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DE1484461A1 - Anlage zur Entwaesserung einer Bauwerkswand - Google Patents

Anlage zur Entwaesserung einer Bauwerkswand

Info

Publication number
DE1484461A1
DE1484461A1 DE19631484461 DE1484461A DE1484461A1 DE 1484461 A1 DE1484461 A1 DE 1484461A1 DE 19631484461 DE19631484461 DE 19631484461 DE 1484461 A DE1484461 A DE 1484461A DE 1484461 A1 DE1484461 A1 DE 1484461A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stones
filter
channels
wall
channel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19631484461
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Goehlert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority claimed from DE1963G0027756 external-priority patent/DE1874482U/de
Publication of DE1484461A1 publication Critical patent/DE1484461A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/70Drying or keeping dry, e.g. by air vents
    • E04B1/7023Drying or keeping dry, e.g. by air vents by collecting water in basements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F5/00Draining the sub-base, i.e. subgrade or ground-work, e.g. embankment of roads or of the ballastway of railways or draining-off road surface or ballastway drainage by trenches, culverts, or conduits or other specially adapted means
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B11/00Drainage of soil, e.g. for agricultural purposes
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D31/00Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution
    • E02D31/02Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution against ground humidity or ground water

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Description

  • Anlage zur Entwässerung einer Bauwerkswand. Die Erfind.#iAG bezieht sich auf eine Anlage zur Entwässerung einer in einem Erdreich angeordneten Bauwerkswand mittels einer zwischen Bauwerkswand und Erdreich Über einer Sohlenrinne angeordneten Filterwand, die von oben nach unten in Richtung zur Sohlenrinne von Ablaufkanälen durchzogen ist. In Betracht kommt z.B. die Trockenhaltung von StÜtzmauern, von BrÜckenbauwerken, von Unterflurbauwerken (Bunkern, Tiefgaragen, Tunnels, Unterfährungen u.a.), von Hochbauten (Wohngebäudeng Schulbauten, Industrie-und Geschäftshausbauten, Sport- und Bäderbauten u.a.), deren Untergeschosse mit Erdreich angeschÜttet oder in einen Hang hineingebaut werden, und von Straßen, insbesondere Autobahnen, Eisenbahnen, Erddämmen, Flug- oder Sportplätzen, industriell oder landwirtschaftlich genutztem Gelände u.a. .
  • Die im allgemeinen vertikal verlaufenden Ablaufkanäle einer solchen Filterwand erfÜllen verschiedene Funktionen. Wie ihr Name bereits besagt, sollen sie in die 2ilterwand eingetretenes Wasser zur Sohlenrinne abfließen lassen. Außerdem trennen sie die dem Erdreich zugewandte Seite der 2i1-terwand von der Bauwerksseite, so daß allenfalls noch an den Zwischenstegen zwischen den Ablaufkanälen eine unmittelbare Feuchtigkeitsdiffusion zur Bauwerkswand erfolgen kann. Schließlich wurde auch schon vorgeschlagen (P 14 84 462.3), die vertikalen Kanäle nicht nur als Luftzwischenpolster, sondern auch als Zirkulationskanäle strömender Luft zu nutzen, indem man die Filterwand bis Über den Erdboden hochzieht und oben zwar die Ablaufkanäle abdeckt, jedoch zum Abdecken luftdurchlässige Filtersteine verwendet. Für alle drei genannten Funktionen ist wesentlich$ daß sich die Ablaufkanäle nicht während des Betriebs der Anlage zusetzen oder gar gänzlich verstopfen. Es kann sowohl eine vegetarische als auch eine mineralische Zusetzung auftreten. So fördert oft eine feuchte Atmosphäre in der Filterwand den Wuchs von Pflanzen, Algen oder Pilzen. Außerdem können beispielsweise kalkaggressive Wässer verstopfende Gipsschlemme mit sich fähren.
  • Der Erfindung liegt dementsprechend die Übergeordnete Aufgabe zugrunde, eine Anlage der eingangs genannten Art unter Vermeidung von Zusetzungen oder Verstopfungen der Ablaufkanäle möglichst lange funktionstüchtig zu erhalten.
  • Es wird wohl nie ganz auszuschließen sein, daß nach längerer Betriebszeit der Anlage irgendwann einmal eine Zusetzung der Ablaufkanäle aus dem einen oder anderen Grunde einsetzt. In erster Linie sieht daher die Erfindung eine regelmäßige RevisionsmÖglichkeit der Ablaufkanäle vor, indem nach der Erfindung die Ablaufkanäle oben mit einer eine EinblickmÖglichkeit eröffnenden lÖsbaren Abdeckung versehen sind. Bisher wurden die Ablaufkanäle oben slets zugemauert, so daß eine nachträgliche Revisionsmöglichkeit nicht mehr gegeben war. Nach der Erfindung kann man in regelmäßigen Intervallen die lÖsbare Abdeckung entfernen und die Ablaufkanäle durch unmittelbares Ableuchten mittels einer heruntergelassenen Lampeg Aufnahme mittels Fernsehauge o.ä. visitieren. Wenn dabei eine Zusetzung festgestellt wird, kann man diese mittels mechanischer Mittel, Druckwasser u. dgl. entfernen und die Kanäle freispÜlen. Wenn notwendigg kÖnnen auch filterunwirksam gewordene Bauelemente durch geeignete Maßnahmen wieder filterwirksam gemacht oder gegen neue ausgetauscht werden.
  • Neben dieser symptomatischen Behandlung von Zusetzungserscheinungen der Filterwand richtet sich die Erfindung ferner auch noch gegen die Hauptursachen einer solchen Verstopfung selbst.
  • Eine solche Verstopfungsquelle istg wie bereits erwähnt wurde, lebendes Wachstum. Dieses kann bekanntlich nicht gedeih'en, wenn die fär das Leben unerläßliche Feuchtigkeit entzogen wird. Nun halten Filterwände, deren Ablaufkanäle nicht oder nicht ausreichend wirksam an zirkulierende Frischluft angeschlossen sind, Kapillarwasser fest und geben nur das Überschässige freie Wasser ab. Durch eine wirksame BelÜftung der Ablaufkanäle mit zirkulierender Luft kann man jedoch auch das Kapillarwasser entziehen. Eine wirksame Beläftung der Ablaufkanäle kann jedoch bei der Anordnung des genannten älteren Vorschlages in Frage gestellt seing wenn die als oberer Verschluß der Ablaufkanäle dienenden Filtersteine einen zu großen StrÖmiingswiderstand bilden. Letzteres gilt insbesondere dann, wenn diese Verschlußsteine sich allmählich mit Schmutz zusetzen.
  • Die Erfindung sieht daher bei einer Anlage der eingangs genannten Gattung, die gemäß dem älteren Vorschlag zum Trokkenhalten der Bauwerkswand fernerhin noch belüftet werden soll, vor, daß die als Luftzirkulationskanäle vorgesehenen Ablaufkanäle oben jeweils an einen in an sich bekannter Weise seitlich einmÜndenden Belüftungskanal angeschlossen sind.
  • Die Erreichung des erfindungsgemäßen Zieles wird entscheidend davor beeinflußt, daß für jeden Tropfen Wasser, den ein Boden oder ein Baukörper abgeben soll, in die Pore, aus welcher das Wasser aussickern soll, im Austausch die gleiche Menge Luft einfließt. Das ist eine unbedingte Voraussetzung dafür, daß die Pore ihr WasseijÜberhaupt abgibt, denn Vakuumkräfte stehen fÜr die Wassererschließung nicht zur Verfügung. Die Entwässerung eines Bodens oder BaukÖrpers geschieht also nur dort zügig und unbehindert, wo entweder ges.Danntes Wasser dahinter ansteht und jedem Tropfen Wasser das gleiche Volumen aus dem gesättigten Gebirge nachfließt, oder wo - im Kapillarwasserraum - genügend Luft bereitsteht und anstelle von Wasser in die Poren einströmt. Deshalb sind bei den erfindungsgemäßen Anlagen im Inneren der Filterwände Luftkanäle, so groß als möglich, vorhanden, die zÜgig - also ohne Sperren - über die Abflußrinne und die Vorflutanlagen mit der Außenluft in Verbindung ste-hen. Von der Außenluft her kann bei den erfindungsgemäßen Anlagen ohne Behinderung Luft in jeder Menge in die BelÜftungs- und Zirkulationskanäle einströmen und von hier aus Über die Filterw;-i,nde im Austausch gegen Wasser in die l'oren einfließen.
  • Durch den seitlichen Anschluß der Ablaufkanäle an die .freie Atmosphäre wird die Luftströmung nicht behindert, ohne daß Regenwasser, Schmutz o. dgl. unmittelbar in die Ablaufkanäle hineingelangen kann.
  • Es ist zwar schon bekannt (DIU-" 663 669) , eine Entwässerungswand fÜr einen Gebäudesockel zu beläften. indem in der Entwässerungswand vorgesehene vertikale Kanäle oben an einen seitlichen Belüftungskanal und unten an eine Abwasserrinne angeschlossen werden. Bei dieser bekannten Anlage sind die vertikalen Kan5le jedoch in aus abdichtendem Material hergestellten gelochten Formsteinen ausgebildet, die am Bauwerkssockel eine aufsteigende Hohlwand bilden und Über in den Formsteinen ausgesparte Löcher an einer aufgeschätteten Sickerschicht angrenzen, die ihrerseits erst an das Erdreich anschließt. Der filterwirksame Teil dieser Entwässerungswand ist demnach die aufgeschüttete Sickerschicht, die keine Kanäle aufweist, während bei den Anlagen gemäß der eingangs erwähnten Gattung der Erfindung die Kanäle im filterwirksamen Material der Filterwand ausgespart sind. Bei der bekannten Anlage kann eine Belüftung der aufgeschÜtteten Sickerschicht durch die LÖcher der Formsteine von vorneherein kaum wirksam sein, und bei Betrieb der Anlage werden sich außerdem die LÖcher bald zusetzen. Trotz eines entsprechenden Anscblusses der vertikalen Kanäle der bekannten Anlage an die freie Atmosphäre wie bei der Erfindung ist daher bei der bekannten Entwässerungswand doch keine wirksame BelÜftung der Filterschicht mÖglich.
  • Vorzugsweise laufen die Ablaufkanäle unten mit freiem Querschnitt zur Sohlenrinne durch. Das ermÖglicht einerseits eine Wartung der Sohlenrinne durch die einblickbaren Ablaufkanäle sowie ein freies DurchspÜlen als auch andererseits eine ungehinderte Luftzirkulation zwischen der freien Atmosphäre und der Sohlenrinne und den Vorflutanlagen durch die Ablaufkanäle. Eine zweckmäßige Bauweise besteht dann im Aufbau der Filterwand auf den Wänden der Sohlenrinne. Bei einer bekannten Anlage der eingangs genannten Art verlaufen die Ablaufkanäle gänzlich innerhalb der Filterwand, sind jedoch von jeweils zwei sandwichartig gegeneinandergestellten Plattenteilen umschlossen, an deren gegenseitigen Auflageflächen jeweils der halbe Kanalquerschnitt ausgespart ist. Zweckmäßigerweise sind jedoch die Ablaufkanäle von einem fugenlosen Filtermantel doppelwandiger Filtersteine umschlossen. Das ergibt eine größere Stabilität der Filterwand mit weniger Fugen und damit auch weniger Gefahr eines Eintritts von Zusetzungsmaterial durch die Fugen.
  • Es sei bemerkt, daß der freien Luftzirkulation durch die Filterwand unabhängig von der Vorbeugung gegen Zusetzung durch lebendes Wachstum auch allgemeine Bedeutung zu- kommt, da damit erstmalig bei Entwässerungswänden eine wirksame Kapillarwasserentziehung an Bauwerkswand und angrenzendem Erdreich erreicht werden kann. Dadurch läßt sich z.B. eine Schwammbildung im Gebäudesockel wirksam bekämpfen. Außerdem läßt sich die Luftfeuchtigkeit in Kellerräumen auf die ebenerdiger Räume herabsetzen und stabilisieren, so daß auch Kellerräume zu vollwertigen Wohnräumen werden können. In diesem Zusammenhang ist man bestrebt (vgl. Anspruch 7), Filterwände gemäß der Erfindung mit möglichst großem Strömungsquerschnitt und dabei möglichst geringer Wandstärke zu schaffen, die im Rahmen der statischen Möglichkeiten nur einen geringen Diffusionswiderstand zwischen Luftzirkulationskanal und angrenzendem Erdreich oder Mauerwerk zur Folge hat. Der große querschnitt der Ablauf- und Zirkulationskanäle erleichtert außerdem die optische Visitation und gegebenenfalls Uberholung der Ablaufkanäle.
  • Vorzugsweise ist die Filterwand in Längsrichtung nur von einer Reihe Ablaufkanäle durchzogenl um den Wartungsaufwand möglichst klein und wiederum den Kanalquerschnitt mÖglichst groß halten zu können. Der Vermeidung unnötiger Kanäle an den Anschlußflächen sowie der Schaffung gleichmäßig dÜnner Wandstärken dient auch deren Aufbau aus quaderförmigen Filtersteinen, die an beiden Außenseiten der 2ilterwand Über ihre ganze Fläche eben sind und an den gegenseitigen Anschlußflächen mit Ausnahme der Kanalaussparungen vollflächig aneinander anliegen. Alternativ ist es jedoch auch mÖglich, daß die Filtersteine mit Halterippen versehen sind.
  • Die lÖsbare Abdeckung der Ablaufkanäle der Filterwand wird zweckmäßigerweise von Verschlußsteinen oder Hauben gebildet, die nicht unbedingt aus Filterbeton bestehen mÜssen. Zur Verbesserung des Luftdurchtritts können jedoch auch diese Verschlußsteine Filtersteine sein. Zur Schaffung eines freien seitlichen Belüftungskanals haben derartige Verschlußsteine zur Aufnahme hoher Lasten vorzugsweise etwa spitzbogenfÖrmig gewölbten Querschnitt und alternativ nach unten geöffnete einzelne BelüftungsÖffnungen oder einen durchlaufenden, annähernd horizontalen Belüftungskanal.
  • Ist eine bis zur Oberfläche reichende aufsteigende Filterwand für den in Frage kommenden Zweck zu aufwendig, kann auch auf die aufsteigende Wand ganz oder teilweise verzichtet werden, indem z.B. die Sohlenrinne unmittelbar durch eine Deckschicht aus Filterstein abgedeckt wird. Zur Uberprüfung der Sohlenrinne ist in diesem Falle je nach Tieflage derselben das Über der Sohlenrinne aufgefÜllte Erdreich abzuheben, worauf nach Abheben eines Verschlußsteines die Sohlenrinne durch die in den Abdecksteinen angeordneten KanalÖffnungen ebenfalls zugänglich ist und von oben her eingesehen werden kann.
  • Vorzugsweise werden die Doppelwandsteine in untereinander gleicher \Größe verwendet, so daß sie mit genormten Ab- messungen hergestellt werden können. Sie können, auf ihrer Längsseite hochkant gestellt, aufeinandergesetzt werden, wobei die Kan»-ale in Längsrichtung eines jeden Steines in Reihe neb,eneinander angeordnet sind und an den oben und unten liegenden Längsseiten des Steines aus- bzw. einmünden. Vorteilhafterweise haben die Steine eine gerade Anzahl von Kanälen, wobei die beiden mittleren Kanäle zwischen ihren Umfängen einen doppelt so großen Abstand voneinander haben wie die übrigen Kanäle voneinander bzw. die Kanäle an den Enden des Steines von der benachbarten Endkante desselben. Hierdurch ist die MÖglichkeit gegeben, die Steine schichtweise um jeweils eine halbe Steinlänge versetzt zueinander anzuordnen und trotzdem von oben nach unten durchgehende, die verschiedenen Schichten der Filtersteine fluchtend durchsetzende Kanäle zu erhalten.
  • Die die Rinnendecksteine z.B. in Richtung der kleinsten Wandstärke durchsetzenden Kanäle haben zweckmäßigerweise - insbesondere zur Erzielung einer hohen Druckfestigkeit - einen Querschnitt, der kleiner als der Querschnitt der innerhalb der aufsteigenden Wand gebildeten Kanäle ist. Zur Abdeckung dieser Kanäle nach oben hin kÖnnen die gleichen Rinnendecksteine verwendet werden, indem z.B. diese, auf ihrer Längsseite hochkant gestellt, auf die oberste Schicht von Doppelwandsteinen aufgesetzt werden, so daß man fÜr den Aufbau der Wand mit einer geringsten Anzahl von Steinformen auskommt.
  • Die durch die Rinnendecksteine aus Filterstein abgedeckte Sohlenrinne ist vorzugsweise nach oben offen und besteht zweckmäßig ganz aus Dichtbeton, so daß ein gleichmäßig hohes Niveau der wasserundurchlässigen Rinnenwände gewährleistet ist. Die offene Ausführung der Sohlenrinne bietet zugleich den Vorteil, daß nach dem Verlegen derselben die Rinne zunächst bis zum Abschluß der Erdarbeiten offen bleiben und anschließend einwandfrei gereinigt werden kann, bevor die filterwirksamen Steine, insbesondere die als Fertigbauteile gelieferten Rinnendecksteine, Doppelwandsteine und Verschlußsteine oder Hauben aufgesetzt werden.
  • Besonders vorteilhaft ist auch eine Ausführung, bei der oberhalb der wasserundurchlässigen Sohlenrinne auf einer oder auch auf beiden Seiten der Rinne eine wasserundurchlässige Haut, z.B. aus einem Kunststoff, bis an die Rinne heran verlegt und in diese eingeführt wird. Auf dieser wassertragenden Haut - die heute schon in Anwendung ist - wird das z.B. durch eine Frostschutzschicht sickernde Wasser in Richtung der Rinne abgeleitet. Die Haut kann hierbei an ihrem Rand zwischen den Rinnendeckstein und den Rinnenstein fest eingeklemmt werden. Dieser erfindungsgemäße Anschluß der Haut gewährleistet, daß das an dem Kanalbauwerk ankommende Wasser ohne Verluste durch den filterwirksamen Deckstein hindurch in die Rinne einfließt. Als poröser Filterstein wird vorzugsweise ein durch ein Bindemittel, wie Zementg Kunstharz o. dgl.9 zusammengehaltener Gesteinssplitt oder -kies, insbesondere mit EinkorngefÜge, verwendet. Gegebenenfalls können die porösen Filtersteine mit einer feinporigen, ganz oder teilweise aus einem flÜssigkeitsfesten Kunststoff- Wirrfaserstoff bestehenden Feinfilterhaut Überdeckt sein. Je nach den Örtlichen Bodenverhältnissen und der Aufgabe kann das Korn- und Porengefüge der Filterkörper sowie die Größe der einzelnen Bauelemente gewählt werden.
  • In der Zeichnung sind mehrere AusfÜhrungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Hierbei zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der aufsteigenden Wand im Schnitt; Fig. 2 eine Draufsicht auf einen der zur Bildung der aufsteigenden Wand benutzten Doppelwandsteine; Fig. 3 eine Variante zu Fig. 2; Fig. 4 eine Variante zu Fig. 1; Fig. 5 eine Seitenansicht einer weiteren AusfÜhrungsform für eine erfindungsgemäß ausgeführte aufsteigende Wand; FigAsi die perspektivische Ansicht einer solchen aufsteigenden Wand im Schnitt; Fig. 7 einen Querschnitt durch einen aus Rinnenstein und Verschlußstein (Haube) gebildeten Baukörper, und Fig. 8 einen querschnitt durch einen aus Hinnenstein, Rinnendeckstein und Verschlußstein gebildeten Baukörper. Entsprechend Fig. 1 ist zwischen dem bei 100 angedeuteten Mauerwerk eines Gebäudes o. dgl. und dem (in der Zeichnung fortgelassen) Erdreich eine aufsteigende Wand 101 aufgebaut, die gegenüber dem liauerwerk z.B. durch eine Isolationsschicht 102, z.B. aus Bitumenpappe, isoliert ist. Die aufsteigende Wand 101 wird durch einzelne als Doppelwandsteine dienende Filtersteine 103 gebildet, die durch Horizontalfugen 104 und Vertikalfugen 105 voneinander getrennt sind. In üblicher Weise kÖnnen hierbei-die Horizontalfugen 104 über die Länge der aufsteigenden Wand durchlaufen, während die Vertikalfugen 105 zweckmä3ig je um eine halbe Steinlänge zueinander versetzt sind. Jeder der Doppelwandsteine weist eine Länge L (von z.B. 50 oder 60 cm), eine HÖhe H (von z.B. 25 oder 30 cm) und eine breite B (von z.B. 9 oder 11 cm) auf, wobei die Steine auf ihren schmalen Längsflächen (B x L) hochkant gestellt sind und in Richtung ihrer Hüne H von einzelnen, z.B. zylindrisch oder auch anders geformten Kanälen 106 durchsetzt werden. Die Kanäle werden also ringsum von geschlossenen Wandungen begrenzt, so daß jeder einzelne Doppelwandstein senkrecht zur Wandfläche zwei Wände aufweist und somit einen Doppelwandstein bildet. Insgesamt sind z.B.-sechs derartige Kanäle parallel zueinander angeordnet, wobei der Durchmesser der K& le D nur relativ geringfügig kleiner als die Breite B der Steine ist, so daß zwischen dem Außenumfang der Kanäle und der Außenseite der Steine eine Wandstärke w von z.B. nur 1 cm verbleibt; auch ist die Länge L der Steine so gewählt, daß eine gleiche Wandstärke w auch zwischen den einzelnen Kanälen 106 sowie zwischen dem jeweils letzten der Kanäle und der benachbarten Endwand des Steines besteht. Lediglich zwischen den beiden mittleren Kanälen ist eine Wandstärke w 1 =2w (z.B. von 2 cm) vorgesehen, damit die kanäle der darunterliegenden Schicht von Wandsteinen, die je durch Vertikalfugen 105 voneinander getrennt sind, mit den Kanälen der darüberliegenden, um je eine halbe Länge L versetzten Wandsteine fluchtet.
  • Die aufsteigende Wand ist Über einer Sohlenrinne aufgebaut, die entweder im Fundamentsockel einer aufgehenden Wand angelegt ist oder die aus Rinnensteinen 107 und darübergelegten Rinnendecksteinen 108 gebildet wird. Die Rinnensteine weisen eine nach oben offene Rinne 109 auf und haben bei dem Ausführungsbeispiel einen quadratischen Außenquerschnitt von z.B. 12 x 12 cm, wobei ihre Breite B 1 (z.B. = Höhe Hl) größer als die Breite B der die aufsteigende Wand bildenden Filterkörper ist. Der die Sohlenrinne enthaltende Rinnenstein 107 besteht vorzugsweise aus wasserundurchlässigem Material, insbesondere Dichtbeton, so daß ein Durchsickern von Feuchtigkeit durch den Rinnenstein vermieden wird und die sich in der Rinne sammelnde Feuchtigkeit aus dieser in Richtung der Vorflut abfließt. Dagegen ist der zur Abdekkung der Rinne verwendete Rinnendeckstein 108 vollporös als Filterstein ausgebildet und mit Kanalöffnungen 110 versehen, welche die flÜssige Verbindung zwischen den Kanälen 106 der als Doppelwandsteine dienenden Filtersteine 103 und der Rinne 109 herstellen. Zweckmäßig sind die Rinnendecksteine (von einer Höhe H 2) mit einer der Auflagefläehe des Rinnensteines entsprechenden Auflagefläche (von der Breite Bi) auf die Rinnen 107 aufgesetzt, so daß sich auf der Oberseite der Rinnendecksteine und der aufsteigenden Wand eine durchlaufende Stufe 111 ergibt, auf der sich das aufgeschüttete Erdreich abstÜtzen kann. Die die Decksteine 108 vertikal durchsetzenden KanalÖffnungen haben zweckmäßig einen geringeren querschnitt als die Kanäle 106, so daß die Decksteine eine besonders hohe Festigkeit aufweisen. Die Kanalöffnungen 110 können hierbei gleichachsig zu den kanälen 106 oder auch zu ihnen etwas versetzt liegen, jedoch vor-# zugsweise derart, daß eine geradlinig durchgehende, ungehinderte Verbindung zwischen den Kanälen 106 und der Rinne 109 gebildet wird. Die obere Schicht der 2iltersteine 103 der aufsteigenden Wand kann durch hochgestellte Rinnendecksteine 108 nach oben abgedeckt werden. Die Kanäle 106 werden dadurch nach oben geschlossen, da durch die Hochkantstellung der Rinnendecksteine die KanalÖffnungen 110 in den Rinnendecksteinen waagerecht zu liegen kommen. Regenwasser oder sonstige aus dem Erdreich abfließende Feuchtigkeit kann infolgedessen von oben her nur nach Durchsickern durch den porösen Werkstoff der oberen Hinnendeck-' steine 108 in die Kanäle 106 der Filtersteine 103 gelangen. Ebenso gelangt von der Seite aus dem Erdreich abfließende Feuchtigkeit unmittelbar durch den porösen Werkstoff der Filtersteine 103 in die Kanäle 106, von wo sie äber die KanalÖffnungen 110 in die Sohlenrinne '109 abfließen kann.
  • Andererseits gibt das in der aufsteigenden Wand gebildete Kanalsystem die Möglichkeit, daß viel Luft das hanalbauwerk ungehindert durchstrÖmt und durch die Poren der Wandsteine (Doppelwandsteine) an das lylauerwerk herangelangt und dieses belüftet und trockenhält. Ebenso kann viel Lu'Lt durch die Doppelwandsteine 103 in den angeschÜtteten Boden einflie-3en und in diesem dadurch die WasserlÖsung unterstÜtzen. Ls sei hier nochmals hervorgehoben, daß jeder Tropfen Wasser, den das Erdreich nach den Abflußkanälen abgeben soll, im Austausch durch das gleiche Volumen Luft ersetzt werden muß. Wird z.B. die Abflußspende einer solchen hanalanlage mit 330 ltr/Min. gemessen, dann ist die Zuführung von 300 ltr/IIiin. Luft und der Einfluß dieser Luft in das Erdreich notwendig.
  • Es ist von entscheidender Bedeutung, daß das hanalsystem mit der freien Atmosph#Ure ohne Sperren in Verbinaung steht und im Austausch gegen das abfließende Wasser genägend Luft in das 'r"analbauwerk einströmen läßt. Fig. 3 zeigt als Alternative zu Fig. 2 einen Wand-oder Doppelwandstein 103a, der statt von runden Kanälen von Kanälen 106a mit etwa rechteckigem Querschnitt durchsetzt wird.
  • Fig. 4 zeigt ferner eine Ausführungsform, bei der der Rinnenstein 107a die gleiche Breite wie die (1,-j-rUber aufgebauten Doppelwandsteine 106 hat und der oberste Doppelwandstein 106 durch einen Hochlastverschlußstein 120 in Yorm einer Haube abgedeckt ist. Infolge seiner Spitzbogenform C) kann er sehr hohe BelastunGen aufnehmen. Der unter der Haube vorhandene Kanal setzt sich in horizontaler Ebene bis an die beiden Enden der Wand fort und mÜndet hier in die freie Atmosphäre.
  • In Fig. 5 und 6 ist angenommen, daß die dort dargestell-CD te aufsteigende Wand 201 zur Entwässerung und 3elüftuxig des Erdreiches an einer Straße, an einer Autobahn, an einem Bahndamm o. dgl. angeordnet ist. Zur Entwässerung ist wieder in einer bestimmten Tiefe des Erdreiches die Sohlenrinne 209 angelegt, die durch einzelne entsprechend geformte Rinnensteine 207, vorzugsweise aus Dichtbeton, gebildet und durch Rinnendecksteine 208 aus porösem Material mit den lotrechten KanalÖffnungen 210 abgedeckt wird. `ie 'Sohlenrinne ist, durch Schächte 212 zugänglich, die in bestimmten Abständen, z.B. von je ca. 50 m, von der Erdoberfläche her zugänglich sind und die Kontrolle der Sohlenrinne 209 ermöglicht. Zwischen den Schächten 212 ist, wie in Fig- 5 links angenommen, in der ganzen Länge des Abstandes oder, wie in FiG. 5 rechts gezeigt, zu Kontrollzwecken nur an einzelnen Stellen die aufsteigende Wand 201 aufgebaut. Sie besteht, ähnlich wie im ersten Ausfährungsbeispiel, aus Doppelwandsteinen 203, die mit in Längsrichtung der Wand versetzten lotrechten Fugen 205 aufeinander geschichtet sind und von lotrechten Kanälen 206 durchsetzt werden. Die von den einzelnen Doppelwandsteinen gebildeten Abschnitte der Kanäle 206 fluchten hierbei untereinander sowie mit den Kanalabschnitten 210 der Rinnendecksteine 208, so daß je ein geradliniger, von oben nach unten bis in die Rinne 209 durchgehender absteigender Kanal gebildet wird. Die Kanalöffnungen in der obersten Schicht der Doppelwandsteine werden durch Verschlußsteine 213 abgedeckt, die ebenso wie die Uinnendecksteine 208 und die Doppelwandsteine 203 aus porösem Material bestehen. Ebenso wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, sind auch im Rinnendeckstein 208 Kanäle senkrecht angeordnet. Ebenso kann der Filterverschlußstein 213 mit horizontal verlaufenden Kanälen wie der Filterverschlußstein 108 in Fig. 1 versehen sein.
  • Die filterwirksamen Bauelemente der einzelnen Formen sind in den Maßen einander gleich, so daß sie als genormte Bauteile zur VerfUgung sind. In Fig- 5 und 6 ist angenommen, daß sich die aufsteigende Wand 201 entweder als durchgehende Wand von Schacht zu Schacht oder aber als eine nur kurze etwa 1/2 m lange Wand als "Station fÜr die Uberwachung der Anlage" - bis an die Oberfläche des geschütteten Bodens 214 erstreckt, wobei in Fig. 6 der Deutlichkeit halber das Erdreich auf der rechten Seite der Wand nicht dargestellt ist. Durch Abnahme der Decksteine 213 sind die - ähnlich wie im Ausführungsbeispiel Fig. 2 - parallel nebeneinanderliegenden aufsteigenden Kanäle 206 von oben her zugänglich, so daß beispielsweise durch Einhängen einer Lampe in die Kanäle 206 die filterwirksame Wand abgeleuchtet und dabei auf ihre Wirksamkeit hin geprÜft werden kann und nach Tieferhängen der Lampe bis zum Einleuchten in die Rinne 209 sogar die letztere auf eine eventuelle VerringerunG ihres Abflußquerschnittes hin von den Schächten 212 aus eingesehen werden kann.
  • Anstelle der Filtersteine 208 und 213 kann die Rinne 209 auch unmittelbar mit einer vollporösen Haube 213 abgedeckt werden. Fär das Abheben-der Haube kann, um Einblick in die Rinne zu gewähren, die Haube mit seitlichen Halterippen versehen sein. Die Halterippen können neben der Verlegung von Hand auch dazu dienen, beim Bau der hanalanlagen jeweils größere Längen - von beispielsweise 3 m Länge - mittels Zangengriffgerät in einem Arbeitsgang auf die Hinnen aufzusetzen. Bei der Kontrolle der Filterwirksamkeit kann für das Abheben der Hauben mit dem gleichen Gerät unter ihre Halterippen gegriffen werden.
  • Im AusfÜhrungsbeispiel nach Fig. 8 sind auf die Rinne 209 zunächst Rinnendecksteine 208 und erst auf diese die Verschlußsteine 21'9a aufgesetzt. Über diese Kanalanlage sind die Erdreichmassen 214 aufgeschÜttet. Diese Ausfährung ist billiger als die Ausführung nach Yig. 6 und kommt in der Regel fÜr solche Kanalanlagen in Betracht, die nicht allzu tief unter die Erdoberfläche zu liegen kommen. Soll die Filterwand 208 mit dem Verschlußstein 213a und die Sohlenrinne 209 überprüft werdeng dann ist es notwendig, das .Erdreich 214 oberhalb der Verschlußsteine 213a aufzugraben und durch Wasserzuführung die Filtersteine auf ihre Leistun- zu überprüfen. Anschließend kann fär den Einblick in die Rinne auch noch der Verschlußstein 213a abgehoben werden.
  • Damit das neben der Filteranlage z.B. in den Frostschutzkies einer Autobahn einsickernde Wasser auch tats,#chlich in die Rinne 209 gelangt, kann eine Haut 2-15, die z.B. aus einem flÜssigkeitsfesten Kunststoff besteht und als wassertragende Haut schon heute in Anwendung ist - um den Frostschutzkies zu tragen und das durch ihn einsickernde Wasser nicht in das Erdplanum einsickern zu lassen, sondern nach der Seite in Richtung der Filteranlage abzuleiten - mit ihrem einen Rand in die Trennfläche zwischen dem Rinnenstein 209 und dem Rinnendeckstein 208 einGeklemmt und so in ihrer Lage festgehalten werden.
  • Tim ein Verschieben der Steine in Neuerrichtung zu verhindern, können diese, insbesondere der Rinnenstein und der Abdeckstein 208,mit Absätzen 216 bzw. 217 versehen sein, in die sich die darÜber gefÜgten Steine, Rinnendecksteine 208 oder Doppelwandsteine 203 von oben her einfÜgen. Die Steine können jedoch auch, wie im AusfÜhrungsbeispiel nach -Vig. 1 und 2 oder bei den Doppelwandsteinen 203 in der AusfÜhrun-sform nach Fig. 6 dargestellt ist, flach aufeinanderliegen oder auch Halterippen besitzen.
  • In allen Fällen läßt sich die Sohlenrinne für die ZufÜhrung von Frischluft bzw. fÜr den Abfluß des von der Drän-und Sickeranlage abzuleitenden Wassers in den Stößen zuverlässig abdichten, da die Rinne vor dem Aufsetzen der Rinnendecksteine nach oben offen liegt. Gegebenenfalls 'Können die Steine der Rinne zur Aufnahme einer Schicht von BindemÖrtel an den Stößen auch eine Mörtelfuge er 'einen Nut- und Yalz,-stoß haben. Die offene Rinne hat bei der Verlegung den wesentlichen Vorteil, daß sie sowohl mit dem Tafelgerät als auch mit Hilfe eines neuartigen Lichtstrahlgerätes eingefluchtet werden kann. Bei Anwendung des Lichtstrahlgerätes genügt ein Mann, um die Rinne in die richtige Lage zu bringen.
  • Wie bei der Sohlenfläche eines Hochlastrohres kann aus statischen Gründen auch bei der Rinne die Sohle mit tragenden Füßen ausgerüstet werden.
  • Die Filtersteine (Doppelwandsteine) können ebenso wie die Rinnendecksteine unvermÖrtelt aufgesetzt werden. Doch können die Fugen, insbesondere die lotrechten Fugen, auch vermörtelt werden.
  • Des weiteren kann, insbesondere bei einer Ausführung der Kanalanlage nach Fig. 7 bis 8, eine die Decksteine 208 und die VerschluBsteine (Hauben) 213 bzw. 213a dicht oder im Abstand Überdeckende Filterhaut aus einem vollporÖsen Kunststoff-Wirrfaserstoff innerhalb des Erdreiches 214 verlegt sein.
  • Gegebenenfalls kann ferner auch der Hinnenstein 207 als Filterstein vollporös ausgebildet sein. Das ist vor allem dann zweckmäßig, wenn die Kanalanlage in ein gespanntes Grundwasser hineingebaut und aus Leistungsgränden angestrebt wird, auch den Rinnenstein allseitig filterwirksam zu haben. Abhängig von der vorliegenden Aufgabe kÖnnen die Fertigteile auch in anderen Formen und daraus die lanalbauwerke in anderen Ausführungen hergestellt werden.
  • Statt einzelne nach unten geÖffnete Ausnehmungen kÖnnen die Verschlußsteine 213 und 213a auch einen durchlaufenden, nach unten geÖffneten Kanal aufweisen, so daß sein Querschnitt insgesamt haubenfÖrplig gestaltet ist.

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r Ü c h e 1. Anlage zur Entwässerung einer in einem Erdreich angeordneten Bauwerkswand mittels einer zwischen Bauwerkswand und Erdreich Über einer Sohlenrinne angeordneten li'ilterwand, die von oben nach unten in Richtung zur Sohlenrinne von Ablaufkanälen durchzogen ist, dadurch g e -k e n n z e i c h n e tg daß die Ablaufkanäle oben mit einer eine EinblickmÖglichkeit eröffnenden lÖsbaren Abdekkung versehen sind. 2. Anlage zum Trockenhalten der Bauwerkswand unter Jelüftung insbesondere nach Anspruch 1, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die als Luftzirkulationskan:.',le vorgesehenen Ablaufkanäle oben jeweils an einen in an sich bekannter Weise seitlich einmÜndenden Beldftungskanal angeschlossen sind. 3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch S e k e n n z e i c h n e tg dai.) die Ablaufkanäle unten mit freiem querschnitt zur Sohlenrinne durchlaufen. 4. Anlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Wilterwand auf den Wänden der Sohlenrinne aufo-ebaut ist. C.1 5- Anlage nach einem der AnsprÜche 1 bis 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Ablaufkanäle ringsum von einem fu:7enlosen Filtermantel doppelwandiger 2ilter-C> steine umschlossen sind. 6. Anlage nach Anspruch 5, dadurch e k e n n -CD z e i c h n e t, daß die doppelwandigen 2iltuersteine eine Mantelst:!.rke haben, die - bei geradzahliger Kanalzahl im Filterstein gegebenenfalls mit Ausnahme einer doppelt so stark bemessenen Zwischenwand zwischen zwei mittleren Kanalzügen - in Quer- und L-Ungsrichtung der Yilterwand etwa gleich ist, und daß dabei die lichte hanalweite ein Vielfac',L-#es der Mantelstärke gegenÜber der Außenseite ist. 7. Anlage nach einem der AnsprÜche 1 bis '7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Filterwand in Längsrichtung nur von einer Reihe Ablaufkanäle durchzol#en ist. 8. Anlage nach einem der Anspräche 1 bis 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Filtersteine Quader sind, die an beiden Außenseiten d #4'ilterwand äber ihre ganze Fläche eben sind und an den gegenseitigen Anschlußflächen mit Ausnahme der Kanalaussparungen vollflächig aneinander anliegen. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis '7, dadurch e k e n n z e i c h n e tg daß die Filtersteine mit Halterippen versehen sind. 10. Anlage nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß auf die Sohlenrinne zunI:ichst Rinnendecksteine aus Filterstein aufgesetzt sind, die von lotrechten Kanälen durchsetzt sind. 11. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die lösbare Abdeckung der Ablaufkanäle der Filterwand von Verschlußsteinen-oder Hauben gebildet ist. 12. Anlage nach Anspruch 11, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Verschlußsteine zur Aufnahme hoher Lasten etwa spitzbogenfÖrmig gewölbten querschnitt haben unä alternativ nach unten geöffnete einzelne BelÜftungsausnehmungen oder einen durchlaufenden, annähernd horizontalen BelÜftungskanal aufweisen. ci 13. Anlage nach Anspruch 11 oder 12, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß auch die Verschlußsteine Filtersteine sind. 14. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Sohlenrinne vorzugsweise aus Dichtbeton, alle Übrigen Steine oberhalb der Sohlenrinne ganz oder im wesentlichen aus Filterbeton bestehen. 15- Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 141 dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die aufsteigende Wand aus Filtersteinen gleicher Größe aufgebaut ist. 16. Anlage nach Anspruch 15, dadurch g e k e n n -z e i c h n e tg daß die die Wand bildenden Steine derart - insbesondere schichtweise um je eine halbe Steinlänge versetzt - angeordnet sind, daß die Kanäle von oben nach unten die Steine der verschiedenen Schichten fluchtend durchsetzen. 17. Anlage nach Anspruch 16, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß in dem Falle, daß jeder doppelwandige Filterstein von einer geraden Anzahl von Kanälen durchsetzt wird und die beiden mittleren Kanäle zwischen ihren Umfängen einen doppelt so großen Abstand voneinander haben wie die Übrigen Kanäle voneinander bzw. die Kanäle an den Enden des Filtersteines von der benachbarten Endkante desselben, der letztgenannte Abstand bei einem das Vielfache desselben betragenden Kanaldurchmesser (von z.B. etwa 7 cm) nur so groß ist (z..b. etwa 1 cm), als es mit Rücksicht auf die Festigkeit des Filtersteines erforderlich ist. 18. Anlage nach einem der AnsprÜche 1 bis 17, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die in Längserstreckung des Doppel-Wandsteines in Reihe nebeneinander angeordneten Kanqle in Richtung der kleinsten oder der mittleren #dandstärke den Filterstein (von z.B. 50 x 25 x 9 oder 60 x 30 x 10 cm Kantenlänge) durchsetzen. lg. Anlage nach einem der AnsprÜche 1 bis 18, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Ablauf- und Zirkulationskanäle etwa runden Querschnitt haben. 2'). Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Ablauf- und ZirkulationskanlUle etwa rechteckigen Querschnitt haben. 21. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 201 dadurch g e k e n n z e i c h n e t. daß die die Rinnendecksteine von oben nach unten durchsetzenden Kanalöffnungen einen kleineren Querschnitt als die die darÜberliegenden Filtersteine durchsetzenden Ablauf- und Zirkulationskanäle haben. 22. Anlage nach einem der AnsPrüche -1 bis 21, dadurch g e k e n n z e i c h n e te daß als die aufsteigende Wand abdeckende Verschlußsteine die die Sohlenrinne abdeckenden, von Kanälen durchsetzten Rinnenabdecksteine, jedoch um 90 0 gedreht, vorgesehen sind. 23. Anlage nach Anspruch 22, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t 9 daß die die aufsteigende Wand bildenden Doppelwands-beine auf ihren schmalen LUngsi-l#,-,.chen aufliegend hochkant gestellt sind, während die die Sohlenrinne abdeckenden hinnenabdecksteine auf ihren breiten Längsflächen auf der Sohlenrinne aufliegen und die die aufsteigende Wand abdeckenden Uinnenabdecksteine als Verschlußsteine mit ihren schmalen Lqngsflächen aufliegend hochkant gestellt sind. 24. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch g e k e n n z e i c h n e u. daß auf einer oder auf beiden Seiten der Sohlenrinne verlegte wasserundurchlässige fläuteg vorzugsweise aus Kunststoff, an die Sohlenrinne herangeführt und mit ihrem Uand zwischen den Rinnensteinen und den Rinnenabdecksteinen eingeklemmt werden. 25. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß bei Anordnung der Filterwand neben einem Mauerwerk zwischen Filterwand und Mauerwerk eine Isolationsschicht, z.B. aus Bitumenpappe, zwischengeschaltet ist.
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