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DE1530315C - Anordnung zum Erfassen der Laufeigenschaften von Eisenbahn wagen - Google Patents

Anordnung zum Erfassen der Laufeigenschaften von Eisenbahn wagen

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Publication number
DE1530315C
DE1530315C DE19651530315 DE1530315A DE1530315C DE 1530315 C DE1530315 C DE 1530315C DE 19651530315 DE19651530315 DE 19651530315 DE 1530315 A DE1530315 A DE 1530315A DE 1530315 C DE1530315 C DE 1530315C
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DE
Germany
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value
speed
values
track
car
Prior art date
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Expired
Application number
DE19651530315
Other languages
English (en)
Other versions
DE1530315A1 (de
DE1530315B2 (de
Inventor
Arthur Dr Ing 3550 Marburg Walter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
Publication of DE1530315A1 publication Critical patent/DE1530315A1/de
Publication of DE1530315B2 publication Critical patent/DE1530315B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1530315C publication Critical patent/DE1530315C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Vr 2 = v2
+ 2VV«, · COS β
je einen auf die Relativgeschwindigkeit V1 zwischen Wagen und Luft an den beiden Meßpunkten (Ml Ml) bezogenen Wert vri 2 bzw. vr2 2 bilden;
und
f) eine Recheneinrichtung (20), die aus den so gewonnenen Meß- und Rechenwerten je einen Ausgangswert
und
Wx = fx(w0l, W02; Vn 2, W2 a) W1/ = ./V(VV0I, W02; IV1 2, vr2 2)
50
für den Rollwiderstand wx und den Luftwiderstandsbeiwert Wy des betreffenden Wagens bildet.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Recheneinheiten (16, 17) vorgesehen sind, die aus den Meßwerten vw und β des Windmessers (13) sowie dem Meßwert V1 bzw. v2 für die Wagengesch windigkeit den Winkel .V1 bzw. a2 zwischen der Wagengeschwindigkeit ν und der Relativgeschwindigkeit vr zwischen Wagen und Luft ermitteln, sowie ein Funktionsgeber (IK, 19), der einen dem Winkel a —■ /(ν, vw, β) entsprechenden Luftwiderstandsbdwert cyi =■- /(^1) b/vv. ομ.}/0*ä) bildet und ebenfalls an die genannte, zur Bildung der Werte Wx und wy dienende Recheneinheit (20) abgibt.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablaufgleis nach dem zweiten Meßpunkt (M2) ein Gleisstück mit einem definierten Krümmungsradius R0 aufweist, daß eine Einrichtung (21, 22, 23, M3) vorgesehen ist, die je einen der. Geschwindigkeit und der Beschleunigung des Wagens an einem im Bereich dieser Krümmung liegenden dritten Meßpunkt (M3) entsprechenden Meßwert v3, bs abgibt, und daß eine weitere Recheneinrichtung (24) vorhanden ist, die aus den damit verfügbaren Werten einen Ausgangswert
Wk-R0 = f(g', Wy, wx; v3, b3; vm, /S3)
für den Krümmungswiderstandsbeiwert Wk ermittelt.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch Auslöse- und Speichereinrichtungen (10, 11 bzw. 22), um die Werte der Windgeschwindigkeiten vwu vw2 bzw. vW3 und Windrichtungen /J1, /J2 bzw. /J3 jeweils in jenen Zeitpunkten ti, /2 bzw. t3 festzuhalten, zu denen der Wagen die betreffenden Meßpunkte (Ml, M2 bzw. M3) durchläuft.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Messung der auf die genannten Meßpunkte (Ml, M2, M3) bezogenen Geschwindigkeit V1, V2 bzw. V3 des Wagens jeweils ein Dopplerradar vorgesehen ist, wobei zumindest bezüglich eines dieser Meßpunkte jenes Dopplerradar (3) benutzt wird, welches in bekannter Weise auch die Geschwindigkeit der in der Gleisbremse (2) befindlichen Wagen überwacht, und daß der vom Dopplerradar gelieferte Geschwindigkeitswert v(/) und der daraus abgeleitete Beschleunigungswert bit) jeweils in einem Speicher (10, 11 bzw. 22) festgehalten wird zu einem Zeitpunkt ti, /2 bzw. /3, der durch an den Meßpunkten (Ml, M2, Λ/3) angeordnete Gleiskontakte gegeben wird.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Erfassen der Laufeigenschaften von unter dem Eirffluß der Schwerkraft ablaufenden Eisenbahnwagen.
Bei der Zugzerlegung in mit Gleisbremsen versehenen Schwerkraft-Ablaufanlagen des Eisenbahnrangierbetriebes sollen die Wagen die erste Gleisbremse (Talbremse) mit einer solchen Geschwindigkeit v-r« verlassen, daß ihre Einlaufgeschwindigkeit in die am Anfang der Richtiingsgleise angeordnete zweite Gleisbremse (Richtungsgleisbremse) mit vorgeschriebener Toleranz einen gegebenen Wert v«e erreicht. Für die Berechnung der jeweils einzuhaltenden Auslaufgeschwindigkeit vm aus der Talbremse ist die Kenntnis aller Größen erforderlich, die auf den Ablauf Einfluß haben. Diese beziehen sich auf die Wagen selbst, das Gleis und die umgebende Luft. Während die Gleisdaten und die der umgebenden Luft leicht zu erfassen sind, ist. die Erfassung der Laufeigenschaften der Wagen schwierig.
Der Erfindung liegt die. Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu schaffen, die mit guter Genauigkeit das
3 4
Erfassen der Laufeigenschaften von unter dem Ein- F i g. 3 dient zur Erläuterung einiger Definitionen,
fluß der Schwerkraft ablaufenden Eisenbahnwagen In F i g. 1 ist eine am Fuß des Ablaufberges am
ermöglicht. Gleis 1 angeordnete Gleisbremse 2 dargestellt. Hinter
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die der Gleisbremse befindet sich ein Dopplerradar 3,
gemeinsame Anwendung folgender Merkmale gelöst: 5 welches im Betriebszustand kontinuierlich einen der
Geschwindigkeit des jeweils erfaßten Wagens ent-
a) eine Einrichtung, die je einen der Geschwindigkeit sprechenden Meßwert v(i) abgibt. Mit 4 ist die Steuer- und der Beschleunigung des ablaufenden Wagens einrichtung der Gleisbremse bezeichnet, die sowohl an zwei voneinander entfernten Meßpunkten des das Schließen und Öffnen der Bremsbalken als auch Ablaufgleises entsprechenden Meßwert V1, v2 bzw. io die jeweils auf den Wagen auszuübende Bremskraft O1, Z>2 abgibt; einstellt. In dieser Steuereinrichtung wird in bekannter
b) einen Geber, der aus dem Meßwert G einer am Weise der Ausgangswert v(t) des Dopplerradars 3 mit Ablauf gleis liegenden Gleiswaage einen Wert für dem Sollwert ντα der für den betreffenden Wagen vordie reduzierte Erdbeschleunigung g' = /(G) bildet; geschriebenen Auslauf geschwindigkeit aus der Gleis-
c) zwei Recheneinrichtungen, die aus dem Ausgangs- 15 bremse verglichen und in Abhängigkeit von diesem wertg' des Gebers, den an den beiden Meßpunk- Vergleich die Bremswirkung, gesteuert.
ten gemessenen Beschleunigungswerten O1 bzw. b2 Der zur Erreichung der vorgesehenen Einlaufge-
und den bekannten Werten für die Gleisneigungen schwindigkeit VRe der Wagen in das Richtungsgleis
S1 bzw. S2 entsprechend der Beziehung W0 = s—b/g' erforderliche Wert vTa wird in einem Rechner 5 erje einen Wert W01 bzw. Vf02 für den an den beiden 20 mittelt, dem hierzu die Werte der den betreffenden
Meßpunkten auftretenden Wagenlaufwiderstand Wagenlauf bestimmenden Einflußgrößen zugeführt
W0 bilden; werden. Die Gleiseinflußgrößen, nämlich die Werte
d) einen im Bereich des Ablauf gleises angeordneten für die Länge k des durch das Lauf ziel gegebenen Windmesser zum Bestimmen der Windgeschwin- Laufweges, seine Neigung Si und seine Richtung ßi digkeit vw und der Windrichtung ß; 25 gegenüber einer festgelegten Bezugsrichtung, z. B., der
e) zwei Recheneinrichtungen, die aus den Meß- der Talbremse 2, werden aus einem Speicher 6 gewerten für die Wagengeschwindigkeit V1 bzw. V2, liefert, und zwar auf Abruf durch die vom Ablauffür die Windgeschwindigkeit vw und die Wind- stellwerk eingegebene, dem Laufziel des betreffenden richtung β entsprechend der Beziehung Wagens entsprechende Speicheradresse i. Die Wind-
v a _ V2 1 v 2 _i_ 2vvw · cos B 3° geschwmdigkeit vw und -richtung ß' im Bereich des
r w Laufweges wird durch einen an geeigneter Stelle an-
je einen auf die Relativgeschwindigkeit vr zwischen gebrachten Windmesser gegeben. Schließlich werden
Wagen und Luft an den beiden Meßpunkten be- dem Rechner 5 die den Wagen charakterisierenden
zogenen Wert vn 2 bzw. vr2 2 bilden; und Einflußgrößen zugeführt, nämlich die reduzierte Erd-
f) eine Recheneinrichtung, die aus den so gewönne- 35 beschleunigung g', der Wagenrollwiderstand Wx und nen Meß- und Rechenwerten je einen Ausgangs- der Luftwiderstandsbeiwert wy des Wagens. Wie in wert F i g. 1 der Zeichnung angedeutet, kann ferner noch
Wx = fx(w01, W02; vri 2, vri 2) ein Wert w* · R0 eingegeben werden, der sich auf den
Krümmungswiderstandsbeiwert bezieht und erst weiter 40 unten behandelt werden soll.
Die reduzierte Erdbeschleunigung g' berücksichtigt bekanntlich den laufdynamischen Einfluß der sich
für den Rollwiderstand Wx und den Luftwider- drehenden Radmassen und kann aus der Erdbeschleustandsbeiwert W2/des betreffenden Wagens bildet. nigungg als Funktion des Wagengewichts G, z.B., In weiterer Ausbildung der Erfindung läßt sich auch 45 nach der Beziehung g' = g · G/(0,8 + G), ermittelt" der Krümmungswiderstandsbeiwert W& des Wagens werden. Zu diesem Zweck ist am Ablaufgleis ein ermitteln, und zwar dadurch, daß das Ablaufgleis elektronischer Gewichtsgeber 7 angeordnet, der zunach dem zweiten Meßpunkt ein Gleisstück mit einem * sammen mit einer Auswertestufe 8 eine elektronische definierten Krümmungsradius R0 aufweist, daß eine Gleiswaage bildet, aus deren Ausgangswert G in einer Einrichtung vorgesehen ist, die je einen der Geschwin- 50 weiteren Stufe 9 die reduzierte Erdbeschleunigung digkeit und der Beschleunigung des Wagens an einem g' = /(G) ermittelt wird.
im Bereich dieser Krümmung liegenden dritten Meß- Die bisher beschriebenen Teile der Anordnung nach
punkt entsprechenden Meßwert v3, b3 abgibt, und daß F i g. 1 sind an sich bekannt. Die weiteren, nachstehend eine weitere Recheneinrichtung vorhanden ist, die erläuterten Einrichtungen dienen zum Bestimmen des aus den damit verfügbaren Werten einen Ausgangswert 55 Rollwiderstandes Wx und des Luftwiderstandsbei-
., , , „. wertes wy des Wagens.
Wk-R0 = f{g , wy, wx ; V3, bs ; v„,3, ß3) Im folgenden seien
bildet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der W0 der Laufwiderstand
Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher 60 wx der Rollwiderstand
erläutert. Es zeigt wy der Luftwiderstandsbeiwert
F i g. 1 schematisch als Ausführungsbeispiel einen cy der windrichtungsabhängige Luftwiderstands-Teil einer Ablauf anlage mit einer Einrichtung zum beiwert des Wagens
Bestimmen der erforderlichen Auslaufgeschwindig- ν die Wagengeschwindigkeit
keit ντα', 65 b die Beschleunigung dv\dt des Wagens
F i g. 2, in Ergänzung der Anordnung nach F i g. 1, vw die Windgeschwindigkeit
Mittel zum Bestimmen des Krümmungswiderstands- vr die Relativgeschwindigkeit zwischen Wagen beiwertes Wj1; und Luft
_ 2 a.
Wy = JyKW0I, W02; Vr1 , vr2 )
5 6
β der Winkel zwischen Wagengeschwindigkeit ν Infolge der zweimaligen Bestimmung der vorer-
und Windgeschwindigkeit vw wähnten Meßwerte lassen sich zwei Gleichungen nach
ix der Winkel zwischen Wagengeschwindigkeit ν den Beziehungen (1) und (2) bilden und hieraus nach
und relativer Windgeschwindigkeit vr und bekannten Rechenregeln die beiden Unbekannten Wx
s die Neigung des Gleises am jeweiligen Bezugs- 5 und wy errechnen. Es ist also
ort.
Wx = Mw0I, W02; vn 2, vr2 2) (5)
Der Laufwiderstand des Wagens ist definiert mit und
Wy = A(W01, W02; Vn 2, Vr2 2) (6)
W0 = s — bjg'. (1) ίο
bzw. unter Hinzunahme der windrichtungsabhängigen Die Größen Wx und wy hängen mit dem Wagenlauf- Luftwiderstandswerte:
widerstand W0 zusammen nach der Beziehung ... _ ff... ,,,.,, 2 „ a. „ ~ \ ί<~\
Wx Jx(W01, W02, Vn , Vr2 , Cy1, Cy2) (pa.)
und
W0= Wx + Cy - Wy · Vr (2) 15 _ f ( . 2 v 2. r r \ (f.„\
Wy Jy(Wo1, W02, Vn , Vr2 , Cy1, Cy2). (p&)
Es ist ferner nach bekannten Beziehungen gemäß Die in den Beziehungen (5 a) und (6 a) aufscheinen-
F i g. 3 den Werte werden in folgender Weise gewonnen:
Vj.2 _ V2 _[_ Vw2 _j_ 2vvw · cos /S (3) IQ einer Recheneinrichtung 14 wird aus dem Aus-
j ao gangswert g' der Stufe 9, der bekannten Neigung S1
_ . . des Ablaufgleises am Meßpunkt Ml und der aus dem
κ = arc sin (vw · sin ß/vr). (4) Speicher 10 entnommenen Beschleunigung A1 des Wagens nach der Beziehung (1) der Laufwiderstand
Für den windrichtungsabhängigen Luftwiderstands- W01 = S1 — bjg' ermittelt. Mit einer weiteren Rechenbeiwert Cy ergibt sich eine empirische Abhängigkeit 25 einrichtung 15 wird in entsprechender Weise ein Wert Cy — /(«), d. h., er ist bestimmbar, wenn gemäß Be- für den am Meßpunkt M2 auftretenden Laufwiderziehung (4) die zur Ermittlung des Winkels <x erf order- stand W02 = S2 — bjg' gewonnen,
liehen Größen bekannt sind. Entsprechend der Beziehung (3) werden in je einer Die Anordnung gemäß dem Ausführungsbeispiel Recheneinrichtung 16 und 17 aus den weiteren in den macht sich die obengenannten Beziehungen in folgen- 30 Speichern 10 und 11 festgehaltener Meßwerten die der Weise zum Bestimmen der Werte wx und wy zu- Werte
nutze: Vn 2 = V1 2 + V«,!2 + 2V1Va11 · COS ß1
Es sind entlang des Ablaufgleises, an zwei möglichst j
weit voneinander entfernten Stellen, zwei Meßpunkte 2 _ 2 r 210
Ml und M2 angeordnet, und es ist eine Einrichtung 35 Vr2 = Va + Vws + 2^2' C0S "z
vorgesehen, die'je einen der Geschwindigkeit V1 bzw. V2 gewonnen.
sowie der Beschleunigung B1 bzw. b2 des Wagens an Da -bei dem Ausführungsbeispiel auch die winddiesen Meßpunkten entsprechenden Meßwert abgibt. 'richtungsabhängigen Luftwiderstandsbeiwerte cyi und In dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird zur cy2 berücksichtigt werden sollen, sind die erwähnten Messung der beiden Geschwindigkeiten V1 und v2 das 40 Recheneinrichtungen 16 und 17 so ausgebildet, daß sie gleiche Dopplerradar 3 herangezogen, welches die aus den ihnen aus den Speichern 10 bzw. 11 zugeführ-Geschwindigkeit des Wagens in der. Gleisbremse ten Eingangswerten, nach der Beziehung (4), die entüberwacht. Der vom Dopplerradar abgegebene, sich sprechenden Winkel (X1 = /(vl3 vwi, /S1) bzw. oc2 laufend ändernde Geschwindigkeitswert v(t) des Wa- = /(v2, vW2, /S2) zwischen der Wagengeschwindigkeit ν gens wird dem Eingang je eines Speichers 10 bzw. 11 45 und der relativen Windgeschwindigkeit vr ermitteln, zugeführt. Im Speicher wird aber jeweils nur der Diese Winkelwerte werden einem bier zweiteilig dar-Augenblickswert V1 bzw. V2 dieser Geschwindigkeit gestellten und mit 18 bzw. 19 bezeichneten Funktionsfestgehalten, der zu den Zeitpunkten tx bzw. t2 auftritt,· geber zugeführt, der den jeweils zugehörigen Wert des zu denen durch an den Meßpunkten Ml und M2 an- windrichtungsabhängigen Luftwiderstandsbeiwertes geordnete Geber ein den Durchgang des Wagens an- so cyi = /((X1) bzw. cy2 = f(oc2) abgibt,
zeigendes . Signal an den betreffenden Speicher 10 Alle vorerwähnten Bestimmungswerte werden in bzw. 11 gegeben wird. eine Recheneinrichtung 20 eingespeist, in der gemäß
Aus dem Ausgangswert v(t) des Dopplerradars wird den Beziehungen (5a) und (6 a) die dem ντα-Rechner 5
ferner in einer Differenzierstufe 12 ein Wert für die zuzuführenden Werte für den Rollwiderstand Wx und
Beschleunigung b(t) des Wagens gebildet, der gleich- 55 den Luftwiderstandsbeiwert wy des Wagens gewonnen
falls den Speichern 10 und 11 zugeführt wird. Dort werden.
werden mit Hilfe der Signale der Meßpunkt-Geber Ml Wenn bei der Berechnung von Wx und wy nur ein
und M2 in ähnlicher Weise wie vorstehend für die einziger CjrWert berücksichtigt werden soll, kann
Geschwindigkeiten V1 und v2 beschrieben, die züge- ■ diese Berechnung z. B. gemäß den Beziehungen
hörigen Beschleunigungswerte B1 und b2 festgehalten. 60
Im Bereich des Ablaufgleises ist ein Windmesser 13 „ ,„ /„, ,„ λ /λ, 2 „ 2\ m\
angeordnet, der einen Wert v„ für die Windgeschwin- c, · W2, = (w01 - wO2)/(vr2 - Vn ) (7)
digkeit und einen Wert β für die Windrichtung abgibt. und
Auch diese beiden Werte werden an die genannten . Wx = (vr2 2 · W01 — Vn 2 · wO2 2)/(vr2 2 — vn 2)
Speicher 10 und 11 gegeben und dort zu den gleichen 65 (8)
Zeitpunkten, auf die sich die Werte V1, B1 und v2, B2
: beziehen, als Augenblickswerte vwi und /S1 bzw. vwz . erfolgen. Wird der Wert cy zur Erhöhung der Ge- und /S2 festgehalten. nauigkeit, wie oben vorausgesetzt, für jeden der beiden
Meßpunkte Ml und Ml ermittelt, so können wy und Wx nach den Beziehungen
wy = (w01 — wO2)/(c2/2 · vr2 2Cy1 · vn 2) (9)
Wx = (cj/2 ■ vr2
2 · W0I —
' vr2
2 ~
0I
vn2)
cvl " vnz ·
bestimmt werden.
Für das Verhalten des Wagens auf seinem Weg von der Gleisbremse in das vorbestimmte Richtungsgleis ist außer den Werten für seinen Rollwiderstand Wx und den Luftwiderstandsbeiwert wy auch sein Reibungsverhalten in Krümmungen von Bedeutung. Es ist daher wünschenswert, auch dieses Verhalten meßtechnisch zu erfassen und bei der Berechnung der Soll-Auslaufgeschwindigkeit vTa ebenfalls zu berücksichtigen.
Für die Berechnung des zusätzlichen Widerstandes Wfc in Krümmungen gilt die Beziehung
w = AIR
(Ιΐ)
Meßpunkt Ml (F i g. 1) ein Gleisstück 1' mit einem definierten Krümmungsradius R0 und einer Neigung S3 auf. Es ist eine Einrichtung vorgesehen, welche die Geschwindigkeit v3 des Wagens an einem im Bereich dieser Krümmung liegenden dritten Meßpunkt M3 mißt. In dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 besteht diese Einrichtung, ähnlich wie in Fig. 1, aus einem Dopplerradar 21, einem Speicher 22, an den der Ausgangswert v(t) des Dopplerradars gegeben wird, und einem Geber am Meßpunkt M3, der zum Zeitpunkt t3 des Durchlaufens des Wagens an den Speicher ein Signal abgibt, welches bewirkt, daß im Speicher der Geschwindigkeitswert V3 festgehalten wird.
In einer Differenzierstufe 23 wird aus dem Meßwert v(i) des Dopplerradars 21 die Beschleunigung b(t) ermittelt und in ähnlicher Weise wie die Geschwindigkeit V3 zum Zeitpunkt t3 als Beschleunigungswert bs im Speicher 22 festgehalten. Ebenso werden die Meßwerte vw und β des Windmessers 13 zum Zeitpunkt t3 als vW3 und ß3 gespeichert.
Die gespeicherten Werte werden einem Rechner 24 zugeführt, der hieraus nach einer Beziehung
in der A einen vom Reibwert, von der Spurweite, dem Achsabstand und der Neigung der Spurkranzflanke abhängigen Wert verkörpert und R der Radius der betreffenden Krümmung ist. Ist also für einen Wagen sein Krümmungswiderstand Wk für einen bestimmten Krümmungsradius R bekannt, so kann hieraus der Krümmungswiderstand für jeden beliebigen anderen vorgegebenen Krümmungsradius berechnet werden.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel der F i g. 2 ist es möglich, den Krümmungswiderstand des Wagens zu ermitteln und bei der Berechnung der Sollgeschwindigkeit VTa zu berücksichtigen. Hierbei ist das Vorhandensein einer Anordnung nach F i g. 1 vorausgesetzt. ■
Gemäß der schematischen Draufsicht auf das Gleis nach F i g. 2 weist das Ablaufgleis nach dem zweiten = Ag', Wy, wx; v3) b3; vW3, ß3)
(12)
einen den Krümmungswiderstand charakterisierenden Wert νν& · R0 an die Recheneinrichtung 5 weitergibt. Der Rechner 24 umfaßt unter anderem Abschnitte, die den Einheiten 14, 16 und 18 der F i g. 1 entsprechen. Im einzelnen wird Wfc aus der Beziehung
W03 = J3bjg' = Wx + wie + wy · cy3 · vr3 2 (13)
errechnet. Die Werte g', Wx, wy werden aus den Einheiten 9 und 20 entnommen. Der Wert vr3 2 wird aus der Gleichung (3) berechnet und der Wert cy3 für den Winkel oc3 nach der Beziehung (4) von einem Funktionsgeber ermittelt, der den Funktionsgebern 18 bzw. 19 entspricht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 209 542/9'

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Anordnung zum Erfassen der Laufeigenschaften von unter dem Einfluß der Schwerkraft ablaufenden Eisenbahnwagen, gekennzeichnet du r c h
a) eine Einrichtung (3, 12, Ml, Ml, 10, 11), die
je einen der Geschwindigkeit und der Beschleunigung des ablaufenden Wagens an zwei voneinander entfernten Meßpunkten (Ml, M 2) des Ablaufgleises entsprechenden Meßwert V1, V2 bzw. bi, b2 abgibt;
b) einen Geber (9), der aus dem Meßwert G einer am Ablaufgleis liegenden Gleiswaage (7, 8) einen Wert für die reduzierte Erdbeschleunigung g' = /(G) bildet;
c) zwei Recheneinrichtungen (14,15), die aus dem Ausgangswert g' des Gebers (9), den an den beiden Meßpunkten (Ml, Ml) gemessenen Beschleunigungswerten O1 bzw. b2 und den bekannten Werten für die Gleisneigungen S1 bzw. S2 entsprechend der Beziehung w0 = s — big' je einen Wert W01 bzw. W02 für den '25 an den beiden Meßpunkten (Ml, Ml) auftretenden Wagenlaufwiderstand W0 bilden;
d) einen im Bereich des Ablaufgleises angeordneten Windmesser (13) zum Bestimmen der Windgeschwindigkeit vw und der Windrichtung/3;
e) zwei Recheneinrichtungen (16, 17), die aus den Meßwerten für die Wagengeschwindigkeit V1 bzw. V2, für die Windgeschwindigkeit vw und die Windrichtung β entsprechend der Beziehung
DE19651530315 1965-07-10 1965-07-10 Anordnung zum Erfassen der Laufeigenschaften von Eisenbahn wagen Expired DE1530315C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET0028969 1965-07-10
DET0028969 1965-07-10

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1530315A1 DE1530315A1 (de) 1969-10-23
DE1530315B2 DE1530315B2 (de) 1972-10-12
DE1530315C true DE1530315C (de) 1973-05-10

Family

ID=

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3124428A1 (de) * 1981-06-22 1983-01-05 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Einrichtung zum erfassen der laufeigenschaften von eisenbahnwagen
DE4227789B4 (de) * 1992-04-29 2006-06-01 Siemens Ag Verfahren zum Bestimmen der Achsabstände von Eisenbahnfahrzeugen

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