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DE1484553C - Gerat zum Antrieb von Verdichtungswal zen od dgl zum Verdichten von Abhangen od dgl - Google Patents

Gerat zum Antrieb von Verdichtungswal zen od dgl zum Verdichten von Abhangen od dgl

Info

Publication number
DE1484553C
DE1484553C DE1484553C DE 1484553 C DE1484553 C DE 1484553C DE 1484553 C DE1484553 C DE 1484553C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winch
rope
winch drum
roller
drum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Michel Les Tüleuls a Rantigny Paramythioti (Frankreich)
Original Assignee
Societe Anonyme des Anciens Eta bhssements Albaret, Rantigny, Oise (Frankreich)
Publication date

Links

Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum An- F i g. 6 eine Ansicht eines Motorfahrzeuges mit
trieb von Verdichtungswalzen od. dgl., die auf einem Winde,
geneigten Gelände, z.B. zum Verdichten von Ab- Fig. 7 die Unteransicht des in Fig. 6 dargestellten
hängen oder Böschungen, arbeiten, mit einem Motor- Motorfahrzeugs,
fahrzeug, das sich auf einem das zu verdichtende 5 F i g. 8 eine Seitenansicht des in F i g. 6 dargestell-
Gelände begrenzenden Weg bewegt und eine Winde ten Motorfahrzeugs,
aufweist, die mindestens einer Verdichtungswalze F i g. 9 die Draufsicht entsprechend F i g. 1 auf ein
eine Hin- und Herbewegung auf diesem geneigten weiteres Ausführungsbeispiel des Gerätes,
Gelände gibt, wobei die Verdichtungswalze an der Fig. 10 im Einzelnen den Antriebsströmungskreis
Winde durch zwei Seile befestigt ist, die parallel zu- io des Gerätes gemäß Fig. 9 und
einander am Walzengestell angebracht sind. Fig. 11 schematisch eine Abänderung des Gerätes
Soll mit diesem bekannten Gerät ein Böschungs- gemäß F i g. 9.
streifen verdichtet werden, dann muß zum Verdich- Die Winde eines Motorfahrzeuges (F i g. 1), das ten einer neuen Bahn die Walze auf Zungen, die auf sich längs der Linie F auf einem ungefähr waagedem auf den Schienen befindlichen Gerät befestigt 15 rechten, einen Abhang 2 begrenzenden Weg 1 besind, gefahren werden, worauf die Walze von der wegen kann, weist eine Windentrommel 3 auf, auf Böschung abgehoben und das Gerät auf den Schienen der Seile 4 und 5 aufgewickelt sind, die an den über eine Streifenbreite seitlich verfahren wird. Die Seitenträgern 6 und 7 eines Walzengestells 8 anWalze rollt stets auf der Linie größter Neigung, und- greifen, das eine Walzentrommel 9 trägt,
es ist nicht möglich, diese Abrollbahn der Walze zu 20 Eines der beiden Seile ist mit einer Spannvorrichändern. Die Verschiebung dieses Gerätes muß daher tung 10 versehen, die eine Änderung der freien Seilschrittweise erfolgen und nicht kontinuierlich oder länge zwischen dem Seitenträger 7 und der Achse der stetig. Windentrommel 3 ermöglicht. Die Spannvorrichtung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die 10 zum Einstellen der freien Länge des Seiles kann Böschung kontinuierlich zu verdichten, indem der 25 auf verschiedene Weisen ausgeführt werden.
Weg der Walzentrommel so angelegt wird, daß das Die in F i g. 2 dargestellte Ausführung der Spann-Traggerüst parallel zur Böschungskrone weiter- vorrichtung 10 weist einen um eine Achse 12 drehbewegt werden kann, ohne daß die Trommel von baren Hebel 11 auf, dessen Winkelstellung jederzeit der Böschung abgehoben zu werden braucht. von der Bedienungsperson mittels einer Stellvorrich-
Zur Lösung dieser Aufgabe unterscheidet sich das 30 tung 13 geändert werden kann. Der als Platte ausge-Gerät gemäß der Erfindung von dem bekannten bildete Hebel 11 trägt zwei Seilscheiben 14 und 15, Gerät dadurch, daß eine Einrichtung vorhanden ist, über die das Seil 5 läuft, ehe es zur Windentrommel 3 die eine beliebige Änderung der freien Länge, d. h. gelangt. Durch die Änderung der Winkelstellung des der Länge des nicht aufgewickelten Teiles, des einen Hebels 11 kann die freie Länge des Seiles 5 und Seiles in bezug auf die freie Länge des anderen Seiles 35 infolgedessen die Schräglage des Walzengestells 8 ermöglicht. Die Führung der Walze auf der Böschung sowie der Walzentrommel 9 so geändert werden, daß erfolgt dabei nicht mehr auf rechtwinklig zur Kanal- diese Teile der gewünschten Bewegungsbahn folgen, schiene verlaufenden Verdichtungsstreifen, sondern Bei dem in F i g. 3 dargestellten Ausführungsbeiauf S-förmigen Führungsbahnen, wobei die Walze spiel weist die Spannvorrichtung eine Seilscheibe 17 von einem verdichteten Streifen auf einen unmittelbar 40 auf, über die das Seil 5 läuft. Die Seilscheibe 17 kann angrenzenden Streifen läuft, während das die Winde in einer parallel zum Seil S verlaufenden Richtung tragende Motorfahrzeug ohne Unterbrechung auf- unter Zwischenschaltung eines Hebels 18 eingestellt der Böschungskrone fahren kann. werden, der an einer Achse 19 drehbar gelagert, ist
Weitere Ausgestaltungen des Gerätes gemäß der und von einer Stellvorrichtung 20 betätigt wird, die
Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. 45 durch die Bedienungsperson geschaltet wird.
Die beschriebenen und dargestellten Vorrichtun- Bei dem in F i g. 4 dargestellten Ausführungsbeigen, die sich auf dem Fahrzeug befinden, das sich spiel sind die Seile 4 und 5 an einem Lenkgestell 22 längs des schrägliegenden Geländes bewegt, können einer Verdichtungswalze 23 befestigt, die zwei Radnicht nur zum Verdichten, sondern auch zur Aus- sätze24 und 25 aufweist. Die Räder des vorderen führung anderer Arbeiten verwendet werden. Ganz 50 Radsatzes 24 liegen auf der Längsachse zwischen den allgemein kann auf die beschriebene Weise der An- Rädern des hinteren Radsatzes 25. Es werden die trieb von Zuggeräten erfolgen, die zu einem mittels gleichen Regelwirkungen erhalten, wie sie in bezug der Differentialwirkung zweier Zugseile ausgeführten auf Fig. 1 beschrieben worden sind.
Lenken geeignet sind. Das Gerät nach F i g. 5 weist eine Windentrommel
An Hand der Zeichnungen sind zur Erläuterung 55 28 auf, der zwei Walzentrommeln 29 und 30 zuge-
der Erfindung verschiedene Ausführungsbeispiele ordnet sind. Die Seile 31 der einen Walzentrbmmel
beschrieben; es zeigt 29 und die Seile 32 der anderen Walzentrommel 30
F i g. 1 die schematisch dargestellte Draufsicht auf sind auf der Windentrommel 28 gegenläufig aufge-
eine einer Winde zugeordneten Verdichtungswalze, wickelt, so daß beim Drehen der Windentrommel 28
F i g. 2 eine schematische Ansicht einer Einrich- 60 im Sinne des Pfeiles / die Walzentrommel 29 auf
tung, mit der die freie Arbeitslänge des einen Zugseil- dem Abhang entsprechend dem Pfeil /' hinaufrollt,
endes einer Walze eingestellt werden kann, während die Walzentrommel 30 entsprechend dem
F i g. 3 eine andere Ausführung einer Einrichtung Pfeil /" den Abhang hinunterrollt. Die Längen der
zur Einstellung der freien Seillänge, Seile werden vorher so geregelt, daß die Walzen-
Fig. 4 die Draufsicht entsprechend der Fig. 1, 65 trommel 29 die obere Linie des zu verdichtenden
jedoch mit einer anderen Verdichtungswalze, Abhanges 2 erreicht, wenn die andere Walzentrom-
Fig. 5 die Draufsicht entsprechend den Fig. 1 mel 30 die untere Linie des Abhanges2 erreicht. In
und 4, jedoch mit zwei zugehörenden Walzen, dieser Stellung wird dann die Drehrichtung der
Windentrommel umgekehrt. Die Walzentrommel 29 rollt dann nach unten, und die andere Walzentrommel 30 rollt nach oben, wobei der Längsversatz durch den Vorschub des Motorfahrzeuges längs des Weges 1 und durch die Führung der Walzenrahmen durch die Spannvorrichtungen 10 gesichert wird.
In den F i g. 6 bis 8 ist eine ins einzelne gehende Ausführung eines Motorfahrzeuges mit zwei Verdichtungswalzen dargestellt, die in der an Hand der F i g. 5 beschriebenen Weise einander zugeordnet sind.
Auf der Windentrommel 28 des Motorfahrzeugs wickeln sich die Seile 31, 32 über Seilscheiben 35 und 17 auf, von denen die Seilscheiben 35 fest angebracht und die Seilscheiben 17 verschiebbar gelagert sind. Die Änderung der nutzbaren Länge des Seilendes erfolgt unter Verwendung einer Spannvorrichtung, wie sie an Hand der F i g. 3 beschrieben worden ist. Zur Bezeichnung der Einzelteile dieser Spannvorrichtung sind in den F i g. 6 bis 8 die gleichen Bezugszeichen verwendet worden.
Die Windentrommel 28 weist eine Spindel 50 auf, die in eine Spindelmutter 51 eingeschraubt ist, so daß beim Aufwickeln und Abwickeln der Seile 31, 32 eine abwechselnde Verschiebung der Windentrommel in Axialrichtung erfolgt und sich die Seile schraubenlinienförmig auf die Windentrommel aufwickeln. Die Gewindesteigung der Spindel 50 ist gleich der Dicke der verwendeten Seile. Als Abänderung kann die Spindelmutter mit der Windentrommel und die Spindel mit dem Gestell fest verbunden sein.
Der Antrieb der Windentrommel 28 erfolgt mittels eines Flüssigkeitsmotors 52 feststehender Kapazität, der von einer Pumpe veränderlicher Fördermenge gespeist wird, deren Antrieb von einer Brennkraftmaschine erfolgt. Der Flüssigkeitsmotor 52 ist in Längsrichtung fest mit der Windentrommel 28 verbunden. Die Drehung des Flüssigkeitsmotors 52 wird durch Führungen 58 verhindert. Mit der Windentrommel 28 ist der Flüssigkeitsmotor 52 mittels einer Kette 57 gekuppelt.
Die Vorschubbewegung kann von derselben Brennkraftmaschine über eine andere Flüssigkeitspumpe veränderlicher Fördermenge gesichert werden, die einen Flüssigkeitsmotor 53 feststehender Kapazität versorgt, der über ein Untersetzungsgetriebe 54 ein ■ Antriebsrad 55 treibt.
Der Straßentransport des Motorfahrzeugs kann mit Hilfe des Flüssigkeitsmotors 52 erfolgen, wobei eine Kette 56 eingeschaltet wird, während die Kette 57, die die Motorkraft auf die Windentrommel überträgt, abgeschaltet wird.
Wie die F i g. 7 und 8 zeigen, sind alle wesentlichen Bauteile längs eines Seitengestelles des Motorfahrzeugs angeordnet, das außerdem einen oberen Querträger 36 aufweist, der mit seinem anderen Ende auf einem von einem Rad 38 getragenen Ständer 37 liegt. Das Gewicht des Ständers 37 trägt zum Ausgleich des Kippmomentes bei, das durch die Spannung der Seile der Walzen erzeugt wird. Dieses Gewicht kann nach Belieben durch Belastungsstücke geändert werden.
Das Motorfahrzeug bildet auf diese Weise eine Art Portal, durch das hindurch Schleppfahrzeuge und andere Fahrzeuge, die sich auf dem Wege 1 bewegen, fahren können. Der obere Querträger 36 kann um eine lotrechte Achse 59 gedreht werden, um die Sperrigkeit des Gerätes zu verringern und Verschiebungen auf dem Wege 1 zu erleichtern.
Die Fig. 9 und 10 zeigen ein Ausführungsbeispiel, bei dem die freie Länge des einen Seiles in bezug auf die freie Länge des anderen Seiles durch andere Mittel geändert wird. Diese Abänderung ergibt ein viel einfacheres Gerät, hat aber auch als Nachteil eine viel geringere Leistung.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist jedem am Walzengestell befestigten Seil eine Windentrommel zugeordnet, und es sind Einrichtungen vorhanden, mit
ίο denen die Wickelgeschwindigkeit der beiden Windentrommeln gegenseitig geändert werden kann. Es ist auf diese Weise möglich, nach Belieben Relativänderungen der freien Längen der beiden Seile der Walze zu erzielen.
Mit dieser Anordnung, die vorzugsweise, aber nicht ausschließlich, zum Antrieb einer einzigen Walze verwendet wird, ist die Herstellung eines Gerätes verringerten Umfanges oder verringerter Sperrigkeit möglich. Ein derartiges Gerät kann auf einem Baumwagen oder Schleppwagen oder einem ähnlichen Gefährt und insbesondere auf einem mit Luftreifen ausgerüsteten Schlepper angeordnet werden. In letzterem Falle ist es möglich, ein Verdichtungsgerät herzustellen, das Verdichtuqgsarbeiten sowohl auf einem im wesentlichen waagerechten Gelände als auch Verdichtungsarbeiten auf einem stark geneigten Gelände ausführt. Der Verkehr anderer Fahrzeuge auf der Deichkrone, auf der das Gerät steht, ist jedoch dann unmöglich, wenn diese Deichkrone schmal ist.
Das in den F i g. 9 und 10 dargestellte Gerät weist eine Walzentrommel 9 auf, die im Walzengestell 8 gelagert ist, an dessen beiden Seiten je ein Seilende der beiden Seile 4 und 5 befestigt ist. Jedem Seil ist eine Windentrommel 70 bzw. 71 zugeordnet, auf der das andere Seilende befestigt ist. Jede Windentrommel ist mit einem Flüssigkeitsmotor 72 bzw. 73 über eine Kette 74 bzw. 75 verbunden.
Zwischen jedem Flüssigkeitsmotor und der zugehörenden Windentrommel kann ein Untersetzungsgetriebe angeordnet sein. Der Flüssigkeitsmotor kann aber auch unmittelbar auf der Trommelwelle, am Ende dieser Welle oder auch im Innern der Trommel angebracht sein.
Die beiden Flüssigkeitsmotore 72 und 73 sind parallel zueinander über Rohrleitungen 76 und 77 in den Strömungskreis 78 einer Pumpe 79 mit feststehender oder variabler Fördermenge eingeschaltet. Der Antrieb der Pumpe 79 erfolgt über einen Verbrennungsmotor 80, der beispielsweise ein Dieselmotor einer Verdichtungswalze ist, die das gesamte Gerät trägt.
In jeder Rohrleitung 76 und 77, die die Flüssigkeitsmotore mit der Pumpe verbinden, befindet sich je ein von Hand einstellbarer Regelhahn 82 bzw. 83. Wird bei eingeschalteter Pumpe der eine der beiden Regelhähne betätigt, dann wird die dem zugehörenden Flüssigkeitsmotor zugeführte ölmenge verringert, so daß eine größere ölmenge dem zweiten Flüssigkeitsmotor zugeleitet wird. Durch Verstellen der Regelhähne kann also die Drehzahl des einen Flüssigkeitsmotors in bezug auf die Drehzahl des anderen Flüssigkeitsmotors geändert werden, wodurch eine größere Wickelgeschwindigkeit für das eine Seil als
.65 für das andere Seil erzielt wird. Es ergibt sich infolgedessen eine Änderung in der freien Länge des einen Seils in bezug auf die freie Länge des anderen Seils, so daß die Führung der Walze auf einem Abhang in
der bereits beschriebenen Weise sicher ausgeführt werden kann.
Die beiden Regelhähne 83 und 84 können in einem Doppelverteiler mit gemeinsamem Antriebshebel gruppiert werden, um den ölstrom des einen Flüssigkeitsmotors in Abhängigkeit vom ölstrom des anderen Flüssigkeitsmotors zu ändern. Die Regelung wird auf diese Weise vereinfacht.
Die Umkehrung des Bewegungssinnes oder der Da auf die Trommeln hohe Kräftepaare einwirken, wird vorzugsweise für die Bremsen ein verstärkter Antrieb verwendet. Dieser Antrieb kann aus zwei unabhängigen Antrieben für jede Bremse bestehen 5 oder kann aus einem einzigen Antrieb bestehen, der ein wahlweises Bremsen der einen· oder der anderen Trommel ermöglicht.
Wie bei den beiden Flüssigkeitsmotoren des vorhergehenden Beispiels hat eine Verlangsamung oder Bewegungsrichtung kann dadurch erhalten werden, io Hemmung der einen Windentrommel eine Erhöhung daß entweder die Ausgangsfördermenge der Pumpe 79 der Drehgeschwindigkeit der anderen Windentrommel umgekehrt wird, wenn diese Pumpe mit variabler For- zur Folge. Die Bedienungsperson Jcann daher die dermenge ist, oder daß ein Verteiler mit Umkehrver- freien Längen der Seile 4 und 5 zueinander sehr teilung am Ausgang der Pumpe angeordnet und gegebe- leicht ändern und kann die Walze auf diese Weise nenfalls mit dem Richtungsverteiler kombiniert wird. 15 führen oder leiten, wie dies bereits beschrieben
Beim Abwärtsrollen der Walze auf dem Abhang worden ist.
wird die Motorbremse des die Pumpe 79 treibenden Zum Erleichtern des Aufwickeins der Seilenden
Verbrennungsmotors 80 benutzt. Da diese Motor- auf die beiden Windentrommeln kann diesen eine bremse aber im allgemeinen zu schwach ist, ist dem Querbewegung gegeben werden, die mit der Dreh-Verbrennungsmotor ein Brems- oder Hemmgetriebe 20 geschwindigkeit der Antriebswelle 92 des Differential-85 zugeordnet, z. B. ein elektromagnetisches Brems- getriebes synchronisiert ist.
getriebe, wie es ähnlich bei im bergigen Gelände ver- Es ist auch möglich, jede Windentrommel mit einer
wendeten großen Lastkraftwagen benutzt wird. unabhängigen Querverschiebungsspindel auszurüsten.
Es würde auch genügen, den ölaustritt aus den Die Verbindung zwischen dem Differentialgetriebe Flüssigkeitsmotoren zu drosseln. Diese Lösung ist 25 und den Windentrommeln erfolgt dann über Gleitjedoch weniger zufriedenstellend, denn sie führt zu wellen. ·
einer Erwärmung des im hydraulischen Strömungs- Die Verschiebung der Winde längs der Deichkrone
kreis befindlichen Öls und gleichzeitig zu Versor- erfolgt durch das die Winde tragende Fahrzeug.
Wie bei dem bereits beschriebenen Beispiel wird beim Abwärtsrollen der Walze auf dem Abhang die Motorbremse verwendet, es ist jedoch vorteilhaft,
gungsschwierigkeiten der Flüssigkeitsmotore mit öl beim Herabrollen der Walze auf dem Abhang.
Werden zwei unabhängige Trommeln für die Walzenseile verwendet, dann kann das vorstehend beschriebene Flüssigkeitsgetriebe durch ein Getriebe ersetzt werden, bei dem eine andere Energiequelle, z. B. Elektrizität, verwendet wird. "
Wie bereits erwähnt, kann zur Erleichterung des Aufwickeins der Trommelseile den Trommeln eine Querbewegung, die mit der Drehbewegung der Trommeln synchronisiert ist, gegeben werden.
Die beschriebene Verschiebung der Winde längs der Deichkrone erfolgt durch das Fahrzeug, das die Winde trägt. Diese Verschiebung kann entweder in aufeinanderfolgenden Etappen oder regelmäßig erfolgen, sofern das Fahrzeug mit einem sehr hohen Untersetzungsgetriebe ausgerüstet ist, das eine sehr langsame Vorschubbewegung ermöglicht.
Fig. 11 zeigt schematisch eine andere Ausführung des Gerätes, bei dem zwei Windentrommeln verwendet werden und in der ein Differentialgetriebe benutzt wird.
Die den Seilen 4 und 5 zugehörenden Windentrommeln 70 bzw. 71 sind je an einem Ende je einer seitlichen Abtriebswelle 87 bzw. 88 eines üblichen Differentialgetriebes 90 befestigt, dessen Antriebswelle 92 mit einem Antriebsmotor gekuppelt ist. Der Antriebsmotor kann ein Flüssigkeitsmotor sein, der von einer Flüssigkeitspumpe mit LJmkehrung gespeist wird, wie dies in dem vorhergehenden Beispiel der Fall ist, er kann aber auch ein Elektromotor oder auch ein Verbrennungsmotor 80 mit einem Unter-Setzungsumkehrgetriebe 91 sein.
Auf jeder Seitenwelle 87 und 88 befindet sich eine Bremse 93 bzw. 94.
Die Kclaliviindmmg der freien Länge der Seile 4 und 5 wird hier durch eine mittels der Bremsen 93 und 94 erzielte Relativänderung der Aufwickelgcschwindigkcil der Windeiilmmmeln 70 und 71 erhallen.
wenn nicht sogar notwendig, auf der Antriebswelle ein Hemmgetriebe oder Bremsgetriebe 85 anzuordnen.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Gerät zum Antrieb von Verdichtungswalzen od. dgl., die auf einem geneigten Gelände, z. B. Abhängen oder Böschungen, arbeiten, mit einem Motorfahrzeug, das sich auf einem das zu verdichtende Gelände begrenzenden Weg bewegt und eine Winde aufweist, die mindestens einer Verdichtungswalze eine Hin- und Herbewegung auf diesem geneigten Gelände gibt, wobei die Verdichtungswalze an der Winde durch zwei Seile befestigt ist, die parallel zueinander am Walzengestell angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung vorhanden ist, die eine beliebige Änderung der freien Länge, d. h. der Länge des nicht aufgewickelten Teils, des einen Seiles in bezug auf die freie Länge des anderen Seiles ermöglicht.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Ändern der freien Länge eines Seiles aus einer Spannvorrichtung (10) besteht, die einen um eine parallel zur Achse der Windentrommel (3) gerichtete Achse (12 oder 19) drehbaren Hebel (11 oder 18), mindestens eine daran gelagerte Seilscheibe (14 und 15 oder 17) und eine Stellvorrichtung (13 oder 20) zum Bewegen des Hebels (11 oder 18) aufweist.
3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Ändern der freien Länge eines Seiles aus je einer Windentrommel (70, 71) für jedes der beiden am Walzengcstcll (8) befestigten Seile (4, 5) besteht, wobei Vorrichtungen vorhanden sind, die die Anwendung unterschiedlicher Aufwickclgcschwiiulig-
keiten der beiden Windentrommeln (70, 71) ermöglichen.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Flüssigkeitsmotore (72, 73), die parallel geschaltet sind und von einer mit einem Verbrennungsmotor (80) gekuppelten Flüssigkeitspumpe (79) gespeist werden, mit je einer Windentrommel verbunden sind, und daß den Flüssigkeitsmotoren Ausgangsregelvorrichtungen zur Änderung der Geschwindigkeit zugeordnet sind.
5.· Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Windentrommel (70, 71) auf einer der beiden Abtriebswellen (87, 88) eines
Differentialgetriebes (90) befestigt ist, dessen Antriebswelle (92) mit einem Antriebsmotor gekuppelt ist, und daß je eine Bremse (93, 94) auf jeder Abtriebswelle (87, 88) angeordnet ist.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis S, gekennzeichnet durch Vorrichtungen, die der Windentrommel (28) eine axiale Hin- und Herbewegung geben, die mit der Drehung der Windentrommel synchronisiert ist.
7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Windentrommel (28) mit dem die Winde tragenden Fahrgestell mittels einer Spindel (50) und einer Spindelmutter (51) verbunden ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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