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DE1535855C - Halbhtzenschaft - Google Patents

Halbhtzenschaft

Info

Publication number
DE1535855C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
lifting
healds
support rails
strands
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Grob & Co AG, Horgen, Zurich (Schweiz)
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft einen Halbschaft mit Halblitzen, die mit ihren offenen Endösen auf Tragschienen des Halbschaftes aufgereiht sind, zwischen denen die Hebelitzen, die unter anderem zur Führung des Halbschaftes dienen, angeordnet sind.
Die heute gebräuchlichen Dreherlitzen zur Herstellung von Drehergeweben setzen sich zusammen aus je zwei Hebelitzen und einer Halblitze. Der Dreherschaft umfaßt zwei Hebeschäfte für die Hebelitzen und einen'Halbschaft für die Halblitzen. Die Hebelitzen sind auf den Tragschienen üblicher als Hebeschäfte bezeichneter Webschäfte und die Halblitzen auf zwei den Halbschaft bildenden Tragschienen aufgereiht. Diese Tragschienen des Halbschaftes sind aus einem Flachband gefertigt und entsprechen den allgemein üblichen Tragschienen für Webelitzen.
Die verwendeten zwei Tragschienen pro Halbschaft bzw. Dreherschaft verlaufen auf gleicher Höhe annähernd parallel zu den Tragschienen der Hebelitzen sowie über die ganze Schaftbreite der Hebeschäfte und sind lediglich an ihren Enden zweckmäßig unter Einhaltung eines bestimmten Abstandes miteinander verbunden. Der so entstandene Rahmen bildet den Halbschaft und umschließt die beiden Hebelitzenreihen, die ihn zugleich seitlich führen. Wird einer der beiden Hebeschäfte angehoben, so geht der Halbschaft samt den Halblitzen mit, er gleitet somit auf den Hebelitzen des anderen Hebelitzenschaftes in die Höhe. Durch das wechselweise Anheben des einen oder anderen Hebeschaftes findet ein dauerndes Gleiten des Halbschaftes auf dem unteren Abschnitt der Hebelitzen statt. Das einwandfreie Gleiten wird dabei durch folgende Umstände erschwert.
Auf den Tragschienen des Halbschaftes sind die Halblitzen mit je einer ihrer Endösen aufgereiht. Wenn, wie geschildert, die Tragschienen des Halbschaftes auf den Hebelitzen gleiten, so muß sich der zwischen der Litzentragschiene und der Hebelitze liegende Teil der Halblitzenenden zwischen die Hebelitzen schieben. Es gleiten aber" auch Halblitzen mit ihren Schenkelenden auf den Kanten der Hebelitzen bis · sie dann durch den Anpreßdruck zwischen die Hebelitzenschenkel schlüpfen. In der Praxis ist es so, daß zwischen den beiden beschriebenen Möglichkeiten des Gleitens ein dauernder Wechsel stattfindet. Weiter erschwert wird das Gleiten, indem sich die Halblitzenenden nicht immer zwischen die zugehörigen Hebelitzenschenkel schieben, sondern zwischen dieselben der Nachbarlitzen. Dadurch wird die Reibung beim Hoch- und Tiefgleiten durch gegenseitiges Verklemmen stark vergrößert. ·
Beim Weben wird der Halbschaft zwangläufig angehoben, zurückgleiten sollte er unter Ausnützung des Eigengewichtes. Die geschilderten Behinderungen am Gleiten führen dazu, daß der Halbschaft mittels Zugfedern heruntergezogen werden muß, und die Folge davon ist ein erhöhter Verschleiß.
Die Enden der Halblitzen kratzen an den Kanten der Hebelitzen bis sich die galvanische Schutzschicht teilweise loslöst. Folglich sind die Litzen dem Rosten ausgesetzt, die Halblitzen gleiten noch schlechter, und die Stehfäden werden durch sich lösende Teile des galvanischen Überzuges beschädigt oder gar abgerissen. Wenn, wie beschrieben, die Halblitzenenden nicht zwischen die zugehörigen, sondern zwischen benachbarte Hebelitzen schlüpfen, so versperren sie den Stehfäden und möglicherweise auch den Kettfäden des Grundgewebes den Weg ins Tieffach. Können die übergreifenden Halblitzenschenkel vom behinderten Kettfaden nicht in die richtige Lage gedrängt werden, so entsteht ein unsauberes Webfach und die Fäden werden überspannt oder sogar abgerissen. Der Litzenstand im Geschirr wird sehr unruhig, was ebenfalls zu erhöhter Reibung der Kettfäden an den Dreherlitzen führt. Die notwendige Leistung zur Bewegung der ίο Schäfte wird durch die vermehrten Reibstellen und den unruhigen Lauf immer mehr erhöht. Somit werden zwangläufig die ganzen Webschäfte und auch die Antriebselemente stärker beansprucht, bis auch dort weitere Verschleißstellen unangenehm in Erscheinung treten.
Diese Umstände verhindern die Erreichung erhöhter Schußzahlen der Webmaschinen, worunter die Wirtschaftlichkeit der Herstellung von Drehergeweben leidet.
ao Um diese Nachteile zu beseitigen, liegt der Erfindung die technische Aufgabe zugrunde, den Halbschaft so zu führen und auszubilden, daß bei einer Relativbewegung zwischen den Halblitzen und den Hebelitzen die Endösen der Halblitzen die Hebelitzen nicht berühren und nicht zwischen dieselben schlüpfen können.
Gelöst wird diese technische Aufgabe dadurch, daß die Tragschienen des Halbschaftes mindestens auf einem Längsabschnitt mit je einer sich auf den benachbarten Hebelitzen abstützenden und die Endösen der Halblitzen in Abstand von diesen Hebelitzen haltenden Rippen versehen sind. Diese neuartig geformten Tragschienen des Halbschaftes gleiten einwandfrei auf dem unteren Abschnitt der Hebelitzen.
An Hand der Zeichnungen werden Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt eines Dreherschaftes,
Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. 1 in vergrößertem Maßstab,
F i g. 3 eine Tragschiene des Halbschaftes in Perspektive,
Fig. 4 und 5 weitere Ausführungsbeispiele der Tragschiene des Halbschaftes.
In F i g. 1 bezeichnen 1,2,3 und 4 die Schaftstäbe der beiden Hebeschäfte des Dreherschaftes. Mit 5, 6, 7 und 8 sind die Tragschienen für die Hebelitzen bezeichnet. Die gezeigten zwei Hebelitzen sind mit 9 und 10 und die Halblitze ist mit 11 bezeichnet. Die Halblitze 11 ist auf den beiden Tragschienen 12 und 13 des Halbschaftes aufgereiht.
In F i g. 2 zeigt 9 die Hebelitze und 11 die Halblitze. Die Tragschiene 12 des Halbschaftes trägt eine Rippe 16, die durch die Öffnung 15 der Endöse 14 hinausragt und an der Hebelitze 9 aufliegt.
In F i g. 3 ist die Rippe 16 in zweckmäßig zu wählenden Abständen bei 17 ausgespart. Dadurch kann das Gewicht der Litzentragschiene 12 verringert werden: zudem wird die mögliche Schmutzablagerung auf der Rippenoberkante 18 verringert.
In Fig. 4 ist die Gleitfläche 19, die in Arbeitsstellung gegen die Hebelitzen anliegt, vergrößert.
Fig. 5 zeigt ein Profil der Litzentragschienen für den Halbschaft, das sich aus einem Metallmantel 20 und einer profilierten Einlage 21, vorzugsweise aus gleitfähigem Kunststoff, zusammensetzt. Es ist auch denkbar, die ganze profilierte Litzentragschiene aus einem geeigneten Kunststoff herzustellen.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Halbschäft mit Halblitzen, die mit ihren offenen Endösen auf Tragschienen des Halbschaftes aufgereiht sind, zwischen denen die Hebelitzen, die unter anderem zur Führung des Halbschaftes dienen, angeordnet sind, dadurchgekennzeichnet, daß die Tragschienen (12) des Halbschaftes mindestens auf einem Längsabschnitt mit je einer sich auf den benachbarten Hebelitzen (9, 10) abstützenden und die Endösen (14) der Halblitzen (11) in Abstand von diesen Hebelitzen haltenden Rippe (16) versehen sind.
2. Halbschaft nach Anspruch 1, dadurch ge-
kennzeichnet, daß die Tragschienen (12) des Halbschaftes im Querschnitt T-förmig sind.
3. Halbschaft nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschienen (12) im Abstand voneinander angeordnete Aussparungen (17) aufweisen.
4. Halbschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschienen (12) des Halbschaftes im Querschnitt H-förmig sind (Fig. 4).
5. Halbschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschienen (12) des Halbschaftes mindestens zum Teil aus einem gleitfähigen Kunststoff bestehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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