DE1536864C - Verfahren zur Herstellung von zylindrischen Filtereinsätzen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von zylindrischen FiltereinsätzenInfo
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Description
gungen α auf der Strömungsaufwärtsliegenden Seite des Filtereinsatzes angeordnet sind, ermöglicht die
unsymmetrische Faltung, die Größe der zwischen den Filterflanken des Filtereinsatzes auszubildenden
Zwischenräume den Erfordernissen anzupassen, die einerseits durch den freien Durchgang des zu filternden
Mediums an der Strömungsaufwärtsliegenden Seite des Filtereinsatzes, der die Auftreff-Fläche für
das Medium bildet, und andererseits durch die richtige Ableitung des Mediums an der Strömungsabwärtsliegenden
Seite bedingt sind.
Die unterschiedliche Größe der an den beiden Seiten des Filtereinsatzes liegenden Biegungen α und
b gestattet, an der Strömungsabwärtsliegenden Seite Zwischenräume auszubilden, die gerade ausreichen,
um mit einem annehmbaren Druckabfall den Durchgang des gefilterten Mediums zu gewährleisten und
den Rest des in dem Einsatz verfügbaren Zwischenraums, d. h. den größten Teil desselben, zwangsweise
zwischen den größeren Biegungen α zu verteilen, um an ihren Flanken die Verunreinigungen aufzufangen.
Infolge des größeren zwischen den Flanken in Richtung auf die Strömungsaufwärtsliegende Seite des
Filtereinsatzes vorbehaltenen Zwischenraums wird
ίο die Durchlässigkeit für das zu filternde Medium solange
wie möglich aufrechterhalten. Derartige Filtereinsätze haben daher unter sonst gleichen Umständen
und bei gleichem Gestehungspreis eine erheblich längere Betriebsdauer als die in herkömmlicher
Weise gefalteten Filtereinsätze.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
sätze mit unsymmetrischen Biegungen rührt daher,
Patentanspruch: daß einerseits die Filterschicht keinerlei Abplattung
während ihrer Herstellung erfährt, sondern gestützt
Verfahren zur Herstellung von aus gefalteten und sogar etwas gestreckt wird, und daß anderer-Werkstoffbahnen
bestehenden Filtereinsätzen, 5 seits die gleichmäßige Verteilung der Flanken der
deren Falten im Profil auf der Innenseite des Falten und ihres Abstandes eine sehr gleichmäßige
Filtereinsatzes stärker gekrümmt sind als auf des- Ausnutzung der Filterschicht auf ihrer ganzen Aussen
Außenseite, dadurch gekennzeich- dehnung gewährleistet. Die zylindrische Aufwicklung
net, daß jeweils zwischen zwei gleichartigen der erfindungsgemäß hergestellten Bahn aus Filter-Werkstoffbahnen
aus Filtermaterial, insbesondere io material geht in sehr einfacher Weise vor sich, wobei
Filterpapier, eine elastische Lage eines anderen eine einwandfreie Verteilung der Biegungen auf dem
Materials, von bestimmter Dicke gelegt· und die Umfang des zylindrischen Filtereinsatzes gewährdrei
Lagen zusammen in einem Arbeitsgang zick- leistet wird. Das Aneinanderkleben der Enden des
zack-förmig gefaltet werden, daß anschließend die zylindrischen Filtereinsatzes ist infolge der geringen
mittlere elastische Lage von den beiden äußeren 15 Zähl der in Frage kommenden kleinen Falten und
Bahnen getrennt wird und daß dann jede Lage des großen inneren Abstandes der Biegungen leicht
einzeln zu einem Filtereinsatz weiter geformt durchführbar.
wird. , ' Ein weiterer Vorteil der so hergestellten Filterein
sätze besteht darin, daß sie erheblich besser aus-20 sehen als die bekannten Filtereinsätze, da die äuße-
. ren sichtbaren Biegungen identische Stellungen mit
gegenseitiger Berührung einnehmen und sehr gleichmäßig auf dem Umfang des Filtereinsatzes verteilt
sind.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstel- 25 Die Erfindung ist in der Beschreibung eines Auslung
von zylindrischen aus gefalteten Werkstoff- führungsbeispieles an Hand der Zeichnung näher erbahnen
bestehenden Filtereinsätzen, deren Falten im läutert. In der Zeichnung zeigt Profil auf der Innenseite des Filtereinsatzes stärker Fig. 1 zwei Werkstoffbahnen mit einer mittleren
gekrümmt sind als auf dessen Außenseite. . elastischen Lage nach dem Falten im Längsschnitt
Aus der USA.-Patentschrift 3 058 593 ist bereits 30 und
ein Verfahren zur Herstellung von zylindrischen FiI- .Fig. 2 zwei gefaltete Werkstoffbahnen und die
tereinsätzen bekannt, bei dem eine Werkstoffbahn mittlere elastische Lage beim Trennen der Bahnen
durch ein Walzenpaar geführt wird. Die Walzen ha- von der mittleren Lage im Längsschnitt,
ben jeweils einander entsprechende in ihrer Form Zwei Werkstoffbahnen / und g liegen auf einer
gleiche Erhebungen bzw. Ausnehmungen, durch die 35 elastischen mittleren Lage h und werden zusammen
der Werkstoff bahn abwechselnd gleich große zuein- mit dieser zick-zack-förmig zu gleich großen Falten
ander entgegengesetzt gerichtete Krümmungen auf- gefaltet. In Abhängigkeit von der Dicke der mittleren
geprägt werden. Durch Abschneiden geeigneter Lan- Lage h ist der Krümmungsradius der an jeder Faltgen
und miteinander Verbinden der beiden Enden stelle außenliegenden Bahn größer als der der inneneiner
solchen Werkstoffbahn wird ein zylindrischer- 40 liegenden Bahn. Hierdurch erhalten die beiden
Filtereinsatz hergestellt. Werkstoffbahnen / und g auf einer Seite kleinere
Aus der USA.-Patentschrift 3 058 593 ist weiter- Krümmungsradien b und auf der gegenüberliegenden
hin bereits ein zylindrischer Filtereinsatz bekannt, Seite größere Krümmungsradien α. Bei Ausübung
dessen Falten im Profil auf der Innenseite des Filter- einer Zugkraft in Richtung des Pfeiles F auf die mitt- ,
einsatzes stärker gekrümmt sind als auf dessen 45 lere Lage h werden die beiden gefalteten Werkstoff-Außenseite,
bahnen/ und g gemäß Fig. 2 voneinander getrennt. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Zweckmäßigerweise wird die elastische mittlere
derartigen Filtereinsatz in besonders einfacher Weise Lage aus einem Werkstoff gebildet, welcher zahlherzustellen.
■ ■■.-,, . ; reiche Faltvorgänge aushält, ohne sich bleibend zu
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- 50 verformen, d. h. ohne die während der Faltung gelöst,
daß jeweils zwischen zwei gleichartigen Werk- bildeten Biegungen beizubehalten und ohne sich
Stoffbahnen aus Filtermaterial, insbesondere Filter- anormal abzunutzen. Besonders .hierfür geeignete
papier, eine elastische Lage eines anderen Materials Werkstoffe sind z.B. sehr lose filzige Gewebe sovon
bestimmter Dicke · gelegt und die drei Lagen wie Blätter aus Gummi oder schwammigem Kunstzusammen
in einem Arbeitsgang zick-zack-förmig 55 stoff. Als Material für die Werkstoffbahnen / und g
gefaltet werden, daß anschließend die mittlere elasti- wird zweckmäßigerweise Papier, Filz, Gewebe aus
sehe Lage von den beiden äußeren Bahnen getrennt pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Fasern
wird und daß dann jede Lage einzeln zu einem usw. und bei gewissen Sonderanwendungen sehr
Filtereinsatz weiter geformt wird. dünne Metallfolien verwendet.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren ist die 60 Erfindungsgemäß gefaltete Werkstoffbahnen lassen
gleichzeitige Herstellung von zwei gefalteten Werk- sich z. B. auch in besonders vorteilhafter Weise zur
Stoffbahnen möglich. Praktische Versuche zur Filte- Herstellung von Wärmeschutzhüllen zum Überziehen
rung von verunreinigten Flüssigkeiten mit erfindungs- von Rohren und zylindrischen Behältern verwenden,
gemäß hergestellten Filtereinsätzen haben gezeigt, Des weiteren können erfindungsgemäß gefaltete
daß bei gleicher Oberfläche der Filterschicht und bei 65 Werkstoffbahnen auch zur Herstellung ebener Filterbleichem
zylindrischen Gesamtvolumen ihre Be- einsätze verwendet werden, da die unsymmetrische
iriebsdauer erheblich größer als die der üblichen Faltung der Werkstoffbahnen auch hier zu vorteil-Filtereinsätze
ist. Diese Überlegenheit der Filterein- haften Ergebnissen führt. Wenn die größeren Bie-
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