DE1540298C - Hülse zum Halten eines Kontaktstiftes eines Steckers, insbesondere eines Viel fachsteckers in der Gehausebohrung - Google Patents
Hülse zum Halten eines Kontaktstiftes eines Steckers, insbesondere eines Viel fachsteckers in der GehausebohrungInfo
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Description
Zusammenbiegen in die in Fig. 2 und 3 gezeigte
Form und nach dem teilweisen Einsetzen in die Gehäusebohrung 54. Der vordere Rand 79 der Hülse
74 ist durch die Schrägfläche 87 des Vorsprungs 86 radial nach innen gedrückt, wodurch die Ränder 81
und 82, die einen Schlitz 83 begrenzen, am vorderen Ende 93 zusammengedrückt werden. F i g. 7 und 8
zeigen die Hülse 74 nach dem vollständigen Einsetzen in die Gehäusebohrung 54. Der vordere Rand
79 der Hülse 74 ist dabei soweit nach vorn ge- ίο
schoben, daß die Vorsprünge 86 durch die Verbreiterungen 77 α der Schlitzschenkel 77 aufgenommen
werden. Die Hülse 74 kann sich dann wieder in ihre ursprüngliche Rohrform elastisch aufspreizen,
und die Ränder 81 und 82 begrenzen dann wieder einen rechtwinkligen Schlitz 83. Der vordere Rand 79
liegt gemäß F i g. 7 an der Fläche 91 der Schulter 89 an und verhindert eine axiale Verschiebung der Hülse
74, während die vorderen Ränder 77 ft der Verbreiterungen 77a der Schlitzschenkel 77 an den entsprechenden
Schultern 88 der Vorsprünge 86 anliegen und so ein axiales Verschieben und ein Herausziehen der Hülsen 74 verhindern.
Der Durchmesser zwischen den freien Enden 84 der Federzungen 76 ist gemäß F i g. 9 im unbelasteten
Zustand kleiner als der Durchmesser des einzusetzenden Steckerstiftes 13. Wenn der Rand 13 a dieses
Steckerstiftes in Richtung der Federzungen 76 eingeführt wird, werden diese auseinandergespreizt. Wie
F i g. 1 zeigt, sind die freien Enden der Federzungen 76 nach dem vollständigen Einstecken des Steckerstiftes
13 bzw. der Buchsen 39 elastisch nachgiebig radial nach innen eingebogen und liegen an den
Halteschultern 43 bzw. 73 an, wodurch in hinreichender Weise ein Herausziehen dieser Teile verhindert
wird. Zusätzlich sind die Federzungen 76 noch so weit radial nach innen gebogen, daß sie im
eingebauten Zustand eine radial nach außen gerichtete Vorspannung ausüben und so die Hülse 74
sicher auf den Vorsprüngen 86 gehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Hülse zum Halten eines" Kontaktstiftes eines hinter die Vorsprünge einrastet.
Steckers, insbesondere eines Vielfachsteckers, in Eine erfindungsgemäße Hülse zum Halten eines
der Gehäusebohrung, die aus einem flachen Blech- 5 Kontaktstiftes ist sehr einfach und billig als Stanzteil
streifen gebogen ist und mit mindestens einer herstellbar, durch die neben den Federzungen
U-förmig ausgestanzten, radial nach innen ge- liegenden Ausnehmungen zum Einschnappen der
bogenen, im eingebauten Zustand an einer Halte- Vorsprünge wird die Baulänge der Hülse auf ein
schulter des Steckerteiles angreifenden Feder- Minimum beschränkt und ist nur bestimmt durch die
zunge, die in einer Ringnut der Gehäusebohrung io nötige Länge der Federzungen. Trotzdem wird im
über einen oder mehrere an der Bohrungsinnen- eingesetzten Zustand durch die in die Ausnehmungen
wand ausgebildete, im eingebauten Zustand in einschnappenden Vorsprünge die Hülse sicher gegen
einer oder mehreren Ausnehmungen des Blech- Herausziehen gehalten. Das Einsetzen der Hülse in
Streifens eingreifende Vorsprünge gehalten ist, die Bohrung ist denkbar einfach, was vor allem beim
dadurch gekennzeichnet, daß die mit 15 Zusammenbau von Vielfachsteckern von Vorteil ist.
den Vorsprüngen (86) zusammenwirkenden Aus- Die Erfindung wird im folgenden an Hand schema-
nehmungen neben der Federzunge (76) als Ver- tischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel
breiterung (77 a) eines der parallelen Schlitz- näher erläutert,
schenkel (77) ausgebildet sind. F i g. 1 zeigt teilweise im Schnitt eine Vielfach-
2. Hülse nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 2° Steckerkupplung, bei welcher die Steckerstifte und
zeichnet, daß die Vorsprünge (86) eine Schräg- die Buchsenteile durch Hülsen im Gehäuse gehalten
fläche (87) aufweisen, so daß die Hülse (74) mit sind;
Schnappwirkung in die Gehäusebohrung (54, 72) F i g. 2 bis 9 zeigen Einzelheiten dieser Hülsen und
einsetzbar ist. ihrer Halterung in der Gehäusebohrung.
25 F i g. 1 zeigt eine Vielfachsteckerkupplung 10, be-
; stehende aus einem Steckerteil M und einem Buchsenteil
F. Die Steckerstifte 13 des Steckerteiles M sind in : Gehäusebohrungen 54 des Steckergehäuseteiles 50
Es ist eine Hülse zum Halten eines Kontaktstiftes eingesetzt und werden darinnen durch Hülsen 74 ge-
eines Steckers, insbesondere eines Vielfachsteckers, in 30 halten, deren radial nach innen gebogenen Feder-
der Gehäusebohrung bekannt (französische Patent- zungen 76 sich an Halteschultern 43 abstützen. Ent-
schrift 1311 536), die aus einem flachen Blechstreifen sprechend sind die Buchsen 39 des Buchsenteiles F in
gebogen ist und mit mindestens einer U-förmig aus- Gehäusebohrungen 72 des Buchsengehäuseteiles 67
gestanzten, radial nach innen gebogenen und im durch die Hülsen 74 gehalten, deren Federzungen 76
eingebauten Zustand in einer Halteschulter des 35 sich wieder an Halteschultern 73 der Buchsen 39 ab-
Steckerteiles angreifenden Federzunge versehen ist stützen.
und die in einer Ringnut der Gehäusebohrung über Die Hülsen 74 sind gemäß den F i g. 2 bis 4 aus
einen oder mehrere an der Bohrungsinnenwand aus- einem flachen Blechstreifen 74 α gebogen. Aus dem
gebildete, im eingebauten Zustand in einer oder Blechstreifen 74 a sind dabei mittels U-förmige
mehreren Ausnehmungen des Blechstreifens ein- 40 Schlitze 77, 78 Federzungen 76 ausgestanzt. Der
greifende Vorsprünge gehalten ist. Blechstreifen 74 α ist zu einem Rohr gebogen (F i g. 2),
Die Hülse ist mit einem Längsschlitz versehen und und die Enden 84 der Federzungen 76 sind radial
kann durch Zusammenbiegen in die Gehäusebohrung nach innen gebogen.
eingeschoben werden,' bis sie durch federndes Auf- Auf der Innenseite der Gehäusebohrung 54 des
spreizen in die Ringnut einschnappt. Bei dieser be- 45 Steckergehäuseteiles 50 und ebenso der Gehäusekannten
Befestigungsart für die Hülse in der Ringnut bohrung 72 des Buchsengehäuseteiles 67 sind mehrere
der Gehäusebohrung besteht die Gefahr, daß die in Umfangsrichtung verteilte, radial nach innen
Kontaktstifthalterung sich löst. gerichtete Vorsprünge 86 ausgebildet, die von einer
Bei elektrischen Steckern ist es auch schon bekannt schräg radial nach innen verlaufenden und axial sich
(britische Patentschrift 896105), den federnden und 50 nach außen erstreckenden Schrägfläche 87 und einer
aus einem Blechstreifen gebogenen flachen Kontakt- sich in radialer Richtung erstreckenden Schulter 88
einsatz dadurch in der Gehäusebohrung zu halten, abgegrenzt sind. In axialem Abstand von dieser
daß an der Bohrungsinnenwand ein Vorsprung aus- Schulter 88 ist ferner noch eine Schulter 89 vorgebildet
wird, der im eingebauten Zustand in eine gesehen, die aus einem abgeschrägten Abschnitt 90
Ausnehmung des Kontaktteiles eingreift. 55 und einer sich in radialer Richtung erstreckenden
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Hülse der Fläche 91 gebildet ist, welche zusammen mit der
zuerst erwähnten Art so weiterzubilden und zu ver- Schulter 88 eine Ringnut 92 abgrenzt, deren Durchbessern,
daß sie einfach in die Gehäusebohrung messer gleich dem Durchmesser der Gehäusebohrung
einsetzbar und trotzdem darinnen festgehalten ist. 54 ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- 60 In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind innerlöst,
daß die mit den Vorsprüngen zusammen- halb der Gehäusebohrung 54 zwei Vorsprünge 86
wirkenden Ausnehmungen neben der Federzunge als vorgesehen, die gegenüberliegend angeordnet sind.
Verbreiterung eines der parallelen Schlitzschenkel Zum Aufnehmen der Vorsprünge 86 weisen zwei der
ausgebildet sind. Schlitzschenkel 77 des Blechstreifens 74 a Verbreite-
Vorzugsweise besitzen die Vorsprünge dabei eine 65 rungen77a auf, die so ausgebildet sind, daß sie im
Schrägfläche, so daß die Hülse mit Schnappwirkung eingebauten Zustand der Hülse 74 die Schrägflächen
in die Bohrung einsetzbar ist, indem sie durch die 87 der Vorsprünge 86 aufnehmen.
Schrägflächen der Vorsprünge beim Einsetzen radial Fig. 5 und 6 zeigen eine Hülse 74 nach dem
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US39617264 | 1964-09-14 | ||
DEP0037654 | 1965-09-14 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1540298C true DE1540298C (de) | 1973-05-24 |
Family
ID=
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