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DE151962C - - Google Patents

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Publication number
DE151962C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
pressure
outlet
outlet chamber
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT151962D
Other languages
English (en)
Publication of DE151962C publication Critical patent/DE151962C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/08Actuation of distribution members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 151962 KLASSE 276.
Auslaßventil für Kompressoren. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. November 1902 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Auslaßventil für Kompressoren und bezweckt die Entlastung bezw. Herabminderung des durch den Auslaßdruck belasteten Ventilquerschnittes, was gemäß der Erfindung dadurch geschieht, daß an der dem Auslaßdruck unterstehenden Rückseite des nach der Auslaßkammer hin sich öffnenden \^entiles ein Kolben nebst Zylinder angeordnet ist, die atmosphärischem
ίο oder sonstigem niedrigerem Druck als dem in der Auslaßkammer herrschenden unterworfen sind.
Die Erfindung ist als Ausführungsbeispiel durch beiliegende Zeichnung an einem Luftkompressor veranschaulicht, von dem ein Längsschnitt durch ein Stück des Zylinders und die Ventilvorrichtung dargesellt ist.
In dem Zylinder 1 des Kompressors bewegt sich der Kolben 2 mit Kolbenstange 3.
In Verbindung mit dem Zylinderdeckel 4 ist die an den Auslaß 6 bezw. an die Druckleitung anschließende Auslaßkammer 5 angeordnet, in welche die am Zylinderdeckel 4 hindurchgehende Ventilöffnung 7 mündet und in welcher das Ventil 8 eingebaut ist. Letzteres öffnet sich nach der Auslaßkammer hin und besitzt bei dem dargestellten Beispiel einen Ventilschaft 9, der sich durch die Außenwandung der Auslaßkammer erstreckt und auswärts vorsteht.
Das Ventil 8 ist auf der Rückseite mit einem zylindrisch ausgebohrten Teil 13 verbunden, zu welchem als Kolben der von der Außenwandung der Auslaßkammer nach innen vorstehende Kolbenansatz 12 gehört. Derselbe ist fest an der Wandung der Kammer und konzentrisch zum Ventilschaft 9, der mit Spielraum hindurchgeführt ist, angebracht.
Die Wirkungsweise ist folgende: Es werde angenommen, daß der Kompressor in Betrieb ist und die Auslaßkammer unter Druck steht, wobei die Teile die in der Zeichnung ersichtliche Stellung einnehmen. Indem das Druckventil 8 geschlossen ist und der Kompressorkolben 2 seinen Saugehub nach rechts beginnt, bewirkt er Ansaugung der Luft durch das in üblicher Anordnung angewendete (nicht mitgezeichnete) Saugventil. Hierbei wird das Druckventil 8 durch den "in der Auslaßkammer hinter demselben herrschenden Überdruck, gegenüber welchem der Druck auf der Saugeseite im Zylinder zurückbleibt, geschlossen gehalten. Unter diesen Bedingungen vollendet der Kompressorkolben seinen Hub nach rechts und beginnt alsdann umkehrend seinen Kompressionshub in der Richtung nach links. Nach Maßgabe des Kolbenvorganges erhöht sich der Druck im Kompressorzylinder und wirkt nun im Öffnungssinne auf das Ventil 8. Der diesem züge- hörige Zylinder 13 ist mit Luft von Atmosphärenspannung gefüllt, da ein den Ausgleich ermöglichender Luftdurchlaß durch den Spielraum um den Schaft 9 herum gebildet wird; demgemäß wirkt der Gegendruck der Auslaßkammer nur auf den ringförmigen Querschnitt, der von der Fläche des Ventiles 8 nach Abzug derjenigen des Kolbens 12 verbleibt. Wenn der wachsende Druck' im Zylinder den Punkt erreicht, an welchem von ihm solcher Gegendruck, vermehrt um den im Zylinder 13 an der Ventilrückseite wir-
kenden Atmosphärendruck, überwunden wird, dann fliegt das Ventil 8 plötzlich in die Offenstellung, wobei die Luftfüllung im Zylinder 13 als den Schlag dämpfendes Kissen wirkt, während sie kurz danach unter Ausgleich auf die Atmosphärenspannung wieder entweichen kann. Die wirksamen Flächen des Ventiles und des Kolbens 12 lassen sich so bestimmen, daß die plötzliche Öffnung des Druckventiles dann stattfindet, wenn die Kompression die Spannung der Auslaßkammer erreicht, oder so, daß jene sich für den Hinüberwechselungsvorgang rechtzeitig mit dieser gleichstellt. Nachdem sich das Ventil 8 plötz-Hch geöffnet hat, bleibt es während des Kompressionshubes für Austreibung der Luft zur Auslaßkammer offen, um sich erst am Ende desselben durch irgend eine geeignete mechanische Vorrichtung, die so eingerichtet ist, daß sie im richtigen Augenblick wirkt, zu schließen. Diese Vorrichtung, die indessen nicht Gegenstand der Erfindung ist, kann, wie bei dem dargestellten Beispiel, aus einer
■ Schubstange 11 bestehen, welche in einer rohrförmigen Führung verschiebbar gelagert an ihrem einen Ende durch einen schwingbar gelagerten Hebel 10 mit dem Ventilschaft 9 in Verbindung ist, während ihr anderes Ende in den Kompressorzylinder hineinragt.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß durch Öffnen des Ventiles, wie es durch den Kompressionshub in der oben geschilderten Weise bewirkt wird, die Stange 11 durch Vermittelung des Hebels 10 eine Verschiebung nach innen erleidet. Der Kompressorkolben 2 wird daher nahe dem Ende seines Kompressionshubes auf die Stange treffen und diese nach außen zurückstoßen, wodurch bei richtiger Bemessung der Stangenlänge das Ventil gerade dann völlig geschlossen wird, wenn der Kolben seine Hubgrenze erreicht.
Der Druckausgleichverkehr mit der äußeren Atmosphäre kann für den Zylinder 13 anstatt dadurch, daß der Schaft oder die Spindel 9, wie beschrieben, in dem Führungslager mit besonderem Spielraum gleitet, auch dadurch hergestellt werden, daß man andere nach außen führende Kanäle oder Nebenwege anbringt, ohne daß damit die Erfindungsgrundlage verlassen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Auslaßventil für Kompressoren, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Auslaßdruck unterstehenden Rückseite des nach der Auslaßkammer hin sich öffnenden Ventiles (8) behufs Entlastung bezw. Herabminderung des durch den Auslaßdruck belasteten Ventilquerschnittes ein um einen festen Kolben (12) geführter Zylinder (13) angeordnet ist, der unter atmosphärischem oder einem sonstigen, den Druck der Auslaßkammer nicht übersteigenden Drucke steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT151962D Active DE151962C (de)

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