DE1537623C - Vorrichtung zur Wiedergabe akusti scher Darbietungen in Wohnräumen - Google Patents
Vorrichtung zur Wiedergabe akusti scher Darbietungen in WohnräumenInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Weise nach Art eines Labyrinths angeordnete und
Wiedergabe akustischer Darbietungen in Wohn- ausgebildete Reflektoren haben. .. ·
räumen mit von einem gemeinsamen Gehäuse um- Die Erfindung soll im einzelnen an Hand der schlossenen, nach unten strahlenden Tieftonlaut- Zeichnung erläutert werden, in der mehrere Aussprechern und seitlich hierzu angeordneten Hochton- 5 führungsbeispiele in vereinfachter" Darstellung ver-' und 'Mitteltonlautsprechern. anschaulicht sind. Es zeigt
räumen mit von einem gemeinsamen Gehäuse um- Die Erfindung soll im einzelnen an Hand der schlossenen, nach unten strahlenden Tieftonlaut- Zeichnung erläutert werden, in der mehrere Aussprechern und seitlich hierzu angeordneten Hochton- 5 führungsbeispiele in vereinfachter" Darstellung ver-' und 'Mitteltonlautsprechern. anschaulicht sind. Es zeigt
Bei einer bekannten, für Hi-Fi-Heimanlagen be- Fig. 1 die schaubildliche Ansicht einer Ausfüh-
stimmten Vorrichtung dieser Art sind die verschie- rungsform des mit akustischen Wiedergabegeräten
denen, durch Schallführungen abgeteilten Laut- ausgerüsteten Wohnzimmertisches,
Sprecher in einem kastenförmigen Gehäuse unter- io Fig. 2 die Draufsicht auf den Tisch bei abge-.
gebracht, das durch eine Tischplatte abgedeckt ist. nommener Tischplatte,
Ein solches kastenförmiges Gehäuse hat eine ahn- Fig. 3 den Schnitt in der Ebene A -B der Fig. 2,
liehe Ausgestaltung wie eine bekannte Stereotruhe, F i g. 4 den Schnitt einer anderen Ausführungsform
ist in der Anschaffung aufwendig und hat einen in der Ebene C-D der F i g. 2,
größeren Raumbedarf, so daß sich diese bekannte 15 F i g. 5 den Schnitt, ähnlich F i g. 3, einer weiteren
Vorrichtung nicht für kleinere Wohnzimmer eignet. Ausführungsform der Erfindung,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in F i g- 6 ein Schaltbild für die Lautsprecher.
Wohnräumen u. dgl. bis zu einer Größe von etwa Wie aus den F i g. 1 bis 3 ersichtlich, ist innerhalb 30 bis 40 m2 eine stereoakustische Wiedergabe von der Zarge 1 eines rechteckigen Tisches unterhalb der musikalischen und sonstigen Darbietungen zu er- 20 Tischplatte 2 etwa in der Mitte einer Längsseite ein möglichen, ohne daß die Wiedergabegeräte einen Verstärker 3 angeordnet, neben dem ein Tonbandbesonderen Raumbedarf haben und in dem Raum gerät 4 vorgesehen sein kann. Hinter dem Verstärsichtbar in Erscheinung treten. Dabei soll die Wie- ker3 ist ein Tiefton-Lautsprecher 5 angeordnet, der dergabe eine hohe Klanggüte haben. einen maximalen Frequenzbereich von 40 bis 5000 Hz '
Wohnräumen u. dgl. bis zu einer Größe von etwa Wie aus den F i g. 1 bis 3 ersichtlich, ist innerhalb 30 bis 40 m2 eine stereoakustische Wiedergabe von der Zarge 1 eines rechteckigen Tisches unterhalb der musikalischen und sonstigen Darbietungen zu er- 20 Tischplatte 2 etwa in der Mitte einer Längsseite ein möglichen, ohne daß die Wiedergabegeräte einen Verstärker 3 angeordnet, neben dem ein Tonbandbesonderen Raumbedarf haben und in dem Raum gerät 4 vorgesehen sein kann. Hinter dem Verstärsichtbar in Erscheinung treten. Dabei soll die Wie- ker3 ist ein Tiefton-Lautsprecher 5 angeordnet, der dergabe eine hohe Klanggüte haben. einen maximalen Frequenzbereich von 40 bis 5000 Hz '
Gemäß der Erfindung sind die verschiedenen 25 hat und unter einem Winkel von etwa 20 bis 30°
Lautsprecher innerhalb der Zarge eines Tisches an- schräg nach unten gerichtet ist. Es können auch
geordnet, dessen Tischplatte an der Unterseite mit zwei Tiefton-Lautsprecher 5 und 5' vorgesehen sein,
einem schallreflektierenden Belag beschichtet ist. die gemäß F i g. 2 und 4 symmetrisch zur Mitte der
Die für eine hohe Güte und Klangstreue der Tischplatte angeordnet sind. Zu beiden Seiten des
stereoakustischen Wiedergabe notwendige Voraus- 30 Verstärkers 3 sowie des Tief ton-Lautsprechers 5 sind
Setzung einer Reflexion ist dadurch erfüllt, daß die je zwei Hochton-Lautsprecher 6 und zwischen ihnen
in der Regel aus Holz bestehende Tischplatte mit je ein Mittelton-Lautsprecher 7 angeordnet, deren
einer den Schall gut reflektierenden Folie aus Metall, z. B. aus einer Aluminiumfolie bestehender Reflek-
z. B. Aluminium, beschichtet ist. tor 8 parabolförmig ausgebildet und unter einem
Zweckmäßig sind die Hochton- und Mittelton- 35 Winkel α von etwa 20° nach unten sowie nach außen
lautsprecher an beiden Querseiten der Zarge ange- gerichtet ist. Auch der nicht gezeichnete Reflektor
ordnet, wobei ihre Achsen unter einem Winkel von der Mittelton-Laütsprecher 7 hat die gleiche Aus-
etwa 20° nach unten gerichtet sind. Hierdurch ent- gestaltung und Anordnung. Dadurch werden die
steht am Fußboden eine Reflexion der ausgestrahl- Mittel- und Hochtöne nach unten auf den Fußboden
ten Schallwellen, die auch seitlich, oben an der 4° ausgestrahlt, wo ihre Schallwellen reflektiert und mit
Decke des Raumes sowie an den im Raum befind- den Schallwellen des Tiefton-Lautsprechers 5 über-
lichen Möbeln reflektiert werden. Man erhält da- lagert werden.
durch eine vollkommene Schalldiffusion und somit Die Unterseite der z. B. aus Holz bestehenden
den gewünschten stereoakustischen Effekt bei über- Tischplatte 2 ist mit einer als Reflexionsfläche die-
raschend guter Klanggüte, wobei die Lautsprecher 45 nenden Metallfolie 9 beschichtet, die gleichzeitig als
völlig unsichtbar sind. Dipolantenne für UKW-Empfang vorgesehen ist.
Die Hochton- und Mitteltonlautsprecher sind vor- Die Hochton- undMittelton-Lautsprecher6'und7'
zugsweise von der Mitte der Tischplatte gesehen können auch gemäß F i g. 5 in der Weise angeordnet
nach außen gerichtet, wodurch .die Schalldiffusion sein, daß sie unmittelbar an den Querkanten der
noch verbessert wird. 50 Tischzarge 1 angebracht und entgegengesetzt zuein-
Um eine besonders gute Schalldiffusion zu er- ander nach innen gerichtet sind, wobei ihre Reflekreichen,
empfiehlt es sich, die Hochton- und Mittel- toren 8' nach Art eines Labyrinths angeordnet und
tonlautsprecher unmittelbar an den Querkanten der ausgebildet sind, um eine Ablenkung der Schall-Zarge
anzuordnen und entgegengesetzt zueinander wellen schräg nach außen und unten auf den Fußnach
innen zu richten. Die Hochton- und Mittelton- 55 boden zu erreichen.
lautsprecher können auch an jeder Querkante der Die einzelnen Lautsprecher können entsprechend
Zarge unter sich in Reihe geschaltet sein, während dem Schaltbild der F i g. 6 nach Art eines Phantomein
Tief tonlautsprecher die Querverbindung zwi- Kanals geschaltet sein, indem die Hochton- und
sehen den beiden Reihenschaltungen bildet. Mittelton-Lautsprecher 6 und 7 an jeder Seite der
Die Lautsprecher sind vorzugsweise mit parabol- 60 Tischplatte unter sich in Reihe geschaltet sind, wäh-
förmig ausgebildeten Reflektoren ausgerüstet. Der rend der Tiefton-Lautsprecher 5 an dem von beiden
den Schall reflektierende Belag der Tischplatte kann Reihenschaltungen gebildeten Phantom-Kanal 10 an-
als Dipol ausgebildet sein, der als Antenne für geschlossen ist.
UKW-Empfang ausgenutzt wird. Hierbei kann das Bei einem Wohnzimmer mit einer Größe von etwa
Empfangsgerät ebenfalls innerhalb der Tischzarge 65 30 bis 40 m* hat beispielsweise die Tischplatte 2 des
angeordnet sein. Die an gegenüberliegenden Quer- in F i g. 1 abgebildeten Tisches eine Länge von etwa
kanten der Zarge angeordneten Hochton- und Mittel- 1800 mm, eine Breite von etwa 700 mm und eine
tonlautsprecher können auch in an sich bekannter Tiefe von etwa 150 mm. Der Tisch kann auch eine
andere Ausgestaltung haben, z. B. rund oder oval sein, und auch eine Tischplatte aus Glas oder andeiem
Werkstoff erhalten. Zweckmäßig sind der Verstärker 3 und das gegebenenfalls vorgesehene
Tonbandgerät4 in der Tischzargel herausziehbar
gelagert, um z. B. ein leichtes Auswechseln der Tonbandkassetten oder anderen Lautschriftträger zu
ermöglichen.
. Wie die Zeichnungen erkennen lassen, sind die Wiedergabegeräte und insbesondere die Laut-Sprecher
5, 6, 7 vollständig von der Tischplatte 2 abgedeckt und sind daher äußerlich nicht sichtbar, so
daß der Tisch das Aussehen eines normalen Tisches erhält.
Da die Lautsprecher schräg nach unten strahlen, werden die von ihnen ausgestrahlten Schallwellen an
dem Fußboden, den Wänden und der Decke sowie an den im Raum befindlichen. Möbeln mehrfach
reflektiert, wodurch eine besonders gute Schalldiffusion erhalten wird.
Claims (8)
1. Vorrichtung zur Wiedergabe akustischer Darbietungen in Wohnräumen mit von einem
gemeinsamen Gehäuse umschlossenen, nach unten strahlenden Tieftonlautsprechern und seitlich
hierzu angeordneten Hochton- und Mitteltonlautsprechern, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lautsprecher (5, 6, 7) innerhalb der Zarge (1) eines Tisches angeordnet sind, dessen
Tischplatte (2) an der Unterseite mit einem schallreflektierenden Belag (9) beschichtet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochton- und Mitteltonr
lautsprecher (6, 7) an beiden Querseiten der Zarge (1) angeordnet und ihre Achsen unter
einem Winkel von etwa 20° nach unten gerichtet $ind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hoch- und Mitteltonlautsprecher
(6, 7) von der Mitte der Tischplatte (2) gesehen nach außen gerichtet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hoch ton- und Mitteltonlautsprecher
(6', T) unmittelbar an den Querkanten der Zarge (1) angeordnet und entgegengesetzt
zueinander nach innen gerichtet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochton- und
Mitteltonlautsprecher (6, 7) an jeder Querkante der Zarge (1) unter sich in Reihe geschaltet sind,
während ein Tieftonlautsprecher (5) die Querverbindung zwischen den beiden Reihenschaltungen
bildet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lautsprecher (5, 6, 7) mit
parabolförmig ausgebildeten Reflektoren (8) ausgebildet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der schallreflektierende Belag
(9) der Tischplatte (2) als Dipol ausgebildet ist, der als Antenne für UKW-Empfang ausgenutzt
ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die an gegenüberliegenden
Querkanten der Zarge (1) angeordneten Hochton- und Mitteltonlautsprecher (6', T) in an sich
bekannter Weise nach Art eines Labyrinths angeordnet und ausgebildete Reflektoren (8^ haben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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