DE1518612A1 - Verfahren zur Herstellung von Olefinen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von OlefinenInfo
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Description
L. J
unserzeichen ρ 3810/65 HAMBURG, den . HAMBURG /
BETRIFFT: ä
The British Petroleum Company Limited, London, England
Verfahren zur Herstellung von Olefinen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Olefinen.
Es ist bekannt, daß die Disproportionierung acycliscner
Olefine in Olefine mit niedrigeren und höheren Kohlenstoffzahlen (
als das Ausgangsolefin mit gewissen Katalysatoren bewirkt v/erden
kann, beispielsweise einem Gemisch aus iuolybdän- und Aluminiumoxvl,
vorzugsweise mit einem Kobaltoxyd als Promoter, oder Molybdän- oder Wolfraiiiiiexacarbonyl auf Aluminiumoxid, Siliciumdioxyd
cd oder Siliciumdioxyd-Aluminiumoxyd. In der deutschen Patentanmeldung
ο
«ß B 83 591 IVa/i2g ist die Verwendung eines Katalysators beschrieben,
oo
J^ v.eloh^r Eheniumheptoxyd und Alurainiumoxya enthält, um die Dispro-
_» portionierung acyclischer Olefine zu bewirken.
oo Es wurde nun gefunden, daio Katalysatoren, welche die Disproportionierung
acyclischer Olefine in Olefine mit niedrigeren und höhe-
— 1 — BAD ORIGINAL
%
«18612
ren Kohlenstoff'zahlen als das Ausgangsolef in bewirken, die unten
als Olef indisproportionierur.gskatalysatoren bezeichnet werden, auch
"bei einer Beaktion zwischen gewissen Paaren verschiedenartiger acyclischer
Olefine als Promoter wirken können, um Olefine mit anderer
Kohlenstoffzahl als -der der Olefinreaktionsteilnehuer zu ergeben.
Daß eine Eeaktion zwischen den beiden Olef inreaktionsteilnehinern und nicht olo^ eine getrennte Disproportionierung der Öle: ine stattfindet,
wird durch die Tatsache gezeigt, daß die. erhaltene Produktverteilung
beträchtlich von derjenigen abweicht,die durch einfaches Summieren der Produkte, welche durch getrennte Disproportionierung
jedes einzelnen Olefinreaktionsteilnehmers unter analogen Eeaktions-■
bedingungen zu erwarten ist. Daß die spezifizierten Katalysatoren bej
einer solchen Reaktion als Promoter wirken, war vorher nicht bekannt
und konnte nicht vermutet werden, da auf Grund der bekannten Disproportionierungsverfahren
erwartet werden mußte, daß jeder einzelne Olef inreakt ions teilnehmer ^etrei_r:t disproportionieren wurde und daß
die erhaltene Produktverteilung lediglich die Sum^e der einzelnen
Disproportionierurgsprodukte sein wür-üe. Aus den bekannte:- Dispropor
tio nie rungs verfahr en ist nicht zu er^seheu, daia eixxe wirivlicne JSeaktion
zwischen verschiedenartigen acyclischen Olefinei: eintreten
würde. Es ist jedoch bekannt, daß während aer Disproportionierung acyclischer Olefine mit der spezifizierten Katalysatoren ir. ^ru2ereu.
oder geringerem Maße eine Doppelbindungsisomerisation eintreten kann. Jedoch ist zuvor nirgends festgestellt ,/order.,daß die ^eoilüeter
kis errungen aus Doppelbinaungsisomeren danach unter de.·, fieattions'bedingungen
-.iteinander reagieren.
Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit eine... Verfahren zur
Herstellung von Olefinen,das dadurch gekennzeichnet ist,daja eil. An-
— . ——*fangsgemisch aus zwei verschiedenartigen
909827/1582
_ 2. —
BAD ORIGINAL
BAD ORIGINAL
acyclischen Olefinen der Formel E(H1)C=C(R2)E3 bzw. E4(R5)C=C
4(5
(Rg)E7 in Gegenwart eines Olefindisproportionierungskatalysators umgesetzt
wird, wobei die R-Substituenten der Ausgangsolefine Wasserstoffatome
oder Alkyl- oder Arylgruppen darstellen mit der Bedingung
daß nicht mehr als zwei der Gruppen R(E1)C^ , E,(E2)C<
R^(Rg)C<
oder R7(Rg)C<
die gleichen sind. Wie oben ausgeführt wurde, haben die Olef inprodukte eine'von den Olef inreaktiLonsteilnehmern verschiedene
Kohlenstoffzahl und die Produktverteilung differiert beträchtlich von der bei der gesonderten Disproportionierung jedes einzelnen
Olefinreaktionsteilnehmers zu erwartenden.
Diese neue Reaktion, die den Gegenstand der Erfindung bildet, ist sehr allgemein unter dem Gesichtspunkt, dais jedes Paar spezifizierter
Olefine zur Eeaktion gebracht werden kann, um andere Olefine
zu erzeugen. Die erhaltene Produktverteilung hängt in erster Linie
von den beiden ausgewählten Ausgangsolefinen ab und. in gewissem maße
von den angewanuter. Eeaktionsbedin^ungen.So kau.,wer.n s.vei symmetrische
verschiedenartige Olefine umgesetzt werdei:,hohe Selektivität
für ein einzelnes Olefinprodukt erzielt vverder..Beispielsweise kann
die Eeaktion von Äthylen und Buten-2 mit hoher Selektivität für Propylen
bewirkt werden. Wenn jedoch mindestens einer der Olefinreaktionsteilnehmer
asymmetrisch ist, wird stets ein Gemisch aus Olefinprodukten
erhalten. Beispielsweise können Äthylen und 4-Methylpenten-2
mit hoher Selektivität zu einen: Gemisch aus 3-Iiiethylbuten-1
und Propylen umgesetzt werden. Aus den vorhergehenden Ausführungen
kann gefolgert werden,daß die Primärprodukte,die während der Eeaktion
erzeugt ..erden, Olefine mit den folgenden Formeln sind:
R(R1JC=C(Hp)R4- und F^(R2Jc=C(R6)R7 und/oder R(E1)C=C(B6)E7 und E5
(Rp)C=C(K--)E. · Solche Olefine können nach dem erfinaungsgemäßen
Verf&iiren mit r.oh^r Selektivität erzeugt v;erden.
Zj. a·■ .i:-- tüI:. Γ^:ν:.ΐ3 re^ortic^ierui.-rskfe.talvsatcrer. i:..
905627/1582
'
allgemeinen auch in gewissem Grade eine Doppelbindungsisomerisation
•is unter gewissen Reaktionsbedingungen bewirken,kann eine Doppelbindung
isomerisation der Oiefinreaktionsteilnehmer eintreten, so dass Olefine
wit einer andersartigen als der oben für die Primärprodukte angegebenen
Formel erzeugt werden und daher die Produktverteilung kompliziert wird.Da es jedoch möglich ist,die Isomerisationsaktivität
der Katalysatoren zu reduzieren, indem gewisse Maßnahmen angewandt v/erden, kann die Selektivität der Reaktion in gewissem Grade kon-tro
liert werden. So wird im allgemeinen durch Herabsetzen der leaktionstemperatur
und/oder Erhöhen der Zuführungsgeschwindigkeiten d^r
anfänglichen Olefine das Ausmaß der Doppelbindungsisomerisation,die
stattfindet, reduziert, insbesondere wenn Katalysatoren wie Rh,;niumoxyde
auf Aluminiumoxyd verwendet werden. Die Isomerisationsaktivität von Katalysatoren,wie Gemischen aus Kobalt und Molybdänoxyd
auf Aluminiumoxyd,kann reduziert werden,indem man kleinere Mengen
Alkali- oder Erdalkalimetallionen einbringt.} die Verwendung solcher behandelter Katalysatoren bei dem erfindungsgemäßen Verfahren führt
zu einer höheren Selektivität für die oben erwähnten Primärprodukte.
Die beiden anfänglichen 01efinreaktionsteilnehmer,die als Beschickungen
für das erfindungsgemäße Verfahren verwenuet werden,haben
die Formeln R(R1)C=C(R2)R5 und R4(R5)C=C(Rg)R7JWO die R-Gruppen
Wasserstoffatome oder Alkyl- oder Arylgruppen,vorzugsweise C1 ,0,
insbesondere C1 bis Cg Alkylgruppen sind, aber nicht mehr als zwei
der Gruppen E(H1)(X ,R5(R2)Cv , R4(R5)Cr und R7(R6)C<
sind dieselben. Die Olefine sind acyclisch, können aber geradkettige Olefine oder verzweigtkettige Olefine sein. Die Lage der Doppelbindung in
den Olefinreaktionsteilnehmern ist unwichtig und kann in der 1-,2-, 3- oder in anderer Stellung sein. Beispiele für Olefine,von denen
die beiden anfänglichen Reaktionsteilnehmer entnommen v/erden können,
909827/1582 sind
BAD ORIGINAL
Äthylen, Propylen, Buten-1, Buten-2, Penteri-1 ,Penten-2, 5-Methyl-
e buten-1, 4-Methylpenten-2, Hexen-1, Hexen-2, He-.eri.-3 und viele andere
Bei einer bevorzugten Ausführungsform de 3 erfinuungsgemäßen Ver
fahrens läßt man Äthylen über Disproportionierungskatalysatoren mit
innerer acyclischen Olefinen reagieren,welche dadurch in zwei i-Olefine
gespalten werden. Weil das Äthylen selbst durch Dis^proportionierungskatalysatoren
wenig beeinfluß wird,kann es iia Übersciiuß verwendet
werden,so daß sehr hohe Selektivitäten für 1-Olefine erhalten
werden können.
E(RjC=C(EjE, + C0H. >
E(E1)C=CH0 + CH=C(E,)R,
Ein solches Verfahren ist besonders wertvoll, um nutsiiehe 1-Olefire
aus den weniger nützlichen inneren Olefinen zu erhalten.
Das Verfahren kann chargenweise oder kontinuierlich ausgeführt werden,wobei der katalysator in For.,; eines festen Bettes,eines
Fließbettes oder einer Wiruelschiuht verwendet wira.
LIe Bedingungen, unter welchen das Verfahren ausgeführt wiru,
können in Abhängigkeit von dem besonderer; Katalysator,der verwendet
wird, und den gewünschten Produkten variieren.Bei Verier....ung eines
Katalysators, wie ein Eheriumoxyd auf AluHiiiiiui;iOxyd,kann die Verfahrerjsteiiiperatur
in dem Bereich -20° bis 5Ou0C liegen, vorzugsweise in dei.i Bereich. 200C bis 1000C. Wenn die Temperatur abnimmt^ηϊ^ΐϊΐΐ die
Selektivität der Eeaktion für die oben erwähnter Pri^arprodukte zu.
Katalysatoren,wie Kobaltoxyd/l'/lolybdänoxyd auf Aluminiumoxid,
welche auch kleinere Mengen Alkali- oder Erdalkalimetallionen enthalten
Können, werden im allgemeinen in de*.. Temperaturbereich 800C
uis 280 C verwendet, wobei ^Ie,-.--r die tieferen Temperaturen ir aiesera
Bereich die Tendenz haben, höhere Selktivitäten für die Primärprodukte
zu liefern.
Die Beaktionsdrücke können zwischen 0 und 141 atü variieren
und die Kontaktzoiten liegen M*g««i in; allgemeinen in dem Bereich
0,01 Sek. bis 120 Minuten, vorzugsweise in den. pereich 0,1 Sek. bis
10 Minuten.
Die Gewichtsverhältnisse von Olefin zu Katalysator liegen zweckmäßig
in den" Bereich -1000; 1 bis !: i,
Gewünscritenfülls kann das Verfahren in Gegenwart einör inerten
Verdünnungsmittels,beispielsweise paraffinischen odercyclo-paraffinischen
Kohlenwasserstoffen, oder in Gegenwart eines inerter: Tragar-.
gases, wie Stickstoff, ausgeführt 'verder..
Die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren verweilten Katalysator^]
sind Olefindiaproportionierungskatalysatoren, d.h.Katalysatoren,welche
die Disproportionierung einzelner acyclischer Olefine in Olefine n.it höheren oder niedrigeren Kohlenstoff zahlen als ds.a acyclische
Olefin "bewirken. Katalysatoren,von denen bekannt ist, daß sie eine
solche Disproportionierung oe'.virizei. und die eic-, cl^h^r zur Verwendung
ßei fe5± deiL yrfiij/Aungsgemk-itr. Verfahrei. eignen, sind mischungen
aus Molybdänoxyd, und Aluminiurnoxyd, .velohe vorzuga-i/aise Ko. altoxyd
uni eventuell kleinere lleijgen Alkali- oder £rdü.lkali:..&tallioi:en
enthalten, Molybdän- oder wolfraii.c^rDonyle auf Alui:.iniuii.ozyd, SiIiciumdioxyd
oder Siliciumdioxyd/Aluminiuuoxyd, Wolfrai"..oxyde auf
Alumiriiumoxyd una Rheniu:r.heptoxyd auf Aluminiurnoxyd. Alle diese Katalysatoren'werden
vor der Verwendung aktiviert, indem man sie entweder
in einen: Iriertgasstrom, wie Stickstoff, Kohlendioxyd oaer
Helium, oder vorzugsweise in einem Strom von Luft oder Sauerstoff,
gefolgt von einer Endbehandlung in einen- Inertgas, einer thermischen
Behandlung unterwirftβ Zweckmäßig werden die Katalysatoren in Luft
1 Minute bis 20 Stunden bei einer Ternpe atur in αβϋ. Bereich 500 bis
9000C erhitzt und dam unter ähnliche:: Bedingungen in einem jrertgas,
wie Stickstoff. 909827/1582
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Ein Rheniumheptoxydkatalysator enthält vorzugsweise 0,1-40,
insbesondere 1-20 Teile Rheniumheptoxyd auf 100 Teile Aluminiumoxyd,
Ein sehr zweckmäßiger Rheniumheptoxydkatalysator ist in der Anmeldung B 83 591 IVa/i2g beschrieben.
Ein Katalysator aus Molybdänoxyd auf Aluininiunioxyd enthält vorzugsweise
30 Teile Molybdänoxyd auf 100 Teile Aluminiumoxyd.
Ein sehr zweckmäßiger Katalysator aus Molybdänoxyd auf Aluminiumoxyd
ist in der brit. Anmeldung 42700/64 bescmaeben.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird durch die folgenden Beisp-iele
näher erläutert.
Ein Katalysator, v/elcher 14 Ge;v.-$ MoO. und 2,5 Gew.$ CoO auf
Aluminiuüioxyd enthielt, wurde aktiviert, indeii, er in eine«: trockenem
Luftstrom bei 57O0C 1 Stunde anschließend in trockenem Stickstoff
bei 57O0C 1 1/2 Stunden erhitzt wurde.
a) Es wurde ein Gemisch aus cis-Euter-2 und Stickstoff über
den aktivierten Katalysator bei stündlichen Rauiiigeschwindigkeiten
der Gase (GHSV) von 600 v/v bzw. 1200 v/v, atmosphärischem
Druck und bei 1800C 10 Minuten lang geleitet. Die erhaltenen
Produkte sind unten angegeben.
Beschickung % Mol | i I |
Produkt,^ Mol | |
N2 | 66,7 | 66,7 | |
C2H4 | Spur | ||
C3H6 : °4H8 |
35,5 | 6,1 22,5 |
|
j C5H10 j C6H12 |
4,1 0,6 t |
o) ler c
..--,ra- -..;■-sr Vervveiiiur.-- eir.es Ge;. isches
SAD ORIGINAL
Äthylen und Stickstoff bei GHSVs von 1200 v/v bzw. 600 v/v wiederholt.
Die erhaltenen Produkte sind unten angegeben.
Beschickung,$ Mol
Produkt,^ Mol
53 | ,3 | |
C2H4 | 66 | ,7 |
C3H6 | ||
C4H8 |
33,3
65,9
0,6
0,2
c) Es wurde ein Versuch, der das erfindungsgemäße Verfahren darstellt,
unter denselben Bedingungen wie die Versuche a) und b) ausgeführt,wobei
h ein Beschickungsgemisch aus Cis-Buten-2 und Äthylen bei GHSVs von 600
v/v bzw. 1200 v/v verwendet wurde.Die erhaltenen Produkte sind unten zu
sammen mit den kombinierten Produkten,die bei der Disproportionierung
der einzelnen Olefine erwartet werden, angegeben.
Beschickung | ,$ Mol | Produkt,$ Mol | Kombinierte Produkte,bei Disproportionierung der ein zelnen Olefine erwartet, io Mol |
|
C2H4 | 66 | ,7 | 54,3 ■ | 65,9 |
G3H6 | • · | 24,6 -. | 6,7 | |
C4H8 | 33 | ,3 | 19,9 | 22,7 |
C5H10 | 1,2 | 4,1 | ||
C6H12 | 0,6 | |||
Man sieht deutlich, daß eine wirkliche Reaktion zwischen dem Äthylen
und cis-Buten-2 mit hoher Selektivität für Propylen stattgefunden hat. Überschlagsweise wurden äquimolare Mengen der Olefinreaktionsteilnehmei
verbraucht und die Selektivität für Propylen ist 90$ molar (93 Gew.^).
Es wurde ein Katalysator hergestellt, indem Aminoniumperrheriat
und Aluminiumoxyd mit Wasser aufgeschlämmt und bei 1000C zur Trockne
eingedampft wurden,wobei die Mengen gewählt wurden,um ein Produkt zu
ergeben, das 20 Gew.-^ Rheniumneptoxyd, berechnet als Re2O7, ei.t-
- 6 909827/1582
BAD ORIGINAL
Melt. Ea wurde 1 Stunde in trockener Luft (GHSV 1000) bei 57O0C
aktiviert, dann in einem ähnlichen trockenen Stickstoffstrom 1,5
Stunden bei 57O0C.
Cis-Buten-2 und Äthylen wurden jeweils bei einer GHSV von 1000 gemischt
und man ließ sie bei Atmosphärendruck und HO0C während 30
Minuten über den Katalysator strömen. Die erhaltenen Produkte sind
unten angegeben.
Beschickung^ Mol | Produkt,$ Mol | |
C2H4 | 50 | 20,5 |
C5H6 | 54,4 | |
C4H8-1 | 2,1 | |
C4H8-2 | 50 | 21,3 |
°5H10 | 1,7 |
Bei einer Umwandlung von 53$, bezogen auf das C.Hq Au^gangsprodukt
betrug die Selektivität für Propylen 977-.
Der in Beispiel 2 beschriebene Katalysator wurde aktiviert,
indem er 1 Stunde in trockeuer Luft oei einer GHSV von 2000 bei
5800C und dann in einem ähnlichen Strom von trockenem Stickstoff
1 1/2 Stunden erhitzt wurde.
Es wurde sin Gemisch aus 4-Methylpenten-2 (96,6$ plus 3,4$ andere
C6 olefine) bei einer GIISV von 250 und Äthylen (96,5$ plus
3,5$ Ätharj) bei einer GHSV von 1000 bei 40 C und Atmusphärendruck
uDer den Katalysator geleitet. Die Zusammensetzung der Beschickung
und der Produkte ist unten angegeben.
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BAD
BAD
.Beschickung,^ Mol | Produkte,$ Mol | |
C2H4 | 77,2 | 60,3 |
C2H6 | 2,8 | 2,8 |
°3H6 | 18,8 | |
G4H8 | 1,0 | |
3MBl | 14,7 | |
4MP2 | 19,3 | 1.1 |
andere Cg's | 0,7 | 0,5 |
C7H14 | 0,8 | |
C8H16 | Spur |
Bei einer umwandlung von 93,6$, bezogen auf 4-Methylpenten-2,
betrug die Selektivität für 3-Methylbuten-1 und Propylen 92,9 $▼
Es wurde ein Gei-isch. aus Äthylen oei einer GHSV von 450 und
Buten-2 bei einer GHSV von 550 bei 250C und Ati-osph-rendruck über
einen Katalysator geleitet, der wie in Beispiel Ί hergestellt und
aktiviert war. Die Zusammensetzung der Beschickung und der Produkte
ist unten angegeoer».
CD O CD CX)
Beschickung, | 45 | $ Mol | Produkt, % iViol | |
2 4 | 0 | 15,6 | ||
3 6 | 0,07 | 59,6 | ||
C4H8-1 | 54,3 | 0,06 | ||
C4H8-2 | 0,03 | 24,5 | ||
ISO-C4H8 | 0,05 | < | 0,14 | |
C5H10 | von 54,9$, | 0,10 | ||
r umwandlung | bezogen auf | Bu te 11-2, be true die Se- | ||
lektivität für Propylen 99,7$.
ORIGINAL INSPECTED
Es wurde ein Gemisch aus Butenr-1 bei einer GHSV von 1OOO
und Buten-2 bei einer GHSV von 4000 bei 25°C und Atmosphärendruck über einen Katalysator geleitet, der wie in Beispiel 1 hergestellt
und aktiviert war. Die Zusammensetzung der Üfeschickung und der erhaltenen
Produkte ist unten angegeben.
Beschickung,^ Mol | Produkt,$ Mol | |
G2H4 | 0 | 0,2 |
C3H6 | 0 | 18,8 |
C4H8-1 | 20 | 2,2 |
°4%2 | 80 | 61,5 |
C5H10 | 0 | 16,0 |
C6H12 | 0 | 1,3 |
Während bekannt ist, daß die Disproportionierung von Buten-1
allein nahezu ausschließlich Äthylen und Hexene ergibt, sind bei
dem vorliegenden Versuch die Ausbeuten des Buten-1/Buten-2 Gemisches
an Buten-1 zu Gunsten der Buten-1 /Butexx-2 Reaktion herabgedrückt,
um Propylen und Pentene zu ergeben.
909 8 27/158 2
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Claims (16)
1. Verfahren zur Herstellung von Olefinen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anfangsgemisch aus zwei, verschiedenartigen acyclischen
Olefinen der Formeln E(R1)C=C(H2)E5 bzw. R4(R5)C-Q(H6)R7 in Gegenwart
eines Olefindisproportionierungskatalysators umgesetzt wird,
wobei die R Substituenten der Ausgangsolefine Wasserstoffatome od*r
Alkyl- oder Arylgruppen sind mit der Vorschrift, daß nicht mehr als
zwei der Gruppen R(R1 )C<
, R»(R2)C<., R. (Rc)Cx oder R7(R6)C*" dieselben
sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die H
Gruppen Wasserstoffatome oder Cj .«q Alkylgruppen sind.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die R
Gruppen Wasserstoff atome oder C1, gAlkylgruppen sind.
4. Verfahren nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß eines der olefine Äthylen ist. .
5. Verfahren nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Katalysator ein Gemisch aus Rheniumheptoxyd und Aluminiumoxyd enthält.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Katalysator 0,1 - 40 Teile Rheniumheptoxyd auf 100 Teile Aluminiumoxyd enthält.
7. Verfahren nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator ein Gemisch aus Molybdänoxyd auf Aluminiumoxyd enthält.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator
o,1 - 30 Teile Molybdänoxyd auf 100 Teile Aluminiumoxyd enthält.
909827/1582
- 12 -
- 12 -
4518612
9·. Verfahren nach, Anspruch 5 oder 6, dadurch, gekennzeichnet, daß
die Disproportionierung bei einer Temperatur in dem Bereich -200C
bis +5000C bewirkt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die
Disproportionierung bei einer Temperatur in dem Bereich' 2O0C bis
1000C bewirkt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 7 öder 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Disproportionierung bei einer Temperatur in dem Bereich 80 bis 2800C bewirkt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Disproportionierung bei einer Temperatur in dem Bereich 100 bis
2000C bewirkt wird.
15· Verfahren nach Anspruch 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß
der Eeaktionsdruck in dem Bereich 0 bis 141 atü (2000 psig) liegt.
14. Verfahren nach Anspruch 1 - 13, dadurch gekennzeichnet, daß
Sek./
die Reaktionszeit zwischen 0,01/und 120 Minut-en liegt.
die Reaktionszeit zwischen 0,01/und 120 Minut-en liegt.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
Reaktionszeit zwischen 0,1 Sekunden und 10 Minuten liegt.
16. Verfahren nach Anspruch 1 - 15» dadurch gekennzeichnet, daß
das Gewichtsverhältnis Olefin/Katalysator in dem Bereich 1OCQiI bis
1:1 liegt.'
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