DE1541373C - Übertragungssystem für Nachrichten enthaltende binäre Kodes - Google Patents
Übertragungssystem für Nachrichten enthaltende binäre KodesInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Übertragungssystem
für Nachrichten enthaltende binäre Kodes.
Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Anordnung zum übertragen von binären Kodesignalen, die mittels
einer Hochfrequenzeinrichtung in der Lage ist, Zeit-Multiplex-Fernsprechsignale
durch das PCM-System zu übertragen.
Es ist bekannt, daß eine mehrphasige Modulationsanordnung üblicherweise für das Verfahren zum
übertragen von Informationen durch binäre Kode-.signale,
ζ. B. PCM-Signale und Telegraphen-KodesTgnale, verwendet wird.
Andererseits ist es auch bekannt, daß außer den Verfahren der Frequenzteilung und der Zeitteilung
das Verfahren der mehrphasigen Modulationsanordnung als Verfahren zum Vervielfachen einer übertragungsleitung
verwendet werden kann. Die zuletzt genannte mehrphasige Modulationsanordnung erfordert
jedoch eine Trägerwelle, die mit der empfangenen Welle für die Zwecke der Demodulation in der
Phase synchron ist, woraus sich ergibt, daß die Ausrüstung aufwendig wird, und deshalb ist dieses System
vom Gesichtspunkt der Kosten und der Zuverlässigkeit nachteilig.
Auch das FDM-FM-System, d. h. das Frequenz-Multiplex-FM-Ubertragungssystem,
ist für eine Anordnung zum übertragen von Multiplex-Fernsprechkanälen
durch eine Hochfrequenzeinrichtung verwendet worden. Diese Anordnung erfordert jedoch
eine sehr genaue Bezugsgröße für solche Bedingungen, da die Ubertragungseigenschaft, die Geräuschunterdrückung
der Ubertragungsanordnung und die Leistungsfähigkeit der Ausrüstung sehr hoch sein
müssen, um dieses Erfordernis zu erfüllen, was die Ausrüstung sehr aufwendig macht. Wenn aber eine
Fernsprech-Multiplex-Anordnung mit Zeitteilung durch das PCM-System an Stelle des üblichen FDM-FM-Systems
verwendet wird, sind die obengenannten Bedingungen weit weniger genau, und eine genügende
Leistungsfähigkeit kann durch eine relativ einfache Ausrüstung erreicht werden, die nicht kostspielig ist.
Dies ergibt sich daraus, daß der Aufbau des Kanalteils der PCM-Anschlußausrüstung insbesondere einfacher
als der Aufbau der FDM-Anschlußanordnung ist, und deshalb kann auch die Hochfrequenzeinrichtung
in ihrem Aufbau einfach sein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem übertragungssystem für binäre Kodes Einrichtungen
zum Synchronisieren der Übertragungsträgerwelle mit der empfangenen Trägerwelle, wie diese bisher
insbesondere beim Empfang notwendig waren, zu vermeiden.
Die Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
Gemäß der Erfindung kann somit ein Impulszug, der die binären Kodes darstellt, demoduliert und
regeneriert werden, indem die übertragene phasenverschobene Welle durch einen Phasendiskriminator
läuft, wodurch sich eine besonders einfache Schaltungsanordnung ergibt.
Durch diese einfache Schaltungsanordnung kann somit eine Multiplexübertragung geschaffen werden,
die einen Impulszug überträgt, der die binären Kodes darstellt.
Beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, in der sind
F i g. 1 eine schematische Darstellung einer Ausrüstung nach der Erfindung, die bei der Hochfrequenzübertragung
von PCM-Kodes angewendet wird,
F i g. 2 eine Darstellung des Verfahrens der Umwandlung der Wellenformen zur Erläuterung der
Ausführungsform nach Fig. 1,
F i g. 3 eine Darstellung des Frequenzspektrums der Übertragungswelle,
F i g. 4 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 5 eine Darstellung des Verfahrens der Umwandlung der Wellenform durch die Ausführungsform
nach F i g. 4,
F i g. 6 eine Darstellung des Vektordiagramms der Phase der Welle in jedem Intervall der F i g. 5,
F i g. 7 eine Darstellung der Wellenform der Übertragungswelle, wenn die Wellenform der modulierten
Welle F i g. 5 entspricht, und
F i g. 8 eine Darstellung entsprechend der Wellenformen der F i g. 6.
F i g. 1 zeigt den Sender 1, den Empfänger 2, die Sendeantenne 8, die Empfangsantenne 9, die Eingangsklemme
3 des binären Kodezugs, z. B. der PCM-Signale, welche die Information darstellen, den Wellenform-Umwandler
4 zum Umwandeln der Eingangsimpulszüge in verschiedene Rechteckwellen, wie dies nachfolgend in Bezugnahme auf die F i g. 2 beschrieben
wird, den Phasenmodulator 5 zum Modulieren der Phase der niederen Trägerfrequenz durch
die Impulssignale, den Frequenz-Aufwärtswandler 6 zum Erhöhen des Ausgangs des Phasenmodulators 5
auf die Hochfrequenz, den örtlichen Sendeoszillator 7 zum Zuführen der örtlichen Sende-Schwingungsfrequenz
zu dem Frequenz-Aufwärtswandler 6, den Frequenz-Abwärtswandler 11 zum Umwandeln der von
dem Empfänger kommenden Hochfrequenz in die Zwischenfrequenzschwingung mit niedriger Frequenz,
den örtlichen Empfangsoszillator 10 zum Zuführen der örtlichen Empfangs-Schwingungsfrequenz zu dem
Frequenz-Abwärtswandler zum Umwandeln der Frequenz auf der Eingangsseite, den Demodulator 12
zum Demodulieren des Ausgangs des Frequenz-Abwärtswandlers 11 in die ursprünglichen Signale
und den Ausgangsanschluß 13 der demodulierten binären Kodesignale.
Gemäß F i g. 1 sind Pei„ die binären Kodezüge,
welche die ursprünglichen PCM-Signaleingänge sind. Diese Impulszüge sind in F i g. 2 unter (a) oder (b)
dargestellt. Die in F i g. 2 (a) dargestellten Impulszüge sind monopolar, und die in F i g. 2 (b) dargestellten
Impulszüge sind bipolar.
Wie in F i g. 2 (a) oder (b) dargestellt ist, bilden eine bestimmte Zahl von Bits, z. B. 7 Bits, von ursprünglichen
PCM-Signalen einen Kanal. Zum Beispiel 24 Kanäle bilden einen Rahmen, d. h. einen Impulszug.
Die Stellen (21) bis (27) der Kodes bilden einen Kanal, und F i g. 2 (b) zeigt einen Fall, bei dem
binäre Kodes »1« an den Stellen(21), (22), (25) und (27) vorhanden sind, d.h. die Kodebildung ist 1100101.
Bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird der Zug aufeinanderfolgender Impulse in einen Zug aus
aus Rechteckwellen umgewandelt, wie dies in F i g. 2 (c) dargestellt ist, von denen jede eine Wellenbreite von T
hat, was das Impulsintervall zwischen zwei benachbarten Impulsen aus dem Zug der aufeinariderfolgenden
Impulse ist, die von dem ersten Impuls ausgehen. In dem Fall der F i g. 2 (a) und (b) sind diese z. B.
das Paar (21) und (22) und das Paar (25) und (27). Die Umwandlung der Wellenform kann durch den
Wellenform-Umwandler 4 (F i g. 1) erfolgen, der ζ. B.
eine Flip-Flop-Schaltung enthält. Bei der Ausfiihrungsform der F i g. 1 wird die Phase der Zwischenfrequenz
der Mikrowellen durch einen Rechteckwellenzug, der der Ausgang des Wellenform-Umwandlers
4 ist, mittels des Phasenmodulators 5 moduliert, und es wird eine Art phasenverschobener Welle als
Ausgang des Phasenmodulators 5 erhalten. Die Phase dieser phasenverschobenen Welle nimmt dieselbe
Form wie F i g. 2 (c) an, jedoch die augenblickliche «°
Frequenzänderung ist in F ig. 2 (d) dargestellt. Daraufhin wird die phasenverschobene Welle (eine Zwischenfrequenz
bei der vorliegenden Ausfuhrungsform) mit der örtlichen Sende-Schwingungsfrequenz in dem
Frequenz-Aufwärtswandler 6 gemischt und ausgesendet und als Mikrowelle von der Sendeantenne 8
abgegeben.
An der Empfangsseite wird der Mikrowelleneingang, der von der Empfangsantenne 9 aufgenommen worden
ist, mit der örtlichen Empfangs-Schwingungsfrequenz durch den Frequenz-Abwärtswandler 11 gemischt,
wodurch eine phasenverschobene Welle der Zwischenfrequenz erhalten wird, die der vorstehend erwähnten
phasenverschobenen Welle äquivalent ist. Wenn diese phasenverschobene Welle durch den Demodulator 12
demoduliert wird, werden in F i g. 2 (d) bei (30), (31), (32) und (33) dargestellte Wellenformen als äugenblickliche
Wellenformen mit Frequenzänderung erhalten. Bei der vorliegenden Ausführungsform kann
ein in der Hochfrequenztechnik bekannter FM-Demodulator als Demodulator 12 verwendet werden.
Dies erfolgt, weil die Phase der phasenverschobenen Welle sich ändert, wie in F i g. 2 (c) dargestellt ist,
und die augenblickliche Frequenzänderung J / gegeben ist durch
A f = f„A Θ,
worin /„ die Mittelfrequenz (die Zwischenfrequenz
bei der vorliegenden Ausführungsform) der phasenverschobenen Welle und Θ die Verschiebung der
Phase der phasenverschobenen Welle sind.
Diese Wellenformen des Ausgangs des Demodulators 12, wie sie in F i g. 2 (d) dargestellt sind, sind die
Wiederherstellung der Wellenformen der Ursprunglichen Signale, und dies zeigt, daß die PCM-Ubertragung
durch eine Hochfrequenzeinrichtung ausgeführt werden kann.
Fig. 3 zeigt das Ergebnis der tatsächlichen Berechnurig
der Energieverteilung des Seitenbandes, das in dem phasenverschobenen Wellensignal enthalten
ist. Wie sich aus dieser Darstellung ergibt, hat die Energieverteilung eine unendliche Ausdehnung,
jedoch der Großteil der Energie ist in dem Bereich von ωο±2ωι vorhanden, wenn o>o die
Winkelfrequenz der Mittelfrequenz der phasenverschobenen Welle und W1 = 2 π/2 T sind, wenn die
Periode der wiederkehrenden Frequenz des Ursprunglichen
PCM-Signals T ist. Es tritt somit in der Praxis keine Schwierigkeit auf, wenn nur dieser Bereich übertragen
wird.
In dem Fall der übertragung von 24 Kanälen
kann z. B. <»χ ausgedrückt werden als 2 Oj1 = 1,5 MHz,
so daß die für die übertragung notwendige Bandbreite die Bandbreite von ± 1,5 MHz = 3 MHz ist.
Im Fall der übertragung von PCM-Signalen werden
die Bedingungen der Beziehung zwischen den Signalen günstig, so daß bei der Ausführungsform der
Fig. 4 Wellenformen der PCM-Signale Peini, Pei„2
und Pein3, jedes multipliziert mit einer Einheit von
z. B. 24 Kanälen, in der vorstehenden Weise durch die Wellenform-Umwandler WC1, WC2 und WC3
umgewandelt werden. Des weiteren werden die Phasen einer Mehrzahl von Trägerwellen (Zwischenfrequenzen
bei der vorliegenden Ausfuhrungsform) durch die Phasenmodulatoren PM1, PM2 und PM3 moduliert,
wodurch phasenverschobene Wellen erhalten werden. Diese gehen dann durch Bandpaßfilter BPF1, BPF2
und BPF3, die eine Bandbreite von ±2 W1 habem
wie vorstehend beschrieben. Die Frequenzen dieser Welle werden dann multipliziert, und gleichzeitig
werden sie verstärkt oder ihre Frequenzen umgewandelt, wodurch es auch möglich wird, diese
auszusenden, indem diese in einem einzigen Hochfrequenzband mit einer Breite von etwa 20 MHz
angeordnet werden.
Ein Vorteil der Erfindung besteht auch darin, daß sie mit geringen Kosten ausgeführt werden kann.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung, bei der ein anderes Verfahren zum Umwandeln der
Wellenform verwendet wird, werden die PCM-Signale im Falle eines bipolaren Impulszuges z. B.
durch einen in F i g. 5 (a) dargestellten Impulszug gebildet. Wenn es aber gewünscht wird, djese Signale
zu vervielfachen und z. B. durch eine Hochfrequenzanordnung zu übertragen, ist es notwendig, die
Hochfrequenzträgerwelle auf irgendeine Weise zu modulieren. Bei der vorliegenden Ausführungsform
wird diese Modulation durch die Mehrphasen-Modulationsanordnung ausgeführt.
Bei der folgenden Beschreibung der Vierphasen-Modulation wird ein Fall berücksichtigt, bei dem
PCM-Kodes die in F i g. 5 (a) dargestellten bipolaren Impulse sind. Bei diesem Beispiel bilden wie
bei dem vorangehenden Beispiel 7 Bits einen Kanal und die Stellungen jedes Bits sind mit (41) bis (47)
bezeichnet. Die Kodes der F i g. 5 (a) stellen deshalb die Kodes von 1110110 dar. Dieser Impulszug
wird in eine Rechteckwelle A, wie sie in F i g. 5 (b) dargestellt ist, deren Wellenbreite das Intervall zwisehen
zwei benachbarten Impulsen ist, z. B. (41) und (43) aus den positiven polaren Impulsen des
Impulszuges, und in eine Rechteckwelle B umgewandelt, die durch die negativen polaren Impulse in
derselben Weise, wie. oben beschrieben, geformt ist. Dieser Vorgang kann in einfacher Weise z. B. durch
eine bekannte Flip-Flop-Schaltung ausgeführt werden.
Andererseits werden die Phasen der beiden Trägerwellen
mit einer Phasendifferenz von 90° zueinander einzeln durch die Rechteckwellen A und B moduliert.
In diesem Falle beträgt der Modulationsgrad ±π/2 in beiden Weüen. Diese beiden modulierten Wellen
können durch Vektoren .41-3, B2-4, .43-5, B4-6
dargestellt werden, wie es F i g. 6 zeigt, die eine Phasendifferenz von π/2 in der Reihenfolge haben.
Einige Teile dieser Vektoren überlappen sich zeitlieh, so daß durch Zusammensetzen dieser beiden
modulierten Wellen Vektoren erhältlich sind, die sich mit der Zeit drehen, z. B. OP, OQ, OR und OS,
wie dies in F i g. 6 gezeigt ist, und zwar in Abhängigkeit von der Art der zeitlichen Überlappung.
Wenn die ursprünglichen Signale der PCM-Kodes eine - solche Form haben, wie dies in F i g. 5 (a)
dargestellt ist, ist diese Beziehung der zeitlichen Überlappung P, Q, R und S, wie dies in F i g. 5 (d)
dargestellt isL Somit wird der PCM-Kodezug in
eine Anordnung von modulierten Mehrphasen-Wellen (modulierte Vierphasenwellen bei der vorliegenden
Ausführungsform) mit einer Phasendifferenz von 90° zueinander umgewandelt.
Wenn die modulierten Mehrphasen-Wellen (Vierphasen bei der Ausführungsform) z. B. durch eine
Hochfrequenzeinrichtung übertragen werden, können die ursprünglichen PCM-Kodes von den modulierten
Wellen an der Empfangsseite durch die Verwendung eines üblichen Frequenzdiskriminators
demoduliert werden. Da ein Frequenzdiskriminator eine Ausgangsgröße ergibt, die proportional zur
Geschwindigkeit der Phasenänderung ist, werden Wellenformen, wie sie in F i g. 5 (e) dargestellt sind,
erzeugt, da die Welle der augenblicklichen Frequenzänderung als Ausgang dient. Diese fallen zeitlich mit
dem Impulszug der ursprünglichen PCM-Kodes zusammen. Deshalb können die ursprünglichen Signale
aus diesem Impulszug durch Verwendung eines bekannten monostabilen Multivibrators in einfacher
Weise erhalten werden.
Jedoch haben die durch das Vektordiagramm der Fi g. 6 dargestellten Signale ein Seitenband, das
sich unendlich ausdehnt, so daß noch eine kleine Schwierigkeit auftritt, die gelöst werden sollte, bevor
die tatsächliche übertragung stattfindet: Insbesondere ist es im Fall der übertragung durch eine Hochfrequenzeinrichtung
üblicherweise unbedingt erforderlich,· "daß das Frequenzband erhalten wird.
Die Signale, die zusammengesetzt worden sind und nicht weiter abgewandelt worden sind, wie dies
durch das Vektordiagramm der Fig. 6 gezeigt ist, haben unendliche Frequenzkomponenten, wie oben
beschrieben worden ist, jedoch ist der Hauptteil der Energie innerhalb einer bestimmten Frequenzbandbreite
konzentriert, so daß von der Praxis her gesehen die in der ursprünglichen Stellung enthaltenen Informationen
vollständig übertragen werden können, indem nur ein bestimmtes Frequenzband übertragen
wird. Dieses Band ist die Trägerfrequenz ± 1/2 T (Hz). In dem Fall der PCM-Kodes von 24 Kanälen ist
z. B. die Trägerfrequenz ±750 kHz.
Dies kann in folgender Weise gezeigt werden. Um die Beschreibung allgemein gültig zu machen, wird
angenommen, daß das ursprüngliche Signal die in F i g. 8 (i) dargestellte Form hat. Die Wellenform A,
die dem ursprünglichen Signal entspricht, ist in Fig. 8 (ii) dargestellt. Die Wellenform B zeigt
Fig., 8(iii).
Die Welle, die durch die Wellenform B moduliert wird, kann als coscooi dargestellt werden, und die
Wellenform, die durch das Signal A moduliert wird, kann ausgedrückt werden als
Daraus ergibt sich
A(t) = -=-Si(coat
Tl
und
S/1
sin χ
dx.
Der Phasenwinkel der zusammengesetzten Welle von A (f) sin ωοί und cos co0t kann ausgedrückt
werden als
Φ = mot
tan"1 Γ— Si (toai)l ·
Die Momentanfrequenz kann ausgedrückt werden
sin ωοί
άΦ
ι +
A s
[A
Eine Ausgangsgröße, die dem zweiten Ausdruck der rechten Seite dieser Gleichung proportional ist,
tritt an dem Ausgang des Frequenzdiskriminators auf.
Wenn nun ..
In
IT
(d. h. die Bedingung der Bandbreite, die vorstehend beschrieben worden ist) gilt, ergibt sich der obige
Wert zu:
Wenn t = nT (η = 0), wird der Wert 0 und
wenn r = o, wird der Wert -^- ωα .
Damit wird eine Wellenform, wie sie in F i g. 7 dargestellt ist, erhalten. Diese Wellenform zeigt, daß
die Amplitude immer Null zu der Zeit ist, wenn die anderen Impulse vorhanden sind (d. h. t = nT), und
deshalb wird die Amplitude der anderen Impulse nicht beeinträchtigt. Deshalb können die Informationen
genau durch das Band
55
In
IT
A (t) sin (o0t,
worin A (i) durch die folgende Gleichung ausgedrückt
werden kann, wobei die Tatsache berücksichtigt werden kann, daß die zusammengesetzte Welle durch
das Bandpassfilter geht, das die Grenz-Winkelfrequenz
bei ωο±ωα hat:
A(t) = —
—iiot
t 1
dcu.
übertragen werden.
Claims (3)
1. übertragungssystem für Nachrichten enthaltende binäre Kodes in Form eines Zuges von
unipolaren oder bipolaren Impulsen mit einem Sender und einem Empfänger, dadurch gekennzeichnet,
daß der Sender einen WeI-lenformumwandler zum Umwandeln des die Kodes
enthaltenden Impulszuges in einen oder zwei Züge von Rechteckwellen mit einer Breite der
Rechteckwellen gleich dem Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden »1«-Impulsen in dem
Impulszug ist, einen oder zwei Trägerwellengeneratoren und einen oder zwei Phasenmodulatoren,
welche die Phasen der Trägerwellen verschieben, enthält und daß der Empfänger einen
Phasendiskriminator zum Demodulieren der übertragenen phasenverschobenen Wellen in einen
die binären Kodes enthaltenden Impulszug enthält.
2. Anordnung nach Anspruch 1 für unipolare Impulse, gekennzeichnet durch ein Bandpass-
filter mit einer Bandbreite von ± 2 W1 ^w1 = 2.-τ/2 Τ,
worin T die Periode der wiederkehrenden Frequenz des Impulszuges, der die binären Kodes
darstellt, ist) für die Ausgangswelle des Phasenmodulators.
3. Anordnung nach Anspruch 1 für bipolare Impulse, gekennzeichnet durch ein Bandpassfilter
mit einer Bandbreite, die gleich der wieder-. kehrenden Frequenz des Impulszuges, der die
binären Kodes darstellt, ist, für die Ausgangswelle einer den beiden Phasenmodulatoren nachgeschalteten
Mischeinrichtung.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
209624/149
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