DE1521085C - Galvamsiergestell - Google Patents
GalvamsiergestellInfo
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Description
sehen Überzügen versehenen Kontaktstecker können jederzeit gegen entmetallisierte, wieder in ihre Urform
gebrachte Kontaktstecker ausgewechselt werden. Dadurch entfällt das aufwendige Austauschen
der bisher fest mit dem Gestell verbundenen Kontaktstücke und die damit zwangläufig verbundene Neugummierung
des gesamten Gestelles. Ferner wird außer einer stets gleichbleibenden Qualität der Ware
eine Einsparung an Wartungs- und Gestellreparaturkosten erzielt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
wie sie erwünscht ist, hat den Nachteil, daß nach längerem Gebrauch und Einwirkung des galvanischen
Patentanspruch: Bades eine federnde Wirkung nicht mehr zuverlässig
erreicht wird und Undichtigkeiten durch Porosität 5 auftreten. Die Ausführungsform gemäß F i g. 3 und 4,
Galvanisiergestell zur Halterung von Werk- bei denen ein Dichtring durch Verschraubung angestücken
mit Kontaktelementen, die mit dem GaI- paßt werden kann, ist in der Praxis durch die sogevanisiergestell
über stirnseitige Verschraubungen nannten Anknospungen, die ein Nachziehen der Ververbundene
Steckbuchsen und über den Rand schraubung erschweren, kaum realisierbar,
vorstehende, federnde Isolierhülsen aufweisen, in io Das durch die deutsche Auslegeschrift 1079 916
die Kontaktstecker einsetzbar sind, dadurch bekanntgewordene Galvanisiergestell hat den Nachgekennzeichnet,
daß die durch Tauchgum- teil, daß die Kontaktelemente nicht unterteilt sind, mierung hergestellte Isolierhülse (5 a) die Ver- sondern lediglich eine einfache, mit dem Galvanischraubung
überdeckt und im Bereich der Kon- siergestell einstückig verbundene Hülse, von einem
taktstecker (6) durch einen aus Federstahldrähten 15 Isoliermantel umschlossen, vorgesehen ist. Bei dem
(4) gebildeten Korb armiert ist. Isoliermantel treten die gleichen Nachteile, wie vorab
genannt, auf.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Galvanisiergestell zur Halterung von Werkstücken zu schaffen, bei
20 dem die Kontaktelemente mehrteilig ausgeführt sind und eine zuverlässige, absolut abgedichtete und geschützte
Verbindung der einzelnen Elemente gewährleistet ist. Besonders die Abdichtung zwischen Kontaktstecker
und Isolierhülse muß dauerhaft und vor' 35 einem Nachlassen der Federkraft der Hülse gesichert
sein.
Die Erfindung" betrifft ein Galvanisiergestell zur Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß
Halterung von Werkstücken mit Kontaktelementen, die durch Tauchgummierung hergestellten Isolierhüldie
mit dem Galvanisiergestell über stirnseitige Ver- sen die Verschraubungen überdecken und die Isolierschraubungen
verbundene Steckbuchsen und über 30 hülsen im Bereich der Kontaktstecker durch aus
den Rand vorstehende, federnde Isolierhülsen auf- Federstahldrähten gebildete Körbe armiert sind,
weisen, in die Kontaktstecker einsetzbar sind. An einem Ausführungsbeispiel soll die Erfindung
Um eine elektrolytische Abscheidung auf dem GaI- nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
vanisiergestell und den damit verbundenen Kontak- erläutert werden,
ten zu "Vermeiden, werden die Gestelle mit nichtlei- 35 Es zeigt
tenden Überzügen, vorzugsweise aus Kunststoff, ver- F i g. 1 eine Steckbuchse nach der Erfindung im
sehen. Es kann aber nicht verhindert werden, daß Längsschnitt,
sich im Laufe der Zeit an den notwendigerweise frei Fig. 2 eine Steckbuchse nach Fig. 1 mit eingebleibenden
Enden der Kontakte oder -klammern gal- setztem Kontaktstecker und vanische Überzüge bilden, die schließlich zu söge- 40 F i g. 3 eine Draufsicht der Steckbuchse ohne
nannten Anknospungen führen. Gummierung.
Diese unvermeidbaren Überzüge bewirken in kür- Die Steckbuchse 1 nach der Erfindung weist eine
zester Zeit immer ungünstiger anliegende Kontaktflä- federnde Kontakthülse 2 und einen Gewindezapfen,
chen und damit schlechtere Stromübergangswerte, la auf, der in eine entsprechende Gewindebohrung
bei einigen Metallen, z. B. Chrom, auch höhere elek- 45 eines Gestellarmes 3 einschraubbar ist. An der
trische Widerstände. Ferner dringt die Badflüssigkeit Außenseite der Buchse 1 sind eine Vielzahl von
längs der Kontakte unter die Gummierung ein und Federstahldrähten 4 befestigt, die in eine durch
führt durch Materialauflösungen zu Querschnittver- Tauchgummierung aufgebrachte Isolierung 5, die
engungen der Stromzuleitungen. Beide Erscheinun- auch das Gestell 2 abdeckt, derart eingebettet sind,
gen führen dazu, daß sich die Stärke des auf die Ware 50 daß eine über den Rand der Buchse 1 vorstehende
aufzutragenden Metalls bei konstanter Betriebsspan- Isolierhülse 5 α gebildet wird.
nung zum Nachteil der Qualität verringert. In die Buchse 1 wird der Kontaktstecker 6 gemäß
Um auf der Ware einen bei jedem Gestelldurchlauf F i g. 2 eingesetzt. Dieser Stecker 6 kann in bekannter
durch die Anlage konstanten Überzug zu erzielen, Weise eine der Form der zu galvanisierenden Werkmüssen
die unerwünschten anhaftenden metallischen 55 stücke angepaßte — nicht dargestellte — Kontakt-Überzüge
von den Kontakten nach mehreren, mög- fläche aufweisen. Beim Einführen des Steckers wird
liehst jedem Gestelldurchlauf in umständlicher Weise die Isolierhülse 5 α nach außen gedrückt, so daß sich
(mechanisch oder chemisch) entfernt werden. eine Dichtung gegen eindringende, zersetzende Bad-
Nach der deutschen Patentschrift 956110 wurde flüssigkeiten ergibt. Zur Unterstützung der Anpreßein
Galvanisiergestell obengenannter Art bekannt. 60 kraft der Isolierhülse 5 α gegen den Stecker 6 und zur
Dieses Galvanisiergestell hat aber den Nachteil, daß Aufrechterhaltung dieser Kraft beim Nachlassen der
eine zuverlässige Abdichtung zwischen Kontakt- Elastizität der Gummierung dient der aus den Federbüchse
und Stromschiene bzw. Galvanisiergestell be- Stahldrähten 4 bestehende Korb,
sonders nach längerem Betrieb, bei dem die Isolie- Da die Kontaktfläche eine bestimmte Stellung zur
rungen durch die Auswirkungen des Bades brüchig 65 Ware haben muß, wird der mit einer Nut 7 versehene
werden, nicht mehr gewährleistet ist. Das gleiche Pro- Kontaktstecker 6 durch einen Führungsstift 8 im Inblem
tritt bei der Stirnöffnung für die Einsteckschafte nern der Steckbuchse 1 geführt,
auf. Eine einfache Ausführung gemäß der Fig. 1, Die während des Anlagedurchlaufes mit metalli-
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