DE1515937C - Endverschluß fur vieladrige Fernmel dekabel - Google Patents
Endverschluß fur vieladrige Fernmel dekabelInfo
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf einen Endverschluß nähme der Anschlußelemente bestimmten Bereiches
für wenigstens ein vieladriges Fernmeldekabel mit des oberen Gehäuseteiles, wie bei Kabelmuffen bereihenweise
angeordneten, durch Gießharz fest- kannt, gleich ausgebildet. Eine derartige Lösung begelegten
Anschlußelementen, deren zum Anschluß der sitzt den Vorteil, daß man mit Hilfe eines Zusatzes
abgehenden Leitungen dienenden Enden in einen 5 die gleiche Spritzform für die Herstellung beider Ge-Schaltraum
und deren zur Verbindung mit den Adern häuseteile verwenden kann.
des Fernmeldekabels bestimmten, anderen Enden in Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeicheinen
.Kabelanschlußraum ragen, wobei das Fern- nung veranschaulichten Ausführungsbeispiels näher
meldekabel durch eine Stopfbuchse in den Kabel- erläutert; darin zeigt
anschlußraum eingeführt ist. io Fig. 1 eine teilweise aufgebrochene Aufsicht auf
anschlußraum eingeführt ist. io Fig. 1 eine teilweise aufgebrochene Aufsicht auf
Bei den bisher bekannten Endverschlüssen wird die einen erfindungsgemäßen Endverschluß,
Stopfbuchse gleichzeitig mit der Verbindung von Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie H-II der
Unterteil und Oberteil des Endverschlußgehäuses fest- Fig. 1,
gelegt. Da der· Anschluß der Adern des Fernmelde- Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III der
kabeis an die Anschlußelemente andererseits zwang- 15 Fig. 1.
läufig bei abgenommenem Gehäuseunterteil erfolgen Das Gehäuse des dargestellten Endverschlusses-,
muß, ist bei den bisher bekannten Endverschlüssen der zur Aufnahme von zwei Fernmeldekabeln mit
das Fernmeldekabel während der Herstellung der An- insgesamt 200 Doppeladern bestimmt ist, besteht im
Schlußverbindungen nicht abgefangen, was leicht zu wesentlichen aus einem oberen Gehäuseteil 1 und
einem unerwünschten Zug auf die Anschlußstellen 20 einem unteren Abdeckteil 2, die durch Schrauben 3
und zu einer Beschädigung hergestellter Lötstellen und Muttern 4 miteinander verbunden sind. Der Geführen
kann. häuseteil 1 trägt zwei Gruppen 5 und 6 von An-
Bekannt ist ein Endverschluß mit Lötstutzen- Schlußelementen 7, die mit einem als Lötfahne auseinführung,.
bei dem das Kabel schon vor dem An- gebildeten Ende 7 α in den zur Aufnahme der Fernschluß
der Adern durch eine Konsole und eine Ab- 25 meldekabel dienenden Kabelanschlußraum 8 hineinfangschelle
festgelegt wird (deutsche Auslegeschrift ragen, während ihre als Schraubenklemmen 7 ft aus-1
165 123). . gebildeten Enden in einem Schaltraum 9 liegen, der
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen durch eine aufgesetzte Kappe 10 abgedeckt ist.
Endverschluß der eingangs genannten Art so aus- Die Anschlußelemente 7 sind in beiden Grup-
zugestalten, daß der erläuterte Mangel ver- 30 pen 5 und 6 jeweils in vier Reihen nebeneinander
mieden ist. angeordnet, wobei die Reihen höhenmäßig so ge-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- staffelt sind, daß die Enden 7 b muldenförmig anlöst,
daß bei abgenommenem, den Kabelanschluß- geordnet sind.
raum abschließenden Abdeckteil die Stopfbuchse mit Wie aus Fi g. 1 hervorgeht, sind jeweils fünf Andern
die Anschlußelemente tragenden Gehäuseteil des 35 Schlußelemente 7 einer Reihe in einer Isolierstoff-Kabelanschlußraumes
gesondert verbindbar und zur Fassung 11 zusammengefaßt, wobei diese Fassungen Kabelfestlegung anziehbar ist. 11 lückenlos aneinanderschließen. Die Anschluß-
Bei dem erfindungsgemäßen Endverschluß kann elemente benachbarter Reihen (mit Ausnahme der
somit zunächst, vor Herstellung der Anschlußverbin- beiden mittleren Reihen) sind jeweils um eine Abdüngen
zwischen dem Fernmeldekabel und den An- 40 Standsleitung gegeneinander versetzt. Die Isolierstoffschlußelementen,
die Stopfbuchse an dem die An- Fassungen 11 sind mit Querbohrungen 11 α versehen,
Schlußelemente tragenden Gehäuseteil befestigt und die ein Hindurchführen der an die Enden 7 b andas
Kabel in der Stopfbuchse festgelegt werden. Als- zuschließenden, abgehenden Leitungen durch die
dann lassen sich die Anschlußverbindungen bequem beiden äußeren Reihen zu den inneren Reihen er-
und ohne die Gefahr der Beschädigung der Lötstellen 45 möglichen. Die beiden Fernmeldekabel werden durch
ausführen. Danach wird der Anschlußraum des End- eine Stopfbuchse 12 in den Endverschluß eingeführt.
Verschlusses durch Aufsetzen und Befestigen des Ab- Der ebenso wie die Gehäuseteile 1 und 2 aus glasdeckteiles
geschlossen. faserverstärktem Polyesterharz hergestellte Stopfen-
Die Erfindung bezieht sich in einer weiteren Aus- . buchsenkörper 13 liegt im zusammengesetzten Zu-
gestaltung auf einen zur Einführung von zwei Fern- 50 stand des Endverschlusses mit seinem Ansatz 13 a
meldekabeln mit insgesamt 200 Doppeladern be- zwischen dem oberen Gehäuseteil 1 und dem unteren
stimmten Endverschluß. Hierbei ist vorgesehen, daß Abdeckteil 2. In dem Stopfbuchsenkörper 13 ist ein
die Anschlußelemente in vier in an sich bekannter elastischer Einsatz 14 vorgesehen, der zwei Durch-
Weise nebeneinanderliegenden Reihen und zwei brüche 14 α und 14 b zur Durchführung der beiden
hintereinander angeordneten Gruppen für je 55 Fernmeldekabel aufweist. Der Einsatz 14 liegt zwi-
100 Doppeladern angeordnet sind. sehen zwei metallischen Spannplatten 15 und 16.
Gerade bei einem derartigen Endverschluß mit Mittels zweier Schrauben 17 läßt sich der elastische
zwei Fernmeldekabeln und einer Vielzahl von Stopfbuchseneinsatz 14 zusammendrücken, wobei
Doppeladern ist eine sichere Festlegung der Kabel sich der Querschnitt der Durchbrüche 14 α und 14 b
während ihrer Verbindung mit den Anschluß- 60 verengt.
elementen zur Erleichterung der Montage besonders Der Ansatz 13 α des Stopfbuchsenkörpers 13 be-
wesentlich. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der sitzt im Bereich der zur Aufnahme der Schrauben 17
Stopfbuchse stellt damit eine wesentliche Voraus- bestimmten Durchgangslöcher 18 eine Ausnehmung
setzung für die Zusammenfassung der Anschlüsse für 18 a, die zur formschlüssigen Aufnahme einer Mutter
200 Doppeladern auf engstem Raum dar. 65 19 dient.
Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Ausgestal- Der obere Gehäuseteil 1 und der Abdeckteil 2 sind
tung der Erfindung sind der Abdeckteil und der mit Ausnahme des zur Aufnahme der Anschlußandere Teil des Gehäuses mit Ausnahme des zur Auf- elemente 7 bestimmten Bereiches des Gehäuseteiles 1
gleich ausgebildet und können daher in derselben Form hergestellt werden, wobei lediglich ein Zusatzteil
der Form ausgewechselt werden muß. Zur Befestigung des Endverschlusses an einem Gerüst dienen
Schrauben 20.
Die Montage und der Anschluß der Fernmeldekabel erfolgt in der Weise, daß zunächst der obere
Gehäuseteil 1 des Endverschlußgehäuses mittels der beiden Schrauben 3 und der Muttern 19 fest mit der
Stopfbuchse 12 verbunden wird. Die Fernmeldekabel ίο werden dann durch die Stopfbuchse hindurchgeführt
und durch Anziehen der Schrauben 17 in dem elastischen Stopfbuchseneinsatz 14 festgeklemmt. Sodann
können die Adern der Fernmeldekabel bequem mit den Enden 7 α der Anschlußelemente verbunden
werden. Nach Beendigung der Schaltarbeiten wird der Kabelanschlußraum 8 des Endverschlusses durch
Aufsetzen des Abdeckteiles 2 und Anziehen der Muttern 4 abgeschlossen. Ein Vergießen dieses Kabelanschlußraumes
8 ist im Hinblick auf die Verwendung kunststoffisolierter Kabel nicht erforderlich. Der
feuchtigkeitsdichte Abschluß gegenüber dem vorderen Schaltraum 9 wird durch Gießharz 21 gewährleistet,
das zugleich die Anschlußelemente 7 am oberen Gehäuseteil 1 festlegt.
Claims (7)
1. Endverschluß für wenigstens ein vieladriges Fernmeldekabel mit reihenweise angeordneten,
durch Gießharz festgelegten Anschlußelementen, deren zum Anschluß der abgehenden Leitungen
dienenden Enden in einen Schaltraum und deren zur Verbindung mit den Adern des Fernmeldekabels
bestimmten, anderen Enden in einen Kabelanschlußraum ragen, wobei das Fernmeldekabel
durch eine Stopfbuchse in den Kabelanschlußraum eingeführt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß bei abgenommenem, den Kabelanschlußraum (8) abschließenden Abdeckteil (2) die Stopfbuchse (12) mit dem die Anschlußelemente
(7) tragenden Gehäuseteil (1) des Kabelanschlußraumes (8) gesondert verbindbar und zur Kabelfestlegung anziehbar ist.
2. Endverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdeckteil (2) und der Gehäuseteil
(1) mit Ausnahme des zur Aufnahme der Anschlußelemente (7) bestimmten Bereiches des
Gehäuseteiles (1) gleich ausgebildet sind.
3. Zur Einführung von zwei Fernmeldekabeln mit insgesamt 200 Doppeladern bestimmter Endverschluß
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußelemente.(7) in vier in
an sich bekannter Weise nebeneinanderliegenden Reihen und zwei hintereinander angeordneten
Gruppen (5, 6) für je 11 Doppeladern angeordnet sind.
4. End Verschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stopfbuchse (12) einen
zwischen zwei Spannplatten (15, 16) angeordneten, elastischen Einsatz (14) aufweist, der zwei
zur Kabeldurchführung dienende Durchbrüche (14 a, 14 b) besitzt, deren Querschnitt durch Anziehen
zweier durch die Spannplatten, den elastischen Einsatz und den Stopfbuchsenkörper (13)
hindurchgeführter Schrauben (17) in an sich bekannter Weise verkleinerbar ist.
5. Endverschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfbuchsenkörper (13)
zwei quer zu den zur Durchführung der Kabel bestimmten Durchbrüchen (14 a, 14 b) liegende
. Durchgangslöcher (18) zur Aufnahme der Be-. festigungsschrauben (17) aufweist, durch die die
Stopfbuchse (12) am Gehäuse-Abdeckteil (2) festlegbar und beide Gehäuseteile (1, 2) miteinander
verbindbar sind.
6. Endverschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfbuchsenkörper (13)
am Ende der zur Aufnahme der Befestigungsschrauben (17) bestimmten Durchgangslöcher
(18) eine Ausnehmung (18 d) zur formschlüssigen Aufnahme einer die Stopfbuchse (12) am Gehäuseteil
(1) sichernden Mutter (19) aufweist.
7. Endverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußelemente (7) benachbarter
Reihen in an sich bekannter Weise um eine halbe Abstandsteilung gegeneinander versetzt sowie mit ihren in den Schaltraum (9)
hineinragenden Enden (7 b) muldenförmig angeordnet sind und Querbohrungen (11 a) zur
Durchführung der Leitungen zu den innenliegenden Reihen aufweisen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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