel 2 und dem Mittelschenkel 2 α bzw. 2 ä ist die Stanzmatrize 5 angeordnet. Der obere Schenkel 4 bzw. 4' trägt den verschiebbaren Stanzstempel 6 und eine ihm zugeordnete Rückführfeder 7, die auch den Stanzgrat abstreift. Der Werkzeughalter ist mit seinem unteren Auflageschenkel 2 an der Tischplatte 8 der Stanzpresse mit Schrauben 9 befestigt.
Tritt durch Unebenheiten der Tischfläche 8 unter Wirkung des Stanzdruckes eine Verwindungskraft im
Halter auf, so wirkt sie sich nur auf den Steg 1 zwischen dem Mittelschenkel 2 α bzw. 2 a' und dem Auflageschenkel
2 aus, während der obere, durch die Schenkel 2 α bzw. 2 a' und 4 bzw. 4' sowie den Steg 3
gebildete U-förmige Teil des Werkzeughalters beim Aufsetzen des Stanzstempels 6 auf das Werkstück
einen starren Rahmen bildet, der in sich keine Verwindung zwischen seinen Schenkeln 2 α bzw. 2 a' und
4 bzw. 4' erfährt, sondern die im Steg 1 auftretende Verwindung als Ganzes mitmacht, wobei die Ausrichtung
zwischen der Matrize 5 und dem Stanzstempel 6 erhalten bleibt.
Bei dem Werkzeughalter nach F i g. 2 ist der den Stanzstempel 6 mit. seiner Abstr.eiffeder 7 tragende
obere Schenkel 4' aus einer Mehrzahl von zusammenliegenden Blattfedern gebildet, die am Steg 3 dieses
Schenkels verspannt sind. Der anschließende Mittelschenkel 2 a' ist hier etwa doppelt so stark ausgebildet
wie der untere Auflageschenkel 2, wodurch selbst bei starken Unebenheiten der Auflagerung die Überleitung
von Verwindungskräften .aus dem Steg 1 in den Steg 3 verhindert wird.
Claims (2)
1. Stanzwerkzeug zum Stanzpressen, Lochstanzen od. dgl., das einen liegend einzusetzenden,
U-förmigen Halter mit durch einen Steg verbundenen Schenkeln aufweist, die an ihren Enden
'. die Matrize bzw. den darüber angeordneten, vom Pressenstößel betätigten Stanzstempel tragen,
dadurchgekennzeichnet, daß der Werkzeughalter S-förmig weitergebildet ist, indem er
im Bereich der Matrize (5) einen zusätzlichen Steg (1) aufweist, der in einen zusätzlichen unteren
Auflageschenkel (2) übergeht.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Matrize (5) aufnehmende
Mittelschenkel (2 a') etwa doppelt so stark wie der Aufiageschenkel (2) bemessen ist.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US46162465A | 1965-06-07 | 1965-06-07 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1552073B1 true DE1552073B1 (de) | 1970-10-22 |
Family
ID=23833309
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19661552073 Pending DE1552073B1 (de) | 1965-06-07 | 1966-05-25 | Stanzwerkzeug |
Country Status (2)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1552073B1 (de) |
GB (1) | GB1119709A (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2708172A1 (de) * | 1976-05-19 | 1977-12-01 | Gulf & Western Mfg Co | Praegeeinrichtung fuer muenzen oder dergleichen |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2265331A (en) * | 1941-02-18 | 1941-12-09 | George F Wales | Sheet material perforating apparatus |
US3130620A (en) * | 1960-07-22 | 1964-04-28 | Pierce All Mfg Ltd | Punch and guide assembly |
-
1966
- 1966-05-25 DE DE19661552073 patent/DE1552073B1/de active Pending
- 1966-06-07 GB GB2536866A patent/GB1119709A/en not_active Expired
Patent Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2265331A (en) * | 1941-02-18 | 1941-12-09 | George F Wales | Sheet material perforating apparatus |
US3130620A (en) * | 1960-07-22 | 1964-04-28 | Pierce All Mfg Ltd | Punch and guide assembly |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2708172A1 (de) * | 1976-05-19 | 1977-12-01 | Gulf & Western Mfg Co | Praegeeinrichtung fuer muenzen oder dergleichen |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
GB1119709A (en) | 1968-07-10 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE2264852B2 (de) | Revolverstanze | |
DE585103C (de) | Maschinenstaender aus duennen Platten | |
DE2150197A1 (de) | Fuehrungsschablone fuer naeheinrichtungen | |
DE1552073C (de) | Stanzwerkzeug | |
DE1552073B1 (de) | Stanzwerkzeug | |
DE734679C (de) | Matrizenhalter fuer stehende Rohrstrangpresse | |
DE731215C (de) | Verfahren und Maschine zum Verbinden von Brettern mit Hilfe von U-foermig gebogenen Klammern | |
DE893255C (de) | Vorrichtung zum Anpressen von Auflagen, z. B. Furnieren, auf gewoelbte Flaechen | |
DE1602912A1 (de) | Verfahren zum Positionieren eines Werkstueckes gegenueber einer Werkzeugmaschine und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens | |
EP0332221A3 (de) | Abkantmaschine | |
DE840540C (de) | Vorrichtung zum Verschweissen von Buchbloecken fuer das draht- und fadenlose Binden von Buechern | |
DE820291C (de) | Maschine zum Abbiegen von Blechen | |
DE935655C (de) | Gestell fuer Ringspinnmaschinen | |
AT277156B (de) | Vorrichtung zum Runden der Rücken von Buchblöcken | |
DE893638C (de) | Einrichtung zum faden- und klammerlosen Binden von Buechern | |
DE970202C (de) | Heizschiene fuer Fugenleimmaschinen | |
DE586492C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Mehrfachbearbeiten von Pappe | |
AT117424B (de) | Vorrichtung zum gleichzeitigen Einspannen einer Mehrzahl von stabförmigen Werkstücken, insbesondere von Feilenblättern beim Fräsen oder bei ähnlicher Bearbeitung. | |
AT149747B (de) | Prägepresse für Bucheinbände. | |
DE657186C (de) | Federnder Traeger fuer Fahrzeugsaettel | |
DE482770C (de) | Anlegevorrichtung fuer Perforiermaschinen | |
AT254495B (de) | Dübellochbohrmaschine | |
DE217305C (de) | ||
DE551956C (de) | Jacquardmaschine | |
DE245959C (de) |